{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=56229L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=56229L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4580L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4580L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4580L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4580L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"4580","Language":"DE","MeetingNumber":6,"IdSession":5113,"SessionNumber":13,"SessionName":"Fr\u00fchjahrssession 2022","Council":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CouncilAbbreviation":"SR","Date":"\/Date(1646697600000)\/","Begin":"0815","Modified":"\/Date(1648653896977)\/","LegislativePeriodNumber":51,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Sechste Sitzung","SortOrder":6,"Location":"S"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20214333,IdSubject=56229L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20214333,IdSubject=56229L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20214333,IdSubject=56229L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20214333,IdSubject=56229L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"56229","BusinessNumber":20214333,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.4333","Title":"Forschung und Entwicklung von Negativemissionstechnologien f\u00f6rdern","SortOrder":1,"PublishedNotes":null,"Modified":"\/Date(1639989643390)\/","TitleDE":"Motion UREK-N.\nForschung und Entwicklung\nvon Negativemissionstechnologien\nf\u00f6rdern","TitleFR":"Motion CEATE-N.\nEncourager la recherche\net le d\u00e9veloppement\nde technologies d'\u00e9mission n\u00e9gative","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297220L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297220L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297220L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297220L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297220L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"297220","Language":"DE","IdSubject":"56229","VoteId":null,"PersonNumber":1106,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sidentin</b> (H\u00e4berli-Koller Brigitte, erste Vizepr\u00e4sidentin): Es liegt ein schriftlicher Bericht der Kommission vor. Die Kommission und der Bundesrat beantragen die Annahme der Motion.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20220308","MeetingVerbalixOid":3523,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Brigitte","SpeakerLastName":"H\u00e4berli-Koller","SpeakerFullName":"H\u00e4berli-Koller Brigitte","SpeakerFunction":"1VP-F","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":20,"CantonName":"Thurgau","CantonAbbreviation":"TG","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1646740135407)\/","End":"\/Date(1646740155687)\/","Function":"1VP-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1671181071043)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646740135407+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646740155687+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297227L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297227L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297227L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297227L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297227L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"297227","Language":"DE","IdSubject":"56229","VoteId":null,"PersonNumber":1106,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20220308","MeetingVerbalixOid":3523,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Brigitte","SpeakerLastName":"H\u00e4berli-Koller","SpeakerFullName":"H\u00e4berli-Koller Brigitte","SpeakerFunction":"1VP-F","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":20,"CantonName":"Thurgau","CantonAbbreviation":"TG","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1646740987167)\/","End":"\/Date(1646741005177)\/","Function":"1VP-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1671181071043)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646740987167+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646741005177+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297266L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297266L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297266L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297266L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297266L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"297266","Language":"DE","IdSubject":"56229","VoteId":null,"PersonNumber":512,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Motion