{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=60877L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=60877L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4766L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4766L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4766L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4766L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"4766","Language":"DE","MeetingNumber":5,"IdSession":5121,"SessionNumber":21,"SessionName":"Sommersession 2023","Council":1,"CouncilName":"Nationalrat","CouncilAbbreviation":"NR","Date":"\/Date(1685923200000)\/","Begin":"1430","Modified":"\/Date(1690464666540)\/","LegislativePeriodNumber":51,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"F\u00fcnfte Sitzung","SortOrder":5,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20220475,IdSubject=60877L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20220475,IdSubject=60877L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20220475,IdSubject=60877L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20220475,IdSubject=60877L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"60877","BusinessNumber":20220475,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.475","Title":"Kein Gendern an den Hochschulen und Forschungsanstalten des Bundes","SortOrder":1,"PublishedNotes":null,"Modified":"\/Date(1667839308303)\/","TitleDE":"Parlamentarische Initiative\nSchl\u00e4pfer Therese.\nKein Gendern an den Hochschulen\nund Forschungsanstalten des Bundes","TitleFR":"Initiative parlementaire\nSchl\u00e4pfer Therese.\nNon au langage inclusif\ndans les hautes \u00e9coles\net les instituts de recherche\nde la Conf\u00e9d\u00e9ration","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321276L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321276L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321276L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321276L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321276L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"321276","Language":"DE","IdSubject":"60877","VoteId":null,"PersonNumber":4234,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die schleichende Einf\u00fchrung einer Gender-Sprache an immer mehr Bildungsst\u00e4tten geht z\u00fcgig voran, obwohl eine klare Mehrheit der Bev\u00f6lkerung eine von oben verordnete Gender-Sprache nicht bef\u00fcrwortet. Die Unsicherheit dar\u00fcber, was sprachlich zul\u00e4ssig ist, wird immer gr\u00f6sser. Deshalb braucht es wieder klare Grundlagen.</p>\n<p>Dies fordert meine parlamentarische Initiative, indem sie das Parlament auffordert, eine gesetzliche Regelung zu unterbreiten, welche es den vom Bund gef\u00fchrten Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschulen ETH und EPFL und ihren Forschungsanstalten verbietet, in offiziellen schriftlichen Dokumenten sowie in Arbeiten der immatrikulierten Studenten und Dozenten Gender-Zeichen einzuf\u00fchren. Die ETH als dezentrale Institutionen des Bundes sind verpflichtet, sich an das Sprachengesetz des Bundes zu halten. Sie m\u00fcssen den Sprachleitfaden der Bundeskanzlei mit den beiden Geschlechtern, m\u00e4nnlich und weiblich, einhalten, was in ihrem Sprachleitfaden leider schon heute nicht mehr der Fall ist; bei den ETH wird bereits der Doppelpunkt verwendet. [PAGE 1110] </p>\n<p>Der Bund verzichtet wohlweislich auf die Gender-Sprache. In der Rechtsprechung kann man sich nicht einer beliebigen Sprache bedienen, sondern muss sich auf die verschiedenen Rechtserlasse und ihre spezifischen Formulierungen beziehen. Das duldet keine Ungenauigkeiten, wie sie die Gender-Sprache konstruiert. Mann und Frau sind die Grundlage unserer Verfassung und unserer Gesetze. </p>\n<p>Der ETH-Hauptzweck gem\u00e4ss ETH-Gesetz ist wie folgt: Studierende und Fachkr\u00e4fte auf wissenschaftlichem und technischem Gebiet auszubilden und die permanente Weiterbildung zu sichern. Mit der Anwendung des Standardhochdeutschen wird eine Wissensvermittlung sichergestellt. Eine Gender-Sprache verwirrt die Studentinnen und Studenten und lenkt von der eigentlichen Aufgabe ab. Vor allem fremdsprachige Studentinnen und Studenten - Tessiner, Welsche und R\u00e4toromanen - sind hier betroffen. Aber auch Ausl\u00e4ndern wird das Lernen der deutschen Sprache erschwert.