{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=71715L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=71715L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5237L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5237L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5237L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=5237L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"5237","Language":"DE","MeetingNumber":6,"IdSession":5214,"SessionNumber":14,"SessionName":"Sommersession 2026","Council":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CouncilAbbreviation":"SR","Date":"\/Date(1780963200000)\/","Begin":"0815","Modified":"\/Date(1783948073679)\/","LegislativePeriodNumber":52,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Sechste Sitzung","SortOrder":6,"Location":"S"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20260001,IdSubject=71715L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20260001,IdSubject=71715L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20260001,IdSubject=71715L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20260001,IdSubject=71715L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"71715","BusinessNumber":20260001,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.001","Title":"Gesch\u00e4ftsbericht des Bundesrates 2025","SortOrder":1,"PublishedNotes":"Zweitrat - Deuxi\u00e8me Conseil\n","Modified":"\/Date(1779563164320)\/","TitleDE":"Gesch\u00e4ftsbericht\ndes Bundesrates 2025","TitleFR":"Rapport de gestion\ndu Conseil f\u00e9d\u00e9ral 2025","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376029L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376029L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376029L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376029L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376029L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"376029","Language":"DE","IdSubject":"71715","VoteId":null,"PersonNumber":806,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Zusammen mit den Pr\u00e4sidien unserer Subkommissionen der GPK des St\u00e4nderates lege ich Ihnen den Gesch\u00e4ftsbericht 2025 des Bundesrates zur Genehmigung vor. Wir haben diesen zusammen mit der Schwesterkommission, der GPK-N, an unseren Sitzungen vom 11., 12.[NB]und 18.[NB]Mai dieses Jahres beraten. Der uns vorliegende Gesch\u00e4ftsbericht gibt auf rund 200 Seiten umfassend Auskunft \u00fcber die Arbeiten und \u00fcber die Zielerreichung des Bundesrates im vergangenen Jahr. </p>\n<p>Die Massnahmen im Berichtsjahr 2025 gliedern sich nach den vier Leitlinien, die sich der Bundesrat f\u00fcr die Legislaturperiode 2023-2027 gegeben hat. Es sind dies: </p>\n<p>1.[NB]Die Schweiz sichert ihren Wohlstand nachhaltig und nutzt die Chancen der Digitalisierung. </p>\n<p>2.[NB]Die Schweiz f\u00f6rdert den nationalen und generationengerechten Zusammenhalt. </p>\n<p>3.[NB]Die Schweiz sorgt f\u00fcr Sicherheit, setzt sich f\u00fcr Frieden ein und agiert koh\u00e4rent und verl\u00e4sslich in der Welt. [PAGE 485] </p>\n<p>4.[NB]Die Schweiz sch\u00fctzt das Klima und tr\u00e4gt Sorge zu den nat\u00fcrlichen Ressourcen. </p>\n<p>Diesen vier Leitlinien wurden 25 Ziele zugeordnet, die im Jahr 2025 insgesamt 148 geplante Gesch\u00e4fte umfassen. Davon hat der Bundesrat 88 vollst\u00e4ndig und 9 teilweise umgesetzt. Dazu geh\u00f6ren die Botschaft zum Verpflichtungskredit f\u00fcr die Abgeltung von Leistungen des regionalen Personenverkehrs f\u00fcr die Jahre 2026-2028, der erste Bericht des nationalen Armutsmonitorings, die Asien-G-20-Strategie 2025-2028 und die Botschaft zur Teilrevision des Bundesgesetzes \u00fcber das b\u00e4uerliche Bodenrecht. </p>\n<p>H\u00e4ufig nimmt der Bundesrat Gesch\u00e4fte in die Ziele des Folgejahres auf, wenn er sie im Berichtsjahr nicht oder nur teilweise umsetzen konnte. Der Gesch\u00e4ftsbericht 2025 enth\u00e4lt auch wichtige ungeplante Gesch\u00e4fte, wie das L\u00e4nderprogramm Ukraine 2025-2028, die Botschaft zum Entlastungspaket 2027 - Sie erinnern sich -, die Botschaft zum plurilateralen Abkommen \u00fcber Klimawandel, Handel und Nachhaltigkeit sowie die Erh\u00f6hung der H\u00f6chstbezugsdauer der Kurzarbeitsentsch\u00e4digung. </p>\n<p>Die beiden GPK haben an ihrer dreit\u00e4gigen Sitzung die Mitglieder des Bundesrates und den Bundeskanzler zu den von ihnen gew\u00e4hlten aktuellen Themen aus ihren Departementen angeh\u00f6rt und befragt. Einige ausgew\u00e4hlte Gesch\u00e4fte werden nachher aus den vier Subkommissionen der GPK des St\u00e4nderates n\u00e4her vorgestellt.</p>\n<p>Nun noch ein paar Worte zum Querschnittthema, welches die GPK jedes Jahr gemeinsam festlegen und zu welchem die Departementsvorsteherinnen und -vorsteher und der Bundeskanzler an der Aussprache Stellung nehmen m\u00fcssen: Es ging in diesem Jahr um den Einsatz von k\u00fcnstlicher Intelligenz in den einzelnen Departementen und in der Bundeskanzlei.</p>\n<p>F\u00fcr den Einsatz von KI-Systemen in der Bundesverwaltung gilt seit M\u00e4rz 2025 die KI-Teilstrategie. Die Bundeskanzlei hat diese erarbeitet und ist in der Umsetzung federf\u00fchrend. Sie hat im Februar 2026 die Koordination f\u00fcr die departements\u00fcbergreifende Zusammenarbeit im Rahmen des sogenannten KI-Netzwerks vom Bundesamt f\u00fcr Statistik \u00fcbernommen. Der Einsatz von KI soll Verwaltungsprozesse und Dienstleistungen optimieren, F\u00fchrungskr\u00e4fte und Mitarbeitende unterst\u00fctzen und neue L\u00f6sungsans\u00e4tze erm\u00f6glichen. Die Strategie definiert Prinzipien und fasst ihre Ziele in den drei Handlungsfeldern \"Kompetenzen aufbauen\", \"Vertrauen verdienen\" und \"Effizienz steigern\" zusammen. </p>\n<p>Mehrere Departementsvorsteher und -vorsteherinnen sehen bei der Nutzung von KI denn auch ein grosses Potenzial, das gezielt ausgesch\u00f6pft werden muss. Uns wurden diverse Bereiche genannt, bei denen KI bereits zum Einsatz kommt, so zum Beispiel f\u00fcr die automatische Bild- und Schrifterkennung, die Auswertung von Rechtsprechung und nat\u00fcrlich auch f\u00fcr \u00dcbersetzungen. Wir haben den klaren Willen wahrgenommen, die neuen technologischen M\u00f6glichkeiten zu nutzen. Wir haben aber auch gesp\u00fcrt, dass sich die Departemente und die Bundeskanzlei der damit verbundenen Herausforderungen und der Verantwortung bewusst sind. So wurden etwa die Risiken beim Datenschutz oder die Abh\u00e4ngigkeit von grossen Tech-Konzernen genannt. Die Strukturen in den verschiedenen Departementen bzw. innerhalb der Departemente sind aber noch sehr unterschiedlich. Die Koordination zwischen den Verwaltungseinheiten wurde ebenfalls als eine Herausforderung genannt, und dort m\u00fcssen wir dranbleiben. </p>\n<p>Die GPK wird sich also auch weiterhin mit dem Einsatz der KI in der Bundesverwaltung befassen. Die zust\u00e4ndigen Subkommissionen EDI/UVEK und EJPD/BK werden sich daf\u00fcr mit den zust\u00e4ndigen Verwaltungseinheiten austauschen.</p>\n<p>Damit schliesse ich meine einleitenden Worte und bedanke mich beim Bundesrat f\u00fcr die gute Zusammenarbeit und bei der Verwaltung herzlich f\u00fcr die sehr sorgf\u00e4ltigen Arbeiten.</p>\n<p>Die beiden GPK empfehlen einstimmig, den Gesch\u00e4ftsbericht des Bundesrates 2025 zu genehmigen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20260609","MeetingVerbalixOid":4180,"IdSession":"5214","SpeakerFirstName":"Maya","SpeakerLastName":"Graf","SpeakerFullName":"Graf Maya","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":13,"CantonName":"Basel-Landschaft","CantonAbbreviation":"BL","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1780994446424)\/","End":"\/Date(1780994855419)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1784986893000)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1780994446423+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1780994855420+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376034L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376034L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376034L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376034L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376034L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"376034","Language":"DE","IdSubject":"71715","VoteId":null,"PersonNumber":1120,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Dans le cadre de l'examen du rapport de gestion 2025 du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, les Commissions de gestion ont examin\u00e9 les travaux relatifs \u00e0 la souverainet\u00e9 num\u00e9rique de l'administration f\u00e9d\u00e9rale conduits par la Chancellerie f\u00e9d\u00e9rale et par les unit\u00e9s administratives concern\u00e9es. Elles ont notamment \u00e9t\u00e9 inform\u00e9es que le d\u00e9l\u00e9gu\u00e9 du Conseil f\u00e9d\u00e9ral \u00e0 la transformation num\u00e9rique et \u00e0 la gouvernance de l'informatique a adopt\u00e9 des directives relatives \u00e0 la souverainet\u00e9 num\u00e9rique de l'administration f\u00e9d\u00e9rale. Ces directives ont pour objectif de garantir une prise en compte syst\u00e9matique des enjeux de souverainet\u00e9 num\u00e9rique dans les projets informatiques de la Conf\u00e9d\u00e9ration et de permettre une appr\u00e9ciation pr\u00e9coce des risques ainsi qu'une pes\u00e9e ad\u00e9quate des int\u00e9r\u00eats en pr\u00e9sence.