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das w\u00e4re denn auch, glaube ich, im Rahmen einer solchen Interpellation nicht m\u00f6glich.</p>\n<p>Zur\u00fcck zur Interpellation Z'graggen: Ich muss Ihnen sagen, dass ich sehr viel Verst\u00e4ndnis habe. Ich lese ja jeweils und h\u00f6re am Radio, wie oft es Stau gibt und wie viele Staustunden anfallen. Ich bin Gott sei Dank nie dort drin, weil es mir nicht im Traum in den Sinn k\u00e4me, \u00fcber Ostern oder an bestimmten Feiertagen mit dem Auto ins Tessin zu fahren. Aber es gibt nun einmal offenbar viele Leute, die das trotzdem tun. Man sollte aber bedenken, was der hier beschriebene Ausweichverkehr f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung in den betroffenen D\u00f6rfern bedeutet. Ich kann mir aber auch sehr gut vorstellen, dass man, weil man im Stau steht, bei der n\u00e4chsten Ausfahrt denkt, man k\u00f6nnte die Strasse verlassen, um einen anderen Weg zu suchen. Dies denken wahrscheinlich sehr viele oder immer mehr Leute. Das ist f\u00fcr die lokale Bev\u00f6lkerung, die von diesem Verkehr eh schon massiv betroffen ist, nat\u00fcrlich ein Riesenproblem. Das ist es auch f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Verkehr, weil die Busse stecken bleiben, und auch, wie Sie gesagt haben, f\u00fcr die Blaulichtorganisationen. Ich teile die Ansicht, dass das ein Riesenproblem ist, das sich zudem noch verst\u00e4rkt. F\u00fcr diese Ansicht habe ich volles Verst\u00e4ndnis.</p>\n<p>Ich bin aber auch dankbar, dass Sie gesagt haben, dass das ASTRA wirklich bem\u00fcht ist, zusammen mit dem Kanton und den lokalen Beh\u00f6rden L\u00f6sungen zu suchen. Denn es gibt vielleicht eben nicht eine gleiche L\u00f6sung f\u00fcr alle. Was in Schaffhausen funktioniert, funktioniert wahrscheinlich nicht tel quel im Urnerland oder in Graub\u00fcnden. Von daher ist es wirklich wichtig, dass das ASTRA zusammen mit den lokalen Beh\u00f6rden schaut, was man machen kann. </p>\n<p>Ganz grunds\u00e4tzlich ist es nat\u00fcrlich schon so: Der Ursprung von Ausweichverkehr ist fast immer eine \u00dcberlastung oder eine St\u00f6rung auf dem Autobahnnetz. Sonst bleibt man ja auf der Autobahn. Man verl\u00e4sst diese aus einem Grund. </p>\n<p>Bauliche Massnahmen, Herr St\u00e4nderat Engler hat es gesagt, dauern sehr lange und kosten dann noch sehr viel. Deshalb unternimmt man zunehmend Anstrengungen im Bereich des Verkehrsmanagements. Die Umnutzung von Pannenstreifen ist z. B. ein Mittel, das man jetzt zunehmend einsetzt, um solche \u00dcberlastungssituationen zu vermeiden, und halt auch die schrittweise Reduktion der zul\u00e4ssigen H\u00f6chstgeschwindigkeit. Es ist jetzt ein bisschen weniger sexy f\u00fcr diejenigen, die auf der Autobahn sind. Aber es ist einfach so: Wenn man im richtigen Moment beginnt, kann man mit einer schrittweisen Reduktion der H\u00f6chstgeschwindigkeit zum Teil Stau vermeiden oder zumindest vermindern. Dazu kommen nat\u00fcrlich die punktuellen Kapazit\u00e4tsausbauten, die notwendig sind. Hierzu wird Ihnen der Bundesrat ja demn\u00e4chst das n\u00e4chste strategische Entwicklungsprogramm (Step) mit den entsprechenden Massnahmen vorlegen.</p>\n<p>Es ist so, dass das ASTRA jeweils vor den Feiertagen oder vor Ferienbeginn \u00fcber die erwarteten Staus orientiert, damit die Leute vielleicht ausweichen k\u00f6nnen. Die Leute reisen dann ja auch alle noch im gleichen Moment, das ist ja das Verr\u00fcckte. Herr St\u00e4nderat Engler hat jetzt aber gesagt, und das verstehe ich, dass, wenn man sagt: \"Weichen Sie bitte aus\", man den Verkehr einfach im Kanton nebenan hat - und die Probleme ebenfalls. </p>\n<p>Die Verkehrsmanagementzentrale des Bundes und die kantonalen Polizeibeh\u00f6rden suchen ja im Rahmen ihrer Kompetenzen dauernd geeignete und verh\u00e4ltnism\u00e4ssige Massnahmen, um Ausweichverkehr zu vermeiden. Ich nenne Ihnen ein paar Beispiele: Bei der Dosierung des Verkehrs bei Autobahnausfahrten werden die Leute darauf kontrolliert, ob sie aus der Region stammen, wobei man sie, wenn das nicht der Fall ist, wieder auf die Autobahn zur\u00fcckschickt. Ich nehme das gerne mal auf. Aber Sie m\u00fcssten dann auch Ihre Kantonspolizisten motivieren, diese Triage vorzunehmen, wozu Sie wahrscheinlich noch eine rechtliche Grundlage haben m\u00fcssten. Schauen Sie, ich bin wirklich offen und nehme gerne auf, was Sie sich \u00fcberlegt haben, auch die Frage, ob man zus\u00e4tzliche Massnahmen ergreifen m\u00f6chte. Doch die Dosierung des Verkehrs bei Autobahnausfahrten wird offenbar bereits vorgenommen.