fordert den Bundesrat auf, Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der Negativemissionstechnologien m\u00f6glichst rasch zu f\u00f6rdern. Ich denke, die Klimawissenschaft ist sich einig: Wenn wir die langfristigen Klimaziele erreichen wollen, brauchen wir bereits in naher Zukunft Negativemissionstechnologien. Es geht dabei um Technologien - wir haben es vorhin schon geh\u00f6rt -, die der Atmosph\u00e4re dauerhaft CO2 entziehen, sei es durch Pflanzen, eben biologische Sequestrierung, oder durch grosse Luftfiltermaschinen.</p>\n<p>Gerne gehe ich kurz auf das ein, worauf Sie mich angesprochen haben, Herr St\u00e4nderat F\u00e4ssler: Tats\u00e4chlich ist der Bundesrat der Meinung, dass der Wald und die biologische Sequestrierung wesentlich zum Klimaschutz beitragen k\u00f6nnen, und zwar, wie Sie das auch ausgef\u00fchrt haben, wenn der Wald nachhaltig genutzt und der Kohlenstoff nach der Holzernte f\u00fcr lange Zeit in Holzprodukten gebunden wird, also wenn vor allem energieintensive Materialien substituiert und die Produkte am Ende ihrer Lebensdauer im Sinne einer Kaskadennutzung energetisch verwendet werden. Im Grunde ist das die sinnvollste Art.</p>\n<p>Um weiter auf Sie zu reagieren, Herr St\u00e4nderat F\u00e4ssler: Der Bundesrat sieht in der aktuellen Revision des CO2-Gesetzes vor, Senkungsleistungen auf Stufe der CO2-Verordnung ab 2022 als Kompensationsprojekte zuzulassen. Ich denke, da machen wir einen wichtigen Schritt. Wir haben dann eben auch die technische Form der Abscheidung mittels grosser Luftfiltermaschinen. [PAGE 131] </p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sollen Negativemissionstechnologien langfristig f\u00fcr schwer vermeidbare Emissionen reserviert werden. Das halte ich f\u00fcr wichtig. Doch bei allem Interesse f\u00fcr die Negativemissionstechnologien und bei aller Hoffnung, die in sie gesetzt wird, darf nicht der Eindruck entstehen, dass diese Technologien ein Allheilmittel zur Bew\u00e4ltigung der Klimakrise sind. Sie sind teuer, ihr Potenzial ist begrenzt, und ihre Kosten sind, wie gesagt, auch relativ hoch.</p>\n<p>Die langfristige Klimastrategie des Bundesrates zeigt aber, dass wir netto null bis 2050 nur erreichen k\u00f6nnen, wenn wir die Emissionen unter anderem mit herk\u00f6mmlichen Technologien drastisch reduzieren. In diesem Zusammenhang denke ich, dass uns das vorhin besprochene Bewusstsein f\u00fcr unsere Abh\u00e4ngigkeit vom Ausland und von den fossilen Energien helfen wird, die Abh\u00e4ngigkeit noch rascher zu verringern. Dabei d\u00fcrften wir auf die Unterst\u00fctzung, ja die Erwartung der Bev\u00f6lkerung z\u00e4hlen k\u00f6nnen, und das dient dem Klima nat\u00fcrlich auch. Wir haben also jetzt wirklich den Auftrag, hier noch rascher vorw\u00e4rtszugehen.</p>\n<p>Aber es wird eben zunehmend auch negative CO2-Emissionen geben. Wir sch\u00e4tzen, dass es bis 2050 j\u00e4hrlich - j\u00e4hrlich! - rund 7 Millionen Tonnen an Negativemissionen braucht. Das sind die Sch\u00e4tzungen von heute. Sie sehen, es ist ein wichtiger Bereich. Wir m\u00fcssen den sehr genau anschauen. In diesem Sinne geht auch der Vorstoss Ihrer Kommission in eine gute Richtung.</p>\n<p>Der Bundesrat wird zur Umsetzung dieser Motion in einem ersten Schritt pr\u00fcfen, wie die bestehenden Forschungs- und Innovationsprogramme noch besser auf das Thema ausgerichtet werden k\u00f6nnen. Aber Sie haben nat\u00fcrlich recht, Frau St\u00e4nder\u00e4tin Thorens Goumaz, es geht jetzt nicht darum, die Forschung politisch zu beeinflussen, sondern ihr M\u00f6glichkeiten zu geben. Gleichzeitig ist zu sagen: Wir stehen nicht ganz am Anfang. Es gibt bereits Pilotprojekte, auch in der Schweiz. Wir m\u00fcssen schauen, wie wir diese Projekte und auch die Infrastruktur noch verbessern k\u00f6nnen. Ich habe selbst eine Firma besucht, die