</p>\n<p>Das Sprachengesetz heisst Bundesgesetz \u00fcber die Landessprachen und die Verst\u00e4ndigung zwischen den Sprachgemeinschaften - darin ist keine Rede von einer Gender-Sprache. In Artikel 1 Buchstabe d geht es unter anderem um die Unterst\u00fctzung von Massnahmen der Kantone Graub\u00fcnden und Tessin zugunsten des R\u00e4toromanischen und des Italienischen. In Artikel 2 will der Bund die Viersprachigkeit als Wesensmerkmal der Schweiz st\u00e4rken. Auch da steht nichts von Gendern. Im Gegenteil, es geht hier klar um das Optimieren des Zusammenlebens und um die wertvolle Viersprachigkeit als Wesensmerkmal der Schweiz. Zum Schluss heisst es in Artikel 7 Absatz 1: \"Die Bundesbeh\u00f6rden bem\u00fchen sich um eine sachgerechte, klare und b\u00fcrgerfreundliche Sprache und achten auf geschlechtergerechte Formulierungen\", also auf die m\u00e4nnliche und die weibliche Form.</p>\n<p>Dass nun aus dieser kurzen Sequenz unter dem Titel \"Verst\u00e4ndlichkeit\" eine Erlaubnis zum Gendern abgeleitet wird, ist nicht nur nicht nachvollziehbar, sondern auch falsch und befremdend. Dies ist v\u00f6llig willk\u00fcrlich und \u00fcberhaupt nicht logisch. Vor allem aber benachteiligt es die Tessiner, die welschen und die r\u00e4toromanischen Schweizer, f\u00fcr die die deutsche Sprache noch schwieriger wird, was eben genau nicht im Sinne der Gesetzgeber von 2007 ist. Ausserdem diskriminiert es Menschen mit Leseschw\u00e4che.</p>\n<p>\"Geschlechtergerecht\" soll wieder heissen, beide Geschlechter, m\u00e4nnlich und weiblich, zu verwenden, und nichts anderes. Es kann nicht sein, dass Absolventen der ETH und anderer Hochschulen etliche Stunden damit verbringen, ihre Texte gendergerecht abzuliefern. Anstatt sich um die eigentliche Materie zu k\u00fcmmern, werden sie gezwungen, die deutsche Sprache verk\u00fcmmern zu lassen. Deshalb ist es n\u00f6tig, in Artikel 7 Absatz 1 des Sprachengesetzes \"geschlechtergerechte Sprache\" so zu definieren bzw. zu pr\u00e4zisieren, dass die m\u00e4nnliche und die weibliche Form geschrieben werden. Dies ist dann so zu verstehen, dass alle Menschen inkludiert sind. Das wird nicht deutschsprachigen Menschen das Verst\u00e4ndnis erleichtern.</p>\n<p>Um wieder eine klare Regelung f\u00fcr die ETH und hoffentlich f\u00fcr alle Bildungsst\u00e4tten der Schweiz zu haben, bitte ich Sie, meiner parlamentarischen Initiative Folge zu geben.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20230605","MeetingVerbalixOid":3709,"IdSession":"5121","SpeakerFirstName":"Therese","SpeakerLastName":"Schl\u00e4pfer","SpeakerFullName":"Schl\u00e4pfer Therese","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1685997959540)\/","End":"\/Date(1685998264208)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876866859)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1685997959540+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1685998264207+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321285L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321285L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321285L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321285L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321285L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"321285","Language":"DE","IdSubject":"60877","VoteId":null,"PersonNumber":4175,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Frau Kollegin Herzog, wissen Sie, ob es Umfragen dazu gibt, ob der Gender-Stern bei der befragten Bev\u00f6lkerung eine Mehrheit hat? K\u00f6nnen Sie mir das etwas n\u00e4her erl\u00e4utern?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20230605","MeetingVerbalixOid":3709,"IdSession":"5121","SpeakerFirstName":"Mauro","SpeakerLastName":"Tuena","SpeakerFullName":"Tuena Mauro","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1685998621009)\/","End":"\/Date(1685998640859)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876866873)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1685998621010+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1685998640860+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321287L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321287L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321287L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321287L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321287L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"321287","Language":"DE","IdSubject":"60877","VoteId":null,"PersonNumber":4129,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ja, es gibt eine Umfrage - danke, Herr Kollege, f\u00fcr diese Zusatzfrage. Wenn ich es richtig im Kopf habe, sind etwa 80 Prozent der Bev\u00f6lkerung nicht f\u00fcr diese Gender-Sprache.