</p>\n<p>Die Signalisation auf den Kantons- und Gemeindestrassen ist ebenfalls eine Massnahme, wie auch die Polizeipr\u00e4senz an den bekannten Hotspots. Das sind offenbar Vorkehrungen, die sich zum Teil schon etabliert und bew\u00e4hrt haben. Sie verhindern aber die negativen Folgen des Ausweichverkehrs nat\u00fcrlich nicht vollumf\u00e4nglich; dessen bin ich mir sehr bewusst.</p>\n<p>Ich bin froh, Herr St\u00e4nderat Engler, dass Sie dieses Pilotprojekt auf der A13 im Domleschg erw\u00e4hnt haben. Dort versucht man, den Durchgangsverkehr mit einer zeitlich befristeten Sperrung der am st\u00e4rksten betroffenen Ortsdurchfahrten zu unterbinden. Die Frage, die Sie mir gestellt haben, ob man dieses Pilotprojekt nicht schneller auch an anderen Orten umsetzen k\u00f6nnte und ob man es wirklich zuerst evaluieren m\u00fcsse, nehme ich gerne auf. Schauen Sie, ich bin wirklich gerne bereit, beim ASTRA nachzuhaken. Druck machen ist jedoch, glaube ich, nicht n\u00f6tig, weil das Verst\u00e4ndnis beim ASTRA wirklich sehr gross ist. Vielleicht k\u00f6nnte man das noch einmal anschauen. [PAGE 939] </p>\n<p>Ich habe nun auch geh\u00f6rt, dass es allenfalls auch zus\u00e4tzliche Kompetenzen bei den Kantonen braucht, damit diese selber Dinge umsetzen k\u00f6nnen. Bei solchen Verkehrsstr\u00f6men muss man, denke ich, immer darauf achten, dass sie nicht einfach ausweichen und sich beispielsweise auf einen anderen Kanton verlagern. Ich bin aber gerne bereit, auch die Frage zu pr\u00fcfen, ob man den Kantonen zus\u00e4tzliche Kompetenzen geben k\u00f6nnte, was diesen die M\u00f6glichkeit g\u00e4be, selber eingreifen zu k\u00f6nnen oder gemeinsame Massnahmen zu pr\u00fcfen. </p>\n<p>Ich m\u00f6chte aber zu bedenken geben, dass das ASTRA nicht zaubern kann. Wenn Tausende von Autos alle im gleichen Moment auf einem Autobahnabschnitt stehen, kann man nicht zaubern. Das, glaube ich, kn\u00fcpft auch an die Frage an, die Frau St\u00e4nder\u00e4tin Carobbio Guscetti gestellt hat, n\u00e4mlich ob man das Verkehrsaufkommen generell etwas senken k\u00f6nnte. Ich finde einfach, dass wir in der Schweiz bereits unglaublich viel tun, um den \u00f6ffentlichen Verkehr attraktiv zu machen. Wir investieren auch viel; dazu stelle ich ja h\u00e4ufig Vergleiche mit dem Ausland an.</p>\n<p>Ich frage mich manchmal schon: Was alles muss man den Leuten noch bieten, damit sie den Zug nehmen? Muss man sie allenfalls mit dem Taxi zuhause abholen, damit sie zum Bahnhof kommen? Wenn Sie hier gute Ideen haben, bin ich sehr offen daf\u00fcr. </p>\n<p>Zugleich m\u00f6chte ich noch etwas Weiteres sagen: Stellen Sie sich mal vor, wir h\u00e4tten unsere Verlagerungspolitik in den letzten Jahren nicht mit solcher Konsequenz vorangetrieben. Dass Sie jetzt nicht \u00fcber den G\u00fcterverkehr gesprochen haben, weiss ich schon, und trotzdem vermischen sich auf diesen Strassen G\u00fcterverkehr und private Autos. Ich lade Sie gerne ein, hier etwas zu unternehmen.</p>\n<p>Ich weiss auch, dass der St\u00e4nderat und Gott sei Dank auch der Nationalrat diesbez\u00fcglich sehr motivierte Mitglieder haben, die bereit sind, in der Verlagerungspolitik noch mehr zu machen. Im alpenquerenden Bereich rollen bereits heute 75 Prozent des G\u00fcterverkehrs auf der Schiene, in der Fl\u00e4che dagegen \u00fcberhaupt nicht. Das heisst, dass dort ein Riesenpotenzial brachliegt und dass wir den G\u00fcterverkehr auch dort noch viel mehr auf die Schiene bringen k\u00f6nnten. In diesem Fall m\u00fcssten Sie aber auch bereit sein zu investieren.