{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=56221L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=56221L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4579L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4579L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4579L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4579L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"4579","Language":"DE","MeetingNumber":7,"IdSession":5113,"SessionNumber":13,"SessionName":"Fr\u00fchjahrssession 2022","Council":1,"CouncilName":"Nationalrat","CouncilAbbreviation":"NR","Date":"\/Date(1646697600000)\/","Begin":"0800","Modified":"\/Date(1649323220557)\/","LegislativePeriodNumber":51,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Siebte Sitzung","SortOrder":7,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20210032,IdSubject=56221L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20210032,IdSubject=56221L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20210032,IdSubject=56221L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20210032,IdSubject=56221L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"56221","BusinessNumber":20210032,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.032","Title":"Entsendegesetz. \u00c4nderung","SortOrder":1,"PublishedNotes":"Zweitrat - Deuxi\u00e8me Conseil\n","Modified":"\/Date(1630422189303)\/","TitleDE":"Entsendegesetz.\n\u00c4nderung","TitleFR":"Loi sur les travailleurs d\u00e9tach\u00e9s.\nModification","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297054L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297054L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297054L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297054L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297054L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"297054","Language":"DE","IdSubject":"56221","VoteId":null,"PersonNumber":4218,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sidentin</b> (K\u00e4lin Ir\u00e8ne, Pr\u00e4sidentin): Unser Rat hat in der Wintersession 2021 Eintreten auf die Vorlage beschlossen. Wir beginnen also direkt mit der Detailberatung.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Bundesgesetz \u00fcber die flankierenden Massnahmen bei entsandten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und \u00fcber die Kontrolle der in Normalarbeitsvertr\u00e4gen vorgesehenen Mindestl\u00f6hne</b>[GZ]</p>\n<p><b>Loi f\u00e9d\u00e9rale sur les mesures d'accompagnement applicables aux travailleurs d\u00e9tach\u00e9s et aux contr\u00f4les des salaires minimaux pr\u00e9vus par les contrats-types de travail</b>[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Detailberatung - Discussion par article </i>[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><b>Titel und Ingress, Ziff. I-III</b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Kommission </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Titre et pr\u00e9ambule, ch. I-III</b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la commission</i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Gesamtabstimmung</b><i> </i>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p>Annahme des Entwurfes</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Burgherr, Aeschi Thomas, Amaudruz, Dettling, Feller, Friedli Esther, G\u00f6ssi, Martullo, Matter Thomas, Schneeberger, Walti Beat)[GZ]</p>\n<p>Ablehnung des Entwurfes</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Vote sur l'ensemble</b><i> </i>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>Adopter le projet</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Burgherr, Aeschi Thomas, Amaudruz, Dettling, Feller, Friedli Esther, G\u00f6ssi, Martullo, Matter Thomas, Schneeberger, Walti Beat)[GZ]</p>\n<p>Rejeter le projet</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220308","MeetingVerbalixOid":3522,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Ir\u00e8ne","SpeakerLastName":"K\u00e4lin","SpeakerFullName":"K\u00e4lin Ir\u00e8ne","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1646727396194)\/","End":"\/Date(1646727439095)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876969357)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646727396193+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646727439097+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297058L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297058L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297058L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297058L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297058L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"297058","Language":"DE","IdSubject":"56221","VoteId":null,"PersonNumber":4057,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Diese Vorlage hat eine etwas bewegte Geschichte. Sie beginnt mit einer Motion unseres damaligen Kollegen Abate, die dieser mit dem Ziel eingereicht hatte, eine m\u00f6gliche Diskriminierung von Schweizer Unternehmen insbesondere dann zu verhindern, wenn die Kantone Mindestl\u00f6hne erlassen, die nicht direkt f\u00fcr entsandte Arbeitnehmende anwendbar sind. Beide R\u00e4te haben dann dieser Motion zugestimmt, und der Bundesrat hat entsprechend eine Vorlage erarbeitet und sie uns letztes Jahr unterbreitet. </p>\n<p>Ihre Kommission f\u00fcr Wirtschaft und Abgaben war in einer ersten Lesung, wenn man so will, von der Vorlage des Bundesrates nicht \u00fcberzeugt und empfahl dem Rat, sie so nicht anzunehmen. Der Rat folgte dieser Empfehlung nicht und schickte die Vorlage zur\u00fcck in die Kommission, worauf wir uns in der letzten Sitzung noch einmal im Detail mit den Fragen auseinandergesetzt haben, die sich rund um diese Motion stellen. Kollege Regazzi hat es vorhin bereits erw\u00e4hnt: Es gibt tats\u00e4chlich Fragestellungen, die v\u00f6llig legitim sind, insbesondere die Frage, ob der Bund \u00fcberhaupt berechtigt ist, bez\u00fcglich der kantonalen Mindestl\u00f6hne in die Gesetzgebung einzugreifen. Die Kommissionsmehrheit