{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=7377L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=7377L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=541L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=541L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=541L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=541L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"541","Language":"DE","MeetingNumber":12,"IdSession":4704,"SessionNumber":4,"SessionName":"Sommersession 2004","Council":1,"CouncilName":"Nationalrat","CouncilAbbreviation":"NR","Date":"\/Date(1087344000000)\/","Begin":"0800","Modified":"\/Date(1447069883397)\/","LegislativePeriodNumber":47,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Zw\u00f6lfte Sitzung","SortOrder":12,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20030404,IdSubject=7377L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20030404,IdSubject=7377L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20030404,IdSubject=7377L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20030404,IdSubject=7377L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"7377","BusinessNumber":20030404,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"03.404","Title":"Sichere \u00d6ltransporte auf den Weltmeeren","SortOrder":1,"PublishedNotes":"Erste Phase - Premi\u00e8re \u00e9tape\n","Modified":"\/Date(1447069205660)\/","TitleDE":"Parlamentarische Initiative\nTeuscher Franziska.\nSichere \u00d6ltransporte\nauf den Weltmeeren","TitleFR":"Initiative parlementaire\nTeuscher Franziska.\nS\u00e9curit\u00e9 du transport\nde p\u00e9trole sur les mers","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44395L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44395L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44395L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44395L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44395L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"44395","Language":"DE","IdSubject":"7377","VoteId":null,"PersonNumber":15,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote</i></p>\n<p>F\u00fcr Folgegeben .... 68 Stimmen</p>\n<p>Dagegen .... 101 Stimmen</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20040616","MeetingVerbalixOid":1194,"IdSession":"4704","SpeakerFirstName":"Max","SpeakerLastName":"Binder","SpeakerFullName":"Binder Max","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1087382229321)\/","End":"\/Date(1087382318217)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774878084431)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1087382229320+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1087382318217+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44396L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44396L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44396L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44396L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44396L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"44396","Language":"DE","IdSubject":"7377","VoteId":null,"PersonNumber":254,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die parlamentarische Initiative Teuscher verlangt die Ausarbeitung eines Gesetzes zum Handel und Verkauf von Erd\u00f6l in der Schweiz und von der Schweiz aus. Dieses Gesetz sollte im Wesentlichen zwei Punkte umfassen:</p>\n<p>1. In der Schweiz d\u00fcrfte nur Erd\u00f6l in den Verkauf gelangen, welches mit Schiffen transportiert wurde, welche die jeweils strengsten zurzeit g\u00fcltigen Sicherheitsnormen der EU, der USA oder internationaler \u00dcbereinkommen erf\u00fcllen. </p>\n<p>2. Wer in oder von der Schweiz aus mit Erd\u00f6l handelt, das mit Schiffen transportiert wird, die nicht die [PAGE 1110] Sicherheitsnormen gem\u00e4ss Frau Teuscher bzw. Punkt 1 erf\u00fcllen, ist schadenersatzpflichtig f\u00fcr alle Sch\u00e4den, die verursacht werden.</p>\n<p>Die vorberatende Kommission empfiehlt Ihnen mit 13 zu 7 Stimmen bei 1 Enthaltung, der parlamentarischen Initiative Teuscher keine Folge zu geben.