</p>\n<p>Ich kann Ihnen heute leider keine L\u00f6sungen pr\u00e4sentieren, und zaubern kann das ASTRA auch nicht. Aber ich bin gerne bereit, noch einmal auch mit dem ASTRA zu pr\u00fcfen, was von diesem Pilotprojekt sich allenfalls rascher umsetzen l\u00e4sst; wo es vielleicht mit weiteren, wenn auch nicht baulichen Massnahmen M\u00f6glichkeiten gibt, in Zusammenarbeit mit den Kantonen etwas zu erreichen; ob es Dinge gibt, die die Kantone heute nicht tun k\u00f6nnen, weil sie die Kompetenzen daf\u00fcr gar nicht haben; ob man bei den Kompetenzen allenfalls zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die lokalen oder kantonalen Beh\u00f6rden schaffen kann; und was wir um Gottes willen noch alles tun k\u00f6nnten, um den Leuten das Gef\u00fchl zu nehmen, sie k\u00f6nnten in den Ferien nur mit dem Auto gl\u00fccklich sein. Auch hier sind gute Ideen gefragt. Melden Sie sich, wir werden das wirklich sehr ernst nehmen.</p>\n<p>Ich bin Ihnen dankbar daf\u00fcr, dass Sie das Thema aufs Tapet gebracht haben. Zudem denke ich, dass Sie vielleicht zu denjenigen geh\u00f6ren, die zuhause auch immer wieder sagen k\u00f6nnen, was Sie hier in Bundesbern konkret tun, was getan wird, um ebendiesen Ausweichverkehr so weit wie m\u00f6glich zu verhindern oder den Verkehr auf der Strasse in diesen Bereichen generell noch etwas zu vermindern.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20220927","MeetingVerbalixOid":3603,"IdSession":"5116","SpeakerFirstName":"Simonetta","SpeakerLastName":"Sommaruga","SpeakerFullName":"Sommaruga Simonetta","SpeakerFunction":"BR-F","CouncilId":99,"CouncilName":"Conseil f\u00e9d\u00e9ral","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":7,"Start":"\/Date(1664272036467)\/","End":"\/Date(1664272593723)\/","Function":"BR-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1758882243940)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1664272036467+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1664272593723+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=308158L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=308158L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=308158L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=308158L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=308158L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"308158","Language":"FR","IdSubject":"58413","VoteId":null,"PersonNumber":4151,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Der Verkehr am Gotthard hat dieses Jahr um 30 Prozent zugenommen. Die Kantonsstrasse ist praktisch zur Alternative zur Autobahn verkommen. So, wie es dieses Jahr gelaufen ist, kann es nicht weitergehen. Es ist eine Zumutung, und es ist klar Handlungsbedarf gegeben. </p>\n<p>Ich m\u00f6chte aber hier auch klar zum Ausdruck bringen: Das ASTRA und Herr R\u00f6thlisberger pers\u00f6nlich engagieren sich zusammen mit den Urner Beh\u00f6rden sehr daf\u00fcr, dass dieser Zustand entsch\u00e4rft werden kann. Das weiss ich sehr zu sch\u00e4tzen; das gilt es hier drin auch zu sagen. Auch die runden Tische, der Einbezug aller Betroffenen, sind ein guter Weg. </p>\n<p>Nur, das Problem, das jetzt besteht, ist die Dringlichkeit. Ich weiss, es gibt eine Massnahme, mit der man die Situation massiv entsch\u00e4rfen kann. Das ist die Verl\u00e4ngerung der Autobahnausfahrt G\u00f6schenen bis nach Wassen. Dieses Projekt besteht, ich habe mit Herrn R\u00f6thlisberger auch dar\u00fcber gesprochen. Es ist sauber aufgegleist, es wird bis Mitte 2023 aufgelegt, es ben\u00f6tigt offenbar bauliche Massnahmen, und es wird dann halt 2024, bis es baulich umgesetzt ist. Doch ich frage mich hier schon: Ist es wirklich nicht m\u00f6glich, jetzt sofort mit einem Provisorium oder einem Pilotprojekt zu beginnen?</p>\n<p>Ich fahre ab und zu ins Tessin, mit dem Auto und mit dem Zug, und ich bin auch schon bei Stau zur\u00fcckgefahren. Das habe ich erst k\u00fcrzlich im Tessin erlebt. Ich wollte bei Quinto von der Autobahn weg und \u00fcber den Gotthard zur\u00fcck. Bei Quinto wurde ich wieder auf die Autobahn gelenkt, mit dem Hinweis, dass man jetzt den Pannenstreifen zu einer verl\u00e4ngerten Ausfahrt umfunktioniert habe. Also bin ich weitergefahren und wurde \u00fcber den Pannenstreifen elegant am ganzen Stau vorbei - es war noch ganz interessant, wie das bei der Autobahnrastst\u00e4tte Stalvedro gel\u00f6st wurde - \u00fcber die Ausfahrt Airolo direkt auf die Gotthard-Passstrasse gelenkt.