CO2-Abscheidung in Beton verbaut. Aber das braucht eine ganze Infrastruktur. Sie wissen, dass die Kehrichtverbrennungsanlagen am \u00dcberlegen sind, wie sie ihre CO2-Emissionen abscheiden k\u00f6nnen. Die \u00dcberlegung ist dort eher die, dass man die Emissionen speichert. Das BAFU ist im Gespr\u00e4ch mit Island und mit Norwegen. Es gibt[NB]interessante Projekte - Herr St\u00e4nderat Rieder kennt eines davon -, um CO2, das abgeschieden wird, wieder einzusetzen und weiterzuverwenden. </p>\n<p>Ich denke, das sind die Fragen, die sich stellen. Wir brauchen die Forschung. Wir brauchen anschliessend aber auch die Anwendung in unserem Land. Was ich immer wieder feststelle: Wir sind bei der Start-up-Finanzierung super - wirklich, hier sind wir gut, wir haben viele Start-ups. Wenn es nachher darum geht, eine Skalierung hinzukriegen, damit die Start-ups auch den Eintritt in den Markt schaffen, dann sind wir schlecht. Da m\u00fcssen wir wirklich n\u00e4her hinsehen, denn am Schluss haben wir die besten Start-ups, aber die gehen alle ins Ausland. Wir brauchen erstens die Firmen hier, und wir brauchen zweitens auch die Technologien hier. </p>\n<p>Von daher, glaube ich, sind wir an sich gut unterwegs. Aber wir nehmen diese Motion gerne in diesem Sinne entgegen, dass wir hier noch st\u00e4rker darauf hinwirken wollen, dass die verschiedenen M\u00f6glichkeiten der Negativemissionstechnologien vorangebracht und dann aber wirklich auch in unserem Land genutzt werden.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20220308","MeetingVerbalixOid":3523,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Simonetta","SpeakerLastName":"Sommaruga","SpeakerFullName":"Sommaruga Simonetta","SpeakerFunction":"BR-F","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":4,"Start":"\/Date(1646740661637)\/","End":"\/Date(1646740987167)\/","Function":"BR-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1671181071043)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646740661637+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646740987167+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297311L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297311L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297311L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297311L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297311L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"297311","Language":"DE","IdSubject":"56229","VoteId":null,"PersonNumber":4056,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich m\u00f6chte nur etwas unterstreichen, was die Berichterstatterin in ihren Ausf\u00fchrungen festgestellt hat: Bei den Negativemissionen darf nicht vergessen werden, dass es nicht nur um industrielle Technologien geht, sondern dass es auch die biologischen Sequestrierungen gibt. </p>\n<p>Als Pr\u00e4sident des Verbands Wald Schweiz weise ich nat\u00fcrlich auf die grosse Leistung des Waldes hin, welche klimapolitisch vielleicht noch etwas st\u00e4rker gew\u00fcrdigt werden k\u00f6nnte. In einem sehr guten Bericht des Bundesrates vom 2. September 2020 in Erf\u00fcllung des Postulates Thorens Goumaz 18.4211 wurde dargestellt, dass mit einer optimierten Waldbewirtschaftung und Holznutzung 3,1 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden k\u00f6nnten. </p>\n<p>Ich bin sehr dankbar, wenn sich die Frau Bundesr\u00e4tin daf\u00fcr einsetzt, dass der bisher f\u00fcr den Wald bestehende Ausschluss gem\u00e4ss der geltenden CO2-Verordnung f\u00fcr die Anerkennung der biologischen Sequestrierung im Sinne der Beratungen des Parlamentes zum revidierten CO2-Gesetz aufgehoben wird. Wir d\u00fcrfen nicht nur \u00fcber industrielle Technologien reden. Wir sollten auch das Potenzial der biologischen Sequestrierung noch besser nutzen. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20220308","MeetingVerbalixOid":3523,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Daniel","SpeakerLastName":"F\u00e4ssler","SpeakerFullName":"F\u00e4ssler Daniel","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":16,"CantonName":"Appenzell I.