{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=71038L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=71038L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5209L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5209L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5209L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5209L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"5209","Language":"DE","MeetingNumber":15,"IdSession":5212,"SessionNumber":12,"SessionName":"Fr\u00fchjahrssession 2026","Council":1,"CouncilName":"Nationalrat","CouncilAbbreviation":"NR","Date":"\/Date(1773878400000)\/","Begin":"0800","Modified":"\/Date(1776340037452)\/","LegislativePeriodNumber":52,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"F\u00fcnfzehnte Sitzung","SortOrder":15,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20250085,IdSubject=71038L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20250085,IdSubject=71038L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20250085,IdSubject=71038L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20250085,IdSubject=71038L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"71038","BusinessNumber":20250085,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.085","Title":"Landesversorgungsgesetz. \u00c4nderung","SortOrder":1,"PublishedNotes":"Erstrat - Premier Conseil\n","Modified":"\/Date(1772561702260)\/","TitleDE":"Landesversorgungsgesetz.\n\u00c4nderung","TitleFR":"Loi sur l'approvisionnement du pays.\nModification","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372903L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372903L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372903L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372903L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372903L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"372903","Language":"DE","IdSubject":"71038","VoteId":null,"PersonNumber":4252,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sidentin </b>(Christ Katja, erste Vizepr\u00e4sidentin): Wir behandeln das Eintreten und die Detailberatung in einer Debatte.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20260319","MeetingVerbalixOid":4152,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":"Katja","SpeakerLastName":"Christ","SpeakerFullName":"Christ Katja","SpeakerFunction":"1VP-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":12,"CantonName":"Basel-Stadt","CantonAbbreviation":"BS","ParlGroupName":"Gr\u00fcnliberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1773907205115)\/","End":"\/Date(1773907256041)\/","Function":"1VP-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1781865789633)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1773907205117+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1773907256040+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372904L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372904L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372904L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372904L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372904L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"372904","Language":"DE","IdSubject":"71038","VoteId":null,"PersonNumber":10808,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Sicherung der Versorgung mit lebenswichtigen G\u00fctern und Dienstleistungen geh\u00f6rt zu den zentralen Aufgaben unseres Staates. Die vorliegende Teilrevision des Bundesgesetzes \u00fcber die wirtschaftliche Landesversorgung soll sicherstellen, dass die Schweiz auch in zuk\u00fcnftigen Krisen handlungsf\u00e4hig bleibt. Ausgangspunkt der Revision sind die Erfahrungen der letzten Jahre, insbesondere bez\u00fcglich der Covid-Pandemie, angespannter Lieferketten sowie der drohenden Energiemangellage. Diese Ereignisse haben gezeigt, dass das bestehende Instrumentarium grunds\u00e4tzlich funktioniert, dass jedoch in einzelnen Punkten Anpassungen n\u00f6tig sind, um schneller und gezielter reagieren zu k\u00f6nnen. </p>\n<p>Wichtig ist: Die Grundkonzeption des Gesetzes bleibt unver\u00e4ndert. Die Verantwortung f\u00fcr die Versorgung liegt weiterhin in erster Linie bei der Wirtschaft. Der Staat greift nur subsidi\u00e4r ein, wenn eine schwere Mangellage droht oder bereits eingetreten ist und die Wirtschaft die Versorgung nicht mehr selbstst\u00e4ndig sicherstellen kann. </p>\n<p>Die Revision verfolgt vor allem drei Ziele: Erstens wird der Zeitpunkt staatlicher Intervention pr\u00e4zisiert. In der Praxis hat sich gezeigt, dass gewisse Massnahmen eine l\u00e4ngere Vorbereitungszeit ben\u00f6tigen. Zweitens st\u00e4rkt die Vorlage die Informationsgrundlagen f\u00fcr die Beurteilung der Versorgungslage. Die gesetzlichen Bestimmungen zu Auskunft und Meldepflichten sowie zur Datenbearbeitung wurden \u00fcberarbeitet. Drittens enth\u00e4lt die Revision verschiedene pr\u00e4zisierende und organisatorische Anpassungen. Dazu geh\u00f6ren insbesondere Klarstellungen bei der Zusammenarbeit mit wirtschaftlichen Organisationen sowie die Einf\u00fchrung eines Ordnungsbussenverfahrens f\u00fcr geringf\u00fcgige Verst\u00f6sse.</p>\n<p>Ihre Sicherheitspolitische Kommission hat die Vorlage an ihrer Sitzung vom 26.[NB]und 27.[NB]Januar 2026 beraten. Zuvor f\u00fchrte sie Anh\u00f6rungen mit Vertreterinnen und Vertretern der Kantone, der Wirtschaft und der betroffenen Organisationen durch. Die Kommission beantragt einstimmig Eintreten auf die Vorlage. In der Detailberatung hat sich die Kommission mehrheitlich am Entwurf des Bundesrates orientiert, jedoch in einzelnen Punkten Anpassungen beschlossen.</p>\n<p>Damit komme ich zu den Beschl\u00fcssen der Kommission. Die Kommission hat in Artikel 15 eine Anpassung der Terminologie beschlossen. Neu wird nicht mehr auf die Eigent\u00fcmer der Pflichtlager abgestellt, sondern auf die zur Lagerhaltung verpflichteten Unternehmen. Mit dieser Pr\u00e4zisierung soll klarer zum Ausdruck kommen, wer in der Praxis f\u00fcr die Gew\u00e4hrleistung der Pflichtlager verantwortlich ist.</p>\n<p>Ein zweiter wichtiger Punkt betrifft in Artikel 21 die Finanzierung der Pflichtlager. Der Bundesrat beantragt hier neu, dass auf Speisereis Garantiefondsbeitr\u00e4ge erhoben werden k\u00f6nnen. Die Mehrheit der Kommission beantragt jedoch, beim geltenden Recht zu bleiben und keine Garantiefondsbeitr\u00e4ge auf Speisereis zu erheben, analog zu den inl\u00e4ndischen Nahrungs- und Futtermitteln sowie f\u00fcr Saat- und Pflanzengut. Eine Sonderregelung nur f\u00fcr die Warengruppe Reis mit einer Erstinverkehrbringer-Abgabe nur auf Reis erachtet die Kommission als unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig. Sie bef\u00fcrchtet einen grossen administrativen Aufwand. Die Kommission folgte dem entsprechenden Antrag mit 16 zu 8 Stimmen bei 1 Enthaltung. Hierzu liegt ein Minderheitsantrag vor. Die Minderheit Zybach unterst\u00fctzt den Entwurf des Bundesrates. Sie argumentiert insbesondere mit der Einhaltung der WTO-Konformit\u00e4t.</p>\n<p>Ein weiterer Diskussionspunkt betrifft bei Artikel 31 die Frage, zu welchem Zeitpunkt der Bundesrat Massnahmen ergreifen darf. Der Bundesrat schl\u00e4gt vor, dass solche Massnahmen auch dann ergriffen werden k\u00f6nnen, wenn eine schwere Mangellage innerhalb weniger Monate droht. Hier werden zwei Minderheitsantr\u00e4ge gestellt, die beide auch eine l\u00e4ngerfristig absehbare Mangellage im Gesetz ber\u00fccksichtigen wollen. Die Kommissionsmehrheit ist jedoch der Ansicht, dass der vorgeschlagene Zeitraum von wenigen Monaten eine sinnvolle Balance darstellt. Er erm\u00f6glicht fr\u00fchzeitiges Handeln, verhindert aber gleichzeitig, dass das Instrument der wirtschaftlichen Landesversorgung f\u00fcr strukturpolitische Zwecke eingesetzt wird. Die Kommission beantragt deshalb, beim Entwurf des Bundesrates zu bleiben. </p>\n<p>Zusammenfassend ist die Kommission der Auffassung, dass diese Revision eine gezielte und verh\u00e4ltnism\u00e4ssige Weiterentwicklung des bestehenden Systems darstellt.