{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=65555L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=65555L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4971L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4971L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4971L,Language='FR')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4971L,Language='FR')/Subjects"}},"ID":"4971","Language":"FR","MeetingNumber":8,"IdSession":5205,"SessionNumber":5,"SessionName":"Session d'automne 2024","Council":1,"CouncilName":"Conseil national","CouncilAbbreviation":"CN","Date":"\/Date(1726617600000)\/","Begin":"0800","Modified":"\/Date(1730226880667)\/","LegislativePeriodNumber":52,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Huiti\u00e8me s\u00e9ance","SortOrder":8,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20240038,IdSubject=65555L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20240038,IdSubject=65555L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20240038,IdSubject=65555L,Language='FR')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20240038,IdSubject=65555L,Language='FR')/Businesses"}},"IdSubject":"65555","BusinessNumber":20240038,"Language":"FR","BusinessShortNumber":"24.038","Title":"Loi sur l'asile (S\u00e9curit\u00e9 et fonctionnement des centres de la Conf\u00e9d\u00e9ration). Modification","SortOrder":1,"PublishedNotes":"Erstrat - Premier Conseil\n","Modified":"\/Date(1726678565076)\/","TitleDE":"Asylgesetz (Sicherheit und Betrieb\nin den Zentren des Bundes).\n\u00c4nderung","TitleFR":"Loi sur l'asile (S\u00e9curit\u00e9\net fonctionnement des centres\nde la Conf\u00e9d\u00e9ration).\nModification","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344577L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344577L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344577L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344577L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344577L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"344577","Language":"FR","IdSubject":"65555","VoteId":null,"PersonNumber":3912,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wenn man \u00fcber die Asylthematik spricht, nicht nur in der Schweiz, sondern auch in anderen L\u00e4ndern Europas, kann man, so glaube ich, doch sagen, dass es hier und da im Asylwesen brodelt und dass die Vollzugsthematik sehr wichtig ist. Davon zeugt ja auch, dass beispielsweise die Europ\u00e4ische Union mit dem Migrations- und Asylpaket jetzt Fakten schaffen will und den Vollzug an der Aussengrenze verst\u00e4rken will. </p>\n<p>Wir von den Freisinnigen sind \u00fcberzeugt, dass die Bev\u00f6lkerung erwartet, dass man die Schraube im Asylwesen anzieht, insbesondere was den Vollzug und sowieso was die Sicherheit und die \u00f6ffentliche Ordnung betrifft. Die Menschen haben die Nase voll davon, dass sich die Leute um die Asylzentren herum oder generell Leute im Asylvollzug, zum Beispiel auch abgewiesene Asylsuchende, immer wieder, zu Nacht oder auch zu Tage, entgegen den Gepflogenheiten hier in unserem Land verhalten. Es gibt ja zahlreiche Vorf\u00e4lle, die dann immer auch in die mediale Berichterstattung aufgenommen werden, und das ist einfach Gift. </p>\n<p>Je mehr Ordnung im Vollzug des Asylwesens herrscht, desto ruhiger wird die ganze Stimmung auch in Bezug auf diese Debatte. Es ist deshalb wichtig, dass die M\u00f6glichkeit besteht, Asylsuchende, die problematisches Verhalten an den Tag legen, etwas h\u00e4rter anzupacken, womit dem SEM die Arbeit im Alltag erleichtert wird. Eine verst\u00e4rkte Pr\u00e4senz von Sicherheitspersonal ist sinnvoll. Genau hier setzt die Vorlage des Bundesrates an: Renitente Asylsuchende, notabene solche, die dann nicht einmal einen positiven Entscheid erhalten, sollen[NB]konsequent[NB]disziplinarisch[NB]behandelt[NB]werden, einschliesslich der Verlegung in ein Asylzentrum des Bundes. </p>\n<p>Hier ist wichtig zu betonen, und das ist halt die Kehrseite der Medaille bei diesen besonderen Asylzentren: Es braucht dann auch die Standorte dazu. Es ist klar, dass keine Gemeinde Schlange stehen wird, um ein solches Zentrum vor der Haust\u00fcre zu haben. Darum ist es eben wichtig, dass solche Zentren mit der n\u00f6tigen Ruhe und Ordnung betrieben werden k\u00f6nnen. Es wird keine Gemeinde ein solches Zentrum vor der Haust\u00fcre haben wollen, wenn man genau weiss, dass es zu Unordnung kommt und die Sicherheit letztlich nicht gew\u00e4hrleistet werden kann. Deshalb ist es enorm wichtig, dass wir mit dieser Vorlage dem SEM mehr Mittel geben, damit es mit den Kantonen zusammen diese Zentren entsprechend betreiben kann.</p>\n<p>Wichtig ist auch, dass beim Asylvollzug die R\u00fcckf\u00fchrung straff\u00e4lliger und abgewiesener Asylsuchender konsequent erfolgen kann. Wenn diese Zentren einen Beitrag dazu leisten k\u00f6nnen, sind wir klar daf\u00fcr, dass man hier die Schraube anzieht.