{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=62770L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=62770L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4835L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4835L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4835L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4835L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"4835","Language":"DE","MeetingNumber":2,"IdSession":5201,"SessionNumber":1,"SessionName":"Wintersession 2023","Council":1,"CouncilName":"Nationalrat","CouncilAbbreviation":"NR","Date":"\/Date(1701734400000)\/","Begin":"0800","Modified":"\/Date(1705947128890)\/","LegislativePeriodNumber":52,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Zweite Sitzung","SortOrder":2,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20210065,IdSubject=62770L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20210065,IdSubject=62770L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20210065,IdSubject=62770L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20210065,IdSubject=62770L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"62770","BusinessNumber":20210065,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.065","Title":"Gegen die Verbauung unserer Landschaft (Landschaftsinitiative). Volksinitiative","SortOrder":1,"PublishedNotes":"Zweitrat - Deuxi\u00e8me Conseil\n","Modified":"\/Date(1653935153626)\/","TitleDE":"Gegen die Verbauung\nunserer Landschaft\n(Landschafts-Initiative).\nVolksinitiative","TitleFR":"Contre le b\u00e9tonnage\nde notre paysage\n(initiative paysage).\nInitiative populaire","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329537L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329537L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329537L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329537L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329537L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329537","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":3899,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sident</b> (Nussbaumer Eric, Pr\u00e4sident): Im Rahmen der allgemeinen Aussprache behandeln wir auch den Antrag der Minderheit Clivaz Christophe zur Abstimmungsempfehlung. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Eric","SpeakerLastName":"Nussbaumer","SpeakerFullName":"Nussbaumer Eric","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":13,"CantonName":"Basel-Landschaft","CantonAbbreviation":"BL","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1701763255888)\/","End":"\/Date(1701763319832)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876826266)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701763255887+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701763319833+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329538L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329538L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329538L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329538L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329538L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329538","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4229,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich spreche im Namen der UREK des Nationalrates zur Volksinitiative \"gegen die Verbauung unserer Landschaft (Landschafts-Initiative)\". Nach Pr\u00fcfung der am 8.[NB]September 2020 eingereichten Initiative wurde diese als g\u00fcltig erkl\u00e4rt. Sie wird, falls sie nicht zur\u00fcckgezogen wird, dem Volk und den St\u00e4nden zur Abstimmung vorgelegt. Bevor es aber zur Abstimmung kommt, hat die UREK-N die Initiative beraten. Mit 14 zu 8 Stimmen bei 1 Enthaltung beantragt die Kommission, die Ablehnung der Volksinitiative zu empfehlen.</p>\n<p>Erst in der Herbstsession hat das Parlament die Vorlage zur zweiten Etappe der Teilrevision des Raumplanungsgesetzes (RPG 2) verabschiedet. Diese Vorlage ist der indirekte Gegenentwurf zur Landschafts-Initiative. Die Mehrheit unserer Kommission ist \u00fcberzeugt, dass mit der RPG 2 die Anliegen der Volksinitiative auf Gesetzesebene umgesetzt werden. Eine Minderheit beantragt, die Landschafts-Initiative trotzdem zur Annahme zu empfehlen. Lassen Sie mich dazu einige Ausf\u00fchrungen machen.</p>\n<p>Das Parlament verabschiedete am 29.[NB]September 2023 das revidierte Raumplanungsgesetz, welches das Bauen ausserhalb der Bauzone behandelte. Die Beratungszeit f\u00fcr die RPG 2 belief sich auf sagenhafte 13 Jahre, was verdeutlicht, welche Herausforderungen bez\u00fcglich Raumplanung bestehen. Mit der RPG 2 konnte nun endlich eine mehrheitsf\u00e4hige und praktikable L\u00f6sung geschaffen werden. Die einstimmige Zustimmung in beiden Kammern zeigt, dass es ein[NB]tragf\u00e4higer[NB]Kompromiss[NB]ist, der einerseits neue Pfl\u00f6cke einschl\u00e4gt und somit eben die Anliegen der Initianten aufnimmt, aber andererseits auch - und das ist wichtig - gewisse Freiheiten zul\u00e4sst. Es gibt verschiedene Elemente aus der Landschafts-Initiative, die in der RPG 2 aufgenommen worden sind. </p>\n<p>Gerne erl\u00e4utere ich Ihnen nochmals die wichtigsten Kernpunkte der RPG 2. Darunter sind die Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet sowie die Stabilisierung der Geb\u00e4udezahl im Nichtbaugebiet, beispielsweise mit einer Abbruchpr\u00e4mie, welche hier gef\u00f6rdert wird. Mit dem Gebietsansatz wurden die baulichen Entwicklungsm\u00f6glichkeiten am richtigen Ort belassen. Dem Vorrang der Landwirtschaft gegen\u00fcber anderen Nutzungen ausserhalb des Baugebietes wurde ebenfalls Rechnung getragen. Die RPG 2 beschr\u00e4nkt mit dem Stabilisierungsziel die Anzahl Bauten in Nichtbaugebieten und zus\u00e4tzlich die Bodenversiegelung in der Landwirtschaftszone. </p>\n<p>Die Umsetzung dieser Ziele ist analog zur RPG 1, also zur Bauzone, geregelt. Das Stabilisierungsziel soll auch dank der bereits erw\u00e4hnten Abbruchpr\u00e4mie f\u00fcr ungenutzte Geb\u00e4ude f\u00fcr eine stabile Anzahl Bauten ausserhalb der Bauzone sorgen. Die Idee dabei ist, wertvolles und immer knapper werdendes Landwirtschaftsland nachhaltig zu sch\u00fctzen und zu sichern. Die neu verankerten kantonalen Sonderzonen erlauben zudem grosse Flexibilit\u00e4t f\u00fcr Bewilligungen. Jedoch m\u00fcssen trotzdem hohe H\u00fcrden f\u00fcr die Einf\u00fchrung solcher Zonen gemeistert werden. Zudem gelten erstmals Qualit\u00e4tskriterien, die zu einer Verbesserung der Gesamtsituation beitragen sollen. Neben der Aufwertung der Siedlungskultur, des Kulturlandes und der Landschaft sollen auch die Biodiversit\u00e4t und die Baukultur als Kriterien f\u00fcr die Richt- und Nutzungsplanung gelten. Ich verweise ausserdem sehr gerne auf den Zeitfaktor: Das Gesetz kann deutlich schneller umgesetzt werden als eine Verfassungsinitiative mit anschliessendem Gesetzgebungsprozess.</p>\n<p>Die verabschiedete RPG 2 kann als echter Meilenstein, der nach einer langwierigen Beratung erreicht worden ist, bezeichnet werden, da die Revision insgesamt zu einer deutlichen Verbesserung der Situation durch klar definierte Aufwertungs- und Kompensationsmassnahmen f\u00fchrt. Zus\u00e4tzliche Sicherheit bieten die kantonalen Richtpl\u00e4ne, die auf Bundesebene genehmigt werden m\u00fcssen. Selbstverst\u00e4ndlich geht die landwirtschaftliche T\u00e4tigkeit der Produktion von Nahrungsmitteln immer vor.</p>\n<p>Die Initianten haben mit ihrem bedingten R\u00fcckzug der Landschafts-Initiative klar signalisiert, dass mit der RPG 2 die wesentlichen Forderungen der Initiative aufgenommen worden sind. So haben 14 von 17 Mitgliedern des Initiativkomitees einem bedingten R\u00fcckzug der Initiative zugestimmt. Dies bedeutet, dass die Initiative zur\u00fcckgezogen wird, wenn die RPG 2 ohne Nutzung der Referendumsfrist, die am 15.[NB]Februar 2024 ausl\u00e4uft, in Kraft tritt.</p>\n<p>Die RPG 2 ist das Resultat von intensiven Beratungen in beiden R\u00e4ten und ein mehrheitsf\u00e4higer indirekter Gegenentwurf zur Landschafts-Initiative. Die Revision ber\u00fccksichtigt einerseits die Bed\u00fcrfnisse der produzierenden Landwirtschaft und tr\u00e4gt andererseits der Bedeutung der Raumplanung[NB]in[NB]einem[NB]dicht[NB]besiedelten Land wie der Schweiz Rechnung. </p>\n<p>Deshalb bitte ich Sie im Namen der Kommission, die Initiative aus den genannten Gr\u00fcnden abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Mike","SpeakerLastName":"Egger","SpeakerFullName":"Egger Mike","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":17,"CantonName":"St. Gallen","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1701763319832)\/","End":"\/Date(1701763646195)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826274)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701763319833+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701763646197+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329539L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329539L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329539L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329539L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329539L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329539","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4271,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Cher coll\u00e8gue Christophe Clivaz, vous venez d'un canton, le Valais, o\u00f9 il y a des quantit\u00e9s de granges, de mayens, de b\u00e2timents hors zone \u00e0 b\u00e2tir, qui pourraient \u00eatre valoris\u00e9s, qui tombent aujourd'hui en ruine. Soutenir l'initiative ne va-t-il pas totalement \u00e0 l'encontre de la r\u00e9novation et de la valorisation de notre patrimoine b\u00e2ti?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Sidney","SpeakerLastName":"Kamerzin","SpeakerFullName":"Kamerzin Sidney","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":23,"CantonName":"Wallis","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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Les cons\u00e9quences, qui sont de plus en plus visibles, sont des paysages b\u00e9tonn\u00e9s et la disparition du patrimoine b\u00e2ti typique de la Suisse.</p>\n<p>Cette explosion de la construction en milieu rural pose des probl\u00e8mes majeurs pour la nature et pour l'humain en raison de la perte d'espaces de d\u00e9tente, l'appauvrissement de la biodiversit\u00e9 et la disparition de bonnes terres cultivables. Aujourd'hui, pr\u00e8s de 40 pour cent des surfaces construites se trouvent en dehors des zones \u00e0 b\u00e2tir et 618[NB]000 b\u00e2timents se trouvent hors de la zone \u00e0 b\u00e2tir.</p>\n<p>La loi sur l'am\u00e9nagement du territoire (LAT) \u00e9nonce le principe clair de la s\u00e9paration entre territoire constructible et territoire non constructible. Cependant, depuis son entr\u00e9e en vigueur en 1980, cette loi a \u00e9t\u00e9 fortement affaiblie et beaucoup d'exceptions ont \u00e9t\u00e9 accept\u00e9es par le Parlement \u00e0 ce principe de s\u00e9paration.</p>\n<p>L'initiative \"contre le b\u00e9tonnage de notre paysage\" entend, dans ce contexte, mettre un terme au b\u00e9tonnage croissant de nos terres cultiv\u00e9es et poser des limites claires au boom de la construction hors zone \u00e0 b\u00e2tir. Elle veut garantir la s\u00e9paration nette entre les zones \u00e0 b\u00e2tir et les zones non constructibles.</p>\n<p>En r\u00e9ponse \u00e0 cette initiative, le Parlement a adopt\u00e9, lors de la session d'automne, une r\u00e9vision partielle de la loi sur l'am\u00e9nagement du territoire, commun\u00e9ment appel\u00e9e la LAT 2, comme contre-projet indirect \u00e0 l'initiative paysage. Les initiants ont annonc\u00e9 le retrait de l'initiative en l'absence de r\u00e9f\u00e9rendum contre cette r\u00e9vision. Le d\u00e9lai r\u00e9f\u00e9rendaire court jusqu'au d\u00e9but de l'ann\u00e9e prochaine, mais, \u00e0 ce jour, aucun acteur n'a annonc\u00e9 le lancement d'un r\u00e9f\u00e9rendum. Le Parlement doit se prononcer lors de cette session sur l'initiative, m\u00eame si cette derni\u00e8re sera tr\u00e8s probablement retir\u00e9e.</p>\n<p>Dans ce contexte, pourquoi recommander d'accepter l'initiative aujourd'hui? L'objectif de stabilisation est consid\u00e9r\u00e9 comme l'\u00e9l\u00e9ment essentiel de la LAT 2: le Parlement reconna\u00eet ainsi l'objectif de stabiliser le nombre de b\u00e2timents et l'imperm\u00e9abilisation des surfaces en dehors des zones \u00e0 b\u00e2tir. Cela signifie que tous les b\u00e2timents non prot\u00e9g\u00e9s dans les zones non constructibles sont soumis \u00e0 l'objectif de stabilisation. En ce qui concerne les surfaces et leur imperm\u00e9abilisation, le catalogue des exceptions est toutefois extr\u00eamement \u00e9tendu. Sont en effet exclues du principe de stabilisation les surfaces qui: premi\u00e8rement, se trouvent dans la zone agricole qui n'est pas exploit\u00e9e toute l'ann\u00e9e; deuxi\u00e8mement, sont li\u00e9es \u00e0 l'agriculture; troisi\u00e8mement, sont n\u00e9cessaires \u00e0 la pratique d'activit\u00e9s touristiques; quatri\u00e8mement, sont li\u00e9es \u00e0 des installations \u00e9nerg\u00e9tiques; cinqui\u00e8mement, sont n\u00e9cessaires pour des installations de transport cantonales ou nationales.</p>\n<p>Avec toutes ces exceptions, le Parlement relativise consid\u00e9rablement l'intention de stabiliser non seulement les b\u00e2timents, mais aussi les surfaces imperm\u00e9abilis\u00e9es.</p>\n<p>Les parlementaires n'ont cess\u00e9 de souligner qu'un objectif important de la r\u00e9vision partielle LAT 2 \u00e9tait de renforcer le principe constitutionnel de s\u00e9paration. Or, les plus grands doutes subsistent quant \u00e0 la possibilit\u00e9 d'atteindre cet objectif. Les deux exemples suivants en sont la preuve. Premi\u00e8rement, \u00e0 l'avenir, les \u00e9tablissements d'h\u00f4tellerie et de restauration situ\u00e9s hors de la zone \u00e0 b\u00e2tir et r\u00e9gis par l'ancien droit pourront \u00eatre d\u00e9molis, reconstruits et agrandis. Deuxi\u00e8mement, dans le cadre de l'approche spatiale, il s'agit de faciliter la r\u00e9affectation des \u00e9tables et des granges qui ne sont plus utilis\u00e9es \u00e0 des fins d'habitation. Ce ne sont pas les besoins en logement pour l'agriculture qui sont vis\u00e9s ici, mais bien la cr\u00e9ation de logements non agricoles, en particulier pour des maisons de vacances. Or, des possibilit\u00e9s de changement d'affectation existent d\u00e9j\u00e0 pour les b\u00e2timents dignes de protection ou ceux qui sont prot\u00e9g\u00e9s en tant qu'\u00e9l\u00e9ments caract\u00e9ristiques du paysage, lorsque leur conservation ne peut \u00eatre obtenue d'une autre mani\u00e8re. Avec cette nouvelle possibilit\u00e9, les b\u00e2timents d'exploitation inutilis\u00e9s pourraient devenir des objets de sp\u00e9culation plut\u00f4t que des objets de d\u00e9molition potentiels.</p>\n<p>Pour la minorit\u00e9 de la commission qui soutient l'initiative, la LAT 2 est certes un contre-projet que nous avons soutenu en septembre dernier, mais qui a aussi de nombreuses limites et incertitudes quant \u00e0 sa port\u00e9e concr\u00e8te, comme je viens de le mentionner. De ce fait, il est moins ambitieux que ce que souhaite l'initiative et n'atteint que de mani\u00e8re partielle l'objectif principal de cette derni\u00e8re, \u00e0 savoir que le nombre de b\u00e2timents et la surface sollicit\u00e9e par ceux-ci n'augmentent pas dans les parties non constructibles du territoire.</p>\n<p>C'est pour cette raison que la minorit\u00e9 de la commission vous propose de recommander d'accepter l'initiative malgr\u00e9 l'adoption de la LAT 2. Il est temps que les politiques accordent plus d'importance \u00e0 la protection de la nature et du paysage et au maintien des terres cultivables.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Christophe","SpeakerLastName":"Clivaz","SpeakerFullName":"Clivaz Christophe","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":23,"CantonName":"Wallis","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1701763973245)\/","End":"\/Date(1701764270550)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876826286)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701763973247+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701764270550+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329541L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329541L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329541L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329541L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329541L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329541","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4253,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Pour ma part, je ne pense pas n\u00e9cessairement que la solution trouv\u00e9e, c'est-\u00e0-dire permettre de fa\u00e7on relativement large la r\u00e9affectation de b\u00e2timents, soit la bonne. Je crois qu'il faut partir du principe que, si l'on veut atteindre l'objectif de stabilisation, en particulier, [PAGE 2194] il est important d'avoir des objets que l'on peut d\u00e9molir, pour pouvoir, l\u00e0 o\u00f9 c'est n\u00e9cessaire, reconstruire des b\u00e2timents hors de la zone \u00e0 b\u00e2tir.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Christophe","SpeakerLastName":"Clivaz","SpeakerFullName":"Clivaz Christophe","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":23,"CantonName":"Wallis","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1701764295190)\/","End":"\/Date(1701764318335)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876826289)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701764295190+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701764318337+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329546L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329546L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329546L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329546L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329546L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329546","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4134,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Landschafts-Initiative will den Grundsatz der Trennung zwischen Baugebiet und Nichtbaugebiet st\u00e4rken sowie die Anzahl der Geb\u00e4ude bzw. die von ihnen beanspruchte Fl\u00e4che im Nichtbaugebiet plafonieren. Die Initiantinnen und Initianten der Landschafts-Initiative waren sich nicht einig, ob der bedingte R\u00fcckzug gerechtfertigt sei. Denn die RPG 2 enth\u00e4lt gef\u00e4hrliche Lockerungen der Bauvorschriften im Nichtbaugebiet. Insbesondere die darin verankerten neuen kantonalen Sonderzonen sind eine Blackbox. Damit werden k\u00fcnftig Um- und Mehrnutzungen gem\u00e4ss einem Gebietsansatz in der Landwirtschaftszone m\u00f6glich. Diese Sonderzonen sind zwar an Auflagen zur Verbesserung der Gesamtsituation gebunden, nur ist dieser Rechtsbegriff nicht definiert. Die Ausf\u00fchrungsbestimmungen des Bundesrates werden dar\u00fcber entscheiden, ob die Sonderzonen ein weiteres Schlupfloch f\u00fcr massive Baut\u00e4tigkeiten ausserhalb der Bauzone werden.