{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=8201L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=8201L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=591L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=591L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=591L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=591L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"591","Language":"DE","MeetingNumber":6,"IdSession":4706,"SessionNumber":6,"SessionName":"Wintersession 2004","Council":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CouncilAbbreviation":"SR","Date":"\/Date(1102291200000)\/","Begin":"1730","Modified":"\/Date(1447069902953)\/","LegislativePeriodNumber":47,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Sechste Sitzung","SortOrder":6,"Location":"S"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20043576,IdSubject=8201L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20043576,IdSubject=8201L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20043576,IdSubject=8201L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20043576,IdSubject=8201L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"8201","BusinessNumber":20043576,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"04.3576","Title":"Der Schweizer Spitzensport nach Athen 2004","SortOrder":1,"PublishedNotes":null,"Modified":"\/Date(1447069252926)\/","TitleDE":"Interpellation Reimann Maximilian.\nDer Schweizer Spitzensport\nnach Athen 2004","TitleFR":"Interpellation Reimann Maximilian.\nLe sport de haut niveau suisse\napr\u00e8s Ath\u00e8nes 2004","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48970L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48970L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48970L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48970L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48970L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"48970","Language":"DE","IdSubject":"8201","VoteId":null,"PersonNumber":85,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Interpellation ist damit erledigt.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Schluss der Sitzung um 19.35 Uhr</i></p>\n<p><i>La s\u00e9ance est lev\u00e9e \u00e0 19 h 35</i></p>\n<p>[PAGE 778] </p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20041206","MeetingVerbalixOid":1261,"IdSession":"4706","SpeakerFirstName":"Bruno","SpeakerLastName":"Frick","SpeakerFullName":"Frick Bruno","SpeakerFunction":"1VP-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":5,"CantonName":"Schwyz","CantonAbbreviation":"SZ","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":9,"Start":"\/Date(1102361625260)\/","End":"\/Date(1102361711657)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1510849576760)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1102361625260+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1102361711657+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48971L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48971L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48971L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48971L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48971L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"48971","Language":"DE","IdSubject":"8201","VoteId":null,"PersonNumber":267,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Reimann hat zur Interpellation selber Stellung bezogen und sich mit seinen Bemerkungen, denen ich mich anschliessen kann, auch von der Antwort des Bundesrates befriedigt erkl\u00e4rt. Er hat allerdings das Ganze zum Anlass genommen, um generell \u00fcber Sportf\u00f6rderung zu sprechen, wie es speziell die F\u00f6rderung des Spitzensports nat\u00fcrlich auch n\u00f6tig macht.</p>\n<p>Wenn die Schweiz erfolgreich ist, dann sind die Verb\u00e4nde daf\u00fcr verantwortlich, wenn sie nicht erfolgreich ist, dann werde ich angegangen, endlich f\u00fcr Ordnung zu sorgen. Ich w\u00fcrde das sogar gerne tun, wenn ich k\u00f6nnte. Denn ich habe die Verfassungsgrundlage: \"Der Bund f\u00f6rdert den Sport, insbesondere die Ausbildung.\" Der Verfassunggeber hat die Sportf\u00f6rderung im Schwergewicht definiert: \"Er betreibt eine Sportschule.\" Daraus wird die Hochschule f\u00fcr Sport. \"Er kann Vorschriften \u00fcber den Jugendsport erlassen und den Sportunterricht an Schulen obligatorisch erkl\u00e4ren.\" Das haben wir durchaus gemacht, allerdings auch mit unterschiedlichem Erfolg.</p>\n<p>Zum Ganzen: Das Schweizer Sportwesen ist, wie ich meine, weit besser, als es gelegentlich dargestellt wird. Allerdings bin ich auch der \u00dcberzeugung, dass vieles noch besser gemacht werden k\u00f6nnte. F\u00fcr mich geht es auf Bundesebene insbesondere darum, den Sport insgesamt zu f\u00f6rdern, gerade auch aus Gr\u00fcnden der Gesundheit, um ganz generell die Beweglichkeit des Volkes zu erh\u00f6hen. Dies an die Adresse von Herrn F\u00fcnfschilling, der leider nicht hier ist.