</p>\n<p>Les commissions ont pris acte avec int\u00e9r\u00eat de cette d\u00e9marche. Elles estiment qu'une r\u00e9flexion structur\u00e9e sur la souverainet\u00e9 num\u00e9rique est devenue indispensable compte tenu de la num\u00e9risation croissante des activit\u00e9s de l'\u00c9tat et de la d\u00e9pendance de l'administration \u00e0 l'\u00e9gard de fournisseurs technologiques externes. Elle consid\u00e8re \u00e9galement comme positif que les travaux engag\u00e9s reposent sur des bases l\u00e9gales existantes et s'inscrivent dans le prolongement des r\u00e9flexions men\u00e9es dans le cadre du postulat Z'graggen 22.4411, \"Strat\u00e9gie Souverainet\u00e9 num\u00e9rique de la Suisse\".</p>\n<p>Les Commissions de gestion rel\u00e8vent en outre que le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a d\u00e9cid\u00e9 le 6 mars 2026 - donc il y a quelques mois seulement - de renforcer la collaboration entre les unit\u00e9s administratives dans le domaine de la transformation num\u00e9rique. \u00c0 cette fin, il entend promouvoir davantage les solutions communes au sein de l'administration f\u00e9d\u00e9rale, examiner syst\u00e9matiquement les synergies pour les projets num\u00e9riques importants et simplifier les m\u00e9canismes de gouvernance afin d'acc\u00e9l\u00e9rer les processus d\u00e9cisionnels. La Chancellerie f\u00e9d\u00e9rale a \u00e9t\u00e9 charg\u00e9e de proposer les adaptations l\u00e9gales, organisationnelles et financi\u00e8res n\u00e9cessaires d'ici \u00e0 fin 2026. On ne peut que se r\u00e9jouir du fait que les travaux sont en cours.</p>\n<p>Les commissions consid\u00e8rent que cette \u00e9volution est susceptible de contribuer \u00e0 renforcer la souverainet\u00e9 num\u00e9rique de la Conf\u00e9d\u00e9ration. Une meilleure coordination des projets informatiques, une r\u00e9utilisation accrue des solutions existantes et une gouvernance plus coh\u00e9rente pourraient en effet r\u00e9duire certaines d\u00e9pendances, renforcer la ma\u00eetrise des infrastructures num\u00e9riques et permettre une utilisation plus efficiente des ressources publiques.</p>\n<p>Des \u00e9changes avec le chancelier de la Conf\u00e9d\u00e9ration ont toutefois mis en \u00e9vidence la complexit\u00e9 de la mise en oeuvre concr\u00e8te de cet objectif. Les commissions rel\u00e8vent en particulier que l'administration f\u00e9d\u00e9rale demeure d\u00e9pendante de certains fournisseurs et de solutions technologiques auxquelles il n'existe pas toujours d'alternatives imm\u00e9diatement disponibles ou \u00e9conomiquement viables. Elles constatent que l'ampleur de la r\u00e9duction effective de cette d\u00e9pendance n'est \u00e0 ce jour pas encore clairement d\u00e9finie. Il est opportun de souligner qu'au cours de leurs d\u00e9bats les Commissions de gestion ont mis en exergue les choix op\u00e9r\u00e9s par le Land allemand du Schleswig-Holstein, qui a remplac\u00e9 massivement les logiciels Microsoft de son administration par des solutions open source et souveraines pour des dizaines de milliers de fonctionnaires, comme le fait qu'en France de nombreux fonctionnaires utilisent d\u00e9sormais une suite de logiciels souveraine.</p>\n<p>Cet aspect sera suivi avec attention par les Commissions de gestion, tout particuli\u00e8rement au regard des conclusions de la r\u00e9cente \u00e9tude de faisabilit\u00e9 men\u00e9e dans le cadre du projet bureautique \"Open Source Software\". </p>\n<p>Les Commissions de gestion ont \u00e9galement pris note du fait que les cons\u00e9quences financi\u00e8res des mesures envisag\u00e9es ne sont pas encore connues. Elles consid\u00e8rent qu'une plus grande souverainet\u00e9 num\u00e9rique peut contribuer \u00e0 renforcer la ma\u00eetrise des infrastructures des donn\u00e9es strat\u00e9giques de l'\u00c9tat, mais qu'elle doit \u00eatre poursuivie dans le respect des principes d'\u00e9conomicit\u00e9, d'efficacit\u00e9 et de proportionnalit\u00e9. Les commissions soulignent d'ailleurs que la souverainet\u00e9 num\u00e9rique ne saurait \u00eatre r\u00e9duite \u00e0 une question purement technologique. La s\u00e9curit\u00e9 de l'information d\u00e9pend \u00e9galement des pratiques quotidiennes au sein de l'administration. Elles partagent d\u00e8s lors l'appr\u00e9ciation du chancelier [PAGE 486] de la Conf\u00e9d\u00e9ration, selon laquelle la sensibilisation des collaboratrices et des collaborateurs ainsi que le respect des r\u00e8gles de classification et de traitement des donn\u00e9es constituent des \u00e9l\u00e9ments essentiels de la protection de l'information de la Conf\u00e9d\u00e9ration.</p>\n<p>Enfin, les Commissions de gestion ont pris acte du fait que la souverainet\u00e9 num\u00e9rique figure d\u00e9sormais parmi les priorit\u00e9s strat\u00e9giques de la politique num\u00e9rique de la Conf\u00e9d\u00e9ration. Elles suivront avec attention les travaux engag\u00e9s par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral et l'administration f\u00e9d\u00e9rale afin d'\u00e9valuer dans quelle mesure les mesures annonc\u00e9es permettront effectivement de r\u00e9duire les d\u00e9pendances strat\u00e9giques identifi\u00e9es, de renforcer la r\u00e9silience de l'administration f\u00e9d\u00e9rale et de pr\u00e9server durablement sa capacit\u00e9 d'action dans l'espace num\u00e9rique.</p>\n<p>Toujours dans l'examen du rapport de gestion 2025 du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, les Commissions de gestion ont \u00e9t\u00e9 inform\u00e9es par le chef du D\u00e9partement f\u00e9d\u00e9ral de justice et police, entre autres, des d\u00e9veloppements r\u00e9cents dans le domaine de la criminalit\u00e9 organis\u00e9e et des mesures mises en oeuvre pour renforcer la lutte contre cette derni\u00e8re. La Commission de gestion a estim\u00e9 judicieux d'aborder en pl\u00e9ni\u00e8re la probl\u00e9matique de la lutte contre la criminalit\u00e9, d\u00e8s lors qu'elle examine r\u00e9guli\u00e8rement l'\u00e9volution de la menace que repr\u00e9sente la criminalit\u00e9 organis\u00e9e ainsi que les mesures prises par les autorit\u00e9s f\u00e9d\u00e9rales pour la combattre dans le cadre des \u00e9changes avec la direction de l'Office f\u00e9d\u00e9ral de la police, notamment lors de l'examen du rapport annuel.</p>\n<p>En ce qui concerne l'activit\u00e9 d\u00e9ploy\u00e9e en 2025 par le D\u00e9partement f\u00e9d\u00e9ral de justice et police, les Commissions de gestion ont notamment pris connaissance de la strat\u00e9gie nationale de lutte contre la criminalit\u00e9 organis\u00e9e en Suisse adopt\u00e9e en d\u00e9cembre 2025 par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral et la Conf\u00e9rence des directrices et directeurs des d\u00e9partements cantonaux de justice et police. Il s'agit de la premi\u00e8re strat\u00e9gie \u00e9labor\u00e9e \u00e0 l'\u00e9chelle nationale dans ce domaine. Celle-ci vise \u00e0 \u00e9tablir un cadre commun pour l'action des autorit\u00e9s f\u00e9d\u00e9rales et cantonales et repose sur un \u00e9tat des lieux des instruments existants ainsi que des principaux d\u00e9fis identifi\u00e9s.