</p>\n<p>Die Sicherheitslage in den Asylzentren ist ja nicht eine Frage der j\u00fcngeren Vergangenheit, sondern sie ist schon lange ein Thema. Auch St\u00e4nderat Damian M\u00fcller hat bereits einige Vorst\u00f6sse dazu eingereicht, und wir sind froh, dass wir heute diese Gesetzgebung, mit der man konkret Massnahmen beschliessen kann, vor uns haben. Wichtig ist, dass sich die Situation vor Ort wirklich so gestaltet, dass der Asylvollzug in ganz klaren, engen und geordneten Bahnen erfolgen kann.</p>\n<p>Klar ist, es muss Zwangsmassnahmen geben k\u00f6nnen. Die Schraube muss angezogen werden, damit diejenigen - und das ist eben die Zielsetzung des Asylwesens -, die in der Schweiz wirklich Schutz suchen und erhalten sollen, nicht gebrandmarkt werden im Stil von: \"Ihr seid ja die Problemherde!\" Nein, nicht dieser Teil der Bev\u00f6lkerung ist problematisch, vielmehr wollen wir diesen Leuten Schutz gew\u00e4hren. Sie sollen einen positiven Asylentscheid und in der Schweiz Asyl erhalten, weil sie an Leib und Leben bedroht sind. Es gibt aber eine sehr grosse Anzahl Asylsuchender, die den Schutz nicht verdient haben. Dort m\u00fcssen wir den Strich ziehen, entsprechend auch viel mehr R\u00fcckf\u00fchrungen vorsehen und diese Leute in den Zentren dann wirklich etwas h\u00e4rter anpacken. Das ist ja genau auch die Policy der Europ\u00e4ischen Union. Damit kann man eben diejenigen, die Schutz suchen, wirklich unterst\u00fctzen. Aber diejenigen, die - in Anf\u00fchrungszeichen - \"Wirtschaftsfl\u00fcchtlinge\" sind, soll man nicht aufnehmen.</p>\n<p>Die FDP-Fraktion wird im Grundsatz Aufweichungen in dieser Gesetzgebung nicht zustimmen. Sie wird punktuell einige kleinere Versch\u00e4rfungen unterst\u00fctzen, die von den Minderheiten respektive der Mehrheit beantragt werden. Es ist, glaube ich, heute nicht angezeigt, die Gesetzgebung aufzuweichen, wie das Links-Gr\u00fcn fordert. </p>\n<p>Wir bitten Sie deshalb, grunds\u00e4tzlich der Mehrheit zu folgen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20240918","MeetingVerbalixOid":3914,"IdSession":"5205","SpeakerFirstName":"Christian","SpeakerLastName":"Wasserfallen","SpeakerFullName":"Wasserfallen Christian","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Groupe lib\u00e9ral-radical","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1726651410045)\/","End":"\/Date(1726651726495)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1788792032636)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1726651410047+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1726651726497+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344578L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344578L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344578L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344578L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344578L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"344578","Language":"FR","IdSubject":"65555","VoteId":null,"PersonNumber":10827,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Pour beaucoup de femmes, d'hommes et d'enfants, les centres f\u00e9d\u00e9raux d'asile sont la porte d'entr\u00e9e dans notre pays. Le Secr\u00e9tariat d'Etat aux migrations dispose de 5000 places d'h\u00e9bergement pour les requ\u00e9rants. Plusieurs milliers de familles accueillent des r\u00e9fugi\u00e9s. En ce moment, ce sont souvent des Ukrainiens, en particulier des Ukrainiennes, la majorit\u00e9 des ressortissants en Suisse \u00e9tant compos\u00e9e de femmes et d'enfants; des familles contraintes de fuir leur pays apr\u00e8s la guerre d'agression de Poutine en violation de l'interdiction du recours \u00e0 la force. Des familles ou personnes \u00e9tablies en Suisse ont ouvert leurs portes. Je veux saluer cette solidarit\u00e9. Aujourd'hui, d'ailleurs, 27 pour cent des Ukrainiens travaillent. Plusieurs d'entre eux ont d\u00e9j\u00e0 leur propre logement. Ce chiffre continue \u00e0 progresser selon l'objectif fix\u00e9 par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral. </p>\n<p>Le point de d\u00e9part de ce projet de r\u00e9vision de loi est le rapport de l'ancien juge f\u00e9d\u00e9ral Oberholzer, comme nous l'a rappel\u00e9 M. Fonio; un rapport demand\u00e9 par le Secr\u00e9tariat d'Etat aux migrations \u00e0 la suite d'all\u00e9gations de violences rapport\u00e9es par des organisations non gouvernementales. Dans son rapport de 2021, M. Oberholzer rel\u00e8ve qu'il n'y a pas de recours syst\u00e9matique \u00e0 la violence dans les centres et que les droits fondamentaux et les droits de l'homme sont respect\u00e9s. M. Oberholzer a n\u00e9anmoins recommand\u00e9 certaines am\u00e9liorations dans le domaine de la s\u00e9curit\u00e9. Actuellement, pour l'essentiel, seul un plan d'exploitation d'h\u00e9bergement r\u00e9git la situation dans les centres f\u00e9d\u00e9raux. S'y ajoute un r\u00e8glement int\u00e9rieur diff\u00e9rent, avec des dispositions en mati\u00e8re de s\u00e9curit\u00e9, pour chacun des 12 principaux centres en Suisse. Il est donc utile d'harmoniser le cadre l\u00e9gal et de combler les lacunes. </p>\n<p>Actuellement, par