</p>\n<p>Es gibt eine weitere Kr\u00f6te in der RPG 2, die geschluckt werden muss: Altrechtliche Gastro- und Beherbergungsbetriebe ausserhalb der Bauzone d\u00fcrfen abgerissen und anschliessend erweitert wieder aufgebaut werden. Ohne klare H\u00fcrden dieser stossenden Lockerungen f\u00fcr Gastro- und Beherbergungsbetriebe gibt es zus\u00e4tzlich eine Marktverzerrung gegen\u00fcber den Betrieben, die sich in der Bauzone befinden. </p>\n<p>Das wichtigste Anliegen der Landschafts-Initiative, die Stabilisierung der Geb\u00e4udeanzahl, wurde in die RPG 2 aufgenommen. Der Monitoringbericht des ARE vom Juni 2023 zeigt ein erschreckendes Bild: Die Landwirtschaftsfl\u00e4che geht weiter zur\u00fcck; Bauernland wird zu Bauland; Jahr f\u00fcr Jahr werden ausserhalb der Bauzone rund 2000 neue zus\u00e4tzliche Geb\u00e4ude errichtet; ein F\u00fcnftel aller Geb\u00e4ude und mehr als ein Drittel der Siedlungsfl\u00e4che befinden sich ausserhalb der Bauzone. Das muss auch den Landwirtschaftsvertretern in diesem Saal zu denken geben. Neue Bauwerke fressen sich ins Land - das muss gestoppt werden. </p>\n<p>Die Landschaft steht aufgrund der neuen Energiegesetzgebung bereits stark unter Druck. Wir d\u00fcrfen in der Raumplanung die Z\u00fcgel nicht einfach lockern f\u00fcr private Bauinteressen. Der Umbau von St\u00e4llen zu Ferienh\u00e4usern und von \u00d6konomiegeb\u00e4uden zu Mehrfamilienh\u00e4usern ist in der Landwirtschaftszone zonenwidrig und gef\u00e4hrdet die Landwirtschaft. Denn als Immobilienbesitzer l\u00e4sst sich einfacher Geld verdienen als mit der Landwirtschaft. Zudem ist die Umnutzung von \u00d6konomiegeb\u00e4uden keine Verdichtung, sondern eine weitere Zersiedelung der Landschaft.</p>\n<p>Der Planungsfachverband, Economiesuisse, aber auch viele Kantonsplanerinnen und -planer haben Sorgen, dass der Trennungsgrundsatz, den sie fordern, nicht umgesetzt werden kann. Sie fordern strengere Verordnungsbestimmungen und Umsetzungshilfen des Bundes. Ich bitte den Bundesrat, das zu beherzigen, um eine weitere Zersiedelung der Schweiz zu stoppen. Der Bundesrat ist weiter gefordert, die schwammigen Rechtsbegriffe wie \"r\u00e4umliches Gesamtkonzept\", \"Verbesserung der Gesamtsituation\" oder \"erforderliche Kompensations- und Aufwertungsmassnahmen\" sauber zu definieren. Das komplizierte Regime des Bauens ausserhalb der Bauzone wird sonst noch streitanf\u00e4lliger.</p>\n<p>Die Umsetzung der RPG 2 muss kritisch begleitet werden. Der Bundesrat ist in der Pflicht, klare Grenzen zu formulieren, damit die neue Bestimmung nicht zu einem Widerspruch zum Trennungsgebot und so zu einer Nichtumsetzung der Landschafts-Initiative f\u00fchrt.</p>\n<p>Die SP-Fraktion sagt Ja zur Initiative und unterst\u00fctzt auch deren bedingten R\u00fcckzug. Das Gesetz kann deutlich schneller angewendet werden. Die Umsetzung muss aber gleichzeitig kritisch begleitet werden, damit die Zersiedelung der Landschaft im Sinne der Initiative tats\u00e4chlich gestoppt wird.</p>\n<p>Ich danke Ihnen f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Initiative.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Martina","SpeakerLastName":"Munz","SpeakerFullName":"Munz Martina","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":14,"CantonName":"Schaffhausen","CantonAbbreviation":"SH","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1701764328724)\/","End":"\/Date(1701764646207)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826293)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701764328723+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701764646207+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329549L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329549L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329549L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329549L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329549L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329549","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4101,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Au nom de votre Commission de l'environnement, de l'am\u00e9nagement du territoire et de l'\u00e9nergie, je vous pr\u00e9sente aujourd'hui le rapport sur l'initiative populaire \"contre le b\u00e9tonnage de notre paysage\", plus connue sous le nom d'initiative paysage.</p>\n<p>L'initiative paysage a \u00e9t\u00e9 lanc\u00e9e par un comit\u00e9 ind\u00e9pendant en 2019 et d\u00e9pos\u00e9e en 2020. Les initiants ont souvent un lien avec les organisations de protection de la nature et de l'environnement, la science, l'am\u00e9nagement du territoire ou l'agriculture. L'objectif principal de l'initiative est d'ancrer dans la Constitution la s\u00e9paration entre les zones constructibles et les zones non constructibles. En outre, le nombre de b\u00e2timents situ\u00e9s hors de la zone \u00e0 b\u00e2tir devrait \u00eatre stabilis\u00e9. La Conf\u00e9d\u00e9ration et les cantons doivent veiller \u00e0 ce que, hors des zones \u00e0 b\u00e2tir, leur nombre et la surface qu'ils occupent n'augmentent pas. [PAGE 2193] </p>\n<p>Pour comprendre le contexte, il est important de pr\u00e9ciser que l'initiative paysage a \u00e9t\u00e9 lanc\u00e9e \u00e0 une \u00e9poque o\u00f9 la deuxi\u00e8me \u00e9tape de la r\u00e9vision de la loi sur l'am\u00e9nagement du territoire semblait dans une impasse.</p>\n<p>En effet, en 2019, notre conseil n'\u00e9tait pas entr\u00e9 en mati\u00e8re sur le projet en raison de la complexit\u00e9 de la r\u00e9vision de la LAT. La CEATE du Conseil des Etats a finalement d\u00e9cid\u00e9, un an plus tard, d'entrer en mati\u00e8re sur le projet, mais en le simplifiant consid\u00e9rablement et en int\u00e9grant \u00e9galement, dans la LAT 2, l'objectif central de l'initiative paysage, c'est-\u00e0-dire la stabilisation du nombre de constructions hors de la zone \u00e0 b\u00e2tir.</p>\n<p>R\u00e9trospectivement, on peut dire que l'initiative a relanc\u00e9 le processus de la r\u00e9vision de la loi. Ainsi, lors de la derni\u00e8re session d'automne, les Chambres f\u00e9d\u00e9rales ont finalement pu adopter une r\u00e9vision solide de la LAT 2 comme contre-projet indirect \u00e0 l'initiative paysage. Le 19 octobre 2023, le comit\u00e9 d'initiative a d\u00e9cid\u00e9 de retirer, sous condition, son initiative \"contre le b\u00e9tonnage de notre paysage\". La condition de ce retrait est la mise en oeuvre de la LAT 2. Nous votons tout de m\u00eame aujourd'hui sur une recommandation au cas o\u00f9 la deuxi\u00e8me \u00e9tape de la r\u00e9vision de la loi sur l'am\u00e9nagement du territoire n'entrerait pas en vigueur.</p>\n<p>Votre CEATE vous propose de recommander le rejet de l'initiative paysage, par 14 voix contre 1 et 1 abstention. Elle justifie cette d\u00e9cision par le succ\u00e8s du contre-projet indirect adopt\u00e9 \u00e0 l'unanimit\u00e9 par les deux chambres lors du vote final. Avec le contre-projet, nous partons du principe que nous avons trouv\u00e9 un compromis acceptable. Il va de soi que nous avons pu int\u00e9grer dans la LAT 2 les principales pr\u00e9occupations des initiants, \u00e0 savoir les objectifs de stabilisation du nombre de b\u00e2timents en zones non constructibles et d'imperm\u00e9abilisation des sols en zones agricoles. Dans le m\u00eame temps, nous avons pu conserver dans le contre-projet indirect la flexibilit\u00e9 n\u00e9cessaire afin que les cantons puissent, sous certaines conditions, r\u00e9agir aux circonstances locales. De plus, la r\u00e9vision de la loi permet de r\u00e9aliser les objectifs beaucoup plus rapidement qu'en cas d'adaptation de la Constitution suivie d'une r\u00e9vision de la loi telle que l'avaient envisag\u00e9e les initiants.</p>\n<p>Une minorit\u00e9 de la CEATE vous propose de recommander d'accepter l'initiative paysage. Il y a un an, le Conseil des Etats avait d\u00e9j\u00e0 vot\u00e9 sur l'initiative paysage. Il avait d\u00e9cid\u00e9 de recommander le rejet, par 28 voix contre 6 et 5 abstentions.</p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral propose \u00e9galement de recommander le rejet de l'initiative.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Christine","SpeakerLastName":"Bulliard-Marbach","SpeakerFullName":"Bulliard-Marbach Christine","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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Dieser Teil der Revision befasste sich zun\u00e4chst mit den Entwicklungszielen innerhalb des Baugebietes. Die RPG 2 befasst sich nun mit den Baugebieten respektive den Nichtbaugebieten oder den Bauten ausserhalb der Bauzone und ist ein indirekter Gegenvorschlag zur Landschafts-Initiative.</p>\n<p>Die Landschafts-Initiative fordert in ihrem Text, dass die Zahl der Bauten ausserhalb der Bauzone nicht mehr weiter zunehmen darf. Das ist etwas, das wir in der zweiten Etappe des Raumplanungsgesetzes tats\u00e4chlich aufgenommen haben. Wir wissen, dass mittlerweile ein F\u00fcnftel der Geb\u00e4ude, die bewohnt sind, ausserhalb der Bauzone steht und dass der Druck auf weitere Fl\u00e4chen ausserhalb der Bauzone enorm gross ist. Die RPG 1 hatte zum Ziel, dass die Kantone die Richtpl\u00e4ne anpassen, die Siedlungsentwicklung nach innen und qualitative Entwicklungen innerhalb des [PAGE 2195] Siedlungsgebietes steuern sollen. Daf\u00fcr hatten die Kantone ab 2014 f\u00fcnf Jahre Zeit. Die Gemeinden mussten dann ebenfalls umsetzen und sind zum Teil heute noch daran, diese Umsetzung vorzunehmen. Insofern ist es h\u00f6chst dringend, dass wir jetzt endlich auch ausserhalb der Bauzone darauf achten, dass die Zahl der Bauten nicht weiter zunimmt.</p>\n<p>Die Initianten haben nach einer intensiven Diskussion beschlossen, die Initiative bedingt zur\u00fcckzuziehen, wenn dieser Gegenvorschlag zum Tragen kommt. Der Gegenvorschlag beinhaltet ganz klar eine Stabilisierung der Zunahme der Zahl der Bauten ausserhalb der Bauzone, und auch die Gesetzesvorlage verlangt eine Stabilisierung des Umfangs der versiegelten Fl\u00e4chen ausserhalb der Bauzone. Das kommt der Initiative sehr weit entgegen, wobei nat\u00fcrlich auch im indirekten Gegenvorschlag noch einige Wermutstropfen enthalten sind. Insbesondere geht es um das Bauen ausserhalb der Bauzone und die M\u00f6glichkeit der Kantone, \u00fcber ihre Richtplanungen entsprechende Gebiete auszuweisen, in denen das Bauen und Wohnen ausserhalb der Bauzone in ehemaligen Bauernbetrieben weiterhin m\u00f6glich oder zul\u00e4ssig sein soll. Mit der Umsetzung der RPG 2 kommen auf den Bund und die Kantone einige schwierige Abw\u00e4gungsfragen zu, die in den Verordnungen noch genau gekl\u00e4rt werden m\u00fcssen.</p>\n<p>Wir appellieren hier an den Bundesrat, sich tats\u00e4chlich an diese Versprechungen zu halten und das Ziel der Stabilisierung der Zahl der Geb\u00e4ude ausserhalb der Bauzone umzusetzen und diese Bestimmungen mit den Kantonen und ihren Richtpl\u00e4nen dann entsprechend durchzusetzen. Denn Bauernland sollte weiterhin in Bauernhand sein.</p>\n<p>Die Gr\u00fcnliberalen werden den Antrag, die Initiative abzulehnen, abgesehen von einigen Enthaltungen unterst\u00fctzen, und zwar aus dem genannten Grund. Ein Grund war aber auch, dass die Umsetzung der Initiative noch einmal ein grosser Aufwand w\u00e4re, der wahrscheinlich nicht zu einem viel besseren Resultat f\u00fchren w\u00fcrde als das, was wir jetzt mit der RPG[NB]2 erreicht haben.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Beat","SpeakerLastName":"Flach","SpeakerFullName":"Flach Beat","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Gr\u00fcnliberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":9,"Start":"\/Date(1701764859590)\/","End":"\/Date(1701765113493)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826300)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701764859590+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701765113493+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329554L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329554L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329554L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329554L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329554L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329554","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4222,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Vieles ist so wie immer, wenn wir in diesem Saal eine Volksinitiative beraten: Erstens beschl\u00e4gt die Volksinitiative ein an sich sehr berechtigtes Anliegen, im vorliegenden Fall ist das die strikte Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet sowie die Verhinderung einer ausufernden Zahl von Geb\u00e4uden im Nichtbaugebiet. Zweitens ist die Initiative so weitgehend, um nicht zu sagen \"extrem\", und teilweise so unklar formuliert, dass eine Umsetzung in der Praxis zu allergr\u00f6ssten Schwierigkeiten f\u00fchren w\u00fcrde.</p>\n<p>So weit, so wie immer. Der Umstand, dass die Volksinitiative vom Initiativkomitee aufgrund der vom Parlament verabschiedeten zweiten Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG 2) bereits bedingt zur\u00fcckgezogen worden ist, macht die aktuelle Beratung zu einem sehr ungew\u00f6hnlichen Fall. Da ein Referendum zur RPG 2 nicht in Aussicht steht, diskutieren wir heute quasi \u00fcber eine Art Zombie-Initiative. Die Landschafts-Initiative ist noch nicht ganz tot, aber eben auch nicht mehr wirklich lebendig; deren Wiederbelebung scheint unwahrscheinlich. Oder anders formuliert: Die Initiative ist inhaltlich aktuell geblieben, formell aber ein Ladenh\u00fcter geworden. Trotz dieses etwas sonderbaren Status sind wir gehalten, zu entscheiden, ob wir f\u00fcr den Eventualfall den Stimmberechtigten die Annahme oder die Ablehnung der Initiative beantragen.</p>\n<p>Die Mitte-Fraktion beantragt Ihnen, die Landschafts-Initiative abzulehnen. Die Begr\u00fcndung ist eine zweifache. Sie fusst auf der Volksinitiative selbst, aber auch auf der bereits verabschiedeten RPG 2.</p>\n<p>Zur Volksinitiative selbst: Der Bundesrat erl\u00e4utert in der Botschaft sehr klar, wo die Schw\u00e4chen der Initiative liegen. Unsere Fraktion teilt diese Einsch\u00e4tzung. Aus unserer Sicht ist vor allem der Ansatz einer Plafonierung der Anzahl Geb\u00e4ude im Nichtbaugebiet sehr problematisch. Die als indirekter Gegenentwurf verabschiedete RPG 2 ist da mit ihrem Ansatz der Stabilisierung der Geb\u00e4udezahl pragmatischer und realit\u00e4tsn\u00e4her. Es ist nun einmal so, dass neben der bodenabh\u00e4ngigen Landwirtschaft auch weitere Bedarfstr\u00e4ger auf Standorte ausserhalb der Bauzone angewiesen sind. Verkehrsinfrastrukturen, Energieproduktions- und Telekommunikationsanlagen sowie der Tourismus sind die wohl wichtigsten Beispiele daf\u00fcr. </p>\n<p>Unsere Justizministerin hat k\u00fcrzlich in einem Interview erkl\u00e4rt, dass sie keine Probleme darin sehe, wenn 12 Millionen Menschen in unserem Land leben. Das kann man so oder anders sehen. Aber wir gehen auf jeden Fall strammen Schrittes auf die 10-Millionen-Schweiz zu, und da kann man nicht einfach eine absolute Plafonierung der Geb\u00e4udezahl im Nichtbaugebiet in der Verfassung festschreiben.</p>\n<p>Der zweite grosse Mangel der Initiative sind die vielen offenen Fragen, deren Kl\u00e4rung sie dem Gesetzgeber \u00fcberl\u00e4sst. Auch das ist in der Botschaft sehr klar ausgef\u00fchrt. Die Unklarheiten betreffen insbesondere die bodenunabh\u00e4ngige landwirtschaftliche Produktion, der eine lange Phase grosser Unsicherheit bevorstehen w\u00fcrde. </p>\n<p>Aus diesen Gr\u00fcnden ist die Volksinitiative Volk und St\u00e4nden zur Ablehnung zu empfehlen.</p>\n<p>Wie eingangs bereits erw\u00e4hnt, befasst sich die Initiative mit einem berechtigten Grundanliegen. Sie greift wichtige Fragen der schweizerischen Raumplanung auf. Gerade deshalb ist das Parlament nicht unt\u00e4tig geblieben und hat Denkans\u00e4tze aus der Initiative in einem eher aussergew\u00f6hnlichen Gesetzgebungsprozess in die zweite Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes aufgenommen. Dass das Initiativkomitee die Volksinitiative zwischenzeitlich bedingt zur\u00fcckgezogen hat, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Trotzdem gehen die Meinungen zur RPG 2 auseinander.</p>\n<p>Die RPG 2 wurde vom Nationalrat einstimmig mit 196 zu 0 Stimmen ohne Enthaltung und vom St\u00e4nderat mit 44 zu 0 Stimmen, ebenfalls ohne Enthaltung, verabschiedet.</p>\n<p>In einem Gastkommentar in der \"NZZ\" vom 7.[NB]November 2023 unter dem Titel \"Raumplanung und Parallelwelt Bundeshaus\" kritisiert ein Z\u00fcrcher Staats- und Verwaltungsrechtsprofessor den indirekten Gegenvorschlag scharf. Seine Ausf\u00fchrungen gipfeln in der Passage: \"Dieses Extrembeispiel zeigt, wie weit sich die Blase der Politik inzwischen von Expertenwissen abgekoppelt hat und nur noch nach eigenen Gesetzm\u00e4ssigkeiten funktioniert.\" Mit Verlaub, bei Einstimmigkeit in beiden R\u00e4ten, ohne eine einzige Enthaltung, mit Unterst\u00fctzung von Links-Gr\u00fcn \u00fcber die politische Mitte bis zur SVP, also bei der breitestm\u00f6glichen Akzeptanz, muss sich der Professor wohl eine Gegenanalyse gefallen lassen.</p>\n<p>Ich w\u00fcrde diese Gegenanalyse so - das ist jetzt mein Zitat - formulieren: \"Dieses Beispiel zeigt, wie weit sich der wissenschaftliche Elfenbeinturm in gewissen Disziplinen von den Bed\u00fcrfnissen der Menschen in diesem Land abgekoppelt hat und nach eigenen Gesetzm\u00e4ssigkeiten funktioniert.\" Ja, wir leben in einer Demokratie und nicht in einer \"Expertokratie\". </p>\n<p>F\u00fcr die Mitte-Fraktion ist der indirekte Gegenvorschlag, also die zweite Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes, die richtige Antwort auf die von der Initiative aufgeworfenen Fragen. Sie strebt an, die Interessenabw\u00e4gung zwischen Bek\u00e4mpfung der Zersiedelung und Schutz der Landschaft auf der einen Seite und Erm\u00f6glichung eines Strukturwandels in der Landwirtschaft und der Entwicklung von Infrastrukturen auf der anderen Seite neu vorzunehmen. Dies gelingt haupts\u00e4chlich mit drei Instrumenten:</p>\n<p>1.[NB]Es gelingt mit dem Stabilisierungsziel sowohl f\u00fcr die Zahl der Geb\u00e4ude im Nichtbaugebiet wie f\u00fcr die Bodenversiegelung in der ganzj\u00e4hrig bewirtschafteten Landwirtschaftszone.</p>\n<p>2.[NB]Der im neuen Artikel 8c des Raumplanungsgesetzes festgeschriebene Gebietsansatz gibt den Kantonen eine gr\u00f6ssere Flexibilit\u00e4t. Er erm\u00f6glicht es ihnen, aufgrund einer r\u00e4umlichen Gesamtkonzeption spezielle Zonen ausserhalb der Bauzonen vorzusehen, wenn dadurch die Gesamtsituation im betreffenden Gebiet verbessert wird und Kompensations- und Aufwertungsmassnahmen vorgesehen sind. Das ist \u00fcbrigens ein Grundgedanke, der im Initiativtext in Artikel 75c Absatz 4 ebenfalls enthalten ist.</p>\n<p>3.[NB]Die Abbruchpr\u00e4mie sorgt daf\u00fcr, dass nicht mehr genutzte Geb\u00e4ude aus der Landschaft verschwinden.</p>\n<p>Aus Sicht der Mitte-Fraktion haben die Initianten mit dem bedingten R\u00fcckzug der Initiative vern\u00fcnftig und pragmatisch agiert. Die Interessenkonflikte im Nichtbaugebiet werden nicht verschwinden. Aber es lohnt sich, Erfahrungen mit der neuen Gesetzgebung zu machen. [PAGE 2196] </p>\n<p>F\u00fcr die Initiative selbst kann es aus Sicht der Mitte-Fraktion f\u00fcr den Eventualfall einer Volksabstimmung nur eine Empfehlung an die Stimmberechtigten geben: Bitte lehnen Sie diese zu restriktive und unklare Volksinitiative ab.