ist \u00fcberzeugt, dass die bundesr\u00e4tliche Vorlage jetzt ziemlich pr\u00e4zise das getroffen hat, was machbar ist, und beide Bed\u00fcrfnisse unter einen Hut bringt: einerseits die Absicherung der geltenden Bestimmungen des kantonalen Rechtes, andererseits eine Nichtvermischung der Kompetenzen. </p>\n<p>Um was geht es ganz konkret? Es geht ganz konkret um die Frage, ob kantonale Mindestl\u00f6hne, wenn die kantonalen Gesetzgebungen das explizit so festlegen, auch f\u00fcr entsandte Arbeitnehmende anwendbar sind respektive ob das Bundesrecht - hier das Entsendegesetz - eine entsprechende Rechtsgarantie gibt. Davon versprechen sich sowohl die Kantone wie auch die Sozialpartnerinnen und Sozialpartner eine h\u00f6here Rechtsbest\u00e4ndigkeit, eine h\u00f6here Best\u00e4ndigkeit beispielsweise gegen\u00fcber Beschwerden, die eingereicht werden k\u00f6nnen. Es ist deshalb auch kein Zufall, dass in der Vernehmlassung nicht mehr nur die f\u00fcnf in dem Sinne direkt betroffenen Kantone mit kantonalen Mindestl\u00f6hnen, sondern 23 von 26 Kantonen die L\u00f6sung hier bevorzugen und sie uns zur Annahme empfohlen haben. </p>\n<p>Wichtig ist auch zu betonen, was Kollege Regazzi vorhin ausf\u00fchrlich erl\u00e4utert hat: Der Bund beabsichtigt in keiner Weise, in den Vollzug der Massnahmen zu den kantonalen Mindestl\u00f6hnen einzugreifen. Diese bleiben nach geltender Regelung im Arbeitsgesetz und im Entsendegesetz den jeweiligen Ebenen vorbehalten.</p>\n<p>Weiter sieht diese Motion die Umsetzung einer Plattform zum Austausch von Personendaten vor. Das mag eine kleine Angelegenheit sein, das ist richtig. Wir wurden aber von verschiedener Seite darauf hingewiesen, dass die M\u00f6glichkeit dieses Informationsaustauschs eben tats\u00e4chlich die Effektivit\u00e4t der Arbeit der Kontrollen im Bereich des Lohnschutzes erh\u00f6hen kann und erh\u00f6hen soll. Ihre Kommission beantragt[NB]Ihnen[NB]deshalb, den \u00c4nderungen in den Artikeln 2 und 7[NB]ff. zuzustimmen.</p>\n<p>Es gibt in der Detailberatung keine Minderheitsantr\u00e4ge, wohl aber den Antrag einer Kommissionsminderheit auf Ablehnung der Vorlage. Die Kommissionsminderheit stellt sich auf den Standpunkt, dass der Bund nicht das Recht habe, im Bereich der kantonalen Hoheit zu legiferieren, und dass diese Vorlage unter Umst\u00e4nden ein Anreiz daf\u00fcr sein k\u00f6nnte, kantonale Mindestl\u00f6hne zu erlassen. Dieses Argument wurde von der Mehrheit Ihrer Kommission, wie bereits vorhin ausgef\u00fchrt, nicht unterst\u00fctzt.</p>\n<p>Deshalb bitten wir Sie, diese Vorlage unver\u00e4ndert anzunehmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220308","MeetingVerbalixOid":3522,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"C\u00e9dric","SpeakerLastName":"Wermuth","SpeakerFullName":"Wermuth C\u00e9dric","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1646727782974)\/","End":"\/Date(1646728024257)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876969365)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646727782973+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646728024257+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297060L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297060L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297060L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297060L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297060L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"297060","Language":"DE","IdSubject":"56221","VoteId":null,"PersonNumber":4218,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sidentin</b> (K\u00e4lin Ir\u00e8ne, Pr\u00e4sidentin): Das Wort zur Begr\u00fcndung seines Minderheitsantrages hat Herr Burgherr. Er spricht zugleich f\u00fcr die SVP-Fraktion.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220308","MeetingVerbalixOid":3522,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Ir\u00e8ne","SpeakerLastName":"K\u00e4lin","SpeakerFullName":"K\u00e4lin Ir\u00e8ne","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1646728024257)\/","End":"\/Date(1646728035864)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876969366)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646728024257+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646728035863+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297061L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297061L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297061L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297061L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297061L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"297061","Language":"DE","IdSubject":"56221","VoteId":"24556","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr Annahme des Entwurfes ... 106 Stimmen [GZ]</p>\n<p>Dagegen ... 77 Stimmen [GZ]</p>\n<p>(5 Enthaltungen)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abschreibung - Classement </i>[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Antrag des Bundesrates </i>[GZ]</p>\n<p>Abschreiben der parlamentarischen Vorst\u00f6sse [GZ]</p>\n<p>gem\u00e4ss Brief an die eidgen\u00f6ssischen R\u00e4te</p>\n<p><i>Proposition du Conseil f\u00e9d\u00e9ral </i>[GZ]</p>\n<p>Classer les interventions parlementaires [GZ]</p>\n<p>selon lettre aux Chambres f\u00e9d\u00e9rales [GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220308","MeetingVerbalixOid":3522,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":13,"Start":"\/Date(1646729394832)\/","End":"\/Date(1646729537345)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876969390)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646729394833+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646729537347+0060)\/","VoteBusinessNumber":20210032,"VoteBusinessShortNumber":"21.032","VoteBusinessTitle":"Entsendegesetz.