</p>\n<p>Wir haben k\u00fcrzlich in Magglingen eine Studie gemacht, da wurde Erschreckendes deutlich: 50 Prozent der Sechsj\u00e4hrigen sind nicht mehr in der Lage, einen Purzelbaum zu schlagen. Und in der Stadt Biel hat man die Fahrpr\u00fcfung f\u00fcr Velofahrer abgeschafft, weil zu viele Jugendliche nicht mehr in der Lage sind, gleichzeitig Handzeichen zu geben und Velo zu fahren. Damit wird deutlich, dass sich bereits in der Jugend und bei der Fr\u00fcherfassung f\u00fcr ganz grundlegende sportliche Aktivit\u00e4ten L\u00fccken \u00f6ffnen, die wir in unserer Gesellschaft zehn, zwanzig, dreissig Jahre sp\u00e4ter irgendwie bezahlen werden. Das ist nat\u00fcrlich kein Vorwurf an die heutige Jugend, aber die heutige Gesellschaft bietet keinen Anlass mehr, sich gen\u00fcgend zu bewegen. Fr\u00fcher haben wir im Wald \u00fcber Tannenst\u00e4mme laufend das Gleichgewicht gesucht. Das war selbstverst\u00e4ndlich. Heute ist ein zu grosser Anteil der heutigen Jugend nicht mehr in der Lage, Gleiches zu tun.</p>\n<p>Deshalb wird ein wesentlicher Punkt in der Sportf\u00f6rderung die reine Bewegungsf\u00f6rderung sein. Wir sind jetzt beim sportpolitischen Konzept, das wir umsetzen - und da danke ich f\u00fcr die anerkennenden Worte. In Magglingen haben wir sogar speziell ein Controlling eingerichtet, um das Konzept umzusetzen - um nicht nur zu deklarieren, sondern auch Fortschritte festzustellen, um in diesem Punkt eben die ganze Breite unseres Volkes zu erfassen.</p>\n<p>Ein weiterer Pfeiler ist die Spitzensportf\u00f6rderung. Auch das geh\u00f6rt durchaus zu den Aufgaben, mit denen sich Magglingen besch\u00e4ftigt. Wir sind im wissenschaftlichen Bereich mit von der Partie, wir sind auch im Ausbildungs- und Trainerbereich mit von der Partie. Wir stellen Anlagen zur Verf\u00fcgung, um entsprechende Trainings durchzuf\u00fchren, die wissenschaftlich begleitet werden. Wir haben mit dem neuen Armeemodell auch die Spitzensportler-RS intensiviert, indem die Dauer von 15 auf 18 Wochen verl\u00e4ngert worden ist. Die ersten f\u00fcnf Wochen sind in Andermatt zu verbringen; da ist das Schwergewicht beim Milit\u00e4rdienst, da wird also soldatische Ausbildung vermittelt. In der Freizeit stehen die guten Sportanlagen des Waffenplatzes Andermatt zur Verf\u00fcgung. Von der sechsten bis zur achtzehnten Woche wird die Spitzensportler-RS zentral in Magglingen gef\u00fchrt. Da darf doch festgestellt werden, dass das ein wesentlicher Impuls sein kann. Ich sage das speziell auch einmal hier, \u00f6ffentlich vor einem Rat, weil gelegentlich kritisiert wird, das sei nicht mehr die Miliz, wie sie eigentlich gefordert werde. Wir stehen zu diesem Konzept; ich finde es richtig, ich finde es auch vertretbar.</p>\n<p>Die Rekruten sind gleichzeitig auch milit\u00e4rische Sportlehrer und k\u00f6nnen entsprechende Kurse machen. Sie k\u00f6nnen sp\u00e4ter auch die Wiederholungskurse in Magglingen machen. Es ist also so, dass wir von Magglingen aus die Armee in ihrem Sportunterricht und die Sportverb\u00e4nde in ihrer Spitzensportf\u00f6rderung begleitend unterst\u00fctzen. Das bedingt allerdings, dass die Verb\u00e4nde mitmachen. Ich kann nat\u00fcrlich die Mittel nicht zur Verf\u00fcgung stellen, um f\u00fcr jede Sportart die entsprechenden Trainer zu bezahlen und aufzubieten. Es geschieht also zusammen mit den Sportverb\u00e4nden, die dann die Trainer zur Verf\u00fcgung stellen, um diese spezifische F\u00f6rderung zu machen. Das f\u00fchrt teilweise dazu, dass sich Gruppen bilden. Ich glaube, wir werden demn\u00e4chst eine Reihe von Handballern haben, die ihre Rekrutenschule um ein Jahr verschieben, um gemeinsam - ich glaube, es sind am Schluss zw\u00f6lf - in Magglingen trainieren zu k\u00f6nnen. Sie sehen also, dass man da einiges tut, und zwar einiges mehr als fr\u00fcher. Man tut dies in Beachtung der Grundvorschriften f\u00fcr Soldaten, die von der Armee her gemacht werden.</p>\n<p>Daneben sind im Rahmen dieses Konzeptes zahlreiche T\u00e4tigkeiten auch auf den Spitzensport ausgerichtet. Aber das wird nie dazu f\u00fchren, dass wir einen Staatssport haben, denn dazu habe ich die Verfassungsgrundlage nicht. Ich muss Ihnen auch sagen, dass ich auch die Mittel dazu nicht h\u00e4tte. Denn letztlich geht es mir nat\u00fcrlich darum, durchaus die Spitze zu f\u00f6rdern und ihr zu helfen, aber es geht mir auch darum, die Breitensportt\u00e4tigkeit im Auge zu behalten und zu f\u00f6rdern. F\u00fcr die Gesellschaft ist genau diese sportliche T\u00e4tigkeit auch zentral.