</p>\n<p>Sur la base de cette strat\u00e9gie, le D\u00e9partement f\u00e9d\u00e9ral de justice et police \u00e9labore actuellement, en collaboration avec les cantons, un plan d'action national. Il devrait \u00eatre adopt\u00e9 d'ici fin 2026. Ce plan doit d\u00e9finir des mesures concr\u00e8tes \u00e0 entreprendre, les responsabilit\u00e9s des diff\u00e9rents acteurs concern\u00e9s ainsi que les \u00e9ch\u00e9ances de r\u00e9alisation. Les commissions ont pris acte avec int\u00e9r\u00eat de cette d\u00e9marche concr\u00e8te. Elles consid\u00e8rent qu'une approche coordonn\u00e9e entre la Conf\u00e9d\u00e9ration et les cantons est indispensable face \u00e0 des structures criminelles dont les activit\u00e9s d\u00e9passent fr\u00e9quemment les fronti\u00e8res institutionnelles et territoriales, cantonales et internationales. Elles estiment \u00e9galement que l'\u00e9tablissement de la strat\u00e9gie nationale et le plan d'action constituent une \u00e9tape importante pour renforcer la coh\u00e9rence des mesures de pr\u00e9vention, de d\u00e9tection et de r\u00e9pression.</p>\n<p>Parmi les objets pr\u00e9sent\u00e9s aux commissions figure le d\u00e9veloppement du tableau de situation de Fedpol sur la criminalit\u00e9 organis\u00e9e en Suisse. Jusqu'\u00e0 pr\u00e9sent fond\u00e9 principalement sur des informations polici\u00e8res, cet instrument doit \u00e9voluer vers un tableau int\u00e9grant \u00e9galement les observations d'autres autorit\u00e9s administratives. \u00c0 cet effet, des mesures de sensibilisation et de formation cibl\u00e9es sont pr\u00e9vues \u00e0 l'intention des autorit\u00e9s, telles que l'administration fiscale, les offices du Registre foncier ou encore les autorit\u00e9s de poursuite pour dettes et faillites, qui sont parfois les premi\u00e8res \u00e0 identifier des indices d'activit\u00e9 criminelle.</p>\n<p>Les commissions consid\u00e8rent que cette approche interinstitutionnelle est pertinente. Elles rel\u00e8vent toutefois que son succ\u00e8s d\u00e9pendra de la capacit\u00e9 des autorit\u00e9s concern\u00e9es \u00e0 \u00e9changer efficacement les informations pertinentes tout en respectant les exigences l\u00e9gales en mati\u00e8re de protection des donn\u00e9es et de r\u00e9partition des comp\u00e9tences. Cet aspect sera suivi attentivement dans le cadre des futures activit\u00e9s de surveillance des Commissions de gestion.</p>\n<p>Les commissions de gestion ont \u00e9galement pris connaissance de la volont\u00e9 du d\u00e9partement d'adapter le cadre l\u00e9gal dans plusieurs domaines li\u00e9s \u00e0 la lutte contre la criminalit\u00e9 organis\u00e9e. Selon les informations fournies aux commissions, les travaux l\u00e9gislatifs sont en cours et devraient aboutir \u00e0 la pr\u00e9sentation d'un projet d'ici fin 2027.</p>\n<p>Enfin, les commissions ont \u00e9t\u00e9 inform\u00e9es des r\u00e9flexions men\u00e9es concernant le recours aux nouvelles technologies dans la lutte contre la criminalit\u00e9 organis\u00e9e. Fedpol a soulign\u00e9 le potentiel de certains outils, notamment fond\u00e9s sur l'intelligence artificielle, pour l'analyse de donn\u00e9es et la d\u00e9tection de ph\u00e9nom\u00e8nes criminels complexes. Ces d\u00e9veloppements soul\u00e8vent toutefois des questions importantes en mati\u00e8re de protection des donn\u00e9es, de transparence, de traitement informatis\u00e9 et de contr\u00f4le d\u00e9mocratique. \u00c0 cela s'ajoutent les d\u00e9fis financiers li\u00e9s \u00e0 l'acquisition et l'exploitation de ces technologies dans un contexte de ressources limit\u00e9es. Vu l'importance de la lutte contre la criminalit\u00e9, les Commissions de gestion continueront \u00e0 suivre attentivement l'\u00e9volution de ce dossier, comme elles l'ont fait par le pass\u00e9 dans le cadre de la mise en oeuvre de la strat\u00e9gie par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20260609","MeetingVerbalixOid":4180,"IdSession":"5214","SpeakerFirstName":"Carlo","SpeakerLastName":"Sommaruga","SpeakerFullName":"Sommaruga Carlo","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":25,"CantonName":"Genf","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1780994859219)\/","End":"\/Date(1780995387737)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1784986893004)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1780994859220+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1780995387737+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376044L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376044L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376044L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376044L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376044L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"376044","Language":"DE","IdSubject":"71715","VoteId":null,"PersonNumber":4240,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Il m'appartient de vous pr\u00e9senter un bref rapport de l'audition que la Commission de gestion a men\u00e9e avec Mme la conseill\u00e8re f\u00e9d\u00e9rale Karin Keller-Sutter, cheffe du D\u00e9partement f\u00e9d\u00e9ral des finances, lors de l'examen du rapport de gestion 2025 du Conseil f\u00e9d\u00e9ral. Je concentrerai mon propos sur les deux th\u00e8mes choisis par Mme la conseill\u00e8re f\u00e9d\u00e9rale, \u00e0 savoir la situation des finances f\u00e9d\u00e9rales et la r\u00e9glementation bancaire.</p>\n<p>Premi\u00e8rement, s'agissant des \u00e9volutions et perspectives du budget f\u00e9d\u00e9ral pour les ann\u00e9es 2027 \u00e0 2029, il faut constater une d\u00e9t\u00e9rioration initiale en 2027. Le budget de l'ann\u00e9e 2027 tablait d'abord sur un \u00e9quilibre, avant d'afficher un d\u00e9ficit structurel estim\u00e9 entre 400 et 600 millions de francs. Ce recul d\u00e9coule des coupes parlementaires dans le programme de r\u00e9examen des t\u00e2ches - ou Programme d'all\u00e8gement budg\u00e9taire 2027 - ou de l'extension du programme europ\u00e9en Horizon, par exemple. </p>\n<p>Concernant les nouvelles charges, le budget de 2027 subit une aggravation suppl\u00e9mentaire de 400 millions de francs au niveau des d\u00e9penses caus\u00e9e par des corrections d'estimations pour les assurances sociales et la migration. </p>\n<p>Concernant la d\u00e9tente finale et la stabilisation, on rel\u00e8ve que, malgr\u00e9 ces hausses de d\u00e9penses, une nette embellie du c\u00f4t\u00e9 des recettes permet d'anticiper une d\u00e9tente pour le budget de 2027. De plus, un \u00e9quilibre structurel redevient possible pour 2028 et 2029, et l'ann\u00e9e 2029 affiche un besoin de correction r\u00e9duit \u00e0 300 millions de francs. </p>\n<p>Concernant la fin du recours au compte extraordinaire, pour la premi\u00e8re fois depuis la pand\u00e9mie de COVID-19, le budget de 2027 ne sollicitera plus de d\u00e9penses extraordinaires. Les co\u00fbts li\u00e9s \u00e0 l'accueil des personnes en provenance d'Ukraine seront pleinement int\u00e9gr\u00e9s au budget ordinaire.</p>\n<p>Concernant la dynamique et les incertitudes du c\u00f4t\u00e9 des recettes fiscales et la hausse marqu\u00e9e de l'imp\u00f4t sur le b\u00e9n\u00e9fice, les recettes provenant des entreprises connaissent une forte croissance \u00e0 large \u00e9chelle dans de nombreux cantons. L'impact du canton de Gen\u00e8ve p\u00e8se positivement, de m\u00eame qu'une forte concentration de rentr\u00e9es fiscales \u00e0 Lucerne, Zurich et B\u00e2le-Ville, g\u00e9n\u00e9r\u00e9es par un petit nombre de soci\u00e9t\u00e9s. </p>\n<p>Concernant le flou autour de l'imp\u00f4t compl\u00e9mentaire de l'OCDE - c'est un point sur lequel la Commission de gestion s'est d\u00e9j\u00e0 pench\u00e9e plusieurs fois -, cet imp\u00f4t repr\u00e9sente une grande inconnue. La taxe nationale est per\u00e7ue pour la premi\u00e8re fois cette ann\u00e9e, et la taxe internationale suivra en 2027.</p>\n<p>Toutefois, \u00e0 titre de rappel, seuls 25 pour cent de ces recettes reviennent \u00e0 la Conf\u00e9d\u00e9ration, le reste allant aux cantons. Les cantons pr\u00e9voient des rendements inf\u00e9rieurs aux attentes, et aucun chiffre fiable ne sera disponible avant septembre.</p>\n<p>Concernant les effets diff\u00e9r\u00e9s de la valeur locative, l'abolition de la valeur locative n'entrera en vigueur qu'en 2029 et la baisse des recettes qui en d\u00e9coulera, d'environ 320 millions francs, ne se fera donc ressentir qu'\u00e0 partir du budget 2030.