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Trockenperioden werden in Zukunft h\u00e4ufiger auftreten und mit den entsprechenden Schwierigkeiten verbunden sein, wie wir sie auch bereits im letzten Sommer gesehen haben.</p>\n<p>Es ist von der Ausgangslage her klar: Das Wassermanagement ist in kantonaler Hoheit. Das ist einfach eine Grundlage. Sie k\u00f6nnen sagen, dass Ihnen das nicht gef\u00e4llt, aber ich denke, auf dieser Grundlage m\u00fcssen wir arbeiten und auch zusammenarbeiten. Der Bund hat in den vergangenen Trockenperioden genau hingeschaut, wo es Probleme gibt und was dagegen unternommen worden ist. Wie gesagt, das Wassermanagement ist in kantonaler Hoheit, aber es ist nicht so, dass der Bund deswegen nicht hinschaut.</p>\n<p>Wir konnten feststellen, dass die Wasserversorgung insgesamt gut auf die trockenen Perioden vorbereitet ist. Zum Beispiel haben Kantone Verbindungsleitungen gebaut, damit sie sich bei Wasserknappheit aushelfen k\u00f6nnen, oder sie haben neue Trinkwasserquellen erschlossen. Die Kantone haben auch regionale Wasserressourcenplanungen erarbeitet, eben \u00fcber die Kantonsgrenzen hinweg, um die Wassernutzung in Risikogebieten zu optimieren; sie haben sich da mit den Nachbarkantonen ausgetauscht. </p>\n<p>In diesem Sinne zu Ihrer Frage: Ja, unbedingt, beim Wassermanagement kann man nicht nur im engeren Sinn kantonal denken oder planen. Das wird aber heute bereits ber\u00fccksichtigt.</p>\n<p>Der Bund wird die Kantone bei ihrer Arbeit aber zuk\u00fcnftig noch st\u00e4rker unterst\u00fctzen. Sie haben es erw\u00e4hnt: Der Bundesrat hat im Mai dieses Jahres beschlossen, bis zum Jahr 2025 ein nationales Fr\u00fcherkennungs- und -warnsystem f\u00fcr Trockenheit aufzubauen. Ich denke, das ist das, was der Bund leisten kann. Das wird es insbesondere den Kantonen und auch der Landwirtschaft erm\u00f6glichen, rechtzeitig vorsorgliche Massnahmen zu ergreifen. Das Monitoring erarbeiten wir selbstverst\u00e4ndlich zusammen mit den Kantonen, das macht der Bund nicht einfach f\u00fcr sich alleine. </p>\n<p>Was wir ebenfalls wollen, ist eine Anpassung der Gew\u00e4sserschutzverordnung, damit die Kantone zu einer Berichterstattung \u00fcber den Wassermangel verpflichtet werden sowie \u00fcber die Massnahmen, die sie in Trockenperioden ergriffen haben. Es wird also ein Reporting vonseiten der Kantone verlangt. Das hilft nat\u00fcrlich auch, zu schauen, welche Kantone was gemacht haben und wo es allenfalls noch Bedarf f\u00fcr Massnahmen gibt. Der Bund kann dann auch die Probleme besser identifizieren und die Ver\u00e4nderungen bzw. Entwicklungen im Umgang mit Trockenheit beobachten.</p>\n<p>Schliesslich kann ich noch erw\u00e4hnen, dass ich das Bundesamt f\u00fcr Umwelt beauftragt habe, die Lehren aus dem vergangenen Trockenheitssommer zu ziehen und auch zu pr\u00fcfen, ob Anpassungen an der Struktur und Organisation auf Bundesebene notwendig sind, um in Zukunft noch besser f\u00fcr solche Trockenheitsereignisse gewappnet zu sein.</p>\n<p>Sie sehen, es ist wirklich erkannt, dass es mehr braucht und dass der Bund seine Rolle spielen muss - aber nicht, indem er die Aufgaben der Kantone \u00fcbernimmt. Mit dem Monitoring wird es ein Fr\u00fcherkennungs- und -warnsystem geben, mit dem der Bund die M\u00f6glichkeit erh\u00e4lt, den Kantonen besser aufzuzeigen, wo allenfalls Defizite bestehen.</p>\n<p>Was wir im Moment nicht vorsehen, ist eine finanzielle Unterst\u00fctzung der Kantone. Ich habe Ihnen das letzte Woche schon gesagt: Man muss im F\u00f6deralismus schon ein bisschen aufpassen. Wenn es im Vollzug allenfalls Defizite gibt, sollte der Bund nicht einfach sofort bezahlen. Vielmehr kann der Bund mit einem Monitoring bzw. Fr\u00fcherkennungssystem die Kantone auf ihre Aufgaben aufmerksam machen und sie unterst\u00fctzen.</p>\n<p>Je peux dire que c'est un soutien logistique dans le sens qu'il y a des connaissances, des informations qui sont \u00e9chang\u00e9es. [PAGE 1229] Il ne faut pas tout de suite exiger un financement de la Conf\u00e9d\u00e9ration. L\u00e0 nous sommes plus r\u00e9ticents.