</p>\n<p>So glaube ich, dass das ein Punkt ist, den wir jetzt, gest\u00fctzt auf das Konzept, Jahr f\u00fcr Jahr verfolgen werden. Ich nehme gerne Ihren Wunsch entgegen, Herr B\u00fcrgi, hier mit den Kantonen zu sprechen. Ich treffe j\u00e4hrlich die EDK; wir werden am n\u00e4chsten Freitag in Magglingen den \u00fcblichen Magglingertag haben, wir werden s\u00e4mtliche Sportverb\u00e4nde dahaben, wir werden speziell \u00fcber diese Konzeptionen sprechen. Ich selber habe in der Leistungsvereinbarung mit Swiss Olympic einzelne Punkte aufgegriffen.</p>\n<p>Herr Reimann hat gesagt, dass man die beschr\u00e4nkten M\u00f6glichkeiten durchaus ergreifen solle. Ich habe in der ersten Leistungsvereinbarung bestimmte Bedingungen gestellt. Wir sind jetzt daran, eine zweite Etappe vorzubereiten. Es wird nie so sein k\u00f6nnen, dass ich die Leute zur Befehlsausgabe antreten lasse. Aber wir kn\u00fcpfen die Auszahlung unserer Mittel an bestimmte Anforderungen, die durchaus im Sinne des Sportartikels und auch dieser Diskussion hier sind. Ich glaube, wir haben hier die Verflechtung in den letzten Jahren durchaus etwas verst\u00e4rken k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnen das im \u00dcbrigen auch mit der Unterst\u00fctzung von Swiss Olympic tun. Das ist nicht als Zwangsmassnahme zu verstehen.</p>\n<p>Zu einzelnen Punkten, die aufgeworfen worden sind:</p>\n<p>Das Skisprungzentrum Einsiedeln ist \"das\" schweizerische Zentrum. Es ist f\u00fcr uns auch \"das\" Zentrum, in das wir diesen Bundesbeitrag investieren. Etwas \u00fcber 2 Millionen Franken sind meines Wissens gesprochen. Sie sind f\u00fcr diese nationale Trainingsst\u00e4tte bestimmt. Meines Wissens ist die Realisierung nicht gef\u00e4hrdet. Es gab Schwierigkeiten, insbesondere wegen der Festigkeit des Gel\u00e4ndes. Aber mit entsprechenden Finanzierungen ist sichergestellt, dass die Fortsetzung erfolgen kann. Wenn der entsprechende Baufortschritt da sein wird, werden wir zu gegebener Zeit auch den Rest des Bundesbeitrages zahlen.</p>\n<p>Zum Vorschlag von Herrn Stadler: In der Tat, die Investition in \"Euro 2008\" wird wesentlich h\u00f6her sein als urspr\u00fcnglich vorgesehen. Zur Frage, wieweit Ihr Finanzierungsmodell beigezogen werden kann, kann ich Ihnen nur sagen: An mir liegt es keinesfalls. Allerdings d\u00fcrfte es finanztechnisch [PAGE 777] ungef\u00e4hr auf dasselbe hinauskommen, ob Sie das aus der Restabrechnung der Expo nehmen oder einen Kredit sprechen: Sprechen m\u00fcssen Sie es ohnehin.</p>\n<p>Der Bundesrat wird von mir am 10. Dezember ein entsprechendes Aussprachepapier erhalten, in dem wir die Lagebeurteilung machen. Die Turbulenzen vor einigen Wochen waren zu weiten Teilen eine unn\u00f6tige Aufregung, hatten aber insofern einen Kern Wahrheit, als in diesem Punkt nat\u00fcrlich noch Hausaufgaben zu machen sind. Da sind wir aber daran. Das Baspo hat uns zeitgerecht die entsprechenden Unterlagen zur Verf\u00fcgung gestellt. Man hat sich auch mit der Uefa mehrfach besprochen. Ich hatte permanent Kontakt mit ihr und wusste, dass diese \u00f6ffentliche Aufregung nicht tel quel als Aufregung zwischen der Uefa und der Eidgenossenschaft verstanden werden kann. Insoweit konnte ich das Umfeld durchaus beurteilen. Wir werden im Bundesrat eine Aussprache f\u00fchren, und sie wird zu einem entsprechenden Gesuch ans Parlament f\u00fchren.</p>\n<p>Wir werden in Bezug auf die Sicherheit wesentlich mehr aufwenden m\u00fcssen, als vorgesehen ist. Zwingen Sie mich aber nicht, schon etwas zum Verteiler zu sagen. Ich bin durchaus Ihrer Auffassung, dass man nicht immer mit irgendwelchen fixen Prozents\u00e4tzen rechnen muss. Aber immerhin, alle Stufen unseres Staates haben heute zu ihren Budgets zu schauen, und von dem her wird auch hier eine gewisse Kostenteilung durchaus angebracht sein.</p>\n<p>Zu Herrn B\u00fcrgi: Der Bereich \"Jugend und Sport\" wird, wie ich orientiert bin, morgen im Budget behandelt. Dabei sollen 1,5 von insgesamt 56,9 Millionen Franken gek\u00fcrzt werden. Das f\u00fchrt dazu, dass rund 15 000 Jugendliche weniger bei \"Jugend und Sport\" mitmachen werden. Das ist zweifellos schade, aber eine Umlagerung ist nicht m\u00f6glich.</p>\n<p>Das Baspo ist ein Flag-Amt, und Bundesrat und Parlament haben die Flag-\u00c4mter bisher nie von den Sparmassnahmen ausgenommen. Wir haben in Magglingen ich weiss nicht was f\u00fcr Massnahmen ergriffen, um das Letzte herauszupressen. Das f\u00fchrt dazu, dass es in diesem Bereich im Moment effektiv zu K\u00fcrzungen kommt.