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Nicol\u00f2","SpeakerLastName":"Paganini","SpeakerFullName":"Paganini Nicol\u00f2","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":17,"CantonName":"St. Gallen","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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Dank dieser Initiative konnte in der festgefahrenen Beratung um das Raumplanungsgesetz in Bezug auf die Gebiete ausserhalb der Bauzone der notwendige Ruck gegeben werden, damit ein guter Kompromiss zustande kam. Dieser Kompromiss beinhaltet das wichtige Ziel der Initiative, die Zahl der Geb\u00e4ude ausserhalb der Bauzonen zu stabilisieren. Er hat auch den Vorteil, dass es schneller geht, weil wir bereits ein Gesetz haben und nicht noch eine Umsetzungsgesetzgebung f\u00fcr die Initiative brauchen. Er beinhaltet aber auch - das wurde gesagt - eine Flexibilit\u00e4t, die teilweise kritisiert wurde. Deshalb ist es ja auch ein Kompromiss.</p>\n<p>Dass die Initianten dennoch ihre Initiative zur\u00fcckziehen, hat auch mit Vertrauen in den Bundesrat zu tun. Man hat Vertrauen in den Bundesrat, dass er bei der Umsetzung Wort h\u00e4lt und daf\u00fcr sorgt, dass das Gesetz im Sinne der Initiative so umgesetzt wird, dass die Flexibilit\u00e4t nicht zu mehr Bauen ausserhalb der Bauzone f\u00fchrt. Es ist auch so, dass das Gesetz bei den Sonderzonen eine hohe H\u00fcrde vorsieht, indem gesagt wird, dass es eine Verbesserung der Gesamtsituation braucht, und indem Kriterien wie Kulturland und Landschaft, aber neu auch Biodiversit\u00e4t und Baukultur erw\u00e4hnt werden, wie dies von den Initianten gefordert worden ist. Es ist ein Kompromiss gelungen, der sich aber in der Umsetzung noch beweisen muss. Es ist daher angezeigt, dass der Bundesrat bez\u00fcglich des Kompromisses bei der Umsetzung Wort h\u00e4lt. Da kein Referendum in Sicht ist, wie dies erw\u00e4hnt worden ist, geht es hier mehr um eine formelle, um eine theoretische Geschichte. </p>\n<p>Die Initiative ist aber trotzdem gut, und deshalb wird die gr\u00fcne Fraktion die Initiative unterst\u00fctzen. Es ist auch nicht so, dass man, wie mein Vorredner gesagt hat, die Initiative wegen dem Bev\u00f6lkerungswachstum nicht zur Annahme empfehlen k\u00f6nnte. Das Bev\u00f6lkerungswachstum m\u00fcsste, wenn schon, innerhalb der Bauzone stattfinden, aber sicher nicht ausserhalb der Bauzone. Dass eine Verfassungsbestimmung zum Teil noch offene Formulierungen enth\u00e4lt, geh\u00f6rt zu einer Initiative auf Verfassungsebene dazu.</p>\n<p>Von daher unterst\u00fctzt die gr\u00fcne Fraktion die Initiative und empfiehlt Ihnen, dies auch zu tun.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Bastien","SpeakerLastName":"Girod","SpeakerFullName":"Girod Bastien","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":12,"Start":"\/Date(1701765842426)\/","End":"\/Date(1701766007413)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826311)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701765842427+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701766007413+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329561L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329561L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329561L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329561L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329561L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329561","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4208,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich gebe Ihnen die Meinung der FDP-Liberalen Fraktion bekannt. </p>\n<p>Die Forderung der Landschafts-Initiative entstand wegen einer ausufernden Baut\u00e4tigkeit ausserhalb von Bauzonen. Sie nimmt l\u00e4ngst bekannte Probleme auf und verlangt Stabilisierungsziele, klare Fristen in der Umsetzung und engere Regeln f\u00fcr den Gebietsansatz des Bauens im Nichtbaugebiet mit Kompensations- und Aufwertungsmassnahmen. Doch die Hauptfrage bleibt: Wie bringen wir das Bev\u00f6lkerungswachstum mit den zur Verf\u00fcgung stehenden Fl\u00e4chen unter einen Hut? Die klare Trennung zwischen Baugebiet und Nichtbaugebiet ist ein bekannter Ansatz. Neu will man die Zahl der Geb\u00e4ude und die von ihnen beanspruchten Fl\u00e4chen im Nichtbaugebiet verbindlich festlegen. Dieses Anliegen wurde auch in die RPG 2 aufgenommen und umgesetzt.</p>\n<p>Wir m\u00fcssen darauf achten, dass wir die wertvollen Freifl\u00e4chen in unserem Land nicht verlieren. Die Schweizer Raumplanung spielt dabei eine wichtige Rolle und ist eine eigentliche Erfolgsgeschichte in unserem Land - zugegebenermassen eine hart umk\u00e4mpfte. Aber ihr verdankt die Landwirtschaft ihre Produktionsgrundlage und der Tourismus seine wichtigste Einkommensquelle.</p>\n<p>Der Erfolg beruht auf der Idee des Trennungsprinzips. Dieser Grundsatz gilt eigentlich schon seit 1980: Gebaut wird in der Bauzone, getrennt davon ist das Nichtbaugebiet. Dort sollen nur Bauten f\u00fcr die Landwirtschaft oder standortgebundene wie Bergbahnen, Staumauern, Infrastrukturbauten und \u00c4hnliches stehen. W\u00e4hrend das Stimmvolk 2013 der Verdichtung in den Bauzonen zustimmte, herrscht in einigen Kantonen ausserhalb der Bauzonen aber eine gewisse Unordnung. Wir als Parlament sind daran nicht ganz unschuldig. Im Laufe der Jahre haben wir reihenweise Ausnahmen zugestimmt: Umbau von St\u00e4llen zu Chalets, Freizeitparks, Bauten f\u00fcr Hobbyz\u00fcchter, Intensivmasthallen usw. Dieser Wildwuchs f\u00fchrte zur 2020 eingereichten Landschafts-Initiative, mit dem Ziel, diese Zersiedelung zu stoppen und die Geb\u00e4ude ausserhalb der Bauzone auf maximal dem aktuellen Stand zu plafonieren.</p>\n<p>Die FDP-Liberale Fraktion lehnt die Landschafts-Initiative ab. Wir tun dies nicht, weil wir uns der Problematik verschliessen wollen, sondern weil das Parlament mit dem Gesch\u00e4ft 18.077, \"Raumplanungsgesetz. Teilrevision. 2. Etappe\", das Thema intensiv verhandelt und das Gesetz entsprechend erg\u00e4nzt hat. Dieses entstand nach langem, hartem Ringen zwischen gegens\u00e4tzlichen Interessen, es ist eine politische L\u00f6sung. Das Parlament hat damit einen indirekten Gegenvorschlag ins Ziel gebracht. Die Vorlage war mehrheitsf\u00e4hig und schaffte die Schlussabstimmung ohne Gegenstimme. Dass dagegen doch noch ein Referendum ergriffen wird, ist eher unwahrscheinlich. Das einstimmige Ja zur RPG 2 bereinigt auch eine lange Reihe von Vorst\u00f6ssen zur Erf\u00fcllung von Sonderw\u00fcnschen. Es ist nun zu hoffen, dass die Unsitte beendet wird, Partikularinteressen immer gleich ins Parlament zu tragen. [PAGE 2197] </p>\n<p>Die FDP-Liberale Fraktion ist sich bewusst, dass in der RPG 2 auch zus\u00e4tzliche Lockerungen eingebaut wurden: K\u00fcnftig sollen altrechtliche Gast- und Beherbergungsbetriebe ausserhalb der Bauzone abgerissen und wieder aufgebaut sowie erweitert werden k\u00f6nnen. Zudem sollen gem\u00e4ss einem Gebietsansatz in der Landwirtschaftszone auch Mehrnutzungen m\u00f6glich sein, aber nur dann, wenn sie zur Verbesserung der Gesamtsituation, die Siedlungsstruktur, Landschaft, Baukultur, Kulturland und Biodiversit\u00e4t umfasst, f\u00fchren.</p>\n<p>Der Bundesrat betonte bei der Beratung zur RPG 2, dass die eingef\u00fchrten Mechanismen die Zielerreichung hinsichtlich der Stabilisierung garantieren sollen. Der Bundesrat ist nun gefordert, daf\u00fcr zu schauen, dass der Trennungsgrundsatz mit diesen Lockerungsmassnahmen nicht geritzt wird und dass entsprechend pr\u00e4zise Verordnungsbestimmungen und klare Umsetzungshilfen geschaffen werden.</p>\n<p>Eigendynamik innerhalb der Verwaltung und der Kantone ist zu vermeiden. Dies geht an die Adresse der Kantone, die innert f\u00fcnf Jahren ihren Richtplan revidieren m\u00fcssen. Sie k\u00f6nnen auch Sonderzonen einf\u00fchren, die faktisch Raum im Nichtbaugebiet schaffen, damit dort gebaut werden k\u00f6nnte. Man darf gespannt sein, welche Kantone vorw\u00e4rtsmachen und das daf\u00fcr n\u00f6tige Gesamtkonzept vorlegen, damit solche Bauten die Siedlungsstruktur und die Landschaft aufwerten, und welche Kantone mit solchen Vorgaben auch weiterhin hadern werden.</p>\n<p>Einige komplexe Umsetzungsinstrumente m\u00fcssen die Kantone effektiv erst erproben. Wie dies geschieht, wird entscheidend daf\u00fcr sein, ob das Gesetz die Erfolgsgeschichte unserer Raumplanung auch wirklich fortsetzen kann. Die FDP-Liberale Fraktion erwartet vom Bundesrat, dass die Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit unter Ber\u00fccksichtigung des Landschaftsschutzes und des klaren Trennungsprinzips eingehalten wird.</p>\n<p>Die FDP-Liberale Fraktion lehnt die Initiative unter diesen Voraussetzungen klar ab.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Matthias Samuel","SpeakerLastName":"Jauslin","SpeakerFullName":"Jauslin Matthias Samuel","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":13,"Start":"\/Date(1701766016954)\/","End":"\/Date(1701766369335)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826315)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701766016953+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701766369337+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329563L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329563L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329563L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329563L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329563L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329563","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":1279,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Sur le fond, le Parlement a d\u00e9j\u00e0 tranch\u00e9. Nous avons, lors de la r\u00e9vision de la LAT 2, renforc\u00e9 les mesures pour mieux prot\u00e9ger le paysage hors de la zone \u00e0 b\u00e2tir. Le projet a \u00e9t\u00e9 adopt\u00e9 au vote final \u00e0 l'unanimit\u00e9, sans opposition ni abstention dans les deux chambres. Nous devons maintenant encore nous prononcer sur l'initiative populaire. Le groupe socialiste vous demande de recommander d'accepter cette initiative populaire, car elle va dans le sens d'une gestion parcimonieuse du territoire hors de la zone \u00e0 b\u00e2tir. Mais cette discussion est assez th\u00e9orique, car le peuple ne votera probablement jamais sur cette initiative, \u00e9tant donn\u00e9 que le comit\u00e9 d'initiative a annonc\u00e9 le retrait conditionnel de l'initiative. Il estime que la l\u00e9gislation adopt\u00e9e dans le cadre du projet sur la LAT 2 va dans le bon sens et ne justifie pas le maintien de l'initiative.</p>\n<p>Vous vous demandez sans doute \u00e0 ce stade pourquoi nous discutons aujourd'hui d'une initiative populaire qui sera retir\u00e9e. Le m\u00e9canisme institutionnel est tr\u00e8s int\u00e9ressant et j'invite les nouveaux membres de notre conseil \u00e0 \u00e9couter attentivement. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral avait d\u00e9j\u00e0 annonc\u00e9 un projet de r\u00e9vision de la loi au moment o\u00f9 l'initiative populaire a \u00e9t\u00e9 d\u00e9pos\u00e9e. Le Conseil des Etats a d\u00e9cid\u00e9 d'\u00e9tablir un lien avec l'initiative en transformant cette r\u00e9vision de la loi en contre-projet indirect de rang l\u00e9gislatif \u00e0 l'initiative, l'initiative \u00e9tant bien s\u00fbr de rang constitutionnel. Pour ce faire, le Conseil des Etats a compl\u00e9t\u00e9 la clause r\u00e9f\u00e9rendaire habituelle qui figure \u00e0 la fin de la loi. Normalement, celle-ci pr\u00e9voit que la pr\u00e9sente loi est soumise au r\u00e9f\u00e9rendum, mais le Conseil des Etats a ajout\u00e9 la clause suivante: la loi est publi\u00e9e dans la Feuille f\u00e9d\u00e9rale d\u00e8s que l'initiative populaire \"contre le b\u00e9tonnage de notre paysage\", d\u00e9pos\u00e9e le 8 septembre 2020, est retir\u00e9e ou rejet\u00e9e.</p>\n<p>Le Conseil des Etats a \u00e9tabli ce lien parce que le projet va fortement en direction des initiants. C'est une mani\u00e8re tout \u00e0 fait l\u00e9gale de faire pression sur les initiants pour \u00e9viter une votation populaire. Toutefois, les initiants pourraient tout perdre s'ils retiraient leur initiative et qu'ensuite la loi \u00e9chouait au r\u00e9f\u00e9rendum. Pour cette raison, les initiants ont souvent h\u00e9sit\u00e9 \u00e0 retirer leur initiative dans ces circonstances, apr\u00e8s l'adoption d'un contre-projet indirect. En 2009, sur proposition du conseiller aux Etats Filippo Lombardi, la loi sur l'exercice des droits politiques a \u00e9t\u00e9 modifi\u00e9e pour permettre le retrait conditionnel. Les initiants peuvent d\u00e9sormais proc\u00e9der \u00e0 un retrait conditionnel: ils retirent leur initiative \u00e0 la condition que la loi entre en vigueur, c'est-\u00e0-dire qu'il n'y ait pas de r\u00e9f\u00e9rendum ou que celui-l\u00e0 n'aboutisse pas ou soit rejet\u00e9.</p>\n<p>Et comme nous ne savons pas encore s'il y aura de r\u00e9f\u00e9rendum sur ce contre-projet, nous sommes oblig\u00e9s de d\u00e9battre aujourd'hui pour le cas o\u00f9 il y aurait un r\u00e9f\u00e9rendum, justement. Et en cas de succ\u00e8s, cela d\u00e9clencherait la r\u00e9surrection de l'initiative si la loi a \u00e9t\u00e9 rejet\u00e9e. Vous m'excuserez cet emprunt au vocabulaire th\u00e9ologique, mais cette notion de r\u00e9surrection de l'initiative populaire me para\u00eet la plus claire. En r\u00e8gle g\u00e9n\u00e9rale, l'initiative fait l'objet d'un d\u00e9bat en parall\u00e8le au d\u00e9bat sur le contre-projet. Mais ici, le d\u00e9phasage temporel s'explique par le fait que le projet de modification de la loi qu'avait propos\u00e9 le Conseil f\u00e9d\u00e9ral figurait sous un autre num\u00e9ro de dossier, parce qu'il ne s'agit pas d'un contre-projet lanc\u00e9 initialement par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Roger","SpeakerLastName":"Nordmann","SpeakerFullName":"Nordmann Roger","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":8,"Start":"\/Date(1701764653299)\/","End":"\/Date(1701764851520)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876826296)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701764653300+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701764851520+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329564L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329564L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329564L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329564L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329564L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329564","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":10831,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Initiative \"gegen die Verbauung unserer Landschaft (Landschafts-Initiative)\" will das Bauen ausserhalb der Bauzonen stoppen. Der bessere Schutz des Kulturlands vor \u00dcberbauung und anderen Fl\u00e4chenanspr\u00fcchen ist ein hehres Ziel, vor allem auch im Hinblick auf die in vielen Kantonen fehlenden Fruchtfolgefl\u00e4chen gem\u00e4ss gleichnamigem Sachplan. Die Initiative schiesst aber weit \u00fcber das Ziel hinaus und hat einseitig nur die Landwirtschaft im Fokus.</p>\n<p>Die Landwirtschaft bewegt sich gezwungenermassen ausserhalb der Bauzone und kann sich auch nur dort weiterentwickeln. Dazu geh\u00f6ren zeitgem\u00e4sse Geb\u00e4ude mit gen\u00fcgend Platz f\u00fcr Tiere und effizientes Arbeiten. Die Zahl und Fl\u00e4che der Geb\u00e4ude einzufrieren, wie es die Initiative fordert, geht viel zu weit. Sie will offensichtlich eine Ballenberg-Landwirtschaft und w\u00fcrde damit der Weiterentwicklung einer ganzen Branche im Weg stehen. Das haben mittlerweile auch die Initianten erkannt, und sie haben einen bedingten R\u00fcckzug der Initiative beschlossen, sofern kein Referendum zur RPG 2 zustande kommt; das haben wir schon geh\u00f6rt.</p>\n<p>Die Initiative w\u00fcrde jegliche Perspektiven gerade auch f\u00fcr kleinere Betriebe verunm\u00f6glichen, sind doch gerade kleinere Betriebe auf eine h\u00f6here Wertsch\u00f6pfung angewiesen. Wurde dies fr\u00fcher durch eine Kombination mit Heimarbeit erm\u00f6glicht, geschieht dies heute zum Beispiel durch die Verarbeitung von Produkten und die Energieproduktion, sei es W\u00e4rme oder Strom, mit Biogas oder Holz. Agrotourismus und die Pensionspferdehaltung w\u00e4ren ebenfalls betroffen. Gerade in urbanen Kantonen ist das f\u00fcr viele Betriebe in der Landwirtschaftszone ein wichtiger Betriebszweig und zugleich eine M\u00f6glichkeit, das anfallende und qualitativ eher schlechte Futter der Biodiversit\u00e4tsf\u00f6rderfl\u00e4chen zu verwerten. Interessanterweise stehen dieselben Kreise, welche sich gegen gr\u00f6ssere Betriebe wehren, hinter dieser Initiative, obwohl genau ihre Zielbetriebe am meisten betroffen w\u00e4ren. </p>\n<p>Auch alle Gem\u00fcsebaubetriebe w\u00e4ren betroffen, k\u00f6nnten sie doch keine Erweiterungen f\u00fcr Kulturen in gesch\u00fctztem Anbau mehr realisieren. Doch genau das verlangen immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten. Dies wird einerseits verlangt, weil diese das ganze Jahr frischen Salat m\u00f6chten, und andererseits, weil die Forderung nach einem geringeren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zwangsl\u00e4ufig zu mehr Gew\u00e4chsh\u00e4usern f\u00fchrt, um die Kulturen zu sch\u00fctzen.</p>\n<p>Wenn in Weilerzonen, die ja nicht zum Siedlungsgebiet bzw. zu den Bauzonen geh\u00f6ren, kein Ausbau m\u00f6glich ist, hat am Ende niemand etwas davon, weil die Geb\u00e4ude nicht mehr erhalten werden. Gerade in Weilerzonen f\u00fchrt eine Verdichtung aber nicht zu einer Zersiedelung, sondern oftmals zu einer willkommenen Aufwertung ganzer Weiler. Auch hier w\u00fcrde die Initiative die Entwicklung verhindern.</p>\n<p>Zusammengefasst: Die Initiative will einseitig die Anzahl Geb\u00e4ude einfrieren und damit jegliche Entwicklung einer gesamten Branche verhindern. Es w\u00e4re fast so, wie wenn Sie beim \u00d6V verlangen w\u00fcrden, dass zuerst ein Bush\u00e4uschen abgebrochen werden muss, bevor ein anderes erstellt wird, auch wenn der Bedarf nach zus\u00e4tzlichen Haltestellen l\u00e4ngst ausgewiesen ist. Die Initiative verhindert eine nachhaltige Entwicklung der Wertsch\u00f6pfung in l\u00e4ndlichen Gebieten und gef\u00e4hrdet damit wichtige Arbeitspl\u00e4tze ausserhalb der urbanen Zentren. Die RPG 2 nimmt die Anliegen in sinnvoller Weise auf.</p>\n<p>Lehnen Sie die Initiative ab. Sie ist unn\u00f6tig, verhindert eine Entwicklung in l\u00e4ndlichen Gebieten und schiesst weit \u00fcber das Ziel hinaus. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Martin","SpeakerLastName":"H\u00fcbscher","SpeakerFullName":"H\u00fcbscher Martin","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":14,"Start":"\/Date(1701766419921)\/","End":"\/Date(1701766650455)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826318)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701766419920+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701766650457+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329571L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329571L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329571L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329571L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329571L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329571","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4051,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich danke Ihnen f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis. Murphy's Law hat zugeschlagen, und der Druck auf den falschen Knopf hat das Licht gel\u00f6scht - jetzt bin ich aber wieder bereit.