{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=9387L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=9387L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=690L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=690L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=690L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=690L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"690","Language":"DE","MeetingNumber":7,"IdSession":4709,"SessionNumber":9,"SessionName":"Herbstsession 2005","Council":1,"CouncilName":"Nationalrat","CouncilAbbreviation":"NR","Date":"\/Date(1127779200000)\/","Begin":"0800","Modified":"\/Date(1447069939417)\/","LegislativePeriodNumber":47,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Siebte Sitzung","SortOrder":7,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20020060,IdSubject=9387L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20020060,IdSubject=9387L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20020060,IdSubject=9387L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20020060,IdSubject=9387L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"9387","BusinessNumber":20020060,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"02.060","Title":"Asylgesetz. 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Aber Sie wissen nicht, wie die Beratung dieses Gesch\u00e4ftes in unserer Fraktion abgelaufen ist, so wenig, wie ich weiss, wie Sie in Ihrer Fraktion ein Gesch\u00e4ft behandeln. Ich lasse mir von Ihnen diesen Vorwurf nicht bieten.</p>\n<p>Wir haben in der Fraktion - zusammen mit unseren St\u00e4nder\u00e4ten - dieses Gesch\u00e4ft seri\u00f6s vorberaten. Ich habe hier vorne immer die Mehrheitsentscheide unserer Fraktion kommentiert, entsprechend dem Auftrag, den ich von der Fraktionsleitung habe, und ich habe das, was die Fraktion - zusammen mit unseren St\u00e4nder\u00e4ten - beschlossen hat, hier vorne wiedergegeben.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Die Beratung dieses Gesch\u00e4ftes wird unterbrochen</i></p>\n<p><i>Le d\u00e9bat sur cet objet est interrompu</i></p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Ruedi","SpeakerLastName":"Lustenberger","SpeakerFullName":"Lustenberger Ruedi","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":129,"Start":"\/Date(1127823492891)\/","End":"\/Date(1127823616623)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021264)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127823492890+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127823616623+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57584L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57584L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57584L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57584L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57584L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57584","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":33,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Sie k\u00f6nnen sich vorstellen, dass die gr\u00fcne Fraktion nach dieser Art von Beratung diesem Gesetz keine Unterst\u00fctzung mehr gew\u00e4hren wird und dass sie zusammen mit der SP und allen humanit\u00e4ren Kr\u00e4ften in der Schweiz, mit Kirchen, Menschenrechtsorganisationen, das Referendum ergreifen und unterst\u00fctzen wird.</p>\n<p>Die ganz harte Linie ist durchgekommen. Bei der Papierlosigkeit und bei der humanit\u00e4ren Aufnahme sind wir unterlegen, und der Rat hat den Nothilfestopp ausgeweitet, ohne R\u00fccksicht auf verletzliche Personen. Einzig bez\u00fcglich der Verweigerung der Nothilfe, wo uns das Bundesgericht mit einem Entscheid zur\u00fcckgepfiffen hat, ist der Rat der Mehrheit der Kommission gefolgt und hat korrigiert. Wir haben die Beugehaft eingef\u00fchrt und die Dauer der Ausschaffungshaft verdoppelt. Bundesrat Blocher hat bei zwei wichtigen Punkten, in denen der Bundesrat die Minderheit unterst\u00fctzt hat, n\u00e4mlich bei der humanit\u00e4ren Aufnahme und bei der Beugehaft, alles daf\u00fcr getan, hier so zu argumentieren, dass er gegen den Bundesrat gesprochen hat. Das war so halbherzig; er hat hier drin bei diesen zwei entscheidenden Punkten nicht den Bundesrat vertreten.</p>\n<p>Jetzt muss ich noch etwas zur Rolle der CVP-Fraktion sagen: Der Sprecher ist hier permanent ans Mikrofon getreten und hat angeblich im Namen der Mehrheit die harte Linie vertreten. Ich habe mir jetzt die M\u00fche genommen, die Stimmen auszuz\u00e4hlen, und geschaut, wie es denn wirklich war. Und da muss ich jetzt den Leuten der CVP-Fraktion, die auf unserer Seite sind, ein Kr\u00e4nzchen winden. Bei der Beugehaft hat die CVP-Fraktion mit 10 zu 10 Stimmen und 1 Enthaltung abgestimmt, bei der Verdoppelung der Dauer der Ausschaffungshaft hat eine Minderheit mit uns gestimmt, es waren 11 Nein- zu 10 Jastimmen; und der Sprecher war hier vorne und hat nicht mit einem einzigen Wort f\u00fcr diese Minderheit gesprochen, die ja eigentlich gar keine Minderheit ist. Sie ist nicht zu Wort gekommen. Es gab zwei Interventionen in pers\u00f6nlichen Erkl\u00e4rungen und in Fragestellungen. Da muss ich mich fragen, was denn das in der CVP f\u00fcr eine Art von Demokratie ist. Aber ich will trotzdem jenen ein Kr\u00e4nzchen winden, die mit uns gestimmt haben. Ich hoffe, das sei ein gutes Omen f\u00fcr den Abstimmungskampf, sodass sie dann auch auf unserer Seite k\u00e4mpfen werden.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"C\u00e9cile","SpeakerLastName":"B\u00fchlmann","SpeakerFullName":"B\u00fchlmann C\u00e9cile","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":128,"Start":"\/Date(1127823317534)\/","End":"\/Date(1127823477828)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021262)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127823317533+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127823477827+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57585L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57585L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57585L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57585L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57585L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57585","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":435,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Abs. 1, 2, 2bis, 3 - Al. 1, 2, 2bis, 3</i></p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abs. 3bis - Al. 3bis</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abstimmung - Vote</i></p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit .... 