{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=57535L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=57535L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4632L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4632L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4632L,Language='IT')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4632L,Language='IT')/Subjects"}},"ID":"4632","Language":"IT","MeetingNumber":14,"IdSession":5115,"SessionNumber":15,"SessionName":"Sessione estiva 2022","Council":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CouncilAbbreviation":"CN","Date":"\/Date(1655337600000)\/","Begin":"0800","Modified":"\/Date(1660211857983)\/","LegislativePeriodNumber":51,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Quattordicesima seduta","SortOrder":14,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20210458,IdSubject=57535L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20210458,IdSubject=57535L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20210458,IdSubject=57535L,Language='IT')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20210458,IdSubject=57535L,Language='IT')/Businesses"}},"IdSubject":"57535","BusinessNumber":20210458,"Language":"IT","BusinessShortNumber":"21.458","Title":"Regolamentare la pubblicit\u00e0 in base alla valutazione del ciclo di vita del prodotto","SortOrder":1,"PublishedNotes":"Vorpr\u00fcfung - Examen pr\u00e9alable\n","Modified":"\/Date(1629716358083)\/","TitleDE":"Parlamentarische Initiative\nPython Valentine.\nF\u00fcr eine Regulierung der Werbung\ngem\u00e4ss dem Life Cycle Assessment\neines Produktes","TitleFR":"Initiative parlementaire\nPython Valentine.\nPour une r\u00e9gulation de la publicit\u00e9\nen fonction de l'analyse\ndu cycle de vie du produit","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303820L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303820L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303820L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303820L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303820L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"303820","Language":"IT","IdSubject":"57535","VoteId":null,"PersonNumber":3899,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p>Der Initiative keine Folge geben</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Fehlmann Rielle, Brenzikofer, Dandr\u00e8s, Funiciello, Hurni, Marti Min Li, T\u00f6ngi, Walder)[GZ]</p>\n<p>Der Initiative Folge geben</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>Ne pas donner suite \u00e0 l'initiative</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Fehlmann Rielle, Brenzikofer, Dandr\u00e8s, Funiciello, Hurni, Marti Min Li, T\u00f6ngi, Walder)[GZ]</p>\n<p>Donner suite \u00e0 l'initiative</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sident </b>(Nussbaumer Eric, zweiter Vizepr\u00e4sident): Sie haben einen schriftlichen Bericht der Kommission erhalten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220616","MeetingVerbalixOid":3575,"IdSession":"5115","SpeakerFirstName":"Eric","SpeakerLastName":"Nussbaumer","SpeakerFullName":"Nussbaumer Eric","SpeakerFunction":"2VP-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":13,"CantonName":"Basilea-Campagna","CantonAbbreviation":"BL","ParlGroupName":"Gruppo socialista","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1655372479861)\/","End":"\/Date(1655372496581)\/","Function":"2VP-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876954631)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1655372479860+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1655372496580+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303848L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303848L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303848L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303848L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303848L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"303848","Language":"IT","IdSubject":"57535","VoteId":null,"PersonNumber":4174,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Nationalr\u00e4tin