{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=68331L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=68331L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5089L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5089L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5089L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5089L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"5089","Language":"DE","MeetingNumber":11,"IdSession":5209,"SessionNumber":9,"SessionName":"Sommersession 2025","Council":1,"CouncilName":"Nationalrat","CouncilAbbreviation":"NR","Date":"\/Date(1750032000000)\/","Begin":"1430","Modified":"\/Date(1753301512753)\/","LegislativePeriodNumber":52,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Elfte Sitzung","SortOrder":11,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20250001,IdSubject=68331L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20250001,IdSubject=68331L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20250001,IdSubject=68331L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20250001,IdSubject=68331L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"68331","BusinessNumber":20250001,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.001","Title":"Gesch\u00e4ftsbericht des Bundesrates 2024","SortOrder":1,"PublishedNotes":"Zweitrat - Deuxi\u00e8me Conseil\n","Modified":"\/Date(1748255732680)\/","TitleDE":"Gesch\u00e4ftsbericht\ndes Bundesrates 2024","TitleFR":"Rapport de gestion\ndu Conseil f\u00e9d\u00e9ral 2024","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358664L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358664L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358664L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358664L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358664L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"358664","Language":"DE","IdSubject":"68331","VoteId":null,"PersonNumber":4163,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich freue mich, Ihnen heute im Namen der Gesch\u00e4ftspr\u00fcfungskommissionen einige zentrale Feststellungen und Einsch\u00e4tzungen zum Gesch\u00e4ftsbericht 2024 des Bundesrates zu pr\u00e4sentieren. Wie jedes Jahr trafen sich die GPK beider R\u00e4te gemeinsam, um diesen Bericht gr\u00fcndlich zu pr\u00fcfen. Wir setzten daf\u00fcr drei volle Tage ein und h\u00f6rten alle Bundesratsmitglieder, die in Begleitung der engsten Mitarbeiter waren, sowie den Bundeskanzler an. Die Gespr\u00e4che waren strukturiert. Zuerst pr\u00e4sentierten die Bundesratsmitglieder zwei bis drei Themen eigener Wahl, dann zwei Themen der GPK, die sogenannten Querschnittthemen, die wir \u00fcber alle Departemente verglichen. Anschliessend befragte die Kommission die jeweiligen Bundesratsmitglieder.</p>\n<p>Zur Gesamteinsch\u00e4tzung des Bundesrates: Frau Bundespr\u00e4sidentin Keller-Sutter stellte uns den Bericht 2024 vor. Er orientierte sich an den vier Leitlinien der Legislaturplanung 2023-2027; dies sind Wohlstand und Digitalisierung, Zusammenhalt zwischen den Regionen und Generationen, Sicherheit und internationale Verl\u00e4sslichkeit sowie Schutz von Klima und Ressourcen. Auf dieser Grundlage hatte der Bundesrat 25 Ziele formuliert. Von den 148 geplanten Massnahmen wurden bis jetzt 95 Massnahmen umgesetzt; das ergibt eine Quote von 65 Prozent. Damit kehren wir auf das Niveau vor der Pandemie zur\u00fcck.</p>\n<p>Auch unvorhergesehene Gesch\u00e4fte wie das neue L\u00e4nderprogramm 2025-2028 f\u00fcr die Ukraine wurden zielgerichtet bearbeitet. Zudem wurden bereits im Jahr 2024 erste Vorbereitungen f\u00fcr die Wahlen in den USA aufgenommen, trotz der Unsicherheit \u00fcber deren Ausgang.</p>\n<p>Zum ersten Schwerpunkt, der Kollegialit\u00e4t im Bundesrat: Die GPK befassten sich intensiv mit der Kollegialit\u00e4t, einem der zentralen Prinzipien unseres politischen Systems. Mehrere Bundesratsmitglieder wiesen auf eine zunehmende mediale Personalisierung hin. Individuelle Meinungen werden \u00f6ffentlich isoliert dargestellt, was zu einem Bild der Spaltung f\u00fchrt, das der Realit\u00e4t nicht entspricht. Die Kombination von Departementsprinzip und kollektiver Entscheidungsfindung funktioniert, sie verlangt aber Vertrauen, Koordination und eine starke Rolle der Generalsekretariate. Die Konferenz der Generalsekret\u00e4re \u00fcbernimmt dabei eine wichtige Steuerungsfunktion in der Planung, im Risikomanagement, bei Personalfragen und im Bereich der Digitalisierung.