</p>\n<p>Quant aux questions ou aux remarques qui sont parfois formul\u00e9es sur la diff\u00e9rence qu'il y a entre le budget et les comptes, Mme la conseill\u00e8re f\u00e9d\u00e9rale nous a rappel\u00e9 qu'\u00e0 [PAGE 487] plusieurs reprises, notamment les trois derni\u00e8res ann\u00e9es, cette diff\u00e9rence n'est que de l'ordre de 0,3 pour cent de l'ensemble des charges du budget de la Conf\u00e9d\u00e9ration.</p>\n<p>Concernant les grands d\u00e9fis et financements, notamment de l'arm\u00e9e, de l'AVS et de la recherche, j'aborde en premier lieu le financement de l'arm\u00e9e et de la s\u00e9curit\u00e9. Pour faire progresser les d\u00e9penses militaires \u00e0 1 pour cent du PIB d'ici 2032, l'arm\u00e9e n\u00e9cessite pr\u00e8s de 3 milliards de francs suppl\u00e9mentaires par an. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral propose une hausse de la TVA, dont un tiers servira directement \u00e0 combler ce besoin de financement d\u00e8s 2028. Le Parlement \u00e9tudie aussi d'autres pistes, comme la baisse temporaire de la part de l'imp\u00f4t f\u00e9d\u00e9ral direct vers\u00e9 aux cantons. La mise en oeuvre de la 13e rente AVS, qui a \u00e9t\u00e9 demand\u00e9e par le peuple, repr\u00e9sente une facture ouverte de 1 milliard de francs. Pour 2027, ce montant est compens\u00e9 par des \u00e9conomies internes, mais son financement \u00e0 long terme divise le Parlement, comme nous l'avons encore vu hier, entre un financement uniquement via la TVA ou combin\u00e9 avec des pourcentages salariaux.</p>\n<p>Au sujet des pressions futures sur la recherche, des d\u00e9penses suppl\u00e9mentaires potentielles menacent le budget d\u00e8s 2028, car la Commission europ\u00e9enne souhaite augmenter les budgets des programmes Horizon Europe et Erasmus.</p>\n<p>Concernant la marge de manoeuvre politique et les r\u00e9formes structurelles, nous avons les mains li\u00e9es face aux d\u00e9penses. La forte expansion des d\u00e9penses restreint fortement la marge de manoeuvre de la Conf\u00e9d\u00e9ration. Pour retrouver une capacit\u00e9 d'action politique, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral pr\u00f4ne une stricte retenue sur les d\u00e9penses plut\u00f4t que de nouvelles hausses d'imp\u00f4ts. Concernant le dilemme des d\u00e9penses li\u00e9es, le programme d'all\u00e8gement budg\u00e9taire 2027 ciblait pour deux tiers des d\u00e9penses li\u00e9es, \u00e0 savoir des subventions. Pour d\u00e9gager des moyens financiers massifs \u00e0 l'avenir, la Suisse devra accepter des r\u00e9formes structurelles profondes[NB]: rel\u00e8vement de l'\u00e2ge de la retraite, r\u00e9duction de la part cantonale \u00e0 l'imp\u00f4t f\u00e9d\u00e9ral direct ou baisse de sa participation \u00e0 la p\u00e9r\u00e9quation financi\u00e8re, soit des sujets qui risquent de f\u00e2cher, et pas seulement au Parlement.</p>\n<p>Concernant l'historique des mesures fiscales d\u00e9j\u00e0 prises, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral rappelle avoir d\u00e9j\u00e0 sollicit\u00e9 la population avec la hausse de la TVA pour AVS 21, l'imposition de l'OCDE, l'augmentation de la taxe sur le tabac et la fin de l'all\u00e8gement fiscal pour les voitures \u00e9lectriques.</p>\n<p>En r\u00e9sum\u00e9, la situation financi\u00e8re est en voie d'am\u00e9lioration, mais un grand nombre d'inconnues ne facilitent pas la planification ni les pr\u00e9visions. Toutes ces informations sont utiles \u00e0 la Commission de gestion, m\u00eame si celle-ci ne s'occupe pas en priorit\u00e9 des finances, mais bel et bien de gestion.</p>\n<p>Concernant la r\u00e9glementation bancaire li\u00e9e \u00e0 la crise de Credit Suisse, les pressions des lobbies et le chantier l\u00e9gislatif \"too big to fail\", le D\u00e9partement f\u00e9d\u00e9ral des finances a fait de cette r\u00e9glementation sa priorit\u00e9. Des travaux majeurs sont en cours, bas\u00e9s sur les propositions du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, les motions parlementaires et les conclusions de la Commission d'enqu\u00eate parlementaire, afin de combler les failles des banques d'importance syst\u00e9mique.</p>\n<p>Concernant le lobbying agressif et les pressions sur le Parlement, les parlementaires ont confi\u00e9 s'\u00eatre sentis soumis \u00e0 une pression intense et inconfortable de la part des lobbyistes, craignant des sanctions financi\u00e8res, notamment la suppression de subventions pour leur parti s'ils soutenaient la r\u00e9glementation bancaire. Ceci interpelle beaucoup la Commission de gestion.</p>\n<p>Concernant la tentative de d\u00e9stabilisation des institutions, autre sujet extr\u00eamement critique pour la Commission de gestion, au-del\u00e0 du cas de la presse o\u00f9 UBS a retir\u00e9 ses publicit\u00e9s au journal \"Finanz und Wirtschaft\" en raison de sa ligne \u00e9ditoriale, des manoeuvres ont \u00e9t\u00e9 entreprises pour diviser le Conseil f\u00e9d\u00e9ral, \u00e0 tel point que le gouvernement a exceptionnellement rendu public le fait que les choix qu'il a faits quant au projet de r\u00e9glementation bancaire se sont faits \u00e0 l'unanimit\u00e9. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral est conscient qu'il \u00e9volue en terrain min\u00e9, mais il veut tenir le cap qu'il s'est fix\u00e9. Il transmettra bient\u00f4t ses propositions au Parlement, ce dont nous lui savons gr\u00e9.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20260609","MeetingVerbalixOid":4180,"IdSession":"5214","SpeakerFirstName":"Charles","SpeakerLastName":"Juillard","SpeakerFullName":"Juillard Charles","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":26,"CantonName":"Jura","CantonAbbreviation":"JU","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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Es geht um die geografische und sektorale Diversifizierung. Die Diversifizierung der weltweiten Handelsbeziehungen hat denn auch in der vom Bundesrat \u00fcberarbeiteten Strategie zur Aussenwirtschaftspolitik 2021 oberste Priorit\u00e4t. Die Schweiz hat ein grosses Interesse daran, dass der internationale Handel regelbasiert ist und ungerechtfertigte Diskriminierungen auf ein Minimum reduziert werden. \u00dcber 70 Prozent des Welthandels erfolgen nach dem Meistbeg\u00fcnstigungsprinzip der WTO. Auch wenn die WTO als Beschwerde- und Berufungsinstanz zeitweise gel\u00e4hmt ist, funktioniert sie nach der Einsch\u00e4tzung des Bundesrates nach wie vor. Zudem ist bei der WTO eine Reform im Gange, die allerdings noch Zeit braucht. Um den regelbasierten Handel in Zusammenarbeit mit anderen Staaten zu st\u00e4rken, hat die Schweiz die Initiative Future of Investment and Trade Partnership ins Leben gerufen. Ziel ist es, gemeinsame Standards zu etablieren, auch wenn sie rechtlich nicht bindend sind.</p>\n<p>Das Jahr 2025 war gepr\u00e4gt von Freihandelsabkommen, dem Inkrafttreten der Wirtschaftspartnerschaft mit Indien, der Abschlussunterzeichnung von vier neuen Freihandelsabkommen, n\u00e4mlich mit Thailand, Kosovo, Malaysia und dem Mercosur, der \u00dcberarbeitung des Abkommens mit der Ukraine im Rahmen der Modernisierung bestehender Abkommen sowie der Unterzeichnung des Abkommens \u00fcber den digitalen Handel zwischen den EFTA-Staaten und Singapur im September 2025. Es soll dazu beitragen, die Rahmenbedingungen f\u00fcr den Handel zwischen der Schweiz und diesem wichtigen asiatischen Partner zu verbessern. Die EU verf\u00fcgt bereits \u00fcber ein solches Abkommen. Die Schweiz konnte also eine L\u00fccke schliessen. </p>\n<p>F\u00fcr 2026 besteht die Priorit\u00e4t darin, ein stabileres Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten zu erzielen. Parallel dazu will die Schweiz die bestehenden bilateralen Freihandelsabkommen mit China und dem Vereinigten K\u00f6nigreich modernisieren. Zusammen mit der EFTA will die Schweiz das Freihandelsabkommen mit Vietnam abschliessen. Soweit m\u00f6glich will die Schweiz auch die Gespr\u00e4che \u00fcber Verhandlungen zur Modernisierung der Abkommen mit Mexiko und den Staaten der S\u00fcdafrikanischen Zollunion wieder aufnehmen. Eine m\u00f6gliche \u00dcberarbeitung und Erweiterung des Freihandelsabkommens zwischen der Schweiz und Kanada steht ebenfalls zur Debatte. Die Schweiz beabsichtigt zudem, eine m\u00f6gliche Ann\u00e4herung an die Mitglieder des Abkommens \u00fcber eine umfassende und fortschrittliche transpazifische Partnerschaft zu pr\u00fcfen, zun\u00e4chst in Form eines bilateralen Dialogs. Die Schweiz wird zudem auch Afrika nicht vernachl\u00e4ssigen. Insbesondere ist sie daran, Verhandlungen mit der Elfenbeink\u00fcste und Kenia zu f\u00fchren.