{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=67550L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=67550L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5054L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5054L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5054L,Language='IT')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5054L,Language='IT')/Subjects"}},"ID":"5054","Language":"IT","MeetingNumber":13,"IdSession":5207,"SessionNumber":7,"SessionName":"Sessione primaverile 2025","Council":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CouncilAbbreviation":"CN","Date":"\/Date(1742342400000)\/","Begin":"1500","Modified":"\/Date(1745596528267)\/","LegislativePeriodNumber":52,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Tredicesima seduta","SortOrder":13,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20240430,IdSubject=67550L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20240430,IdSubject=67550L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20240430,IdSubject=67550L,Language='IT')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20240430,IdSubject=67550L,Language='IT')/Businesses"}},"IdSubject":"67550","BusinessNumber":20240430,"Language":"IT","BusinessShortNumber":"24.430","Title":"Sorveglianza elettronica in caso di pene con condizionale parziale. 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Bisher konnte die elektronische \u00dcberwachung bei Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr angeordnet werden. Durch ein Bundesgerichtsurteil vom M\u00e4rz 2024 soll neu auch bei teilbedingten Strafen von zwei bis drei Jahren eine Fussfessel m\u00f6glich sein, wenn der vollziehbare Teil bis zw\u00f6lf Monate betr\u00e4gt. Es gibt also dadurch eine massive Milderung von mittelschweren bis schweren Freiheitsstrafen. </p>\n<p>Die Bev\u00f6lkerung spricht sich in Umfragen immer wieder f\u00fcr l\u00e4ngere Freiheitsstrafen aus, gerade bei Gewaltdelikten. Die Sicherheit geht vor. Viele sind sich auch nicht bewusst, dass Fussfesseln nur zu B\u00fcrozeiten \u00fcberwacht werden. Dar\u00fcber wurde gerade k\u00fcrzlich in der Zeitung berichtet. Wir w\u00e4hnen uns hier in falscher Sicherheit. In Spanien tragen T\u00e4ter und Opfer ein elektronisches GPS-Ger\u00e4t. Sobald der Abstand weniger als 500 Meter betr\u00e4gt, schl\u00e4gt es Alarm und die Polizei kann sehr schnell reagieren. Es braucht hier keine vordefinierten Verbotszonen, und es gibt f\u00fcr das Opfer einen sogenannten Panikknopf. </p>\n<p>Wir haben noch das \u00e4ltere System in der Schweiz. Man darf die Sicherheit solcher Fussfesseln also nicht \u00fcbersch\u00e4tzen. Umso wichtiger ist es, dass Fussfesseln nicht auch bei schweren Delikten mit Freiheitsstrafen von zwei bis drei Jahren zur Anwendung kommen. </p>\n<p>Meine parlamentarische Initiative wurde von 62 Personen mitunterzeichnet, darunter Personen aus fast allen Parteien, auch von vielen aus der Mitte-Partei und aus der FDP, was mich gefreut hat. In der Kommission f\u00fcr Rechtsfragen war die Abstimmung \u00e4usserst knapp, mit nur einer Stimme Unterschied. Die Kommission f\u00fcr Rechtsfragen argumentierte [PAGE 476] damit, dass die Fussfesseln kosteng\u00fcnstiger sind als ein Freiheitsentzug. Die Kosten k\u00f6nnen aber nicht wichtiger sein als die Sicherheit. Wenn die Gefahr eines R\u00fcckfalls besteht - was zum Beispiel bei h\u00e4uslicher Gewalt sehr oft der Fall ist -, muss die Sicherheit klar vorgehen. Der Abschreckungseffekt ist ebenfalls zentral, dies habe ich auch w\u00e4hrend meiner Arbeit bei der Staatsanwaltschaft und beim Gericht festgestellt. Taten werden gar nicht erst ver\u00fcbt, wenn Gef\u00e4ngnis droht. </p>\n<p>Bei leichteren Delikten und wenn ein T\u00e4ter eine feste Arbeitsstelle und ein stabiles Umfeld hat, macht Electronic Monitoring sicher Sinn, nicht aber bei schweren Delikten. Die bisherige Bundesgerichtspraxis - elektronische \u00dcberwachung bei einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr - soll somit beibehalten werden.