Valentine Python hat am 15. Juni 2021 die parlamentarische Initiative 21.458, \"F\u00fcr eine Regulierung der Werbung gem\u00e4ss dem Life Cycle Assessment eines Produktes\", eingereicht, die die Werbung f\u00fcr Produkte und Dienstleistungen, die einen hohen CO2-Ausstoss verursachen und damit grosse Auswirkungen auf das Klima haben, verbieten will. Um zu bestimmen, welche Produkte und Dienstleistungen unter das neue Werbeverbot fallen, soll die Methode des Life Cycle Assessment (LCA) zur Anwendung kommen. Die parlamentarische Initiative wurde am 3. Februar 2022 in der Kommission f\u00fcr Rechtsfragen behandelt.</p>\n<p>Die Initiantin moniert, die Menschen seien 350- bis 5000-mal pro Tag mit Werbung konfrontiert. Diese solle in Zukunft so ausgerichtet sein, dass sie sich f\u00fcr klima- und umweltvertr\u00e4gliche Produkte entscheiden w\u00fcrden. Um unsere Konsumg\u00fcter bzw. die Reklame daf\u00fcr in \"klimasch\u00e4dlich\" und \"klimafreundlich\" und damit in Verbote und Nichtverbote einzuteilen, soll k\u00fcnftig die CO2-Bilanz als Referenzgr\u00f6sse herangezogen werden.</p>\n<p>Die Initiantin hat dabei vor allem die sogenannte graue Energie im Auge, also den CO2-Ausstoss von Produkten, der im Ausland angefallen ist und sich mittlerweile auf 70 Prozent bel\u00e4uft. Daraus d\u00fcrften sich aber schwierige und sehr aufwendige Abgrenzungsprobleme ergeben: Nicht nur muss jedes Produkt und jede Dienstleistung der einen oder der anderen Kategorie zugeteilt werden, bei manchen G\u00fctern und Dienstleistungen m\u00fcssen auch noch die Entstehungs-, die Lager- und die Transportumst\u00e4nde bekannt gemacht und evaluiert werden.</p>\n<p>Demzufolge w\u00fcrde dieses Reklameverbot unsere Beh\u00f6rden wiederum vor neue Probleme stellen, weil bei vielen [PAGE 1248] Gegenst\u00e4nden nicht genau bekannt sein d\u00fcrfte, wie sie hergestellt oder gelagert wurden. So kann ein lokal produzierter Apfel, f\u00fcr dessen Anbau D\u00fcnger verwendet wurde und der im K\u00fchlhaus gelagert wird, emissionsintensiver sein, als wenn er von weit her kommt. Atomstrom ist zwar CO2-neutral; weil er aber in einer energieintensiv hergestellten Zentrale produziert wird, muss seine Vermarktung mit einem Verbot belegt werden.</p>\n<p>F\u00fcr die Reiseb\u00fcros d\u00fcrfte der Abgrenzungsprozess auch nicht ganz einfach werden. Sie m\u00fcssten in Zukunft marketingtechnisch zwischen emissionsarmen Fernreisen und CO2-intensiven Kurztrips und umgekehrt differenzieren. Verkaufsf\u00f6rderung f\u00fcr Wohnungen, Annoncen f\u00fcr kulturelle oder sportliche Events, Prospekte f\u00fcr Haushaltsger\u00e4te und vieles, vieles mehr: Alles m\u00fcsste irgendwie kategorisiert werden.</p>\n<p>Das geforderte Reklameverbot f\u00fcr \u00f6ffentlich - im Wortsinn - einsehbare Produkte und Dienstleistungen d\u00fcrfte die Schaufenster unserer Einkaufsgassen ebenso leeren wie die Annoncenseiten der ohnehin schon gebeutelten Zeitungen und Zeitschriften. Denn Kleider- und Schuhartikel, die Blumendekoration bei den Floristen, die Fernreisen und alles andere Kaufbare, das mit einer Klimabelastung einhergeht, w\u00fcrden dann als bewerbbare Produkte wegfallen.</p>\n<p>Reklame beeinflusst Kaufentscheide. Davon lebt eine ganze Branche. Werbung ist ein wichtiger Bestandteil einer funktionierenden Volkswirtschaft und verfassungsrechtlich garantiert. Ein Werbeverbot f\u00fcr ein legales Produkt k\u00e4me einem Kommunikationsverbot f\u00fcr die Unternehmen gleich. Werbung kann auch als Information f\u00fcr Konsumentinnen und Konsumenten angesehen werden. Zudem d\u00fcrfte ein immer erheblicherer Anteil der Werbung via Internet zu den Konsumenten gelangen. Das kann in der Schweiz nur sehr schwer reguliert werden.