</p>\n<p>Das hat hervorragend funktioniert. Im Tessin ist das relativ speditiv gegangen, das provisorische Regime wurde innerhalb weniger Wochen auf die Beine gestellt. Ich w\u00fcnsche mir wirklich, dass das ASTRA hier zusammen mit den anderen Beh\u00f6rden ebenfalls f\u00fcr eine L\u00f6sung sorgt, sodass die Ausfahrt G\u00f6schenen bis nach Wassen runtergezogen werden kann. Damit h\u00e4tte man erstens Wassen vom Verkehr weg, zweitens k\u00f6nnte man all jene, die halt trotzdem von unten \u00fcber die Kantonsstrasse hochfahren, bei Wassen wieder auf die Autobahn lenken. Damit k\u00f6nnte man das Problem schnell und massgeblich entsch\u00e4rfen.</p>\n<p>Die zweite Massnahme, die man noch treffen k\u00f6nnte, ist jene, von der ich meine, dass man sie mit etwas mehr Nachdruck vorantreiben sollte: die Bewirtschaftung der Autobahnausfahrten. Fakt ist, dass Wohnwagen, Autocars usw. ab drei [PAGE 937] oder vier Kilometer Stau entweder in Amsteg oder in Erstfeld oder sogar ab der Nordausfahrt Fl\u00fcelen von der Autobahn und frisch-fr\u00f6hlich mit ihren Gef\u00e4hrten \u00fcber die Kantonsstrasse fahren und diese dabei als Transitroute nutzen, um eben nicht in den Stau zu geraten und m\u00f6glichst schnell nach S\u00fcden zu kommen. Das f\u00fchrt dann zu den Problemen, die meine Kollegin Heidi Z'graggen aufgezeigt hat. </p>\n<p>Man hat nun damit begonnen, diese Autobahnausfahrten zu bewirtschaften. Das ist grunds\u00e4tzlich ein guter Weg. Hier w\u00fcnschte ich mir jedoch, dass man das noch mit etwas mehr Nachdruck verfolgen w\u00fcrde und dass man wirklich nur jene, die von einer Autobahn fahren m\u00fcssen, weil sie z. B. in den Kanton Uri, \u00fcber den Sustenpass oder dergleichen m\u00fcssen, von der Autobahn fahren liesse und dass man alle Leute fragte, wohin sie f\u00fchren. Wer nicht sauber belegen k\u00f6nnte, dass er wirklich von der Autobahn fahren muss, h\u00e4tte wieder auf die Autobahn gelenkt zu werden. Es kann doch nicht sein, dass die Kantonsstrasse zur Alternativroute f\u00fcr die Autobahn wird!</p>\n<p>Ich weiss, dass das Ganze nicht so einfach ist. Trotzdem bitte ich hier einfach auch das ASTRA darum, Frau Bundesr\u00e4tin, dieser Dringlichkeit noch etwas mehr Beachtung zu schenken. Ich weiss, dass die Leute daran arbeiten, und ich m\u00f6chte dem ASTRA und Herrn R\u00f6thlisberger auch noch einmal ein Kr\u00e4nzchen winden. Aber bitte nehmen Sie dieses dringliche Signal der Urner Bev\u00f6lkerung auf, und leisten Sie Ihren Beitrag dazu, damit diese Situation verbessert werden kann.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20220927","MeetingVerbalixOid":3603,"IdSession":"5116","SpeakerFirstName":"Josef","SpeakerLastName":"Dittli","SpeakerFullName":"Dittli Josef","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"Conseil des Etats","CantonId":4,"CantonName":"Uri","CantonAbbreviation":"UR","ParlGroupName":"Groupe lib\u00e9ral-radical","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1664270980877)\/","End":"\/Date(1664271304803)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1758882243923)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1664270980877+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1664271304803+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=308159L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=308159L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=308159L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=308159L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=308159L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"308159","Language":"FR","IdSubject":"58413","VoteId":null,"PersonNumber":4243,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Bev\u00f6lkerung an den Transitachsen in unserem Land, insbesondere am Gotthard, aber auch im Kanton Graub\u00fcnden, leidet \u00fcberm\u00e4ssig durch den internationalen Transitverkehr im Sommer. Wir hatten in diesem Jahr an Auffahrt, an Pfingsten und w\u00e4hrend