{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=67840L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=67840L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5061L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5061L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5061L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5061L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"5061","Language":"DE","MeetingNumber":1,"IdSession":5208,"SessionNumber":8,"SessionName":"Sondersession 5. 2025","Council":1,"CouncilName":"Nationalrat","CouncilAbbreviation":"NR","Date":"\/Date(1746403200000)\/","Begin":"1430","Modified":"\/Date(1747639532627)\/","LegislativePeriodNumber":52,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Erste Sitzung","SortOrder":1,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20244266,IdSubject=67840L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20244266,IdSubject=67840L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20244266,IdSubject=67840L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20244266,IdSubject=67840L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"67840","BusinessNumber":20244266,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.4266","Title":"Politische Rechte f\u00fcr Menschen mit Behinderungen","SortOrder":1,"PublishedNotes":null,"Modified":"\/Date(1730822875910)\/","TitleDE":"Motion SPK-N.\nPolitische Rechte f\u00fcr Menschen\nmit Behinderungen","TitleFR":"Motion CIP-N.\nDroits politiques pour les personnes\nen situation de handicap","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355675L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355675L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355675L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355675L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355675L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"355675","Language":"DE","IdSubject":"67840","VoteId":null,"PersonNumber":4124,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Lieber Kollege, Sie haben jetzt ausgef\u00fchrt, dass man nicht eine pauschale Verurteilung, eine pauschale Festsetzung machen d\u00fcrfe; es gebe auch eine Grauzone, es sei nicht nur weiss oder schwarz. Warum schreiben Sie dann in der Motion, \"alle haben die gleichen politischen Rechte und Pflichten\"? Was ist f\u00fcr Sie der Unterschied zwischen einer Pauschalverurteilung und der Formulierung \"alle\"?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250505","MeetingVerbalixOid":4004,"IdSession":"5208","SpeakerFirstName":"Peter","SpeakerLastName":"Schilliger","SpeakerFullName":"Schilliger Peter","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1746460875487)\/","End":"\/Date(1746460905580)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1781692463952)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1746460875487+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1746460905580+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355682L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355682L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355682L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355682L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355682L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"355682","Language":"DE","IdSubject":"67840","VoteId":null,"PersonNumber":4331,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Am 24.