</p>\n<p>Zum zweiten Schwerpunkt, der internationalen Entwicklung: Die zweite grosse Frage war, wie gut der Bundesrat internationale Entwicklungen antizipieren kann. Ein gutes Beispiel: Bereits Anfang 2024 leitete das EDA eine Szenarioanalyse zur m\u00f6glichen Wiederwahl von Donald Trump ein. Mehrere Departemente arbeiteten dabei mit. Der Nachrichtendienst des Bundes und das Staatssekretariat f\u00fcr Sicherheitspolitik spielten eine zentrale Rolle in der Risikoanalyse. Insgesamt zeigt sich, dass die Regierung vorausschauend, koordiniert und strukturiert arbeitet.</p>\n<p>Es gab drei \u00fcbergreifende Beobachtungen:</p>\n<p>1.[NB]Lecks aus den internen Beratungen untergraben das Vertrauen im Bundesrat und gef\u00e4hrden das Prinzip der Kollegialit\u00e4t. Solche Indiskretionen sind nicht harmlos, sie schaden dem System.</p>\n<p>2.[NB]Das \u00d6ffentlichkeitsgesetz wurde kritisch diskutiert. Mehrere Mitglieder des Bundesrates vertraten die Ansicht, dass die [PAGE 1093] Vorbereitungsphase von Entscheidungen besser gesch\u00fctzt werden m\u00fcsste, um offene Diskussionen und Kompromisse zu erm\u00f6glichen.</p>\n<p>3.[NB]Trotz aller Komplexit\u00e4t funktioniert der Entscheidungsprozess im Bundesrat gut, und zwar von der Dossiererstellung in den \u00c4mtern \u00fcber die Koordination in den Departementen, die interne Konsultation und die Mitberichte bis zur Entscheidungsfindung im Kollegium. Alle sieben Bundesratsmitglieder betonten in unterschiedlichen Tonlagen, dass der Bundesrat funktioniere, und zwar oft besser, als es von aussen erscheine. Die Koordination, insbesondere \u00fcber die Generalsekretariate, wird als effizient erlebt. Strukturen wurden angepasst, neue Instrumente eingef\u00fchrt, etwa zur Krisenabwicklung und Digitalisierung. Kollegialit\u00e4t und Konkordanz sind und bleiben die tragenden S\u00e4ulen unseres politischen Systems. Beides muss gesch\u00fctzt und, wo n\u00f6tig, weiterentwickelt werden.</p>\n<p>Frau Pr\u00e4sidentin, ich h\u00e4tte zehn Minuten zur Verf\u00fcgung; Sie haben mir nur f\u00fcnf Minuten eingestellt.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250616","MeetingVerbalixOid":4032,"IdSession":"5209","SpeakerFirstName":"Erich","SpeakerLastName":"Hess","SpeakerFullName":"Hess Erich","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1750087884410)\/","End":"\/Date(1750088282256)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876723881)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1750087884410+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1750088282257+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358668L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358668L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358668L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358668L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358668L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"358668","Language":"DE","IdSubject":"68331","VoteId":null,"PersonNumber":4163,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich komme also zum Schlusswort. Der Bericht zeigt ein stabiles, verantwortungsvolles Regierungshandeln auf. Die Gesch\u00e4ftspr\u00fcfungskommissionen haben den Bericht einstimmig genehmigt und empfehlen Ihnen, diesen Bundesbeschluss ebenfalls zu genehmigen. Ich danke Ihnen f\u00fcr Ihre Aufmerksamkeit - somit h\u00f6ren Sie jetzt noch drei weitere Subkommissionssprecher.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250616","MeetingVerbalixOid":4032,"IdSession":"5209","SpeakerFirstName":"Erich","SpeakerLastName":"Hess","SpeakerFullName":"Hess Erich","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen 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(Riniker Maja, Pr\u00e4sidentin): Herr Hess, es sind zwanzig Minuten f\u00fcr die vier Berichterstatter. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250616","MeetingVerbalixOid":4032,"IdSession":"5209","SpeakerFirstName":"Maja","SpeakerLastName":"Riniker","SpeakerFullName":"Riniker Maja","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"FDP-Liberale 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(Riniker Maja, Pr\u00e4sidentin): Die Sprecherinnen und Sprecher aller Fraktionen verzichten auf ein Votum. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250616","MeetingVerbalixOid":4032,"IdSession":"5209","SpeakerFirstName":"Maja","SpeakerLastName":"Riniker","SpeakerFullName":"Riniker Maja","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"FDP-Liberale 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ist obligatorisch </i>[GZ]</p>\n<p><i>L'entr\u00e9e en mati\u00e8re est acquise de plein droit</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Bundesbeschluss \u00fcber den Gesch\u00e4ftsbericht des Bundesrates f\u00fcr das Jahr 2024</b>[GZ]</p>\n<p><b>Arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral approuvant le rapport de gestion du Conseil f\u00e9d\u00e9ral de l'ann\u00e9e 2024</b>[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Detailberatung - Discussion par article </i>[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><b>Titel und Ingress, Art. 1, 2</b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Kommission </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Titre et pr\u00e9ambule, art. 1, 2</b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la commission </i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des \u00c9tats [GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sidentin</b> (Riniker Maja, Pr\u00e4sidentin): Da Eintreten obligatorisch ist, findet keine Gesamtabstimmung statt. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250616","MeetingVerbalixOid":4032,"IdSession":"5209","SpeakerFirstName":"Maja","SpeakerLastName":"Riniker","SpeakerFullName":"Riniker Maja","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"FDP-Liberale 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les modalit\u00e9s habituelles de ce type de rapport et conform\u00e9ment \u00e0 la d\u00e9cision des Commissions de gestion, je me concentrerai sur deux sujets, un par d\u00e9partement.</p>\n<p>Le th\u00e8me concernant le D\u00e9partement f\u00e9d\u00e9ral des affaires \u00e9trang\u00e8res (DFAE) est la fin de la participation de la Suisse au Conseil de s\u00e9curit\u00e9 de l'Organisation des Nations Unies (ONU) apr\u00e8s deux ans de mandat. Le 31 d\u00e9cembre 2024, le premier mandat de la Suisse au sein de ce conseil a donc pris fin. Le bilan est consid\u00e9r\u00e9 comme positif par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral et de nombreux analystes. La Suisse a \u00e9t\u00e9 per\u00e7ue comme un membre pr\u00e9par\u00e9 et s\u00e9rieux, faisant l'effort n\u00e9cessaire pour b\u00e2tir des ponts. Le bon accomplissement de ce mandat a renforc\u00e9 le r\u00e9seautage et la reconnaissance de la Suisse tant au sein de l'ONU que dans ses relations internationales. La question de la neutralit\u00e9 avait \u00e9t\u00e9 largement d\u00e9battue au regard de la candidature de la Suisse \u00e0 un poste de membre non permanent. L'exp\u00e9rience a d\u00e9montr\u00e9 que la Suisse a pu assumer ses fonctions sans remettre en cause sa neutralit\u00e9, comme d'autres pays, \u00e0 l'image de l'Irlande, l'avaient fait avant le n\u00f4tre. Des r\u00e9sultats concrets ont \u00e9t\u00e9 obtenus pour chacune de nos quatre priorit\u00e9s th\u00e9matiques, qui \u00e9taient, je le rappelle : construire une paix durable ; prot\u00e9ger la population civile ; agir pour la s\u00e9curit\u00e9 climatique ; renforcer l'efficience du Conseil de s\u00e9curit\u00e9. Ce mandat a \u00e9galement donn\u00e9 l'occasion de mettre en avant le travail de l'ONU \u00e0 Gen\u00e8ve et, d'une mani\u00e8re plus g\u00e9n\u00e9rale, l'importance de la Gen\u00e8ve internationale.</p>\n<p>La collaboration avec le Parlement s'est d\u00e9roul\u00e9e dans le cadre pr\u00e9vu dans le rapport de postulat 19.3967. Les deux Commissions de politique ext\u00e9rieure (CPE) ont \u00e9t\u00e9 r\u00e9guli\u00e8rement inform\u00e9es. Dans deux cas urgents, les pr\u00e9sidents des CPE ont \u00e9t\u00e9 consult\u00e9s au sujet des r\u00e9solutions importantes. La collaboration entre les d\u00e9partements a \u00e9galement bien fonctionn\u00e9. La Suisse a pu d\u00e9montrer qu'elle \u00e9tait en mesure de r\u00e9pondre aux exigences demand\u00e9es \u00e0 un membre non permanent du Conseil de s\u00e9curit\u00e9 et d'\u00eatre cr\u00e9dible. Le budget de 24,5 millions de francs allou\u00e9 pour le financement de la candidature et du si\u00e8ge pour la p\u00e9riode allant de mi-2020 \u00e0 mi-2025 a \u00e9t\u00e9 respect\u00e9. Par ailleurs, le d\u00e9partement comp\u00e9tent de l'ONU au sein du Secr\u00e9tariat d'\u00c9tat du DFAE a identifi\u00e9 des mesures pour que les r\u00e9sultats et le savoir-faire acquis continuent \u00e0 porter leurs fruits, en particulier en faveur de la prochaine pr\u00e9sidence suisse de l'Organisation pour la s\u00e9curit\u00e9 et la coop\u00e9ration en Europe.