</p>\n<p>Die Mehrheit der Kommission beantragt Ihnen daher, auf die Vorlage einzutreten und dieser mit den von ihr beschlossenen Anpassungen zuzustimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20260319","MeetingVerbalixOid":4152,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":"Heinz","SpeakerLastName":"Theiler","SpeakerFullName":"Theiler Heinz","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":5,"CantonName":"Schwyz","CantonAbbreviation":"SZ","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1773907256041)\/","End":"\/Date(1773907567723)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1781865789639)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1773907256040+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1773907567723+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372907L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372907L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372907L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372907L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372907L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"372907","Language":"DE","IdSubject":"71038","VoteId":null,"PersonNumber":4074,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>L'article 102 de la Constitution f\u00e9d\u00e9rale stipule[NB]: \"La Conf\u00e9d\u00e9ration assure l'approvisionnement du pays en biens et services de premi\u00e8re n\u00e9cessit\u00e9 afin de pouvoir faire face \u00e0 une menace de guerre, \u00e0 une autre manifestation de force ou \u00e0 une grave p\u00e9nurie \u00e0 laquelle l'\u00e9conomie n'est pas en mesure de rem\u00e9dier par ses propres moyens\". On se souvient des difficult\u00e9s rencontr\u00e9es en 2020 en lien avec la pand\u00e9mie de COVID-19, des risques de p\u00e9nurie d'\u00e9lectricit\u00e9 durant l'hiver 2022-2023, et, aujourd'hui, nous sommes rattrap\u00e9s par la crise p\u00e9troli\u00e8re qui pourrait survenir en lien avec le blocage du d\u00e9troit d'Ormuz par l'Iran. Il s'agit d'un sujet important en lien avec des risques plausibles pouvant interf\u00e9rer avec la protection de la population. Nous parlons ici d'une r\u00e9vision partielle, la seconde \u00e9tape, qui a notamment pour but de renforcer la s\u00e9curit\u00e9 de l'Approvisionnement en biens et services vitaux en am\u00e9liorant le fonctionnement de l'organisation de l'Approvisionnement \u00e9conomique du pays et aussi de permettre l'adoption, en temps utile, de mesures ad\u00e9quates visant \u00e0 \u00e9viter les p\u00e9nuries graves. Je vous rappelle que nous avons d\u00e9cid\u00e9 lors de la premi\u00e8re \u00e9tape, d\u00e9but 2025, d'une r\u00e9organisation de la direction de cette structure administrative en cr\u00e9ant un poste \u00e0 plein temps pour la fonction de d\u00e9l\u00e9gu\u00e9 \u00e0 l'approvisionnement \u00e9conomique du pays.</p>\n<p>La r\u00e9vision de la loi sur l'approvisionnement du pays vise \u00e0 augmenter la r\u00e9activit\u00e9 du syst\u00e8me en sp\u00e9cifiant mieux le moment de d\u00e9clenchement des mesures d'intervention. Elle vise \u00e9galement \u00e0 une am\u00e9lioration de la transmission des donn\u00e9es et \u00e0 assurer la r\u00e9silience face aux risques et aux crises pouvant perturber l'approvisionnement. Par ailleurs, on y retrouve des dispositions permettant de sanctionner, notamment par des amendes d'ordre, en cas d'infraction de la l\u00e9gislation.</p>\n<p>Le secteur priv\u00e9 reste le pilier de la s\u00e9curit\u00e9 de l'approvisionnement de la Suisse en assurant le bon fonctionnement des cha\u00eenes d'approvisionnement. Les milieux \u00e9conomiques conservent la responsabilit\u00e9 premi\u00e8re de [PAGE 552] l'approvisionnement. La Conf\u00e9d\u00e9ration exerce un r\u00f4le subsidiaire pour renforcer, en cas de probl\u00e8me, la s\u00e9curit\u00e9 de cet approvisionnement. Elle intervient alors par des mesures appropri\u00e9es pour soutenir le secteur priv\u00e9 au cas o\u00f9 celui-ci n'aurait plus la capacit\u00e9 d'assurer l'approvisionnement en biens et services vitaux par ses propres moyens.</p>\n<p>Le Conseil national est le premier conseil. Votre Commission de la politique de s\u00e9curit\u00e9 a trait\u00e9 de cet objet les 26 et 27 janvier derniers. Elle a proc\u00e9d\u00e9 \u00e0 des auditions de qualit\u00e9 avec de nombreux partenaires politiques et \u00e9conomiques, qui ont pu pr\u00e9senter les d\u00e9fis en lien avec les sujets propres \u00e0 leurs domaines respectifs d'approvisionnement. Ont \u00e9t\u00e9 auditionn\u00e9es la Conf\u00e9rence des directeurs cantonaux de l'agriculture, Economiesuisse, l'Union suisse des paysans, la soci\u00e9t\u00e9 coop\u00e9rative Helvecura, Carbura et R\u00e9servesuisse.</p>\n<p>Cette modification de la loi sur l'approvisionnement du pays a \u00e9t\u00e9 bien accueillie par votre commission. L'entr\u00e9e en mati\u00e8re a \u00e9t\u00e9 accept\u00e9e \u00e0 l'unanimit\u00e9. Seuls certains points ont suscit\u00e9 le d\u00e9bat et ont conduit \u00e0 une modification du projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral ou au d\u00e9p\u00f4t de propositions de minorit\u00e9.</p>\n<p>Tout d'abord, \u00e0 l'article 15, au lieu de faire r\u00e9f\u00e9rence aux propri\u00e9taires des r\u00e9serves obligatoires, la commission a pr\u00e9f\u00e9r\u00e9 en rester au droit en vigueur en parlant d'entreprises soumises \u00e0 l'obligation de stockage. Cette proposition a \u00e9t\u00e9 accept\u00e9e par 20 voix contre 3 et 2 abstentions.</p>\n<p>Aux articles 16 alin\u00e9a 5 et 21 alin\u00e9a 2, il est question de l'interdiction du pr\u00e9l\u00e8vement de contributions au fonds de garantie sur les denr\u00e9es alimentaires, les fourrages, les semences et les plants indig\u00e8nes. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral propose d'introduire une exception[NB]: autoriser le pr\u00e9l\u00e8vement de contributions au fonds de garantie sur le riz comestible. Selon les explications donn\u00e9es par le conseiller f\u00e9d\u00e9ral Parmelin, la proposition du Conseil f\u00e9d\u00e9ral vise \u00e0 assurer un financement de la d\u00e9tention obligatoire conforme au droit international de l'OMC. Une disposition explicite n'est n\u00e9cessaire que pour le riz comestible. Pour les autres marchandises soumises \u00e0 obligation de stockage, une mise en conformit\u00e9 peut \u00eatre r\u00e9alis\u00e9e au niveau de l'ordonnance. L'exception pour le riz permet de ne plus pr\u00e9lever les contributions au fonds de garantie \u00e0 la fronti\u00e8re, mais de les percevoir de mani\u00e8re conforme au droit international aupr\u00e8s des metteurs en circulation de la marchandise. Les importateurs sont consid\u00e9r\u00e9s comme les premiers metteurs en circulation. Il faut signaler que 99 pour cent du riz consomm\u00e9 en Suisse est import\u00e9. L'impact de cette d\u00e9cision ne concerne que quelques producteurs nationaux. Notons cependant que la position du Conseil[NB]f\u00e9d\u00e9ral[NB]peut[NB]induire des co\u00fbts administratifs suppl\u00e9mentaires.</p>\n<p>Aux articles 16 alin\u00e9a 5 et 21 alin\u00e9a 2, sur la question du riz, une proposition Theiler visant \u00e0 en rester au droit en vigueur l'a emport\u00e9, par 16 voix contre 8 et 1 abstention, face \u00e0 une proposition, reprise par la minorit\u00e9 Zybach, de suivre le Conseil f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n<p>Les derni\u00e8res minorit\u00e9s se trouvent \u00e0 l'article 31 alin\u00e9a 2. L'article 31 alin\u00e9a 1 du projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral rappelle que[NB]: \"En cas de p\u00e9nurie grave, d\u00e9clar\u00e9e ou imminente, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral peut prendre des mesures d'intervention \u00e9conomique pour garantir l'approvisionnement en biens et services vitaux.\" L'alin\u00e9a 2 aborde la question de l'anticipation des mesures avec des libell\u00e9s un peu diff\u00e9rents. Le projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral propose ceci[NB]: \"Il peut \u00e9galement prendre des mesures de ce type lorsqu'une p\u00e9nurie grave menace de survenir dans les prochains mois\". La minorit\u00e9 Flach ne parle que \"d'une menace de survenir\" et la minorit\u00e9 Fridez d'une \"menace de survenir dans les prochains mois, ou m\u00eame \u00e0 plus long terme\".</p>\n<p>Apr\u00e8s diff\u00e9rents votes, c'est le projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral qui l'a emport\u00e9 face \u00e0 la proposition d\u00e9fendue par la minorit\u00e9 Flach, par 17 voix contre 7 et 1 abstention. Au vote sur l'ensemble, la loi a \u00e9t\u00e9 approuv\u00e9e \u00e0 l'unanimit\u00e9, avec 25 voix.</p>\n<p>Je profite d'\u00eatre \u00e0 la tribune pour vous signaler que c'est la derni\u00e8re fois que je vais m'exprimer dans cette enceinte. Je vais quitter le Conseil national demain, et je voulais encore vous remercier pour la collaboration pendant toutes ces ann\u00e9es. Je remercie \u00e9galement tous les acteurs de l'administration, les gens qui nous entourent. Ce furent 15 tr\u00e8s belles ann\u00e9es parmi vous et je pars serein, mais avec un petit serrement au coeur quand m\u00eame. Merci. <i>(Applaudissements)</i></p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20260319","MeetingVerbalixOid":4152,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":"Pierre-Alain","SpeakerLastName":"Fridez","SpeakerFullName":"Fridez Pierre-Alain","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":26,"CantonName":"Jura","CantonAbbreviation":"JU","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1773907579994)\/","End":"\/Date(1773907964718)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1781865789645)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1773907579993+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1773907964717+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372922L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372922L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372922L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372922L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372922L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"372922","Language":"DE","IdSubject":"71038","VoteId":null,"PersonNumber":1108,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Avant d'aborder la r\u00e9vision proprement dite, permettez-moi de rappeler bri\u00e8vement la mission de l'approvisionnement \u00e9conomique du pays[NB]: il vise \u00e0 garantir, en cas de p\u00e9nurie grave, l'approvisionnement de la Suisse en biens et services vitaux en s'appuyant, en premier lieu, sur l'\u00e9conomie. L'\u00c9tat n'intervient qu'\u00e0 titre subsidiaire lorsque les m\u00e9canismes du march\u00e9 ne suffisent plus, les l\u00e9gislations sp\u00e9ciales applicables restant prioritaires.