</p>\n<p>Mit diesem Antrag der Kommission soll nicht besch\u00f6nigt werden, was auf Weltmeeren geschieht und was verdient, angeprangert zu werden. Aber es gilt, die Realit\u00e4ten bei der Gesetzgebung, bei der Umsetzung, beim Vollzug zu beachten. Es ist nicht nur so, dass die Schweiz keine eigenen K\u00fcsten, keine H\u00e4fen und keine eigenen \u00d6ltanker hat, die unter ihrer Flagge fahren; vielmehr sind die mit den \u00d6ltankern verbundenen Probleme nur mit Hilfe von internationalen \u00dcbereinkommen und Regeln zu l\u00f6sen. So ist die Schweiz im st\u00e4ndigen Ausschuss der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) vertreten, eine Organisation notabene der Uno. Innerhalb der IMO befasst sich der Ausschuss f\u00fcr Sicherheit auf hoher See gerade mit diesen Fragen der sicheren \u00d6ltransporte. Die IMO hat auch eine Haftpflichtkonvention erlassen, die von der Schweiz ratifiziert ist, und erg\u00e4nzend soll die Ratifizierung der United Nations Convention on the Law of the Sea hier in der Schweiz vorangetrieben werden.</p>\n<p>Zus\u00e4tzlich ist die Schweiz auch in der WTO aktiv. Sie setzt sich daf\u00fcr ein, dass das Verh\u00e4ltnis zwischen WTO-Regeln und Umweltabkommen gekl\u00e4rt wird. Denn aufgrund des heute geltenden WTO-Rechtes wird argumentiert, dass eine Unterscheidung zwischen Prozess- und Produktionsmethoden nicht m\u00f6glich sei. Aber gerade diese Unterscheidung w\u00e4re eine der vielen Voraussetzungen f\u00fcr die Umsetzung der parlamentarischen Initiative Teuscher. Denn in Rotterdam und anderswo werden die Roh\u00f6le aus verschiedenen Herkunftsl\u00e4ndern, aus verschiedenen Schiffen und anderen Transportmitteln gemischt. Es kann nicht nachvollzogen werden, welches \u00d6l in die Schweiz eingef\u00fchrt wird, woher dieses \u00d6l stammt, aus welchen Tankern es kommt. Kommt hinzu, dass ein wesentlicher Teil unserer Importe raffinierte \u00d6le und Derivate von Roh\u00f6l betrifft.</p>\n<p>Wir m\u00fcssen also feststellen, dass die Begehren der Initiantin nicht erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen.</p>\n<p>Erstens ist nicht feststellbar, wie das in der Schweiz zum Verkauf gelangende Erd\u00f6l transportiert worden ist. Zweitens k\u00f6nnen wir nicht unter Ausklammerung des internationalen Rechtes und der WTO-Regeln im Binnenland Schweiz Haftungsregeln f\u00fcr die internationale Schifffahrt f\u00fcr Sch\u00e4den auf den Weltmeeren erlassen; \u00fcber Sch\u00e4den von Schiffen, die unter fremder Flagge fahren, k\u00f6nnen wir nicht legiferieren. Selbst wenn die schweizerische Rechtsetzung durchsetzbar w\u00e4re, was nach Meinung der Kommission nicht m\u00f6glich ist, w\u00e4re der Erfolg sehr fraglich. H\u00e4ndler mit Sitz in der Schweiz, die mit der Initiative Teuscher angepeilt werden, w\u00fcrden ohne Zweifel ihr Domizil schlagartig wechseln. Damit w\u00e4re niemandem geholfen, im Gegenteil: Es gingen der Schweiz wertvolle Arbeitspl\u00e4tze und Steuereinnahmen verloren.</p>\n<p>Wir k\u00f6nnen aber feststellen, dass das Problem, das Frau Teuscher angesprochen hat, eine wesentliche Entsch\u00e4rfung erfahren hat. Ich verweise auf eine Publikation in der \"Neuen Z\u00fcrcher Zeitung\" vom 6./7. Dezember 2003 auf Seite 19. Da ist zu lesen, dass gerade als Folge dieses \"Prestige\"-Unfalls die zur Uno geh\u00f6rende Internationale Seeschifffahrts-Organisation einstimmig f\u00fcr ein generelles Vorziehen der Frist auf April 2005 stimmte. Bis dahin, also bis im April n\u00e4chsten Jahres, m\u00fcssen alle Tanker mit nur einer H\u00fclle ausgemustert werden, die 1977 oder fr\u00fcher gebaut wurden. J\u00fcngere Schiffe d\u00fcrfen noch bis 2010 fahren. Weiter ist festgehalten, dass die Europ\u00e4ische Union als Folge dieses \"Prestige\"-Unfalls mit Schwer\u00f6l beladenen Tankern das Anlaufen von EU-H\u00e4fen verboten hat, wenn diese Schiffe nur \u00fcber eine H\u00fclle verf\u00fcgen. Eine wesentliche Verbesserung ist also festzustellen.</p>\n<p>Aus all diesen \u00dcberlegungen bitte ich Sie, der Kommission zu folgen und der Initiative von Frau Teuscher keine Folge zu geben.