\n\u00c4nderung"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297064L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297064L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297064L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297064L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297064L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"297064","Language":"DE","IdSubject":"56221","VoteId":null,"PersonNumber":4072,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Pendant la session d'hiver dernier, notre chambre a d\u00e9cid\u00e9, par 104 voix contre 86 et 4 abstentions, d'entrer en mati\u00e8re sur cet objet, contrairement \u00e0 ce que la majorit\u00e9 de la commission avait propos\u00e9. Notre conseil a pourtant d\u00e9cid\u00e9 de donner un signal clair en reconnaissant la n\u00e9cessit\u00e9 d'une r\u00e9glementation f\u00e9d\u00e9rale dans ce domaine, une demande qui a \u00e9t\u00e9 soutenue tant par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral que par la presque totalit\u00e9 des cantons. Aujourd'hui, on peut finalement se pencher sur le contenu de ce projet de loi.</p>\n<p>Apr\u00e8s une d\u00e9lib\u00e9ration approfondie, votre Commission de l'\u00e9conomie et des redevances vous invite donc, par 12 voix contre 11 et 2 abstentions, \u00e0 adopter le projet de loi selon la version propos\u00e9e par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n<p>Vous savez que je ne suis moi-m\u00eame pas un partisan des salaires minimaux cantonaux. Cela peut sembler bizarre d'avoir le pr\u00e9sident de l'Union suisse des arts et m\u00e9tiers et le pr\u00e9sident du Parti socialiste qui d\u00e9fendent ensemble un projet de loi concernant le march\u00e9 de travail. Mais, en l'occurrence, il ne s'agit pas de d\u00e9terminer si l'introduction de salaires minimaux est bonne ou mauvaise, car le sujet est diff\u00e9rent et concerne une question tr\u00e8s concr\u00e8te, \u00e0 savoir: les cantons qui le souhaitent peuvent-ils appliquer leurs salaires minimaux aux travailleurs d\u00e9tach\u00e9s? Cette question est en fait encore ouverte.</p>\n<p>Comme indiqu\u00e9 par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral, cette modification de loi est tout \u00e0 fait n\u00e9cessaire, \u00e0 des fins de transparence et de s\u00e9curit\u00e9 juridique. Le but est d'\u00e9viter des distorsions sur le march\u00e9 du travail et surtout d'\u00e9viter de cr\u00e9er un avantage concurrentiel \u00e9vident en faveur des entreprises de l'Union europ\u00e9enne. Je vous invite donc \u00e0 d\u00e9passer les positions id\u00e9ologiques. Nous avons longuement discut\u00e9, lors du d\u00e9bat d'entr\u00e9e en mati\u00e8re, des raisons pour lesquelles cette modification de la loi est n\u00e9cessaire.</p>\n<p>Permettez-moi de mentionner rapidement les \u00e9l\u00e9ments principaux, \u00e0 commencer par le f\u00e9d\u00e9ralisme. La motion Abate 18.3473, adopt\u00e9e par le Parlement en 2019, pr\u00e9voyait d'aller encore plus loin que le projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral. La seule chose qu'a faite le Conseil f\u00e9d\u00e9ral est d'inclure la garantie des r\u00e9glementations cantonales dans la loi sur les travailleurs d\u00e9tach\u00e9s. Le Tribunal f\u00e9d\u00e9ral a d\u00e9j\u00e0 d\u00e9cid\u00e9 que les r\u00e9glementations cantonales en mati\u00e8re de salaire minimum sont l\u00e9gitimes, pour autant qu'elles soient de nature sociale et non \u00e9conomique. Les cantons sont donc libres d'introduire de telles lois et cela doit \u00eatre respect\u00e9 dans une perspective d\u00e9mocratique et f\u00e9d\u00e9raliste. En tant que l\u00e9gislateur, nous devons assurer la s\u00e9curit\u00e9 juridique des d\u00e9cisions cantonales et \u00e9viter que des discriminations entre les entreprises nationales et \u00e9trang\u00e8res puissent appara\u00eetre. Il s'agit donc d'une solution d\u00e9mocratique, f\u00e9d\u00e9raliste et subsidiaire. Le projet ne [PAGE 224] viole en aucun cas la r\u00e9partition des comp\u00e9tences entre la Conf\u00e9d\u00e9ration et les cantons, ce qui ressort clairement des r\u00e9sultats de la proc\u00e9dure de consultation.</p>\n<p>J'en viens \u00e0 la question de la s\u00e9curit\u00e9 juridique et de la protection des PME suisses. Les opposants au projet de loi craignent de mani\u00e8re injustifi\u00e9e un affaiblissement du partenariat social. Approuver ce projet signifie au contraire saisir l'opportunit\u00e9 de fournir une s\u00e9curit\u00e9 juridique suppl\u00e9mentaire \u00e0 nos PME, notamment apr\u00e8s une tr\u00e8s longue p\u00e9riode de difficult\u00e9s et d'incertitude. Il ne s'agit pas d'affaiblir le partenariat social, mais d'assurer une solidit\u00e9 suppl\u00e9mentaire aux PME face aux entreprises \u00e9trang\u00e8res. Rejeter le projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral serait la meilleure fa\u00e7on de donner la pr\u00e9f\u00e9rence aux entreprises de l'Union europ\u00e9enne par rapport aux PME suisses. Si les entreprises de l'Union europ\u00e9enne pouvaient b\u00e9n\u00e9ficier de conditions plus favorables que les PME suisses, le danger serait \u00e9norme pour notre march\u00e9 du travail interne et notre \u00e9conomie. Si, par exemple, une entreprise italienne d\u00e9tachait des travailleurs au Tessin sans devoir respecter le salaire minimum en vigueur, elle pourrait offrir des services injustement bon march\u00e9, ce qui[NB]serait[NB]logiquement[NB]une[NB]catastrophe pour de nombreux secteurs.</p>\n<p>Avec cette modification de la loi, nous garantissons la non-discrimination des entreprises suisses et des conditions de concurrence \u00e9quitables.