-Rh.","CantonAbbreviation":"AI","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1646740555330)\/","End":"\/Date(1646740651643)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1671181071043)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646740555330+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646740651643+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297346L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297346L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297346L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297346L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297346L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"297346","Language":"DE","IdSubject":"56229","VoteId":null,"PersonNumber":3907,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Votre commission de l'environnement, de l'am\u00e9nagement du territoire et de l'\u00e9nergie a trait\u00e9 cet objet lors de sa s\u00e9ance du 27 janvier dernier. La motion, d\u00e9pos\u00e9e le 12 octobre 2021, avait auparavant \u00e9t\u00e9 adopt\u00e9e sans opposition par le Conseil national lors de la session d'hiver 2021. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral y est \u00e9galement favorable. La motion vise \u00e0 encourager les projets de recherche et de d\u00e9veloppement en mati\u00e8re d'extraction et de s\u00e9questration de CO2, afin que ces technologies dites [PAGE 130] d'\u00e9missions n\u00e9gatives puissent \u00eatre produites le plus rapidement possible \u00e0 l'\u00e9chelle industrielle.</p>\n<p>Il est clairement pr\u00e9cis\u00e9 dans la motion que les \u00e9missions n\u00e9gatives impliquant des proc\u00e9d\u00e9s complexes ne peuvent, elles, entrer en ligne de compte que de mani\u00e8re compl\u00e9mentaire - et non \u00e0 la place des efforts de r\u00e9duction des \u00e9missions de CO2.</p>\n<p>Lors des discussions en commission, les repr\u00e9sentants de l'administration ont confirm\u00e9 que nous avons besoin des \u00e9missions n\u00e9gatives si nous voulons atteindre nos objectifs climatiques. Les \u00e9missions n\u00e9gatives permettent de retirer de l'atmosph\u00e8re de mani\u00e8re durable certaines quantit\u00e9s de CO2, que ce soit via des processus naturels ou des proc\u00e9d\u00e9s artificiels. Pour atteindre les objectifs climatiques de notre pays, une r\u00e9duction drastique des \u00e9missions de CO2 est n\u00e9cessaire. Mais elle n'est pas suffisante. Il faudra y ajouter l'utilisation de tels proc\u00e9d\u00e9s.</p>\n<p>Selon les \u00e9valuations actuelles, nous a-t-on pr\u00e9cis\u00e9 en commission, nous aurons besoin d'environ 7 millions de tonnes d'\u00e9missions n\u00e9gatives par an. Il s'agit en particulier de g\u00e9rer les \u00e9missions les plus difficiles \u00e0 emp\u00eacher, dans le domaine de l'agriculture et de l'industrie ainsi que du traitement des d\u00e9chets. Pour pouvoir mettre en oeuvre de telles mesures, nous avons encore un besoin important \u00e0 satisfaire en mati\u00e8re de recherche et de d\u00e9veloppement.</p>\n<p>Aux yeux du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, il est pertinent de commencer par faire un \u00e9tat des lieux des recherches en cours, afin de v\u00e9rifier si les programmes d'innovation actuels permettent de faire face \u00e0 cet enjeu, ou si des mesures suppl\u00e9mentaires seraient n\u00e9cessaires.</p>\n<p>Les recherches effectu\u00e9es sur mandat de l'administration f\u00e9d\u00e9rale sous l'\u00e9gide d'Innosuisse ainsi que dans le cadre de la promotion des technologies environnementales sont notamment concern\u00e9es par cette analyse. S'il s'av\u00e8re que les programmes en cours ne sont pas suffisants, des mesures suppl\u00e9mentaires pourront \u00eatre prises.</p>\n<p>Lors des discussions au sein de la commission, le travail important effectu\u00e9 sur le sujet au sein de la commission soeur, qui s'est pench\u00e9e en d\u00e9tail sur la question des \u00e9missions n\u00e9gatives, a \u00e9t\u00e9 salu\u00e9, de m\u00eame que celui de l'administration. La n\u00e9cessit\u00e9 des technologies de captation et de stockage de CO2 a \u00e9t\u00e9 reconnue, tout en soulignant le fait que ces technologies ne peuvent en aucun cas remplacer la r\u00e9duction des \u00e9missions de CO2 partout o\u00f9 cela est possible. Le potentiel de ces technologies d'\u00e9missions n\u00e9gatives est en effet limit\u00e9, et leur co\u00fbt est \u00e9lev\u00e9. Il s'agit donc de diff\u00e9rencier clairement les r\u00e9ductions d'\u00e9missions qui sont r\u00e9alisables et de les mettre rapidement en oeuvre, puis de concentrer l'usage des technologies de captation et de stockage de CO2 sur les \u00e9missions de CO2 que l'on ne peut pas emp\u00eacher.