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20040616","MeetingVerbalixOid":1194,"IdSession":"4704","SpeakerFirstName":"Rudolf","SpeakerLastName":"Steiner","SpeakerFullName":"Steiner Rudolf","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":11,"CantonName":"Solothurn","CantonAbbreviation":"SO","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1087381879721)\/","End":"\/Date(1087382229321)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878084428)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1087381879720+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1087382229320+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44397L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44397L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44397L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44397L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44397L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"44397","Language":"DE","IdSubject":"7377","VoteId":null,"PersonNumber":313,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Vous avez entendu les objectifs vis\u00e9s par l'initiative parlementaire Teuscher. Il faut savoir que sur le m\u00eame objet, le 2 d\u00e9cembre 2002, Monsieur Ruedi Baumann, notre ancien coll\u00e8gue, avait d\u00e9pos\u00e9 une question 02.5202, \"Catastrophe p\u00e9troli\u00e8re au large des c\u00f4tes espagnoles. Responsabilit\u00e9 de la Suisse\". Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a r\u00e9pondu que des mesures efficaces peuvent \u00eatre prises uniquement au niveau international, notamment dans le cadre de l'Organisation maritime internationale.</p>\n<p>Le 9 d\u00e9cembre 2002, s'\u00e9tonnant d'avoir entendu le Conseil f\u00e9d\u00e9ral affirmer n'avoir aucune possibilit\u00e9 d'agir \u00e0 l'\u00e9chelon national pour \u00e9viter d'autres catastrophes p\u00e9troli\u00e8res, Madame Wyss a souhait\u00e9 au moins savoir, dans sa question 02.5227, \"Catastrophe p\u00e9troli\u00e8re en Espagne. Quelle aide fournit la Suisse?\", quelles \u00e9taient les mesures prises par le gouvernement suisse pour aider l'Espagne \u00e0 surmonter la catastrophe p\u00e9troli\u00e8re. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a fait savoir que notre pays ne disposait pas du savoir-faire sp\u00e9cifique pour assumer une partie des travaux de nettoyage et que, dans le cas de catastrophes, on avait de l'exp\u00e9rience et les moyens d'agir notamment en cas de tremblements de terre.</p>\n<p>Le 13 d\u00e9cembre 2002, Madame Wyss toujours a interpell\u00e9 le Conseil f\u00e9d\u00e9ral pour savoir quand la Suisse avait inspect\u00e9 pour la derni\u00e8re fois sa flotte de haute mer. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a fait savoir, dans sa r\u00e9ponse du 19 f\u00e9vrier 2003, qu'aucun p\u00e9trolier ne naviguait sous pavillon suisse et que la flotte suisse avait \u00e9t\u00e9 inspect\u00e9e pour la derni\u00e8re fois les 12 et 13 d\u00e9cembre 2002.</p>\n<p>Le 13 d\u00e9cembre 2002, Madame Wyss a d\u00e9pos\u00e9 la motion 02.3786, \"Ratification imm\u00e9diate de la Convention internationale du droit de la mer\". La Suisse a sign\u00e9 la convention le 17 octobre 1984, mais elle ne l'a pas encore ratifi\u00e9e, car, si on soutient la motion, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral met en garde contre la tr\u00e8s grande port\u00e9e de cette convention. Notre Parlement n'a pas encore trait\u00e9 cette motion.</p>\n<p>Le DETEC a fait savoir qu'il fallait agir dans trois domaines prioritaires: l'engagement de la Suisse au sein de l'Organisation maritime internationale; l'engagement de la Suisse au sein de l'OMC; et, quant \u00e0 la l\u00e9gislation suisse, la loi f\u00e9d\u00e9rale sur la protection de l'environnement (RS 814.01), \u00e0 l'article 30f alin\u00e9a 1, dispose que le Conseil f\u00e9d\u00e9ral \"peut \u00e9dicter des prescriptions pour les entreprises qui organisent des transports de d\u00e9chets sp\u00e9ciaux depuis la Suisse ou qui y sont impliqu\u00e9s\". L'OFEFP est dispos\u00e9 \u00e0 examiner dans quelle mesure cette possibilit\u00e9 peut \u00e9galement \u00eatre exploit\u00e9e pour prot\u00e9ger l'environnement marin.</p>\n<p>Suite \u00e0 ces informations que nous avons re\u00e7ues en commission, la discussion a montr\u00e9 qu'une motion ou un postulat serait plus \u00e0 m\u00eame de traduire l'objectif vis\u00e9 par l'auteur de l'initiative. Il ne s'agit pas en effet d'un probl\u00e8me sp\u00e9cifiquement suisse - c'est le moins qu'on puisse dire, puisqu'on n'a pas de mer!