</p>\n<p>Parmi les \u00e9l\u00e9ments relevant du D\u00e9partement f\u00e9d\u00e9ral de la d\u00e9fense, de la protection de la population et des sports (DDPS), la gestion au sein de Ruag MRO a particuli\u00e8rement retenu l'attention. En f\u00e9vrier 2025, le Contr\u00f4le f\u00e9d\u00e9ral des finances a en effet publi\u00e9 des rapports d'audit r\u00e9v\u00e9lant de graves irr\u00e9gularit\u00e9s au sein de Ruag MRO. \u00c0 leur suite et de mani\u00e8re compl\u00e9mentaire \u00e0 ces investigations, divers \u00e9claircissements ont \u00e9t\u00e9 demand\u00e9s au DDPS par la Commission de gestion. Les Commissions de gestion, et plus particuli\u00e8rement leurs sous-commissions en charge du suivi de ce d\u00e9partement, poursuivront par ailleurs leurs analyses au cours des prochains mois, afin d'examiner plus en d\u00e9tail la gestion et le pilotage de Ruag MRO et la collaboration entre les deux repr\u00e9sentants du propri\u00e9taire, \u00e0 savoir le DDPS et l'Administration f\u00e9d\u00e9rale des finances. Il s'agira de d\u00e9terminer si ces deux entit\u00e9s ont rempli leurs r\u00f4les de mani\u00e8re ad\u00e9quate, et si les \u00e9v\u00e9nements au sein de Ruag doivent mener \u00e0 une adaptation du pilotage de Ruag MRO par la Conf\u00e9d\u00e9ration. Il conviendra aussi d'\u00e9tudier si les enseignements d\u00e9j\u00e0 tir\u00e9s sont bien pris en consid\u00e9ration lors de l'examen de la forme juridique de Ruag MRO par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250616","MeetingVerbalixOid":4032,"IdSession":"5209","SpeakerFirstName":"Laurent","SpeakerLastName":"Wehrli","SpeakerFullName":"Wehrli Laurent","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1750088925100)\/","End":"\/Date(1750089142202)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876723894)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1750088925100+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1750089142203+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358767L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358767L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358767L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358767L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358767L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"358767","Language":"DE","IdSubject":"68331","VoteId":null,"PersonNumber":4062,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Gerne nehme ich im Namen des Bundesrates Stellung zum Gesch\u00e4ftsbericht 2024. Der Bericht gibt Auskunft \u00fcber den Stand der wichtigsten f\u00fcr das vergangene Jahr geplanten und ungeplanten Gesch\u00e4fte und nennt auch die Gr\u00fcnde f\u00fcr Versp\u00e4tungen. Ich gebe Ihnen eine allgemeine \u00dcbersicht. Im \u00dcbrigen verweise ich auf die Berichterstattung der Subkommissionen. Sie hatten ja die Gelegenheit, in der GPK, mit s\u00e4mtlichen Mitgliedern des Bundesrates das Gespr\u00e4ch zu f\u00fchren. </p>\n<p>Ich spreche zun\u00e4chst zu den Leitlinien. F\u00fcr das Jahr 2024 wie auch f\u00fcr die Folgejahre gab sich der Bundesrat mit der Legislaturplanung 2023-2027 Leitlinien. Die Leitlinie 1 lautet: \"Die Schweiz sichert ihren Wohlstand nachhaltig und nutzt die Chancen der Digitalisierung.\" Die Leitlinie 2 lautet: \"Die Schweiz f\u00f6rdert den nationalen und generationengerechten Zusammenhalt.\" Die Leitlinie 3 lautet: \"Die Schweiz sorgt f\u00fcr Sicherheit, setzt sich f\u00fcr Frieden ein und agiert koh\u00e4rent und verl\u00e4sslich in der Welt.\" Die Leitlinie 4 lautet: \"Die Schweiz sch\u00fctzt das Klima und tr\u00e4gt Sorge zu den nat\u00fcrlichen Ressourcen.\" Der Bundesrat hat diesen vier Leitlinien 25 Ziele zugeordnet. 