</p>\n<p>Die Initiantin m\u00f6chte mit solchen Verboten das Verhalten der Konsumenten steuern. Es handelt sich aber um m\u00fcndige B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, die alle den Einbezug klimarelevanter Aspekte in ihre Kaufentscheidung selber abzuw\u00e4gen verm\u00f6gen. Es sind ja nicht nur die Verk\u00e4ufer, die in der umweltpolitischen Verantwortung stehen, sondern ebenso die Konsumenten und K\u00e4ufer. </p>\n<p>Ein Werbeverbot f\u00fcr eine unbestimmte, aber wahrscheinlich ganz erhebliche Anzahl legaler Konsumg\u00fcter und Dienstleistungen verst\u00f6sst gegen den Grundsatz der Wirtschaftsfreiheit. Eine konsequente, wortgetreue Umsetzung der Initiative w\u00e4re in ihrem Umfang nicht absch\u00e4tzbar und w\u00fcrde einen grossen b\u00fcrokratischen Aufwand nach sich ziehen. Im \u00dcbrigen w\u00fcrde die Schweiz mit diesen Regulatorien weltweit ziemlich alleine dastehen.</p>\n<p>Die Mehrheit Ihrer Kommission f\u00fcr Rechtsfragen - der Entscheid fiel mit 15 zu 8 Stimmen bei 0 Enthaltungen - lehnt diese umfassenden Werbeverbote ab, weil sie der Schweizer Bev\u00f6lkerung vern\u00fcnftige Kaufentscheide zutraut und die B\u00fcrger nicht via Werbung erziehen will.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220616","MeetingVerbalixOid":3575,"IdSession":"5115","SpeakerFirstName":"Barbara","SpeakerLastName":"Steinemann","SpeakerFullName":"Steinemann Barbara","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":1,"CantonName":"Zurigo","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gruppo dell'Unione democratica di Centro","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1655373038863)\/","End":"\/Date(1655373347079)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876954643)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1655373038863+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1655373347080+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303877L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303877L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303877L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303877L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303877L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"303877","Language":"IT","IdSubject":"57535","VoteId":null,"PersonNumber":4307,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>En Suisse, l'\u00e9volution des \u00e9missions directes du pays pourrait laisser penser que nous avons \u00e9t\u00e9 de bons \u00e9l\u00e8ves ces deux derni\u00e8res d\u00e9cennies, car elles se sont stabilis\u00e9es. Ce serait sans compter la part des \u00e9missions indirectes, \u00e9mises \u00e0 l'\u00e9tranger mais li\u00e9es \u00e0 la consommation suisse, qui est tr\u00e8s importante. En 2015 elle repr\u00e9sentait environ 70 pour cent des \u00e9missions totales dont la Suisse est responsable. Nous avons d\u00e9localis\u00e9 nos \u00e9missions dans des pays comme la Chine et l'Inde. Ainsi, par habitant et en prenant en compte les \u00e9missions totales, la Suisse se trouve parmi les plus gros pollueurs de la plan\u00e8te apr\u00e8s les Etats-Unis, l'Australie et le Canada. Ce sont les chiffres de l'OCDE de 2019.</p>\n<p>Afin de limiter le r\u00e9chauffement climatique et de respecter nos engagements, il est donc indispensable de modifier nos modes de vie et de consommation. Face \u00e0 cet enjeu, la publicit\u00e9 joue un r\u00f4le important en influen\u00e7ant les choix d'acquisition des consommatrices et consommateurs. L'acte de consommer peut se d\u00e9composer en trois \u00e9tapes: l'acquisition d'un bien, son utilisation et le fait de s'en d\u00e9barrasser. Les d\u00e9cisions prises \u00e0 chacun de ces stades contribuent \u00e0 l'impact environnemental de tout le cycle de vie du produit, mais la plupart du temps le consommateur n'en a pas conscience au moment de l'achat, influenc\u00e9 avant tout par la publicit\u00e9. De m\u00eame, le co\u00fbt climatique et environnemental du produit, avant l'acquisition, est ignor\u00e9. Or, certains domaines \u00e9conomiques ont un impact environnemental tr\u00e8s important. Ainsi, la construction, le secteur automobile, le transport, l'habillement ou l'alimentation non durable sont des domaines \u00e9conomiques tr\u00e8s \u00e9nergivores amenant \u00e0 de fortes \u00e9missions de gaz \u00e0 effet de serre et \u00e0 une pression inacceptable sur les ressources naturelles et sur la biodiversit\u00e9.