</p>\n<p>Le troisi\u00e8me point concerne le m\u00e9lange de comp\u00e9tences entre la Conf\u00e9d\u00e9ration et les cantons. Lors des d\u00e9bats, on a mentionn\u00e9 \u00e0 plusieurs reprises que les cantons avaient la possibilit\u00e9 de r\u00e9soudre eux-m\u00eames le probl\u00e8me et qu'il ne fallait pas mettre en p\u00e9ril la r\u00e9partition des comp\u00e9tences entre les cantons et la Conf\u00e9d\u00e9ration, une remarque qui, bien que l\u00e9gitime, n'est pas tout \u00e0 fait correcte. Je vous invite \u00e0 lire attentivement les pages 8 et 9 du message. Selon la loi actuelle sur les travailleurs d\u00e9tach\u00e9s, les employeurs ayant leur si\u00e8ge \u00e0 l'\u00e9tranger doivent garantir uniquement les conditions r\u00e9gl\u00e9es par les lois f\u00e9d\u00e9rales, ordonnances du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, conventions collectives de travail d\u00e9clar\u00e9es de force obligatoire et contrats-types de travail. Les lois et ordonnances au niveau cantonal sont exclues. Il est par cons\u00e9quent n\u00e9cessaire d'inscrire ce principe dans le droit f\u00e9d\u00e9ral afin de cr\u00e9er une s\u00e9curit\u00e9 juridique pour les entreprises suisses et d'\u00e9viter d'\u00e9ventuelles plaintes et recours de l'\u00e9tranger contre les r\u00e9glementations cantonales sur les salaires minimaux. Finalement, on peut donc concr\u00e9tiser un principe qui a d\u00e9j\u00e0 \u00e9t\u00e9 soutenu \u00e0 diff\u00e9rentes reprises, que ce soit par le Parlement, les cantons ou le Conseil f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n<p>Pour toutes ces raisons, et dans cet esprit, je vous invite, au nom de votre commission, \u00e0 soutenir le projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral et \u00e0 l'adopter sans modification.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220308","MeetingVerbalixOid":3522,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Fabio","SpeakerLastName":"Regazzi","SpeakerFullName":"Regazzi Fabio","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":27,"CantonName":"Tessin","CantonAbbreviation":"TI","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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Die WAK-N hat anschliessend die Detailberatung an die Hand genommen. Ohne Gegenstimmen ist die Kommission allen \u00c4nderungsantr\u00e4gen des Bundesrates gefolgt. Die Vorlage wurde dann in der Gesamtabstimmung jedoch nur knapp angenommen.</p>\n<p>Auch die SVP-Fraktion spricht sich nach wie vor gegen diese Vorlage aus. Die Argumente haben sich nicht ver\u00e4ndert. Die \u00c4nderungen untergraben aus unserer Sicht die Sozialpartnerschaft. Wir verstaatlichen hier die Sozialpartnerschaft, und dies wird weitere Probleme nach sich ziehen. Wir werden dann hier schon bald wieder \u00fcber Anpassungen diskutieren, weil das so systemfremd ist. Zum Beispiel k\u00f6nnen kantonal eingef\u00fchrte Mindestl\u00f6hne sogar die in Gesamtarbeitsvertr\u00e4gen als allgemeinverbindlich erkl\u00e4rten Mindestl\u00f6hne unterlaufen. </p>\n<p>Es entstehen auch Widerspr\u00fcche zur Kompetenzverteilung zwischen Bund und Kantonen, was auch der St\u00e4nderat und die Wirtschaftsverb\u00e4nde kritisiert haben. Es ist auch nicht f\u00f6deralistisch, f\u00fcr Probleme, die einzelne Kantone ja sehr gut selbst und auf ihre Bed\u00fcrfnisse angepasst l\u00f6sen k\u00f6nnten, nun eine zentrale L\u00f6sung einzurichten, die f\u00fcr die allermeisten Kantone und auch f\u00fcr solche mit \u00e4hnlichen Problemen offenbar keine Notwendigkeit darstellt. Einfach eine gesamtschweizerische L\u00f6sung anzustreben, wenn doch eine kantonale Regelung m\u00f6glich ist, finde ich nicht richtig. Das geht f\u00fcr mich nicht auf. Probleme werden so einfach [PAGE 225] hin- und hergeschoben, und die direkte Verantwortung vor Ort geht verloren. Zudem bin ich generell der Meinung, dass wir im Bereich der Mindestl\u00f6hne zur\u00fcckhaltend sein sollten und dass es der Sozialpartnerschaft vorbehalten sein sollte, diese zu regeln. Mehr Staat ist dabei keinesfalls w\u00fcnschenswert.</p>\n<p>Wir von der SVP-Fraktion beantragen Ihnen deshalb, die Vorlage in der Gesamtabstimmung abzulehnen. Wir folgen damit wieder dem St\u00e4nderat und allen Wirtschaftsverb\u00e4nden, inklusive des Schweizerischen Gewerbeverbands. Ich empfehle Ihnen, dieses Gesetz abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220308","MeetingVerbalixOid":3522,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Thomas","SpeakerLastName":"Burgherr","SpeakerFullName":"Burgherr Thomas","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1646728035864)\/","End":"\/Date(1646728201750)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876969369)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646728035863+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646728201750+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297075L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297075L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297075L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297075L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297075L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"297075","Language":"DE","IdSubject":"56221","VoteId":null,"PersonNumber":1108,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Le d\u00e9bat d'entr\u00e9e en mati\u00e8re ayant eu lieu lors de la session d'hiver, je vais me contenter de rappeler trois points de la modification de cette loi.</p>\n<p>Premi\u00e8rement, \u00e0 la demande du Parlement, qui a adopt\u00e9 la motion Abate 18.3473, le salaire minimum cantonal est introduit dans la loi sur les travailleurs d\u00e9tach\u00e9s, en tant que seuil salarial minimal \u00e0 respecter. Pour respecter la volont\u00e9 l\u00e9gislative des cantons, les lois cantonales sur le salaire minimum restent toutefois d\u00e9terminantes s'agissant de leur champ d'application et de leur ex\u00e9cution. En d'autres termes, la l\u00e9gislation cantonale sur le salaire minimum s'applique aux travailleurs d\u00e9tach\u00e9s pour autant que la loi cantonale le pr\u00e9voie. L'ex\u00e9cution et les sanctions sont \u00e9galement r\u00e9gl\u00e9es par le droit cantonal. Ceci permet d'\u00e9viter toute violation du principe de non-discrimination inscrit dans l'accord sur la libre circulation des personnes. En r\u00e9sum\u00e9, tous les travailleurs qui entrent dans le champ d'application d'une loi cantonale instaurant un salaire minimum sont soumis aux m\u00eames conditions et obligations. </p>\n<p>Deuxi\u00e8mement, la r\u00e9vision actuelle a \u00e9galement permis d'inscrire, dans la loi sur les travailleurs d\u00e9tach\u00e9s et dans la