des ganzen Sommers unhaltbare, sehr belastende Zust\u00e4nde f\u00fcr die Gemeinden und vor allem f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung - an und auf der Autobahn sowie an und auf der Kantonsstrasse. Im Kanton Uri gibt es f\u00fcr den Verkehr von Nord nach S\u00fcd die Gotthard-Autobahn und die Kantonsstrasse, weitere Strassenverkehrstr\u00e4ger existieren nicht. Je l\u00e4nger, je mehr wird die Kantonsstrasse bei Stau auf der Autobahn von Erstfeld bis G\u00f6schenen und dann zum Urserental zur Route f\u00fcr diejenigen, die dem Stau ausweichen wollen. Der weitaus gr\u00f6sste Teil des internationalen Verkehrs ist Durchgangsverkehr, d. h., volkswirtschaftlich ist da kein Profit f\u00fcr unsere Tourismusbetriebe oder die Wirtschaft zu erwarten. </p>\n<p>Die Staustunden vor dem Gotthard haben seit 2019 um 31 Prozent zugenommen. Der Ausweichverkehr auf der Kantonsstrasse hat sehr negative Folgen f\u00fcr unseren Kanton, von Erstfeld bis ins Urserental. Zeitweise gibt es f\u00fcr die einheimische Bev\u00f6lkerung kein oder fast kein Durchkommen, um nachhause zu kommen; die Wartezeiten sind sehr lange. Sehr kritisch k\u00f6nnte die Situation werden - bis jetzt sind wir Gott sei Dank davor bewahrt worden -, wenn Blaulichtorganisationen, also Feuerwehr, Polizei, Not- und Rettungsdienste, die D\u00f6rfer und die Gemeinden des Urner Oberlandes nicht mehr erreichen k\u00f6nnten.</p>\n<p>Weiter ist daran zu denken, dass die \u00d6V-Erschliessung innerhalb des Kantons \u00fcber die Kantonsstrasse mit dem Bus erfolgt. Auch da gibt es Wartezeiten beziehungsweise ist die Erreichbarkeit der Anschl\u00fcsse an den Bahnh\u00f6fen Erstfeld, G\u00f6schenen, Altdorf oder Fl\u00fcelen beeintr\u00e4chtigt. Auch[NB]die[NB]Erreichbarkeit des Urserentals f\u00fcr G\u00e4ste ist negativ betroffen. </p>\n<p>Vor allem - das ist ein grosses Problem, das Hauptproblem - ist die Wohnqualit\u00e4t f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung massiv beeintr\u00e4chtigt. Betroffen ist hier praktisch der ganze Kanton Uri, ein Kanton, der infolge des Transitverkehrs \u00fcber Autobahn und Eisenbahn seit Generationen auch grosse Lasten im Interesse der gesamten Eidgenossenschaft tr\u00e4gt. F\u00fcr die Neat haben wir viel Land zur Verf\u00fcgung gestellt - die Haltepolitik der SBB hat durchaus noch Luft nach oben. Weiter haben wir den Transit von Stromleitungen. Uri ist also ein Kanton, der unter diesem System leidet.</p>\n<p>Es gibt jetzt auch eine Petition der betroffenen Urner Bev\u00f6lkerung, die verlangt, dass diese Urner D\u00f6rfer vor dem Ausweichverkehr gesch\u00fctzt und konsequente Massnahmen zum Schutz der Bev\u00f6lkerung ergriffen werden. Das liegt in der Verantwortung des ASTRA. Es braucht also rasch L\u00f6sungen und Entlastungen aufgrund dieses unhaltbaren Zustands. Ich verlange, dass die Herbst- und die Wintersaison in diesem Jahr vom ASTRA f\u00fcr konkrete Handlungen genutzt werden, sodass sie im Sommer 2023 Wirkung entfalten k\u00f6nnen. </p>\n<p>Gerne erw\u00e4hne ich auch, dass die Kantonspolizei Uri sehr gute Arbeit leistet. Ihre Belastung aufgrund des internationalen Transitverkehrs zieht nat\u00fcrlich sehr hohe Kosten nach sich. Strassenseitig muss dringend der schnelle Umbau des Kreisels G\u00f6schenen gepr\u00fcft werden. Man m\u00fcsste die Verl\u00e4ngerung der Autobahnausfahrt G\u00f6schenen/Wassen - quasi eine Expressspur ins Urserental - vorziehen. Auch muss die Dosierung des Verkehrs bereits vor den Kantonen Uri, Tessin, Graub\u00fcnden erfolgen. Hier erwarten wir Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine intelligente Verkehrsleitung und -steuerung, auch mit modernen Mitteln. Schliesslich ist zu pr\u00fcfen, ob die Autobahnausfahrten an bestimmten Wochenenden und auch unter der Woche geschlossen werden k\u00f6nnen. Das w\u00fcrde wahrscheinlich eine Anpassung der gesetzlichen Grundlagen brauchen. Wir erwarten im Kanton Uri, dass dies auch gepr\u00fcft und dem Parlament allenfalls eine Vorlage unterbreitet wird.