[NB]Oktober 2024 hat Ihre Kommission verschiedene Petitionen der sogenannten Behindertensession 2023 beraten, unter anderem auch die Petition 23.2019, \"Autonomes und ungehindertes Wahl- und Stimmrecht\". Die vorliegende Motion der SPK-N ist mit Stichentscheid der Pr\u00e4sidentin daraus hervorgegangen. Sie verlangt eine \u00c4nderung von Artikel 136 Absatz 1 der Bundesverfassung, um Menschen mit Behinderungen das uneingeschr\u00e4nkte Stimm- und Wahlrecht zu garantieren. </p>\n<p>Der aktuelle Artikel 136 schliesst Menschen, die aufgrund einer geistigen Behinderung unter umfassender Beistandschaft stehen, vom Stimmrecht aus. W\u00f6rtlich steht in diesem Artikel: \"wegen Geisteskrankheit oder Geistesschw\u00e4che entm\u00fcndigt\". Diese Regelung ist nicht nur sprachlich veraltet, sie ist diskriminierend und widerspricht fundamental dem Grundsatz der Gleichheit aller B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Sie basiert auf der veralteten und falschen Annahme, dass Menschen mit geistigen Behinderungen pauschal nicht in der Lage seien, sich eine politische Meinung zu bilden oder diese kundzutun. Die Realit\u00e4t sieht anders aus: Es gibt auch unter Menschen mit geistigen Behinderungen ein sehr breites Spektrum an politischen Interessen und politischem Engagement. Es ist schlichtweg falsch und ungerecht, ihnen pauschal die F\u00e4higkeit zur politischen Teilhabe abzusprechen. Das zeigt der Bericht des Bundesrates zum Postulat Carobbio Guscetti 21.3296, \"Menschen mit einer geistigen Behinderung sollen umfassend am politischen und \u00f6ffentlichen Leben teilhaben k\u00f6nnen\". </p>\n<p>Eine Beistandschaft wird zum Schutz von Personen ausgesprochen, wenn diese zum Beispiel ihre Finanzen nicht selbst verwalten k\u00f6nnen. Die Massnahme hat aber nicht direkt mit der politischen Meinungsbildung zu tun. Deshalb ist es nicht zul\u00e4ssig, sie zur rechtlichen Grundlage f\u00fcr einen Stimmrechtsausschluss zu machen. Die UNO-Behindertenrechtskonvention, welche die Schweiz ratifiziert hat, verpflichtet uns zur uneingeschr\u00e4nkten Gew\u00e4hrleistung der politischen Rechte von Menschen mit Behinderungen. Die aktuelle Regelung in der Bundesverfassung steht im Widerspruch dazu. Unsere Nachbarl\u00e4nder Deutschland, Frankreich, Italien und \u00d6sterreich verzichten deshalb auf einen solch pauschalen Ausschluss vom Stimm- und Wahlrecht. [PAGE 577] </p>\n<p>Auch in der Praxis erweist sich der Ausschluss vom Stimmrecht als problematisch. Die Definition der dauernden Urteilsunf\u00e4higkeit ist vage und f\u00fchrt in den Kantonen zu einer uneinheitlichen Anwendung. Das sieht man, wenn man die Zahlen vergleicht. </p>\n<p>Insgesamt betrifft es eine relativ kleine Anzahl von Personen, n\u00e4mlich 16[NB]000. Es gibt jedoch keine stichhaltigen Argumente, die einen pauschalen Ausschluss vom Stimmrecht rechtfertigen k\u00f6nnten. Die Bef\u00fcrchtung, Menschen mit Behinderungen k\u00f6nnten leichter beeinflusst werden, ist unbegr\u00fcndet. Denn dieses Risiko besteht bei allen W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hlern gleichermassen. Menschen mit Behinderungen einem strengeren Massstab zu unterstellen, w\u00e4re nicht angemessen - im Gegenteil: Die Motion st\u00e4rkt unsere Demokratie. Sie erm\u00f6glicht es allen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern, aktiv am politischen Prozess teilzunehmen.</p>\n<p>Mehrere Kantone sind bereits aktiv geworden. Bereits eingef\u00fchrt haben das Stimmrecht auf kantonaler Ebene f\u00fcr Menschen mit geistigen Beeintr\u00e4chtigungen die Kantone Genf und Appenzell Innerrhoden. Die folgenden Kantone sind daran, dies zu tun, beispielsweise Z\u00fcrich, Zug, Solothurn, Glarus und Bern.