</p>\n<p>In der Kommission f\u00fcr Rechtsfragen wurde auch erw\u00e4hnt, dass es nicht zweckm\u00e4ssig sei, die Halbgefangenschaft und das Electronic Monitoring unterschiedlich zu handhaben. Aber genau dies wird jetzt gemacht. Ausserdem ist der T\u00e4ter bei der Halbgefangenschaft am Abend und in der Nacht im Gef\u00e4ngnis und geht tags\u00fcber einer Arbeit nach. Er verbringt also seine Ruhezeit im Gef\u00e4ngnis, ganz anders als beim Electronic Monitoring, bei dem ein T\u00e4ter nie im Gef\u00e4ngnis ist. Daher sehe ich diese Lockerung als sehr heikel an. Auch ein Grossteil der Lehre, der Juristen ist \u00fcbrigens dieser Meinung, und f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung ist es noch viel klarer, dass die Praxis nicht gelockert werden soll, sondern beibehalten werden soll. </p>\n<p>Ich bitte Sie daher, dieser parlamentarischen Initiative Folge zu geben, damit das Bundesgericht an der bisherigen bew\u00e4hrten Praxis betreffend Fussfesseln festh\u00e4lt und es keine Milderungen auf Kosten der Sicherheit der Bev\u00f6lkerung gibt. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250319","MeetingVerbalixOid":3997,"IdSession":"5207","SpeakerFirstName":"Nina","SpeakerLastName":"Fehr D\u00fcsel","SpeakerFullName":"Fehr D\u00fcsel Nina","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":1,"CantonName":"Zurigo","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gruppo dell'Unione democratica di Centro","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1742407924939)\/","End":"\/Date(1742408209170)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876746581)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1742407924940+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1742408209170+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355089L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355089L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355089L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355089L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355089L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"355089","Language":"IT","IdSubject":"67550","VoteId":null,"PersonNumber":4154,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Cher coll\u00e8gue et confr\u00e8re, vous venez de laisser entendre que la surveillance \u00e9lectronique est surtout une affaire de criminels en col blanc, c'est-\u00e0-dire de gens comme moi, qui portent une cravate. Qu'est-ce qui vous permet de dire une chose pareille?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250319","MeetingVerbalixOid":3997,"IdSession":"5207","SpeakerFirstName":"Jean-Luc","SpeakerLastName":"Addor","SpeakerFullName":"Addor Jean-Luc","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":23,"CantonName":"Vallese","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Gruppo dell'Unione democratica di Centro","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1742408982022)\/","End":"\/Date(1742409001630)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876746594)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1742408982023+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1742409001630+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355094L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355094L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355094L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355094L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355094L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"355094","Language":"IT","IdSubject":"67550","VoteId":"30424","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sidentin </b>(Christ Katja, zweite Vizepr\u00e4sidentin): Die Mehrheit der Kommission beantragt, der parlamentarischen Initiative keine Folge zu geben. Eine Minderheit Tuena beantragt, der parlamentarischen Initiative Folge zu geben.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abstimmung - Vote </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr Folgegeben ... 94 Stimmen [GZ]</p>\n<p>Dagegen ... 