exemple, il n'existe qu'un recours interne pour les requ\u00e9rants en cas de mesures disciplinaires. Le projet de loi comble une lacune en introduisant le recours judiciaire externe contre ces mesures disciplinaires. C'est un progr\u00e8s par rapport \u00e0 la situation actuelle, m\u00eame s'il est modeste. Nous d\u00e9fendrons la proposition de minorit\u00e9 II qui \u00e9tend le d\u00e9lai de recours \u00e0 30 jours selon les standards du droit suisse contre les mesures disciplinaires. </p>\n<p>Autre \u00e9l\u00e9ment sensible, celui de la protection des enfants et en particulier des mineurs non accompagn\u00e9s. Les enfants ont un besoin de protection particuli\u00e8re. Apr\u00e8s avoir subi de lourds traumatismes, apr\u00e8s avoir fui des pays en guerre dans lesquels ils \u00e9taient pers\u00e9cut\u00e9s, ils se retrouvent sans parents. Le plan d'exploitation en vigueur les identifie parmi les groupes cibles dont les besoins particuliers sont pris en compte dans la mesure du possible. Des espaces leur sont r\u00e9serv\u00e9s sans que l'on en sache beaucoup plus. Le projet de r\u00e9vision de loi stipule la prise en compte \"de mani\u00e8re appropri\u00e9e\" des int\u00e9r\u00eats des mineurs. Dans le cas de mesures disciplinaires, les moins de 15 ans sont exclus des mesures de r\u00e9tention. Nous d\u00e9fendrons des propositions afin de consolider la protection des enfants jusqu'\u00e0 18 ans, parce que leur d\u00e9veloppement est essentiel pour leur s\u00e9curit\u00e9 et leur avenir, ainsi que pour le n\u00f4tre. </p>\n<p>La s\u00e9curit\u00e9 n'est pas l'alpha et l'om\u00e9ga de la politique d'asile. La question des moyens est centrale. Dans l'interpellation Tschopp 24.3897, \"Des moyens pour les mineurs non accompagn\u00e9s\", que nous d\u00e9posons aujourd'hui, nous r\u00e9clamons des moyens afin de respecter la Convention relative aux droits de l'enfant ratifi\u00e9e par la Suisse et les recommandations de la Conf\u00e9rence des directrices et directeurs cantonaux des affaires sociales. Nous avons besoin de suffisamment de personnel, de travailleurs sociaux, avec des formations de qualit\u00e9, dans les centres et en dehors, afin d'assurer un accueil digne aux enfants. Dans ce projet de r\u00e9vision de la loi sur l'asile, la protection des mineurs et l'interdiction des armes dans les centres seront des lignes rouges que nous ne franchirons pas. </p>\n<p>Le groupe socialiste vous recommande d'entrer en mati\u00e8re sur ce projet de r\u00e9vision de loi et de soutenir nos propositions pour des droits de recours efficace et pour la protection des enfants.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20240918","MeetingVerbalixOid":3914,"IdSession":"5205","SpeakerFirstName":"Jean","SpeakerLastName":"Tschopp","SpeakerFullName":"Tschopp Jean","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":22,"CantonName":"Vaud","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1726652040161)\/","End":"\/Date(1726652314286)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1788792032639)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1726652040160+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1726652314287+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344579L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344579L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344579L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344579L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344579L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"344579","Language":"FR","IdSubject":"65555","VoteId":null,"PersonNumber":11505,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Le message relatif \u00e0 la modification de la loi sur l'asile (LAsi) pr\u00e9voit que les t\u00e2ches et les comp\u00e9tences du Secr\u00e9tariat d'Etat aux migrations (SEM) en mati\u00e8re d'h\u00e9bergement, de prise en charge et de s\u00e9curit\u00e9 dans les centres f\u00e9d\u00e9raux et dans les logements dans les a\u00e9roports, ainsi que la possibilit\u00e9 de d\u00e9l\u00e9guer ces t\u00e2ches \u00e0 des tiers, seront r\u00e9gl\u00e9es de mani\u00e8re d\u00e9taill\u00e9e dans la LAsi. Cette modification de la loi fait suite \u00e0 des all\u00e9gations rapport\u00e9es dans les m\u00e9dias au printemps 2021 selon lesquelles des employ\u00e9s de services de s\u00e9curit\u00e9 avaient, \u00e0 plusieurs reprises, fait usage de violence contre des demandeurs d'asile. Afin de clarifier cela, le Secr\u00e9tariat d'Etat aux migrations a charg\u00e9 l'ancien juge f\u00e9d\u00e9ral Niklaus Oberholzer de mener une enqu\u00eate externe et ind\u00e9pendante. Point positif, notamment au regard de la cr\u00e9dibilit\u00e9 de notre syst\u00e8me d'accueil, le rapport Oberholzer n'a pas r\u00e9v\u00e9l\u00e9 de recours syst\u00e9matique \u00e0 la force. Toutefois, la n\u00e9cessit\u00e9 d'apporter quelques modifications l\u00e9gislatives \u00e0 la loi sur l'asile est apparue.