loi sur le travail au noir, une disposition explicite relative aux cons\u00e9quences de l'inex\u00e9cution ou de l'ex\u00e9cution imparfaite des t\u00e2ches d'observation et d'ex\u00e9cution. De quoi [PAGE 227] parlons-nous ici? Par exemple de la t\u00e2che de l'observation du march\u00e9 du travail, pour laquelle la Conf\u00e9d\u00e9ration met des fonds \u00e0 disposition. Si ces fonds sont utilis\u00e9s dans un autre but que celui pr\u00e9vu, ils doivent \u00eatre rembours\u00e9s. Les nouvelles dispositions permettent de r\u00e9gler la restitution de l'indemnit\u00e9. La n\u00e9cessit\u00e9 de r\u00e9gler de tels cas r\u00e9pond \u00e0 une exigence de la loi sur les subventions. Or, \u00e0 l'heure actuelle, cela n'est pr\u00e9vu nulle part explicitement: ni dans la loi sur le travail au noir et son ordonnance, ni dans le domaine des mesures d'accompagnement. M\u00eame si l'ex\u00e9cution se d\u00e9roule g\u00e9n\u00e9ralement bien, le pass\u00e9 a montr\u00e9 que les remboursements dus peuvent tra\u00eener. Gr\u00e2ce \u00e0 la base l\u00e9gale \u00e9labor\u00e9e, nous disposons l\u00e0 aussi de la s\u00e9curit\u00e9 juridique n\u00e9cessaire.</p>\n<p>Troisi\u00e8mement, la pr\u00e9sente r\u00e9vision est n\u00e9cessaire pour permettre la num\u00e9risation des processus, non seulement dans l'int\u00e9r\u00eat des organes d'ex\u00e9cution, mais aussi dans l'int\u00e9r\u00eat des entreprises contr\u00f4l\u00e9es. </p>\n<p>Jusqu'\u00e0 pr\u00e9sent, les donn\u00e9es de contr\u00f4le \u00e9taient transmises via une grande vari\u00e9t\u00e9 de canaux, tels que e-mails, fax, etc., cela dans diff\u00e9rents formats. La transmission \u00e9lectronique, via une plateforme \u00e9lectronique, permettra de rendre l'application nettement plus efficace, de meilleure qualit\u00e9, car des erreurs de copie seront ainsi \u00e9vit\u00e9es. L'introduction de cette nouvelle plateforme \u00e9lectronique a \u00e9t\u00e9 chaleureusement salu\u00e9e par l'ensemble des autorit\u00e9s et organes impliqu\u00e9s. Cette plateforme est maintenant pr\u00eate. Elle n'attend qu'une base l\u00e9gale r\u00e9glant le traitement des donn\u00e9es pour pouvoir \u00eatre utilis\u00e9e.</p>\n<p>Pour toutes ces raisons, je vous prie d'accepter ce dossier tel qu'il vous est pr\u00e9sent\u00e9, sans modification, et de le soutenir au vote final, comme le propose votre commission.</p>\n<p>[VS]</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220308","MeetingVerbalixOid":3522,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Guy","SpeakerLastName":"Parmelin","SpeakerFullName":"Parmelin Guy","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":12,"Start":"\/Date(1646729179705)\/","End":"\/Date(1646729394832)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876969387)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646729179707+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646729394833+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297076L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297076L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297076L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297076L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297076L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"297076","Language":"DE","IdSubject":"56221","VoteId":null,"PersonNumber":4052,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Mitte-Fraktion wird dieser Vorlage in der Gesamtabstimmung zustimmen und damit den Antr\u00e4gen des Bundesrates folgen.</p>\n<p>Der Nationalrat und der St\u00e4nderat haben dem Bundesrat mit der Zustimmung zur Motion 18.3473 von FDP-St\u00e4nderat Fabio Abate selber den Auftrag gegeben, eine \u00c4nderung des Entsendegesetzes vorzulegen. Der Bundesrat ist diesem Auftrag nachgekommen und hat dazu ein breit angesetztes Vernehmlassungsverfahren durchgef\u00fchrt. Eine klare Mehrheit von 23 Kantonen hat dieser \u00c4nderung des Entsendegesetzes ganz oder teilweise zugestimmt. Nur eine kleine Minderheit von zwei Kantonen hat die \u00c4nderung grunds\u00e4tzlich abgelehnt. F\u00fcr die Mitte-Fraktion ist das Vorgehen des St\u00e4nderates, der nicht auf die Vorlage eingetreten ist, deshalb sehr \u00fcberraschend.</p>\n<p>Der Nationalrat ist in der Folge trotz des ablehnenden Antrages der Mehrheit der WAK-N am 14. Dezember 2021 auf die Vorlage eingetreten. Aus der WAK-N liegen f\u00fcr die nachfolgende Detailberatung keine \u00c4nderungsantr\u00e4ge vor. Zur Gesamtabstimmung finden Sie in der Fahne einen Minderheitsantrag, der die Ablehnung der Vorlage fordert. Mit der Zustimmung zur Vorlage in der Gesamtabstimmung m\u00f6chte die Mehrheit der Kommission aber dem Bundesrat folgen.</p>\n<p>Der Bundesrat legte aus Sicht der Mitte-Fraktion eine gut austarierte Gesetzesvorlage vor. Die Kantone bef\u00fcrworteten diese Vorlage in der Vernehmlassung auf Basis der uns vorliegenden Botschaft ebenfalls mit einer \u00fcberw\u00e4ltigenden Mehrheit. Bei einer solchen Ausgangslage sollte das Parlament seinen eigenen Auftrag und das Ergebnis der Vernehmlassung ernst nehmen und der Vorlage nun auch zustimmen. Mit der Zustimmung zu dieser Vorlage gilt es auch, die Problematik in mehreren Kantonen zu w\u00fcrdigen. Das Tessin mit dem grossen Lohngef\u00e4lle zum angrenzenden Italien ist hier sicher speziell betroffen. Deshalb wurde die Motion f\u00fcr diese Gesetzesvorlage auch von einem Tessiner Standesvertreter der FDP lanciert. </p>\n<p>Die zentrale Frage, die wir uns nun stellen m\u00fcssen, ist, ob die betroffenen Kantone die Problematik mit einer eigenen kantonalen Gesetzgebung wirkungsvoll l\u00f6sen k\u00f6nnen oder eben nicht. Auf Seite 8 der Botschaft betont selbst der Bundesrat die beschr\u00e4nkte Wirkung von kantonalen Gesetzgebungen im Bereich des Arbeitsrechts, da daf\u00fcr grunds\u00e4tzlich der Bund zust\u00e4ndig sei. F\u00fcr die Gew\u00e4hrleistung der notwendigen Rechtssicherheit wie auch der Durchsetzbarkeit der Mindestl\u00f6hne in kantonalen Normalarbeitsvertr\u00e4gen sei deshalb eine Verankerung im Bundesrecht vorzusehen. Das ist der Kern der Vorlage und auch der Kern der rechtlichen Beurteilung.