93 Stimmen [GZ]</p>\n<p>(5 Enthaltungen)[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Schluss der Sitzung um 18.40 Uhr </i>[GZ]</p>\n<p><i>La s\u00e9ance est lev\u00e9e \u00e0 18 h 40 </i>[PAGE 478]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250319","MeetingVerbalixOid":3997,"IdSession":"5207","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":8,"Start":"\/Date(1742409048504)\/","End":"\/Date(1742409348504)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876746598)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1742409048503+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1742409348503+0060)\/","VoteBusinessNumber":20240430,"VoteBusinessShortNumber":"24.430","VoteBusinessTitle":"Initiative parlementaire\nFehr D\u00fcsel Nina.\nSurveillance \u00e9lectronique\nen cas de sursis partiel.\nConsid\u00e9rer\nla dur\u00e9e totale de la peine"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355096L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355096L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355096L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355096L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355096L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"355096","Language":"IT","IdSubject":"67550","VoteId":null,"PersonNumber":4175,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Meine Kollegin Nina Fehr D\u00fcsel hat detailliert begr\u00fcndet, warum meine Minderheit Sie bittet, diesen Vorstoss zu unterst\u00fctzen. Ich muss Ihnen sagen, wir sind erschrocken, als eine Zeitung - es war \"20 Minuten\" - berichtete, dass Leute, welche Fussfesseln anhaben, nur w\u00e4hrend der B\u00fcrozeiten \u00fcberwacht werden. Das ist in gewissen Kantonen der Fall. Fragen Sie einmal in der Bev\u00f6lkerung nach, was sie unter Fussfesseln versteht. Unter Fussfesseln versteht man, dass diese Leute w\u00e4hrend 24 Stunden, sieben Tage die Woche \u00fcberwacht werden k\u00f6nnen. Wenn das nur w\u00e4hrend der B\u00fcrozeiten so ist, ist ja klar, dass diese Leute - es betrifft meistens F\u00e4lle von Beziehungsdelikten - dann wieder freien Lauf haben, entsprechende Delikte auszuf\u00fchren; es gibt nirgends Alarm. Das, muss ich Ihnen sagen, kann nicht sein.</p>\n<p>Jetzt geht es um einen weiteren Schritt, n\u00e4mlich darum, dass man den Einsatz von Fussfesseln noch lockern will. Eigentlich sollte das Gegenteil der Fall sein. Ich muss Ihnen das sagen: Das Gegenteil sollte der Fall sein, n\u00e4mlich dass solche Leute ihre Strafen nicht mit Fussfesseln verb\u00fcssen k\u00f6nnen sollten, sondern dass sie im Gef\u00e4ngnis sein sollten. Das ist leider nicht der Fall.</p>\n<p>Ich m\u00f6chte Sie bitten, hier die Minderheit Ihrer Kommission f\u00fcr Rechtsfragen zu unterst\u00fctzen. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250319","MeetingVerbalixOid":3997,"IdSession":"5207","SpeakerFirstName":"Mauro","SpeakerLastName":"Tuena","SpeakerFullName":"Tuena Mauro","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":1,"CantonName":"Zurigo","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gruppo dell'Unione democratica di Centro","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1742408223261)\/","End":"\/Date(1742408345583)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876746583)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1742408223260+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1742408345583+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355099L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355099L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355099L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355099L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355099L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"355099","Language":"IT","IdSubject":"67550","VoteId":null,"PersonNumber":4327,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>L'auteure de l'initiative parlementaire et le porte-parole de la minorit\u00e9 ont fait \u00e9tat des craintes et des aspirations de la population. Croyez bien, ch\u00e8res et chers coll\u00e8gues, que la majorit\u00e9 