</p>\n<p>Avec la pr\u00e9sente modification de la loi sur l'approvisionnement du pays, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral souhaite renforcer la capacit\u00e9 de la Suisse \u00e0 agir en temps utile, de mani\u00e8re proportionn\u00e9e, en cas de situation d'approvisionnement difficile. La r\u00e9vision de la loi s'inscrit dans le cadre d'un processus de r\u00e9forme qui a \u00e9t\u00e9 lanc\u00e9 par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral en 2021. Elle constitue une mesure cibl\u00e9e visant \u00e0 d\u00e9velopper l'approvisionnement \u00e9conomique du pays sur la base des exp\u00e9riences acquises ces derni\u00e8res ann\u00e9es. Il ne s'agit pas, et j'insiste, il ne s'agit pas d'une r\u00e9orientation fondamentale du droit de l'approvisionnement du pays, mais d'ajustements focalis\u00e9s au sein d'un cadre existant.</p>\n<p>La loi sur l'approvisionnement \u00e9conomique du pays a fait l'objet d'une r\u00e9vision totale il y a une dizaine d'ann\u00e9es. Les principes alors d\u00e9finis, fond\u00e9s sur le mandat constitutionnel, demeurent pleinement valables \u00e0 ce jour. D'abord, la responsabilit\u00e9 de l'approvisionnement incombe, en premier lieu, \u00e0 l'\u00e9conomie. Ensuite, l'\u00c9tat n'intervient que lorsque de graves p\u00e9nuries menacent de survenir ou existent, et que l'\u00e9conomie ne peut plus y faire face seule. Finalement, l'intervention de l'\u00c9tat est subsidiaire, limit\u00e9e dans le temps et, surtout, proportionn\u00e9e.</p>\n<p>Les exp\u00e9riences des derni\u00e8res ann\u00e9es ont montr\u00e9 que, dans ce cadre, certaines pr\u00e9cisions demeurent n\u00e9cessaires. Elles concernent surtout l'application pratique et concr\u00e8te des instruments et moins la conception de base. Une premi\u00e8re \u00e9tape adopt\u00e9e par le Parlement en 2025 a permis de renforcer l'organisation et la direction de l'Approvisionnement \u00e9conomique du pays. La r\u00e9vision qui vous est soumise aujourd'hui constitue la deuxi\u00e8me \u00e9tape. Elle porte sur les instruments de l'Approvisionnement \u00e9conomique du pays. </p>\n<p>Le moment de l'intervention de l'\u00c9tat occupe une place centrale. Les exp\u00e9riences r\u00e9centes ont montr\u00e9 que certaines mesures n\u00e9cessitent un temps de pr\u00e9paration et doivent \u00eatre anticip\u00e9es pour produire leurs effets. La r\u00e9vision cr\u00e9e \u00e0 cet \u00e9gard un cadre juridique plus clair. Elle permet de pr\u00e9parer ou de d\u00e9clencher des mesures lorsqu'une grave p\u00e9nurie est pr\u00e9visible et qu'une intervention ult\u00e9rieure ne serait plus efficace. </p>\n<p>Les bases d\u00e9cisionnelles constituent un autre axe important. Une action proportionn\u00e9e pr\u00e9suppose une appr\u00e9ciation fiable de la situation d'approvisionnement. La r\u00e9vision renforce donc les bases l\u00e9gales relatives \u00e0 l'observation et \u00e0 l'\u00e9valuation de la situation d'approvisionnement afin de disposer des informations n\u00e9cessaires \u00e0 une pr\u00e9paration cibl\u00e9e des mesures. </p>\n<p>Des pr\u00e9cisions sont \u00e9galement apport\u00e9es sur le plan de l'ex\u00e9cution. Elles concernent notamment l'encadrement juridique des instruments existants et la coop\u00e9ration avec l'\u00e9conomie en cas de crise. La r\u00e9vision, je le r\u00e9p\u00e8te, consolide le mod\u00e8le existant de l'Approvisionnement \u00e9conomique du pays en pr\u00e9cisant les modalit\u00e9s d'intervention de l'\u00c9tat dans un syst\u00e8me qui reste fond\u00e9 sur la responsabilit\u00e9 premi\u00e8re de l'\u00e9conomie. </p>\n<p>En r\u00e9sum\u00e9, nous renfor\u00e7ons, avec ce projet de loi, la pr\u00e9paration, la capacit\u00e9 d'action et la s\u00e9curit\u00e9 juridique de l'Approvisionnement \u00e9conomique du pays. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral estime que ces ajustements cibl\u00e9s sont n\u00e9cessaires pour garantir la s\u00e9curit\u00e9 de l'approvisionnement de la Suisse lors de futures situations de crise. </p>\n<p>Nous vous invitons donc \u00e0 entrer en mati\u00e8re et \u00e0 soutenir le projet tel qu'il vous est pr\u00e9sent\u00e9.</p>\n<p>Je vais dire quelques mots sur les propositions de modification de votre commission et sur les minorit\u00e9s.</p>\n<p>Tout d'abord, \u00e0 l'article 15, la commission propose de remplacer la notion de \"propri\u00e9taires des r\u00e9serves obligatoires\" par celle d'\"entreprises soumises \u00e0 l'obligation de stockage\". Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral rejette cette proposition. La cat\u00e9gorie propos\u00e9e par la commission, \u00e0 savoir \"les entreprises soumises \u00e0 l'obligation de stockage\", est plus large que n\u00e9cessaire. Il faut bien voir que toutes les entreprises soumises \u00e0 l'obligation de stockage ne constituent pas elles-m\u00eames une r\u00e9serve obligatoire. Seuls les acteurs qui sont li\u00e9s par un contrat de stockage obligatoire doivent effectivement d\u00e9tenir les quantit\u00e9s prescrites. Or, cet article 15 vise pr\u00e9cis\u00e9ment la situation dans laquelle ces acteurs ne sont plus en mesure d'assurer ces quantit\u00e9s. La terminologie propos\u00e9e par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral est donc correcte sur le fond. Je vous invite ici \u00e0 voter le projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n<p>Concernant l'article 16 alin\u00e9a 5 et l'article 21 alin\u00e9a 2, la commission propose de supprimer l'exception relative au riz comestible dans les dispositions concernant les contributions au fonds de garantie. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral vous propose de rejeter cette modification et de rester \u00e0 son texte. En effet, [PAGE 556] l'exception pr\u00e9vue pour le riz permet de clarifier, au niveau de la loi, un mode de financement adapt\u00e9 aux exigences du droit international. Elle permet de percevoir les contributions non plus \u00e0 la fronti\u00e8re, mais aupr\u00e8s des premiers metteurs en circulation. Une disposition l\u00e9gale explicite n'est n\u00e9cessaire que pour le riz comestible[NB]; pour d'autres marchandises soumises au stockage obligatoire, comme le caf\u00e9, les adaptations n\u00e9cessaires peuvent \u00eatre r\u00e9alis\u00e9es au niveau de l'ordonnance. Des m\u00e9canismes comparables existent d'ailleurs d\u00e9j\u00e0 dans d'autres domaines de stockage obligatoire, notamment pour le gaz, les m\u00e9dicaments et les engrais. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral estime que cette solution reste praticable et cibl\u00e9e. Elle ne remet pas en cause le syst\u00e8me du stockage obligatoire, mais adapte de mani\u00e8re ponctuelle le mode de perception des contributions pour le riz comestible.</p>\n<p>Je vous invite donc, au nom du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, \u00e0 suivre son projet et \u00e0 rejeter les modifications propos\u00e9es.</p>\n<p>Concernant l'article 31 alin\u00e9a 2, il y a deux minorit\u00e9s qui proposent de le modifier, soit en supprimant la r\u00e9f\u00e9rence aux prochains mois, soit en \u00e9tendant cette r\u00e9f\u00e9rence \u00e0 un horizon plus lointain. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral rejette ces deux propositions. La formulation propos\u00e9e pr\u00e9cise de mani\u00e8re ad\u00e9quate le moment \u00e0 partir duquel une intervention anticip\u00e9e est possible. La notion de \"prochains mois\" offre la flexibilit\u00e9 n\u00e9cessaire pour tenir compte des sp\u00e9cificit\u00e9s des secteurs et des d\u00e9lais de mise en oeuvre, tout en maintenant un lien clair avec une p\u00e9nurie grave, concr\u00e8te et pr\u00e9visible. Supprimer cette r\u00e9f\u00e9rence ou l'\u00e9tendre \u00e0 plus long terme d\u00e9placerait l'\u00e9quilibre de la disposition. Cela risquerait soit de la rendre moins claire, soit d'ouvrir une marge d'appr\u00e9ciation trop large avec le danger, surtout, de brouiller la distinction entre l'intervention en situation de crise et la politique structurelle normale et ordinaire.</p>\n<p>L\u00e0 aussi, je vous invite \u00e0 en rester au texte du Conseil f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20260319","MeetingVerbalixOid":4152,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":"Guy","SpeakerLastName":"Parmelin","SpeakerFullName":"Parmelin Guy","SpeakerFunction":"BPR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":10,"Start":"\/Date(1773909635489)\/","End":"\/Date(1773910122217)\/","Function":"BPR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1781865789676)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1773909635490+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1773910122217+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372923L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372923L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372923L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372923L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372923L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"372923","Language":"DE","IdSubject":"71038","VoteId":"32154","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Kommission ... 187 Stimmen[GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag des Bundesrates ... 