</p>\n<p>La principale modification de la loi concerne les cinq points suivants: la fouille, les mesures disciplinaires, la d\u00e9tention temporaire, la d\u00e9l\u00e9gation des t\u00e2ches \u00e0 des tiers et l'acc\u00e8s aux services religieux.</p>\n<p>L'article 9 concerne la fouille, avec l'introduction de r\u00e8gles plus claires pour permettre la fouille de demandeurs d'asile dans les centres f\u00e9d\u00e9raux et les h\u00e9bergements a\u00e9roportuaires afin de rechercher des documents pertinents pour la proc\u00e9dure, des objets dangereux tels que des armes ou encore des stup\u00e9fiants.</p>\n<p>L'article 25a concerne de nouvelles mesures disciplinaires pr\u00e9vues envers le demandeur qui viole les obligations ou perturbe l'ordre dans le centre. Ces mesures comprennent l'exclusion temporaire de certains locaux ou la[NB]limitation[NB]de[NB]certains[NB]droits,[NB]tel que l'acc\u00e8s au programme d'emploi.</p>\n<p>L'article 25b concerne la r\u00e9tention provisoire. Il donne la possibilit\u00e9 de d\u00e9tenir le demandeur d'asile pour une dur\u00e9e [PAGE 1652] maximale de deux heures en cas de danger grave et imm\u00e9diat pour la s\u00e9curit\u00e9 personnelle ou la s\u00e9curit\u00e9 d'autrui.</p>\n<p>L'article 25c concerne la d\u00e9l\u00e9gation de t\u00e2ches \u00e0 des tiers. La gestion de certaines activit\u00e9s, telles que la s\u00e9curit\u00e9 et l'assistance dans le centre, peut \u00eatre d\u00e9l\u00e9gu\u00e9e \u00e0 des tiers, y compris \u00e0 un prestataire de services priv\u00e9s.</p>\n<p>L'article 25 alin\u00e9a 5 concerne l'acc\u00e8s aux services religieux. Des dispositions sont pr\u00e9vues pour garantir l'acc\u00e8s aux centres de la Conf\u00e9d\u00e9ration \u00e0 toutes les communaut\u00e9s religieuses aux fins d'apporter du soutien spirituel aux demandeurs.</p>\n<p>Les modifications l\u00e9gislatives ont fait l'objet d'une proc\u00e9dure de consultation \u00e0 laquelle ont particip\u00e9 tous les cantons, les partis politiques, le Tribunal administratif f\u00e9d\u00e9ral et 44 autres milieux int\u00e9ress\u00e9s, dont diverses organisations et associations et divers groupes d'int\u00e9r\u00eat.</p>\n<p>A livello generale, i cantoni hanno espresso un parere favorevole alle modifiche di legge, come pure la maggioranza dei partiti politici. Nella deliberazione di dettaglio andremo poi ad approfondire gli articoli dove sono state presentate numerose proposte di minoranza. Io mi occuper\u00f2 del blocco 1 e il collega Schilliger del blocco[NB]2.</p>\n<p>Per quanto riguarda una delle modifiche pi\u00f9 dibattute, ossia quella relativa all'articolo 25a, che prevede che la SEM possa ordinare misure disciplinari nei confronti dei richiedenti l'asilo che mettono a rischio la sicurezza e l'ordine pubblico nelle vicinanze dei centri federali, segnalo che questa modifica \u00e8 stata sollecitata anche dal canton Ticino, in particolare dai comuni direttamente coinvolti nella gestione dei richiedenti l'asilo stessi. Mi riferisco ai comuni di Chiasso e di Balerna. Non possiamo chiedere alle regioni di frontiere, come quella da cui provengo, di impegnarsi nell'accoglienza dei richiedenti l'asilo senza fornire loro strumenti adeguati per tutelare l'ordine pubblico.</p>\n<p>Concludo indicando che la modifica della legge sull'asilo \u00e8 fondamentale per migliorare la sicurezza all'interno dei centri federali e nei loro dintorni. Il Parlamento si assuma quindi la responsabilit\u00e0 di dare una risposta alla popolazione, a tutti coloro che lavorano a contatto con i richiedenti l'asilo e agli stessi richiedenti l'asilo, che troppo spesso si ritrovano a vivere situazioni di disagio a causa di atteggiamenti irrispettosi.</p>\n<p>Per questo motivo vi chiedo, a nome della commissione, di entrare in materia.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20240918","MeetingVerbalixOid":3914,"IdSession":"5205","SpeakerFirstName":"Giorgio","SpeakerLastName":"Fonio","SpeakerFullName":"Fonio Giorgio","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":27,"CantonName":"Tessin","CantonAbbreviation":"TI","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1726651123730)\/","End":"\/Date(1726651398631)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1788792032633)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1726651123730+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1726651398630+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344580L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344580L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344580L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344580L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344580L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"344580","Language":"FR","IdSubject":"65555","VoteId":null,"PersonNumber":4124,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ihre Staatspolitische Kommission hat an der Sitzung vom 27.