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20230605","MeetingVerbalixOid":3709,"IdSession":"5121","SpeakerFirstName":"Verena","SpeakerLastName":"Herzog","SpeakerFullName":"Herzog Verena","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":20,"CantonName":"Thurgau","CantonAbbreviation":"TG","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1685998640859)\/","End":"\/Date(1685998653003)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876866875)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1685998640860+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1685998653003+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321291L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321291L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321291L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321291L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321291L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"321291","Language":"DE","IdSubject":"60877","VoteId":null,"PersonNumber":4129,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Offensichtlich braucht es eine gesetzliche Regelung. Denn eben die Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschulen, die sich weiss Gott mit anderen Themen befassen m\u00fcssten, erlauben bereits Gender-Sprache respektive Gender-Zeichen. Also ich denke, da muss halt einfach ein Riegel geschoben werden. Vor allem geht es aber auch darum: Es geht ja immer weiter, diverse [PAGE 1111] Fachhochschulen wenden das bereits an, und schlussendlich landet es dann noch in der Volksschule. Ich denke, unsere Kinder und unsere Jugendlichen h\u00e4tten sich wirklich mit wichtigeren Dingen zu befassen als mit der Gender-Frage.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20230605","MeetingVerbalixOid":3709,"IdSession":"5121","SpeakerFirstName":"Verena","SpeakerLastName":"Herzog","SpeakerFullName":"Herzog Verena","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":20,"CantonName":"Thurgau","CantonAbbreviation":"TG","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1685998579041)\/","End":"\/Date(1685998618394)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876866870)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1685998579040+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1685998618393+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321293L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321293L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321293L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321293L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321293L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"321293","Language":"DE","IdSubject":"60877","VoteId":"26941","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sident</b> (Candinas Martin, Pr\u00e4sident): Die Mehrheit der Kommission beantragt, der Initiative keine Folge zu geben. Eine Minderheit Herzog Verena beantragt, der Initiative Folge zu geben. </p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abstimmung - Vote </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr Folgegeben ... 88 Stimmen [GZ]</p>\n<p>Dagegen ... 97 Stimmen [GZ]</p>\n<p>(5 Enthaltungen)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20230605","MeetingVerbalixOid":3709,"IdSession":"5121","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":12,"Start":"\/Date(1685999266414)\/","End":"\/Date(1685999272261)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876866903)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1685999266413+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1685999272260+0120)\/","VoteBusinessNumber":20220475,"VoteBusinessShortNumber":"22.475","VoteBusinessTitle":"Parlamentarische Initiative\nSchl\u00e4pfer Therese.