</p>\n<p>Ich komme zum zweiten Thema, \"USA - Chancen, Risiken und Massnahmen\". Auch die letzten Monate waren gepr\u00e4gt von einer deutlichen Intensivierung der Beziehungen zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten. Es besteht der Wille, einen strukturierten Dialog aufrechtzuerhalten. Im Februar 2026 entschied der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten bekanntlich, dass der Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten nicht das Recht habe, allgemeine Z\u00f6lle zu erheben. Diese Entscheidung bewog den Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten, sich fortan auf Abschnitt 232 des Trade Expansion Act zu st\u00fctzen, der es aus Gr\u00fcnden der nationalen Sicherheit erlaubt, Z\u00f6lle auf bestimmte Produkte zu erheben. In der Schweiz sind der Pharma- und der Maschinenbausektor betroffen. Vorerst aber bleibt das, was vereinbart wurde. Die USA halten sich an diese Vereinbarungen, und die Schweiz tut dies ebenfalls.</p>\n<p>Am 11. und 12. M\u00e4rz wurden gem\u00e4ss Abschnitt 301 des Trade Act zwei Untersuchungen gegen die Schweiz eingeleitet. Die erste betrifft die angeblichen industriellen \u00dcberkapazit\u00e4ten, die zweite die als unzureichend erachteten Massnahmen [PAGE 488] gegen den Import von Waren, die mittels Zwangsarbeit hergestellt wurden. 16 L\u00e4nder sind Gegenstand von Untersuchungen hinsichtlich der \u00dcberkapazit\u00e4ten, mehr als 60 L\u00e4nder hinsichtlich der Zwangsarbeit. Wie es das Verfahren zul\u00e4sst,[NB]wies[NB]die[NB]Schweiz[NB]die[NB]neuen[NB]Vorw\u00fcrfe schriftlich zur\u00fcck. </p>\n<p>Die Beziehungen zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten verlaufen also nach wie vor sehr dynamisch und volatil. Die Schweiz begegnet dieser Situation mit einem doppelten Ansatz: Das erste Ziel ist es, die Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten weiterzuf\u00fchren, das zweite, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Inland zu st\u00e4rken.</p>\n<p>Ein zentrales Instrument zur Bew\u00e4ltigung der volatilen Weltwirtschaftslage ist die Verl\u00e4ngerung der maximalen Bezugsdauer f\u00fcr Kurzarbeitsentsch\u00e4digung. Diese hob der Bundesrat am 8.[NB]Oktober 2025 auf 24 Monate an, mit Geltung bis zum 31.[NB]Juli 2026. Am 27.[NB]Mai 2026 verl\u00e4ngerte der Bundesrat die H\u00f6chstbezugsdauer von 24 Monaten um weitere sechs Monate, mit Geltung bis zum 31.[NB]Januar 2027.</p>\n<p>Ein weiteres Instrument f\u00fcr die St\u00e4rkung der Wirtschaft ist der Abbau von Kosten f\u00fcr den Verwaltungsaufwand und von Regulierungskosten. Im November 2025 verabschiedete der Bundesrat ein Paket von 60 Massnahmen, die darauf abzielen, die regulatorischen Belastungen f\u00fcr Unternehmen zu verringern. Davon wurden 28 Massnahmen aus verschiedenen Regulierungsbereichen verabschiedet und m\u00fcssen nun umgesetzt werden. 32 Massnahmen werden von den zust\u00e4ndigen Departementen umgesetzt, da sie keinen neuen Beschluss des Bundesrates erfordern.</p>\n<p>Die ersten Bereichsstudien zum Bundesgesetz \u00fcber die Entlastung der Unternehmen von Regulierungskosten wurden im Mai 2025 in Auftrag gegeben. Sie betreffen das \u00f6ffentliche Beschaffungswesen, die Regulierung von Industrieunternehmen, Rechtsmittel im Rahmen von Bauprojekten sowie bestimmte Aspekte der Arzneimittelregulierung. Diese Analysen sind derzeit noch im Gange; die Ergebnisse werden in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2026 vorliegen. Am 13.[NB]Mai 2026 legte der Bundesrat f\u00fcnf weitere Themen f\u00fcr die Bereichsstudien dieses Jahres fest. Eines davon betrifft Vereinfachungen f\u00fcr Unternehmen bei der Anwendung von Freihandelsabkommen.</p>\n<p>Das SECO hat zudem sein neues Monitoring zur regulatorischen Belastung ver\u00f6ffentlicht, mit dem sich die regulatorische Belastung der Schweizer Unternehmen verfolgen l\u00e4sst. </p>\n<p>Von EDI und WBF wurde die Arbeitsgruppe Lifesciences-Standort ins Leben gerufen. Ziel ist es, M\u00f6glichkeiten zu pr\u00fcfen, wie den Biowissenschaften und der Pharmaindustrie in der Schweiz die bestm\u00f6glichen Rahmenbedingungen geboten werden k\u00f6nnen, wobei die Beschl\u00fcsse des Parlamentes zu den Gesundheitskosten zu ber\u00fccksichtigen sind. Die Pharmaindustrie ist eine tragende S\u00e4ule unserer Wirtschaft und unseres Wohlstands. Das WBF und der Bundesrat setzen alles daran, dass es so bleibt und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch f\u00fcr die Pharmaindustrie gest\u00e4rkt werden.</p>\n<p>Ich schliesse mit den Worten des Bundesrates - das ist \u00f6ffentlich, nicht aus der Kommission -: \"Weltweite diversifizierte und regelbasierte Handelsbeziehungen haben f\u00fcr den Bundesrat und das WBF oberste Priorit\u00e4t. Parallel dazu braucht es aber auch konkurrenzf\u00e4hige, effiziente und schlanke Rahmenbedingungen.\"</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20260609","MeetingVerbalixOid":4180,"IdSession":"5214","SpeakerFirstName":"Pirmin","SpeakerLastName":"Schwander","SpeakerFullName":"Schwander Pirmin","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":5,"CantonName":"Schwyz","CantonAbbreviation":"SZ","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1780995831443)\/","End":"\/Date(1780996264158)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1784986893012)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1780995831443+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1780996264157+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376054L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376054L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376054L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376054L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376054L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"376054","Language":"DE","IdSubject":"71715","VoteId":null,"PersonNumber":4055,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Eintreten ist obligatorisch </i>[GZ]</p>\n<p><i>L'entr\u00e9e en mati\u00e8re est acquise de plein droit</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Bundesbeschluss \u00fcber den Gesch\u00e4ftsbericht des Bundesrates f\u00fcr das Jahr 2025</b>[GZ]</p>\n<p><b>Arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral approuvant le rapport de gestion du Conseil f\u00e9d\u00e9ral de l'ann\u00e9e 2025</b>[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Detailberatung - Discussion par article </i>[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><b>Titel und Ingress, Art. 1, 2</b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Kommission </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates [PAGE 491] </p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Titre et pr\u00e9ambule, art. 1, 2</b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la commission </i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil national[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sident</b> (Engler Stefan, Pr\u00e4sident): Da Eintreten obligatorisch ist, findet keine Gesamtabstimmung statt. Damit ist das Gesch\u00e4ft erledigt.