</p>\n<p>Le 18 novembre 2003, le projet de postulat comportant les points suivants a \u00e9t\u00e9 propos\u00e9 en commission:</p>\n<p>1. le Conseil f\u00e9d\u00e9ral est charg\u00e9 d'examiner quels efforts la Suisse doit entreprendre au niveau international pour s'assurer que seuls les bateaux r\u00e9pondant \u00e0 des normes de s\u00e9curit\u00e9 strictes seront autoris\u00e9s \u00e0 transporter le p\u00e9trole sur toutes les mers du monde;</p>\n<p>2. le Conseil f\u00e9d\u00e9ral est aussi charg\u00e9 d'examiner si, et dans quelle mesure, les entreprises commerciales de mati\u00e8res premi\u00e8res qui sont domicili\u00e9es en Suisse et qui affr\u00e8tent des bateaux peu fiables pour le transport maritime de p\u00e9trole peuvent \u00eatre rendues responsables des \u00e9ventuels dommages caus\u00e9s \u00e0 l'homme et \u00e0 l'environnement.</p>\n<p>La majorit\u00e9 de la commission a critiqu\u00e9 l'attitude missionnaire de la Suisse, qui pr\u00e9tend dire aux autres Etats ce qu'ils ont \u00e0 faire.</p>\n<p>Une minorit\u00e9 de la commission estime en revanche qu'il est capital que la Suisse assume la responsabilit\u00e9 des entreprises qui op\u00e8rent sur son territoire.</p>\n<p>La commission a rejet\u00e9, par 12 voix contre 9, le projet de postulat, et a d\u00e9cid\u00e9, par 13 voix contre 7 et 1 abstention, de ne pas donner suite \u00e0 l'initiative.</p>\n<p>Nous vous recommandons de ne pas y donner suite, car en effet cette initiative est une douce utopie verte!</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20040616","MeetingVerbalixOid":1194,"IdSession":"4704","SpeakerFirstName":"John","SpeakerLastName":"Dupraz","SpeakerFullName":"Dupraz John","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":25,"CantonName":"Genf","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1087381602237)\/","End":"\/Date(1087381879721)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878084425)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1087381602237+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1087381879720+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44398L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44398L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44398L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44398L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44398L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"44398","Language":"DE","IdSubject":"7377","VoteId":null,"PersonNumber":359,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Erinnern Sie sich noch an den November 2002, als der Tanker \"Prestige\" vor der spanischen K\u00fcste versank? Eine gigantische Umweltverschmutzung war die Folge, mit verheerenden Auswirkungen f\u00fcr Menschen, Tiere und Pflanzen. Die \u00d6ffentlichkeit war damals sehr betroffen. Heute ist dieser Unfall bei vielen in Vergessenheit geraten, obschon die Natur, die Umwelt und die Menschen immer noch unter den Folgen dieses Tankerunfalls vor eineinhalb Jahren leiden.</p>\n<p>Auch wenn die Schweiz keine Weltmeere hat, sind wir aufs Engste mit \u00d6ltransporten und Tankerunf\u00e4llen verbunden. Zug ist einer der gr\u00f6ssten \u00d6lhandelspl\u00e4tze auf der Welt. Auch die Tankerkatastrophe der \"Prestige\" wurde durch Handelsaktivit\u00e4ten einer in Zug ans\u00e4ssigen Firma mit verantwortet. Die Schweiz ist daher besonders betroffen und muss Verantwortung \u00fcbernehmen, was den Transport von \u00d6l auf den Weltmeeren betrifft. Tankerunf\u00e4lle, die mit Firmen aus der Schweiz in einen Zusammenhang gebracht werden k\u00f6nnen, schaden auf der einen Seite der Umwelt, aber auf der anderen auch dem Image der Schweiz. [PAGE 1109] </p>\n<p>Mit meiner parlamentarischen Initiative verlange ich, dass ein Gesetz auszuarbeiten ist, das folgende zwei Punkte umfasst: </p>\n<p>1. In der Schweiz darf nur Erd\u00f6l in den Verkauf gelangen, welches in Schiffen mit einem hohen Sicherheitsstandard transportiert wird. Ich verlange, dass die Schiffe die strengsten zurzeit g\u00fcltigen Sicherheitsnormen erf\u00fcllen.</p>\n<p>2. Wer in der Schweiz oder von der Schweiz aus mit Erd\u00f6l handelt, das in Schiffen transportiert wird, die diese Sicherheitsnormen nicht erf\u00fcllen, ist schadenersatzpflichtig f\u00fcr alle Sch\u00e4den, welche durch auslaufendes Erd\u00f6l beim Transport an Mensch und Umwelt entstehen.