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Vote </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr Annahme der Motion ... 10 Stimmen [GZ]</p>\n<p>Dagegen ... 33 Stimmen [GZ]</p>\n<p>(1 Enthaltung)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20260602","MeetingVerbalixOid":4171,"IdSession":"5214","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":5,"Start":"\/Date(1780402996674)\/","End":"\/Date(1780403037346)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1790267809997)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1780402996673+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1780403037347+0120)\/","VoteBusinessNumber":20263000,"VoteBusinessShortNumber":"26.3000","VoteBusinessTitle":"Motion CAJ-N.\nModification du code de proc\u00e9dure\np\u00e9nale concernant\nla formation initiale et continue\ndes autorit\u00e9s p\u00e9nales"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=374788L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=374788L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=374788L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=374788L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=374788L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"374788","Language":"FR","IdSubject":"71449","VoteId":null,"PersonNumber":4032,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Unabh\u00e4ngig davon, ob man die Motion unterst\u00fctzt oder ablehnt, in einem Punkt herrscht Einigkeit: Eine gute Aus- und Weiterbildung aller Personen, die in Strafbeh\u00f6rden t\u00e4tig sind, ist von gr\u00f6sster Wichtigkeit. </p>\n<p>Die Aufkl\u00e4rung und die Beurteilung von Straftaten ber\u00fchren oftmals h\u00f6chst sensible Bereiche der betroffenen Personen, seien das Beschuldigte, Opfer oder Zeuginnen und Zeugen. Bei der Aufkl\u00e4rung von Straftaten setzt der Staat seine sch\u00e4rfsten Waffen gegen Individuen ein: Er kann Wohnungen durchsuchen, Personen vorf\u00fchren lassen, ihnen sogar die Freiheit entziehen. Das alles setzt voraus, dass jene Personen, welche diese staatlichen Mittel anordnen oder anwenden, f\u00fcr ihre jeweilige Aufgabe bestm\u00f6glich geschult sind. Oder kurz gesagt: Aus- und Weiterbildung sind essenziell. Trotzdem beantragt Ihnen der Bundesrat und mit ihm die Mehrheit der Kommission f\u00fcr Rechtsfragen die Ablehnung der Motion. Weshalb? Ich m\u00f6chte Ihnen rechtliche und praktische Gr\u00fcnde nennen. </p>\n<p>In rechtlicher Hinsicht ist h\u00f6chst zweifelhaft, ob der Bund \u00fcberhaupt die verfassungsm\u00e4ssige Kompetenz h\u00e4tte, umfassende Vorschriften zur Aus- und Weiterbildung zu erlassen. Denn im Bereich des Strafprozessrechts kommt den Kantonen mit Bezug auf ihre Beh\u00f6rden Organisationsautonomie zu. Sie k\u00f6nnen in einem bestimmten, aber weiten Rahmen die Organisation ihrer Strafverfolgung und ihre Gerichtsorganisation festlegen. Vor allem aber erm\u00e4chtigt die Strafprozessordnung die Kantone, festzulegen, welche Voraussetzungen jemand erf\u00fcllen muss, um in einer bestimmten Beh\u00f6rde t\u00e4tig sein zu k\u00f6nnen. W\u00fcrde nun der Bund die Ausbildung festlegen, k\u00e4me das in Konflikt mit den Befugnissen der Kantone. </p>\n<p>Weiter sind die Aus- und vor allem die Weiterbildung eng verzahnt mit dem \u00f6ffentlichen Dienstrecht. Dessen Regelung geh\u00f6rt zu den Kernkompetenzen der Kantone. Es obliegt ihnen, zu bestimmen, welche fachlichen Anforderungen jemand f\u00fcr eine bestimmte T\u00e4tigkeit im Dienst eines Kantons aufweisen muss. Deshalb k\u00f6nnte der Bund auch kaum festlegen, dass beispielsweise alle Mitglieder von Strafgerichten \u00fcber ein Anwaltspatent verf\u00fcgen m\u00fcssen. </p>\n<p>Neben diesen rechtlichen \u00dcberlegungen sprechen praktische \u00dcberlegungen gegen eine Bundesregelung. Wer die Aus- und Weiterbildung von Beh\u00f6rden regeln will, muss zum einen die Bed\u00fcrfnisse und zum andern das Aus- und Weiterbildungsangebot kennen. Dazu sind die Kantone ungleich besser in der Lage als der Bund.