</p>\n<p>Les m\u00e9thodes de captation et de stockage de CO2 bas\u00e9es sur des processus naturels sont vraisemblablement les plus prometteuses, de l'avis des membres de votre commission, et peuvent m\u00eame constituer des opportunit\u00e9s, en termes de biodiversit\u00e9 \u00e9galement. Le potentiel de s\u00e9questration de CO2 dans le domaine de la gestion des for\u00eats et de l'\u00e9conomie du bois a \u00e9t\u00e9 soulign\u00e9, dans notre commission, et pr\u00e9sent\u00e9 comme une piste particuli\u00e8rement prometteuse qui doit certainement \u00eatre suivie.</p>\n<p>Plusieurs membres de la commission ont en outre soulign\u00e9 le fait que certaines m\u00e9thodes de captation du CO2, en particulier celles qui visent \u00e0 capter le CO2 dans l'atmosph\u00e8re et non pas directement lors de son \u00e9mission par exemple dans des cimenteries et des usines d'incin\u00e9ration, ainsi que les \u00e9ventuelles techniques de transport de ce CO2 \u00e9taient extr\u00eamement \u00e9nergivores.</p>\n<p>Votre commission est d'avis que seules les techniques de captage et de stockage de CO2 pr\u00e9sentant un bilan \u00e9nerg\u00e9tique favorable devraient \u00eatre prises en compte. Les mesures \u00e9tudi\u00e9es et envisag\u00e9es doivent s'inscrire dans le cadre des perspectives \u00e9nerg\u00e9tiques ainsi que de la strat\u00e9gie \u00e9nerg\u00e9tique de la Conf\u00e9d\u00e9ration.</p>\n<p>Votre commission soutient enfin l'orientation choisie par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral pour r\u00e9pondre \u00e0 la motion. Il ne doit pas s'agir d'orienter politiquement la recherche, qui doit garder toute sa libert\u00e9; il ne s'agit pas non plus de prendre des mesures inutiles. Les instruments de promotion de la recherche actuels devraient en principe \u00eatre suffisants. Un \u00e9tat des lieux des recherches en cours doit donc \u00eatre effectu\u00e9, et si le Conseil f\u00e9d\u00e9ral constate qu'elles sont suffisantes, il ne sera pas n\u00e9cessaire d'intervenir. Des mesures suppl\u00e9mentaires ne devraient \u00eatre prises que dans le cas contraire. Il serait cependant utile, aux yeux de la commission, de v\u00e9rifier si des soutiens intervenant apr\u00e8s l'\u00e9tape de la recherche fondamentale ne seraient pas n\u00e9cessaires, par exemple pour la mise en place de prototypes ou de projets pilotes. De telles d\u00e9marches devraient pouvoir \u00eatre mises en oeuvre en Suisse et pas seulement \u00e0 l'\u00e9tranger, comme cela semble avoir \u00e9t\u00e9 le cas jusqu'\u00e0 aujourd'hui.</p>\n<p>A l'issue de ces discussions, votre commission s'est prononc\u00e9e, tout comme le Conseil national et le Conseil f\u00e9d\u00e9ral, en faveur de la motion par 10 voix contre 0 et 1 abstention.</p>\n<p>Dans une perspective de d\u00e9claration des liens d'int\u00e9r\u00eats, j'aimerais enfin signaler le fait que je si\u00e8ge au sein du conseil consultatif d'un projet de recherche sur les \u00e9missions n\u00e9gatives aupr\u00e8s de l'organisation TA-Swiss et que je collabore avec un centre de comp\u00e9tences de l'Universit\u00e9 de Lausanne, de l'IMD et de l'EPFL, E4S, qui publie \u00e9galement des travaux de recherche sur le sujet.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20220308","MeetingVerbalixOid":3523,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Ad\u00e8le","SpeakerLastName":"Thorens Goumaz","SpeakerFullName":"Thorens Goumaz Ad\u00e8le","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1646740155687)\/","End":"\/Date(1646740543463)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1671181071043)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646740155687+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646740543463+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"56229","Language":"DE","IdMeeting":"4580","VerbalixOid":675278,"SortOrder":5,"Modified":"\/Date(1671181071027)\/"}}