</p>\n<p>Seit ich meine parlamentarische Initiative eingereicht habe, ist in der EU einiges in Bewegung gekommen. Tanker aus den Mitgliedl\u00e4ndern d\u00fcrfen nur noch Schwer\u00f6l transportieren, wenn sie eine Doppelh\u00fclle haben. Mit dieser Massnahme ist das Problem f\u00fcr die Schweiz allerdings nicht gel\u00f6st, denn Schweizer Rohstoffh\u00e4ndler sind auch in Erd\u00f6ltransporte ausserhalb der EU-L\u00e4nder involviert. Es gibt beispielsweise viele Transporte vom Mittleren Osten nach Australien, an denen auch Schweizer Firmen beteiligt sind. Es kommt hinzu, dass Doppelwandtanker allein das Problem nicht l\u00f6sen; auch sie k\u00f6nnen leckschlagen.</p>\n<p>Man ist sich in der Schifffahrt und in der Erd\u00f6lbranche einig, dass es weiter gehende Schutzmassnahmen braucht. St\u00e4rker als Alter und Konstruktion der Schiffsh\u00fclle wirken sich beispielsweise Wartung, Personalschulung und Durchsetzung von Kontrollen in Bezug auf das Unfallrisiko aus.</p>\n<p>Es ist eine Tatsache, dass auch die Transporte von \u00d6l auf den Weltmeeren immer gef\u00e4hrlicher werden. Seit 1989 sind 30 grosse Tankerunf\u00e4lle passiert - Tankerunf\u00e4lle, die jeweils verheerende Auswirkungen auf die Weltmeere, auf die Umwelt und h\u00e4ufig auch auf die Menschen hatten. Das Hauptproblem im Bereich der \u00d6ltransporte ist die Sicherheit, weil auch hier auf den Weltmeeren der Verkehr st\u00e4ndig zunimmt. F\u00fcr die Erd\u00f6lindustrie sind im Moment weltweit 7400 Schiffe unterwegs. Die Hauptverkehrsstrassen der Tanker f\u00fchren von den Produktionsanlagen im Nahen Osten, in Lateinamerika und Ostafrika zu den Hauptabnehmern in Europa, Nordamerika und im Fernen Osten. Bei sehr vielen dieser Transporte - auch wenn das Ziel nicht Europa ist - ist eine Schweizer Firma im Spiel. Die internationalen Kommissionen, die sich mit der Hochseeschifffahrt befassen, gehen davon aus, dass sich der Verkehr in den n\u00e4chsten zehn Jahren verdoppeln, ja sogar verdreifachen wird. Das Problem stellt sich also akut, und zwar f\u00fcr alle, die in diesem Business t\u00e4tig sind.</p>\n<p>Die Schweiz muss alle M\u00f6glichkeiten aussch\u00f6pfen, um solche Katastrophen zu verhindern. Es liegt im Interesse des Wirtschafts- und Finanzplatzes Schweiz, dass hier kein Handel betrieben wird, der die \u00f6kologischen und \u00f6konomischen Grundlagen vernichtet, auch wenn der Ort nicht in der Schweiz, sondern weit weg von uns liegt. F\u00fcr uns darf nicht die Devise gelten: Nach uns die Sintflut, nach uns die Erd\u00f6lkatastrophe.</p>\n<p>Deshalb beantrage ich Ihnen, meiner parlamentarischen Initiative zuzustimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20040616","MeetingVerbalixOid":1194,"IdSession":"4704","SpeakerFirstName":"Franziska","SpeakerLastName":"Teuscher","SpeakerFullName":"Teuscher Franziska","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1087381247153)\/","End":"\/Date(1087381602237)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878084422)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1087381247153+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1087381602237+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44399L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44399L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44399L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44399L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=44399L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"44399","Language":"DE","IdSubject":"7377","VoteId":null,"PersonNumber":null,"Type":3,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sident </b>(Binder Max, Pr\u00e4sident): Die Kommission beantragt mit 13 zu 7 Stimmen bei 1 Enthaltung, der Initiative keine Folge zu geben. Frau Teuscher beantragt, der Initiative Folge zu geben.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20040616","MeetingVerbalixOid":1194,"IdSession":"4704","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":1,"Start":"\/Date(1087381220609)\/","End":"\/Date(1087381247153)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878084414)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1087381220610+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1087381247153+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"7377","Language":"DE","IdMeeting":"541","VerbalixOid":107096,"SortOrder":6,"Modified":"\/Date(1774878084412)\/"}}