</p>\n<p>Lassen Sie mich an dieser Stelle auch Folgendes klarstellen: Eine alternative Option wie die Einzelfallpr\u00fcfung ist nicht praktikabel, denn sie w\u00e4re mit einem unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig grossen b\u00fcrokratischen Aufwand verbunden und letztlich dann doch willk\u00fcrlich und wahrscheinlich auch diskriminierend. Deshalb d\u00fcrfen Menschen keine strengeren Massst\u00e4be erfahren, wenn sie eine Behinderung haben. </p>\n<p>Ich bitte Sie daher, die Motion anzunehmen und damit sowohl Ihrer Kommission wie auch dem Bundesrat zu folgen. Sie machen so einen weiteren wichtigen Schritt zur Gleichberechtigung und hin zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250505","MeetingVerbalixOid":4004,"IdSession":"5208","SpeakerFirstName":"Marc","SpeakerLastName":"Jost","SpeakerFullName":"Jost Marc","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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W\u00e4hlen und abstimmen zu d\u00fcrfen, bedeutet Menschen mit Behinderungen viel. Es verk\u00f6rpert eine M\u00f6glichkeit, selbstbestimmt an unserem politischen und gesellschaftlichen Leben aktiv teilnehmen zu k\u00f6nnen. Deshalb erkl\u00e4rt der Bundesrat die F\u00f6rderung der politischen Teilnahme von Menschen mit Behinderungen zu einem der Ziele seiner Behindertenpolitik f\u00fcr die Jahre 2023 bis 2026. </p>\n<p>Der Bundesrat nimmt die Bedenken ernst, die gegen die Motion sprechen. Es besteht grunds\u00e4tzlich ein legitimes \u00f6ffentliches Interesse daran, Personen vom Stimmrecht auszuschliessen, wenn sie die Bedeutung und Wirkung politischer Entscheide nicht verstehen und \u00e4ussern k\u00f6nnen. Trotzdem kommt der Bundesrat zum Schluss, dass die Argumente f\u00fcr eine Annahme der Motion heute \u00fcberwiegen. Der Ausschluss vom Stimm- und Wahlrecht in seiner jetzigen Form ist zu absolut und f\u00fchrt zu Spannungen mit dem Prinzip der Rechtsgleichheit. Es bestehen auch grosse kantonale Unterschiede, wann Beh\u00f6rden umfassende Beistandsschaften errichten. Vergleicht man beispielsweise die Kantone Waadt und Z\u00fcrich, f\u00e4llt auf, dass der Kanton Waadt zwar nur rund halb so viele Einwohnerinnen und Einwohner wie der Kanton Z\u00fcrich z\u00e4hlt, jedoch fast zehnmal mehr umfassende Beistandsschaften anordnet. Schliesslich zeigt ein Blick auf die Kantone eine Tendenz in Richtung Aufhebung von Stimmrechtsausschl\u00fcssen. Die Beispiele in Genf und Appenzell Innerrhoden zeigen, dass eine solche Reform machbar ist und auch positiv aufgenommen wird. </p>\n<p>Der Bundesrat beantragt deshalb die Annahme der Motion. Sie w\u00fcrde nicht nur einen rechtlichen, sondern auch einen gesellschaftlichen Fortschritt f\u00fcr die Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen bedeuten. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250505","MeetingVerbalixOid":4004,"IdSession":"5208","SpeakerFirstName":"Beat","SpeakerLastName":"Jans","SpeakerFullName":"Jans Beat","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":12,"CantonName":"Basel-Stadt","CantonAbbreviation":"BS","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":8,"Start":"\/Date(1746461613617)\/","End":"\/Date(1746461763392)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1781692463964)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1746461613617+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1746461763393+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355685L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355685L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355685L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355685L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355685L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"355685","Language":"DE","IdSubject":"67840","VoteId":null,"PersonNumber":4272,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Lors de sa s\u00e9ance du 24 octobre dernier, la Commission des institutions politiques (CIP) a trait\u00e9 la p\u00e9tition 23.2019, qui vise que les personnes en situation de handicap aient un droit de vote et d'\u00e9ligibilit\u00e9 autonome et sans entrave. La p\u00e9tition 23.2020 vise que les personnes handicap\u00e9es puissent participer \u00e0 la vie politique de mani\u00e8re autonome et sur un pied d'\u00e9galit\u00e9.