0 Stimmen[GZ]</p>\n<p>(0 Enthaltungen)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20260319","MeetingVerbalixOid":4152,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":12,"Start":"\/Date(1773910203385)\/","End":"\/Date(1773910203385)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1781865789681)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1773910203387+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1773910203387+0060)\/","VoteBusinessNumber":20250085,"VoteBusinessShortNumber":"25.085","VoteBusinessTitle":"Landesversorgungsgesetz.\n\u00c4nderung"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372924L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372924L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372924L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372924L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372924L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"372924","Language":"DE","IdSubject":"71038","VoteId":null,"PersonNumber":4245,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die wirtschaftliche Landesversorgung ist eine der tragenden S\u00e4ulen der Versorgungssicherheit in Zeiten der Not. Sie ist verl\u00e4sslich und professionell organisiert, und sie hat sich bew\u00e4hrt. Gerade in einer Zeit, in der die Welt von geopolitischen Spannungen, Energieengp\u00e4ssen und fragilen Lieferketten gepr\u00e4gt ist, d\u00fcrfte dieses Werkzeug leider an Wichtigkeit gewinnen. </p>\n<p>Ein gutes System ist kein statisches System. Resilienz entsteht nicht durch Stillstand, sondern durch stetige Weiterentwicklung. Darum m\u00fcssen wir als Parlament immer wieder neu justieren, wo Risiken wachsen, wo Abh\u00e4ngigkeiten entstehen und wo sich die Wirklichkeit schneller ver\u00e4ndert als unsere Gesetze. Die Landesversorgung muss also Schritt halten und neue Themen wie die Abh\u00e4ngigkeit von digitalen G\u00fctern adressieren. Da erwarten wir Gr\u00fcnen - und wahrscheinlich die ganze Kommission - mit grossem Interesse die Vorschl\u00e4ge, die uns die Verwaltung in den kommenden Monaten in dieser Angelegenheit aufzeigen wird, die uns auch versprochen wurden. </p>\n<p>Lassen Sie mich aber noch einen grunds\u00e4tzlichen Gedanken mit Ihnen teilen. Nat\u00fcrlich ist die wirtschaftliche Landesversorgung nicht der Ort f\u00fcr Strukturpolitik, aber wir als Gesetzgeber haben auch den Auftrag, strukturelle Risiken abzubauen, um die Sicherheit des Landes zu erhalten. Und da ist klar: Die lineare Wegwerfwirtschaft mit ihren fossilen Ressourcen wird zu einem immer gr\u00f6sseren Problem f\u00fcr die Stabilit\u00e4t und damit Prosperit\u00e4t der Schweiz. Wir m\u00fcssen aus den fossilen Energietr\u00e4gern aussteigen, nicht weil wir von der Stimmbev\u00f6lkerung den Auftrag erhalten haben, sondern weil die endlichen fossilen Rohstoffe \u00f6kologisch zerst\u00f6rerisch sind und wirtschaftlich immer gef\u00e4hrlicher werden. Pflichtlager k\u00f6nnen also Krisen \u00fcberbr\u00fccken, aber sie ersetzen keine strategische Transformation.</p>\n<p>Die beste Versorgungssicherheit entsteht durch eine lokale Kreislaufwirtschaft der kurzen Wege und erneuerbaren, einheimischen Energietr\u00e4gern. Dort liegt die gr\u00f6sste Resilienz. Wir haben den Erfindergeist, die Berufsbildung, die Hochschullandschaft, einen Werkplatz und die n\u00f6tigen finanziellen Mittel f\u00fcr diese Modernisierung. Was immer noch[NB]fehlt,[NB]ist[NB]der[NB]politische Wille, unsere Infrastrukturen und Institutionen f\u00fcr das 21.[NB]Jahrhundert fit zu machen. Wir Gr\u00fcnen werden nicht m\u00fcde, Sie von dieser Notwendigkeit zu \u00fcberzeugen. [PAGE 554] </p>\n<p>Concernant la r\u00e9vision concr\u00e8te, nous, le groupe des Verts, nous la soutenons. Elle int\u00e8gre d'importantes le\u00e7ons tir\u00e9es de la p\u00e9riode du COVID, notamment la n\u00e9cessit\u00e9 de flux de donn\u00e9es plus clairs et de seuils d'intervention mieux d\u00e9finis.</p>\n<p>Je passe bri\u00e8vement aux articles. S'agissant des articles 16 et 21, nous suivons la position de la minorit\u00e9 Zybach et donc l'argumentation du Conseil f\u00e9d\u00e9ral. C'est pr\u00e9cis\u00e9ment \u00e0 une \u00e9poque o\u00f9 le droit international est soumis \u00e0 des pressions consid\u00e9rables et est bafou\u00e9 par les grandes puissances que des signaux en faveur du droit international, c'est-\u00e0-dire le respect des r\u00e8gles, envoy\u00e9s par notre Parlement rev\u00eatent une importance plus grande que jamais.</p>\n<p>Concernant l'article 31 alin\u00e9a 2, nous soutenons la proposition de la minorit\u00e9[NB]I (Flach). Les crises ne s'accommodent pas de d\u00e9lais fixes. Lorsqu'une p\u00e9nurie menace, nous devons pouvoir agir, que ce soit dans les trois mois ou dans les deux ans. Cette flexibilit\u00e9 renforce la capacit\u00e9 d'action du Conseil f\u00e9d\u00e9ral sans risque d'abus.</p>\n<p>En r\u00e9sum\u00e9, le groupe des Verts soutient la r\u00e9vision et nous nous rallions aux minorit\u00e9s Zybach et[NB]I (Flach).</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20260319","MeetingVerbalixOid":4152,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":"Gerhard","SpeakerLastName":"Andrey","SpeakerFullName":"Andrey Gerhard","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1773908640969)\/","End":"\/Date(1773908876097)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1781865789657)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1773908640970+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1773908876097+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372925L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372925L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372925L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372925L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372925L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"372925","Language":"DE","IdSubject":"71038","VoteId":"32155","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - 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Staat und Wirtschaft mit klar definierten Rollen arbeiten zusammen. Die Verantwortung f\u00fcr die Versorgung liegt prim\u00e4r bei der Wirtschaft. Der Staat greift nur dann ein, wenn eine schwere Mangellage droht und der Markt alleine nicht mehr funktioniert. Aus liberaler Sicht und damit auch f\u00fcr mich als Sprecherin der FDP-Liberalen Fraktion ist es eben genau dieses Gleichgewicht, das wir brauchen und das entscheidend ist. Nicht der Staat organisiert die Versorgung, aber der Staat sorgt daf\u00fcr, dass wir im Krisenfall handlungsf\u00e4hig bleiben. </p>\n<p>Die letzten Jahre haben uns deutlich vor Augen gef\u00fchrt, wie verletzlich globale Lieferketten sein k\u00f6nnen. Pandemie, Energiekrise, geopolitische Spannungen und all dies zeigen uns, dass die Versorgungssicherheit eben auch eine Frage der Sicherheitspolitik ist, und darum ist es aus drei Gr\u00fcnden richtig, dass wir die Instrumente der wirtschaftlichen Landesversorgung weiterentwickeln:</p>\n<p>1.[NB]Der Interventionszeitpunkt wird pr\u00e4zisiert. Der Staat soll nicht erst handeln k\u00f6nnen, wenn eine Mangellage bereits eingetreten ist, sondern dann, wenn sie absehbar wird.</p>\n<p>2.[NB]Das Monitoring der Versorgungslage wird verbessert. Fr\u00fchzeitige Informationen erm\u00f6glichen auch fr\u00fchzeitiges Handeln.</p>\n<p>3.[NB]Die Zusammenarbeit zwischen Staat und der Wirtschaft wird klarer geregelt. Gerade aus liberaler Sicht ist diese Partnerschaft zentral, denn die Krisenvorsorge funktioniert nur dann gut, wenn die Wirtschaft ihre Verantwortung wahrnimmt und der Staat klare Leitplanken setzt.</p>\n<p>In der Kommissionsberatung haben wir einzelne Pr\u00e4zisierungen vorgenommen. Ein Beispiel betrifft die Pflichtlager. Hier war es uns wichtig, dass nicht nur formale Eigent\u00fcmer, sondern tats\u00e4chlich die zur Lagerhaltung verpflichteten Unternehmen in die Verantwortung genommen werden. Diese Klarstellung bei Artikel 15 st\u00e4rkt die Systematik des Gesetzes, und sie schafft mehr Rechtssicherheit.</p>\n<p>Der in unserer Kommissionsberatung wohl am meisten diskutierte Punkt betrifft jedoch die Frage der Garantiefondsbeitr\u00e4ge beim Speisereis in Artikel 16 Absatz 5 und Artikel 21 Absatz[NB]2. Der Speisereis hat uns besch\u00e4ftigt. Der Bundesrat will hier eine Anpassung vornehmen, um internationale Handelsregeln vollst\u00e4ndig zu erf\u00fcllen. Die Kommission entschied sich dann aber nach der Anh\u00f6rung und nach intensiver Diskussion dagegen. Ich nenne Ihnen drei Punkte zur Begr\u00fcndung:</p>\n<p>1.[NB]Der administrative Aufwand w\u00e4re unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig hoch. Statt Beitr\u00e4ge an der Grenze zu erheben, m\u00fcssten neu Tausende Erstinverkehrbringer im Inland erfasst werden. Da sprechen wir von Importeuren \u00fcber Detailh\u00e4ndler bis hin zu den Restaurants, die Speisereis importieren oder verarbeiten wollen.</p>\n<p>2.[NB]Der Nutzen f\u00fcr die Versorgungssicherheit ist gleich null. Die Pflichtlager f\u00fcr Speisereis w\u00fcrden gleich gross bleiben, unabh\u00e4ngig davon, wie der Garantiefonds finanziert wird.</p>\n<p>3.[NB]Das bestehende System funktioniert - es funktioniert ja. Gerade in der Krisenvorsorge sollten wir funktionierende Systeme nicht noch komplizierter machen. Oder liberal gesagt: regulieren, wo es n\u00f6tig ist, aber nicht mehr.