\nKein Gendern an den Hochschulen\nund Forschungsanstalten des Bundes"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321296L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321296L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321296L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321296L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321296L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"321296","Language":"DE","IdSubject":"60877","VoteId":null,"PersonNumber":4124,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Kommissionssprecher, lieber Kollege Wasserfallen, ich habe Ihnen gut zugeh\u00f6rt. Angesichts all dieser Begr\u00fcndungen und angesichts dessen, dass eine parlamentarische Initiative in der ersten Phase ja nur ein Problem umschreibt: M\u00fcsste die Kommission diese parlamentarische Initiative in der ersten Phase nicht unterst\u00fctzen? In der zweiten Phase k\u00f6nnte man dann das Problem richtig angehen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20230605","MeetingVerbalixOid":3709,"IdSession":"5121","SpeakerFirstName":"Peter","SpeakerLastName":"Schilliger","SpeakerFullName":"Schilliger Peter","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":9,"Start":"\/Date(1685998920104)\/","End":"\/Date(1685998941889)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876866885)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1685998920103+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1685998941890+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321298L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321298L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321298L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321298L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321298L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"321298","Language":"DE","IdSubject":"60877","VoteId":null,"PersonNumber":4129,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Meine Minderheit unterst\u00fctzt selbstverst\u00e4ndlich diese parlamentarische Initiative, denn sie ist dringend notwendig. Leider muss festgestellt werden, dass an immer mehr Bildungsst\u00e4tten eine schleichende Einf\u00fchrung der Gender-Sprache forciert wird. So wurden z.[NB]B. Studentinnen und Studenten an der Z\u00fcrcher Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften (ZHAW) nicht nur mit einem Sprachleitfaden, der nonbin\u00e4re respektive geschlechtsneutrale Formulierungen empfiehlt, bedient, sondern Dozierenden an der ZHAW sind auch Notenabz\u00fcge bei Arbeiten mit mangelnder Gender-Sprache erlaubt. Dies geschieht, als ob die Studierenden sich nicht auf viel wesentlichere, studiengerechte Themen und vor allem auf ihre Bildungsschwerpunkte zu konzentrieren h\u00e4tten.</p>\n<p>Auch vor der Hochschule Luzern macht das Gender-Sternchen nicht halt. Nach Auskunft der Medienstelle der Hochschule Luzern gibt es Fachbereiche, bei denen die gendergerechte Sprache ein festes Bewertungskriterium ist. Da frage ich mich schon: Fehlt es an wichtigen Inhalten, dass die Form einer wissenschaftlichen Arbeit pl\u00f6tzlich so relevant sein soll? Von einem Masterabsolventen der Uni St. Gallen wurde mir k\u00fcrzlich geschildert, dass er mehrere Stunden daf\u00fcr aufgewendet habe, seine Masterarbeit auch noch genderkonform zu schreiben. Das kann es ja wohl nicht sein.</p>\n<p>Da der Bund nur f\u00fcr die Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschulen ETH und EPFL, nicht aber f\u00fcr die Fachhochschulen zust\u00e4ndig ist, hat sich die Initiantin mit ihrer gesetzlichen Forderung auf die ETH und die EPFL beschr\u00e4nkt. Eigentlich m\u00fcssten sich diese Technischen Hochschulen bereits heute an die Weisungen der Bundeskanzlei halten, nach deren Leitfaden Kurzformen mit Sternchen und Doppelpunkten gar nicht zul\u00e4ssig sind. Ungeachtet dessen wird im Leitfaden der ETH jedoch der Gender-Doppelpunkt empfohlen.</p>\n<p>Wie wir dem Leitfaden unserer Bundeskanzlei entnehmen k\u00f6nnen, hat die Gender-Sprache zudem wesentliche Nachteile. So k\u00f6nnen Sie dem Abschnitt 76 des Leitfadens entnehmen: \"Schreibweisen mit Genderzeichen sind nicht aus sich selbst heraus verst\u00e4ndlich; [...] Schreibweisen mit Genderzeichen haben keine Entsprechung in der gesprochenen Sprache; [...] Schreibweisen mit Genderzeichen f\u00fchren zu grammatisch falschen Strukturen.\" Bei einer konsequenten Verwendung f\u00fchren Schreibweisen mit Gender-Zeichen zudem zu einer erheblichen Beeintr\u00e4chtigung der Lesbarkeit und der Aussprechbarkeit. Das ist auch ein Problem f\u00fcr die Barrierefreiheit, die sonst so hochgehalten wird.