</p>\n<p>Als das Raumplanungsgesetz im Jahr 1980 in Kraft trat, hatte die Schweiz 6,3 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Heute, es wurde auch schon angesprochen, sind es weit \u00fcber 9 Millionen, also rund 40 Prozent mehr. 1980 waren in der Schweiz 2,2 Millionen Personenwagen eingel\u00f6st, 2023 waren es 4,8 Millionen, das heisst mehr als doppelt so viele. Allein diese zwei statistischen Daten zeigen: Die Schweiz hat sich seit dem Inkrafttreten des Raumplanungsgesetzes vor gut vierzig Jahren stark ver\u00e4ndert. Die Bev\u00f6lkerung w\u00e4chst und w\u00e4chst und w\u00e4chst unaufhaltsam und ungesteuert, die Mobilit\u00e4t w\u00e4chst und w\u00e4chst, und der Raumbedarf w\u00e4chst und w\u00e4chst, um allen Anspr\u00fcchen der Bev\u00f6lkerung gerecht zu werden. Dass diese Entwicklung mit Auswirkungen auf den Raum und die Umwelt verbunden ist, ist ebenso unvermeidlich wie un\u00fcbersehbar.</p>\n<p>Es lohnt sich allerdings, die Sache etwas genauer anzuschauen. Ich \u00e4rgere mich jedenfalls, wenn die Zersiedelung gewisser Regionen der Schweiz als Folge einer ungen\u00fcgenden Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet dargestellt wird oder wenn die Landwirtschaft an den Pranger gestellt wird, jene Branche also, die, wie es der Name schon sagt, eben in die Landwirtschaftszone geh\u00f6rt. Ich \u00e4rgere mich auch, wenn behauptet wird, dass der Kulturlandverlust auf das nichtlandwirtschaftliche Wohnen ausserhalb des Baugebiets zur\u00fcckzuf\u00fchren sei. Es gibt dazu ein paar Fakten:</p>\n<p>Seit der ersten Arealstatistik f\u00fcr die Jahre 1979 bis 1985 gingen rund 140[NB]000 Hektaren Landwirtschaftsfl\u00e4che verloren; 54 Prozent davon, also gut die H\u00e4lfte, wurde zu Siedlungsfl\u00e4chen; 46 Prozent, also knapp die H\u00e4lfte, wurde zu bestockten oder unproduktiven Fl\u00e4chen, das heisst zu Wald oder zu[NB]Fl\u00e4chen[NB]mit einer Strauchvegetation. Von den rund 75[NB]000 Hektaren Landwirtschaftsfl\u00e4che, die in den letzten vierzig Jahren zu Siedlungsfl\u00e4che wurden, liegen heute rund zwei Drittel innerhalb der Bauzone, das heisst, sie wurden eingezont. Im Umkehrschluss heisst das aber auch: Nur knapp 18 Prozent des Kulturlandverlusts sind auf neue Siedlungsfl\u00e4chen ausserhalb der heutigen Bauzone zur\u00fcckzuf\u00fchren.</p>\n<p>Als Siedlungsfl\u00e4chen gelten aber nicht nur Geb\u00e4udefl\u00e4chen, sondern auch der Umschwung dieser Geb\u00e4ude, vor allem aber auch Verkehrsfl\u00e4chen sowie besondere Siedlungsfl\u00e4chen, zum Beispiel Deponien f\u00fcr den Materialabbau oder Fl\u00e4chen mit Sport-, Erholungs- und Gr\u00fcnanlagen. Beispielsweise geh\u00f6ren auch Golfpl\u00e4tze zu den Siedlungsfl\u00e4chen. Ein grosser Teil dieser zus\u00e4tzlichen Siedlungsfl\u00e4chen ausserhalb der Bauzonen entf\u00e4llt auf die Verkehrsfl\u00e4chen. Denken Sie zum Beispiel an den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur, denken Sie an die n\u00f6tigen Ausbauten des Strassennetzes, [PAGE 2198] denken Sie aber auch an Velo- und Gehwege, die installiert worden sind. Das sind riesige Fl\u00e4chen an Landwirtschaftsland, das in Anspruch genommen wird.</p>\n<p>Es \u00fcberrascht deshalb nicht, dass heute 64[NB]000 Hektaren ausserhalb der Bauzone auf Verkehrsfl\u00e4chen entfallen. Das ist mehr als die H\u00e4lfte der Siedlungsfl\u00e4chen ausserhalb des Baugebietes. Betrachtet man die Geb\u00e4udefl\u00e4chen, stellt man fest, dass das Wachstum zum gr\u00f6ssten Teil auf zus\u00e4tzliche und gr\u00f6ssere landwirtschaftliche Geb\u00e4ude zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, also auf zonenkonforme Bauten. Rund 2400 Hektaren wurden in den letzten vierzig Jahren f\u00fcr neue landwirtschaftliche Bauten beansprucht. Dies entspricht einem j\u00e4hrlichen Wachstum von 1,3 Prozent. Das hat mit dem Strukturwandel in der Landwirtschaft zu tun. Eine tierfreundliche Tierhaltung braucht eben auch mehr Platz. Denken Sie zum Beispiel an den Wechsel von einem traditionellen Anbindestall zu einem Laufstall. Da die Betriebe immer gr\u00f6sser werden, mehr Fl\u00e4chen pro Betrieb konzentriert sind und diese Betriebe zudem st\u00e4rker mechanisiert sind, sind auch gr\u00f6ssere Maschinen und Ger\u00e4te im Einsatz, die wiederum gr\u00f6ssere \u00d6konomiegeb\u00e4ude zur Folge haben. </p>\n<p>Der Kern all dieser Feststellungen: Die immer wieder zu h\u00f6rende Behauptung, das Problem seien die ausserhalb der Bauzone erstellten und umgenutzten Wohnbauten, ist nicht korrekt. Wir m\u00fcssen bei der Diskussion \u00fcber das Gebiet ausserhalb der Bauzone den Tatsachen in die Augen schauen. Was uns an der Zersiedelung in der Schweiz st\u00f6rt, ist das, was wir 2012 mit der RPG 1 bereits angegangen sind: das ungebremste Wachstum des Baugebietes und der Verlust an Landwirtschaftsfl\u00e4chen, der auf Verwaldung und Verbuschung zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Was wir als unab\u00e4nderlich betrachten und hinnehmen, ist die enorme Bodenbeanspruchung f\u00fcr Verkehrsfl\u00e4chen. Weiter gilt es, in Gottes Namen, zu akzeptieren, dass die Landwirtschaft mehr und gr\u00f6ssere Bauten ben\u00f6tigt, auch wenn gerade die neuen landwirtschaftlichen Grossbauten f\u00fcr das Auge grunds\u00e4tzlich st\u00f6rend sind. Es ist eine Tatsache: Die Landwirtschaft geh\u00f6rt in die Landwirtschaftszone. Ein geringf\u00fcgiges, kleineres Problem ist dagegen, wenn \u00fcberhaupt, das nichtlandwirtschaftliche Wohnen ausserhalb des Baugebietes. </p>\n<p>Die Erkl\u00e4rung bez\u00fcglich der immer wiederholten statistischen Argumente f\u00fcr weitere Einschr\u00e4nkungen liegt nicht in einer laschen Anwendung des Raumplanungsrechts, sondern in der traditionellen Siedlungsstruktur der Schweiz. Schon urspr\u00fcnglich wohnte man nicht in D\u00f6rfern, sondern auf seinem eigenen Kulturland. Arbeiten und Wohnen geh\u00f6rten damals noch zusammen. Wir sollten uns das auch f\u00fcr heute wieder \u00fcberlegen. In weiten Teilen der n\u00f6rdlichen Voralpen, zwischen Bodensee und Genfersee, herrscht eine traditionelle Siedlungsstruktur. Besonders ausgepr\u00e4gt ist sie in der[NB]Innerschweiz,[NB]doch[NB]auch gr\u00f6ssere Kantone wie Bern, Luzern, Freiburg, St.[NB]Gallen oder das Appenzell sind typische Beispiele.</p>\n<p>Vor diesem Hintergrund nehme ich zur heute debattierten Volksinitiative Stellung:</p>\n<p>1.[NB]Das Parlament hat bereits beschlossen, den Kantonen beim Bau ausserhalb der Bauzonen einen gr\u00f6sseren Gestaltungsspielraum einzur\u00e4umen. Das muss umgesetzt werden, denn die Ausgangslagen und Bed\u00fcrfnisse sind aufgrund der unterschiedlichen Siedlungsstrukturen und Bautraditionen gesamtschweizerisch nun einmal nicht gleich.</p>\n<p>2.[NB]Die Landschafts-Initiative ist im Gegensatz dazu ein Frontalangriff auf die l\u00e4ndlich gepr\u00e4gten Regionen der Schweiz. Sie ist daher dezidiert abzulehnen. Vergessen wir nicht, dass die Bundesverfassung in Artikel 75 dem Bund nur die Kompetenz gibt, die Grunds\u00e4tze der Raumplanung festzulegen. Ansonsten ist die Raumplanung Sache der Kantone. Es ist Aufgabe und Kompetenz der Kantone, f\u00fcr eine zweckm\u00e4ssige und haush\u00e4lterische Nutzung des Bodens und f\u00fcr eine geordnete Besiedlung des Landes zu sorgen. Gerade als Bundesparlamentarier sind wir gehalten, diese verfassungsm\u00e4ssige Kompetenzordnung einzuhalten. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Thomas","SpeakerLastName":"de Courten","SpeakerFullName":"de Courten Thomas","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":13,"CantonName":"Basel-Landschaft","CantonAbbreviation":"BL","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":15,"Start":"\/Date(1701766657908)\/","End":"\/Date(1701767065756)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826325)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701766657907+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701767065757+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329577L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329577L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329577L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329577L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329577L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329577","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":10833,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich fasse mich kurz und beantrage Ihnen, die Landschafts-Initiative zur Ablehnung zu empfehlen. </p>\n<p>Die Landschafts-Initiative verlangt, dass die im Bundesinventar der Landschaften von nationaler Bedeutung verzeichneten Fl\u00e4chen als Landschaftsschutzgebiete bezeichnet werden. Auf den ersten Blick habe ich gewisse Sympathien daf\u00fcr, denn die \u00dcberbauung und die Verbetonisierung des Landes, zunehmend auch ausserhalb der Bauzonen, darf so nicht weitergehen. Auf den zweiten Blick sieht die Sache aber anders aus.</p>\n<p>Die Folgen der Initiative sind in der Bilanz mehrheitlich negativ. Erstens werden die Verfahren mit dem vorliegenden Gesetz verkompliziert und verl\u00e4ngert. Es gibt eine zus\u00e4tzliche Verdichtung und h\u00f6here Mieten. Das Ganze geht viel zu weit. Zweitens f\u00fchrt die vorgeschlagene Stabilisierung des Bodenverbrauchs zu noch mehr Staatseingriffen und Regulierungen sowie zu Eingriffen in Privateigentum. Der Gegenvorschlag ist n\u00e4her an der Realit\u00e4t sowie an den Kantonen und Gemeinden. Eine Verbesserung k\u00f6nnen wir vor allem erreichen, wenn wir die Zuwanderung begrenzen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Nina","SpeakerLastName":"Fehr D\u00fcsel","SpeakerFullName":"Fehr D\u00fcsel Nina","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":16,"Start":"\/Date(1701767077130)\/","End":"\/Date(1701767158453)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826326)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701767077130+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701767158453+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329587L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329587L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329587L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329587L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329587L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329587","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":10844,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich spreche zur eidgen\u00f6ssischen Volksinitiative \"gegen die Verbauung unserer Landschaft (Landschafts-Initiative)\". Das Kernanliegen w\u00fcrde in Artikel [PAGE 2199] 75c der Bundesverfassung festgehalten. Es geht insbesondere um die Trennung zwischen dem Baugebiet und dem Nichtbaugebiet.</p>\n<p>Was auf den ersten Blick noch verf\u00fchrerisch gut aussieht, wird sich f\u00fcr die betroffenen Gemeinden und Kantone als Bumerang erweisen. Wie komme ich zu dieser Aussage? Als langj\u00e4hriges Vorstandsmitglied der B\u00fcndner Vereinigung f\u00fcr Raumentwicklung bin ich es gewohnt, unter erschwerten Bedingungen ganzheitliche L\u00f6sungen auszuarbeiten. Aber als Gemeindepr\u00e4sident einer Gemeinde im Berggebiet war es f\u00fcr mich in der Vergangenheit ein grosses \u00c4rgernis, die zentralistischen Vorlagen - insbesondere aus diesem Rat - dann mehrere Jahre sp\u00e4ter umsetzen zu m\u00fcssen. Es gab teilweise statt der beabsichtigten gar gegenteilige Konsequenzen, die man sich hier in Bern vermutlich nicht vorstellen konnte.</p>\n<p>Ich selber lebe in einem Teil eines Bergdorfes, der etwas mehr als 100 Einwohnerinnen und Einwohner z\u00e4hlt. Ich blicke gerade in die Reihen der Initianten, die doch etwas leer erscheinen. Erkl\u00e4ren Sie mir als Gemeindepr\u00e4sidenten, wie ich in einer Berg- und Randregion eine Entwicklung zulassen soll, wenn das Bauen innerhalb der Bauzone so erschwert wird, Einzonungen verunm\u00f6glicht werden und gleichzeitig solche extremen Initiativen auf dem Tisch liegen.</p>\n<p>Diese Vorlage ist keine Schutz-, sondern eine weitere Zentralisierungs-Initiative. Die Ausgestaltung der RPG 1 und der Zweitwohnungs-Initiative lassen an dieser Stelle gr\u00fcssen. Mit dem bedingten R\u00fcckzug der Initiative durch die Initianten besteht nun die M\u00f6glichkeit, dass die ganze Thematik mit der RPG 2 abgehandelt wird. Ich bitte die Initianten, in Zukunft zuerst mit den Entscheidungstr\u00e4gern der betroffenen Kantone zu sprechen.</p>\n<p>Ein intaktes Landschaftsbild ist ein entscheidendes Kapital, insbesondere f\u00fcr Ferien- und Tourismuskantone. Darin sind wir uns wohl alle einig. Wie dieses intakte Landschaftsbild aber auszusehen hat, muss immer von der ortsans\u00e4ssigen Bev\u00f6lkerung mitbestimmt werden k\u00f6nnen. Dieser f\u00f6deralistische Ansatz hat sich in der Vergangenheit bew\u00e4hrt, und er wird auch in Zukunft der Garant f\u00fcr eine gute Entwicklung sein. </p>\n<p>Bitte lehnen Sie diese zentralistische Initiative ab. Damit helfen Sie mit, auch in Zukunft Berg- und Randregionen eine gewisse Entwicklungsm\u00f6glichkeit zu gew\u00e4hren.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Roman","SpeakerLastName":"Hug","SpeakerFullName":"Hug Roman","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":18,"CantonName":"Graub\u00fcnden","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":18,"Start":"\/Date(1701767356986)\/","End":"\/Date(1701767526552)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826332)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701767356987+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701767526553+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329588L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329588L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329588L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329588L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329588L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329588","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":10852,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Im September 2020 konnte ich beim Treffen mit den Initianten in einem Raum sein, und ich hatte einen sehr interessanten Austausch \u00fcber die Initiative. Dazu und um dies zu untermauern, m\u00f6chte ich auf zwei Ziffern bzw. Buchstaben aus dem Initiativtext zu sprechen kommen.</p>\n<p>Zu Artikel 75c Absatz 2 Buchstabe b, der lautet: \"Landwirtschaftliche \u00d6konomiebauten d\u00fcrfen nicht zu Wohnzwecken umgenutzt werden.\" Mit dieser Bestimmung werden alle Diskussionen zur Umnutzung von alten, nicht mehr genutzten Geb\u00e4uden beendet. Das ist zu radikal und nicht zielf\u00fchrend, das haben wir auch im Austausch bemerkt. Wir sind froh, dass Sie diesbez\u00fcglich im Parlament in der letzten Legislatur mit dem Gegenvorschlag eine L\u00f6sung gefunden haben.</p>\n<p>Zu Artikel 75c Absatz 2 Buchstabe c, der lautet: \"Zweck\u00e4nderungen von Bauten zur landwirtschaftsfremden gewerblichen Nutzung sind nicht zul\u00e4ssig.\" Diese Bestimmung w\u00e4re strenger als die Handhabung im jetzigen Gesetz, und damit w\u00fcrde den bisher m\u00f6glichen gewerblichen Nutzungen und den notwendigen Erweiterungen ein Riegel geschoben.</p>\n<p>Damit komme ich zu einer Aussage der Sprecherin der SP-Fraktion. Sie hat uns heute Morgen in ihrem Votum mitgeteilt, dass die RPG 2 gef\u00e4hrliche Lockerungen beinhalte.</p>\n<p>Ich m\u00f6chte auch die Sicht des Kantons darlegen, aus dem ich komme. Im Kanton Bern befinden sich 120[NB]000 Geb\u00e4ude ausserhalb der Bauzone. Bei 10[NB]000 Landwirtschaftsbetrieben sehen wir sofort, dass davon nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch die \u00fcbrige Bev\u00f6lkerung, das Gewerbe und auch Private betroffen sind - viele Private. Deshalb braucht es gute L\u00f6sungen, es braucht Anpassungen, sonst kommt hier im Kanton Bern ganz klar nur das eine unter starken Druck, n\u00e4mlich das Kulturland.</p>\n<p>Wir sprechen heute auch bereits wieder von der 10-Millionen- oder 12-Millionen-Schweiz. Wohin diese Menschen dann wollen bzw. wo sie wohnen m\u00f6chten, sei einmal dahingestellt.</p>\n<p>Deshalb ist es richtig und wichtig, dass wir diese Initiative zur Ablehnung empfehlen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Hans J\u00f6rg","SpeakerLastName":"R\u00fcegsegger","SpeakerFullName":"R\u00fcegsegger Hans J\u00f6rg","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":20,"Start":"\/Date(1701767716134)\/","End":"\/Date(1701767863893)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826337)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701767716133+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701767863893+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329590L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329590L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329590L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329590L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329590L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329590","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":10832,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich bin nat\u00fcrlich so weit froh, dass diese Initiative formell zur\u00fcckgezogen ist. Die Landschafts-Initiative ist aus meiner Sicht ein Frontalangriff auf die l\u00e4ndlichen Regionen in unserer doch so vielf\u00e4ltigen Schweiz. Sie verlangt ein faktisches Bauverbot, und es soll praktisch keine Entwicklung mehr geben. Argumentiert wird damit, dass Grossbauten unsere Landschaft belasten w\u00fcrden und dass in letzter Zeit ein regelrechter Bauboom entstanden sei. Noch mehr: Es werde eine industrielle Landwirtschaft betrieben, Geb\u00e4ude w\u00fcrden zweckentfremdet, und dies sei zu \u00e4ndern oder, besser gesagt, zu verhindern. Man behauptet sogar, aus Scheunen w\u00fcrden moderne Ferienwohnungen gemacht. </p>\n<p>Auch wenn dem so w\u00e4re, bin ich der Meinung, dass es auch im Nichtbaugebiet eine Entwicklung geben darf. Es ist aus meiner Sicht kein Verbrechen, wenn ungenutzte Scheunen und St\u00e4lle zum Teil umgenutzt werden - notabene nat\u00fcrlich nur dann, wenn sie gen\u00fcgend erschlossen sind. Solche Einschr\u00e4nkungen, wie sie die Initiative verlangt, sind aus meiner Sicht unschweizerisch, und daher ist die Initiative ganz klar abzulehnen. </p>\n<p>Durch die Landschafts-Initiative sollen neue Bauten und Anlagen nur noch erlaubt werden, wenn diese f\u00fcr die Landwirtschaft n\u00f6tig oder aus anderen gewichtigen Gr\u00fcnden standortgebunden sind. Gewerbliche Nutzungen sollen sogar ganz verboten werden. Das geht aus meiner Sicht nicht. Die Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet, die raumplanerisch seit 1972 sehr viele Probleme und B\u00fcrokratie verursacht hat, ist restriktiv genug und darf auf keinen Fall, wie von der Initiative verlangt, noch mehr versch\u00e4rft werden.