[NB]Juni 2024 die Revision des Asylgesetzes beraten. Diese Revision wurde vom Bundesrat ausgel\u00f6st, weil es in Bundesasylzentren mehrere F\u00e4lle von Gewaltanwendungen gegeben hatte, \u00fcber die 2021 auch die Medien berichteten. Alt Bundesrichter Niklaus Oberholzer wurde beauftragt, die Situation zu untersuchen und dar\u00fcber Bericht zu erstatten. Gest\u00fctzt auf die in diesem Bericht formulierten Empfehlungen hat der Bundesrat eine Botschaft zur \u00c4nderung des Asylgesetzes verabschiedet, mit dem Ziel, die Sicherheit von Mitarbeitenden und Asylsuchenden zu verbessern. Auf der Basis dieser Erkenntnisse wurden kurzfristig Massnahmen, insbesondere die SEM-internen Abl\u00e4ufe, angepasst, die Pr\u00e4senz des SEM im Sicherheits- und Betreuungsbereich ausgebaut und die einschl\u00e4gigen Weisungen des SEM \u00fcberarbeitet. Am 15.[NB]Januar 2023 sind zudem verschiedene Anpassungen in der Verordnung des EJPD \u00fcber den Betrieb von Zentren des Bundes und Unterk\u00fcnften an den Flugh\u00e4fen in Kraft getreten.</p>\n<p>Ein Teil der im Bericht Oberholzer vorgeschlagenen Massnahmen bedingt eine l\u00e4ngerfristige Umsetzung. Diese Massnahmen ben\u00f6tigen eine fundierte Analyse der konkreten Abl\u00e4ufe im Sicherheits- und Disziplinarbereich sowie umfassende Anpassungen der rechtlichen Grundlagen. Die entsprechenden Anpassungen auf Gesetzesstufe sind Gegenstand der vorliegenden Gesetzesvorlage. Speziell erw\u00e4hnen m\u00f6chte ich die Neuerung bei der Bestimmung zur Durchsuchung gem\u00e4ss Artikel[NB]9. Asylsuchende und ihre mitgef\u00fchrten Sachen sollen neu auch auf verfahrensrelevante Unterlagen und Beweismittel sowie alkoholische Getr\u00e4nke hin durchsucht werden k\u00f6nnen. Dies entspricht der bereits heute geltenden Regelung auf Verordnungsstufe. Es soll pr\u00e4zisiert werden, dass die Durchsuchung nur von Personen gleichen Geschlechts durchgef\u00fchrt werden darf und dass den Anliegen von minderj\u00e4hrigen Asylsuchenden angemessen Rechnung getragen werden soll.</p>\n<p>Ein Hinweis zu den Disziplinarmassnahmen gem\u00e4ss Artikel 25a: In Absatz 3 werden die m\u00f6glichen Disziplinarmassnahmen auf Gesetzesstufe abschliessend aufgez\u00e4hlt. Weiter mache ich einen Hinweis zur \u00dcbertragung von Aufgaben an Dritte und an die Kantone gem\u00e4ss den Artikeln 25c und 25d des Entwurfes: Es soll eine hinreichend bestimmte gesetzliche Grundlage geschaffen werden, die es dem SEM erlaubt, Aufgaben im Bereich der Betreuung und Unterbringung sowie zur Gew\u00e4hrleistung von Sicherheit und Ordnung durch einen Vertrag auf Dritte zu \u00fcbertragen. Die zu delegierenden T\u00e4tigkeiten im Bereich Sicherheit und Ordnung werden abschliessend aufgef\u00fchrt.</p>\n<p>In der Vernehmlassung begr\u00fcsste die Mehrheit der Kantone die vorgeschlagenen \u00c4nderungen. Von den Parteien unterst\u00fctzten die Mitte und die SVP die Vorlage ohne \u00c4nderungsvorschl\u00e4ge. Die EVP, die Gr\u00fcnen und die SP begr\u00fcssten die Vorlage im Grundsatz, brachten jedoch viele \u00c4nderungsvorschl\u00e4ge ein.</p>\n<p>Die SPK-N ist ohne Gegenstimme auf den Entwurf eingetreten. Die Kommissionsmitglieder sahen in diesem Bereich allgemeinen Handlungsbedarf. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Fraktionen reichten \u00c4nderungsantr\u00e4ge ein, da ihnen der Entwurf unausgeglichen schien: f\u00fcr die einen zu sehr zugunsten der Asylsuchenden, f\u00fcr die anderen zu sehr zu deren Ungunsten. So wurde beispielsweise die Frage, ob minderj\u00e4hrige Asylsuchende speziell behandelt oder sogar von bestimmten Massnahmen wie Disziplinarmassnahmen und der vor\u00fcbergehenden Festhaltung ausgenommen werden sollen, lebhaft diskutiert. Schliesslich hat sich eine Kommissionsmehrheit f\u00fcr die Fassung des Bundesrates ausgesprochen, die vorsieht, dass den Interessen von minderj\u00e4hrigen Asylsuchenden angemessen Rechnung zu tragen ist. Auch der Einsatz von Waffen oder Hilfsmitteln durch das Sicherheitspersonal der Zentren wurde eingehend diskutiert, wobei sich die Mehrheit auch hier f\u00fcr die Fassung des Bundesrates ausgesprochen hat, welche den Einsatz von Waffen untersagt.</p>\n<p>Die Kommission hat am Entwurf des Bundesrates letztlich nur wenig ge\u00e4ndert und diesen in der Gesamtabstimmung mit 14 zu 10 Stimmen angenommen. Es wurden allerdings zahlreiche Minderheitsantr\u00e4ge zu Durchsuchung, Disziplinarmassnahmen, vor\u00fcbergehende Festhaltung, \u00dcbertragung von Aufgaben an Dritte und Beschwerderecht eingereicht, die wir in den beiden nachfolgenden Bl\u00f6cken ja dann beraten werden. Zur Information: Wir werden die Berichterstattung f\u00fcr die Detailberatung aufteilen. Kollege Fonio wird \u00fcber Block 1 berichten und ich dann \u00fcber Block[NB]2.