</p>\n<p>Dazu eine Kostprobe, n\u00e4mlich eine kurze Erl\u00e4uterung aus dem Leitfaden der Bundeskanzlei: Um das Gender-Sternchen auszusprechen, wird eine kurze Sprechpause anstelle des Sternchens gemacht, auch Glottisschlag genannt. So heisst es dann zum Beispiel, h\u00f6ren Sie genau zu: \"Der*die Leiter*in bezeichnet eine*n geeignete*n Mitarbeiter*in, der*die ihn*sie bei Abwesenheit vertritt.\" Haben Sie das verstanden? Sie gehen mit mir einig: Eine solche Verst\u00fcmmelung unserer sch\u00f6nen Hochsprache erf\u00fcllt mitnichten Artikel 7 des Sprachengesetzes, der eine sachgerechte, klare und b\u00fcrgerfreundliche Sprache verlangt.</p>\n<p>Dazu kommt: Die Gender-Sprache ist auch eine sprachliche Erschwernis f\u00fcr die Romands, die Tessiner, die R\u00e4toromanen und f\u00fcr alle anderen, f\u00fcr welche Deutsch eine Fremd- oder Zweitsprache ist. Die Gender-Sprache ist nicht nur unn\u00f6tig und eine Erschwernis f\u00fcr zu viele. Ganz sicher hat sie schon gar nichts an unseren Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschulen zu suchen. Klammerbemerkung: Gl\u00fccklicherweise werden wissenschaftliche Arbeiten h\u00e4ufig in englischer Sprache abgefasst.</p>\n<p>Nichtsdestotrotz: Beschliessen wir heute eine klare Regelung. Andernfalls geht dies munter weiter, und die Gender-Zeichen werden auch noch in unserer Volksschule verlangt, wo bereits heute, ohne Gender-Sprache, ein Drittel der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler kurz vor Abschluss der Volksschule nicht richtig lesen und schreiben kann. Das muss uns zu denken geben.</p>\n<p>Vielen Dank, wenn Sie unserer Minderheit zustimmen und damit der parlamentarischen Initiative Schl\u00e4pfer 22.475, \"Kein Gendern an den Hochschulen und Forschungsanstalten des Bundes\", Folge geben.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20230605","MeetingVerbalixOid":3709,"IdSession":"5121","SpeakerFirstName":"Verena","SpeakerLastName":"Herzog","SpeakerFullName":"Herzog Verena","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":20,"CantonName":"Thurgau","CantonAbbreviation":"TG","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1685998272394)\/","End":"\/Date(1685998545297)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876866866)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1685998272393+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1685998545297+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321300L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321300L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321300L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321300L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321300L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"321300","Language":"DE","IdSubject":"60877","VoteId":null,"PersonNumber":4249,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Frau Kollegin, bei aller Sympathie f\u00fcr Ihre Argumente - oder zumindest kann ich es nachvollziehen, wenn man mit diesen Verwerfungen der Sprache Probleme hat - stelle ich Ihnen die folgende Frage: Sehen Sie die Freiheit der Lehre an den Hochschulen nicht in Gefahr, oder trauen Sie den Hochschulen nicht zu, dass sie letztlich diese Entscheidungen im besten Wissen und Gewissen treffen k\u00f6nnen? Besteht da ein gesetzgeberischer Handlungsbedarf? </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20230605","MeetingVerbalixOid":3709,"IdSession":"5121","SpeakerFirstName":"Marianne","SpeakerLastName":"Binder-Keller","SpeakerFullName":"Binder-Keller Marianne","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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Die Problematik, die sich beim Vorstoss nat\u00fcrlich stellt, ist die: Welches Gesetz will man genau \u00e4ndern? Was soll man damit genau machen? Das ist schon die Frage. Wenn wir uns nur auf das ETH-Gesetz beziehen, dann haben Sie nur eine einzige von sehr vielen Forschungsanstalten geregelt, die anderen nicht. Das kann kaum im Interesse der Bildungslandschaft sein. Ich werde noch darauf zu sprechen kommen, welchen Weg die Kommission gew\u00e4hlt hat. </p>\n<p>In der Tat ist es so, und da hat Frau Herzog einen Punkt: Die Gender-Sprache ist alles andere als b\u00fcrgerfreundlich, und f\u00fcr all die Leute, die sich schon mit normalen Texten abm\u00fchen, wird es nicht gerade einfacher, einen in Gender-Sprache verfassten Text verstehen zu k\u00f6nnen. Wir haben aber die Problematik, ich habe das einf\u00fchrend gesagt: Man muss dann entsprechend ein Gesetz \u00e4ndern, und das in einem Bereich, wo der Bund vielleicht zust\u00e4ndig sein mag. Aber das ist noch detaillierter als auf Verordnungsebene zu regeln, n\u00e4mlich in den verschiedenen Reglementen der ETH Z\u00fcrich und der EPF Lausanne, was nat\u00fcrlich entsprechende Probleme bereitet.