</p>\n<p>En r\u00e9plique de ces deux p\u00e9titions, la CIP-N a d\u00e9pos\u00e9 la motion 24.4266, \"Droits politiques pour les personnes en situation de handicap\". Qu'est-ce que vise cette motion? Elle charge le Conseil f\u00e9d\u00e9ral de soumettre un projet de modification de l'article 136 alin\u00e9a 1 de notre Constitution f\u00e9d\u00e9rale, dont la teneur devrait \u00eatre la suivante: \"Tous les Suisses et toutes les Suissesses ayant 18 ans r\u00e9volus ont les droits politiques en mati\u00e8re f\u00e9d\u00e9rale. Tous ont les m\u00eames droits et devoirs politiques.\" C'est extr\u00eamement simple. Cela touche certes la Constitution, mais la proposition est extr\u00eamement simple. Cette proposition a \u00e9t\u00e9 soutenue, par 12 voix contre 12 voix et 1 abstention, avec la voix pr\u00e9pond\u00e9rante de la pr\u00e9sidente.</p>\n<p>En d\u00e9tail, qu'est-ce qui est vis\u00e9 par cette motion? Elle comble un manque dans la Constitution en vigueur concernant les droits politiques des personnes en situation de handicap. En effet, une modification de l'article 136 alin\u00e9a 1 de la Constitution f\u00e9d\u00e9rale permettrait tout simplement de garantir le droit de vote et d'\u00e9ligibilit\u00e9 des personnes en situation de handicap, car l'article en question exclut du droit de vote les personnes qui, en raison d'un handicap, sont plac\u00e9es sous curatelle de port\u00e9e g\u00e9n\u00e9rale. Cela vaut la peine de juste lire l'article tel qu'il est actuellement inscrit de mani\u00e8re absolument d\u00e9su\u00e8te dans la Constitution: \"Tous les Suisses et toutes les Suissesses ayant 18 ans r\u00e9volus qui ne sont pas interdits pour cause de maladie mentale ou de faiblesse d'esprit ont les droits politiques en mati\u00e8re f\u00e9d\u00e9rale. Tous ont les m\u00eames droits et devoirs politiques\". Cela montre \u00e0 quel point notre Constitution est absolument d\u00e9pass\u00e9e aujourd'hui et que la proposition que l'on vous soumet aujourd'hui est une r\u00e9plique extr\u00eamement simple, antidiscriminatoire et qui permet d'ouvrir clairement notre d\u00e9mocratie.</p>\n<p>La disposition en vigueur, qui est discriminatoire, est contraire au principe de l'\u00e9galit\u00e9 de tous les citoyens et citoyennes. Elle repose sur l'hypoth\u00e8se obsol\u00e8te et erron\u00e9e selon laquelle les personnes en situation de handicap ne sont pas en mesure de se forger une opinion politique et de la faire conna\u00eetre.</p>\n<p>L'article 136 alin\u00e9a 1 de la Constitution f\u00e9d\u00e9rale repose sur l'id\u00e9e que les personnes en situation de handicap qui sont plac\u00e9es sous curatelle de port\u00e9e g\u00e9n\u00e9rale ou qui ont besoin d'un repr\u00e9sentant ou d'une repr\u00e9sentante pour leurs activit\u00e9s quotidiennes, par exemple pour des questions de finances ou pour la gestion quotidienne d'un m\u00e9nage, n'auraient pas la capacit\u00e9 de se forger une opinion publique. La r\u00e9alit\u00e9 est pourtant tout autre. On a, \u00e0 l'appui, de nombreux t\u00e9moignages. Comme dans le reste de la population, il y a, parmi les personnes en situation de handicap, aussi bien des individus qui souhaitent s'engager activement en politique que des individus qui estiment qu'ils ne sont pas en mesure de se prononcer sur des sujets politiques ou simplement qu'ils n'ont pas d'int\u00e9r\u00eat pour le sujet.