</p>\n<p>Ich bitte Sie im Namen der SPK-N, auf die Vorlage einzutreten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20240918","MeetingVerbalixOid":3914,"IdSession":"5205","SpeakerFirstName":"Peter","SpeakerLastName":"Schilliger","SpeakerFullName":"Schilliger Peter","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":3,"CantonName":"Lucerne","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Groupe lib\u00e9ral-radical","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1726650806566)\/","End":"\/Date(1726651111669)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1788792032631)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1726650806567+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1726651111670+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344581L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344581L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344581L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344581L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344581L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"344581","Language":"FR","IdSubject":"65555","VoteId":null,"PersonNumber":10843,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Vorlage zur Asylgesetzrevision kommt ja eher etwas unauff\u00e4llig daher. Sie beinhaltet aber sehr wichtige Themen. Es ist richtig und es ist wichtig, die Sicherheit und den Betrieb in den Asylzentren besser zu regeln. Noch viel wichtiger w\u00e4re es aber, die Sicherheit ausserhalb der Asylzentren zu regeln. Das ist das Problem dieser Vorlage. Es geht prim\u00e4r um den Schutz von Asylsuchenden vor anderen Asylsuchenden; noch wichtiger w\u00e4re aber der Schutz der Bev\u00f6lkerung vor Schutzsuchenden, die nicht wissen, wie man sich bei uns benimmt. Doch das ist leider nur ein Randthema im bundesr\u00e4tlichen Entwurf.</p>\n<p>Ich bin \u00fcberzeugt davon, dass die Schweizer Bev\u00f6lkerung hinter der humanit\u00e4ren Tradition der Schweiz steht. Das br\u00f6ckelt aber immer mehr, wenn die Sicherheitsprobleme nicht endlich gel\u00f6st werden. Und in diesem Bereich wurde in der Vergangenheit mit sehr viel Larifari sehr viel Vertrauen verspielt. Mit Sch\u00f6nreden l\u00f6sen sich diese Probleme nicht in Luft auf - schauen Sie nach Deutschland -, das scheint der linken Ratsseite noch immer nicht klar zu sein.</p>\n<p>Asylsuchende sind Personen, die bei uns Schutz suchen, weil sie darlegen, in ihrer Heimat verfolgt zu sein. Sie sind G\u00e4ste in unserem Land, und so sollen sie sich auch benehmen. Das ist leider nicht immer der Fall: Die Asylkriminalit\u00e4t steigt und steigt. Sie hat sich in den letzten zwei Jahren verdoppelt. Das ist nicht tolerierbar, das ist nicht akzeptierbar, und das kann unserer Bev\u00f6lkerung auch nicht mehr zugemutet werden. [PAGE 1653] </p>\n<p>Wir wollen mehr Sicherheit in den Asylzentren, aber nicht nur in den Zentren, sondern auch ausserhalb der Zentren. Unsere Bev\u00f6lkerung erwartet, dass in diesem Bereich mehr durchgegriffen wird, und das zum Beispiel nicht bloss mit einer K\u00fcrzung des Sackgelds oder mit einer Verbannung vom gemeinsamen Pingpongtisch. Hier erweist sich die bundesr\u00e4tliche Vorlage als zahnloser Tiger. Jeder Rekrut wird in der Rekrutenschule viel h\u00e4rter angepackt. Es drohen bis zu zehn Tage scharfer Arrest, das bedeutet Einzelhaft.</p>\n<p>Ich glaube nicht, dass die Softmassnahmen in diesem Gesetzentwurf die Asylbewerber, die auch oft aus archaisch gepr\u00e4gten Kulturen stammen, wirklich beeindrucken. Ich glaube eher, das Gegenteil ist der Fall. Wenn solche Massnahmen noch bis zum Bundesverwaltungsgericht angefochten werden k\u00f6nnen, und das noch mit unentgeltlicher Rechtspflege, dann ist das komplett absurd. Wir wollen Disziplinarmassnahmen, die diesen Namen auch verdienen. Wer nicht weiss, wie man sich bei uns, in einem Gastland, benimmt, der soll nicht und der darf nicht mit Samthandschuhen angepackt werden. Er muss die Konsequenzen sp\u00fcren. Es geht um die Sicherheit. Es geht um nicht weniger als um die Sicherheit unserer Bev\u00f6lkerung, und diese muss zuoberst stehen!</p>\n<p>Wir wollen nicht nur Asylsuchende vor anderen Asylsuchenden sch\u00fctzen; wir wollen in erster Linie unsere Bev\u00f6lkerung vor Asylsuchenden ausserhalb der Zentren sch\u00fctzen. Wir[NB]wollen[NB]strengere und wir wollen l\u00e4nger andauernde Disziplinarmassnahmen, und wir wollen das auch dann, wenn Asylsuchende die Sicherheit ausserhalb der Zentren gef\u00e4hrden. Wir wollen Massnahmen gegen alle, auch gegen Minderj\u00e4hrige, wenn sie gef\u00e4hrlich sind. Dabei m\u00fcssen selbstverst\u00e4ndlich auch elektronische Ger\u00e4te durchsucht werden k\u00f6nnen. Eines wollen wir ganz sicher nicht: einen aufgeblasenen, teuren Beschwerdeapparat. Das ist ein weiterer, v\u00f6llig unn\u00f6tiger Swiss Finish. In diesen Punkten erwartet die SVP-Fraktion klare Verbesserungen.</p>\n<p>Wir werden trotz dieser Vorbehalte auf die Vorlage eintreten. Aber wir bitten Sie, den von uns beantragten Versch\u00e4rfungen zuzustimmen. Wenn diese alle abgelehnt werden, dann werden wir diese zahnlose Vorlage nicht mehr unterst\u00fctzen, weil sie nur zu mehr Kosten, aber nicht zu mehr Sicherheit f\u00fcr unsere Bev\u00f6lkerung f\u00fchrt.</p>\n<p>Ich m\u00f6chte es noch einmal in aller Deutlichkeit betonen: Unsere Bev\u00f6lkerung erwartet von uns hier drin, dass wir diese Probleme im Asylbereich nun endlich anpacken und l\u00f6sen!