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20260609","MeetingVerbalixOid":4180,"IdSession":"5214","SpeakerFirstName":"Stefan","SpeakerLastName":"Engler","SpeakerFullName":"Engler Stefan","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":18,"CantonName":"Graub\u00fcnden","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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Der Departementschef liefert unserer Subkommission hierzu halbj\u00e4hrlich eine transparente, wenn auch nicht immer erfreuliche \u00dcbersicht. Die Befunde zeigen schonungslos auf, dass der planm\u00e4ssige Fortschritt bei einigen Projekten durch interne finanzielle und personelle Engp\u00e4sse sowie durch auf Fehlannahmen basierende Massnahmen, die vor zehn bis f\u00fcnfzehn Jahren aufgegleist wurden, stark erschwert wird. Hinzu kommt die versch\u00e4rfte geopolitische Lage durch die Kriege im Nahen Osten und in der Ukraine, welche die Situation auf dem R\u00fcstungsmarkt massiv beeintr\u00e4chtigen und das Risiko f\u00fcr Lieferengp\u00e4sse, Verz\u00f6gerungen und Preiserh\u00f6hungen drastisch erh\u00f6hen. Einige Grossvorhaben wie die Air-2030-Projekte, namentlich das neue Kampfflugzeug, die bodengest\u00fctzte Luftverteidigung gr\u00f6sserer Reichweite und der Ersatz der F\u00fchrungssysteme Florako, stehen vor erheblichen Herausforderungen. </p>\n<p>Komplexit\u00e4t und Zeitdruck, aber auch Projekte wie die Neue Digitalisierungsplattform und das Sichere Datenverbundnetz plus (SDVN+) fordern das VBS ausserordentlich. Dass das Departement bereit ist, pragmatische Anpassungen vorzunehmen, zeigt sich beim Aufkl\u00e4rungsdrohnensystem ADS[NB]15. Damit das System \u00fcberhaupt einsatzf\u00e4hig wird, wurde das Projekt 2025 abgespeckt. Es wurde auf das automatische Ausweichsystem, die GPS-unabh\u00e4ngige Startf\u00e4higkeit sowie die Enteisung verzichtet. Erste Eins\u00e4tze f\u00fcr zivile Partner verliefen zwar erfolgreich, und die Planung f\u00fcr den Meilenstein im November 2026 steht, doch das VBS ist vollkommen von der israelischen Lieferantin Elbit abh\u00e4ngig. Weil dort kriegsbedingt infolge von Raketenalarmen und gesperrten Testgel\u00e4nden besondere Herausforderungen herrschen, besteht bei der letzten Drohne das Risiko, dass sich die Auslieferung \u00fcber das Jahresende hinaus verz\u00f6gert. Auch beim Projekt SDVN+ gibt es besondere Herausforderungen; die Finanzierung ist trotz Kreditfreigabe aufgrund der Bundesfinanzen aktuell nicht sichergestellt. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des Bundesamtes f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz sucht hier nach konkreten Massnahmen.</p>\n<p>Es gibt aber auch erfreuliche Nachrichten, so beim Projekt \"Telekommunikation der Armee\". Die Neuplanung wurde hier freigegeben, womit das Gesamtprojekt auf einem deutlich verbesserten Kurs ist und der Status per Ende M\u00e4rz von Rot auf Gelb aufgewertet werden konnte. Beim Bundesamt f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz befindet sich das Projekt Werterhalt Polycom 2030 auf Kurs und wird gem\u00e4ss VBS das Budget einhalten. Auch das Projekt iTask wurde Ende 2025 unter Budget abgeschlossen. Wir nahmen in der GPK zudem zur Kenntnis, dass das Controlling ab dem Reporting per 30.[NB]Juni 2026 strategisch erweitert wird. Neue Grossvorhaben wie das Mobile Sicherheitskommunikationssystem oder die Artilleriewirkplattform 2026 werden neu als Top-Projekte gef\u00fchrt. Zudem wird das Generalsekretariat k\u00fcnftig Vorhaben bereits vor der offiziellen Projektfreigabe eng durch ein internes Monitoring begleiten. </p>\n<p>Ich komme zum zweiten Schwerpunkt, zur r\u00fcstungspolitischen Strategie, die der Bundesrat am 20.[NB]Juni 2025 verabschiedet hat. Die GPK nahm zur Kenntnis, dass die Umsetzungsarbeiten umgehend an die Hand genommen wurden und das Ganze koordiniert wird durch eine interdepartementale Arbeitsgruppe unter der Leitung von Armasuisse, in der das VBS, das WBF, das EDA und das EFD vertreten sind. Die r\u00fcstungspolitische Strategie beinhaltet einen Aktionsplan mit 10 Handlungsfeldern und 23 Massnahmen. Das \u00fcbergeordnete Ziel ist es, die Verteidigungs- und Durchhaltef\u00e4higkeit unserer Armee rasch und nachhaltig zu st\u00e4rken. Dazu soll erstens die heimische verteidigungskritische Industriebasis gesch\u00fctzt werden, zweitens soll die internationale R\u00fcstungskooperation mit europ\u00e4ischen Partnern ausgebaut werden, und drittens soll die sicherheitsrelevante Forschung im Inland signifikant gest\u00e4rkt werden. </p>\n<p>Die GPK nahm zur Kenntnis, dass sich die Umsetzung nach einem Jahr grunds\u00e4tzlich auf Kurs befindet. Erste zentrale Massnahmen wurden realisiert oder aufgegleist. So beteiligte sich die Schweiz im vergangenen Jahr an gemeinsamen europ\u00e4ischen Beschaffungsprojekten. Der Bundesrat beschloss Sondierungsgespr\u00e4che mit der EU \u00fcber eine Security and Defence Partnership. Das VBS startete ein neues Security-Forschungsprogramm mit der EPFL, um Synergien optimal zu nutzen.</p>\n<p>Neben diesen Fortschritten sieht unsere GPK bei den Schl\u00fcsselmassnahmen jedoch zwei erhebliche Risikofaktoren. Der erste betrifft die verl\u00e4ssliche R\u00fcstungsplanung: Weil die Armee ihre Planungen auf den Schutz vor Angriffen aus der Distanz und vor hybriden Konflikten repriorisieren [PAGE 489] musste, kann diese Massnahme nicht wie geplant bis Ende 2026 umgesetzt werden. Da enge Abh\u00e4ngigkeiten bestehen, droht diese Verz\u00f6gerung auch andere Bereiche negativ zu beeinflussen. Sie muss daher zwingend priorit\u00e4r vorangetrieben werden. Der zweite existenzielle Risikofaktor ist das anstehende fakultative Referendum zur Revision des Kriegsmaterialgesetzes. Bundesrat Pfister hat vor der Kommission unmissverst\u00e4ndlich klargestellt: Gelingt es der Schweiz nicht, die Exportm\u00f6glichkeiten ihrer R\u00fcstungsindustrie zu verbessern und im Ausland als zuverl\u00e4ssige R\u00fcstungslieferantin wahrgenommen zu werden, besteht die Gefahr, dass die Schweiz ihre verbleibende verteidigungskritische Industriebasis definitiv verliert. Dadurch w\u00fcrde es quasi unm\u00f6glich, die Ziele der r\u00fcstungspolitischen Strategie zu erreichen, und unsere Importabh\u00e4ngigkeit w\u00fcrde weiter zunehmen. </p>\n<p>Dass das VBS hier unter massivem Zeitdruck steht, zeigt auch der internationale R\u00fcstungsmarkt mit seinem hohen Nachfrage\u00fcberhang, auf dem die Schweiz bei den Lieferanten ohnehin eine geringe Priorit\u00e4t hat. Diese Entwicklungen best\u00e4tigen die Dringlichkeit der R\u00fcstungsstrategie des Bundesrates. Der Aufbau einer eigenen Industrie in zuk\u00fcnftig relevanten Bereichen wie Drohnen, Robotik, KI, Quantentechnologie, 3D-Druck und Munitionsfertigung muss in n\u00e4chster Zeit priorit\u00e4r vorangetrieben werden. Das gilt ebenso f\u00fcr die Umsetzung des \"buy Swiss and buy European\"-Prinzips sowie f\u00fcr den verbesserten Zugang zu den R\u00fcstungsformaten der EU.</p>\n<p>Ich wende mich nun dem dritten Thema zu, dem OSZE-Vorsitz, den die Schweiz seit dem 1.[NB]Januar 2026 innehat. Der Bundesrat stimmte diesem Vorsitz Ende 2024 zu, nachdem das EDA die Chancen, Risiken und den Aufwand sorgf\u00e4ltig abgewogen hatte. Als inhaltlichen Kompass definierte der Bundesrat f\u00fcnf Priorit\u00e4ten. Sie dienen dazu, die Kr\u00e4fte zu b\u00fcndeln und das Programm bewusst schlank zu halten. So wurden sowohl die Anzahl der Konferenzen in der Schweiz als auch die Zahl der Sonderbeauftragten im Vergleich zu fr\u00fcher sp\u00fcrbar reduziert. Wertvoll war hierbei, dass das EDA direkt auf die Erfahrungen des Vorsitzes 2014 und der Schweizer Mitgliedschaft im UNO-Sicherheitsrat zur\u00fcckgreifen konnte.</p>\n<p>F\u00fcr die GPK stand die Frage im Vordergrund, wie effizient dieses Jahr organisiert ist. Hier hat das EDA einen pragmatischen Weg gew\u00e4hlt. Die Strukturen sind deutlich schlanker als noch vor zw\u00f6lf Jahren. Die zust\u00e4ndige Taskforce z\u00e4hlt lediglich 10 statt wie damals zeitweise 22 Mitarbeitende. Sie konzentriert sich ganz auf die landesinterne Koordination, w\u00e4hrend die regul\u00e4ren Fachabteilungen ihre ordentliche Arbeit weiterf\u00fchren. Die Stellen werden EDA-intern kompensiert. Die GPK nahm zur Kenntnis, dass das Gesch\u00e4ft auch finanziell im Lot ist. Die personellen Ressourcen werden intern aufgefangen. Einzig die Ministerkonferenz, die Anfang Dezember in Lugano stattfindet, f\u00fchrt zu zus\u00e4tzlichen Kosten. Diese sind jedoch im Voranschlag 2026 bereits ordnungsgem\u00e4ss eingebucht.</p>\n<p>Gesteuert wird der Vorsitz von einer internen Gruppe unter der Leitung von Herrn Bundesrat Cassis. Die Zusammenarbeit mit dem VBS funktioniert ebenfalls eng und unkompliziert \u00fcber monatliche Treffen. Nach dem Ende des Schweizer Vorsitzjahres wird die Taskforce wieder aufgel\u00f6st und das Dossier ordnungsgem\u00e4ss an die Abteilung Eurasien \u00fcbergeben. Kurzum darf die GPK feststellen, dass die Schweiz diese diplomatische Aufgabe mit Augenmass und einer betont effizienten Organisation wahrnimmt.</p>\n<p>Das w\u00e4re meine Berichterstattung. Ich danke Ihnen f\u00fcr die Aufmerksamkeit.