de la commission a aussi eu \u00e0 l'esprit les craintes et les souhaits de la population en mati\u00e8re de politique p\u00e9nale et de politique criminelle. Le souhait, le besoin - j'ai m\u00eame envie de dire \"primordial\" - en la mati\u00e8re est de pr\u00e9venir la r\u00e9cidive, c'est-\u00e0-dire d'\u00e9viter qu'il y ait davantage de d\u00e9lits, d'infractions et de crimes commis. La question que s'est donc pos\u00e9e la commission est de savoir comment parvenir \u00e0 r\u00e9duire la r\u00e9cidive. </p>\n<p>La majorit\u00e9 de la commission pense que c'est en soutenant la d\u00e9cision prise par le Tribunal f\u00e9d\u00e9ral et en maintenant le r\u00e9gime l\u00e9gal tel qu'il a \u00e9t\u00e9 interpr\u00e9t\u00e9 par notre Haute Cour. Pour [PAGE 477] la commission, je vous rapporte les quelques r\u00e9flexions que nous nous sommes faites: la commission a si\u00e9g\u00e9 le 16 janvier de cette ann\u00e9e pour traiter cette initiative parlementaire. Vous avez compris la demande qui \u00e9mane de notre coll\u00e8gue Fehr D\u00fcsel: elle consiste \u00e0 revenir sur la jurisprudence r\u00e9cente du Tribunal f\u00e9d\u00e9ral, \u00e0 en modifier l'interpr\u00e9tation; c'est la question de savoir quel type de dur\u00e9e de peine l'on doit prendre en compte lorsqu'il s'agit de prononcer une surveillance \u00e9lectronique en cas de sursis partiel. Vous connaissez l'institution du sursis partiel: le sursis partiel est une modalit\u00e9 d'ex\u00e9cution de la peine lorsqu'on estime qu'un d\u00e9linquant condamn\u00e9 a un certain pronostic favorable et qu'il peut n'ex\u00e9cuter qu'une seule partie de sa peine sous forme de peine privative de libert\u00e9, le reste \u00e9tant donc ex\u00e9cut\u00e9 sous la forme d'un sursis. Prenons l'exemple d'une peine de 2 ans dont 1 ann\u00e9e est ferme et 1 ann\u00e9e avec sursis. La question qui s'est pos\u00e9e au Tribunal f\u00e9d\u00e9ral, c'\u00e9tait celle de savoir, pour d\u00e9terminer si l'on pouvait prononcer une surveillance \u00e9lectronique, si l'on devait prendre en consid\u00e9ration les 2 ans de la peine totale ou la partie soumise \u00e0 une peine ferme.</p>\n<p>Car je n'ai pas encore rappel\u00e9 ce d\u00e9tail important: dans l'article de loi qui concerne la surveillance \u00e9lectronique, un cadre maximal est fix\u00e9 pour la possibilit\u00e9 de prononcer la surveillance \u00e9lectronique. Il est de 20 jours au minimum et jusqu'\u00e0 12 mois au maximum. La question qui se posait au Tribunal f\u00e9d\u00e9ral \u00e9tait, dans la situation d'une peine sup\u00e9rieure \u00e0 12 mois, dont la partie ferme \u00e9tait de 12 mois ou inf\u00e9rieure \u00e0 12 mois - je ne m'en souviens plus exactement. Le Tribunal f\u00e9d\u00e9ral a jug\u00e9 qu'il fallait retenir que l'article 79b du code p\u00e9nal impliquait de prendre en consid\u00e9ration la partie ferme de la peine et non la totalit\u00e9 de la peine.</p>\n<p>Je donnerai deux arguments brefs pour r\u00e9sumer la position du Tribunal f\u00e9d\u00e9ral, qui s'est appuy\u00e9 sur les travaux parlementaires pour arriver \u00e0 sa conclusion. Premier argument: lorsque l'on examine certaines modalit\u00e9s d'ex\u00e9cution de la peine, typiquement la semi-d\u00e9tention, on ne prend pas en compte la peine totale, mais on prend en compte la peine ferme. Il serait quelque peu contradictoire de prendre en consid\u00e9ration la peine totale pour la surveillance \u00e9lectronique et[NB]non[NB]pour[NB]la[NB]semi-d\u00e9tention;[NB]vous[NB]en[NB]conviendrez avec moi.</p>\n<p>Second argument, qui me para\u00eet tout aussi important: le Tribunal f\u00e9d\u00e9ral a dit que, dans toute une s\u00e9rie de situations, le sursis partiel \u00e9tait prononc\u00e9 justement parce qu'il y avait un pronostic plut\u00f4t favorable. On se retrouverait donc dans une situation o\u00f9 quelqu'un qui a b\u00e9n\u00e9fici\u00e9 d'un sursis partiel, avec un pronostic plut\u00f4t favorable serait priv\u00e9 de la possibilit\u00e9 d'une surveillance \u00e9lectronique, alors que quelqu'un qui n'a pas un pronostic favorable et qui est condamn\u00e9 \u00e0 10 ou 12 mois de prison ferme, lui, pourrait b\u00e9n\u00e9ficier d'une surveillance \u00e9lectronique.