</p>\n<p>Die Vorlage st\u00e4rkt die Resilienz unseres Landes. Sie verbessert unsere Krisenvorsorge, ohne dass das bew\u00e4hrte Zusammenspiel von Staat und Wirtschaft aus dem Gleichgewicht f\u00e4llt. Es ist eine pragmatische und ausgewogene Revision. Die FDP-Liberale Fraktion unterst\u00fctzt deshalb die Vorlage.</p>\n<p>Ich bitte Sie, in allen Punkten der Mehrheit zu folgen und die Vorlage dann in der Gesamtabstimmung anzunehmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20260319","MeetingVerbalixOid":4152,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":"Maja","SpeakerLastName":"Riniker","SpeakerFullName":"Riniker Maja","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":8,"Start":"\/Date(1773909069713)\/","End":"\/Date(1773909331672)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1781865789665)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1773909069713+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1773909331673+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372933L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372933L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372933L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372933L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372933L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"372933","Language":"DE","IdSubject":"71038","VoteId":"32157","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Zweite Abstimmung - Deuxi\u00e8me vote </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit ... 116 Stimmen[GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit I ... 70 Stimmen[GZ]</p>\n<p>(1 Enthaltung)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20260319","MeetingVerbalixOid":4152,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":17,"Start":null,"End":null,"Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1781865789693)\/","StartTimeWithTimezone":null,"EndTimeWithTimezone":null,"VoteBusinessNumber":20250085,"VoteBusinessShortNumber":"25.085","VoteBusinessTitle":"Landesversorgungsgesetz.\n\u00c4nderung"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372935L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372935L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372935L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372935L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372935L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"372935","Language":"DE","IdSubject":"71038","VoteId":null,"PersonNumber":10848,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die letzten Jahre haben uns eines deutlich vor Augen gef\u00fchrt: Versorgungssicherheit ist keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Ob Pandemie, Energiekrise oder geopolitische Spannungen, pl\u00f6tzlich fehlen Medikamente, Halbleiter oder Energie. Dann merken wir, auch eine wohlhabende Schweiz ist verletzlich. Darum ist es richtig, dass der Bundesrat die wirtschaftliche Landesversorgung weiterentwickeln will - weg von der reinen Krisenfeuerwehr, hin zu einem Instrument, das der Fr\u00fcherkennung, der Vorbereitung und dem Handeln im Ernstfall dient. Das ist grunds\u00e4tzlich der richtige Ansatz.</p>\n<p>Insbesondere drei Punkte sind f\u00fcr uns zentral:</p>\n<p>1.[NB]Fr\u00fcherkennung statt blinden Reagierens: Handeln wir erst, wenn die Regale leer sind, haben wir bereits verloren.</p>\n<p>2.[NB]Reduktion kritischer Abh\u00e4ngigkeit: Es kann nicht sein, dass wir bei zentralen G\u00fctern von einzelnen Weltregionen abh\u00e4ngig sind. Das ist ein grosses Sicherheitsrisiko.</p>\n<p>3.[NB]Digitale Versorgungssicherheit: Im 21.[NB]Jahrhundert sind Daten und Infrastruktur genauso entscheidend wie Energie oder Lebensmittel.</p>\n<p>Aber, und das ist sehr entscheidend, die Vorlage darf nicht zu einem schleichenden Ausbau staatlicher Kontrolle \u00fcber unsere Wirtschaft f\u00fchren. Die Schweiz ist stark, weil sie auf Eigenverantwortung, Unternehmertum und funktionierende M\u00e4rkte setzt, nicht auf permanente \u00dcberwachung und Datensammelwut. Darum braucht es auch hier klare Leitplanken. Datenerhebungen d\u00fcrfen nur dort erfolgen, wo sie wirklich notwendig sind. Eingriffe m\u00fcssen verh\u00e4ltnism\u00e4ssig bleiben und d\u00fcrfen nicht zur neuen Normalit\u00e4t werden. Die Verantwortung der Privatwirtschaft darf nicht durch staatliche Bevormundung ersetzt werden. Kurz gesagt: Ja zu mehr Sicherheit, Nein zu mehr Staat. Wenn wir diese Balance halten, dann st\u00e4rkt das Gesetz unsere Resilienz, ohne unsere wirtschaftliche Freiheit zu gef\u00e4hrden.</p>\n<p>Die wirtschaftliche Landesversorgung muss das sein, was unsere Armee f\u00fcr die Sicherheit ist, n\u00e4mlich ein starkes Instrument f\u00fcr den Ernstfall, aber kein Dauerzustand im Alltag. Darum ist es auch f\u00fcr uns, die SVP-Fraktion, richtig, auf die Vorlage inklusive der Korrekturen der Kommission einzutreten. Die Kommission hat hier gute Anpassungen vorgenommen; dar\u00fcber hat Sie Herr Kollege Theiler ausf\u00fchrlich informiert.</p>\n<p>Die SVP-Fraktion tritt auf die Vorlage ein und empfiehlt Ihnen, das Gleiche zu tun.</p>\n<p>Noch ein paar Worte zu den drei Minderheiten, \u00fcber die Sie meine Kollegin vorhin gerade informiert hat: Wir empfehlen Ihnen ganz klar, die Antr\u00e4ge der Minderheiten Zybach, Fridez und Flach abzulehnen, die von der Mehrheit der Kommission vorgenommenen Anpassungen anzunehmen und der Vorlage zuzustimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20260319","MeetingVerbalixOid":4152,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":"Walter","SpeakerLastName":"Gartmann","SpeakerFullName":"Gartmann Walter","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":17,"CantonName":"St. Gallen","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1773908885793)\/","End":"\/Date(1773909059042)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1781865789662)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1773908885793+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1773909059043+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372937L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372937L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372937L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372937L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372937L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"372937","Language":"DE","IdSubject":"71038","VoteId":"32158","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr Annahme des Entwurfes ... 187 Stimmen [GZ]</p>\n<p>(Einstimmigkeit) [GZ]</p>\n<p>(0 Enthaltungen)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20260319","MeetingVerbalixOid":4152,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":19,"Start":"\/Date(1773910583348)\/","End":"\/Date(1773910583348)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1781865789697)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1773910583347+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1773910583347+0060)\/","VoteBusinessNumber":20250085,"VoteBusinessShortNumber":"25.085","VoteBusinessTitle":"Landesversorgungsgesetz.\n\u00c4nderung"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372938L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372938L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372938L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372938L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372938L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"372938","Language":"DE","IdSubject":"71038","VoteId":null,"PersonNumber":4070,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die vergangenen Jahre haben uns deutlich vor Augen gef\u00fchrt, wie verletzlich selbst hochentwickelte Volkswirtschaften sein k\u00f6nnen. Die Pandemie, gest\u00f6rte Lieferketten, geopolitische Spannungen und die drohende Energiemangellage im Winter 2022/23 haben gezeigt: Versorgungssicherheit ist keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Gerade f\u00fcr ein kleines, stark vernetztes Land wie die Schweiz ist es zentral, dass es vorbereitet ist, wenn globale Lieferketten ins Stocken geraten oder wenn lebenswichtige G\u00fcter knapp werden. Genau darum geht es bei dieser Revision des Landesversorgungsgesetzes.</p>\n<p>Die Mitte-Fraktion unterst\u00fctzt die vorliegende Revision des Landesversorgungsgesetzes ausdr\u00fccklich. Schliesslich wird [PAGE 555] mit dieser Vorlage auch eine Forderung der Mitte-Fraktion umgesetzt, n\u00e4mlich die Motion H\u00e4berli-Koller 20.3268, \"Essentielle G\u00fcter. Wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeit verringern\". Diese Motion verlangt, dass die Schweiz ihre Instrumente st\u00e4rkt, um die Versorgung mit lebenswichtigen G\u00fctern auch in Krisenzeiten sicherzustellen und Abh\u00e4ngigkeiten zu reduzieren. Die vorliegende Revision setzt genau hier an und erf\u00fcllt die Forderungen dieser Motion.</p>\n<p>Mit dieser Revision wird das Instrumentarium der Landesversorgung gest\u00e4rkt, damit der Bund im Fall einer schweren Mangellage rasch, zielgerichtet und verh\u00e4ltnism\u00e4ssig handeln kann. Gleichzeitig bleibt das bew\u00e4hrte Grundprinzip unseres Systems bestehen: Die Verantwortung f\u00fcr die Versorgung liegt prim\u00e4r bei der Wirtschaft. Der Staat greift subsidi\u00e4r ein, wenn die Wirtschaft eine Mangellage nicht mehr selbst bew\u00e4ltigen kann. Dieses Zusammenspiel von Staat und Wirtschaft ist eine St\u00e4rke unseres Landes. Die wirtschaftliche Landesversorgung funktioniert bewusst als Public-Private-Partnership mit Fachwissen aus der Wirtschaft und klaren staatlichen Rahmenbedingungen.