</p>\n<p>Von Bedeutung ist f\u00fcr den Bundesrat zudem - das scheint mir in diesem Rat besonders wichtig -, dass die Kantone und die Fachgremien eine Bundesregelung klar ablehnen. Die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren, die Konferenz der Polizeikommandantinnen und -kommandanten der Schweiz, die Schweizerische Staatsanwaltschaftskonferenz, das Schweizerische Polizeiinstitut und die Schweizerische Vereinigung der Richterinnen und Richter erachten die verfassungsrechtliche Grundlage f\u00fcr eine Bundesregelung der Aus- und Weiterbildung als nicht gegeben. Sie sehen auch keine Notwendigkeit f\u00fcr eine Bundesregelung. </p>\n<p>Die Kantone und Fachgremien belassen es aber nicht bei der Ablehnung einer Bundesregelung. Vielmehr f\u00f6rdern die Kantone die Aus- und Weiterbildung der Mitglieder von Strafbeh\u00f6rden derzeit mit dem Fachrat Aus- und Weiterbildung gesamtschweizerisch. Der Bundesrat kann sich also gut vorstellen, sein Engagement noch zu verst\u00e4rken und die Kantone namentlich bei der Koordination ihrer Aktivit\u00e4ten zu unterst\u00fctzen. Wichtig ist aber, dass der Lead bei den Kantonen bleibt, die, wie ich dargelegt habe, erstens in der Sache zust\u00e4ndig sind und zweitens \u00fcber das bessere Wissen verf\u00fcgen als der Bund. Nicht zuletzt ist Zur\u00fcckhaltung des Bundes geboten, auch aus Respekt vor dem F\u00f6deralismus. </p>\n<p>Aus diesen Gr\u00fcnden bitte ich Sie, dem Bundesrat und der Mehrheit Ihrer Kommission f\u00fcr Rechtsfragen zu folgen und diese Motion abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20260602","MeetingVerbalixOid":4171,"IdSession":"5214","SpeakerFirstName":"Beat","SpeakerLastName":"Jans","SpeakerFullName":"Jans Beat","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Conseil f\u00e9d\u00e9ral","CantonId":12,"CantonName":"B\u00e2le-Ville","CantonAbbreviation":"BS","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":4,"Start":"\/Date(1780402717460)\/","End":"\/Date(1780402996674)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1790267809995)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1780402717460+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1780402996673+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=374817L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=374817L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=374817L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=374817L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=374817L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"374817","Language":"FR","IdSubject":"71449","VoteId":null,"PersonNumber":4332,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Commen\u00e7ons par un constat sans appel[NB]: la violence sexiste et sexuelle est un fl\u00e9au qui n'\u00e9pargne pas notre pays, comme l'a encore rappel\u00e9 hier le Conseil f\u00e9d\u00e9ral, en lan\u00e7ant la deuxi\u00e8me phase de sa campagne contre la violence domestique. En 2025, la police a enregistr\u00e9 22[NB]000 infractions dues \u00e0 la violence domestique, un chiffre dont on sait qu'il ne constitue que la partie \u00e9merg\u00e9e de l'iceberg et cache une sombre r\u00e9alit\u00e9 dans laquelle un nombre encore plus \u00e9lev\u00e9 de cas n'entrera jamais dans les statistiques de la criminalit\u00e9. En effet, l'acc\u00e8s \u00e0 la justice des victimes de violence sexiste, sexuelle et de violence domestique est encore sem\u00e9 d'emb\u00fbches. Parmi celles-ci, la prise en charge des victimes par les autorit\u00e9s de proc\u00e9dure p\u00e9nale, soit la police, les minist\u00e8res publics et les tribunaux, est souvent point\u00e9e du doigt comme un facteur de renoncement pour les victimes \u00e0 poursuivre la proc\u00e9dure. En cause, on peut mentionner notamment un manque de sensibilit\u00e9 dans l'accueil, la prise en charge et l'audition des victimes, avec un risque important de victimisation secondaire pour ces derni\u00e8res.</p>\n<p>Ainsi, la motion de la Commission des affaires juridiques du Conseil national, \"Modification du code de proc\u00e9dure p\u00e9nale concernant la formation initiale et continue des autorit\u00e9s p\u00e9nales\", vise donc \u00e0 am\u00e9liorer cette formation de mani\u00e8re \u00e0 am\u00e9liorer l'acc\u00e8s \u00e0 la justice pour les victimes. Elle se base sur le rapport du Conseil f\u00e9d\u00e9ral de 2025, donnant suite au postulat Fehlmann Rielle 21.4215.