</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20240918","MeetingVerbalixOid":3914,"IdSession":"5205","SpeakerFirstName":"Pascal","SpeakerLastName":"Schmid","SpeakerFullName":"Schmid Pascal","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":20,"CantonName":"Thurgovie","CantonAbbreviation":"TG","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1726651734400)\/","End":"\/Date(1726652029945)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1788792032637)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1726651734400+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1726652029947+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344582L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344582L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344582L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344582L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344582L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"344582","Language":"FR","IdSubject":"65555","VoteId":null,"PersonNumber":4272,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>La mise en oeuvre de la nouvelle politique d'asile suisse, portant sur l'acc\u00e9l\u00e9ration des proc\u00e9dures, s'illustre depuis le 1er mars 2019, par le d\u00e9veloppement des fameux centres f\u00e9d\u00e9raux pour requ\u00e9rants d'asile qui ont beaucoup fait parler d'eux. Un rapport de la Commission nationale de pr\u00e9vention de la torture a confirm\u00e9 des dysfonctionnements graves, le syst\u00e8me de gestion des centres, de plus en plus privatis\u00e9, entra\u00eenant des violences \u00e0 r\u00e9p\u00e9tition.</p>\n<p>Alors, oui, on attendait impatiemment le rapport d'enqu\u00eate de l'ancien juge Oberholzer, men\u00e9 \u00e0 la suite de violences r\u00e9p\u00e9t\u00e9es dans les centres f\u00e9d\u00e9raux d'asile \u00e0 l'encontre de requ\u00e9rantes et requ\u00e9rants d'asile. On attendait aussi la r\u00e9plique du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, soit une adaptation du cadre l\u00e9gal pour combler les lacunes rapport\u00e9es dans l'enqu\u00eate. Aucune base l\u00e9gale ne peut l\u00e9gitimer la violence. Au contraire, la loi doit assurer un \u00e9tat de droit. </p>\n<p>Si le projet vient certes combler des lacunes importantes et met en oeuvre certaines recommandations du rapport, comme le principe de proportionnalit\u00e9 concernant le recours \u00e0 la contrainte polici\u00e8re ou \u00e0 la r\u00e9tention provisoire, il comprend malheureusement de nombreuses carences, tenant trop peu compte des besoins des personnes en qu\u00eate de protection.</p>\n<p>Les fouilles corporelles resteront syst\u00e9matiques et non r\u00e9serv\u00e9es aux cas de soup\u00e7on concret. Le projet de loi ne propose d'ailleurs pas la possibilit\u00e9 de choisir le genre de la personne qui effectue la fouille. Si les armes restent fort heureusement interdites, les moyens auxiliaires lors des interventions du personnel de s\u00e9curit\u00e9 sont autoris\u00e9s. Par moyens auxiliaires, on entend menottes, cha\u00eenes ou encore chiens de service. L'externalisation de t\u00e2ches \u00e0 des tiers, d\u00e9sormais \u00e9crite noir sur blanc dans la loi, ne doit en aucun cas d\u00e9responsabiliser [PAGE 1654] l'Etat. Des prescriptions contraignantes, des instruments de contr\u00f4le appropri\u00e9s et des services de signalement ind\u00e9pendants sont donc autant d'\u00e9l\u00e9ments essentiels pour garantir l'\u00e9tat de droit. Ces \u00e9l\u00e9ments sont malheureusement incomplets dans la pr\u00e9sente r\u00e9vision.</p>\n<p>Et les enfants dans tout cela? Ils repr\u00e9sentent probablement la pi\u00e8ce ma\u00eetresse de cette loi. C'est certainement l\u00e0 que le b\u00e2t blesse le plus. Si, \u00e0 plusieurs reprises, la Commission nationale de pr\u00e9vention de la torture a soulign\u00e9 le manque de protection des enfants dans les centres d'asile, la pr\u00e9sente loi, au lieu de leur apporter davantage de s\u00e9curit\u00e9, les inclut dans les durcissements pr\u00e9vus, tels que les fouilles et les mesures disciplinaires. Par mesures disciplinaires - et c'est bien de l'expliquer -, on entend l'interdiction d'entrer dans certains locaux du centre, la d\u00e9fense de participer aux programmes d'occupation ou m\u00eame l'exclusion du centre d'une dur\u00e9e maximale de 72 heures. L'h\u00e9bergement des mineurs dans ces centres est donc mis en p\u00e9ril. Les mineurs d\u00e8s 15 ans ne sont par ailleurs pas non plus \u00e9pargn\u00e9s par la r\u00e9tention provisoire, soit l'enfermement, pourtant parfaitement incompatible avec la Convention internationale des droits de l'enfant.</p>\n<p>Alors, que dire? On avait l'occasion de renforcer la loi, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a fini par l'affaiblir, ou, plut\u00f4t, par mettre un empl\u00e2tre sur une jambe de bois. Heureusement, nous avons maintenant l'occasion de rectifier le tir, de corriger la copie, en soutenant de nombreuses propositions de minorit\u00e9 que nous aurons l'occasion de d\u00e9tailler durant la discussion sur les deux blocs. Il sera tr\u00e8s important de les pr\u00e9senter en d\u00e9tail, car ces propositions de minorit\u00e9 permettraient d'am\u00e9liorer clairement le projet qui nous est pr\u00e9sent\u00e9.