</p>\n<p>Diese Argumentation des Bundesrates ist stichhaltig und nachvollziehbar. Sie wird von den Kantonen als Direktbetroffene gest\u00fctzt. </p>\n<p>Deshalb wird die Mitte-Fraktion dieser Vorlage in der Gesamtabstimmung zustimmen und damit der Mehrheit der Kommission folgen. Wir danken Ihnen, wenn Sie dasselbe tun.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220308","MeetingVerbalixOid":3522,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Markus","SpeakerLastName":"Ritter","SpeakerFullName":"Ritter Markus","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":17,"CantonName":"St. Gallen","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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Si nous disons non \u00e0 cette modification de loi, nous ne changeons rien aux salaires minimaux, nous disons simplement qu'ils ne s'appliquent qu'aux entreprises suisses et pas aux travailleurs d\u00e9tach\u00e9s. C'est assez cocasse de voir que les personnes qui g\u00e9n\u00e9ralement se plaignent du fait que des entreprises \u00e9trang\u00e8res viennent en Suisse d\u00e9stabiliser le march\u00e9 du travail voudraient maintenant que ces m\u00eames personnes soient favoris\u00e9es dans la loi. Parce qu'en disant non \u00e0 cette loi, c'est exactement ce que l'on ferait. On s'attaquerait aux travailleurs suisses et aux entreprises suisses, en favorisant les travailleurs \u00e9trangers et les entreprises \u00e9trang\u00e8res. Ne serait-il pas juste que nous ayons une \u00e9galit\u00e9 de traitement entre les deux types de travailleurs et d'entreprises?</p>\n<p>Ici, il s'agit de lutter contre la concurrence d\u00e9loyale. Si nous acceptons cette modification de loi, nous disons qu'il ne doit pas y avoir de concurrence d\u00e9loyale, que les r\u00e8gles doivent \u00eatre les m\u00eames quelles que soient les entreprises. Si nous refusons cette loi, nous cr\u00e9ons une concurrence d\u00e9loyale, nous laissons les gens qui vivent en Suisse ne pas \u00eatre soumis aux m\u00eames conditions que ceux qui sont d\u00e9tach\u00e9s, et ne pas avoir la m\u00eame comp\u00e9titivit\u00e9 sur le march\u00e9 de l'emploi.</p>\n<p>Les cantons qui d\u00e9cident de mettre en place des salaires minimaux le font pour le bien-\u00eatre de leur population. Et cela marche. Mais, \u00e9videmment, si vous laissez des gens venir dans le canton sans \u00eatre soumis aux m\u00eames conditions, vous cr\u00e9ez une incapacit\u00e9 de payer pour les entreprises suisses lorsqu'elles sont situ\u00e9es ici. Vous vous attaquez directement aux entreprises suisses en favorisant les entreprises \u00e9trang\u00e8res. Cela n'a aucun sens. [PAGE 226] </p>\n<p>Cette loi n'a rien \u00e0 voir avec notre position sur le salaire minimum. Cette loi est l\u00e0 pour une chose, pour dire que lorsque des r\u00e8gles sont l\u00e0 pour prot\u00e9ger les travailleurs, nous devons les appliquer.</p>\n<p>Si vous refusez cette loi, on pourrait dire que vous cr\u00e9ez \u00e0 dessein des probl\u00e8mes avec l'\u00e9tranger, que c'est volontairement que vous luttez contre notre capacit\u00e9 \u00e0 collaborer avec l'Europe, alors que nous savons \u00e0 quel point il est important de le faire. Soutenons donc cette modification de loi.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220308","MeetingVerbalixOid":3522,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Samuel","SpeakerLastName":"Bendahan","SpeakerFullName":"Bendahan Samuel","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":8,"Start":"\/Date(1646728649011)\/","End":"\/Date(1646728764386)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876969376)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646728649010+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646728764387+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297098L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297098L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297098L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297098L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297098L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"297098","Language":"DE","IdSubject":"56221","VoteId":null,"PersonNumber":4218,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sidentin</b> (K\u00e4lin Ir\u00e8ne, Pr\u00e4sidentin): Die GLP-Fraktion unterst\u00fctzt die Minderheit Burgherr und verzichtet auf ein Votum.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220308","MeetingVerbalixOid":3522,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Ir\u00e8ne","SpeakerLastName":"K\u00e4lin","SpeakerFullName":"K\u00e4lin Ir\u00e8ne","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":10,"Start":"\/Date(1646728966502)\/","End":"\/Date(1646728977955)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876969381)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646728966503+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646728977957+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297102L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297102L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297102L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297102L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297102L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"297102","Language":"DE","IdSubject":"56221","VoteId":null,"PersonNumber":4095,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wir haben die Diskussion \u00fcber diese Reform des Entsendegesetzes ja schon ausf\u00fchrlich bei der Eintretensdebatte gef\u00fchrt. Ich bin froh, dass die Kommission f\u00fcr Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates hier nun Eintreten empfiehlt. Sie tut dies mit sehr guten Gr\u00fcnden; die inhaltlichen Argumente liegen auf dem Tisch. </p>\n<p>F\u00fcr uns Gr\u00fcne ist zentral, dass das Entsendegesetz ein wichtiges Instrument zum Schutz der Arbeitsbedingungen und der L\u00f6hne in einem grenz\u00fcberschreitenden Arbeitsmarkt ist. Nur ein funktionierendes