</p>\n<p>Ab 2006 betr\u00e4gt das Sportbudget im \u00dcbrigen noch 119, nicht mehr 130 Millionen Franken, weil zus\u00e4tzlich gespart werden muss. Sie d\u00fcrfen davon ausgehen, dass ich vom Baspo durchaus verlangt habe, im Bereich \"Jugend und Sport\" die Latte hoch zu setzen - denken Sie an meine einleitenden Bemerkungen zur Breitensportf\u00f6rderung -, um mich \u00fcberzeugen zu lassen und dieses Gesch\u00e4ft dann so zu vertreten. Ich bin mir dieser Frage bewusst und versuche, dieser Gesamtzielsetzung auch mit dem neuen Budget oder den jetzt beschlossenen Budgetrestriktionen gerecht zu werden.</p>\n<p>Ich hoffe, Ihre Fragen beantwortet zu haben. Herr B\u00fcrgi, ich nehme Ihre Bemerkungen an die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) mit. Im \u00dcbrigen danke ich f\u00fcr Ihr Verst\u00e4ndnis f\u00fcr unsere Sportf\u00f6rderung. Ich bin durchaus zuversichtlich, dass wir doch Fortschritte machen k\u00f6nnen, wenn auch in kleinen Schritten. Allerdings muss ich Ihnen sagen, dass mir der Zustand der Gesellschaft - der Trend ist gegenl\u00e4ufig - m\u00f6glicherweise einen Strich durch die Rechnung macht. Was eigentlich bedingen m\u00fcsste, dass wir auf politischer Seite entsprechend Gegengewicht aufbringen k\u00f6nnten, denn die Abnahme der sportlichen Bet\u00e4tigung geschieht m\u00f6glicherweise noch schneller, als es uns m\u00f6glich ist, die Effizienz zu steigern. Das muss uns auch gesundheitspolitisch zu denken geben.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20041206","MeetingVerbalixOid":1261,"IdSession":"4706","SpeakerFirstName":"Samuel","SpeakerLastName":"Schmid","SpeakerFullName":"Schmid Samuel","SpeakerFunction":"VPBR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":8,"Start":"\/Date(1102360612270)\/","End":"\/Date(1102361625260)\/","Function":"VPBR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1510849576760)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1102360612270+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1102361625260+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48972L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48972L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48972L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48972L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48972L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"48972","Language":"DE","IdSubject":"8201","VoteId":null,"PersonNumber":538,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Interpellation Reimann Maximilian bietet die Gelegenheit, sich in diesem Saal kurz zu sportpolitischen Fragen zu \u00e4ussern. Ich meine, das sei wertvoll. Wenn man das Interesse der Politik am Sport etwas analysiert, stellt man fest, dass das Sich-Pr\u00e4sentieren an Sportveranstaltungen und Siegerehrungen im Verh\u00e4ltnis umgekehrt proportional zum Engagement auf der politischen Ebene ist. Das als Randbemerkung.</p>\n<p>Ich stelle fest, dass der Bundesrat den Stellenwert und die Bedeutung des Sports ganz klar erkannt hat. Ich habe, ausgel\u00f6st durch diese Interpellation, wieder einmal die Gelegenheit benutzt, das \"Konzept des Bundesrates f\u00fcr eine Sportpolitik in der Schweiz\" anzusehen. Ich habe auch wieder mit Interesse die Sonderausgabe des Baspo \"Sportpolitisches Konzept - Umsetzungsmassnahmen\" gelesen. Ich meine, das sei ein guter und ein richtiger Weg, um sich auf nationaler Ebene mit der F\u00f6rderung des Sports auseinander zu setzen. Aber ich denke, wir d\u00fcrfen uns nicht darauf beschr\u00e4nken, lediglich sportpolitische Konzepte zu entwickeln, sondern es gehe auch um die Umsetzung. In diesem Zusammenhang, Herr Bundesrat, nutze ich die Gelegenheit, zwei Anliegen, zwei W\u00fcnsche, vielleicht auch Fragen - oder wie Sie es betiteln wollen -, anzubringen:</p>\n<p>1. Wir sind uns alle einig, dass die Leiterausbildung einen Baustein der Sportf\u00f6rderung und damit auch f\u00fcr spitzensportliche Leistungen darstellt. Ich stelle fest, dass jetzt vorgesehen ist, die Entsch\u00e4digungen f\u00fcr die Ausbildungsaktivit\u00e4ten der Kantone im Rahmen des EP 2004 zu streichen, sie sollen wegfallen - Entschuldigung: Das ist im EP 2003 schon geschehen. Aber ich denke, Herr Bundesrat, es w\u00e4re wahrscheinlich schon wertvoll, wenn man sich doch noch einmal \u00fcberlegen w\u00fcrde, ob das richtig sei oder ob es allenfalls nicht gescheiter w\u00e4re, im Bundesamt f\u00fcr Sport mit einem Plafond von 130 Millionen Franken die Priorit\u00e4ten anders zu setzen. Es geht hier ganz eindeutig um Beitr\u00e4ge an die Leiterausbildung und Leiterfortbildung. Es d\u00fcnkt mich, da werde am falschen Ort gespart. Bei einem Plafond von 130 Millionen Franken k\u00f6nnte ich mir vorstellen, dass man die Priorit\u00e4ten anders setzt. Ich m\u00f6chte das einfach einmal zu bedenken geben.</p>\n<p>2. Es ist unbestritten, dass bei der Nachwuchsf\u00f6rderung die Schule eine grosse Rolle spielt. Ich habe in der Brosch\u00fcre \"12 Bausteine zum Erfolg\" von Swiss Olympic die Aussage gelesen: \"Schule und Sport sitzen im selben Boot.