</p>\n<p>Man muss auch beachten: Die Gender-Sprache ist in dem Sinne nicht im Sinne der Wissenschaften. Es gibt die Rechtswissenschaft, es gibt Wissenschaften, wo die Sprache sehr relevant ist. In der Rechtswissenschaft beispielsweise, wenn es um gesetzliche Texte geht, wo die Bundeskanzlei ja sagt, dass die Gender-Sprache nicht infrage komme, macht das einfach keinen Sinn, und es besteht sogar Verwechslungsgefahr, wenn der Kommentar in der Gender-Sprache erfolgt.</p>\n<p>Wir sind auf der Kommissionsseite in der Argumentation dort gelandet, wo wir sagen: Beim Hochschulf\u00f6rderungs- und -koordinationsgesetz sind all diese Dinge im Prinzip der Kompetenz der Schweizerischen Hochschulkonferenz zugeordnet. Dort gibt es im Hochschulrat, aber auch in der Plenarversammlung Gef\u00e4sse, wo genau diese Fragen gekl\u00e4rt werden k\u00f6nnen, ohne dies \u00fcber ein Gesetz \u00fcbersteuern zu m\u00fcssen und ohne die Hochschulautonomie ernsthaft in Bedr\u00e4ngnis zu bringen.</p>\n<p>Aus diesem Grund haben wir Bundesrat Parmelin, weil er ja Vorsteher der Schweizerischen Hochschulkonferenz und des Hochschulrates ist, einen Brief geschrieben. Wir haben dies mit der Aufforderung getan, dass er die Vorgaben der Bundeskanzlei, die eben gesagt hat, dass fl\u00e4chendeckend - das ist entscheidend: fl\u00e4chendeckend und nicht nur innerhalb der ETH - auf die Gender-Sprache zu verzichten ist. Das ist das, was die Bundeskanzlei gesagt hat. Der Bundesrat seinerseits hat ja auch darauf verzichtet, das dritte Geschlecht einzuf\u00fchren, im Gegensatz zu anderen L\u00e4ndern, die das bereits gemacht haben. Genau diese Aufgabe haben wir also Herrn Bundesrat Parmelin mitgegeben.</p>\n<p>Mit 14 zu 9 Stimmen haben wir der parlamentarischen Initiative in dem Sinn keine Folge gegeben, eben mit der Bitte, dass die Schweizerische Hochschulkonferenz und die Plenarversammlung f\u00fcr alle Hochschultypen, nicht nur f\u00fcr die ETH, diese Problematik angehen.</p>\n<p>Ich sage noch einen letzten Satz dazu. Es ist nat\u00fcrlich dann nicht nur auf der Hochschulebene zu l\u00f6sen. Es gibt dann noch die Berufsbildung oder auch die Primar- und Sekundarstufe, und dort stellt sich diese Frage ebenfalls. Wir m\u00fcssen dort schon sensibel genug sein und sehen, dass mit dieser Gender-Sprache einige Probleme existieren. </p>\n<p>Ich halte das abschliessend noch einmal fest: Genau aus diesen Gr\u00fcnden hat die Bundeskanzlei die Weisung gegeben, auf diese Gender-Sprache zu verzichten. Ich bitte auch alle Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die jetzt vielleicht in einem Hochschulrat sind oder irgendwo in einem Kanton eine entsprechende Verantwortung tragen, nicht nur darauf hinzuweisen, sondern diese Frage in den verschiedenen Gremien zu thematisieren.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20230605","MeetingVerbalixOid":3709,"IdSession":"5121","SpeakerFirstName":"Christian","SpeakerLastName":"Wasserfallen","SpeakerFullName":"Wasserfallen Christian","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":8,"Start":"\/Date(1685998666955)\/","End":"\/Date(1685998916887)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876866883)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1685998666957+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1685998916887+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321318L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321318L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321318L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321318L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321318L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"321318","Language":"DE","IdSubject":"60877","VoteId":null,"PersonNumber":3912,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Sehen Sie, Herr Kollege Schilliger, Sie sind ja auch schon lange im Rat. Die Frage des Handlungsbedarfs haben wir ja nicht grunds\u00e4tzlich verneint, aber wir sehen einfach, dass eine Regelung einzig und allein beim ETH-Gesetz nichts bringt. Alle kantonalen Universit\u00e4ten, die Fachhochschulen, die Berufsbildung, die Primarstufe und die Sekundarstufe sind mit dieser L\u00f6sung nicht erfasst. Deshalb ist der Beginn dieser Arbeit schon sehr schwierig, und es ist zielf\u00fchrender, \u00fcberall eine Regelung zu machen. Sie wissen ja, dass es eine Gesetzgebungsstufe, eine Verordnungsstufe und dann entsprechend die Reglemente gibt. Im ETH-Bereich z.