</p>\n<p>Seit 1972 wurde das Raumplanungsgesetz mehrfach ge\u00e4ndert, notabene wiederholt versch\u00e4rft, bis die RPG 2 vor Kurzem zum Gl\u00fcck etwas gelockert wurde. Sie k\u00f6nnen heute kaum noch ein Fenster einbauen, ohne dass eine ganze Maschinerie in Gang gesetzt wird, Beh\u00f6rden kommen und Mitberichte geschrieben werden, um dies zu verhindern. Ich kann Ihnen auch versichern, dass wir, die wir im l\u00e4ndlichen Raum leben, unsere Region ganz sicher nicht verschandeln wollen. Wir wollen aber auch Entwicklung erm\u00f6glichen und nicht geknebelt werden mit neuen Vorgaben, wie sie die Landschafts-Initiative verlangt. Man spricht sogar vom Einfrieren von Bauzonen ausserhalb der Bauzone. Durch die Landschafts-Initiative sollen neue Bauten und Anlagen nur noch erlaubt werden, wenn diese f\u00fcr die Landwirtschaft oder aus anderen Gr\u00fcnden wichtig sind.</p>\n<p>Aus meiner Sicht geht die Initiative viel zu weit, weshalb ich Sie bitte, sie abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Thomas","SpeakerLastName":"Knutti","SpeakerFullName":"Knutti Thomas","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":22,"Start":"\/Date(1701768136652)\/","End":"\/Date(1701768376079)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826343)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701768136653+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701768376080+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329592L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329592L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329592L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329592L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329592L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329592","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4288,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Meine pers\u00f6nliche politische Karriere begann vor \u00fcber zehn Jahren mit dem Abstimmungserfolg der Kulturland-Initiative im Kanton Z\u00fcrich im Jahr 2012. Diese kantonale Volksinitiative wollte den Bestand und die Qualit\u00e4t der wertvollen B\u00f6den im Kanton Z\u00fcrich sch\u00fctzen, wo der Siedlungsdruck besonders hoch ist und mit Baulandspekulation Millionen umgesetzt werden. Die Kulturland-Initiative traf einen Nerv. Entgegen allen Prognosen gewannen die Gr\u00fcnen die Initiative im Alleingang an der Urne. Die Umsetzung musste aber am Bundesgericht erk\u00e4mpft werden, da sich Regierungs- und Kantonsrat weigerten, die Initiative umzusetzen. Die ausgearbeitete Umsetzungsvorlage schliesslich, die die Bauern notabene unterst\u00fctzten, wurde an der Urne abgelehnt.</p>\n<p>Was bleibt? Es bleibt kein Gesetzesartikel, aber etwas, das der Politik selten gelingt: Es kam zu einem Umdenken im Kanton. Begehren f\u00fcr Einzonungen ausserhalb der Siedlungsgebiete wurden nach dem Ja an der Urne in den Gemeinden reihenweise abgelehnt. Die restriktive Bewilligungspraxis des Kantons, vorher stark unter Beschuss, wurde gelobt. </p>\n<p>Die Kulturland-Initiative hatte eine schweizweite Debatte ausgel\u00f6st. In vielen Kantonen wurde das Begehren aufgegriffen, und die Jungen Gr\u00fcnen lancierten die Zersiedelungs-Initiative. Wenn mir aus der Geschichte mit der Kulturland-Initiative etwas geblieben ist, dann die Tatsache, dass jedes Gesetz nur so gut ist wie seine Umsetzung. Der Kanton Z\u00fcrich verfolgte eine vorbildliche Richtplanung. Die Verwaltung versuchte wirklich, den Verlust der wertvollen B\u00f6den zu begrenzen, was zu epischen Richtplandebatten f\u00fchrte. Es f\u00fchrte auch dazu, dass Ausnahmen und Spielr\u00e4ume ausgereizt wurden und dass der Anordnungsspielraum zum Instrument der Baulobby wurde.</p>\n<p>Heute sprechen wir \u00fcber die Landschafts-Initiative und damit \u00fcber dasselbe Thema. Wir reden \u00fcber den Verlust von Kulturland und von Fl\u00e4che ausserhalb des Siedlungsgebietes und \u00fcber das Bauen ausserhalb des Siedlungsgebietes in Nichtbauzonen. 20 Prozent aller Bauten der Schweiz, 36 Prozent der Siedlungsfl\u00e4chen - vor allem Verkehrsfl\u00e4chen - befinden sich im Nichtbaugebiet.</p>\n<p>Mit der Verabschiedung des indirekten Gegenvorschlags und dem Inkrafttreten des Raumplanungsgesetzes wird die Initiative wohl zur\u00fcckgezogen. Aber mit der Revision des Raumplanungsgesetzes werden derart viele Ausnahmen eingef\u00fchrt, dass der eigentlich guten Absicht die Z\u00e4hne gezogen werden. Mein Vertrauen in die Umsetzung ist nach der Erfahrung aus dem Kanton Z\u00fcrich nicht sehr gross. Ich hoffe, dass mich Bundesrat und Kantone eines Besseren belehren werden.</p>\n<p>F\u00fcr den gegenteiligen Fall, f\u00fcr den Fall der F\u00e4lle, unterst\u00fctze ich aber die Landschafts-Initiative.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Marionna","SpeakerLastName":"Schlatter","SpeakerFullName":"Schlatter Marionna","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":19,"Start":"\/Date(1701767533908)\/","End":"\/Date(1701767716134)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826334)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701767533907+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701767716133+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329593L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329593L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329593L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329593L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329593L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329593","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4296,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Mit der Landschafts-Initiative soll der Grundsatz der Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet in der Verfassung verankert werden. Bund und Kantone sollen diese Trennung sicherstellen. Dazu geh\u00f6rt auch, dass die Zahl der Geb\u00e4ude im Nichtbaugebiet nicht zunehmen darf. Argumentiert wird mit einem eigentlichen Bauboom im l\u00e4ndlichen Raum. Seit 1985 nehme die Zahl der Geb\u00e4ude ausserhalb der Siedlungen st\u00e4ndig zu, so zum Beispiel von Industrie- und Gewerbebauten oder auch landwirtschaftlichen \u00d6konomiebauten. Das bringe einen Verlust von Erholungsraum mit sich, sei mit einem Biodiversit\u00e4tsverlust verbunden, und es verschwinde wertvolles Kulturland. All das stelle Natur und Mensch vor ernsthafte Probleme.</p>\n<p>Das alles ist nicht ganz falsch. Unsere Schweiz hat sich seit dem Inkrafttreten des Raumplanungsgesetzes 1980 stark ver\u00e4ndert. Sie ist bev\u00f6lkerungsm\u00e4ssig gewachsen und die Mobilit\u00e4t hat zugenommen. Dass diese Entwicklungen Auswirkungen auf Raum und Umwelt haben, ist klar. Die Stossrichtung der Landschafts-Initiative - die Sicherstellung einer haush\u00e4lterischen Bodennutzung, die Erhaltung von Natur und Landschaft und der Schutz von Kulturland - ist denn auch durchaus zu begr\u00fcssen.</p>\n<p>Aber einerseits ist die Initiative zu starr. Sie ber\u00fccksichtigt nicht, dass sich die Verh\u00e4ltnisse je nach Region zum Teil stark unterscheiden. Die Ausgangslage und die Bed\u00fcrfnisse sind aufgrund der unterschiedlichen Siedlungsstrukturen und Bautraditionen nicht \u00fcberall in der Schweiz gleich. Dem wird die Landschafts-Initiative nicht gerecht. Sie verhindert damit zudem eine durchaus auch gew\u00fcnschte Entwicklungsm\u00f6glichkeit.</p>\n<p>Andererseits ist die Landschafts-Initiative zu unbestimmt. Es ist zum Beispiel nicht klar, wie das anvisierte Plafonierungsziel konkret erreicht werden soll. Der Initiativtext sagt nichts \u00fcber Umsetzungsmittel und -instrumente. Vieles[NB]m\u00fcsste im Gesetzgebungsverfahren konkretisiert werden. Somit erscheint es sinnvoller, wenn die Anliegen direkt im Gesetzgebungsverfahren angegangen werden. </p>\n<p>Genau dies wurde mittlerweile gemacht. Bereits kurz nach der Volksabstimmung \u00fcber die erste Etappe der Teilrevision des Raumplanungsgesetzes (RPG 1) im Jahr 2013 wurden die Revisionsarbeiten bez\u00fcglich des Bauens ausserhalb der Bauzone aufgenommen. Die im September 2020 eingereichte Volksinitiative wurde in diese Arbeiten mit einbezogen. Der St\u00e4nderat hat die RPG-2-Vorlage vor diesem Hintergrund sowohl vereinfacht als auch gek\u00fcrzt und als indirekten Gegenvorschlag zur Landschafts-Initiative ausgestaltet. Das ist der richtige Weg. </p>\n<p>Ziel der RPG 2 ist es, den erw\u00e4hnten Entwicklungen angemessen entgegenzutreten. Dazu geh\u00f6rt das Hauptziel, die Zersiedelung und damit den Kulturlandverlust zu stoppen. Damit wurde das Grundanliegen der Initiative mit der RPG[NB]2 [PAGE 2201] umgesetzt. Es wurde unter anderem ein Stabilisierungsziel aufgenommen und entsprechend zum Beispiel auch eine Abbruchpr\u00e4mie f\u00fcr Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone implementiert. Mit der Aufnahme der Abbruchpr\u00e4mie wird im \u00dcbrigen ein eigentlicher Paradigmenwechsel vollzogen. Erw\u00fcnschtes Handeln im Sinne der Ziele der Raumplanung soll demgem\u00e4ss nicht gesetzlich vorgeschrieben und erzwungen werden, sondern mit richtig gesetzten Anreizen freiwillig erfolgen. Auch der Vorrang der Landwirtschaft in den Landwirtschaftszonen wurde aufgenommen. Dieser tr\u00e4gt zu einer akzentuierten Trennung zwischen Baugebiet und Nichtbaugebiet bei. Auch dies ist vor dem Hintergrund der erw\u00e4hnten Faktoren - Bev\u00f6lkerungsentwicklung, Mobilit\u00e4t, wirtschaftliche Entwicklung und der damit einhergehende Siedlungsdruck - eine wichtige Massnahme gegen die Zersiedelung des Nichtbaugebiets. </p>\n<p>Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie, die Initiative abzulehnen. Sie ist angesichts des dargestellten indirekten Gegenvorschlags schlicht nicht mehr n\u00f6tig. Dies sehen im \u00dcbrigen auch die Mitglieder des Initiativkomitees so. Sie haben die Initiative zugunsten des indirekten Gegenvorschlags bedingt zur\u00fcckgezogen. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Susanne","SpeakerLastName":"Vincenz-Stauffacher","SpeakerFullName":"Vincenz-Stauffacher Susanne","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":17,"CantonName":"St. Gallen","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":23,"Start":"\/Date(1701768383541)\/","End":"\/Date(1701768676742)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826346)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701768383540+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701768676743+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329596L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329596L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329596L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329596L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329596L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329596","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":"27728","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit ... 123 Stimmen[GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit ... 59 Stimmen[GZ]</p>\n<p>(1 Enthaltung)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":37,"Start":"\/Date(1701771480082)\/","End":"\/Date(1701771480082)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876826381)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701771480083+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701771480083+0060)\/","VoteBusinessNumber":20210065,"VoteBusinessShortNumber":"21.065","VoteBusinessTitle":"Gegen die Verbauung\nunserer Landschaft\n(Landschafts-Initiative).\nVolksinitiative"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329597L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329597L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329597L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329597L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329597L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329597","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4272,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Notre paysage a forg\u00e9, forge et forgera encore notre identit\u00e9: \u00e0 nous d\u00e9sormais de le pr\u00e9server. Ce qui construit l'identit\u00e9 nationale, le sentiment d'appartenance, repose en grande partie sur notre rapport \u00e0 la nature et \u00e0 l'environnement. La r\u00e9partition entre les zones \u00e0 b\u00e2tir et les zones non constructibles est fondamentale pour assurer la protection de nos paysages. Cette r\u00e9partition est pourtant mise \u00e0 mal: en Suisse, 70 m\u00e8tres carr\u00e9s de terres cultivables disparaissent chaque minute au profit d'habitations ou de constructions hors des zones \u00e0 b\u00e2tir. Les b\u00e2timents construits dans les parties non constructibles du territoire repr\u00e9sentent 40 pour cent de la surface b\u00e2tie totale. Toutes ces constructions n\u00e9cessitent naturellement de nouvelles infrastructures, notamment des routes d'acc\u00e8s et des places de parc, qui viennent compl\u00e9ter le paysage. De ce fait, la nature recule, notre agriculture est mise de c\u00f4t\u00e9 et la libert\u00e9 de mouvement des animaux est entrav\u00e9e. </p>\n<p>L'initiative \"contre le b\u00e9tonnage de notre paysage\" vise \u00e0 mettre un terme \u00e0 la construction sans limites dans ces parties non constructibles du territoire. A cette initiative - cela a d\u00e9j\u00e0 \u00e9t\u00e9 dit \u00e0 plusieurs reprises -, un contre-projet a \u00e9t\u00e9 r\u00e9alis\u00e9 et accept\u00e9 dans les deux chambres \u00e0 la quasi-unanimit\u00e9 en septembre 2023. Cette initiative a pos\u00e9 le d\u00e9bat et a \u00e9galement permis de placer le curseur: le contre-projet reprend les exigences principales de l'initiative, \u00e0 savoir l'objectif de stabilisation du nombre de constructions \u00e0 l'ext\u00e9rieur de la zone \u00e0 b\u00e2tir et de l'imperm\u00e9abilisation du sol dans la zone agricole. Des crit\u00e8res de qualit\u00e9 ont \u00e9galement \u00e9t\u00e9 ajout\u00e9s et int\u00e9gr\u00e9s dans l'optique d'am\u00e9liorer la situation globale. Ils comprennent pour la premi\u00e8re fois la biodiversit\u00e9 et la culture du b\u00e2ti en plus de la mise en valeur de la structure du milieu b\u00e2ti, des terres cultivables et du paysage en tant que crit\u00e8re pour la planification directrice et l'affectation.</p>\n<p>Toutefois, le contre-projet a un \u00e9cueil principal. Nous avons eu l'occasion de le soulever lors des d\u00e9bats au mois de septembre. La possibilit\u00e9 de transformer d'anciens b\u00e2timents agricoles en habitations et d'agrandir d'anciens h\u00f4tels et restaurants en dehors de la zone \u00e0 b\u00e2tir \u00e9tait l'un des \u00e9cueils principaux. Cela n'a pour autant pas permis de s'opposer \u00e0 ce contre-projet, qui est un excellent compromis.</p>\n<p>Pour des raisons formelles, nous devons traiter l'initiative aujourd'hui, m\u00eame si elle devrait \u00eatre retir\u00e9e, d'apr\u00e8s les initiantes et initiants, au profit de ce contre-projet qui a \u00e9t\u00e9, je le r\u00e9p\u00e8te, quasi pl\u00e9biscit\u00e9 par les deux chambres. On doit dire aujourd'hui ce qu'on leur doit. On doit aux initiants et initiantes, aujourd'hui, d'avoir alert\u00e9, d'avoir pos\u00e9 le d\u00e9bat et d'avoir permis d'avancer sur cette th\u00e9matique essentielle en posant des jalons solides \u00e0 travers le contre-projet.</p>\n<p>C'est pourquoi le groupe des Verts vous demande de recommander l'acceptation de cette initiative et de suivre la minorit\u00e9 Clivaz Christophe.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Delphine","SpeakerLastName":"Klopfenstein Broggini","SpeakerFullName":"Klopfenstein Broggini Delphine","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":25,"CantonName":"Genf","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":11,"Start":"\/Date(1701765661986)\/","End":"\/Date(1701765834786)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876826308)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701765661987+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701765834787+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329598L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329598L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329598L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329598L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329598L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329598","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4230,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich habe mir \u00fcberlegt, ob ich zu dieser Initiative \u00fcberhaupt noch etwas sagen soll; schliesslich haben die Initianten den bedingten R\u00fcckzug bereits bekannt gegeben. Wie Sie sehen, habe ich mich daf\u00fcr entschieden, nochmals etwas zu sagen, denn ich finde es wichtig. Warum?</p>\n<p>Als Ganzes ist die Initiative ein deutlicher Angriff auf die l\u00e4ndlichen Gebiete. Sie sch\u00fctzt vor allem die wirtschaftliche Weiterentwicklung, sie schadet aber in den Bereichen Energie, Tourismus usw. Das Berggebiet und die l\u00e4ndlichen Regionen sind kein Disneyland - das sollten wir uns hinter die Ohren schreiben. Zudem ist die Initiative gepr\u00e4gt von einem falschen Verst\u00e4ndnis: Leben findet nicht nur in den Zentren statt, sondern auch ausserhalb und teilweise eben auch in der Natur.</p>\n<p>Dass die Idee, das Leben w\u00fcrde vor allem in den Zentren stattfinden, mehrfach falsch ist, zeige ich Ihnen gerne auf. Zum einen waren unsere Vorfahren oftmals Nomaden. Sie haben auf mehreren Ebenen gelebt: im Winter unten im Talgrund, dann im Mittelberg und im Sommer in den Hochalpen. Zum andern haben unsere Vorfahren innovative Projekte lanciert. Mit einem derart strikten Vorschlag wie dem vorliegenden g\u00e4be es heute weder eine Jungfraubahn noch eine Grande Dixence. Wir w\u00fcrden weniger Strom produzieren, und wir h\u00e4tten auch weniger G\u00e4ste. Beides w\u00e4re in der heutigen Zeit nachteilig. Zu guter Letzt brauchen wir eine gezielte, nachhaltige Nutzung unserer Natur statt immer neue, strikte Regeln.</p>\n<p>Noch etwas: Schauen Sie sich den Initiativtext an, durch den die Bundesverfassung um Artikel 75c erg\u00e4nzt werden soll - eine detaillierte Regelung, mit der gesetzeskonforme Texte sozusagen bereits in der Verfassung umgesetzt werden. Das kann nicht das Ziel sein. Ich bin daher erleichtert dar\u00fcber, dass es dieser Rat geschafft hat, mit der RPG 2 einen Gegenvorschlag zu zimmern, der die Initianten davon \u00fcberzeugen konnte, den vorliegenden Initiativtext zur\u00fcckzuziehen.</p>\n<p>Zum Schluss sollten wir uns \u00fcberlegen, wie viel Leben wir reglementieren, wie viel pers\u00f6nliche Freiheit wir entreissen, wie viel Selbstverantwortung wir beschneiden wollen. Ich bin davon \u00fcberzeugt, dass ein gutes Leben im Einklang mit der Natur auch gewisse Freiheiten erm\u00f6glichen muss. Das zeigt die Vergangenheit, das zeigen die innovativen Projekte, die man in der Schweiz umgesetzt und insbesondere f\u00fcr das Leben in den Berggebieten realisiert hat.</p>\n<p>In diesem Sinne bin ich Ihnen dankbar, wenn Sie die Initiative ablehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Philipp Matthias","SpeakerLastName":"Bregy","SpeakerFullName":"Bregy Philipp Matthias","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":23,"CantonName":"Wallis","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.</p>\n<p>Zum hier vorliegenden Gesch\u00e4ft: Die Landschafts-Initiative wurde im September 2020 eingereicht. Seither haben Sie mit der zweiten Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG 2) einen indirekten Gegenvorschlag erarbeitet. Diesen haben Sie in der Herbstsession einstimmig verabschiedet. Heute beschliessen wir die Abstimmungsempfehlung zur Landschafts-Initiative.