2024 umfassten diese Ziele 148 geplante Gesch\u00e4fte. Davon hat der Bundesrat 95 erfolgreich umgesetzt. Nach herausfordernden Jahren mit der Covid-19-Pandemie und dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine liegt der Bundesrat mit einem Realisierungsgrad von 65 Prozent wieder auf dem Niveau von 2019. </p>\n<p>Ich komme zu den Schwerpunkten 2024. Lassen Sie mich auf einige ausgew\u00e4hlte Punkte eingehen.</p>\n<p>In Bezug auf Leitlinie 1 bzw. auf die Sicherung des Wohlstandes und die Nutzung der Digitalisierung m\u00f6chte ich drei Gesch\u00e4fte hervorheben:</p>\n<p>In der Europapolitik hat der Bundesrat 2024 nach 197 Verhandlungsrunden vom materiellen Abschluss der Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EU Kenntnis genommen. Das ausgehandelte Paket beinhaltet Abkommen in den Bereichen Strom, Lebensmittelsicherheit und Gesundheit. Auch die systematischere Teilnahme an EU-Programmen, insbesondere bei Forschung und Innovation, ist darin enthalten. Die im Verhandlungsmandat festgesetzten Ziele wurden erreicht. Sie haben gesehen, dass der Bundesrat am letzten Freitag die Vernehmlassung \u00fcber die Abkommen und die verschiedenen Texte er\u00f6ffnet hat. </p>\n<p>Im Bereich der Finanzpolitik hat der Bundesrat im vergangenen Jahr eine Expertengruppe mit einer umfassenden Aufgaben- und Subventions\u00fcberpr\u00fcfung beauftragt. Die Expertengruppe hat zahlreiche Massnahmen identifiziert, mit denen der Bundeshaushalt in den kommenden Jahren um 4 bis [PAGE 1095] 5 Milliarden Franken entlastet werden k\u00f6nnte. Basierend auf diesen Empfehlungen hat der Bundesrat ein Entlastungspaket 2027 erarbeitet und dazu von Januar bis Mai 2025 eine Vernehmlassung durchgef\u00fchrt. Die Ergebnisse werden derzeit ausgewertet.</p>\n<p>Ausserdem hat der Bundesrat im Bereich Bankenwesen 2024 den Bericht zur Bankenstabilit\u00e4t gutgeheissen und eine eingehende Evaluation der Regulierung systemrelevanter Banken durchgef\u00fchrt. Die Analyse der Krise der Credit Suisse hat gezeigt, dass das Too-big-to-fail-Dispositiv weiterentwickelt und gest\u00e4rkt werden muss. Am 6.[NB]Juni 2025 hat der Bundesrat nun basierend auf diesen Erkenntnissen eine erste Verordnungsanpassung in die Vernehmlassung geschickt und die Eckwerte f\u00fcr Gesetzesanpassungen verabschiedet. Die beschlossenen Massnahmen betreffen die drei Stossrichtungen \"St\u00e4rkung der Pr\u00e4vention\", \"St\u00e4rkung der Liquidit\u00e4t\" und \"Erweiterung des Kriseninstrumentariums\".</p>\n<p>Ich komme nun zur zweiten Leitlinie \u00fcber den nationalen und generationengerechten Zusammenhalt. In der Sozialpolitik hat der Bundesrat die Botschaft zur \u00c4nderung des Bundesgesetzes \u00fcber die Alters- und Hinterlassenenversicherung verabschiedet. Damit will er die Ungleichbehandlung von M\u00e4nnern und Frauen bei den AHV-Hinterlassenenrenten beseitigen und das System an die gesellschaftlichen Entwicklungen anpassen. Zudem hat der Bundesrat im Bereich Gesundheitspolitik die Vernehmlassung f\u00fcr den Entwurf des neuen Bundesgesetzes \u00fcber die Arbeitsbedingungen in der Pflege er\u00f6ffnet. Ziel ist es, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, mehr Pflegefachkr\u00e4fte auszubilden und die Zahl der Berufsaustritte zu senken. </p>\n<p>Laut der dritten Leitlinie sorgt die Schweiz f\u00fcr Sicherheit, setzt sich f\u00fcr Frieden ein und agiert koh\u00e4rent und verl\u00e4sslich in der Welt. In den Bereichen der Aussenpolitik und[NB]der[NB]internationalen Zusammenarbeit hat der Bundesrat die Botschaft zur Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2025-2028 verabschiedet. Sie definiert die Ziele der Schweiz f\u00fcr die n\u00e4chsten vier Jahre mit Fokus auf Regionen mit grossem Unterst\u00fctzungsbedarf sowie auf humanit\u00e4rer Hilfe, Gesundheit, Migration und Zusammenarbeit mit dem Privatsektor. </p>\n<p>Betreffend den Wiederaufbau in der Ukraine hat der Bundesrat beschlossen, dass die Schweiz verst\u00e4rkt investiert, um den betroffenen Menschen zu helfen und zur Stabilit\u00e4t des europ\u00e4ischen Kontinents beizutragen. Eine zentrale Rolle soll dabei dem Schweizer Privatsektor zukommen. </p>\n<p>Zur Bek\u00e4mpfung von Terrorismus und anderer Schwerstkriminalit\u00e4t hat der Bundesrat 2024 die Botschaft zum Flugpassagierdatengesetz verabschiedet. Das neue Gesetz regelt die Bekanntgabe von Flugpassagierdaten durch schweizerische und ausl\u00e4ndische Fluggesellschaften an die Beh\u00f6rden sowie die Bearbeitung dieser Daten. </p>\n<p>Im sicherheitspolitischen