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20260609","MeetingVerbalixOid":4180,"IdSession":"5214","SpeakerFirstName":"Josef","SpeakerLastName":"Dittli","SpeakerFullName":"Dittli Josef","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":4,"CantonName":"Uri","CantonAbbreviation":"UR","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1780996273686)\/","End":"\/Date(1780996902828)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1784986893016)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1780996273687+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1780996902827+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376073L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376073L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376073L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376073L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376073L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"376073","Language":"DE","IdSubject":"71715","VoteId":null,"PersonNumber":1108,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Avec son rapport de gestion 2025, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral analyse dans quelle mesure les objectifs fix\u00e9s pour l'ann\u00e9e en question ont \u00e9t\u00e9 atteints. Il vous fournit aussi des explications concernant les \u00e9carts par rapport aux objectifs et pr\u00e9sente les principaux objets non planifi\u00e9s.</p>\n<p>En 2025, les droits de douane introduits en ao\u00fbt sur les exportations suisses vers les \u00c9tats-Unis ont fortement mobilis\u00e9 le Conseil f\u00e9d\u00e9ral. Par ailleurs, les questions de comp\u00e9titivit\u00e9 de l'\u00e9conomie suisse, les oeuvres sociales et les sujets de s\u00e9curit\u00e9 ont figur\u00e9 au tout premier plan. Comme chaque ann\u00e9e, le rapport de gestion offre une tr\u00e8s bonne opportunit\u00e9 d'\u00e9change, de dialogue, entre le Parlement et le Conseil f\u00e9d\u00e9ral. J'aimerais \u00e0 mon tour remercier les Commissions de gestion et les rapporteurs qui se sont exprim\u00e9s sur ce rapport.</p>\n<p>Tout d'abord, je vais rappeler bri\u00e8vement le cadre politique du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, \u00e0 savoir les quatre lignes directrices de la l\u00e9gislature de 2023 \u00e0 2027. Ensuite, j'en viendrai aux points essentiels du travail accompli par le gouvernement l'ann\u00e9e pass\u00e9e, soit la deuxi\u00e8me ann\u00e9e de la l\u00e9gislature.</p>\n<p>La premi\u00e8re ligne directrice s'intitule \"la Suisse assure durablement sa prosp\u00e9rit\u00e9, saisit les chances qu'offre le num\u00e9rique\"[NB]; la deuxi\u00e8me ligne directrice, \"la Suisse encourage la coh\u00e9sion nationale et interg\u00e9n\u00e9rationnelle\"[NB]; la troisi\u00e8me ligne directrice, \"la Suisse assure la s\u00e9curit\u00e9, oeuvre en faveur de la paix et agit de mani\u00e8re coh\u00e9rente et fiable sur le plan international\"[NB]; et la quatri\u00e8me ligne directrice, \"la Suisse prot\u00e8ge le climat et prend soin des ressources naturelles\". Ces lignes directrices sont subdivis\u00e9es en 25 objectifs, qui regroupent un total de 148 mesures pour l'ann\u00e9e 2025. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a enti\u00e8rement mis en oeuvre 88 de ces objets et 9 n'ont \u00e9t\u00e9 que partiellement r\u00e9alis\u00e9s.</p>\n<p>J'aborde maintenant les points forts de l'ann\u00e9e pass\u00e9e. Pour ce faire, je vais me concentrer sur certaines priorit\u00e9s des lignes directrices, tout d'abord la premi\u00e8re ligne directrice relative \u00e0 la prosp\u00e9rit\u00e9 et au num\u00e9rique. En mati\u00e8re d'\u00e9conomie, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a adopt\u00e9 un paquet de mesures pour la comp\u00e9titivit\u00e9 de l'\u00e9conomie suisse. Ces mesures reposent sur deux axes principaux[NB]: l'am\u00e9lioration des conditions-cadres pour l'ensemble des entreprises et la r\u00e9duction de la charge r\u00e9glementaire.</p>\n<p>En ce qui concerne les finances, l'ann\u00e9e 2025 a notamment \u00e9t\u00e9 marqu\u00e9e par l'adoption du message concernant le programme d'all\u00e8gement budg\u00e9taire 2027. Ce programme est essentiel pour r\u00e9tablir l'\u00e9quilibre entre les recettes et les d\u00e9penses de la Conf\u00e9d\u00e9ration dans les ann\u00e9es \u00e0 venir.</p>\n<p>S'agissant de la place financi\u00e8re suisse, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a d\u00e9fini les grandes lignes des r\u00e9visions de lois et autres ordonnances dans le secteur bancaire.</p>\n<p>En mati\u00e8re d'infrastructures et de transports, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a pris connaissance du rapport d'expertise intitul\u00e9 \"Transports 45\" de l'\u00c9cole polytechnique f\u00e9d\u00e9rale de Zurich (EPFZ) sur l'am\u00e9nagement des infrastructures de transport. Cette analyse ind\u00e9pendante pr\u00e9sente les projets \u00e0 r\u00e9aliser en priorit\u00e9 du point de vue technique d'ici l'ann\u00e9e 2045.</p>\n<p>Dans le domaine du num\u00e9rique, l'ann\u00e9e pass\u00e9e, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a approuv\u00e9 le message concernant la nouvelle loi f\u00e9d\u00e9rale sur le dossier \u00e9lectronique de sant\u00e9. Ce dossier est automatiquement mis \u00e0 disposition de toute la population. Il vise \u00e0 renforcer le syst\u00e8me de sant\u00e9 en r\u00e9unissant en un seul endroit toutes les informations de sant\u00e9 pertinentes de son titulaire.</p>\n<p>Venons-en maintenant \u00e0 la deuxi\u00e8me ligne directrice relative \u00e0 la coh\u00e9sion nationale et interg\u00e9n\u00e9rationnelle. En ce qui concerne les affaires sociales, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a d\u00e9cid\u00e9 des lignes directrices de la prochaine r\u00e9forme de l'AVS. L'AVS 2030 vise \u00e0 stabiliser et \u00e0 moderniser cette assurance sociale. Elle pr\u00e9voit des mesures visant \u00e0 rendre le syst\u00e8me plus \u00e9quitable et \u00e0 prolonger la vie active.</p>\n<p>En mati\u00e8re de sant\u00e9, en 2025, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a approuv\u00e9 le message sur la r\u00e9vision partielle de la loi sur les \u00e9pid\u00e9mies. Son but est d'am\u00e9liorer la gestion des crises de sant\u00e9 publique et, surtout, de mieux prot\u00e9ger la population contre de futures pand\u00e9mies.</p>\n<p>Concernant le syst\u00e8me de sant\u00e9 lui-m\u00eame, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a approuv\u00e9 Tardoc, le nouveau syst\u00e8me tarifaire global pour les prestations m\u00e9dicales ambulatoires. Celui-ci tient mieux compte des besoins de la m\u00e9decine de famille, il simplifie la facturation et limite les incitations \u00e0 accro\u00eetre les quantit\u00e9s de prestations factur\u00e9es.</p>\n<p>J'en viens maintenant \u00e0 la troisi\u00e8me ligne directrice, qui concerne la s\u00e9curit\u00e9 et l'action sur le plan international. Sur le plan de la politique ext\u00e9rieure et de la coop\u00e9ration internationale, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a d\u00e9fini les priorit\u00e9s th\u00e9matiques pour la pr\u00e9sidence suisse de l'OCDE cette ann\u00e9e, en 2026. Ces priorit\u00e9s incluent, entre autres, un renforcement du dialogue inclusif entre les 57 \u00c9tats participants.</p>\n<p>Concernant le chapitre de la reconstruction de l'Ukraine, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a fix\u00e9 les priorit\u00e9s du programme pour l'Ukraine 2025-2028. Vous le savez, ce programme marque le d\u00e9but d'un processus de soutien f\u00e9d\u00e9ral de 12 ans pour la reconstruction, les r\u00e9formes et le d\u00e9veloppement durable en Ukraine.</p>\n<p>En mati\u00e8re de s\u00e9curit\u00e9, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral, en 2025, a adopt\u00e9 le message sur l'arm\u00e9e 2025. Le programme d'armement 2025 vise \u00e0 combler des lacunes capacitaires dans l'effet obtenu contre des cibles au sol, dans les domaines de la conduite, de la mise en r\u00e9seau et du renseignement, ainsi que dans le cyberespace et l'espace \u00e9lectromagn\u00e9tique.</p>\n<p>Finalement, j'en arrive \u00e0 la quatri\u00e8me et derni\u00e8re ligne directrice, qui concerne le climat et les ressources naturelles. Dans le domaine de la politique agricole, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a adopt\u00e9 le message sur la r\u00e9vision partielle du droit foncier rural. Il entend, par cette r\u00e9vision, renforcer la position des conjoints dans les exploitations agricoles ainsi que[NB]le[NB]principe[NB]de[NB]l'exploitation \u00e0 titre personnel, tout en accordant aux agriculteurs une plus grande libert\u00e9 entrepreneuriale.