</p>\n<p>Die Landschafts-Initiative zeigt grunds\u00e4tzlich auch f\u00fcr den Bundesrat in die richtige Richtung. Der Bundesrat ist der Auffassung, dass der Grundsatz der Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet gest\u00e4rkt werden soll und muss. Dieser Grundsatz ist zentral, um das Nichtbaugebiet f\u00fcr die Landwirtschaft und als Landschafts-, Natur- und Erholungsraum zu erhalten. Auch dem Volk sind der Schutz der Landschaft und das Kulturland sehr wichtig. Wir haben schon verschiedentlich festgestellt, dass es sich hier um ein sehr sensibles Thema handelt. So haben Volk und St\u00e4nde beispielsweise im Jahr 2012 der Zweitwohnungs-Initiative zugestimmt. Ein Jahr sp\u00e4ter wurde dann die erste Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes deutlich angenommen.</p>\n<p>Die Ziele, die mit der Landschafts-Initiative verfolgt werden, sind wichtig. Die Initiative weist jedoch, wie Redner hier verschiedentlich aufgezeigt haben, gewisse M\u00e4ngel auf. Der Bundesrat empfiehlt Ihnen deshalb die Ablehnung. Er empfiehlt namentlich die Ablehnung der Initiative, weil sie den Grundsatz, wonach die Zahl der Geb\u00e4ude und der Umfang der von diesen beanspruchten Fl\u00e4chen nicht zunehmen sollen, nicht klar regelt. Der Grundsatz wird in der Initiative festgehalten, das ist zu begr\u00fcssen. Aber wie die Umsetzung stattfinden soll, l\u00e4sst die Initiative weitgehend offen. Soll die Bestimmung sofort zur Anwendung kommen oder erst nach einer gewissen \u00dcbergangszeit? Wie soll der Grundsatz durchgesetzt werden? Was soll geschehen, wenn das angestrebte Ziel nicht erreicht wird?</p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus werfen auch die im Initiativtext vorgesehenen, zum Teil recht detaillierten Grunds\u00e4tze zum Bauen ausserhalb der Bauzone verschiedene Fragen auf. Angesichts dieser Unklarheiten ist damit zu rechnen, dass bei einer Annahme der Initiative w\u00e4hrend einer l\u00e4ngeren \u00dcbergangszeit eine erhebliche Rechtsunsicherheit beim Bauen ausserhalb der Bauzone bestehen w\u00fcrde. <i>(Zwischenruf des Pr\u00e4sidenten: Darf ich Sie bitten, den Ausf\u00fchrungen des Bundesrates zu lauschen?) </i>Danke, Herr Pr\u00e4sident, die Ausf\u00fchrungen erfolgten weitestgehend schon in der Herbstsession, von daher habe ich ein gewisses Verst\u00e4ndnis. Aber ich glaube, f\u00fcr den Fall, dass die Initiative abgelehnt wird, ist es hier wichtig zu sagen: Das Parlament hat mit dem RPG 2 einen indirekten Gegenvorschlag gezimmert, den wir mit der Verordnung jetzt konkret umsetzen </p>\n<p>Um den in der Initiative verlangten Trennungsgrundsatz zwischen Baugebiet und Nichtbaugebiet zu st\u00e4rken, wurde im neuen Gesetz ein sinnvolles Massnahmenpaket geschn\u00fcrt, das massgeblich auf drei S\u00e4ulen steht: der Abbruchpr\u00e4mie, dem Stabilisierungsziel im Richtplan und der Kompensationspflicht. Zudem wurde ein attraktives neues Instrument geschaffen, n\u00e4mlich der Gebietsansatz. Mit dieser Kombination k\u00f6nnen wir zwei Ziele erreichen: das von der Initiative gew\u00fcnschte Stabilisierungsziel und gleichzeitig das Erf\u00fcllen von Anliegen, die regional- oder standortspezifisch sind. Es handelt sich beim Gebietsansatz um ein Planungsinstrument, mit dem massgeschneiderte L\u00f6sungen beim Bauen ausserhalb der Bauzone gefunden werden k\u00f6nnen. Das Ziel ist es, in einem bestimmten Planungsraum eine Verbesserung der r\u00e4umlichen Gesamtsituation zu erreichen. In diesem Rahmen werden spezifische planerisch begr\u00fcndete Mehrnutzungen zugelassen. Diese m\u00fcssen aber gleichzeitig mit substanziellen Kompensationen und Aufwertungsmassnahmen verbunden werden. Das ist letztlich die Stabilisierung, damit eben auch der Grundsatz der Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet gewahrt bleibt. </p>\n<p>Ich habe Ihre Erwartungen an die Verordnung geh\u00f6rt. Diese werden wir wie \u00fcblich zur Konsultation in die daf\u00fcr zust\u00e4ndige UREK geben. Damit steht Ihnen ein griffiges Instrument zur Verf\u00fcgung. Wird das Referendum dagegen nicht ergriffen, haben wir die grunds\u00e4tzlichen Ziele der Landschafts-Initiative weitgehend erreicht. Damit vermeiden wir jegliche Rechtsunsicherheit und gen\u00fcgen, wie gesagt, den spezifischen Anliegen.</p>\n<p>Ich empfehle Ihnen deshalb, Ihrer Kommissionsmehrheit zu folgen und Volk und St\u00e4nden die Landschafts-Initiative zur Ablehnung zu empfehlen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Albert","SpeakerLastName":"R\u00f6sti","SpeakerFullName":"R\u00f6sti Albert","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":35,"Start":"\/Date(1701771042327)\/","End":"\/Date(1701771390773)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826377)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701771042327+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701771390773+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329602L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329602L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329602L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329602L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329602L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329602","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":10807,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Aggiungendomi a chi mi ha preceduto, di cui posso comprendere le buone motivazioni sia in senso favorevole sia in senso contrario alla proposta di modifica costituzionale, permettetemi di attirare l'attenzione su uno degli elementi sensibili che l'iniziativa in questione andrebbe fatalmente a toccare, cio\u00e8 quello degli edifici al di fuori delle zone edificabili non pi\u00f9 necessari all'agricoltura ma degni di essere utilizzati altrimenti. Penso all'esempio dei rustici ticinesi, paragonabili - anche se non per rigidit\u00e0, con cui sono direttamente o indirittamente limitati dall'ancora vigente legge federale sulla pianificazione del territorio - ai mazot vallesani e ai maiens\u00e4sse grigionesi. Cos\u00ec come altre peculiarit\u00e0 cantonali, essi non sono stati sufficientemente riconosciuti nella versione ancora in vigore della legge menzionata, portando anche a incomprensioni tra le autorit\u00e0 federali e cantonali, con la conseguenza che a soffrirne in ultima analisi \u00e8 proprio l'effettiva ed efficace protezione del nostro territorio a cui tutti, ben inteso, aspiriamo.</p>\n<p>Andando a correggere proprio questo aspetto, con la recente revisione parziale della LPT, detta LPT 2, ora da tradurre in pratica, il Parlamento ha approvato anche un allentamento dell'obbligo di mantenere immutati edifici degni di protezione non pi\u00f9 necessari al loro scopo originario. Differentemente da quanto ancora in vigore, l'aspetto esterno, la struttura edilizia e i dintorni non saranno pi\u00f9, appunto, immutabili, ma dovranno essere conservati nelle loro caratteristiche essenziali, favorendone quindi anche, se ne sono date le altre condizioni restrittive, un loro utilizzo alternativo.</p>\n<p>Parallelamente, la medesima revisione della LPT, gi\u00e0 approvata dal Parlamento, a valere quale controprogetto indiretto all'iniziativa paesaggio, ha recepito diverse richieste contenute in essa. In particolare, con la revisione sono state limitate ulteriormente le possibilit\u00e0 di costruzione al di fuori delle zone edificabili, senza con ci\u00f2 per\u00f2 rimettere in discussione lo sviluppo, pur minimo, degli edifici di cui sopra. Tant'\u00e8 che da parte degli autori dell'iniziativa sarebbe anche stato deciso il suo ritiro, seppur condizionato all'entrata in vigore di quella revisione della LPT. Ecco quindi che l'approvazione dell'iniziativa popolare si porrebbe in contrasto con quanto i due consigli del Parlamento hanno gi\u00e0 adottato. Significherebbe - o vi sarebbe perlomeno il rischio concreto - di dover poi fare un passo indietro anche riguardo al riconoscimento di situazioni particolari, come quella descritta dei rustici ticinesi, che pure vanno ammessi nello spirito di leggi emanate da uno Stato federale che deve essere attento alle peculiarit\u00e0 dei cantoni che lo compongono.</p>\n<p>Per questo motivo postulo anch'io il respingimento, da parte del nostro consesso, di questa iniziativa popolare.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Simone","SpeakerLastName":"Gianini","SpeakerFullName":"Gianini Simone","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":27,"CantonName":"Tessin","CantonAbbreviation":"TI","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":30,"Start":"\/Date(1701769998433)\/","End":"\/Date(1701770194885)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"IT","Modified":"\/Date(1774876826363)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701769998433+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701770194887+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329616L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329616L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329616L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329616L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329616L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329616","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":3899,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sident</b> (Nussbaumer Eric, Pr\u00e4sident): Die Berichterstatterin und der Berichterstatter verzichten auf ein Votum. </p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Eintreten ist obligatorisch </i>[GZ]</p>\n<p><i>L'entr\u00e9e en mati\u00e8re est acquise de plein droit</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Bundesbeschluss \u00fcber die Volksinitiative \"gegen die Verbauung unserer Landschaft (Landschafts-Initiative)\"</b>[GZ]</p>\n<p><b>Arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral relatif \u00e0 l'initiative populaire \"contre le b\u00e9tonnage de notre paysage (initiative paysage)\"</b>[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Detailberatung - Discussion par article </i>[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><b>Titel und Ingress, Art. 1</b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Kommission </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Titre et pr\u00e9ambule, art. 1</b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la commission </i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats [GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 2 </b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Clivaz Christophe, Egger Kurt, Girod, Klopfenstein Broggini, Masshardt, Munz, Schneider Sch\u00fcttel, Suter)[GZ]</p>\n<p>... die Initiative anzunehmen.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 2 </b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Clivaz Christophe, Egger Kurt, Girod, Klopfenstein Broggini, Masshardt, Munz, Schneider Sch\u00fcttel, Suter)[GZ]</p>\n<p>... aux cantons d'accepter l'initiative.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Eric","SpeakerLastName":"Nussbaumer","SpeakerFullName":"Nussbaumer Eric","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":13,"CantonName":"Basel-Landschaft","CantonAbbreviation":"BL","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":36,"Start":"\/Date(1701771390773)\/","End":"\/Date(1701771480082)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876826378)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701771390773+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701771480083+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329617L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329617L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329617L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329617L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329617L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329617","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":3899,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sident</b> (Nussbaumer Eric, Pr\u00e4sident): Die Gesamtabstimmung entf\u00e4llt, da Eintreten obligatorisch ist. Die Vorlage ist bereit f\u00fcr die Schlussabstimmung.[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Schluss der Sitzung um 10.20 Uhr </i>[GZ]</p>\n<p><i>La s\u00e9ance est lev\u00e9e \u00e0 10 h 20 [PAGE 2206] </i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Eric","SpeakerLastName":"Nussbaumer","SpeakerFullName":"Nussbaumer Eric","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":13,"CantonName":"Basel-Landschaft","CantonAbbreviation":"BL","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":38,"Start":"\/Date(1701771480082)\/","End":"\/Date(1701771566303)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876826382)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701771480083+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701771566303+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329623L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329623L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329623L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329623L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329623L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329623","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4263,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Als Landwirt und Bergbauer nehme ich hier Stellung zur Landschafts-Initiative.</p>\n<p>Diese Initiative ist aus meiner Sicht inhaltlich kontraproduktiv und zudem v\u00f6llig \u00fcberfl\u00fcssig, weil die aktuell geltenden Bestimmungen unserer Bundesverfassung - Artikel 75 - und insbesondere das erst k\u00fcrzlich revidierte Raumplanungsgesetz die unbestrittenen und auch von mir unterst\u00fctzten Zielsetzungen des haush\u00e4lterischen Umgangs mit dem nicht vermehrbaren Gut Boden gen\u00fcgend ber\u00fccksichtigen. Zudem wurde die neueste Revision des Raumplanungsgesetzes eben gerade in der Herbstsession verabschiedet; die Referendumsfrist l\u00e4uft im Moment noch. Wer dem geltenden Artikel 75 unserer Bundesverfassung zustimmt, der muss f\u00fcr eine geordnete Besiedlung des Landes auch unseren Mitb\u00fcrgern eine Entwicklungsm\u00f6glichkeit zugestehen, die ausserhalb der Bauzonen leben und wirtschaften. Deshalb m\u00fcssen f\u00fcr die Geb\u00e4ude ausserhalb der Bauzonen flexible Umnutzungs- und Erg\u00e4nzungsm\u00f6glichkeiten zugestanden werden.</p>\n<p>Der Raumplanungsartikel 75 Absatz 1 der Bundesverfassung lautet: \"Der Bund legt Grunds\u00e4tze der Raumplanung fest. Diese obliegt den Kantonen und dient der zweckm\u00e4ssigen und haush\u00e4lterischen Nutzung des Bodens und der geordneten Besiedlung des Landes.\" Absatz 2 besagt: \"Der Bund f\u00f6rdert und koordiniert die Bestrebungen der Kantone und arbeitet mit den Kantonen zusammen.\" In Absatz 3 heisst es: \"Bund und Kantone ber\u00fccksichtigen bei der Erf\u00fcllung ihrer Aufgaben die Erfordernisse der Raumplanung.\"</p>\n<p>Die im neuen Artikel 75c Absatz 1 der Bundesverfassung gem\u00e4ss Initiativtext geforderte Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet ist in Artikel 75 der Bundesverfassung und im Raumplanungsgesetz schon lange verankert. Die Forderungen der Initiative gem\u00e4ss Artikel 75c Abs\u00e4tze 2 bis 4 sind f\u00fcr mich inakzeptabel, unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig und willk\u00fcrlich. Die Landschafts-Initiative tangiert auch die in Artikel 26 der Bundesverfassung erw\u00e4hnte Eigentumsgarantie. Die geforderten Eingriffe in die Eigentumsrechte der Grundbesitzer sind in keiner Weise verh\u00e4ltnism\u00e4ssig, sondern eher willk\u00fcrlich.</p>\n<p>Der Grundsatz der Subsidiarit\u00e4t, z.[NB]B. beim Entscheid, ob Umnutzungen, Erg\u00e4nzungen zu bestehenden, aber nicht mehr landwirtschaftlich genutzten Geb\u00e4uden oder Geb\u00e4udeteilen sachdienlich und zul\u00e4ssig sind, wird missachtet. Diese Entscheide k\u00f6nnen nur nach Ber\u00fccksichtigung der lokalen Begebenheiten, Bed\u00fcrfnisse und Situation subsidi\u00e4r durch die Gemeinden und Kantone gef\u00e4llt werden. Dazu m\u00fcssen die Gemeinden und Kantone gen\u00fcgend flexibel sein.</p>\n<p>Zudem bewirkt die starre Vorgabe der Landschafts-Initiative, dass die Geb\u00e4udezahl im Nichtbaugebiet nicht ver\u00e4ndert werden darf, einen Mehrbedarf in der Bauzone, weil sinnvolle Umnutzungen und Erg\u00e4nzungen von bestehenden landwirtschaftlichen Geb\u00e4uden nicht m\u00f6glich oder massiv administrativ erschwert werden. Das revidierte Raumplanungsgesetz bietet hier eine sinnvolle Flexibilit\u00e4t, womit sachdienliche Umnutzungen und Erg\u00e4nzungen m\u00f6glich sind.</p>\n<p>Die Landschafts-Initiative ist nicht durchdacht und missachtet mit ihrer sturen Erschwerung von Umnutzungen und Erg\u00e4nzungen von nicht mehr landwirtschaftlich genutzten Geb\u00e4uden auch den haush\u00e4lterischen Umgang mit den Fl\u00e4chen in den Bau- und Gewerbezonen, weil dann verunm\u00f6glichte Umnutzungen zwangsl\u00e4ufig in die Bauzonen gedr\u00e4ngt werden.</p>\n<p>Zu erw\u00e4hnen ist in diesem Zusammenhang auch, dass dies nicht die erste Volksinitiative mit Landschaftsschutzzielen ist. Am 10.[NB]Februar 2019 wurde die Volksinitiative 17.063, \"Zersiedelung stoppen - f\u00fcr eine nachhaltige Siedlungsentwicklung (Zersiedelungs-Initiative)\", mit rund 64 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt.</p>\n<p>Wer mit unserem Boden haush\u00e4lterisch umgehen will, lehnt die Initiative ab oder zieht sie zur\u00fcck. Sie wirkt kontraproduktiv. Zudem ist \u00e4usserst fraglich, ob sie verfassungsm\u00e4ssig ist, weil sie Grundrechte und Grunds\u00e4tze der Bundesverfassung missachtet. Das revidierte Raumplanungsgesetz ist die konstruktivere L\u00f6sung. </p>\n<p>Lehnen Sie somit diese unn\u00f6tige Initiative ab.