Bereich hat der Bundesrat die Armeebotschaft 2024 verabschiedet. Diese beinhaltet Verpflichtungskredite f\u00fcr die Beschaffung von Armeematerial, das R\u00fcstungsprogramm und das Immobilienprogramm. Damit unterbreitet der Bundesrat dem Parlament erstmals Eckwerte zur strategischen Ausrichtung der Armee \u00fcber zw\u00f6lf Jahre. </p>\n<p>Dann komme ich noch zu den Themen \"Klimaschutz\" und \"Umgang mit nat\u00fcrlichen Ressourcen\" laut der vierten und letzten Leitlinie: In der Energiepolitik hat der Bundesrat die Botschaft zur \u00c4nderung des Stromversorgungsgesetzes verabschiedet. So sollen bestehende Massnahmen wie die Winterstromreserve gesetzlich verankert und unbefristet weitergef\u00fchrt werden. In der Vorlage sind neu auch Regelungen f\u00fcr Reservekraftwerke und Notstromgruppen enthalten. </p>\n<p>F\u00fcr detaillierte Angaben zu den Gesch\u00e4ften verweise ich auf die entsprechenden Kapitel im publizierten Gesch\u00e4ftsbericht 2024. </p>\n<p>Frau Pr\u00e4sidentin, gesch\u00e4tzte Nationalr\u00e4te, ich bedanke mich herzlich bei den Berichterstattern der GPK f\u00fcr ihre Berichterstattung heute und auch f\u00fcr ihre Arbeit. Ich bedanke mich auch bei allen Mitgliedern der GPK und der Subkommissionen f\u00fcr die konstruktive Zusammenarbeit und ihren Einsatz - es ist ein grosses Engagement, das nicht immer gew\u00fcrdigt wird. Ich danke Ihnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250616","MeetingVerbalixOid":4032,"IdSession":"5209","SpeakerFirstName":"Karin","SpeakerLastName":"Keller-Sutter","SpeakerFullName":"Keller-Sutter Karin","SpeakerFunction":"BPR-F","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":17,"CantonName":"St. Gallen","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":8,"Start":"\/Date(1750089154928)\/","End":"\/Date(1750089576783)\/","Function":"BPR-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876723901)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1750089154927+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1750089576783+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358772L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358772L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358772L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358772L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358772L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"358772","Language":"DE","IdSubject":"68331","VoteId":null,"PersonNumber":4051,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich orientiere \u00fcber die priorit\u00e4ren Themen Ihrer GPK aus dem UVEK und dem EDI. Es geht in beiden F\u00e4llen um die Versorgungssicherheit.</p>\n<p>Zuerst zur Versorgungssicherheit hinsichtlich Energie: Aufgrund der angespannten geopolitischen Lage haben die Risiken f\u00fcr eine sichere Energieversorgung in Europa, aber auch in der Schweiz in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Der Bundesrat hat dazu einen ganzen Massnahmenkatalog formuliert. Der Bundesrat setzt dabei technologieoffen auf alle Energietr\u00e4ger. Die GPK begleiten und pr\u00fcfen diesen Prozess laufend, so auch im letzten Jahr. Es gibt bekanntlich bereits bundesr\u00e4tliche Massnahmen f\u00fcr die Bereitstellung einer Stromreserve. Kurzfristig m\u00fcssen daf\u00fcr Reservekraftwerke zur Verf\u00fcgung stehen. Die Wasserkraftreserve wurde bereits Anfang 2025 gesetzlich festgelegt. Die thermische Reserve, bestehend aus Reservekraftwerken, Notstromgruppen und W\u00e4rme-Kraft-Koppelungsanlagen sowie einer Verbrauchsreserve, soll ebenfalls gesetzlich verankert werden. Diese Vorlage ist derzeit im Parlament. Die Schlussabstimmung findet noch in dieser Session statt.</p>\n<p>Hinsichtlich der Reservekraftwerke stellt sich die Frage nach der Dimensionierung. Die Vertr\u00e4ge f\u00fcr die bestehenden Reservekraftwerke in Birr, Cornaux und Monthey laufen Ende 2026 aus. Um die Reserve weiterhin zur Verf\u00fcgung zu haben, wurden mit potenziellen Anbietern Direktverhandlungen gef\u00fchrt. Der Entscheid zum Zuschlag f\u00fcr die neuen Reservekraftwerke wurde vom BFE mittlerweile bekannt gegeben. Es informierte im Mai 2025, dass das UVEK entschieden habe, f\u00fcnf Projekten mit einer Gesamtleistung von insgesamt 583 Megawatt den Zuschlag zu erteilen. Es werden nun die Vertr\u00e4ge mit den Anbietern ausgehandelt, und die GPK werden diese sicher auch anschauen.