</p>\n<p>Enfin, je conclus, plus g\u00e9n\u00e9ralement, en rappelant \u00e0 quel point la surveillance \u00e9lectronique est une modalit\u00e9 importante d'ex\u00e9cution des peines, mais aussi en rappelant \u00e0 quel point cette modalit\u00e9 n'est pas laiss\u00e9e \u00e0 la libre appr\u00e9ciation des juges, et encore moins \u00e0 celle des personnes concern\u00e9es. Le juge est cadr\u00e9 par la loi. Il y a toute une s\u00e9rie de crit\u00e8res \u00e0 respecter. Il faut bien s\u00fbr un pronostic favorable, c'est-\u00e0-dire un risque de r\u00e9cidive faible. Il faut que la personne en question ait un logement en Suisse et une activit\u00e9 en Suisse. On a donc plut\u00f4t affaire - \u00e0 vrai dire - \u00e0 de la criminalit\u00e9 en col blanc. On a donc affaire \u00e0 des personnes qui ont des attaches en Suisse, qui sont au b\u00e9n\u00e9fice d'un pronostic favorable et pour lesquelles l'autorit\u00e9 d'ex\u00e9cution des peines peut prendre le risque - si j'ose dire - d'un bracelet \u00e9lectronique. Je note au passage qu'un ancien pr\u00e9sident fran\u00e7ais en b\u00e9n\u00e9ficie actuellement.</p>\n<p>C'est donc dans le sens de la resocialisation, pour faire en sorte que l'on r\u00e9duise le risque de r\u00e9cidive, que la commission, par 12 voix contre 11 et 1 abstention, vous recommande de ne pas donner suite \u00e0 cette initiative parlementaire.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250319","MeetingVerbalixOid":3997,"IdSession":"5207","SpeakerFirstName":"Rapha\u00ebl","SpeakerLastName":"Mahaim","SpeakerFullName":"Mahaim Rapha\u00ebl","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":22,"CantonName":"Vaud","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Gruppo dei Verdi","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1742408668976)\/","End":"\/Date(1742408979154)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876746593)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1742408668977+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1742408979153+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355102L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355102L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355102L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355102L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355102L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"355102","Language":"IT","IdSubject":"67550","VoteId":null,"PersonNumber":4327,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>C'est int\u00e9ressant. Je suis heureux que vous ayez r\u00e9agi \u00e0 cette affirmation, parce que cela donne lieu \u00e0 des d\u00e9bats certainement passionnants. En r\u00e9alit\u00e9, c'\u00e9tait peut-\u00eatre une boutade provocatrice, mais qui se fonde sur les crit\u00e8res l\u00e9gaux. Imaginons qu'on ait affaire \u00e0 des d\u00e9linquants condamn\u00e9s qui ont un domicile en Suisse, une activit\u00e9 r\u00e9guli\u00e8re en Suisse et dont le risque de r\u00e9cidive est faible. Tendanciellement et sociologiquement, ce sont plut\u00f4t des personnes ayant des ressources \u00e9conomiques qui sont domicili\u00e9es en Suisse, c'est-\u00e0-dire quand m\u00eame plus rarement des personnes qui font typiquement partie de la criminalit\u00e9 en col bleu. Il y en a certainement, mais, tendanciellement, les crit\u00e8res l\u00e9gaux font qu'on a plut\u00f4t affaire \u00e0 ce type de personne. Col blanc, ai-je dit, et non pas cravate - vous l'aurez not\u00e9, cher coll\u00e8gue.