</p>\n<p>Vous l'avez entendu, la majorit\u00e9 de la commission rejette la motion au motif de la r\u00e9partition des comp\u00e9tences. Effectivement, les cantons sont responsables de la formation initiale et continue des autorit\u00e9s de poursuite p\u00e9nale, mais le pr\u00e9texte du f\u00e9d\u00e9ralisme ne saurait nous pr\u00e9munir d'examiner si nous remplissons nos propres obligations. Que les cantons soient tenus d'assurer la formation continue et initiale, y compris en vertu de l'article 15 de la Convention d'Istanbul, ne signifie pas encore, toutefois, que celle-ci soit assur\u00e9e. Or, aujourd'hui, on constate que la mise en oeuvre est, sinon lacunaire, encore in\u00e9gale. Le rapport de 2022 d'\u00e9valuation du Groupe d'experts sur la lutte contre la violence \u00e0 l'\u00e9gard des femmes et la violence domestique (Grevio) d\u00e9plore que la Suisse n'ait toujours pas de programme de formation standardis\u00e9 dans le domaine de la violence sexuelle pour la police, et que celle-ci soit facultative pour les services judiciaires. Le Grevio encourage vivement les autorit\u00e9s suisses \u00e0 prendre des mesures afin de veiller \u00e0 dispenser [PAGE 405] une formation initiale et continue syst\u00e9matique et obligatoire aux professionnels en lien avec les victimes et les auteurs de toutes les formes de violence vis\u00e9es par la Convention d'Istanbul. Ainsi, si l'argument de la comp\u00e9tence cantonale doit \u00e9videmment \u00eatre pris en compte, il doit aussi \u00eatre soigneusement sous-pes\u00e9 en regard de nos responsabilit\u00e9s \u00e0 l'\u00e9chelon f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n<p>Dans le cadre de la r\u00e9ponse au postulat pr\u00e9cit\u00e9, la Conf\u00e9d\u00e9ration a command\u00e9 un avis de droit qui conclut qu'elle dispose d'une marge de manoeuvre en vertu de l'article 123 de la Constitution qui r\u00e8gle la comp\u00e9tence f\u00e9d\u00e9rale en mati\u00e8re de droit p\u00e9nal et de droit de proc\u00e9dure p\u00e9nale, lorsqu'il s'agit de garantir l'ex\u00e9cution uniforme du droit f\u00e9d\u00e9ral, ainsi que la mise en oeuvre du droit international. Or, ces deux conditions sont remplies. D'une part, aujourd'hui, malgr\u00e9 les efforts d'uniformisation consentis par les cantons, force est de constater que la formation des autorit\u00e9s de poursuite p\u00e9nale est encore trop fragment\u00e9e pour assurer l'\u00e9galit\u00e9 de traitement des victimes dans l'ensemble du pays, et que si la formation initiale de la police est d\u00e9sormais g\u00e9n\u00e9ralis\u00e9e, celle des minist\u00e8res publics reste encore lacunaire. D'ailleurs, bien que le Conseil f\u00e9d\u00e9ral propose lui aussi de rejeter la motion, il admet qu'il reste des efforts \u00e0 accomplir, par exemple concernant l'audition des victimes ou encore au niveau de la coop\u00e9ration interdisciplinaire et de la formation initiale et continue des acteurs. D'autre part, une intervention de la Conf\u00e9d\u00e9ration au titre de l'article 123 de la Constitution se justifie \u00e9galement par l'obligation qui nous est faite, en vertu de l'article 15 de la Convention d'Istanbul, de garantir la formation des professionnels. D\u00e8s lors, rejeter la pr\u00e9sente motion, comme le propose la majorit\u00e9 de la commission, ne rel\u00e8ve pas du simple respect des comp\u00e9tences cantonales, mais bien d'une appr\u00e9ciation politique. Or, il faut admettre que la situation actuelle en mati\u00e8re de prise en charge des victimes ne permet ni de garantir l'ex\u00e9cution uniforme du droit ni de remplir nos obligations internationales. C'est \u00e9galement la conclusion \u00e0 laquelle est parvenu le Conseil national, par 127 voix contre 63 et 1 abstention, soit l'int\u00e9gralit\u00e9 des groupes parlementaires, \u00e0 une exception pr\u00e8s.</p>\n<p>Il a \u00e9t\u00e9 dit en commission que nous nous rendrions risibles en adoptant cette motion. Le ridicule ne tue pas, contrairement \u00e0 la violence sexiste et sexuelle qui fait encore et toujours une victime toutes les deux semaines dans notre pays.</p>\n<p>Dans l'int\u00e9r\u00eat des victimes, mais aussi des autorit\u00e9s charg\u00e9es de les accompagner dans la proc\u00e9dure p\u00e9nale, je vous invite \u00e0 suivre la minorit\u00e9 de la commission et \u00e0 adopter la motion.