[NB]B. ist es auf der Ebene der Reglemente zu l\u00f6sen. Genau aus diesem Grund haben wir einen Brief geschrieben, damit Bundesrat Parmelin die Sache f\u00fcr alle Hochschulen angeht und man nicht einfach eine spezielle rechtliche Regelung f\u00fcr die ETH einf\u00fchrt. Das macht einfach keinen Sinn.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20230605","MeetingVerbalixOid":3709,"IdSession":"5121","SpeakerFirstName":"Christian","SpeakerLastName":"Wasserfallen","SpeakerFullName":"Wasserfallen Christian","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":10,"Start":"\/Date(1685998941889)\/","End":"\/Date(1685998992314)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876866888)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1685998941890+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1685998992313+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321323L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321323L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321323L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321323L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=321323L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"321323","Language":"DE","IdSubject":"60877","VoteId":null,"PersonNumber":4070,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p>Der Initiative keine Folge geben</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Herzog Verena, Gafner, Gutjahr, Hess Erich, Keller Peter, Stadler, Studer, Tuena, Umbricht Pieren)[GZ]</p>\n<p>Der Initiative Folge geben</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>Ne pas donner suite \u00e0 l'initiative</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Herzog Verena, Gafner, Gutjahr, Hess Erich, Keller Peter, Stadler, Studer, Tuena, Umbricht Pieren)[GZ]</p>\n<p>Donner suite \u00e0 l'initiative</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sident</b> (Candinas Martin, Pr\u00e4sident): Sie haben einen schriftlichen Bericht der Kommission erhalten. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20230605","MeetingVerbalixOid":3709,"IdSession":"5121","SpeakerFirstName":"Martin","SpeakerLastName":"Candinas","SpeakerFullName":"Candinas Martin","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":18,"CantonName":"Graub\u00fcnden","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. 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La majorit\u00e9 de la commission a rappel\u00e9 et salu\u00e9 le principe \u00e9nonc\u00e9 \u00e0 l'article 7 de loi f\u00e9d\u00e9rale sur les langues nationales et la compr\u00e9hension entre les communaut\u00e9s linguistiques, selon lequel les autorit\u00e9s f\u00e9d\u00e9rales, donc y compris les Ecoles polytechniques f\u00e9d\u00e9rales, doivent s'efforcer d'utiliser un langage ad\u00e9quat, clair et[NB]compr\u00e9hensible, et tenir compte de la formulation non sexiste.</p>\n<p>Contrairement \u00e0 ce que Mme Schl\u00e4pfer laisse entendre dans son texte, l'\u00e9criture inclusive n'est pas une m\u00e9thode qui aboutit syst\u00e9matiquement \u00e0 alourdir les formulations et \u00e0 les rendre difficilement compr\u00e9hensibles. Non: le langage inclusif ne va ni \"d\u00e9sorienter\" le corps estudiantin ni le \"d\u00e9tourner\" de son travail comme c'est \u00e9crit dans l'initiative. Bien au contraire, le langage inclusif vise simplement \u00e0 faire de la langue un outil de communication qui inclut tous les genres et leur offre la m\u00eame visibilit\u00e9. L'\u00e9criture inclusive ne consiste pas simplement \u00e0 ajouter des terminaisons f\u00e9minines \u00e0 la fin de chaque mot avec un point m\u00e9dian. En utilisant certaines techniques, comme la neutralisation, les formulations \u00e9pic\u00e8nes ou les doublets masculins-f\u00e9minins, et surtout, lorsque c'est bien ma\u00eetris\u00e9, les personnes qui lisent le texte ne devraient m\u00eame pas se rendre compte qu'une d\u00e9marche d'\u00e9criture inclusive a \u00e9t\u00e9 initi\u00e9e.