</p>\n<p>Vous avez pos\u00e9 deux questions. Au sujet de la planification r\u00e9gionale, je pense que, dans le management de l'eau, le travail ne peut pas se terminer \u00e0 la fronti\u00e8re d'un canton. Nous travaillons de cette fa\u00e7on d\u00e9j\u00e0 aujourd'hui. A l'aide des syst\u00e8mes qui sont en train d'\u00eatre planifi\u00e9s, nous travaillerons aussi au niveau r\u00e9gional parce qu'on ne peut pas travailler autrement que de cette mani\u00e8re. Alors j'esp\u00e8re qu'avec toutes les mesures que nous sommes en train de prendre ou que nous avons d\u00e9j\u00e0 prises, la situation s'am\u00e9liorera vraiment. Malheureusement, je pense que c'est la s\u00e9cheresse qui nous pr\u00e9occupera le plus ces prochaines ann\u00e9es.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20221212","MeetingVerbalixOid":3636,"IdSession":"5117","SpeakerFirstName":"Simonetta","SpeakerLastName":"Sommaruga","SpeakerFullName":"Sommaruga Simonetta","SpeakerFunction":"BR-F","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":3,"Start":"\/Date(1670860910433)\/","End":"\/Date(1670861189457)\/","Function":"BR-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1733397141557)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1670860910433+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1670861189457+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=312045L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=312045L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=312045L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=312045L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=312045L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"312045","Language":"DE","IdSubject":"59175","VoteId":null,"PersonNumber":4242,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Je remercie le DETEC pour ses r\u00e9ponses \u00e0 mon interpellation. N\u00e9anmoins, ces derni\u00e8res me paraissent insuffisantes au regard de la situation de crise climatique dans laquelle nous sommes, et du fait que nous parlons de la principale ressource pour l'existence de la vie sur terre qu'est l'eau.</p>\n<p>Cet \u00e9t\u00e9, nous avons v\u00e9cu une p\u00e9nurie d'eau qui a mis \u00e0 mal non seulement la nature, la faune et la flore, mais \u00e9galement bien \u00e9videmment l'\u00eatre humain. Ces \u00e9pisodes de s\u00e9cheresse [PAGE 1228] seront plus fr\u00e9quents et s'accentueront au fil des ann\u00e9es - et quand je parle d'ann\u00e9es, je parle du relativement court terme, puisque nous sommes d\u00e9j\u00e0 impact\u00e9s par des \u00e9pisodes de chaleur intense, et que les scientifiques pr\u00e9voient une augmentation critique de ces \u00e9pisodes d'ici \u00e0 2030 d\u00e9j\u00e0, soit dans les cinq \u00e0 sept ann\u00e9es \u00e0 venir.</p>\n<p>Ce que je lis dans l'avis du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, c'est que, depuis 2013 - ann\u00e9e de la publication par l'Office f\u00e9d\u00e9ral de l'environnement du guide pratique pour une gestion int\u00e9gr\u00e9e des eaux en Suisse et de son annexe -, seulement la moiti\u00e9 des cantons ont rempli leur obligation de planifier. Bas\u00e9 directement sur les articles 73 et 76 de la Constitution, cet outil intersectoriel est extr\u00eamement important pour les cantons en mati\u00e8re de gestion des eaux \u00e0 l'\u00e9chelle du bassin versant.</p>\n<p>Comme je l'ai pr\u00e9cis\u00e9 au d\u00e9but de mon intervention, on sait aujourd'hui d\u00e9j\u00e0 que des p\u00e9nuries r\u00e9gionales se produisent et qu'elles continueront \u00e0 se produire. Elles entra\u00eeneront des tensions quant \u00e0 l'utilisation de l'eau, en particulier pour l'approvisionnement en eau potable, l'irrigation des terres agricoles, l'industrie et l'artisanat, la production de force hydraulique, les loisirs, les activit\u00e9s de d\u00e9tente, etc., sans oublier l'absolue n\u00e9cessit\u00e9 de maintenir une pr\u00e9sence suffisante de la biodiversit\u00e9 et du paysage dans les \u00e9cosyst\u00e8mes naturels.</p>\n<p>Au travers des r\u00e9ponses \u00e9crites du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, j'ai le sentiment que la Conf\u00e9d\u00e9ration tente d'utiliser au maximum sa marge de manoeuvre en mati\u00e8re de gestion des eaux et reste donc prudente quant \u00e0 une \u00e9ventuelle extension de son champ d'action. Mais la question, au regard de la situation de crise dans laquelle nous sommes, est de savoir s'il ne serait pas judicieux et urgent de revoir cette position en mettant davantage de moyens, pour que cette gestion des eaux soit plus efficiente \u00e0 court terme.