</p>\n<p>Mittelfristig l\u00e4uft die Diskussion \u00fcber den Zubau erneuerbarer Energien weiter. Wir k\u00e4mpfen an allen Fronten, und trotzdem geht es nicht oder zu langsam vorw\u00e4rts. Es geht insbesondere um die vom Volk verabschiedeten sechzehn Wasserkraftprojekte oder um mindestens zwei Drittel davon, darunter die Projekte Grimsel, Trift und Gorner, die umgesetzt werden m\u00fcssen. Ebenso erwartet der Bundesrat den Bau von einigen alpinen Solarwerken und etwa 200 Windturbinen, sodass die Windstromproduktion bis in etwa zehn Jahren ungef\u00e4hr um 10 Prozent erh\u00f6ht werden kann. Das ist notwendig, um im Winter auf der sicheren Seite zu sein. Daf\u00fcr will der Bundesrat die Bewilligungsverfahren k\u00fcrzen. Dazu z\u00e4hlt auch ein Beschleunigungserlass zur Verst\u00e4rkung der Netzwerke, der noch in diesem Sommer vom Bundesrat ans Parlament \u00fcberwiesen wird.</p>\n<p>Ich komme zur Versorgungssicherheit bei den Heilmitteln. Eine ausreichende Versorgung mit Medikamenten in unserem Land ist von entscheidender Bedeutung. Aber leider m\u00fcssen wir feststellen, dass die Situation in der Schweiz wie auch weltweit weiterhin angespannt ist. Die Engp\u00e4sse betreffen vor allem billige Medikamente, die nicht mehr durch Patente gesch\u00fctzt sind, wie starke Schmerzmittel oder Antibiotika und Impfstoffe. Es handelt sich also um wichtige und regelm\u00e4ssig verwendete Medikamente. </p>\n<p>Die Situation, in der wir uns heute befinden, ist gewissermassen das Ergebnis einer langen Entwicklung, die auf mehrere Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren ist: die Verlagerung kritischer Produktionsschritte nach Asien, die Konzentration auf wenige Zulieferungen, der zunehmende beh\u00f6rdliche Preisdruck, der g\u00fcnstige Medikamente aus dem Markt dr\u00e4ngt, oder auch die Reduzierung der Lagerbest\u00e4nde. Das hat zur Folge, dass die Lieferketten anf\u00e4llig sind. Die Marktlage zeigt, dass wir uns nicht auf dieses globale Lieferkettennetz verlassen k\u00f6nnen. </p>\n<p>Der Bundesrat setzte daf\u00fcr bereits im Fr\u00fchjahr 2023 eine Taskforce ein, die konkrete Massnahmen konzipieren sollte. Diese werden entsprechend umgesetzt. Am 21.[NB]August pr\u00fcfte der Bundesrat eine weitere Reihe von Vorschl\u00e4gen und erteilte mehrere Auftr\u00e4ge. Unter anderem soll die Pflichtlagerhaltung ausgeweitet werden. Die Reserven und Best\u00e4nde sind so zu konsolidieren, dass die Lagerung grosser Mengen von Arzneimitteln in ihrer teuren Form auch Kapital bindet. Pflichtlagerpflichtige Medikamente sind Eigentum der Unternehmen, die auch die Kosten daf\u00fcr tragen. Es ist daher notwendig, alternative Finanzierungsmodelle zu pr\u00fcfen, um negative Auswirkungen auf die Marktattraktivit\u00e4t unseres Landes zu vermeiden. Diese Massnahmen werden derzeit umgesetzt, und auch das wird die GPK weiter pr\u00fcfen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250616","MeetingVerbalixOid":4032,"IdSession":"5209","SpeakerFirstName":"Thomas","SpeakerLastName":"de Courten","SpeakerFullName":"de Courten Thomas","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":13,"CantonName":"Basel-Landschaft","CantonAbbreviation":"BL","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1750088318740)\/","End":"\/Date(1750088605656)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876723888)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1750088318740+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1750088605657+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358843L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358843L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358843L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358843L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=358843L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"358843","Language":"DE","IdSubject":"68331","VoteId":null,"PersonNumber":4331,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Im Namen der Gesch\u00e4ftspr\u00fcfungskommission pr\u00e4sentiere ich Ihnen heute die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gesch\u00e4ftsbericht des Bundesrates zu den Themen Kriegsmaterialausfuhr und Personalmanagement.