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250319","MeetingVerbalixOid":3997,"IdSession":"5207","SpeakerFirstName":"Rapha\u00ebl","SpeakerLastName":"Mahaim","SpeakerFullName":"Mahaim Rapha\u00ebl","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":22,"CantonName":"Vaud","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Gruppo dei Verdi","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1742409001630)\/","End":"\/Date(1742409048504)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876746596)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1742409001630+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1742409048503+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355104L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355104L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355104L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355104L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355104L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"355104","Language":"IT","IdSubject":"67550","VoteId":null,"PersonNumber":4252,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p>Der Initiative keine Folge geben</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Tuena, Bally, B\u00fchler, Fehr D\u00fcsel, Gianini, Glur, Golay, Nantermod, Nicolet, Sormanni, Steinemann)[GZ]</p>\n<p>Der Initiative Folge geben</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>Ne pas donner suite \u00e0 l'initiative</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Tuena, Bally, B\u00fchler, Fehr D\u00fcsel, Gianini, Glur, Golay, Nantermod, Nicolet, Sormanni, Steinemann)[GZ]</p>\n<p>Donner suite \u00e0 l'initiative</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sidentin </b>(Christ Katja, zweite Vizepr\u00e4sidentin): Sie haben einen schriftlichen Bericht der Kommission erhalten. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250319","MeetingVerbalixOid":3997,"IdSession":"5207","SpeakerFirstName":"Katja","SpeakerLastName":"Christ","SpeakerFullName":"Christ Katja","SpeakerFunction":"2VP-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":12,"CantonName":"Basilea-Citt\u00e0","CantonAbbreviation":"BS","ParlGroupName":"Gruppo verde liberale","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1742407866581)\/","End":"\/Date(1742407924939)\/","Function":"2VP-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876746577)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1742407866580+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1742407924940+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355105L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355105L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355105L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355105L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355105L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"355105","Language":"IT","IdSubject":"67550","VoteId":null,"PersonNumber":4324,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Unsere Kommission hat an ihrer Sitzung vom 16.[NB]Januar 2025 die am 5.[NB]Juni 2024 eingereichte parlamentarische Initiative Fehr D\u00fcsel 24.430 vorgepr\u00fcft. Ziel der parlamentarischen Initiative ist eine Pr\u00e4zisierung des Schweizerischen Strafgesetzbuches; Artikel 79b Absatz 1 Litera a soll den Zusatz enthalten: \"bei teilbedingten Strafen ist die Gesamtdauer der Strafe (bedingter und unbedingter Teil) massgeblich\".</p>\n<p>Die Initiantin m\u00f6chte pr\u00e4zisieren, wann eine elektronische \u00dcberwachung bzw. Fussfessel zum Zug kommen soll. Ein Bundesgerichtsurteil vom 18.[NB]M\u00e4rz 2024 f\u00fchre zu einer \u00c4nderung der bisher bew\u00e4hrten Bundesgerichtspraxis, weil mittelschwere bis schwere Freiheitsstrafen eine massive Milderung erfahren w\u00fcrden. Der Abschreckungseffekt durch die Strafe sei somit nicht mehr gegeben. Die elektronische Fussfessel kann gem\u00e4ss Gesetz bei einer Freiheitsstrafe von bis zu zw\u00f6lf Monaten angeordnet werden. Wenn jetzt auch bei teilbedingten Strafen, etwa bei einer Freiheitsstrafe von zwei bis drei Jahren mit einem vollziehbaren Teil von maximal zw\u00f6lf Monaten, eine Fussfessel m\u00f6glich sein solle, f\u00fchre das dazu, dass Fussfesseln auch bei schweren Delikten wie Sexualstraftaten, schweren K\u00f6rperverletzungen oder Raub zur Anwendung kommen k\u00f6nnten. Elektronische \u00dcberwachung sei durchaus sinnvoll und zu begr\u00fcssen, die bisherige Regelung mit einer Beschr\u00e4nkung auf Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr sei aber richtig. Massgebend solle die Gesamtdauer einer Strafe sein.