Entsendegesetz und funktionierende flankierende Massnahmen schaffen die Voraussetzungen daf\u00fcr, dass wir hier gemeinsam den bilateralen Weg weiterentwickeln k\u00f6nnen. Das ist, denke ich, im Interesse der Schweiz, der schweizerischen Volkswirtschaft, der schweizerischen Gesellschaft und aller Arbeitnehmenden hier in diesem Land. </p>\n<p>Die zentrale Geschichte ist, dass es heute in der Umsetzung dieses Entsendegesetzes L\u00fccken gibt. Viele Kantone haben Mindestl\u00f6hne beschlossen. Diese Mindestl\u00f6hne - das ist zentral - m\u00fcssen auch f\u00fcr ausl\u00e4ndische Unternehmungen und Arbeitgeber gelten. Das durchzusetzen, ist das Ziel dieser Reform, \u00fcber die wir heute diskutieren. Die Mindestl\u00f6hne, und da muss ich meinem Kollegen Burgherr widersprechen, sind kein Angriff auf die Sozialpartnerschaft. Sie werden zumindest von einem Teil der Sozialpartnerschaft getragen, denn sie gelten vor allem f\u00fcr die Tieflohnbranchen, in denen der Schutz eben besonders schwierig ist und auch durch Gesamtarbeitsvertr\u00e4ge nicht immer garantiert werden kann. </p>\n<p>Vor allem Menschen in prek\u00e4ren Arbeitsverh\u00e4ltnissen und tempor\u00e4re Arbeitskr\u00e4fte sollen von diesen Mindestl\u00f6hnen profitieren. Diese setzen also genau dort an, wo die L\u00f6hne sehr tief sind und die Konkurrenz sehr gross ist und wo es darum auch aus sozialpolitischen Gr\u00fcnden wichtig ist, dass wir die Menschen besser sch\u00fctzen. Es braucht dort besseren Schutz vor einer Konkurrenz, die nicht mehr fair ist, weil sie mit Dumpingl\u00f6hnen, miserablen Arbeitsbedingungen und auch mit ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ften versucht, unsere volkswirtschaftlich wichtige Stabilit\u00e4t der Arbeitsbedingungen zu unterwandern. </p>\n<p>Deshalb unterst\u00fctzt die gr\u00fcne Fraktion mit grosser \u00dcberzeugung diese Reform des Entsendegesetzes. Der Bundesrat und die Verwaltung haben einen sehr moderaten, sehr vern\u00fcnftigen Entwurf vorgelegt. Er wird von 23 Kantonen in unserem Land unterst\u00fctzt, vor allem von den Kantonen, die am meisten und auch am st\u00e4rksten mit entsandten Arbeitskr\u00e4ften arbeiten. Das sind die Grenzkantone; es ist insbesondere auch der Kanton Tessin. Es wird hier auch sehr oft davon gesprochen, dass der Kanton Tessin ein wichtiger Kanton ist. Ich denke, da m\u00fcssen wir ihm auch die Instrumente geben, um seinen Arbeitsmarkt gut zu regulieren.</p>\n<p>Ich bitte Sie deshalb, diese Reform zu unterst\u00fctzen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220308","MeetingVerbalixOid":3522,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Regula","SpeakerLastName":"Rytz","SpeakerFullName":"Rytz Regula","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":11,"Start":"\/Date(1646728977955)\/","End":"\/Date(1646729174333)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876969384)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646728977957+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646729174333+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297110L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297110L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297110L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297110L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297110L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"297110","Language":"DE","IdSubject":"56221","VoteId":null,"PersonNumber":4060,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die in der Eintretensdebatte ausgef\u00fchrten Argumente werde ich hier nicht mehr wiederholen. Sie k\u00f6nnen sich erinnern, dass die FDP-Fraktion auf dieses Gesetz eigentlich nicht eintreten wollte. Aufgrund der derzeit im Kanton Basel-Stadt gef\u00fchrten Diskussionen zur Mindestlohndebatte m\u00f6chte ich jedoch die dort analysierten Probleme und Bef\u00fcrchtungen erw\u00e4hnen. </p>\n<p>Gem\u00e4ss dem vorliegenden Gesetzentwurf sollen also k\u00fcnftig kantonale Mindestl\u00f6hne, wenn das im kantonalen Gesetz vorgesehen ist, auch unter das nationale Entsendegesetz fallen. Der Bundesrat schrieb bereits im Bericht zur Vernehmlassungsvorlage, dass die Kantone im Bereich der sozialpolitischen Massnahmen \u00fcber die Kompetenz verf\u00fcgen, Mindestlohngesetze zu erlassen: \"Sowohl der Bundesrat als auch das Bundesgericht haben damit die Kompetenz der Kantone zum Erlass von sozialpolitischen Mindestlohnregelungen anerkannt, die den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern ein w\u00fcrdiges Leben erm\u00f6glichen sollen.\"</p>\n<p>F\u00fcr die wirtschaftspolitischen Fragestellungen, f\u00fcr das Arbeitsrecht und das Entsenderecht, ist der Bund zust\u00e4ndig. Diese beiden Zust\u00e4ndigkeiten sollen nicht vermischt werden, indem eine kantonale sozialpolitische Massnahme in das nationale Gesetz aufgenommen wird. Die Frage nach dem Geltungsbereich eines kantonalen Mindestlohns ist schlichtweg in den Kantonen selbst zu kl\u00e4ren. Besteht ein Mindestlohngesetz, verschiebt dieses nicht nur das Gleichgewicht innerhalb der sozialpartnerschaftlichen Verhandlungen; es erm\u00f6glicht den Kantonen ohne grosse H\u00fcrde, das Mindestlohngesetz zu erweitern respektive zu versch\u00e4rfen. </p>\n<p>Wie man nun in den aktuellen Diskussionen zur Umsetzung des kantonalen Mindestlohns im Kanton Basel-Stadt erfahren kann, ist der Wille gross, die Mindestlohngrenze f\u00fcr eine m\u00f6glichst grosse Zielgruppe auch \u00fcber die inl\u00e4ndischen Kantonsgrenzen hinaus zu definieren. Ebenso ist der Wille gross, nationale Kompetenzen und Gesetze sowie Branchenl\u00f6sungen zu \u00fcbersteuern. Mit einer Anpassung des Entsendegesetzes senden wir gerade solchen Kantonen das Signal, dass sie nationale Gesetze mit kantonalen Massnahmen \u00fcbersteuern k\u00f6nnen. </p>\n<p>Auf meine Frage an den Bundesrat in der Fragestunde, ob er es nicht weiterhin als rechtlich problematisch erachte, Mindestl\u00f6hne auf Stufe Entsendegesetz zu regeln, obwohl er selbst festgehalten habe, \"dass entsandte Arbeitnehmende