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20220927","MeetingVerbalixOid":3603,"IdSession":"5116","SpeakerFirstName":"Heidi","SpeakerLastName":"Z'graggen","SpeakerFullName":"Z'graggen Heidi","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":2,"CouncilName":"Conseil des Etats","CantonId":4,"CantonName":"Uri","CantonAbbreviation":"UR","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. 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Questa \u00e8 la risposta principale ai problemi generati dal continuo aumento del traffico di transito anche a livello locale e negli abitati piccoli.</p>\n<p>In questo senso sarebbe anche interessante se la consigliera federale nella sua risposta all'interpellanza ci potesse dare qualche informazione in pi\u00f9 sulle misure previste in generale per affrontare il continuo aumento del traffico. Proprio[NB]quest'anno, sull'asse del Gottardo praticamente ogni fine settimana abbiamo costatato un aumento del traffico. Abbiamo visto le colonne ai portali della galleria del San Gottardo, colonne che poi vediamo anche nel sud del Ticino. L'aumento del traffico comporta conseguenze importanti a livello del traffico regionale e locale, quindi non solo a livello autostradale, e anche per l'ambiente e la salute della popolazione. Dunque, ancora una volta, da parte mia ritengo che si debbano attuare tutte queste misure per riuscire a diminuire il traffico motorizzato; e certamente queste misure non possono passare da ampliamenti autostradali.</p>\n<p>Vorrei anche capire meglio cosa intende fare e come sta agendo per quanto riguarda un progetto pilota lanciato nel cantone dei Grigioni. Il Consiglio federale ne parla nella sua risposta e vorrei avere ulteriori informazioni a quanto contenuto nella risposta scritta. Come dicevo, siamo confrontati con un problema veramente urgente che tocca i cantoni sull'asse del Gottardo. Il traffico motorizzato comporta conseguenze gravi per la salute della popolazione e per l'ambiente, e le immissioni di sostanze inquinanti nell'atmosfera causano disagi di non poco conto. </p>\n<p>La signora Z'graggen, con la sua interpellanza e anche tramite le domande che ha posto, fa delle proposte e dei suggerimenti, per esempio di vietare a certi automezzi l'utilizzo della rete stradale locale in certi periodi, in certi momenti, oppure di privilegiare la mobilit\u00e0 della popolazione locale in orari particolari. </p>\n<p>Sarebbe interessante ricevere maggiori informazioni, nella risposta del Consiglio federale, riguardo alla fattibilit\u00e0 di queste proposte ma anche riguardo al progetto pilota menzionato. Sarebbe particolarmente interessante aver un'idea su come il progetto allo studio potrebbe contribuire a una diminuzione del traffico motorizzato e quindi del numero di autoveicoli in transito, perch\u00e9 questo rimane il grosso problema, come abbiamo visto proprio in queste ultime settimane e in questi ultimi mesi.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20220927","MeetingVerbalixOid":3603,"IdSession":"5116","SpeakerFirstName":"Marina","SpeakerLastName":"Carobbio Guscetti","SpeakerFullName":"Carobbio Guscetti Marina","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":2,"CouncilName":"Conseil des Etats","CantonId":27,"CantonName":"Tessin","CantonAbbreviation":"TI","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1664271313897)\/","End":"\/Date(1664271522650)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"IT","Modified":"\/Date(1758882243923)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1664271313897+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1664271522650+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=308207L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=308207L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=308207L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=308207L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=308207L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"308207","Language":"FR","IdSubject":"58413","VoteId":null,"PersonNumber":4055,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Danke, Frau Kollegin Z'graggen, dass Sie mit dieser Interpellation das Problem des Ausweichverkehrs bei Staus auf