</p>\n<p>Sur cet aspect, le rapport sur le postulat Carobbio Guscetti 21.3296, \"Pleine participation politique pour les personnes qui ont un handicap intellectuel\", est tr\u00e8s \u00e9clairant. Les personnes en situation de handicap mental ont, elles aussi, un large \u00e9ventail d'int\u00e9r\u00eats et d'engagements politiques. Il serait faux et absolument injuste de leur d\u00e9nier en bloc la capacit\u00e9 de participer \u00e0 la vie politique. Or, c'est pr\u00e9cis\u00e9ment ce que dit la version en vigueur de la Constitution.</p>\n<p>Un mot peut-\u00eatre sur l'exp\u00e9rience genevoise, parce que c'est important de voir que les cantons, sur ce sujet, avancent, les uns apr\u00e8s les autres. A Gen\u00e8ve, il y a eu un pl\u00e9biscite tr\u00e8s clair: en 2020, la population a vot\u00e9 \u00e0 75 pour cent en faveur d'une modification de la Constitution qui va exactement dans le m\u00eame sens que la motion dont nous d\u00e9battons. On se rend compte aujourd'hui, cinq ans apr\u00e8s, que cela a clairement permis une jolie avanc\u00e9e. Toutes les personnes qui se sentent en mesure, en capacit\u00e9 et en volont\u00e9 de prendre part \u00e0 la vie politique peuvent le faire de mani\u00e8re simplifi\u00e9e et de mani\u00e8re non discriminatoire. On voit aussi que d'autres cantons ont suivi cet exemple, comme Appenzell Rhodes-Int\u00e9rieures. Des efforts dans ce m\u00eame sens ont \u00e9galement eu lieu dans d'autres cantons avec des consultations ou m\u00eame dans le cadre de votations \u00e0 venir. C'est le cas aussi pour d'autres pays, notamment l'Autriche ou l'Italie.</p>\n<p>Je vous invite donc \u00e9videmment et chaleureusement \u00e0 accepter cette motion de commission. Elle permettra non seulement de renforcer encore notre d\u00e9mocratie - et on a une des d\u00e9mocraties les plus exigeantes loin \u00e0 la ronde - ainsi qu'une plus grande int\u00e9gration dans la vie politique, mais elle permettra aussi une vie sociale, de mani\u00e8re g\u00e9n\u00e9rale, \u00e0 toutes les personnes, sans discrimination. Le principe m\u00eame du droit de vote, de la participation politique ou des droits politiques accessibles \u00e0 toutes les citoyennes et \u00e0 tous les citoyens de ce pays est un message extr\u00eamement clair qui [PAGE 578] permet une d\u00e9mocratie plus forte et qui lutte contre toutes les formes de discrimination.</p>\n<p>Je vous remercie d'accepter cette motion de commission.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250505","MeetingVerbalixOid":4004,"IdSession":"5208","SpeakerFirstName":"Delphine","SpeakerLastName":"Klopfenstein Broggini","SpeakerFullName":"Klopfenstein Broggini Delphine","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":25,"CantonName":"Genf","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1746460959008)\/","End":"\/Date(1746461264935)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1781692463957)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1746460959007+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1746461264937+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355686L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355686L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355686L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355686L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=355686L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"355686","Language":"DE","IdSubject":"67840","VoteId":null,"PersonNumber":4331,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Vielen Dank, Kollege Schilliger, f\u00fcr die Frage. In der Kommission haben wir neben der Option, die wir Ihnen beantragen und bei der es keinen Ausschluss mehr g\u00e4be, verschiedene Optionen diskutiert. Sie erscheint auch uns nicht als perfekte L\u00f6sung, ist aber eine bessere L\u00f6sung, als wenn wir jede Person einer Einzelfallpr\u00fcfung unterziehen w\u00fcrden, ob sie sich politisch eine Meinung bilden kann. Das geschieht in der Gesamtbev\u00f6lkerung nicht, und das w\u00e4re auch bei dieser Gruppe von Menschen kaum umsetzbar. Man weiss n\u00e4mlich nicht, welche Institution daf\u00fcr geeignet ist und aufgrund welcher Kriterien man das dann entscheiden m\u00fcsste. Deshalb ist diese L\u00f6sung besser, auch wenn sie nicht perfekt ist.