</p>\n<p>Die Revision tr\u00e4gt den Erfahrungen der letzten Krisen Rechnung. Die Mitte-Fraktion begr\u00fcsst insbesondere drei Punkte:</p>\n<p>1.[NB]Der Zeitpunkt f\u00fcr staatliche Interventionen wird klarer geregelt. Bisher war oft unklar, wann der Bund tats\u00e4chlich eingreifen kann. Neu wird pr\u00e4zisiert, unter welchen Voraussetzungen Massnahmen bereits vor dem Eintritt einer schweren Mangellage getroffen werden k\u00f6nnen. Damit schaffen wir mehr Rechtssicherheit und erm\u00f6glichen gleichzeitig ein fr\u00fchzeitigeres Handeln, wenn sich eine Versorgungskrise abzeichnet.</p>\n<p>2.[NB]Die Entscheidungsgrundlagen werden verbessert. Die Vorlage schafft eine klarere gesetzliche Basis f\u00fcr Monitoring, Datenbearbeitung und Meldepflichten. Das klingt technisch, ist aber zentral. Denn nur wenn wir wissen, wie sich Lagerbest\u00e4nde, Lieferketten oder Produktionskapazit\u00e4ten entwickeln, k\u00f6nnen wir fr\u00fchzeitig reagieren und Engp\u00e4sse vermeiden.</p>\n<p>3.[NB]Das Instrumentarium selbst wird pr\u00e4zisiert. Das Gesetz stellt klar dar, welche Massnahmen im Krisenfall m\u00f6glich sind - von der Freigabe von Pflichtlagern \u00fcber die Angebots- und Nachfragelenkung bis hin zu befristeten Einschr\u00e4nkungen beim Verbrauch. Auch hier geht es um Transparenz und um eine bessere Vorbereitung auf m\u00f6gliche Krisensituationen.</p>\n<p>Fazit: Die wirtschaftliche Landesversorgung ist kein Instrument der Strukturpolitik. Sie dient dazu, kurzfristige oder mittelfristige Mangellagen zu \u00fcberbr\u00fccken, nicht dazu, M\u00e4rkte dauerhaft zu steuern. Denn eines ist klar: In einer Welt mit zunehmenden geopolitischen Spannungen, mit globalen Lieferketten und mit neuen Risiken f\u00fcr die Energie-, Medikamenten- oder Lebensmittelversorgung m\u00fcssen wir unsere Resilienz st\u00e4rken. Das bedeutet nicht Abschottung. Es bedeutet aber, dass wir vorbereitet sind.</p>\n<p>Die Schweiz verf\u00fcgt mit der wirtschaftlichen Landesversorgung \u00fcber ein bew\u00e4hrtes System. Dieses System basiert auf Eigenverantwortung der Wirtschaft, auf Kooperation zwischen Staat und Wirtschaft und auf der F\u00e4higkeit des Bundes, im Ernstfall gezielt einzugreifen.</p>\n<p>Die Mitte-Fraktion unterst\u00fctzt deshalb die Vorlage gem\u00e4ss Kommissionsmehrheit und lehnt alle Minderheitsantr\u00e4ge ab.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20260319","MeetingVerbalixOid":4152,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":"Martin","SpeakerLastName":"Candinas","SpeakerFullName":"Candinas Martin","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":18,"CantonName":"Graub\u00fcnden","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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I Einleitung; Art. 3 Abs. 2, 3; 5 Abs. 5; 10 Abs. 1 Bst. f, 2; 11 Abs. 2; 13 Abs.[NB]1</b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Kommission </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Titre et pr\u00e9ambule[NB]; ch. I introduction[NB]; art. 3 al. 2, 3[NB]; 5 al. 5[NB]; 10 al. 1 let. f, 2[NB]; 11 al. 2[NB]; 13 al.[NB]1</b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la commission </i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral [GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 15 </b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Kommission </i>[GZ]</p>\n<p>Sind die zur Lagerhaltung verpflichteten Unternehmen nicht in der Lage[NB]...</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 15 </b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la commission </i>[GZ]</p>\n<p>Si les entreprises soumises \u00e0 l'obligation de stockage ne sont pas en mesure[NB]...[GZ]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sidentin </b>(Christ Katja, erste Vizepr\u00e4sidentin): Der Bundesrat h\u00e4lt an seinem Antrag fest.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20260319","MeetingVerbalixOid":4152,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":"Katja","SpeakerLastName":"Christ","SpeakerFullName":"Christ Katja","SpeakerFunction":"1VP-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":12,"CantonName":"Basel-Stadt","CantonAbbreviation":"BS","ParlGroupName":"Gr\u00fcnliberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":11,"Start":"\/Date(1773910122217)\/","End":"\/Date(1773910203385)\/","Function":"1VP-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1781865789678)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1773910122217+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1773910203387+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372944L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372944L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372944L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372944L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372944L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"372944","Language":"DE","IdSubject":"71038","VoteId":null,"PersonNumber":4252,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Art.[NB]16 Abs. 5 </b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p>Gem\u00e4ss geltendem Recht</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Zybach, Andrey, Chollet, De Ventura, Fridez, Funiciello, Gl\u00e4ttli, Zryd)[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art.[NB]16 al. 5 </b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>Selon droit en vigueur</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Zybach, Andrey, Chollet, De Ventura, Fridez, Funiciello, Gl\u00e4ttli, Zryd)[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sidentin </b>(Christ Katja, erste Vizepr\u00e4sidentin): Die Abstimmung gilt auch f\u00fcr Artikel 21 Absatz[NB]2.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20260319","MeetingVerbalixOid":4152,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":"Katja","SpeakerLastName":"Christ","SpeakerFullName":"Christ Katja","SpeakerFunction":"1VP-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":12,"CantonName":"Basel-Stadt","CantonAbbreviation":"BS","ParlGroupName":"Gr\u00fcnliberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":13,"Start":"\/Date(1773910203385)\/","End":"\/Date(1773910280840)\/","Function":"1VP-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1781865789682)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1773910203387+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1773910280840+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372948L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372948L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372948L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372948L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372948L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"372948","Language":"DE","IdSubject":"71038","VoteId":null,"PersonNumber":4059,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich spreche f\u00fcr die Gr\u00fcnliberale Fraktion zur ganzen Vorlage und dann auch zu meinen Minderheiten. Wenn man jetzt, wenn der Fr\u00fchling kommt, in der Berner Altstadt sitzt und zum Beispiel etwas Feines trinkt, dann geht dabei gerne vergessen, dass es auch wieder einmal eine Krise geben k\u00f6nnte. Es ist aber wichtig, dass wir diese Fragen offen und ehrlich angehen. Die Teilrevision des Landesversorgungsgesetzes enth\u00e4lt wichtige Modernisierungen gegen\u00fcber der Totalrevision von 2017. Insbesondere geht sie auf die Erfahrungen ein, die man w\u00e4hrend der Covid-19-Pandemie gemacht hat. Kritisiert wurden auch von uns Gr\u00fcnliberalen namentlich das zu sp\u00e4te staatliche Eingreifen, unzureichende gesetzliche Grundlagen f\u00fcr die Datenerhebung und -meldung sowie organisatorische Schw\u00e4chen, die man nun mit dieser Revision beheben m\u00f6chte.</p>\n<p>Insbesondere geht es auch um die Pr\u00e4zisierung der Vorverlagerung des Zeitpunkts f\u00fcr Massnahmen. Staatliches Handeln soll bereits bei absehbaren, sich abzeichnenden Versorgungskrisen m\u00f6glich sein, nicht erst, wenn Mangellagen eingetreten sind. Ziel ist eine pr\u00e4ventive, krisenangepasste Reaktionsf\u00e4higkeit. Die Einf\u00fchrung klarer gesetzlicher Grundlagen f\u00fcr die Erhebung, Nutzung und Bekanntgabe von Daten ist ebenso wichtig wie die Einf\u00fchrung von Meldepflichten f\u00fcr Unternehmen. Es gibt Verbesserungen bez\u00fcglich der Lagebeurteilung, der Prognosef\u00e4higkeit und der Einsatzvorbereitung. Da zentrale Kompetenzen teilweise nur auf Verordnungsstufe geregelt waren, wird auch auf diese rechtlichen Unsicherheiten reagiert. Weiter wird die Digitalisierung endlich verankert; sie soll als zentrales Instrument f\u00fcr Beobachtung, Analyse und Bewirtschaftung von Versorgungslagen eingesetzt werden. Die Verbesserung des Informationsflusses zwischen Wirtschaft und Staat ist ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil, und es wurden, wie gesagt, die Lehren aus den in der Pandemie sichtbar gewordenen Koordinations- und Informationsdefiziten gezogen.