\" Das wird auch in diesem Umsetzungsprogramm ausdr\u00fccklich festgehalten. Da wird auf die Bedeutung des nationalen Schulgeldausgleichs hingewiesen, Herr Bundesrat, und in der Zwischenzeit ist etwas geschehen: Es gibt eine interkantonale Vereinbarung f\u00fcr Schulen mit spezifisch strukturierten Angeboten f\u00fcr Hochbegabte. Darin sind nat\u00fcrlich auch die Ausbildungsg\u00e4nge enthalten, die im Zusammenhang mit Sportschulen angeboten werden. Wir haben jetzt ja die erfreuliche Tatsache, dass Swiss Olympic diese Woche Schulen mit Qualit\u00e4tslabels auszeichnet. Notabene: Zwei davon liegen im Kanton Thurgau, das freut mich ganz besonders. </p>\n<p>Aber warum thematisiere ich das? Ich thematisiere es deswegen, weil diese Sportf\u00f6rderst\u00e4tten, f\u00fcr die jetzt die Rechtsgrundlage geschaffen ist, damit stehen und fallen, ob bei den Kantonen die Zahlungsbereitschaft vorhanden ist. Es gen\u00fcgt nicht, wenn sie auf dieser Liste aufgef\u00fchrt sind; es gen\u00fcgt nicht, wenn der Standortkanton irgendetwas macht, sondern die Zahlungsbereitschaft der \u00fcbrigen Kantone muss vorhanden sein. In dem Sinne, Herr Bundesrat, w\u00fcrde ich mir w\u00fcnschen, dass Sie den Erziehungsdirektorinnen und Erziehungsdirektoren, der EDK, ins Gewissen reden und sagen, man solle es nicht bei einem Lippenbekenntnis belassen, sondern eben den Tatbeweis antreten. </p>\n<p>Ich kann Ihnen sagen: Die Erfolge sind gewiss. Wir haben beispielsweise einen thurgauischen Absolventen des [PAGE 776] Sportgymnasiums Davos unb\u00fcrokratisch unterst\u00fctzt. Er ist heute Olympiasieger in der Halfpipe. Das ist Sportf\u00f6rderung am besten Ort. Aber es steht und f\u00e4llt damit, dass die Kantone bereit sind, ihre Beitr\u00e4ge an die Schulkosten zu leisten. Deshalb mein Wunsch und meine Bitte an Sie, dass Sie und das Bundesamt f\u00fcr Sport einen Beitrag dazu leisten, dass diese Einsicht zum Tragen kommt. Das ist die beste Sportf\u00f6rderung und Nachwuchsf\u00f6rderung.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20041206","MeetingVerbalixOid":1261,"IdSession":"4706","SpeakerFirstName":"Hermann","SpeakerLastName":"B\u00fcrgi","SpeakerFullName":"B\u00fcrgi Hermann","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":20,"CantonName":"Thurgau","CantonAbbreviation":"TG","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1102360253493)\/","End":"\/Date(1102360612270)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1510849576760)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1102360253493+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1102360612270+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48973L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48973L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48973L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48973L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48973L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"48973","Language":"DE","IdSubject":"8201","VoteId":null,"PersonNumber":531,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich h\u00e4tte mit meinem Anliegen eigentlich einen Vorstoss kreieren k\u00f6nnen, aber vorerst benutze ich den Vorstoss von Herrn Reimann als Aufh\u00e4nger. Ich ben\u00fctze die Gelegenheit, in die Zukunft zu schauen, und wenn ich in die Zukunft schaue, sehe ich ein Grossereignis in der Schweiz: die Fussball-Europameisterschaft 2008. Die \"Euro 2008\" ist weltweit die drittgr\u00f6sste Sportveranstaltung. Die Durchf\u00fchrung der \"Euro 2008\" ist f\u00fcr unser Land, f\u00fcr den Schweizer Fussball und f\u00fcr den Schweizer Sport eine einmalige Chance. Wir k\u00f6nnen ein neues Kapitel unserer Sportgeschichte schreiben. Der Anlass bringt uns eine ideale Plattform f\u00fcr die Imagef\u00f6rderung. Die \"Euro 2008\" ist [PAGE 775] aber auch ein ideales Mittel der Tourismus- und Wirtschaftsf\u00f6rderung.</p>\n<p>Eine k\u00fcrzlich vorgestellte Studie zeigt, dass die \"Euro 2008\" in der Schweiz Ums\u00e4tze zwischen 470 und 545 Millionen Franken und eine Wertsch\u00f6pfung von rund 280 bis 315 Millionen Franken ausl\u00f6sen wird. Damit wird dieser Anlass die mit Abstand gr\u00f6sste bisher in der Schweiz durchgef\u00fchrte Sportveranstaltung sein. Schlussendlich ist auch der Spitzensport ein wichtiger Impulsgeber f\u00fcr den Breitensport und den Sport ganz generell. Die Organisation dieses Grossanlasses kann nur mit den vereinten Kr\u00e4ften aller Beteiligten bew\u00e4ltigt werden. Die \"Euro 2008\" muss aber auch von der Politik und der Bev\u00f6lkerung mitgetragen werden. Der Bund hat zweimal ein Bekenntnis zur \"Euro 2008\" abgegeben, so im Rahmen des Nationalen Sportanlagenkonzeptes (Nasak) und mit dem Bundesbeschluss vom 25. September 2002 \u00fcber Beitr\u00e4ge und Leistungen des Bundes an die Fussball-Europameisterschaft 2008.