</p>\n<p>En permettant une promotion sans limites de ces biens ou de ces activit\u00e9s, on donne un mauvais message au public. [PAGE 1247] Dans cette optique, je propose d'interdire la publicit\u00e9 pour les produits et services fortement carbon\u00e9s sur le domaine public ou sur le domaine priv\u00e9 visible depuis le domaine public. Le bilan carbone de ces biens de consommation doit \u00eatre pris en compte pour d\u00e9terminer quels sont les produits et services les plus \u00e9metteurs. Les autres atteintes \u00e0 l'environnement - pollution, disparition des habitats, etc. - doivent \u00e9galement \u00eatre prises en compte, ainsi que les atteintes \u00e0 la sant\u00e9.</p>\n<p>Afin de d\u00e9terminer un seuil \u00e0 partir duquel la promotion et la publicit\u00e9 des biens de consommation seraient acceptables au vu de l'urgence climatique et \u00e9cologique, divers outils sont d\u00e9j\u00e0 \u00e0 notre disposition, en particulier les analyses de cycle de vie (ACV), les statistiques de la consommation en Suisse et les donn\u00e9es relatives aux flux financiers.</p>\n<p>L'ACV d'un produit ou d'un service est une m\u00e9thode qui permet d'\u00e9valuer son impact sur l'environnement comprenant l'ensemble des activit\u00e9s associ\u00e9es, depuis l'extraction des mati\u00e8res premi\u00e8res, jusqu'\u00e0 l'\u00e9limination des d\u00e9chets, en passant par la fabrication, le transport et l'utilisation.</p>\n<p>Il est donc possible de r\u00e9aliser ces \u00e9valuations permettant de distinguer les produits pour lesquels la publicit\u00e9 ne devrait plus \u00eatre tol\u00e9r\u00e9e. Pour satisfaire l'objectif de mon initiative, un projet l\u00e9gislatif pourrait examiner la possibilit\u00e9 d'interdire la publicit\u00e9 pour certains produits sp\u00e9cifiques qui ont le plus lourd \u00e9cobilan. On pourrait aussi imaginer, pour tous les autres produits, une r\u00e9glementation qui exige des entreprises de prouver le faible impact \u00e9cologique de leurs produits ou services. Cela r\u00e9glerait du m\u00eame coup la question du \"greenwashing\", dont il a \u00e9t\u00e9 question pr\u00e9c\u00e9demment. C'est d'ailleurs la voie privil\u00e9gi\u00e9e par l'Union europ\u00e9enne, qui a mis un projet en consultation.</p>\n<p>Pour toutes ces raisons, l'Office f\u00e9d\u00e9ral de l'environnement a \u00e9mis un avis favorable \u00e0 ma demande, que malheureusement la majorit\u00e9 de la commission n'a pas suivi. Il n'en demeure pas moins que ma proposition participe \u00e0 la n\u00e9cessit\u00e9 d'orienter notre \u00e9conomie vers le respect de nos engagements pour limiter nos \u00e9missions de gaz \u00e0 effet de serre et d'inscrire cela plus largement dans le respect des limites \u00e0 ne pas franchir pour garantir la viabilit\u00e9 de notre plan\u00e8te.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220616","MeetingVerbalixOid":3575,"IdSession":"5115","SpeakerFirstName":"Valentine","SpeakerLastName":"Python","SpeakerFullName":"Python Valentine","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":22,"CantonName":"Vaud","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Gruppo dei