</p>\n<p>Es wird eine organisatorische St\u00e4rkung in Bezug auf die Funktion der Delegierten oder des Delegierten f\u00fcr wirtschaftliche Landesversorgung aufgenommen. Die Aufwertung dieser Funktion vom Nebenamt zum Vollamt wird vollzogen. Ziel sind klare Verantwortlichkeiten, h\u00f6here Verf\u00fcgbarkeit und st\u00e4rkere Koordination. Diese Schritte wurden bereits 2025 umgesetzt. Die vorliegende Revision bildet aber nun den materiellen zweiten Schritt dazu. </p>\n<p>Schliesslich werden immerhin milde Straf- und Vollzugsbestimmungen eingef\u00fchrt. Es handelt sich um Ordnungsbussen bei Zuwiderhandlungen, denn, wie hier auch schon ausgef\u00fchrt wurde, man kann den B\u00e4ren nicht waschen, ohne das Fell nass zu machen. Ein wesentlicher Punkt ist auch, sicherzustellen, dass die Pflichtlager, die Logistik und die internationale Handlungsf\u00e4higkeit gegeben sind. </p>\n<p>Die Gr\u00fcnliberale Fraktion bittet Sie deshalb, einzutreten und einzig bei Artikel 31 der Minderheit I (Flach), zu der ich jetzt gerade noch komme, zu folgen.</p>\n<p>Hier geht es darum, zu definieren, wann denn eigentlich der Bundesrat eingreifen soll. Die Kommissionsmehrheit sowie der Bundesrat wollen hier die Formulierung einf\u00fcgen, wonach der Bundesrat bei einer sich \"innerhalb weniger Monate\" abzeichnenden schweren Mangellage eingreifen solle, die andernfalls voraussichtlich nicht zu verhindern oder zu bew\u00e4ltigen w\u00e4re. Meine Minderheit nimmt diesen zeitlichen Aspekt heraus und sagt schlicht und ergreifend, auch zugunsten der Handlungsf\u00e4higkeit des Bundesrates: Wenn schwere Mangellagen einzutreten drohen und sie voraussichtlich nicht verhindert oder bew\u00e4ltigt werden k\u00f6nnen, kann der Bundesrat Massnahmen ergreifen.</p>\n<p>Das ist ein wesentlicher Unterschied. Meine Minderheit hilft vor allen Dingen, die Frage zu kl\u00e4ren, wann der Bundesrat denn eigentlich einschreiten solle. </p>\n<p>Ich erinnere Sie daran, dass w\u00e4hrend Corona - das habe ich ganz zu Beginn gesagt - die Problematik bestand, dass man nicht wusste, zu welchem Zeitpunkt der Bundesrat denn nun eingreifen solle. Mit der Formulierung, wie sie derzeit im Gesetz steht, kann es Monate dauern, bis es so weit ist. Es kann [PAGE 553] aber durchaus sein, dass sich Mangellagen l\u00e4ngerfristig abzeichnen, beispielsweise im Falle eines Krieges, wo man voraussehen kann, wie sich die Situation im Zusammenhang mit der Versorgung ungef\u00e4hr entwickeln wird, oder auch in anderen Krisenf\u00e4llen, die wir heute einfach noch nicht voraussehen k\u00f6nnen. Wer h\u00e4tte vor zehn Jahren an eine Covid-Krise oder etwas \u00c4hnliches gedacht? Wer h\u00e4tte vor 14 Jahren an einen Krieg in Europa oder etwas \u00c4hnliches gedacht? </p>\n<p>Ich bitte Sie, hier meiner Minderheit zu folgen; ansonsten bitte ich den Bundesrat, dann wenigstens Ausf\u00fchrungen dazu zu machen, wie diese Formulierung zu verstehen ist und ob er sich wirklich sicher ist, dass er mit seiner sehr einschr\u00e4nkenden Formulierung tats\u00e4chlich der Problematik entgegenwirken kann, die wir w\u00e4hrend Corona bemerkt haben. Wir m\u00fcssen handlungsf\u00e4hig sein, das ist das A und O in einer Krise, und wir m\u00fcssen es dann sein, wenn die Krise absehbar ist. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20260319","MeetingVerbalixOid":4152,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":"Beat","SpeakerLastName":"Flach","SpeakerFullName":"Flach Beat","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Gr\u00fcnliberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1773907979218)\/","End":"\/Date(1773908287153)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1781865789648)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1773907979217+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1773908287153+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372952L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372952L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372952L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372952L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372952L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"372952","Language":"DE","IdSubject":"71038","VoteId":null,"PersonNumber":4252,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Art.[NB]20 Abs. 2 </b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Kommission </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art.[NB]20 al. 2 </b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la commission </i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral<b> </b>[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art.[NB]21</b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 1, 3, 4</i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p><i>Abs. 2</i>[GZ]</p>\n<p>Die Erhebung von Garantiefondsbeitr\u00e4gen auf inl\u00e4ndischen Nahrungs- und Futtermitteln sowie Saat- und Pflanzgut ist nicht zul\u00e4ssig. (Rest streichen)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i>[GZ]</p>\n<p>(Zybach, Andrey, Chollet, De Ventura, Fridez, Funiciello, Gl\u00e4ttli, Zryd)[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 2</i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art.[NB]21</b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p><i>Al. 1, 3, 4</i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral</p>\n<p><i>Al. 2</i>[GZ]</p>\n<p>Le pr\u00e9l\u00e8vement de contributions au fonds de garantie sur les denr\u00e9es alimentaires, les fourrages, les semences et les plants indig\u00e8nes n'est pas autoris\u00e9. (Biffer le reste)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Zybach, Andrey, Chollet, De Ventura, Fridez, Funiciello, Gl\u00e4ttli, Zryd)[GZ]</p>\n<p><i>Al. 2</i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sidentin </b>(Christ Katja, erste Vizepr\u00e4sidentin): \u00dcber den Antrag der Minderheit Zybach wurde soeben abgestimmt.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 24 Abs. 1 Einleitung, Bst. b, Abs. 2,[NB]3</b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Kommission </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates [PAGE 557] </p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 24 al. 1 introduction, let. b, al. 2,[NB]3</b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la commission </i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 31</b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit I </i>[GZ]</p>\n<p>(Flach, Andrey, Chollet, De Ventura, Funiciello, Gl\u00e4ttli, Zybach)[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 2</i>[GZ]</p>\n<p>... wenn eine schwere Mangellage einzutreten droht und sie voraussichtlich nicht verhindert oder bew\u00e4ltigt werden kann, sollten die Massnahmen zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt ergriffen werden.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit II </i>[GZ]</p>\n<p>(Fridez, De Ventura, Funiciello, Zryd, Zybach)[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 2</i>[GZ]</p>\n<p>... wenn eine schwere Mangellage innerhalb weniger Monate - oder sogar auf l\u00e4ngere Sicht - einzutreten droht und sie voraussichtlich nicht verhindert oder bew\u00e4ltigt werden kann, sollten die Massnahmen zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt ergriffen werden.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 31</b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 I </i>[GZ]</p>\n<p>(Flach, Andrey, Chollet, De Ventura, Funiciello, Gl\u00e4ttli, Zybach)[GZ]</p>\n<p><i>Al. 2</i>[GZ]</p>\n<p>... lorsqu'une p\u00e9nurie grave menace de survenir et qu'elle ne pourra vraisemblablement pas \u00eatre \u00e9vit\u00e9e ou ma\u00eetris\u00e9e si les mesures sont prises ult\u00e9rieurement.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 II </i>[GZ]</p>\n<p>(Fridez, De Ventura, Funiciello, Zryd, Zybach)[GZ]</p>\n<p><i>Al. 2</i>[GZ]</p>\n<p>... lorsqu'une p\u00e9nurie grave menace de survenir dans les prochains mois, ou m\u00eame \u00e0 plus long terme, et qu'elle ne pourra vraisemblablement pas \u00eatre \u00e9vit\u00e9e ou ma\u00eetris\u00e9e si les mesures sont prises ult\u00e9rieurement.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20260319","MeetingVerbalixOid":4152,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":"Katja","SpeakerLastName":"Christ","SpeakerFullName":"Christ Katja","SpeakerFunction":"1VP-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":12,"CantonName":"Basel-Stadt","CantonAbbreviation":"BS","ParlGroupName":"Gr\u00fcnliberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":15,"Start":"\/Date(1773910280840)\/","End":"\/Date(1773910410735)\/","Function":"1VP-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1781865789687)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1773910280840+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1773910410737+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372954L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372954L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372954L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372954L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372954L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"372954","Language":"DE","IdSubject":"71038","VoteId":null,"PersonNumber":4252,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Art.[NB]32; 36 Abs. 1 Bst. c, 2, 3; 37 Abs. 2-4; 38 Abs. 1 Einleitung; 45 Abs. 1; 46 Abs. 3; 49 Abs. 1 Bst. a; 49a; 50; 55 Abs. 2; 57 Abs. 3, 4; 58b Abs. 1, 5; 60; 60a; 60b; 61; 64 Abs. 3, 4; 64a; 64b; Ziff. II,[NB]III</b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Kommission </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art.