</p>\n<p>Le groupe des Verts vous propose d'entrer en mati\u00e8re, mais si les propositions de minorit\u00e9 qui permettent de corriger la copie, notamment pour ce qui concerne la protection des enfants, ne sont pas soutenues, nous refuserons cette modification.</p>\n<p>Die Revision des Asylgesetzes ist ein Angriff auf die Grundrechte. Mit einem Ja zum Eintreten auf die Revision erhalten wir die M\u00f6glichkeit, sie zu korrigieren und mit der Kinderrechtskonvention kompatibel zu machen. Sollte dies nicht geschehen, wird die Gr\u00fcne Fraktion die Revision am Schluss ablehnen m\u00fcssen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20240918","MeetingVerbalixOid":3914,"IdSession":"5205","SpeakerFirstName":"Delphine","SpeakerLastName":"Klopfenstein Broggini","SpeakerFullName":"Klopfenstein Broggini Delphine","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":25,"CantonName":"Gen\u00e8ve","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Groupe des VERT-E-S","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1726652325336)\/","End":"\/Date(1726652567637)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1788792032641)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1726652325337+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1726652567637+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344589L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344589L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344589L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344589L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=344589L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"344589","Language":"FR","IdSubject":"65555","VoteId":null,"PersonNumber":4222,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Von einer \"Gewaltzone Asylheim\" oder von \"Rapporten der Gewalt\" war im Fr\u00fchjahr 2021 in verschiedenen Medien die Rede. Der Vorwurf lautete, dass es zu systematischer Gewaltanwendung durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sicherheitsdienste gegen\u00fcber Asylsuchenden komme. Eine von alt Bundesrichter Niklaus Oberholzer geleitete Untersuchung kam zwar zum Schluss, dass[NB]es[NB]keine Hinweise auf systematische Gewalt in den Bundesasylzentren gebe, dass aber in Einzelf\u00e4llen doch ein fehlerhaftes Verhalten vorliege und dass verschiedene Aspekte des Betriebs der Bundesasylzentren nicht oder nur ungen\u00fcgend oder nicht auf Gesetzesstufe geregelt seien.</p>\n<p>Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP begr\u00fcsst es, dass der Bundesrat mit der vorliegenden \u00c4nderung des Asylgesetzes auf die Ergebnisse des Untersuchungsberichtes reagiert. Die F\u00fchrung eines Bundesasylzentrums ist anspruchsvoll. M\u00e4nner, Frauen, Kinder verschiedener Nationen und Religionen leben auf engem Raum zusammen. Das Konfliktpotenzial ist riesig. Ohne klare Spielregeln kann es keinen geordneten Betrieb geben. </p>\n<p>Die Mitte-Fraktion m\u00f6chte beides: einerseits ein ausreichendes Instrumentarium f\u00fcr die Mitarbeitenden des SEM und f\u00fcr beauftragte Dritte zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung, und da geh\u00f6ren auch polizeiliche Zwangsmassnahmen dazu. Das schulden wir den Mitarbeitenden und der Bev\u00f6lkerung im Umkreis der Asylzentren, aber auch den schw\u00e4cheren Personen unter den Asylsuchenden. Andererseits wollen wir nicht, dass die Asylsuchenden irgendwelcher staatlicher Willk\u00fcr und polizeilichen Zwangsmassnahmen ohne ausreichende Rechtsgrundlage ausgesetzt sind. Ein Bundesasylzentrum darf in unserem Land nie ein rechtsfreier Raum sein. </p>\n<p>In diesem Sinne bittet Sie die Mitte-Fraktion, auf die Vorlage einzutreten. Zu den einzelnen Minderheiten und zu den Themen, die teilweise auch in der Eintretensdebatte schon angesprochen wurden, werden wir uns bei den entsprechenden Bl\u00f6cken \u00e4ussern. </p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Die Beratung dieses Gesch\u00e4ftes wird unterbrochen </i>[GZ]</p>\n<p><i>Le d\u00e9bat sur cet objet est interrompu</i></p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20240918","MeetingVerbalixOid":3914,"IdSession":"5205","SpeakerFirstName":"Nicol\u00f2","SpeakerLastName":"Paganini","SpeakerFullName":"Paganini Nicol\u00f2","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":17,"CantonName":"St-Gall","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1726652579651)\/","End":"\/Date(1726652731271)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1788792032649)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1726652579650+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1726652731270+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"65555","Language":"FR","IdMeeting":"4971","VerbalixOid":754445,"SortOrder":3,"Modified":"\/Date(1788792032629)\/"}}