Verdi","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1655372496581)\/","End":"\/Date(1655372765194)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876954636)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1655372496580+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1655372765193+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303879L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303879L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303879L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303879L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303879L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"303879","Language":"IT","IdSubject":"57535","VoteId":null,"PersonNumber":4195,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Cette initiative parlementaire vise \u00e0 r\u00e9glementer la publicit\u00e9 pour les produits qui ont un impact environnemental tr\u00e8s important. Cela concerne en particulier les domaines de la construction, de l'automobile, des transports, de l'habillement ou de l'alimentation non durable. Ce sont des secteurs tr\u00e8s gourmands en \u00e9nergie qui g\u00e9n\u00e8rent de fortes \u00e9missions de gaz \u00e0 effet de serre et exercent une forte pression sur les ressources naturelles.</p>\n<p>Dans cette perspective, on fait r\u00e9f\u00e9rence au concept de cycle de vie d'un produit: il s'agit de la prise en consid\u00e9ration des \u00e9l\u00e9ments n\u00e9cessaires \u00e0 la production d'un bien de consommation ou d'un service, \u00e0 savoir l'extraction des ressources, la fabrication du produit, le transport jusqu'\u00e0 son lieu de vente, son utilisation, l'\u00e9limination des d\u00e9chets.</p>\n<p>Il est possible d'analyser ce cycle de vie pour conna\u00eetre l'impact d'un produit sur l'environnement. Cette m\u00e9thode est utilis\u00e9e sur le plan international et permet de r\u00e9aliser des bilans annuels de la consommation des ressources naturelles et des \u00e9missions d'\u00e9l\u00e9ments polluants dans l'environnement. On peut donc obtenir une comparaison entre diff\u00e9rents produits ou services du m\u00eame type et donc choisir celui qui a le moins d'impact n\u00e9gatif sur l'environnement.</p>\n<p>En commission, l'auteure de l'initiative a donn\u00e9 plusieurs exemples concrets de produits dont le bilan \u00e9cologique est inqui\u00e9tant: il y a par exemple le cas de v\u00eatements comme des t-shirts qui sont vendus \u00e0 des prix d\u00e9risoires dans notre pays, qui ont un lourd bilan carbone et qui n\u00e9cessitent la consommation de grandes quantit\u00e9s d'eau, \u00e0 quoi il faut ajouter la pollution due aux m\u00e9taux lourds ou aux colorants. L'\u00e9limination de ces v\u00eatements a r\u00e9cemment d\u00e9fray\u00e9 la chronique quand on a vu des monceaux de d\u00e9chets \u00e9chou\u00e9s sur les plages du Ghana.</p>\n<p>Pour en venir \u00e0 la publicit\u00e9, il faut reconna\u00eetre que nous sommes soumis \u00e0 des sollicitations constantes pour nous inciter \u00e0 acheter des produits qui ont un bilan carbone \u00e9lev\u00e9 et dont nous n'avons pas forc\u00e9ment besoin. Il est contradictoire de vouloir d'un c\u00f4t\u00e9 atteindre les objectifs de diminution des gaz \u00e0 effet de serre selon nos engagements en \u00e9tant de l'autre soumis \u00e0 des injonctions de consommer sans limite.</p>\n<p>De plus, nous nous trouvons face \u00e0 des publicit\u00e9s trompeuses comme celle de la firme Glencore que l'on a pu voir ce printemps dans les gares, dans les rues et sur les r\u00e9seaux sociaux. L'un de ses slogans affirmait: \"Vous travaillez \u00e0 un avenir plus durable, nous aussi.\" Cette campagne a f\u00e2ch\u00e9 \u00e0 juste titre la Coalition pour des multinationales responsables, qui a saisi la Commission suisse pour la loyaut\u00e9 pour communication d\u00e9loyale. Dans sa plainte, la coalition met notamment en avant qu'un tiers des gains de Glencore en 2021 \u00e9taient tir\u00e9s de l'exploitation et du commerce de combustibles fossiles. La firme a aussi rachet\u00e9 la totalit\u00e9 d'une mine de charbon en Colombie et a pr\u00e9vu d'autres investissements dans ce domaine. On se trouve ainsi tr\u00e8s vraisemblablement devant un cas d'\u00e9coblanchiment.