den Transitachsen adressieren. Das Thema betrifft auch den Kanton Graub\u00fcnden. Immer \u00f6fter als Ausweichroute zur Gotthard-Autobahn empfohlen, leiden auch die D\u00f6rfer im Churer Rheintal immer mehr am Ausweichverkehr. Ich stelle fest: Obwohl die Ausweichempfehlung immer \u00f6fter am Radio zu h\u00f6ren ist, hat es das Problem im Kanton Uri nicht gel\u00f6st, daf\u00fcr aber das Problem im Kanton Graub\u00fcnden versch\u00e4rft. Es ist wichtig, dass man sich mit den Innerschweizer Kantonen, die entlang der Gotthard-Autobahn liegen, aber auch mit den D\u00f6rfern und Beh\u00f6rden entlang der San-Bernardino-Route koordiniert. Es macht keinen Sinn, den schwarzen Peter hin- und herzuschieben. Die betroffene Bev\u00f6lkerung ist entlang beider Achsen gleich negativ betroffen. </p>\n<p>Frau Kollegin Z'graggen hat es gut zum Ausdruck gebracht. Diese oft sehr engen Dorfdurchfahrten, \u00fcbrigens auch entlang der A28, der Pr\u00e4ttigauer Strasse, sind einfach nicht darauf ausgelegt, den Transitverkehr zu \u00fcbernehmen. Es kommt zu schwierigen, auch gef\u00e4hrlichen Situationen auf den engen Ortsdurchfahrten. Es darf nicht sein, dass der Verkehr in den D\u00f6rfern stecken bleibt, dass Quartierstrassen gesucht werden und sogar Feldwege von den Verkehrsteilnehmenden benutzt werden. Der \u00f6ffentliche Verkehr wird behindert, die Sicherheits- und Rettungsfahrzeuge bleiben stecken, die Leute erreichen ihre H\u00e4user nicht. Viele Probleme entstehen dadurch, dass die Kapazit\u00e4t auf der Nationalstrasse ersch\u00f6pft ist.</p>\n<p>In Graub\u00fcnden ist es sehr gut angekommen, dass das ASTRA mit den Gemeinden zwischen Rh\u00e4z\u00fcns und Sargans das Gespr\u00e4ch gesucht hat. Kantone und Gemeinden sind \u00fcbereingekommen, einen Pilotversuch durchzuf\u00fchren - an den Tagen, an welchen am meisten Verkehr herrscht. Die Auswertungen liegen, jedenfalls f\u00fcr mich, noch nicht vor. Ich habe aber vor allem von den Gemeindepr\u00e4sidenten gute Reaktionen erhalten. Sie sagen, wenn man das richtig mache, wirke die Bewirtschaftung der Ausfahrten. Diese Erfahrungen sollen k\u00fcnftig dazu dienen, das Verkehrsregime zu organisieren.</p>\n<p>Ziel bleibt zum einen die Verfl\u00fcssigung des Verkehrs auf der Nationalstrasse und zum andern das Verhindern von Ausweichverkehr auf dem nachgelagerten Strassennetz. Meine Vorredner haben verschiedene Massnahmen genannt, die auf der Zeitachse schnell realisierbar sind oder f\u00fcr die es etwas mehr Zeit braucht. Bauliche Massnahmen zur punktuellen Erh\u00f6hung der Kapazit\u00e4t wurden genannt, sie ben\u00f6tigen wahrscheinlich etwas mehr Zeit. Aber die organisatorischen Massnahmen, also beispielsweise die Benutzung des Pannenstreifens oder auch die Anordnung von befristeten Verkehrsbeschr\u00e4nkungen, liessen sich relativ rasch umsetzen. Auch signalisationsm\u00e4ssige Massnahmen wie Warnanlagen und verbesserte Information liessen sich sehr kurzfristig umsetzen.</p>\n<p>Es kommt hinzu, dass viele, die diese Ausweichrouten durch die D\u00f6rfer benutzen, gar nicht schneller am Ziel ankommen. Sie bleiben dann in den D\u00f6rfern stecken. W\u00e4ren sie auf der Autobahn stecken geblieben, h\u00e4tten sie schlussendlich den gleichen Zeitverlust gehabt.</p>\n<p>Ich glaube, die Bewirtschaftung der Ausfahrten wird ein zentrales Thema bleiben und liesse sich relativ rasch umsetzen. Wenn man die Nationalstrassengesetzgebung des Bundes liest, insbesondere unter den Titeln \"Verkehrsmanagement durch den Bund\", \"Verkehrsmanagement durch die Kantone\", dann wird einem Folgendes klar: Man wird \u00fcberpr\u00fcfen m\u00fcssen, ob nicht auch bei den Kompetenzen der Kantone gem\u00e4ss Artikel 57d des Strassenverkehrsgesetzes angesetzt werden m\u00fcsste, indem den Kantonen mehr Kompetenzen gegeben w\u00fcrden, ihre Verkehrsmanagementpl\u00e4ne dann, wenn es die Lage erfordert, auch konkret umzusetzen. Die geteilte Verantwortung zwischen dem ASTRA bzw. dem Bund und den Kantonen hat nicht nur Vorteile. Sie hat auch den [PAGE 938] Nachteil, dass man immer etwas versp\u00e4tet reagiert und damit den richtigen Zeitpunkt eventuell verpasst.