</p>\n<p>Je me permets de revenir sur les quatre questions et de pr\u00e9ciser en quoi j'ai trouv\u00e9 la r\u00e9ponse du Conseil f\u00e9d\u00e9ral insuffisante. Je note que la r\u00e9vision de l'ordonnance sur la protection des eaux est en cours, mais le Conseil f\u00e9d\u00e9ral ne s'est pas positionn\u00e9 sur la n\u00e9cessit\u00e9 d'un soutien logistique. Est-ce parce qu'il n'entend pas explorer cette piste? ou est-ce seulement parce qu'il veut se laisser toute la marge de manoeuvre n\u00e9cessaire dans le cadre de la r\u00e9vision de l'ordonnance en question?</p>\n<p>A la question 2, je note que c'est une excellente nouvelle d'apprendre qu'un syst\u00e8me national de d\u00e9tection et d'alerte pr\u00e9coce en mati\u00e8re de s\u00e9cheresse doit \u00eatre mis sur pied d'ici \u00e0 2025 - j'esp\u00e8re qu'on tiendra le calendrier - et qu'il doit permettre non seulement aux cantons mais aussi aux divers groupes d'utilisateurs de prendre des mesures pr\u00e9ventives suffisamment t\u00f4t. Cependant, je crois comprendre que les cantons, via par exemple l'une ou l'autre des conf\u00e9rences des directeurs cantonaux ainsi que les grandes ONG nationales, ne sont pas invit\u00e9s \u00e0 participer \u00e0 son \u00e9laboration et ne sont pas inform\u00e9s sur le processus en cours. Est-ce que le Conseil f\u00e9d\u00e9ral entend les associer aux travaux en cours ou les m\u00ealer aux discussions?</p>\n<p>Pour la question 3, comme je le relevais pr\u00e9c\u00e9demment, le constat est que seule la moiti\u00e9 des cantons ont mis en oeuvre ou sont en train de r\u00e9aliser une planification r\u00e9gionale des ressources en eau. Je serais donc int\u00e9ress\u00e9e de savoir lesquels et \u00e9galement de conna\u00eetre le nombre d'habitants et d'habitantes qui seraient d\u00e9sormais couverts par cette protection? Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral ne pr\u00e9cise pas si ces planifications r\u00e9gionales sont \u00e0 comprendre au sein d'un m\u00eame canton ou si elles couvrent au moins deux cantons. Finalement, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral ne semble pas s'\u00e9mouvoir de l'autre moiti\u00e9 des cantons qui n'a rien entrepris et pour laquelle il faudra sans doute une pression politique et un soutien, au minimum technique, avant que l'on ne fr\u00f4le la catastrophe l'\u00e9t\u00e9 ou les \u00e9t\u00e9s prochains.</p>\n<p>Et enfin j'en arrive \u00e0 la question 4.</p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral mentionne, dans sa r\u00e9ponse \u00e9crite, qu'en 2017 l'OFEV a mis \u00e0 la disposition des cantons des bases pratiques utiles \u00e0 la gestion des \u00e9pisodes de s\u00e9cheresse et articul\u00e9es en trois modules. Si, selon le Conseil f\u00e9d\u00e9ral, de nombreux cantons auraient d\u00e9j\u00e0 mis en oeuvre les mesures propos\u00e9es, il n'indique pas le nombre de ces cantons qui travailleraient effectivement avec ces trois modules mis \u00e0 disposition ni quel est le retour de ces cantons, notamment si ces modules sont utiles et efficaces. Enfin, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral ne r\u00e9pond pas \u00e0 la question principale qui est de savoir s'il va soutenir des planifications supracantonales puisque, dans sa r\u00e9ponse, il ne parle que de planifications cantonales.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20221212","MeetingVerbalixOid":3636,"IdSession":"5117","SpeakerFirstName":"C\u00e9line","SpeakerLastName":"Vara","SpeakerFullName":"Vara C\u00e9line","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":24,"CantonName":"Neuenburg","CantonAbbreviation":"NE","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1670860614770)\/","End":"\/Date(1670860901023)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1733397141557)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1670860614770+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1670860901023+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"59175","Language":"DE","IdMeeting":"4693","VerbalixOid":699868,"SortOrder":7,"Modified":"\/Date(1733397141557)\/"}}