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20260602","MeetingVerbalixOid":4171,"IdSession":"5214","SpeakerFirstName":"Mathilde","SpeakerLastName":"Crevoisier Crelier","SpeakerFullName":"Crevoisier Crelier Mathilde","SpeakerFunction":"2VP-F","CouncilId":2,"CouncilName":"Conseil des Etats","CantonId":26,"CantonName":"Jura","CantonAbbreviation":"JU","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1780402383401)\/","End":"\/Date(1780402702725)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1790267809994)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1780402383400+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1780402702727+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=374861L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=374861L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=374861L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=374861L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=374861L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"374861","Language":"FR","IdSubject":"71449","VoteId":null,"PersonNumber":4055,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p>Ablehnung der Motion</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Crevoisier Crelier, Fivaz Fabien, Sommaruga Carlo)[GZ]</p>\n<p>Annahme der Motion</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>Rejeter la motion</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Crevoisier Crelier, Fivaz Fabien, Sommaruga Carlo)[GZ]</p>\n<p>Adopter la motion</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sident</b> (Engler Stefan, Pr\u00e4sident): Es liegt Ihnen ein schriftlicher Bericht der Kommission vor. Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20260602","MeetingVerbalixOid":4171,"IdSession":"5214","SpeakerFirstName":"Stefan","SpeakerLastName":"Engler","SpeakerFullName":"Engler Stefan","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":2,"CouncilName":"Conseil des Etats","CantonId":18,"CantonName":"Grisons","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. 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Die Mehrheit Ihrer Kommission f\u00fcr Rechtsfragen beantragt diese Motion mit 8 zu 3 Stimmen zur Ablehnung, wobei eine Minderheit sie unterst\u00fctzen m\u00f6chte.</p>\n<p>Die Ablehnung der Mehrheit der Kommission gr\u00fcndet auf folgenden \u00dcberlegungen:</p>\n<p>Erstens sind f\u00fcr die Organisation der Strafbeh\u00f6rden nach Artikel 14 Absatz 2 StPO die Kantone und nicht der Bund zust\u00e4ndig. Das heisst, es fehlt uns schon grunds\u00e4tzlich die Kompetenz, in diesem Bereich zu legiferieren.</p>\n<p>Zweitens erscheint der Vorstoss der Mehrheit der Kommission als unn\u00f6tig. Denn bereits heute gew\u00e4hrleisten die Kantone selbstst\u00e4ndig die Aus- und Weiterbildung ihrer Strafbeh\u00f6rden.</p>\n<p>Drittens geht die Motion zu weit, denn sie umfasst s\u00e4mtliche Strafbeh\u00f6rden, das heisst neben der Polizei auch die Staatsanwaltschaft und die Richter. Es kann nicht gemeint sein, dass der Bund sich auch noch um die Ausbildung von Staatsanw\u00e4lten und insbesondere Richtern k\u00fcmmert. Das w\u00e4re auch aus Sicht der Gewaltenteilung etwas heikel, und das ist auch die falsche Ebene. Wenn wir auf Bundesebene eine L\u00f6sung finden und alles \u00fcber den gleichen Leisten schlagen w\u00fcrden, dann w\u00fcrden wir ignorieren, dass es unterschiedliche Kantone gibt, die unterschiedliche Bed\u00fcrfnisse haben. Es gibt sehr kleine Kantone, bei denen die Anforderungen an die Strafbeh\u00f6rden andere sind als bei den grossen Kantonen. </p>\n<p>Schliesslich stellt sich auch die Frage, was die Konsequenzen w\u00e4ren, wenn ein Mitarbeiter im Rahmen der Aus- und Weiterbildung als nicht gen\u00fcgend eingestuft w\u00fcrde. Der Bund k\u00f6nnte keine Konsequenzen durchsetzen, eben weil ihm die Kompetenz fehlt.</p>\n<p>Aus allen diesen Gr\u00fcnden ist die Mehrheit der Meinung, dass der Vorstoss von der Kompetenzordnung her nicht am richtigen Ort ist, unn\u00f6tig ist und zu weit geht. </p>\n<p>Die Mehrheit ersucht Sie daher, die Motion abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20260602","MeetingVerbalixOid":4171,"IdSession":"5214","SpeakerFirstName":"Daniel","SpeakerLastName":"Jositsch","SpeakerFullName":"Jositsch Daniel","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"Conseil des Etats","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1780402170723)\/","End":"\/Date(1780402362537)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1790267809993)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1780402170723+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1780402362537+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"71449","Language":"FR","IdMeeting":"5228","VerbalixOid":801645,"SortOrder":15,"Modified":"\/Date(1790267809990)\/"}}