grunds\u00e4tzlich keine Adressaten dieser kantonalen sozialpolitischen Massnahmen sind, zumal sie nicht im geografischen Geltungsbereich wohnen\", meinte der Bundesrat, dass der im Entsendegesetz verankerte Verweis auf die kantonalen Gesetzgebungen zu mehr Rechtssicherheit und Transparenz f\u00fchre, dass aber \u00fcber die grunds\u00e4tzliche Frage, ob die kantonalen Mindestl\u00f6hne auch f\u00fcr Entsendeunternehmen gelten, letztlich ein Gericht entscheiden m\u00fcsse. Also gibt es trotzdem rechtliche Unsicherheiten, die nur das Bundesgericht abschliessend kl\u00e4ren kann. Die Zweifel des Bundesrates, ob die Kantone Entsandte unter die kantonale Mindestlohnregelung stellen werden, bleiben also. Wir d\u00fcrfen hier erst recht nicht legiferieren, wenn wir nicht genau wissen, ob es vor Bundesgericht standhalten w\u00fcrde. </p>\n<p>Die FDP-Fraktion wird dieses Gesetz ablehnen und der Minderheit Burgherr folgen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220308","MeetingVerbalixOid":3522,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Daniela","SpeakerLastName":"Schneeberger","SpeakerFullName":"Schneeberger Daniela","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":13,"CantonName":"Basel-Landschaft","CantonAbbreviation":"BL","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":9,"Start":"\/Date(1646728771814)\/","End":"\/Date(1646728966502)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876969379)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646728771813+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646728966503+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297136L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297136L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297136L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297136L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297136L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"297136","Language":"DE","IdSubject":"56221","VoteId":null,"PersonNumber":4228,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Viele Kantone haben in den letzten Jahren Mindestl\u00f6hne eingef\u00fchrt, weil sie existenzsichernd wirken, die Kaufkraft st\u00e4rken und vor allem auch die Sozialwerke entlasten. Kurz: Die Arbeitnehmenden und insbesondere die Familien werden damit unterst\u00fctzt; es ist also insbesondere eine sozialpolitische Massnahme.</p>\n<p>So weit, so gut. Nun halten sich aber nicht alle Arbeitgeber daran. W\u00e4hrend die Mehrheit der Arbeitgeber in sozialpartnerschaftlichen Verh\u00e4ltnissen eingebettet ist und sich an die neuen Regeln h\u00e4lt, gibt es andere, die das nicht tun. Denn kantonale Mindestl\u00f6hne k\u00f6nnen gegen\u00fcber Entsendefirmen auf kantonaler Ebene nicht durchgesetzt werden. Da besteht heute Reformbedarf. Die flankierenden Massnahmen folgen einem einfachen Prinzip: Alle m\u00fcssen gleich lange Spiesse haben. Die gesetzlichen Grundlagen zur Durch- und Umsetzung liegen bei uns, im Entsendegesetz. Darin ist festgehalten, dass Mindestl\u00f6hne, die in Bundesgesetzen, in allgemeinverbindlichen GAV oder auch in zwingenden Bestimmungen von GAV enthalten sind, f\u00fcr alle Akteure auf dem Gebiet eines Kantons und insbesondere eben auch f\u00fcr entsandte Arbeitnehmer, die in diesem Kanton arbeiten, gelten sollen.</p>\n<p>Die kantonalen Mindestl\u00f6hne, die verschiedene Kantone bereits eingef\u00fchrt haben, fehlen in dieser Aufz\u00e4hlung, und darin besteht der heutige Reformbedarf. Denn, das wissen Sie alle, gerade bei arbeitsmarktrechtlichen Vorschriften ist der Vollzug der entscheidende Moment. Wenn wir also heute das Entsendegesetz nicht anpassen, dann torpedieren wir faktisch die souver\u00e4nen politischen Entscheide von Kantonen. </p>\n<p>Ich bin erstaunt, dass insbesondere Sie von der SVP diese kantonale Souver\u00e4nit\u00e4t und den F\u00f6deralismus dermassen frontal angreifen, und das notabene nur aus ideologischen \u00dcberzeugungen. Lieber torpedieren Sie die Arbeit der Kantone und verweigern die Mitarbeit bei der L\u00f6sung eines realen Problems, als zugeben zu m\u00fcssen, dass gesetzliche Mindestl\u00f6hne ein effektives, sinnvolles Instrument f\u00fcr das Erreichen sozial- und wirtschaftspolitischer Ziele sind. Aber wie wollen Sie den Arbeitnehmenden erkl\u00e4ren, dass sie im einen Fall, wenn sie f\u00fcr ein Schweizer Unternehmen arbeiten, 23 Franken auf die Stunde erhalten, w\u00e4hrend es im anderen Fall, wenn sie als Entsandter f\u00fcr eine Entsendefirma aus der EU t\u00e4tig sind, nur 16 oder 17 Franken sind? Sie nehmen damit die bilateralen Abkommen mit der Europ\u00e4ischen Union nicht ernst. Das wird Sie vielleicht nicht sonderlich st\u00f6ren, aber die FDP sollte sich dar\u00fcber schon eher Sorgen machen.</p>\n<p>Diese \u00c4nderung, die heute vorliegt, scheint also vielleicht auf den ersten Blick banal: Es geht um die Vervollst\u00e4ndigung des Lohndumping-Dispositivs. Aber auf den zweiten Blick geht es um f\u00f6deralistische Kompetenzen, die die Minderheit hier torpedieren will. Und auf den dritten Blick geht es darum, den Schweizer Arbeitsmarkt in Bezug auf unsere europ\u00e4ischen Freunde weiterzuentwickeln. Wer diese Vorlage heute nicht unterst\u00fctzt, macht sich deshalb europapolitisch unglaubw\u00fcrdig.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220308","MeetingVerbalixOid":3522,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Samira","SpeakerLastName":"Marti","SpeakerFullName":"Marti Samira","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":13,"CantonName":"Basel-Landschaft","CantonAbbreviation":"BL","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1646728447142)\/","End":"\/Date(1646728640374)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876969375)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646728447143+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646728640373+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"56221","Language":"DE","IdMeeting":"4579","VerbalixOid":675071,"SortOrder":4,"Modified":"\/Date(1774876969355)\/"}}