</p>\n<p>On comprend tr\u00e8s rapidement que l'interdiction de l'\u00e9criture inclusive par une loi ne pourrait tout simplement pas \u00eatre appliqu\u00e9e. Comment voulez-vous interdire l'utilisation des formulations \u00e9pic\u00e8nes? Les EPF ne pourraient par exemple plus utiliser l'expression \"corps estudiantin\". Cela n'a tout simplement aucun sens.</p>\n<p>Vous-m\u00eame, Madame Herzog, dans votre prise de parole au nom de la minorit\u00e9, vous \u00eates adress\u00e9e \u00e0 cette assembl\u00e9e en disant \"ch\u00e8res et chers coll\u00e8gues\". Vous avez vous-m\u00eame naturellement utilis\u00e9 cette formulation et cette mani\u00e8re de parler. [PAGE 1112] </p>\n<p>Il faut \u00e9galement relever que les EPF r\u00e9pondent aux objectifs fix\u00e9s par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral pour la p\u00e9riode 2021-2024 pour le domaine des EPF. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a demand\u00e9 aux EPF que, dans le domaine du personnel, des mesures concr\u00e8tes soient prises pour augmenter la proportion de femmes dans l'enseignement, la recherche, et tout particuli\u00e8rement dans les postes de direction et dans les instances de d\u00e9cision. Et cela pour garantir l'\u00e9galit\u00e9 des chances, pour promouvoir la diversit\u00e9 et pour \u00e9viter toute forme de discrimination et de harc\u00e8lement.</p>\n<p>Une attention particuli\u00e8re doit par exemple \u00eatre accord\u00e9e \u00e0 l'\u00e9criture syst\u00e9matique des formes f\u00e9minines des m\u00e9tiers concern\u00e9s. La pr\u00e9sente initiative parlementaire va donc \u00e0 l'encontre des objectifs fix\u00e9s par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n<p>En outre, point important pour les \u00e9tudiants, il n'y a aucune prescription particuli\u00e8re concernant l'usage de la langue ni d'\u00e9ventuelles possibilit\u00e9s de sanctions. Celles-ci ne sont d'ailleurs pas \u00e0 l'ordre du jour. De plus, la langue anglaise est tr\u00e8s souvent utilis\u00e9e dans la recherche, de sorte que la question d'un langage non sexiste se pose moins, \u00e9videmment, dans ce contexte.</p>\n<p>La majorit\u00e9 de la commission estime ainsi qu'il n'est pas n\u00e9cessaire de l\u00e9gif\u00e9rer et renvoie \u00e0 l'autonomie des hautes \u00e9coles ainsi qu'\u00e0 l'\u00e9volution de la langue.</p>\n<p>En cons\u00e9quence, la commission propose, par 14 voix contre 9, de ne pas donner suite \u00e0 l'initiative. Une minorit\u00e9 estime que la formulation non sexiste rend les textes plus complexes, qu'elle entra\u00eene des discriminations et qu'elle rend ainsi la compr\u00e9hension entre les communaut\u00e9s linguistiques plus difficile. </p>\n<p>La commission a, en revanche, d\u00e9cid\u00e9 d'adresser une lettre au conseiller f\u00e9d\u00e9ral Guy Parmelin, en tant que pr\u00e9sident de la Conf\u00e9rence suisse des hautes \u00e9coles, pour lui demander de s'engager - en tenant compte des comp\u00e9tences respectives - en faveur d'une application uniforme d'un langage inclusif dans le domaine suisse des hautes \u00e9coles.</p>\n<p>M. le conseiller f\u00e9d\u00e9ral Guy Parmelin a d'ores et d\u00e9j\u00e0 r\u00e9pondu \u00e0 cette lettre et s'est engag\u00e9 \u00e0 traiter la question du langage inclusif dans le cadre de la Conf\u00e9rence suisse des hautes \u00e9coles en novembre 2023.</p>\n<p>La majorit\u00e9 de la commission vous invite donc \u00e0 ne pas donner suite \u00e0 cette initiative parlementaire.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20230605","MeetingVerbalixOid":3709,"IdSession":"5121","SpeakerFirstName":"Emmanuel","SpeakerLastName":"Amoos","SpeakerFullName":"Amoos Emmanuel","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":23,"CantonName":"Wallis","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":11,"Start":"\/Date(1685998996506)\/","End":"\/Date(1685999266414)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876866897)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1685998996507+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1685999266413+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"60877","Language":"DE","IdMeeting":"4766","VerbalixOid":716487,"SortOrder":101,"Modified":"\/Date(1774876866848)\/"}}