</p>\n<p>Wir m\u00fcssen uns fr\u00fchzeitig, bereits heute, fragen, ob diese finanziellen Leistungen des Bundes gen\u00fcgen. Ich bezweifle dies. Nat\u00fcrlich zeichnet auch hier eine private Organisation f\u00fcr den Anlass verantwortlich, aber das war schon bei der Expo.02 so. Wir tun deshalb gut daran, rechtzeitig vor dem Anlass eine Beurteilung vorzunehmen.</p>\n<p>Der Bereich der Stadien d\u00fcrfte vermutlich weitgehend abgedeckt sein. Allenfalls d\u00fcrfte es gegen\u00fcber der Nasak-Botschaft zu einer Umschichtung bestimmter, damals zweckgebundener Mittel auf andere Objekte kommen. Vielleicht h\u00f6ren wir zu diesem Punkt etwas von Ihnen, Herr Bundesrat.</p>\n<p>Ganz zentral wird aber der Bereich der Sicherheit sein. Hier d\u00fcrfte es f\u00fcr die Gemeinden, die Kantone und den Bund Sicherheitsaufwendungen in zweistelliger Millionenh\u00f6he geben. Die \u00f6ffentliche Hand wird die Hauptverantwortung f\u00fcr die Gew\u00e4hrleistung der Sicherheit tragen m\u00fcssen. Auch der Bund steht hier ganz in der Verantwortung. Davon wird er sich nicht befreien k\u00f6nnen. Schliesslich gibt es - davon bin ich \u00fcberzeugt - unter einer Sammelposition \"Diverses\", die h\u00e4ufig auch in Staatsrechnungen und Budgets sehr hoch ist, nach meiner Beurteilung weitere Kosten in Millionenh\u00f6he. Wir d\u00fcrfen uns nichts vormachen. Ich behaupte, dass wir schliesslich f\u00fcr den Bund von Kosten in der H\u00f6he von 20 bis 30 Millionen Franken sprechen werden. Ich stelle diese Zahl einmal in den Raum. Wir werden sehen.</p>\n<p>Im heutigen finanzpolitischen Umfeld f\u00e4llt aber ein solches Unterfangen nicht leicht. Jetzt gibt es vielleicht eine sehr pr\u00fcfenswerte L\u00f6sungsm\u00f6glichkeit. Verbinden wir doch f\u00fcr einmal die Expo.02 mit der \"Euro 2008\"! Wie meine ich das? F\u00fcr den Bund d\u00fcrfte aus der Schlussabrechnung der Expo.02 noch ein Betrag von 40 bis 50 Millionen Franken anfallen. Die Schlussabrechnung ist irgendwo unterwegs, und der Betrag wird dann sicher unter der Position Kostenr\u00fcckerstattung oder Darlehensr\u00fcckzahlung sofort der Bundeskasse einverleibt werden. In einem kleinen Kreis, wo unter anderem auch Kollege St\u00e4helin anwesend war, haben wir uns vor zwei Monaten eher beil\u00e4ufig gefragt: Warum investieren wir nicht mindestens einen Teil dieses Geldes in das Grossprojekt \"Euro 2008\"? Ich frage Sie heute einfach: ja, warum eigentlich nicht?</p>\n<p>Diese Frage deponiere ich heute bei Ihnen, Herr Bundesrat. Nat\u00fcrlich bin ich voll davon \u00fcberzeugt: Man wird sofort versuchen, diese Idee mit kreditrechtlichen, finanzrechtlichen und anderen rechtlichen Argumenten totzuschlagen. Aber es gilt hier das Gleiche wie \u00fcberall in der Politik: Die Rechtsdienste sollen uns nicht sagen, warum etwas nicht geht - das wollen wir meistens gar nicht wissen -, sondern sie sollen uns einen rechtlich gangbaren Weg aufzeigen. Eine Investition eines Teils der R\u00fcckzahlung aus der Expo.02 in die \"Euro 2008\" h\u00e4tte viele Vorteile. Es w\u00e4re ein kr\u00e4ftiger Ruck vorw\u00e4rts bei einem f\u00fcr unser Land sehr wichtigen Projekt. Bei der ganzen Frage der Sicherheit w\u00fcrden insbesondere auch die besonders betroffenen Gemeinden und Kantone entlastet. F\u00fcr einmal w\u00fcrden die Austragungsorte Bern, Genf, Basel und Z\u00fcrich profitieren. Aber stehen wir - gerade auch vonseiten der Gebirgskantone - doch auch einmal zu diesem Geldfluss.</p>\n<p>Ich danke Ihnen f\u00fcr eine wohlwollende Pr\u00fcfung dieser Idee. Insofern hoffe ich, dass ich bei Ihnen offene T\u00fcren eingerannt habe, ohne den Rahmen zu Kleinholz zu schlagen. Oder mit Ihren Worten: Die Kanone habe ich jetzt gerichtet, ich hoffe, Sie haben dazu die passende Munition.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20041206","MeetingVerbalixOid":1261,"IdSession":"4706","SpeakerFirstName":"Hansruedi","SpeakerLastName":"Stadler","SpeakerFullName":"Stadler Hansruedi","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":4,"CantonName":"Uri","CantonAbbreviation":"UR","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1102359794610)\/","End":"\/Date(1102360253493)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1510849576743)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1102359794610+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1102360253493+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48974L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48974L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48974L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48974L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48974L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"48974","Language":"DE","IdSubject":"8201","VoteId":null,"PersonNumber":85,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Reimann, Sie