[NB]32[NB]; 36 al. 1 let. c, 2, 3[NB]; 37 al. 2-4[NB]; 38 al. 1 introduction[NB]; 45 al. 1[NB]; 46 al. 3[NB]; 49 al. 1 let. a[NB]; 49a[NB]; 50[NB]; 55 al. 2[NB]; 57 al. 3, 4[NB]; 58b al. 1, 5[NB]; 60[NB]; 60a[NB]; 60b[NB]; 61[NB]; 64 al. 3, 4[NB]; 64a[NB]; 64b[NB]; ch. II,[NB]III</b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la commission </i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral [GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20260319","MeetingVerbalixOid":4152,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":"Katja","SpeakerLastName":"Christ","SpeakerFullName":"Christ Katja","SpeakerFunction":"1VP-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":12,"CantonName":"Basel-Stadt","CantonAbbreviation":"BS","ParlGroupName":"Gr\u00fcnliberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":18,"Start":"\/Date(1773910470989)\/","End":"\/Date(1773910583348)\/","Function":"1VP-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1781865789695)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1773910470990+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1773910583347+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372956L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372956L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372956L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372956L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372956L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"372956","Language":"DE","IdSubject":"71038","VoteId":null,"PersonNumber":4199,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich halte das Fraktionsvotum, werde aber auch noch die Antr\u00e4ge der Minderheit Zybach und der Minderheit II (Fridez) begr\u00fcnden. </p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich begr\u00fcsst die SP-Fraktion die vorliegende Teilrevision des Landesversorgungsgesetzes, denn sie verfolgt ein wichtiges Ziel: die Organisation und Funktionsweise der wirtschaftlichen Landesversorgung zu st\u00e4rken und an die heutigen Herausforderungen anzupassen. Die letzten Jahre haben uns deutlich vor Augen gef\u00fchrt, wie zentral eine funktionierende Versorgungssicherheit f\u00fcr unser Land ist. Ob bei der Energie, bei lebenswichtigen G\u00fctern oder grundlegenden Dienstleistungen: Stabile Versorgungsstrukturen sind entscheidend f\u00fcr das Wohlergehen der Bev\u00f6lkerung und die Stabilit\u00e4t unserer Wirtschaft. Deshalb ist es richtig und notwendig, das rechtliche Fundament der wirtschaftlichen Landesversorgung zu modernisieren. </p>\n<p>Die SP-Fraktion unterst\u00fctzt insbesondere mehrere Punkte der Vorlage: </p>\n<p>Erstens begr\u00fcssen wir die Umstellung von einer nebenamtlichen zu einer vollamtlichen Leitung der wirtschaftlichen Landesversorgung. In Krisenzeiten braucht es klare Verantwortlichkeiten und gen\u00fcgend Ressourcen. Eine professionelle, vollamtliche Leitung kann dazu beitragen, Risiken fr\u00fch zu erkennen und Massnahmen wirksam zu unterst\u00fctzen. </p>\n<p>Zweitens ist es sinnvoll, die Finanzierung der Pflichtlagerhaltung so auszugestalten, dass sie mit internationalen Regeln, insbesondere mit den Verpflichtungen im Rahmen der WTO, vereinbar bleibt. Versorgungssicherheit und internationale Einbettung m\u00fcssen unserer Meinung nach Hand in Hand gehen. Das sieht die Mehrheit der Kommission nicht[NB]so,[NB]deshalb[NB]stellen wir einen Minderheitsantrag und m\u00f6chten bei der Variante Bundesrat bleiben; ich komme noch dazu. </p>\n<p>Drittens bringt die Vorlage mehr Klarheit bei zentralen Abl\u00e4ufen. Die pr\u00e4zisierten Auskunftspflichten der beteiligten Akteure, der klarere Interventionszeitpunkt sowie die differenziertere Aufgabenverteilung in den Fachbereichen st\u00e4rken die Handlungsf\u00e4higkeit der wirtschaftlichen Landesversorgung. Ebenfalls sinnvoll ist die Einf\u00fchrung von \u00dcbertretungstatbest\u00e4nden und die Erg\u00e4nzung des Ordnungsbussengesetzes; wer sich nicht an die Massnahmen zur Sicherstellung der Versorgung h\u00e4lt, muss mit Konsequenzen rechnen. Nur so k\u00f6nnen diese Instrumente im Ernstfall wirken. </p>\n<p>Last, but not least ist auch die st\u00e4rkere Einbindung der zust\u00e4ndigen Parlamentskommissionen ein wichtiger Schritt. Sie st\u00e4rkt die demokratische Legitimation und sorgt f\u00fcr die n\u00f6tige Transparenz bei Entscheidungen, die f\u00fcr unser Land von grosser Bedeutung sind. </p>\n<p>Ich komme zur Begr\u00fcndung unserer Minderheitsantr\u00e4ge. Bei Artikel 16 Absatz 5 und Artikel 21 Absatz 2 m\u00f6chte die SP-Fraktion gem\u00e4ss Antrag der Minderheit Zybach beim Entwurf des Bundesrates bleiben. Die Erhebung von Garantiefondsbeitr\u00e4gen auf Speisereis soll neu zul\u00e4ssig sein. Wie bereits eingangs erw\u00e4hnt: Die Sicherstellung der WTO-Kompatibilit\u00e4t im Bereich der Finanzierung von Lager- und Kapitalkosten bei der Pflichtlagerhaltung von Speisereis ist f\u00fcr uns wichtig und sinnvoll. Wir m\u00f6chten keinen Reputationsschaden riskieren und sind \u00fcberzeugt: Internationale Regeln sollten eingehalten werden. Wir bitten Sie daher, die Minderheit Zybach zu unterst\u00fctzen.</p>\n<p>Ich komme zu Artikel 31 Absatz 2, zur Minderheit II (Fridez). Dieser Artikel ist essenziell, weil er sich mit den Grunds\u00e4tzen befasst. Er soll gew\u00e4hrleisten, dass bereits dann vorausschauend gehandelt werden kann, wenn der Verdacht besteht, dass sich in den n\u00e4chsten Monaten eine gravierende Verknappung entwickeln k\u00f6nnte. Der Antrag der Minderheit[NB]II (Fridez) zielt darauf ab, dem Bundesrat mehr Handlungsspielraum zu geben, indem nach \"innerhalb weniger Monate\" noch die Formulierung \"oder sogar auf l\u00e4ngere Sicht\" hinzugef\u00fcgt wird.</p>\n<p>Wir leben in einer sehr komplexen Welt, in der besondere Ereignisse eintreten k\u00f6nnen; das haben wir jetzt immer wieder erlebt. Man geht zwar davon aus, dass eine Verknappung lange im Voraus absehbar ist, doch es braucht Zeit, um auf solche Situationen auch ad\u00e4quat reagieren zu k\u00f6nnen. Zum Beispiel w\u00fcrde es im Fall von Computerchips, wenn der Zugang dazu wegf\u00e4llt, Zeit brauchen, um L\u00f6sungen zu finden, und es w\u00e4ren internationale Kontakte, andere Produktionswege usw. n\u00f6tig. Dies kann auch bei Ernteausf\u00e4llen passieren, wenn man davon ausgeht, dass sich diese wiederholen und zu einem erheblichen Problem werden k\u00f6nnten. </p>\n<p>Die Minderheit I (Flach) unterst\u00fctzt die SP-Fraktion ebenfalls, denn sie geht in dieselbe Richtung: lieber keine Zeitangabe als eine zu grosse Einengung des Bundesrates. Wir wollen f\u00fcr den Fall, dass sich schon fr\u00fch abzeichnet, dass Massnahmen ergriffen werden m\u00fcssen, den Handlungsspielraum des Bundesrates vergr\u00f6ssern.</p>\n<p>Insgesamt aber wird die SP-Fraktion in der Gesamtabstimmung der Vorlage zustimmen, und ich bitte Sie, uns dies gleichzutun.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20260319","MeetingVerbalixOid":4152,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":"Priska","SpeakerLastName":"Seiler Graf","SpeakerFullName":"Seiler Graf Priska","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1773908304624)\/","End":"\/Date(1773908629824)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1781865789652)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1773908304623+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1773908629823+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372957L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372957L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372957L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372957L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=372957L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"372957","Language":"DE","IdSubject":"71038","VoteId":null,"PersonNumber":4252,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>[VS]</p>\n<p><i>Abschreibung - Classement </i>[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Antrag des Bundesrates </i>[GZ]</p>\n<p>Abschreiben der parlamentarischen Vorst\u00f6sse [GZ]</p>\n<p>gem\u00e4ss Brief an die eidgen\u00f6ssischen R\u00e4te (BBl 2025 3538)</p>\n<p><i>Proposition du Conseil f\u00e9d\u00e9ral </i>[GZ]</p>\n<p>Classer les interventions parlementaires [GZ]</p>\n<p>selon lettre aux Chambres f\u00e9d\u00e9rales (FF 2025 3538)[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sidentin </b>(Christ Katja, erste Vizepr\u00e4sidentin): Das Gesch\u00e4ft geht an den St\u00e4nderat.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20260319","MeetingVerbalixOid":4152,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":"Katja","SpeakerLastName":"Christ","SpeakerFullName":"Christ Katja","SpeakerFunction":"1VP-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":12,"CantonName":"Basel-Stadt","CantonAbbreviation":"BS","ParlGroupName":"Gr\u00fcnliberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":20,"Start":"\/Date(1773910583348)\/","End":"\/Date(1773910651900)\/","Function":"1VP-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1781865789700)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1773910583347+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1773910651900+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"71038","Language":"DE","IdMeeting":"5209","VerbalixOid":798642,"SortOrder":1,"Modified":"\/Date(1773912328474)\/"}}