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250505","MeetingVerbalixOid":4004,"IdSession":"5208","SpeakerFirstName":"Marc","SpeakerLastName":"Jost","SpeakerFullName":"Jost Marc","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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Wir haben es geh\u00f6rt: Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen das Stimm- und Wahlrecht zu garantieren. Diese Diskussion ist zweifellos wichtig, und die Anliegen der Bef\u00fcrworter sind ernst zu nehmen. Die derzeitige Formulierung der Bundesverfassung ist veraltet und entspricht nicht mehr dem heutigen Sprachgebrauch; wir haben es vom Kommissionssprecher geh\u00f6rt. Es geht uns hier jedoch nicht darum, Menschen mit Behinderungen von politischen Rechten auszuschliessen. Vielmehr geht es - auch das haben wir geh\u00f6rt - spezifisch um Personen, die unter umfassender Beistandschaft stehen und damit nicht in der Lage sind, selbstst\u00e4ndig zu entscheiden. </p>\n<p>Fr\u00fcher, im alten Recht, gab es die sogenannte Entm\u00fcndigung. Das ist heute \u00fcberholt. Wir finden dies aber noch in der umfassenden Beistandschaft. Das Zivilgesetzbuch sagt zur umfassenden Beistandschaft: \"Die Handlungsf\u00e4higkeit der betroffenen Person entf\u00e4llt von Gesetzes wegen.\" Die Beistandschaft bezieht sich auf alle Angelegenheiten der Personensorge, der Verm\u00f6genssorge und des Rechtsverkehrs. Diese Personen sollen nun politische Rechte erhalten, sowohl aktives als auch passives Wahlrecht. Das geht eindeutig zu weit. </p>\n<p>Wenn auch die Formulierung veraltet ist, betrifft der Artikel in der Bundesverfassung nicht pauschal Menschen mit Behinderungen, sondern ausschliesslich jene unter umfassender Beistandschaft. Dieser Unterschied ist mir sehr wichtig. Wer unter umfassender Beistandschaft steht, ist nicht mehr in der Lage, selbst \u00fcber die eigenen Angelegenheiten zu bestimmen. </p>\n<p>Die Motion schl\u00e4gt vor, diesen Ausschluss von den politischen Rechten nun aufzuheben, ohne eine klare Regel zu schaffen, wie denn das konkret funktionieren soll. Das \u00f6ffnet dem Missbrauch T\u00fcr und Tor. Man muss sich dann immer fragen, wer denn das Stimmrecht eigentlich aus\u00fcbt. Wir haben heute die Situation, dass Berufsbeist\u00e4nde teilweise 30 Klienten betreuen und f\u00fcr jeden von ihnen einen Stimm- oder Wahlzettel erhalten. Ohne die Berufsbeist\u00e4nde unter pauschalen Verdacht stellen zu wollen, stellt sich da schon die Frage, wer dann wirklich entscheidet. Die Gefahr der Fremdbestimmung kann nicht ignoriert werden. In einer Demokratie m\u00fcssen wir aber sicherstellen, dass jede Stimme tats\u00e4chlich die Meinung der Person widerspiegelt, die sie abgegeben hat.</p>\n<p>Wirklich grotesk wird es dann bei der Frage des passiven Wahlrechts. Da w\u00e4re es dann also m\u00f6glich, dass eine Person, die nicht \u00fcber ihre eigenen Finanzen bestimmen darf, in eine Gemeindeexekutive gew\u00e4hlt und dort beispielsweise Finanzvorsteher w\u00fcrde. Das w\u00e4re ja geradezu absurd. Jetzt kann man sagen, dass das nie vorkommen w\u00fcrde, weil man eine solche Person nicht w\u00e4hlen w\u00fcrde. Aber dann muss ich mich fragen: Warum steht diese Person unter umfassender Beistandschaft? Das ist die grundlegende Frage. Wie ist es m\u00f6glich, dass es in diesem Land offensichtlich Menschen gibt, denen man zutraut, politische Rechte wahrzunehmen, die aber dennoch unter einer umfassenden Beistandschaft stehen? Das ist doch der eigentliche Skandal.