haben den Bau der nationalen Skisprunganlage Einsiedeln angesprochen. Das Ratsreglement verbietet mir, in die Diskussion einzugreifen. Ich begn\u00fcge mich daher mit dem folgenden Hinweis: Was in Einsiedeln einmal gebaut wird, h\u00e4lt l\u00e4nger als nur ein Jahr; Sie haben sich am letzten Mittwoch selbst davon \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. <i>(Heiterkeit)</i></p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20041206","MeetingVerbalixOid":1261,"IdSession":"4706","SpeakerFirstName":"Bruno","SpeakerLastName":"Frick","SpeakerFullName":"Frick Bruno","SpeakerFunction":"1VP-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":5,"CantonName":"Schwyz","CantonAbbreviation":"SZ","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1102359766890)\/","End":"\/Date(1102359794610)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1510849576743)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1102359766890+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1102359794610+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48975L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48975L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48975L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48975L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48975L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"48975","Language":"DE","IdSubject":"8201","VoteId":null,"PersonNumber":173,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich m\u00f6chte zun\u00e4chst vorausschicken, dass ich seit mehr als einem Jahrzehnt die Ehre habe, die parlamentarische Gruppe Sport zu pr\u00e4sidieren. In dieser Zeit habe ich den Bundesrat nie mit sportpolitischen Vorst\u00f6ssen besch\u00e4ftigt, womit immerhin bewiesen ist, dass unsere Gruppe keine irgendwie geartete Lobbyorganisation darstellt - im Gegenteil: Es geht uns ausschliesslich um die Sache, und wir zeigen unsere Sorge, wenn wir das Gef\u00fchl haben, es laufe im Sport nicht mehr so, wie wir es an sich erwarten. In diesem Licht ist auch die vorliegende Interpellation zu betrachten. Sie ist von meiner st\u00e4nder\u00e4tlichen Kollegin und von meinen Kollegen im Vorstand der Gruppe Sport mitunterzeichnet worden. Gemeinsam ist uns dabei, dass wir uns eine leichte Entt\u00e4uschung \u00fcber den Trend und die Schweizer Bilanz an den Olympischen Spielen in Athen nicht verkneifen k\u00f6nnen. Uns ist ebenso die Haltung gemeinsam, dass f\u00fcr Erfolge im Spitzensport grunds\u00e4tzlich nicht der Staat in die Pflicht zu nehmen ist, sondern unsere Zivilgesellschaft, angef\u00fchrt von den nationalen Sportverb\u00e4nden.</p>\n<p>Aber f\u00fcr eine Optimierung der \u00f6ffentlich-rechtlichen Rahmenbedingungen haben Bund, Kantone und, wenn immer m\u00f6glich, auch die Gemeinden schon geradezustehen. Und das ist ja auch ein Anliegen unserer parlamentarischen Gruppe Sport. In diesem Geiste wollten wir prim\u00e4r wissen, wie stark das Engagement des Bundes - nat\u00fcrlich im Rahmen von Gesetzes- und Budgetkompetenz - f\u00fcr sportliche Spitzenerfolge von Schweizerinnen und Schweizern \u00fcberhaupt ist. Es kann ja nicht gen\u00fcgen, Bundesr\u00e4te und insbesondere den Sportminister an internationale Grossveranstaltungen zu schicken und via \"Pr\u00e4senz Schweiz\" auch patriotische Pr\u00e4senz vor Ort zu markieren. Noch wichtiger als w\u00e4hrend der sogenannten Olympiade ist uns das motivierende Engagement des Bundes zwischen den Spielen. Dabei soll er sich nicht scheuen, dem privatrechtlich organisierten Sport auch einmal ex cathedra die Leviten zu lesen, wenn Anlass dazu besteht, anzunehmen, dass die Verb\u00e4nde nicht in der Lage sind, die erforderlichen erfolgversprechenden Strukturen zu schaffen.</p>\n<p>Als Trauerspiel muss man in diesem Zusammenhang wohl die mehrfach gescheiterten Versuche sehen, wieder einmal Olympische Winterspiele in die Schweiz zu holen. Ich glaube, mit Hilfe des Departementes sind daraus die richtigen Lehren gezogen worden. Aber auch das Malaise um das Z\u00fcrcher Fussballstadion im Vorfeld der Fussball-Europameisterschaft 2008 geh\u00f6rt ins Kapitel - ich setze es mal in Anf\u00fchrungszeichen - \"Trauerspiele mit Bundesbeteiligung\".