</p>\n<p>Der Wert der Schweizer Kriegsmaterialausfuhren ist im Jahr 2024 gegen\u00fcber dem Vorjahr um knapp 5 Prozent gesunken, von knapp 697 auf rund 665 Millionen Franken. Dies entspricht einem R\u00fcckgang um 32 Millionen Franken, was dem relativ kleinen Anteil von 0,17 Prozent der gesamten Warenausfuhr der Schweizer Wirtschaft entspricht. Kriegsmaterial wurde in sechzig verschiedene L\u00e4nder ausgef\u00fchrt. Unsere Hauptabnehmer sind Deutschland mit Material im Wert von rund 204 Millionen Franken, gefolgt von den USA mit 76, Italien mit 51 und Schweden mit 42 Millionen.</p>\n<p>Ein zentraler Punkt, der uns in diesem Kontext immer wieder besch\u00e4ftigt, ist die Anwendung unserer Neutralit\u00e4tspolitik. Wir haben das vorhin auch in der Fragestunde geh\u00f6rt. Die Schweiz h\u00e4lt in ihrem Verh\u00e4ltnis zu Russland und zur Ukraine auch nach der Annexion der Krim 2014 am Neutralit\u00e4tsrecht fest. Das bedeutet, dass wir keine Anfragen zur Weitergabe von Kriegsmaterial Schweizer Ursprungs an die Ukraine bewilligen k\u00f6nnen, solange diese in einen internationalen bewaffneten Konflikt verwickelt ist. Dazu sind ja nun im Parlament Debatten im Gange. Der St\u00e4nderat hat letzte Woche dar\u00fcber entschieden, es wird n\u00e4chstens bei uns weitergehen.</p>\n<p>Ein weiterer wichtiger Diskussionspunkt dazu war die in der GPK aufgekommene Frage, wie der R\u00fcstungsbedarf der Schweiz bei der Beurteilung von Exportantr\u00e4gen ber\u00fccksichtigt wird. Bundesrat Parmelin f\u00fchrte dazu aus, dass der eigene R\u00fcstungsbedarf nicht zu den Bewilligungskriterien des Kriegsmaterialgesetzes geh\u00f6re. Im Falle eines ausserordentlich grossen Exportgesuchs, das die nationalen Produktionskapazit\u00e4ten beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnte, m\u00fcsste der Bundesrat daher auf Notrecht gem\u00e4ss den Artikeln 184 und 185 der Bundesverfassung zur\u00fcckgreifen. Ein solches Szenario scheint jedoch aktuell unwahrscheinlich, da die Schweizer R\u00fcstungsindustrie derzeit nicht am Kapazit\u00e4tslimit operiert und sogar in der Lage w\u00e4re, eine gr\u00f6ssere Nachfrage zu absorbieren. Zudem beziehen wir viele unserer Waffensysteme, [PAGE 1094] wie die F-35A oder das Patriot-System, von ausl\u00e4ndischen Herstellern. Daher besteht aktuell keine systematische Konkurrenz zwischen der Befriedigung der Nachfrage aus dem Ausland und der Befriedigung der Bed\u00fcrfnisse unserer eigenen Landesverteidigung.</p>\n<p>Zum Personalmanagement: Der Bundesrat hat, wie Ihnen bekannt ist, ein Entlastungspaket f\u00fcr den Bundeshaushalt beschlossen. Auch das Bundespersonal wird zwischen 2026 und 2028 einen Beitrag von 180 bis 200 Millionen Franken leisten m\u00fcssen, davon 100 Millionen durch Anpassungen bei den Anstellungsbedingungen. Das Eidgen\u00f6ssische Personalamt hat dazu Massnahmen in den Bereichen Lohn, Besoldungsstruktur und \u00fcbrige Anstellungsbedingungen identifiziert. Eine Vergleichsstudie zeigt, dass die Gesamtverg\u00fctungen in der Bundesverwaltung tiefer liegen als im Vergleichssektor, prim\u00e4r wegen der h\u00f6heren variablen Anteile in der Privatwirtschaft. Trotzdem sind die Ergebnisse der Personalbefragung vom Herbst 2024 erfreulich: Arbeitszufriedenheit, Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben, F\u00fchrung und Digitalisierung wurden positiv bewertet. Auch wenn beim Commitment ein leichter R\u00fcckgang zu beobachten ist, ist es dennoch weiterhin hoch.</p>\n<p>Die Personalstrategie Bundesverwaltung 2024-2027 befindet sich in der Umsetzung. Ziel ist es, insbesondere die demografischen Herausforderungen zu meistern, aber auch Innovationen zu f\u00f6rdern. So wurde die neue Arbeitgebermarke \"Die Schweiz mitgestalten\" lanciert, Stelleninserate werden modernisiert und insbesondere die Pr\u00e4senz auf Social Media ausgebaut, um Talente zu gewinnen. Das Innovation-Fellowship-Programm wurde erweitert und ein Demografie-Check eingef\u00fchrt, um F\u00fchrungskr\u00e4fte auf zuk\u00fcnftige Rekrutierungen vorzubereiten. Aktuell laufen die Arbeiten zur Optimierung des Lohnsystems; sie wurden im zweiten Halbjahr 2024 aufgenommen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20250616","MeetingVerbalixOid":4032,"IdSession":"5209","SpeakerFirstName":"Marc","SpeakerLastName":"Jost","SpeakerFullName":"Jost Marc","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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