</p>\n<p>Wir sehen, dass der Kanton Waadt - ich habe hier nur die Zahlen von 2019, aber das Verh\u00e4ltnis ist immer noch gleich - mit etwa 800[NB]000 Einwohnerinnen und Einwohnern fast 4000 Personen unter umfassender Beistandschaft hatte, w\u00e4hrend der Kanton Bern mit etwas mehr als 1 Million Einwohnerinnen und Einwohnern nur 660 Personen unter umfassender Beistandschaft hatte. Da entsteht schon etwas der Eindruck, dass unsere lieben Kolleginnen und Kollegen aus der Romandie einfach wahnsinnig viele Leute unter umfassende Beistandschaft stellen und dann sagen: Ja, aber jetzt m\u00fcssen wir ihnen politische Rechte geben. Der richtige Weg w\u00e4re doch, viel genauer zu pr\u00fcfen, sodass nur diejenigen Personen eine umfassende Beistandschaft erhalten, die wirklich nicht \u00fcber ihre eigenen Belange entscheiden k\u00f6nnen. Diese Personen k\u00f6nnen das dann eben auch im Politischen nicht tun.</p>\n<p>Ich komme zum Schluss. Auch in anderen Bereichen wie im Strafrecht oder im Vertragsrecht wird die Urteilsf\u00e4higkeit vorausgesetzt. Warum soll die Urteilsf\u00e4higkeit bei den politischen Rechten pl\u00f6tzlich keine Rolle mehr spielen? Die Urteilsf\u00e4higkeit ist die Voraussetzung f\u00fcr die Wahrnehmung politischer Rechte, und wer urteilsf\u00e4hig ist, darf nicht unter umfassender Beistandschaft stehen.</p>\n<p>Ich bitte Sie deshalb, die Motion abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250505","MeetingVerbalixOid":4004,"IdSession":"5208","SpeakerFirstName":"Benjamin","SpeakerLastName":"Fischer","SpeakerFullName":"Fischer Benjamin","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen 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der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p>Annahme der Motion</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Bircher, Fischer Benjamin, Glarner, Jauslin, Knutti, Marchesi, Riner, Rutz Gregor, Schilliger, Schmid Pascal, Steinemann, Wasserfallen Christian)[GZ]</p>\n<p>Ablehnung der Motion</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>Adopter la motion </p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Bircher, Fischer Benjamin, Glarner, Jauslin, Knutti, Marchesi, Riner, Rutz Gregor, Schilliger, Schmid Pascal, Steinemann, Wasserfallen Christian)[GZ]</p>\n<p>Rejeter la motion</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250505","MeetingVerbalixOid":4004,"IdSession":"5208","SpeakerFirstName":"Maja","SpeakerLastName":"Riniker","SpeakerFullName":"Riniker Maja","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"FDP-Liberale 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(Riniker Maja, Pr\u00e4sidentin): Die Mehrheit der Kommission und der Bundesrat beantragen die Annahme der Motion. Eine Minderheit Bircher beantragt die Ablehnung der Motion. </p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abstimmung - Vote </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr Annahme der Motion ... 109 Stimmen [GZ]</p>\n<p>Dagegen ... 68 Stimmen [GZ]</p>\n<p>(16 Enthaltungen) [PAGE 579] </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250505","MeetingVerbalixOid":4004,"IdSession":"5208","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":9,"Start":"\/Date(1746461763392)\/","End":"\/Date(1746462007066)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1781692463968)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1746461763393+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1746462007067+0120)\/","VoteBusinessNumber":20244266,"VoteBusinessShortNumber":"24.4266","VoteBusinessTitle":"Motion SPK-N.\nPolitische Rechte f\u00fcr Menschen\nmit Behinderungen"}]},"ID":"67840","Language":"DE","IdMeeting":"5061","VerbalixOid":772412,"SortOrder":5,"Modified":"\/Date(1781692463944)\/"}}