</p>\n<p>L'initiative qui nous est soumise nous donne l'occasion de r\u00e9fl\u00e9chir \u00e0 notre soci\u00e9t\u00e9 de surconsommation et \u00e0 ses cons\u00e9quences tant sociales qu'environnementales.</p>\n<p>Dans l'Union europ\u00e9enne, on se pose les m\u00eames questions, et une proc\u00e9dure de consultation est en cours. Le texte vise \u00e0 demander aux entreprises de r\u00e9aliser elles-m\u00eames ces analyses de cycle de vie, afin de prouver que les produits propos\u00e9s aux consommateurs ont un bilan \u00e9cologique acceptable et raisonnable.</p>\n<p>L'interdiction de la publicit\u00e9 pour les produits les plus polluants permettrait de mettre en avant des produits \u00e9coresponsables locaux et durables. Elle r\u00e9duirait les sollicitations publicitaires excessives ou trompeuses et favoriserait un choix plus judicieux de la part des consommateurs et consommatrices. Il s'agirait aussi d'offrir plus de transparence sur les co\u00fbts r\u00e9els d'un produit ou d'un service et d'apporter une meilleure visibilit\u00e9 aux avantages environnementaux des produits suisses et durables.</p>\n<p>Nous en sommes \u00e0 l'examen pr\u00e9alable de l'initiative et, \u00e0 ce stade, il est important de donner un signal de coh\u00e9rence avec les engagements de la Suisse pour pr\u00e9server notre plan\u00e8te. Il sera possible d'affiner le projet au moment de son examen afin de d\u00e9cider quelles dispositions sont concern\u00e9es et dans quelle mesure.</p>\n<p>Dans ce sens, je vous recommande de donner suite \u00e0 cette initiative parlementaire.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220616","MeetingVerbalixOid":3575,"IdSession":"5115","SpeakerFirstName":"Laurence","SpeakerLastName":"Fehlmann Rielle","SpeakerFullName":"Fehlmann Rielle Laurence","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":25,"CantonName":"Ginevra","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Gruppo socialista","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1655372776846)\/","End":"\/Date(1655373030934)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876954639)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1655372776847+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1655373030933+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303911L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303911L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303911L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303911L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=303911L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"303911","Language":"IT","IdSubject":"57535","VoteId":"25253","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sident </b>(Candinas Martin, erster Vizepr\u00e4sident): Die Mehrheit beantragt, der Initiative keine Folge zu geben. Eine Minderheit Fehlmann Rielle beantragt, der Initiative Folge zu geben.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abstimmung - Vote </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr Folgegeben ... 69 Stimmen [GZ]</p>\n<p>Dagegen ... 121 Stimmen [GZ]</p>\n<p>(0 Enthaltungen)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220616","MeetingVerbalixOid":3575,"IdSession":"5115","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":5,"Start":"\/Date(1655373347079)\/","End":"\/Date(1655373354795)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876954646)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1655373347080+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1655373354797+0120)\/","VoteBusinessNumber":20210458,"VoteBusinessShortNumber":"21.458","VoteBusinessTitle":"Initiative parlementaire\nPython Valentine.\nPour une r\u00e9gulation de la publicit\u00e9\nen fonction de l'analyse\ndu cycle de vie du produit"}]},"ID":"57535","Language":"IT","IdMeeting":"4632","VerbalixOid":686352,"SortOrder":9,"Modified":"\/Date(1774876954629)\/"}}