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Andreas","SpeakerLastName":"Gafner","SpeakerFullName":"Gafner Andreas","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":25,"Start":"\/Date(1701768882567)\/","End":"\/Date(1701769164039)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826351)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701768882567+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701769164040+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329627L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329627L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329627L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329627L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329627L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329627","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4220,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Je tiens \u00e0 vous faire part de mon \u00e9tonnement, voire de mon irritation. Vous le savez tous, notre Parlement a accept\u00e9 le 29 septembre dernier \u00e0 l'unanimit\u00e9 la LAT 2, qui reprend les principales exigences de l'initiative. Il s'agit d'un bon compromis, initi\u00e9 sous la forme d'un contre-projet indirect par la CEATE-N, qui ne sera pas combattu en r\u00e9f\u00e9rendum, le d\u00e9lai \u00e9tant fix\u00e9 au 15 f\u00e9vrier prochain d\u00e9j\u00e0. De plus, le comit\u00e9 d'initiative, voyant qu'un consensus a \u00e9t\u00e9 trouv\u00e9, a d\u00e9cid\u00e9 le 19 octobre dernier de proc\u00e9der au retrait conditionnel de l'initiative populaire. Alors pourquoi diable une minorit\u00e9 de la CEATE-N s'obstine-t-elle, comme elle l'a fait le 6 novembre pass\u00e9 - j'y \u00e9tais -, \u00e0 recommander l'acceptation de l'initiative? Comment justifier le fait que le nouveau Parlement doive \u00e0 nouveau d\u00e9battre ce matin de cet objet, si ce n'est par calcul politique? Une chose est certaine: la population est agac\u00e9e par l'extr\u00e9misme de[NB]certains[NB]milieux[NB]environnementaux, elle l'a d\u00e9montr\u00e9 dans les urnes. [PAGE 2200] </p>\n<p>Mais, puisqu'on nous pousse \u00e0 le faire, disons encore une fois tout le mal que l'on pense de cette initiative: les initiants ne savent pas eux-m\u00eames o\u00f9 ils veulent aller. En effet, ils veulent imposer le principe de s\u00e9paration entre zones constructibles et non constructibles, qui n'est pas contest\u00e9; il est d\u00e9j\u00e0 pr\u00e9sent dans la l\u00e9gislation actuelle - LAT 1 - et le restera dans la nouvelle loi. De plus, ils veulent imposer, comme une id\u00e9ologie, un plafonnement du nombre de b\u00e2timents et de leur surface en dehors de la zone constructible, mais ne savent m\u00eame pas nous dire o\u00f9 se situe ce plafond, et \u00e0 partir de quand celui-ci doit \u00eatre appliqu\u00e9. L'objectif de stabilisation ne serait-il pas tout simplement une volont\u00e9 de blocage syst\u00e9matique de toute construction hors zone \u00e0 b\u00e2tir en Suisse? De plus, sous pr\u00e9texte de vouloir plus de durabilit\u00e9 dans la gestion du b\u00e2ti, l'initiative s'attaque \u00e0 de faux probl\u00e8mes. En effet, \u00e0 l'heure o\u00f9 le recyclage est devenu la r\u00e8gle dans tous les domaines, est-il durable de promouvoir la destruction des anciens b\u00e2timents agricoles plut\u00f4t que leur r\u00e9affectation? Sans discernement, l'article 75c alin\u00e9a 2c mettrait fin \u00e0 l'exception de pouvoir r\u00e9affecter une ancienne \u00e9curie en d\u00e9p\u00f4t de menuiserie par exemple. Quel g\u00e2chis!</p>\n<p>Concernant l'alin\u00e9a 2b, en quoi emp\u00eacher la reconversion en habitation d'une grange adoss\u00e9e \u00e0 une maison d\u00e9j\u00e0 existante participerait-il \u00e0 la protection du paysage? Quant \u00e0 l'alin\u00e9a 3, de mani\u00e8re encore plus aberrante, il emp\u00eacherait la reconstruction d'un vieux mayen, ce qui lui donnerait une seconde vie et contribuerait justement \u00e0 la protection et \u00e0 l'entretien du paysage. Heureusement, nous avons apport\u00e9 le correctif n\u00e9cessaire dans la LAT 2. Les parlementaires sortants se rappelleront certainement de notre volont\u00e9 farouche de ne plus laisser les mayens tomber en ruine. Ce ne sont pas des sp\u00e9culations. Au contraire, cela a le m\u00e9rite d'apporter des pr\u00e9cisions bien plus claires que cette initiative, qui se contente, par exemple \u00e0 l'alin\u00e9a 4, de pr\u00e9voir des exceptions dans le cas o\u00f9 la construction am\u00e9liore la culture du b\u00e2ti. En r\u00e9alit\u00e9, le flou est maintenu pour mieux interdire.</p>\n<p>Enfin, l'initiative n'am\u00e8ne aucune plus-value dans le processus l\u00e9gislatif. Elle participe \u00e0 une proc\u00e9dure de restriction toujours plus grande pour les propri\u00e9taires. C'est peut-\u00eatre l'intention r\u00e9elle des initiants, qui ne concerne aucunement les probl\u00e9matiques de pr\u00e9servation du paysage et de gestion durable du b\u00e2ti. En conclusion, nous avons pris le parti, avec la LAT 2, contrairement \u00e0 cette initiative, de soutenir une gestion du paysage bas\u00e9e davantage sur le pragmatisme que sur la volont\u00e9 notamment de restreindre les petits propri\u00e9taires de montagne dans leurs droits. Notre ligne est claire: nous voulons une politique o\u00f9 le patrimoine b\u00e2ti existant est une force, par son aspect riche en histoire, qui est souvent, comme les mayens valaisans et les \"rustici\" tessinois, une partie int\u00e9grante et identitaire du paysage que nous voulons pr\u00e9server.</p>\n<p>Dans ce sens, je vous invite \u00e0 recommander le rejet de cette initiative.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Benjamin","SpeakerLastName":"Roduit","SpeakerFullName":"Roduit Benjamin","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":23,"CantonName":"Wallis","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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Enfin, l'affectation en logements des b\u00e2timents agricoles qui ne sont plus utilis\u00e9s, pour des activit\u00e9s agro ou eonotouristiques, serait rendue encore plus difficile, voire impossible. Notre patrimoine b\u00e2ti, issu de l'agriculture de montagne, serait ainsi vou\u00e9 \u00e0 la ruine et \u00e0 la disparition plut\u00f4t qu'\u00e0 la valorisation. Les temps sont difficiles pour les agriculteurs. L'agriculture a fait l'objet d'attaques lors de la derni\u00e8re l\u00e9gislature: initiative \"pour une Suisse libre de pesticides de synth\u00e8se\", initiative sur l'\u00e9levage intensif et initiative biodiversit\u00e9. C'est encore une fois une attaque en r\u00e8gle contre les activit\u00e9s agricoles, qui serait de nature \u00e0 p\u00e9jorer encore les conditions d'existence de nos exploitants, alors que les exigences administratives, elles, bien \u00e9videmment, sont en augmentation.</p>\n<p>Le tourisme: cette initiative nous laisse croire que le paysage est enti\u00e8rement b\u00e9tonn\u00e9, quasiment ciment\u00e9. C'est en fait 92,5 pour cent de notre territoire qui n'est pas concern\u00e9 par les constructions. Ce sont essentiellement les centres urbains qui sont b\u00e2tis. Pourtant, ce sont les r\u00e9gions p\u00e9riph\u00e9riques et touristiques, et en particulier dans les Alpes, qui seront touch\u00e9es par cette initiative. Les activit\u00e9s touristiques, telles que la production et la construction d'infrastructures de remont\u00e9es m\u00e9caniques ou de pistes cyclables pour le tourisme quatre saisons, notamment, mais aussi la construction d'am\u00e9nagements pour l'agro et l'eonotourisme, seront rendues beaucoup plus difficiles, voire impossibles, avec cette initiative.</p>\n<p>Energies renouvelables: on sait aujourd'hui que, dans la pes\u00e9e des int\u00e9r\u00eats, le paysage compte tr\u00e8s fortement par rapport aux infrastructures de production d'\u00e9nergies renouvelables. Avec ce texte, dans la pes\u00e9e des int\u00e9r\u00eats, on sait qu'il faut 30 ans pour construire un parc \u00e9olien, pour construire une infrastructure hydraulique. Avec ce texte, dans la pes\u00e9e des int\u00e9r\u00eats, le paysage aurait une place beaucoup plus importante, pr\u00e9pond\u00e9rante, qui retarderait encore la production d'\u00e9nergies renouvelables. Or, les m\u00eames organisations qui r\u00e9clament la baisse des \u00e9missions de CO2, qui r\u00e9clament la transition climatique, ces m\u00eames organisations seraient pr\u00eates \u00e0 donner plus de poids au paysage pour p\u00e9jorer encore la production d'\u00e9nergies renouvelables.</p>\n<p>Enfin, pour notre \u00e9conomie: la conversion de b\u00e2timents agricoles en menuiseries ou en d\u00e9p\u00f4ts serait purement ou tout simplement exclue, ce qui p\u00e9jorerait \u00e9galement les conditions d'exercice d'activit\u00e9s de toutes nos PME.</p>\n<p>Pour toutes ces raisons, je vous invite \u00e0 recommander le rejet de cette initiative.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Sidney","SpeakerLastName":"Kamerzin","SpeakerFullName":"Kamerzin Sidney","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":23,"CantonName":"Wallis","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. 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Mein Vorredner hat sogar gesagt, sie w\u00fcrde die Verfassung verletzen oder missachten. In unserer Verfassung steht in Artikel 75, dass wir eine Trennung zwischen dem Baugebiet und dem Nichtbaugebiet haben. Das haben wir letztlich im Raumplanungsgesetz verankert. In der Verfassung steht das mit den Worten, dass wir [PAGE 2202] den Boden haush\u00e4lterisch nutzen wollen. Die Initiative ist eigentlich nichts anderes als eine Antwort auf die Verschleppung der Umsetzung der Teilrevision des Raumplanungsgesetzes. Wir haben sie erst gerade vor wenigen Wochen umgesetzt. Sie h\u00e4tte eigentlich als Antwort respektive logische Folgerung auf die RPG 1, \u00fcber die das Volk 2014 abgestimmt hat, erfolgen sollen. Damals hat das Volk mit sehr deutlichem Resultat gesagt, dass es eine Trennung zwischen Baugebiet und Nichtbaugebiet haben will. Es ging damals darum, die Zersiedelung ausserhalb des Baugebietes zu bremsen und eine Innenentwicklung anzustreben. Die Kantone haben das mit ihren Richtpl\u00e4nen an die Hand genommen. Sie sind teilweise noch daran, das in den Kommunen und Gemeinden umzusetzen. Teilweise laufen diese Revisionen erst jetzt. </p>\n<p>Nun kommen wir zur Initiative, die eigentlich genau das weiterhin fordert, was damals in der RPG 1 versprochen worden ist, n\u00e4mlich die Trennung zwischen Baugebiet und Nichtbaugebiet. Es ist wesentlich, dass wir die Landschaft der Schweiz und unsere Siedlungstrenng\u00fcrtel zwischen den Ortschaften als grossen Wert betrachten, dass wir den landwirtschaftlichen Boden auch tats\u00e4chlich der Landwirtschaft zur Verf\u00fcgung stellen und dass wir die mannigfaltigen Interessen innerhalb der Landschaft zwischen den Baugebieten mit Sorgfalt planen und umsetzen und dort keinen Wildwuchs und keine wilden Bauereien zulassen.</p>\n<p>In den vergangenen Jahren gab es Dutzende und Aberdutzende von Antr\u00e4gen f\u00fcr die Lockerung des Bauens ausserhalb des Baugebietes, die teilweise durchgekommen sind. Wir haben die Hobbypferdez\u00fcchtung und Hobbytierhaltung usw. ausserhalb der Bauzone zugelassen. Wir haben zus\u00e4tzlich eine massive Zersiedelung und eine Aufstockung der Geb\u00e4ude ausserhalb der Bauzone sowie auch eine Umwandlung von \u00d6konomiegeb\u00e4uden, von b\u00e4uerlichen Geb\u00e4uden in reine Wohnbauten, die nichts mehr mit der Landwirtschaft zu tun haben, feststellen m\u00fcssen. Das ist nicht haush\u00e4lterisch, sondern das ist Raubbau an den Fl\u00e4chen, die wir ausserhalb des Baugebietes zur Verf\u00fcgung haben. Eine Zentralisierung, die sich dezentral auswirkt, macht keinen Sinn.</p>\n<p>Die Initianten haben aufgrund der Ergebnisse der RPG 2 beschlossen, die Initiative bedingt zur\u00fcckzuziehen. Es gab auch Kritik daran. Diese ist insofern berechtigt, als die RPG 2 einige L\u00fccken offen l\u00e4sst, die den Kantonen Handlungsspielraum geben. Dies muss wahrscheinlich genau beobachtet werden, damit nicht genau das Gegenteil von dem passiert, was man mit der RPG 2 und der RPG 1 erreichen wollte: eine Konzentration des Bauens auf qualitativ guten Fl\u00e4chen innerhalb des Baugebietes, die Offenhaltung der Siedlungstrenng\u00fcrtel und die Sicherung der Landschaft f\u00fcr die Landschaft selber, die ein pr\u00e4gendes Element unseres Landes ist, aber auch f\u00fcr die Nutzung durch Landwirtschaft. </p>\n<p>W\u00e4re die Initiative angenommen worden, h\u00e4tte man die Initiative auch im Gesetzestext umsetzen m\u00fcssen. Ich glaube, heute oder auch morgen w\u00e4re wahrscheinlich kein besseres Resultat als die RPG 2 zu erreichen gewesen. Das Initiativkomitee wird aber die Umsetzung genau beobachten und schauen, ob die Versprechungen, die gemacht worden sind, tats\u00e4chlich auch eingehalten werden. Es wird schauen, ob wir das dann auch leben und nicht gleich wieder weitere Ausnahmebestimmungen einfliessen lassen, die das Bauen ausserhalb der Bauzone wieder antreiben w\u00fcrden.</p>\n<p>Tragen wir Sorge zu unserem Land, und sorgen wir daf\u00fcr, dass Bauernland in Bauernhand bleibt.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Beat","SpeakerLastName":"Flach","SpeakerFullName":"Flach Beat","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Gr\u00fcnliberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":26,"Start":"\/Date(1701769171387)\/","End":"\/Date(1701769458908)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826354)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701769171387+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701769458907+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329633L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329633L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329633L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329633L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329633L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329633","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":10828,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Der wichtige und richtige Trennungsgrundsatz zwischen Baugebiet und Nichtbaugebiet darf nicht weiter aufgeweicht werden. Bei der Umsetzung des indirekten Gegenvorschlags muss diesem Kerngehalt der Initiative unbedingt Rechnung getragen werden. Die Leitplanken hinsichtlich der Sonderzonen respektive der vielen Sonderw\u00fcnsche m\u00fcssen vom Bundesrat klar vorgegeben und angewandt werden. Nicht alles, was man will und kann, darf m\u00f6glich sein. Ansonsten droht ein gef\u00e4hrlicher Wildwuchs mit unz\u00e4hligen Ausnahmen, und die Ausnahmen werden dann zur Regel. Wir m\u00fcssen unbedingt Augenmass behalten und haush\u00e4lterisch mit unserer wertvollsten Ressource, unserem Boden, umgehen. Wir brauchen Boden zum Leben. Wir brauchen Boden zum Leben hinsichtlich der Produktion von lokalen und gesunden Nahrungsmitteln, hinsichtlich der Produktion von Energie und hinsichtlich des Erhalts einer intakten Natur.</p>\n<p>Nun geht aber der Run auf den Boden unaufhaltsam weiter. Einmal zugebaut, ist dieser oft f\u00fcr immer versiegelt, und andere Nutzungen sind ausgeschlossen. Ich muss zugeben: Es hat seinen Reiz, in einer reizvollen Landschaft zu wohnen. Wir d\u00fcrfen uns aber nicht in Versuchung f\u00fchren lassen, denn eine reizvolle und intakte Landschaft lebt davon, dass sie Raum zum Atmen hat. </p>\n<p>Wir d\u00fcrfen auch nicht zu kurzsichtig sein. Wohnbauten ausserhalb der Bauzonen brauchen neue Erschliessungen f\u00fcr Strom, W\u00e4rme, Wasser und neue Strassen. Diese beanspruchen ebenfalls Boden, zerschneiden die Landschaft, haben Einfluss auf das Landschaftsbild und bedeuten zus\u00e4tzliche St\u00f6rungen f\u00fcr die Tier- und Pflanzenwelt, f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t. Die Biodiversit\u00e4t in der Schweiz geht seit Jahrzehnten ungebremst zur\u00fcck. \u00dcber ein Drittel der Arten ist in der Schweiz vom Aussterben bedroht. Der R\u00fcckgang der Biodiversit\u00e4t hat ein Ausmass erreicht, welches uns grosse Sorgen bereiten sollte. Denn der Erhalt der Biodiversit\u00e4t dient nicht nur dem Selbstzweck. Die Biodiversit\u00e4t erbringt unverzichtbare und unersetzbare Leistungen f\u00fcr uns Menschen. F\u00fcr die Produktion von gesunden Nahrungsmitteln, f\u00fcr den Erhalt von sauberer Luft und frischem Trinkwasser, f\u00fcr den Schutz vor Naturgefahren, aber auch f\u00fcr die Erholung und den Erhalt unserer Gesundheit oder f\u00fcr den Schutz des Klimas sind wir auf eine intakte Biodiversit\u00e4t angewiesen. Wir m\u00fcssen deshalb Sorge zu ihr tragen und ihr den Raum lassen, den sie ben\u00f6tigt. Denn eine intakte Biodiversit\u00e4t kommt auch uns zugute. Wir d\u00fcrfen die Energie-, Klima- und Biodiversit\u00e4tskrisen nicht gegeneinander ausspielen. Diese Drillingskrise kann nur gesamthaft gel\u00f6st werden, denn die drei Krisen sind eng miteinander und ineinander verwoben. </p>\n<p>Ich komme aus dem Kanton Luzern. Unser Kanton beherbergt die gr\u00f6sste zusammenh\u00e4ngende Moorlandschaft der Schweiz, die Moorlandschaft auf dem Glaubenberg. Die Moore machen nur 2 Promille des Bodens des Kantons Luzern aus. In diesen 2 Promille ist aber so viel CO2 gespeichert, wie die ganze Luzerner Bev\u00f6lkerung in hundert Jahren an CO2 ausst\u00f6sst. Die Moore speichern nicht nur CO2, sondern auch Wasser. Die Moore sind enorm wichtig f\u00fcr den Wasserhaushalt und angesichts der immer trockener werdenden Sommer insbesondere auch f\u00fcr die Landwirtschaft. Gleichzeitig bilden Moore einen einzigartigen Lebensraum f\u00fcr die seltenen Tiere und Pflanzen. Die Moore in der Schweiz sind in den letzten hundert Jahren um 90 Prozent zur\u00fcckgegangen, und beinahe alle Moore sind beeintr\u00e4chtigt. Ein wichtiger Treiber dieses Verlustes ist der fortschreitende Eingriff und Zubau und die damit verbundenen St\u00f6rungen in diesen einmaligen \u00d6kosystemen. Wir m\u00fcssen dem Erhalt der \u00d6kosysteme mit der Umsetzung des indirekten Gegenvorschlags zur Landschafts-Initiative unbedingt Rechnung tragen. </p>\n<p>Da ich jetzt noch ein paar Sekunden habe: Sie, Herr Kollege Bregy, und auch andere hier drin haben gesagt, diese Initiative sei ein Angriff auf die Landschaft, sie schade der l\u00e4ndlichen Schweiz. Auch ich will nicht ein Ballenberg aus der Schweiz machen, aber ich m\u00f6chte auch in Zukunft Tiere nicht nur im Zoo betrachten d\u00fcrfen. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Hasan","SpeakerLastName":"Candan","SpeakerFullName":"Candan Hasan","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":33,"Start":"\/Date(1701770580823)\/","End":"\/Date(1701770859493)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826371)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701770580823+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701770859493+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329636L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329636L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329636L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329636L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329636L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329636","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4282,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Einmal mehr besch\u00e4ftigen wir uns heute mit einer Volksinitiative, die auf den ersten Blick sympathisch daherkommt und ein echtes Problem aufgreift. Wer in diesem Saal ist schon f\u00fcr die Verbauung und Verschandelung unserer Landschaft? Wohl niemand, nicht einmal die Vertreter der Bauwirtschaft. Trotzdem bitte ich Sie, im Einklang mit dem Bundesrat und der Mehrheit des St\u00e4nderates, die Landschafts-Initiative zur Ablehnung zu empfehlen.</p>\n<p>Weshalb? Meine drei Hauptargumente in K\u00fcrze:</p>\n<p>1.[NB]Die Initiative ist unn\u00f6tig. Wie bereits erw\u00e4hnt, haben die Initianten ein berechtigtes Anliegen aufgegriffen. Bei der Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet hat es noch Optimierungspotenzial, es gibt Unsch\u00e4rfen und Rechtsunsicherheit, der Vollzug ist schwierig. Nur hat das Parlament den Handlungsbedarf erkannt und ist den Initianten mit dem Beschluss der zweiten Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes in der vergangenen Herbstsession weit entgegengekommen. Es war eine langwierige und schwierige \u00dcbung, beide R\u00e4te haben lange um eine gute L\u00f6sung gerungen und schliesslich einen Kompromiss gefunden, der im Gegensatz zum Volksbegehren auch rasch umsetzbar ist. Deshalb braucht es die Initiative nicht mehr, sie rennt offene T\u00fcren ein.</p>\n<p>2.