</p>\n<p>Bei dieser Gelegenheit, Herr Ratspr\u00e4sident, m\u00f6chte ich noch kurz ansprechen, was wir letzte Woche anl\u00e4sslich Ihrer eindr\u00fccklichen St\u00e4nderatspr\u00e4sidentenfeier in Einsiedeln am Horizont gen Himmel ragen sahen. Ich meine den Rohbau des neuen nationalen Skisprungzentrums. Trifft es zu, was k\u00fcrzlich von der TV-Sendung \"Schweiz aktuell\" verbreitet worden ist, n\u00e4mlich dass Nasak-Bundesgelder im wahrsten Sinne des Wortes auf eine Rutschbahn gesetzt worden sind? Es erheben sich ja bereits Stimmen, die nach \u00dcbungsabbruch in Einsiedeln rufen. Wie geht es weiter mit dieser nationalen Sportst\u00e4tte? Vielleicht k\u00f6nnen Sie uns zum Stand der Dinge, Herr Bundesrat, etwas sagen, eine hoffentlich positive Prognose stellen, denn dieses Skisprungzentrum ist nat\u00fcrlich Bestandteil optimaler Rahmenbedingungen f\u00fcr die Nachwuchsf\u00f6rderung wie auch f\u00fcr den Spitzensport als solchen.</p>\n<p>Mit Genugtuung blicken wir hingegen auf das zus\u00e4tzliche Engagement des Bundes in der spitzensportlichen Nachwuchsf\u00f6rderung. Wahrscheinlich m\u00fcssen wir uns noch etwas gedulden, bis sich da erste Erfolge einstellen. Vielleicht liegt auch darin der Grund f\u00fcr die unterschiedliche Beurteilung des Bundesrates und von mir, was den aktuellen Stand des schweizerischen Spitzensports im internationalen Vergleich anbetrifft. Ich sprach von R\u00fcckfall ins Mittelmass, der Bundesrat sieht eher eine leichte Tendenz zum Aufschwung. Da mag wohl auch eine Portion Wunschdenken mit im Spiel sein - extrapoliert in die Zukunft unter vorauseilendem Einbezug der erw\u00e4hnten spitzensportlichen Nachwuchsf\u00f6rderung mit Bundesmitteln.</p>\n<p>Im \u00dcbrigen ist es m\u00fcssig, hier und heute dar\u00fcber zu wetteifern, wo genau unser Spitzensport in der Weltrangliste steht. Aber eine Korrektur muss ich im betreffenden Kontext bei der Antwort des Bundesrates auf meine Interpellation (3. Absatz, Zeile 6) doch noch anbringen. Es ist hier die Rede davon, dass die leichte Tendenz zum Aufschwung vorab den Erfolgen der \"weiblichen Athletinnen\" zuzuschreiben ist. Herr Bundesrat, ich hoffe, daraus nicht schliessen zu m\u00fcssen, es gebe auch noch m\u00e4nnliche Athletinnen. <i>(Heiterkeit)</i> Es ist nicht vorzustellen, was passiert w\u00e4re, wenn man diesen Passus noch vor der Abstimmung \u00fcber Stammzellenforschung in die Diskussion gebracht h\u00e4tte.</p>\n<p>Durchaus einig gehe ich mit der bundesr\u00e4tlichen Antwort, was den Ausblick in die Zukunft anbetrifft. Dies ist vor allem in den letzten beiden S\u00e4tzen der Antwort festgehalten. Ich sp\u00fcre daraus, dass eine erfolgreiche Zukunft des Spitzensports auch dem Bundesrat ein echtes Anliegen ist und dass er dieses Ziel auch in der n\u00e4chsten Legislaturperiode nicht aus den Augen verlieren wird.</p>\n<p>Das stimmt mich positiv, und deshalb bin ich, wie eingangs erkl\u00e4rt, mit der Antwort des Bundesrates zu meiner Interpellation doch weitgehend einverstanden. 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Um mich noch pr\u00e4ziser ausdr\u00fccken zu k\u00f6nnen, bitte ich um Diskussion.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20041206","MeetingVerbalixOid":1261,"IdSession":"4706","SpeakerFirstName":"Maximilian","SpeakerLastName":"Reimann","SpeakerFullName":"Reimann Maximilian","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1102359343210)\/","End":"\/Date(1102359367410)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1510849576743)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1102359343210+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1102359367410+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48978L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48978L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48978L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48978L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=48978L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"48978","Language":"DE","IdSubject":"8201","VoteId":null,"PersonNumber":85,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ist der Interpellant von der schriftlichen Antwort des Bundesrates befriedigt?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20041206","MeetingVerbalixOid":1261,"IdSession":"4706","SpeakerFirstName":"Bruno","SpeakerLastName":"Frick","SpeakerFullName":"Frick Bruno","SpeakerFunction":"1VP-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":5,"CantonName":"Schwyz","CantonAbbreviation":"SZ","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1102359313397)\/","End":"\/Date(1102359343210)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1510849576743)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1102359313397+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1102359343210+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"8201","Language":"DE","IdMeeting":"591","VerbalixOid":115073,"SortOrder":4,"Modified":"\/Date(1510849576743)\/"}}