</p>\n<p>Das Gesetz sagt bloss, dass Electronic Monitoring f\u00fcr den Vollzug einer Freiheitsstrafe von zwanzig Tagen bis zw\u00f6lf Monaten m\u00f6glich sei, jedoch nicht explizit, was bei teilbedingten Strafen gilt, das heisst, ob auf die Gesamtstrafe oder nur auf den vollziehbaren Teil abzustellen sei. Das Bundesgericht hat sich im M\u00e4rz 2024 in einem entscheidrelevanten Fall einmal genau mit dieser Frage besch\u00e4ftigt. Dabei war f\u00fcr das Bundesgericht wesentlich, dass ein Abstellen auf die Gesamtdauer zu Widerspr\u00fcchen f\u00fchren w\u00fcrde; dies zum einen deshalb, weil f\u00fcr einen Vollzug in Form von Halbgefangenschaft immer auf die Dauer der vollziehbaren Strafe abgestellt werde. Somit k\u00f6nnte der unbedingte Teil von beispielsweise zehn Monaten bei einer teilbedingten Freiheitsstrafe zwar in Halbgefangenschaft verb\u00fcsst werden, aber nicht mittels Electronic Monitoring. Dies sei widerspr\u00fcchlich, weil der Gesetzgeber sowohl Halbgefangenschaft als auch Electronic Monitoring als gleichwertige alternative Vollzugsformen vorgesehen habe.</p>\n<p>Zum andern w\u00e4re es gem\u00e4ss Bundesgericht widerspr\u00fcchlich, dass jemand, der zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von zehn Monaten verurteilt wird, diese in Form von Electronic Monitoring verb\u00fcssen kann, nicht aber derjenige, dessen vollziehbarer Teil einer teilbedingten Strafe zehn Monate betr\u00e4gt. Den Widerspruch sieht das Bundesgericht darin, dass bei der zu einer unbedingten Strafe verurteilten Person eine schlechtere Legalprognose vorliegt, die Strafe aber mit Electronic Monitoring verb\u00fcsst werden kann. Bei dem zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe Verurteilten liege hingegen eine gute Prognose vor, der vollziehbare Teil der Strafe k\u00f6nne aber nicht mit Electronic Monitoring verb\u00fcsst werden.</p>\n<p>In der Diskussion wurde von den Gegnerinnen der parlamentarischen Initiative der Abschreckungseffekt durch h\u00e4rtere Strafen bezweifelt. Resozialisierung solle m\u00f6glich sein, wenn die Delinquenten eine Arbeitsstelle h\u00e4tten und ihnen eine gute Prognose ausgestellt werden k\u00f6nne. Zus\u00e4tzlich zur Strafe sollten nicht Probleme in der Gesellschaft oder materieller Art, wegen Arbeitslosigkeit, einer Resozialisierung im Wege stehen oder sie verhindern. Aus solchen Gr\u00fcnden sei Electronic Monitoring eingef\u00fchrt worden. Auch wurde auf den Unterschied der Kosten f\u00fcr den Staat hingewiesen: Freiheitsstrafen kosteten sehr viel, und auch die anschliessenden Massnahmen zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt seien teuer. Die Argumente des Bundesgerichtes seien \u00fcberzeugend. Beim Vorstoss handle es sich durchaus um eine Versch\u00e4rfung des Gesetzes. Aus der Kriminologie weiss man, dass weniger die Art oder L\u00e4nge der Strafe einen Abschreckungseffekt hat als vielmehr der Grad der Entdeckungswahrscheinlichkeit.</p>\n<p>Die Kommission hat dieser parlamentarischen Initiative mit 12 zu 11 Stimmen bei 1 Enthaltung keine Folge gegeben. Wir bitten Sie darum, dies auch zu tun.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250319","MeetingVerbalixOid":3997,"IdSession":"5207","SpeakerFirstName":"Patricia","SpeakerLastName":"von Falkenstein","SpeakerFullName":"von Falkenstein Patricia","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":12,"CantonName":"Basilea-Citt\u00e0","CantonAbbreviation":"BS","ParlGroupName":"Gruppo liberale radicale","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1742408356513)\/","End":"\/Date(1742408662766)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876746588)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1742408356513+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1742408662767+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"67550","Language":"IT","IdMeeting":"5054","VerbalixOid":771048,"SortOrder":13,"Modified":"\/Date(1774876746576)\/"}}