</p>\n<p>Ich m\u00f6chte mich auch daf\u00fcr bedanken, dass man in Graub\u00fcnden f\u00fcr die Pilotprojekte Hand geboten hat. Das gen\u00fcgt aber nicht. Sie h\u00f6ren es, Frau Bundesr\u00e4tin: Der Druck aus den betroffenen Kantonen, vor allem seitens der Bev\u00f6lkerung der betroffenen Gemeinden, ist hoch. Die Sache ist ernst. Wir k\u00f6nnen nicht bis 2027 darauf warten, dass man hier schl\u00fcssige Antworten hat. Das Problem wird \u00fcbrigens nicht dadurch gel\u00f6st, dass es nun immer mehr E-Mobilit\u00e4t geben wird. Ob das nun Benziner oder Dieselfahrzeuge oder elektrisch angetriebene Fahrzeuge sind, ist nicht von Belang, das \u00e4ndert am Problem nichts.</p>\n<p>Ganz zum Schluss noch dies: Auch ich glaube, dass in Bezug auf die Anbindung an den \u00f6ffentlichen Verkehr etwas gewonnen werden kann. Wenn es einen Halbstundentakt zwischen Z\u00fcrich und Chur g\u00e4be, m\u00fcssten auch nicht so viele Leute mit dem Auto Ski fahren gehen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20220927","MeetingVerbalixOid":3603,"IdSession":"5116","SpeakerFirstName":"Stefan","SpeakerLastName":"Engler","SpeakerFullName":"Engler Stefan","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"Conseil des Etats","CantonId":18,"CantonName":"Grisons","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. 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Solche Situationen gibt es eigentlich \u00fcberall. Wahrscheinlich k\u00f6nnte aus jedem Kanton jemand ein Klagelied singen, warum es gerade zu viel Verkehr hat. Ich will darauf verzichten. Ich gebe Ihnen nur eine Zahl aus dem Kanton Schaffhausen bekannt. Wir haben auch eine Stadttangente und damit eine Durchfahrt, den F\u00e4senstaubtunnel. Dort verkehren 30[NB]000 Fahrzeuge pro Tag. Irgendwie kriegt man diese durch. Es kommt manchmal schon zu Stau, vor und nach dem Tunnel. Wenn es zu einem Unfall kommt, ist das Chaos nat\u00fcrlich ebenfalls perfekt.</p>\n<p>Aber irgendetwas am Gotthard l\u00e4uft auch nicht optimal. Dort fahren vergleichsweise nicht so viele Fahrzeuge durch. Deshalb erstaunt mich die Situation angesichts der Zahl von t\u00e4glich 16[NB]000 oder 18[NB]000 Fahrzeugen etwas. Es w\u00fcrde sich ja um deutlich weniger Fahrzeuge als am F\u00e4senstaubtunnel handeln. Es muss also auch noch an irgendetwas anderem hapern. </p>\n<p>Wir haben diesen Umgehungsverkehr auch, wenn die Durchfahrt voll ist. Dann fahren die Leute durch die D\u00f6rfer und die Quartierstrassen, sogar durch 30er-Zonen. Diese Begleiterscheinungen gibt es \u00fcberall. Eigentlich m\u00fcsste das Hauptproblem mit einer Verfl\u00fcssigung des Verkehrs auf den Hauptachsen angegangen werden. Eine solche erkenne ich im Kanton Uri eben nicht. Bei uns scheint das gut zu klappen; daf\u00fcr verdient das ASTRA auch gute Noten. Diese Regimes funktionieren. Man kann auch gemeinsam nach L\u00f6sungen suchen. Das sollte in diesem Fall auch getan werden, auch wenn ich respektiere, dass die Situation in diesem engen Tal in Uri nat\u00fcrlich eine andere ist.</p>\n<p>Aber in diesem Sinn bin ich gespannt auf die Ausf\u00fchrungen von Bundesr\u00e4tin Sommaruga, vielleicht auch noch zur Frage, warum es denn ausgerechnet am Gotthard so hapert, obwohl die Frequenzen ja tiefer als beispielsweise bei der Stadttangente Schaffhausen sind.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20220927","MeetingVerbalixOid":3603,"IdSession":"5116","SpeakerFirstName":"Hannes","SpeakerLastName":"Germann","SpeakerFullName":"Germann Hannes","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"Conseil des Etats","CantonId":14,"CantonName":"Schaffhouse","CantonAbbreviation":"SH","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1664271894673)\/","End":"\/Date(1664272029257)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1758882243940)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1664271894673+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1664272029257+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"58413","Language":"FR","IdMeeting":"4660","VerbalixOid":693338,"SortOrder":7,"Modified":"\/Date(1758882243923)\/"}}