</p>\n<p>En mati\u00e8re d'\u00e9nergie, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a adopt\u00e9 le message concernant une r\u00e9vision de la loi sur les installations \u00e9lectriques visant \u00e0 acc\u00e9l\u00e9rer les proc\u00e9dures d'autorisation[NB]pour[NB]l'extension et la transformation des r\u00e9seaux \u00e9lectriques.</p>\n<p>Parmi les autres points forts de l'ann\u00e9e derni\u00e8re figurait \u00e9galement l'adoption de plusieurs strat\u00e9gies, notamment la strat\u00e9gie nationale contre le racisme et l'antis\u00e9mitisme 2026-2031, la strat\u00e9gie Asie G20 pour la p\u00e9riode 2025 \u00e0 2028 et la strat\u00e9gie du Conseil f\u00e9d\u00e9ral en mati\u00e8re de politique d'armement. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a \u00e9galement adopt\u00e9 d'importants messages sur des sujets comme les march\u00e9s financiers, le logement, la migration et la s\u00e9curit\u00e9.</p>\n<p>En conclusion, vous trouvez la totalit\u00e9 des messages, rapports, plans d'action et strat\u00e9gies d\u00e9taill\u00e9s, avec la date de leur adoption, dans notre rapport de gestion pour l'ann\u00e9e 2025. Encore une fois, au nom du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, je vous remercie de votre reconnaissance, de votre coop\u00e9ration et de votre soutien. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral va continuer \u00e0 s'engager pleinement pour la d\u00e9fense des int\u00e9r\u00eats du pays et pour le bien de sa population.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20260609","MeetingVerbalixOid":4180,"IdSession":"5214","SpeakerFirstName":"Guy","SpeakerLastName":"Parmelin","SpeakerFullName":"Parmelin Guy","SpeakerFunction":"BPR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":7,"Start":"\/Date(1780997313695)\/","End":"\/Date(1780997786027)\/","Function":"BPR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1784986893022)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1780997313697+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1780997786027+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376093L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376093L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376093L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376093L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=376093L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"376093","Language":"DE","IdSubject":"71715","VoteId":null,"PersonNumber":4243,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Anl\u00e4sslich der Pr\u00e4sentation des Gesch\u00e4ftsberichtes des Bundesrates orientierte Frau Bundesr\u00e4tin Elisabeth Baume-Schneider \u00fcber die Gleichstellungsstrategie 2030, eines der Schwerpunktthemen des Departementes des Innern. </p>\n<p>Die Gleichstellungsstrategie schafft einen gemeinsamen Rahmen f\u00fcr mehr Chancengleichheit. Fortschritte sollen erzielt werden. Sie zeigt aber auch klaren Handlungsbedarf auf. Es ist die erste nationale Strategie der Schweiz zur F\u00f6rderung der Gleichstellung von Frauen und M\u00e4nnern. Sie wurde 2021 vom Bundesrat verabschiedet und dient als gemeinsamer Rahmen f\u00fcr Bund, Kantone, St\u00e4dte und Gemeinden. </p>\n<p>Die Strategie konzentriert sich auf vier zentrale Handlungsfelder: Berufs- und \u00f6ffentliches Leben, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, geschlechtsspezifische Gewalt, Diskriminierung. Die Umsetzung erfolgt \u00fcber einen Aktionsplan mit konkreten Massnahmen, die vom Eidgen\u00f6ssischen B\u00fcro[NB]f\u00fcr[NB]die[NB]Gleichstellung von Frau und Mann koordiniert werden. Alle Bundesdepartemente sind einbezogen und daran beteiligt. </p>\n<p>Eine Zwischenevaluation im Jahr 2025 hat gezeigt, dass die Strategie wichtige Themen abdeckt und sinnvolle Ziele setzt. Es wurden bereits Fortschritte erzielt, insbesondere im Bereich der beruflichen und \u00f6ffentlichen Teilhabe, aber es besteht weiterhin Planungsbedarf. Frau Bundesr\u00e4tin Baume-Schneider nannte als Herausforderungen insbesondere fehlende personelle und finanzielle Ressourcen, eine noch ungen\u00fcgende Verankerung des Gleichstellungsgedankens in Wirtschaft und Politik, L\u00fccken bei Themen wie der Care-Arbeit, Intersektionalit\u00e4t, LGBTQ-Anliegen sowie die Rolle von M\u00e4nnern als Zielgruppen. </p>\n<p>Besonders im Bereich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie bei der Bek\u00e4mpfung geschlechtsspezifischer Gewalt sollen zus\u00e4tzliche Massnahmen ergriffen werden. Der Bundesrat beschloss deshalb Ende 2025, die Strategie weiterzuentwickeln und f\u00fcr die Jahre 2027 bis 2030 neue Priorit\u00e4ten festzulegen. Zudem wird eine neue nationale Strategie gegen h\u00e4usliche, sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt erarbeitet. Diese soll bestehende Programme zusammenf\u00fchren, die Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden verbessern sowie Pr\u00e4vention, Schutz und Koordination st\u00e4rken. </p>\n<p>Fazit: Die Gleichstellungsstrategie 2030 hat wichtige Fortschritte angestossen und die Gleichstellungspolitik in der Schweiz gest\u00e4rkt. In der n\u00e4chsten Umsetzungsphase sollen bestehende L\u00fccken geschlossen und die Wirksamkeit der Massnahmen weiter erh\u00f6ht werden. </p>\n<p>Beim zweiten Thema, \"Aussprache zum Gesch\u00e4ftsbericht des Bundesrates\", berichtete uns Herr Bundesrat Martin Pfister als Stellvertreter des Vorstehers des UVEK, Herrn Bundesrat Albert R\u00f6sti, \u00fcber die Vorlage Verkehr '45. Sie steht f\u00fcr einen gezielten Ausbau statt f\u00fcr eine Wunschliste. Die wichtigsten Projekte sollen realisiert und gleichzeitig die begrenzten finanziellen Mittel konsequent priorisiert werden. </p>\n<p>Ausgangspunkt war die Situation im Jahr 2024, als der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur unter Druck geriet. Im Bahnbereich zeigte sich, dass das Angebotskonzept 2035 mit Mehrkosten von mindestens 14 Milliarden Franken deutlich teurer w\u00fcrde als geplant. Gleichzeitig wurde der Ausbauschritt 2023 f\u00fcr die Nationalstrassen vom Volk abgelehnt. Deshalb beauftragte das UVEK die ETH Z\u00fcrich mit einer unabh\u00e4ngigen Priorisierung und Beurteilung der Verkehrsprojekte. Auf Basis dieses Gutachtens entschied der Bundesrat Anfang 2026, welche Projekte bis 2045 weiterverfolgt werden. </p>\n<p>Die Vorlage verfolgt zwei Ziele: Die Verkehrsinfrastruktur soll weiter ausgebaut werden; gleichzeitig m\u00fcssen Projekte priorisiert werden, weil die verf\u00fcgbaren Mittel eben nicht ausreichen, um alle W\u00fcnsche zu erf\u00fcllen. Im Bahnbereich sind unter anderem vorgesehen: eine Verbesserung der Verbindung Biel-Lausanne/Genf bis 2030, der Viertelstundentakt von Bern nach Z\u00fcrich bis 2035, der Ausbau wichtiger Bahnh\u00f6fe wie Genf Cornavin und Basel SBB, der Zimmerberg-Basistunnel usw. Im Strassenbereich sollen im Ausbauschritt 2027 zwei Engp\u00e4sse auf der Autobahn A1 beseitigt werden, n\u00e4mlich Aarau Ost-Birrfeld sowie Perly-Bernex im Raum Genf. Erg\u00e4nzend dazu werden die Agglomerationen mit[NB]rund[NB]1,6[NB]Milliarden Franken f\u00fcr Verkehrsprojekte unterst\u00fctzt.</p>\n<p>Zur Finanzierung: Die Projekte werden \u00fcber den Bahninfrastrukturfonds und den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds finanziert. Um die Finanzierung langfristig sicherzustellen, sollen bestehende Einnahmen verl\u00e4ngert und neue Regeln eingef\u00fchrt werden, damit Kosten\u00fcberschreitungen vermieden werden. Betrieb und Unterhalt der Infrastruktur haben dabei immer Vorrang vor neuen Ausbauprojekten. [PAGE 490] </p>\n<p>Verkehr '45 bedeutet also nicht nur Ausbau, sondern vor allem Priorisierung. Der Bundesrat setzt auf die wichtigsten und finanzierbaren Projekte, um die Verkehrsnetze von Bahn und Strasse sowie des Agglomerationsverkehrs langfristig leistungsf\u00e4hig zu halten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20260609","MeetingVerbalixOid":4180,"IdSession":"5214","SpeakerFirstName":"Heidi","SpeakerLastName":"Z'graggen","SpeakerFullName":"Z'graggen Heidi","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":4,"CantonName":"Uri","CantonAbbreviation":"UR","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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