[NB]Die Initiative ist unklar. Die Initiative ist zwar sehr restriktiv abgefasst. Sie will die Anzahl der Geb\u00e4ude und die von ihnen beanspruchte Fl\u00e4che im Nichtbaugebiet plafonieren. Die Grunds\u00e4tze, mit denen die Neuerstellung von Bauten und Anlagen sowie die \u00c4nderung bestehender Bauten und Anlagen im Nichtbaugebiet beschr\u00e4nkt werden sollen, sind aber sehr allgemein gehalten. Eine Annahme der Initiative w\u00fcrde daher beim Bauen ausserhalb der Bauzonen eine erhebliche Rechtsunsicherheit zur Folge haben - vielleicht noch zur Freude der Juristen. Der vom Parlament beschlossene indirekte Gegenvorschlag ist diesbez\u00fcglich viel pr\u00e4ziser und bringt rascher brauchbare L\u00f6sungen. Oder wollen wir im Falle einer Annahme der Initiative wirklich zur\u00fcck auf Feld eins und nochmals von vorne beginnen? Ich will das sicher nicht.</p>\n<p>3.[NB]Die vorliegende Landschafts-Initiative ist antif\u00f6deralistisch, denn sie schl\u00e4gt alles \u00fcber einen Leisten. Vergessen wir nicht, dass die Raumplanung gem\u00e4ss unserer Bundesverfassung Sache der Kantone ist. Der Bund hat gem\u00e4ss Artikel 75 nur die Kompetenz, die Grunds\u00e4tze der Raumplanung festzulegen. Es ist Aufgabe und Kompetenz der Kantone, f\u00fcr eine zweckm\u00e4ssige und haush\u00e4lterische Nutzung des Bodens und f\u00fcr eine geordnete Besiedlung des Landes zu sorgen. </p>\n<p>Es sollte eigentlich auch den Initianten klar sein, dass die Voraussetzungen in st\u00e4dtischen Gebieten und zum Beispiel im Kanton Appenzell Innerrhoden mit seiner traditionellen Siedlungsstruktur nicht die gleichen sind. So hat die Stiftung f\u00fcr Landschaftsschutz das Innerrhoder Streusiedlungsgebiet im Jahre 2015 als Landschaft des Jahres mit dem Landschaftspreis ausgezeichnet. Es ist dort gelungen, das Leben, Wohnen und Arbeiten im Baugebiet und im Nichtbaugebiet so zu koordinieren, dass sowohl der Schutz der Landschaft als auch die Interessen der Wirtschaft ber\u00fccksichtigt werden konnten. Ein Punkt war damals ausschlaggebend f\u00fcr die Preisverleihung, n\u00e4mlich ein zusammen mit den Gemeinden, den Bau- und Heimatschutzkommissionen sowie dem Heimatschutz und den Grundeigent\u00fcmern gestaltetes modellhaftes Engagement des Kantons f\u00fcr die Erhaltung und sorgf\u00e4ltige Weiterentwicklung der Streusiedlung.</p>\n<p>Diese Pr\u00e4missen k\u00f6nnten auch auf das Nichtbaugebiet im Rest der Schweiz angewandt werden. Daf\u00fcr braucht es keine [PAGE 2203] zus\u00e4tzlichen Gesetze oder Einschr\u00e4nkungen, sondern eine \u00dcbernahme von Verantwortung auf jeder Staatsebene.</p>\n<p>Deshalb appelliere ich an Sie, diese unn\u00f6tige, unklare und antif\u00f6deralistische Volksinitiative zur Ablehnung zu empfehlen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Thomas","SpeakerLastName":"Rechsteiner","SpeakerFullName":"Rechsteiner Thomas","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":16,"CantonName":"Appenzell I.-Rh.","CantonAbbreviation":"AI","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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F\u00fcr mich steht seit Anfang meines politischen Weges ein Geben und Nehmen im Mittelpunkt. Das wende ich auch bei dieser Landschafts-Initiative an und stelle fest, dass genau das hier nicht stattfindet. Mit dieser zu engen Auslegung und unsinnigen \u00dcberregulierungen wie der Beschr\u00e4nkung der Anzahl von Geb\u00e4uden geht sie viel zu weit. So nimmt man die Freiheiten ganz weg und gibt Frust und \u00c4rger zur\u00fcck. </p>\n<p>Die Landwirtschaft, die Wirtschaft und der Tourismus geh\u00f6ren vielerorts zusammen, vor allem gerade in Berggebieten. Im Berggebiet braucht es ein Geben und Nehmen, und mit anderen Partnern sind zus\u00e4tzlich Synergien zu nutzen, so z.[NB]B. zur Aufwertung in Form eines touristischen Zusatzprodukts oder eines gesellschaftlichen Treffpunkts - sicher nicht abreissen, und das war's dann. Deshalb ist es wichtig, dass bei der Umsetzung durch die Kantone die Sonderzonen gezielt und weise erstellt werden bzw. bereits erstellt worden sind und so sinnvoll genutzt werden k\u00f6nnen; eine entsprechende Entwicklung muss auch auf der Landschaft m\u00f6glich sein. Es ist schlecht, wenn die notwendigen Synergien zwischen Landwirtschaft, Wirtschaft und Tourismus verunm\u00f6glicht werden.</p>\n<p>Das ist ein Grund, weshalb ich die Landschafts-Initiative ablehne.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Vroni","SpeakerLastName":"Thalmann-Bieri","SpeakerFullName":"Thalmann-Bieri Vroni","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":27,"Start":"\/Date(1701769466101)\/","End":"\/Date(1701769579281)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826356)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701769466100+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701769579280+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329642L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329642L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329642L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329642L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329642L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329642","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4335,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die im M\u00e4rz 2019 lancierte Landschafts-Initiative will in der Bundesverfassung verankern, dass der Bund und die Kantone die Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet sicherstellen. Zudem sollen die Anzahl Geb\u00e4ude im Nichtbaugebiet und die von diesen beanspruchten Fl\u00e4chen plafoniert werden. Ich bin froh, dass die Initianten den R\u00fcckzug dieser Initiative angek\u00fcndigt haben.</p>\n<p>Als Gemeindepr\u00e4sident einer Agglomerationsgemeinde, der aufgrund der kantonalen Gesetzgebung verpflichtet ist, zusammen mit dem Gemeinderat bis 2027 eine neue rechtskr\u00e4ftige Ortsplanung vorzulegen, kenne ich die Schwierigkeiten der Raumplanungsfragen im Baugebiet und auch im Nichtbaugebiet bestens aus erster Hand. Eine erste Fassung der \u00fcberarbeiteten Ortsplanung wurde in meiner Gemeinde \u00fcber das Referendum bereits abgelehnt, obschon nur minimale neue Einzonungsfl\u00e4chen vorgesehen waren.</p>\n<p>Bereits mit der heutigen Gesetzgebung wird es schwierig, eine vern\u00fcnftige Raumplanung sicherzustellen. Aus diesem Grund bin ich froh, dass die extreme Initiative nicht zur Abstimmung kommt, da es sie faktisch gar nicht mehr gibt. Wir diskutieren \u00fcber eine Zombie-Initiative, die hoffentlich nicht mehr zum Leben erweckt wird, wie dies Kollege Paganini in seinem Fraktionsvotum ausgef\u00fchrt hat. Ich bin sehr froh, dass das Parlament der RPG 2 deutlich zugestimmt hat und mit grosser Wahrscheinlichkeit auch kein Referendum ergriffen wird.</p>\n<p>Die Initiative greift dennoch ein wichtiges Thema auf. Auch in meiner Gemeinde sp\u00fcre ich die Wachstumsm\u00fcdigkeit und kann diese sogar nachvollziehen. Dennoch ist es ganz wichtig, dass wir ein qualitatives Wachstum zulassen und diese Herausforderung auch solidarisch zwischen Stadt, Land und Agglomeration l\u00f6sen. Ob und wie stark die Nachhaltigkeits-Initiative der SVP dieses Problem l\u00f6sen kann, wissen wir leider alle noch nicht. Aus diesem Grund w\u00e4re die vorliegende Initiative klar abzulehnen, sofern sich diese Frage \u00fcberhaupt noch stellt. Stattdessen ist der Weg der RPG 2 weiterzuverfolgen. Wir m\u00fcssen uns \u00fcber alle Staatsebenen hinweg der Herausforderung stellen und d\u00fcrfen hier keine zus\u00e4tzlichen Regulatorien einbauen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Michael","SpeakerLastName":"G\u00f6tte","SpeakerFullName":"G\u00f6tte Michael","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":17,"CantonName":"St. Gallen","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":29,"Start":"\/Date(1701769843083)\/","End":"\/Date(1701769990035)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826360)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701769843083+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701769990037+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329648L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329648L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329648L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329648L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329648L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329648","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4169,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>J'interviens \u00e0 titre personnel et vous propose de rejeter l'initiative paysage. La deuxi\u00e8me \u00e9tape de la r\u00e9vision de la loi sur l'am\u00e9nagement du territoire ayant \u00e9t\u00e9 accept\u00e9e, elle fait office de contre-projet, ce qui devrait \u00eatre accept\u00e9 par les initiants. Certes, je suis sensible au maintien de nos terres agricoles. Mais pour cela, il faut \u00e9galement utiliser le mieux possible nos constructions existantes afin d'\u00e9conomiser nos terres agricoles et de favoriser un meilleur autoapprovisionnement. L'initiative vise une approche ad\u00e9quate en renfor\u00e7ant le principe de s\u00e9paration et en plafonnant le nombre de b\u00e2timents de surface occup\u00e9s dans les parties non constructibles.</p>\n<p>Il n'en demeure pas moins que cette initiative nous laisse sur notre faim. En effet, elle n'apporte aucune pr\u00e9cision quant \u00e0 la mani\u00e8re de r\u00e9aliser l'objectif de plafonnement. Accepter l'initiative ne permettra ni de faire avancer la situation ni de r\u00e9soudre le probl\u00e8me. Cela sans compter - et nous devons nous en souvenir - que de nombreuses exigences contenues dans cette initiative ont d\u00e9j\u00e0 \u00e9t\u00e9 prises en compte dans la LAT[NB]2; je viens de vous l'expliquer.</p>\n<p>J'ajoute que la population de notre pays augmente, ce qui n\u00e9cessitera la r\u00e9alisation de nombreuses infrastructures tant d'habitation que de vie sociale ou de mobilit\u00e9. C'est \u00e9galement pour cela que nous avons essay\u00e9 d'utiliser au maximum les b\u00e2timents existants permettant ainsi d'\u00e9viter un b\u00e9tonnage exag\u00e9r\u00e9. Car oui, notre pays a besoin de terres agricoles afin de garantir un autoapprovisionnement en quantit\u00e9 et de qualit\u00e9 \u00e0 notre population. Pr\u00e9servons alors nos terres agricoles et d\u00e9veloppons une utilisation maximale des b\u00e2timents existants. Cependant, simplement - je dirais m\u00eame na\u00efvement -, \u00eatre contre le b\u00e9tonnage de notre paysage et proposer des principes qui limiteraient la modification des constructions et d'installations existantes dans les parties non constructibles du territoire n'est tout simplement pas la solution.</p>\n<p>C'est pourquoi je rejette cette initiative et vous invite \u00e0 faire de m\u00eame.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Pierre-Andr\u00e9","SpeakerLastName":"Page","SpeakerFullName":"Page Pierre-Andr\u00e9","SpeakerFunction":"2VP-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":32,"Start":"\/Date(1701770432590)\/","End":"\/Date(1701770573531)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876826367)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701770432590+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701770573530+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329657L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329657L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329657L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329657L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329657L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329657","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4137,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>\"Les constructions hors des zones \u00e0 b\u00e2tir doivent sans doute \u00eatre r\u00e9glement\u00e9es de mani\u00e8re plus pr\u00e9cise.\" Cette affirmation, faite de prime abord afin de prot\u00e9ger nos montagnes d'une trop forte empreinte humaine, prend \u00e9galement tout son sens dans des territoires tr\u00e8s urbanis\u00e9s, comme \u00e0 Gen\u00e8ve. La protection des campagnes encercl\u00e9es par des zones densifi\u00e9es y est tr\u00e8s appr\u00e9ci\u00e9e et contribue au maintien de la qualit\u00e9 de vie de toute la population. Cependant, il est \u00e0 craindre de l'initiative paysage qu'elle ait l'effet d'un oukase sur la subtile pond\u00e9ration des int\u00e9r\u00eats que peut faire chaque canton soucieux du respect des \u00e9quilibres.</p>\n<p>Car, enfin, prot\u00e9ger ne doit pas signifier figer dans le marbre: la campagne n'est pas une for\u00eat vierge. Elle a une vocation \u00e9conomique, l'agriculture, qui est d'un int\u00e9r\u00eat vital pour le pays. Il s'agit de tenir compte des besoins de cette branche. Il s'agit, du coup, de tenir compte des int\u00e9r\u00eats des familles paysannes, de ces gens qui exploitent une entreprise agricole et qui doivent pouvoir en vivre, parfois en la compl\u00e9tant par des activit\u00e9s d'appoint.</p>\n<p>Alors, oui, il est n\u00e9cessaire de mettre fin au mitage du territoire et \u00e0 la perte des terres cultivables. Mais, non, il ne faut pas d'exc\u00e8s de r\u00e9glementation f\u00e9d\u00e9rale. Le texte propos\u00e9 par l'initiative est trop contraignant. Il frise l'expression dogmatique. Il rel\u00e8gue les paysans au rang de pions d\u00e9nu\u00e9s de sens d'initiative ou de capacit\u00e9 entrepreneuriale sur leurs terres et soumis aux oukases des \u00e9cologistes.</p>\n<p>Il impose, dans un Etat f\u00e9d\u00e9ral, des mesures centralisatrices unifi\u00e9es, dont on se rend imm\u00e9diatement compte, dans un pays voisin, qu'elles ne recueillent pas l'adh\u00e9sion dans ses diverses r\u00e9gions.</p>\n<p>L'initiative \"contre le b\u00e9tonnage de notre paysage\" est en r\u00e9alit\u00e9 une initiative pour la glaciation du paysage. Il faut imp\u00e9rativement la rejeter.</p>\n<p>La r\u00e9vision de la LAT 2 est, elle, digne d'int\u00e9r\u00eat. Ce projet de loi reprend de l'initiative l'objectif compr\u00e9hensible d'une stabilisation du nombre de b\u00e2timents dans les zones non constructibles. Mais ce sera judicieusement aux cantons de pr\u00e9senter un concept global pour atteindre ce but. La loi [PAGE 2205] saura tenir compte de besoins sp\u00e9cifiques des propri\u00e9taires d'exploitations agricoles ou de certains terrains mal utilis\u00e9s hors de la zone \u00e0 b\u00e2tir.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Roger","SpeakerLastName":"Golay","SpeakerFullName":"Golay Roger","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":25,"CantonName":"Genf","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":34,"Start":"\/Date(1701770866790)\/","End":"\/Date(1701771032875)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876826372)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701770866790+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701771032877+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329675L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329675L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329675L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329675L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=329675L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"329675","Language":"DE","IdSubject":"62770","VoteId":null,"PersonNumber":4221,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich deklariere zuerst meine Interessenbindung: Ich bin auch Mitglied des Initiativkomitees.</p>\n<p>Das Initiativrecht ist in der Schweiz ein sehr starkes Instrument, und Initiativen k\u00f6nnen ganz unterschiedliche Wirkungen haben. Es gibt Initiativen, die eine grunds\u00e4tzliche Diskussion anstossen, eine grosse neue Idee lancieren wollen, und es gibt Initiativen, die auf einen konkreten Missstand reagieren und das Ziel haben, eine laufende Diskussion zu ver\u00e4ndern. Zu dieser Kategorie geh\u00f6rt die Landschafts-Initiative. Man kann an diesem Beispiel gut aufzeigen, welche Wirkung eine Initiative haben kann.</p>\n<p>Das Unbehagen und die Probleme mit der Entwicklung der Nichtbaugebiete waren und sind gross. Die bebaute Fl\u00e4che hat st\u00e4ndig zugenommen. Wir kennen diese Landschaftsbilder zum Teil: Einzelne Bauernh\u00f6fe werden zu eigentlichen Weilern, die Kantone lassen auch andere Bauten zu und handhaben das sehr unterschiedlich. Wir wissen, dass der Handlungsbedarf gross ist. Doch die Diskussion um das Bauen ausserhalb der Bauzonen war lange Zeit blockiert. Die Vorschl\u00e4ge, die wir erhielten, waren alle nicht mehrheitsf\u00e4hig und gingen zum Teil in die falsche Richtung: Man h\u00e4tte den Kantonen noch viel mehr Mitbestimmung und Autonomie gegeben, und die Entwicklung w\u00e4re eigentlich in die Richtung gegangen, dass man noch mehr[NB]h\u00e4tte[NB]bauen[NB]wollen.[NB]In[NB]diesem[NB]Umfeld[NB]wurde die Initiative gestartet, um dieser Diskussion eine andere Richtung zu geben.</p>\n<p>Ich glaube, dass wir mit dem Raumplanungsgesetz, das wir verabschiedet haben, und auch mit dem Druck, den diese Initiative ausge\u00fcbt hat, einen Erfolg haben erzielen k\u00f6nnen: Es gibt mit dem Stabilisierungsziel bez\u00fcglich der Geb\u00e4ude und der versiegelten Fl\u00e4che, das sogar \u00fcber die Initiative hinausgeht, jetzt bessere Vorgaben; es gibt eine Umsetzung der Stabilisierung mit kurzen Fristen; es gibt klare Massnahmen, die ergriffen werden, wenn diese Ziele nicht erreicht werden; es gibt eine Abbruchpr\u00e4mie, die noch etwas nachhelfen kann; es gibt klare Vorgaben f\u00fcr zus\u00e4tzliche Ausnahmen, die ganz klar sagen, dass es f\u00fcr Landschaft, Kulturland, Biodiversit\u00e4t, die Baukultur und die Siedlungsentwicklung eine Verbesserung der Gesamtsituation braucht.</p>\n<p>Das ist ein Paradigmenwechsel gegen\u00fcber der Entwicklung, die wir in den letzten f\u00fcnfzig Jahren in der Schweiz hatten. Es gibt k\u00fcnftig nur noch Ausnahmen unter sehr klaren Bedingungen, und das ist sehr wichtig. </p>\n<p>Wir haben jetzt auch Kritik an diesem Gesetz geh\u00f6rt; diese ist gerechtfertigt. Wir haben es jetzt zum Teil auch in der Debatte geh\u00f6rt: Man beginnt schon zu diskutieren, wie man dieses Gesetz dann umsetzen will. Es ist aus meiner Sicht sehr klar: Es braucht eine gute Umsetzung, und zwar auf allen drei Staatsebenen - Bund, Kantone und Gemeinden -, damit die Bedingungen f\u00fcr die Ausnahmen ernsthaft angewendet werden und damit es eine Kontrolle gibt, die funktioniert und die \u00fcberall gleich funktioniert. Ich kann Ihnen sagen, dass die Organisationen, die diese Initiative lanciert haben, darauf achten werden. Das ist keine Drohung, sondern das ist ein Versprechen zugunsten der Ziele dieser Initiative und des Schutzes der Nichtbaugebiete. [PAGE 2204] </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20231205","MeetingVerbalixOid":3778,"IdSession":"5201","SpeakerFirstName":"Michael","SpeakerLastName":"T\u00f6ngi","SpeakerFullName":"T\u00f6ngi Michael","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":31,"Start":"\/Date(1701770204716)\/","End":"\/Date(1701770424640)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876826365)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1701770204717+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1701770424640+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"62770","Language":"DE","IdMeeting":"4835","VerbalixOid":730583,"SortOrder":1,"Modified":"\/Date(1701779905547)\/"}}