113 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit .... 64 Stimmen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 1 Art. 14c</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p>Festhalten (siehe Art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Levrat, Beck, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p><i>Abs. 4, 5</i></p>\n<p>Festhalten (siehe Art. 44a)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 14c</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p>Maintenir (voir art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Levrat, Beck, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p><i>Al. 4, 5</i></p>\n<p>Maintenir (voir art. 44a)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 1 Art. 14e Abs. 2</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Hubmann, Heim, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Festhalten (siehe Art. 13g, 13h, 13i)</p>\n<p>[VS] [PAGE 1213] </p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p><i>Bst. b</i></p>\n<p>Festhalten (siehe Art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 14e al. 2</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Hubmann, Heim, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Maintenir (voir art. 13g, 13h, 13i)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p><i>Let. b</i></p>\n<p>Maintenir (voir art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 1 Art. 14f</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Levrat, Beck, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Festhalten (siehe Art. 44a)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 14f</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Levrat, Beck, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Maintenir (voir art. 44a)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 1 Art. 15 Abs. 4; 20 Abs. 1bis</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p>Festhalten (siehe Art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 15 al. 4; 20 al. 1bis</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p>Maintenir (voir art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 1 Art. 25b Abs. 1, 1bis, 1ter, 1quater</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 25b al. 1, 1bis, 1ter, 1quater</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 1 Art. 25c Abs. 2 Bst. d</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p>Festhalten (siehe Art. 97 Abs. 3 Bst. g)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 25c al. 2 let. d</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p>Maintenir (voir art. 97 al. 3 let. g)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 1 \u00dcbergangsbestimmungen</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Abs. 1-6, 8, 9</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p><i>Abs. 11</i></p>\n<p>.... von 15 000 Franken, sofern .... (siehe Abs. 8 \u00dcbergangsbestimmungen)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p><i>Abs. 8, 9</i></p>\n<p>Festhalten (siehe Art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Levrat, Beck, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p><i>Abs. 11</i></p>\n<p>Streichen (siehe Art. 44a)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 Dispositions transitoires</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p><i>Al. 1-6, 8, 9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p><i>Al. 11</i></p>\n<p>.... 15 000 francs .... (voir al. 8 dispositions transitoires)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p><i>Al. 8, 9</i></p>\n<p>Maintenir (voir art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Levrat, Beck, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p><i>Al. 11</i></p>\n<p>Biffer (voir art. 44a)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 2 Art. 100 Abs. 1 Bst. b</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p>Festhalten (siehe Art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 2 art. 100 al. 1 let. b</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS] [PAGE 1214] </p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p>Maintenir (voir art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>2. Bundesgesetz \u00fcber die Krankenversicherung </b></p>\n<p><b>2. Loi f\u00e9d\u00e9rale sur l'assurance-maladie </b></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. II Art. 82a Abs. 1bis</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. II art. 82a al. 1bis</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p>Biffer</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerLastName":"Meyer","SpeakerFullName":"Meyer Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":127,"Start":"\/Date(1127823148629)\/","End":"\/Date(1127823317534)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774878021260)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127823148630+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127823317533+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57586L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57586L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57586L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57586L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57586L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57586","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1141,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Hier geht es ja offenbar um die \"Tiefe\" der Pr\u00fcfung. In der Kommission haben wir dar\u00fcber auch relativ lange diskutiert; wir sind auch aufgekl\u00e4rt worden dar\u00fcber, dass es bei Pr\u00fcfungen nicht verschiedene \"Tiefen\" gibt.</p>\n<p>Ich m\u00f6chte darauf aufmerksam machen, dass es in diesem Passus nur um vorl\u00e4ufig Aufgenommene geht. Ich m\u00f6chte weiter darauf aufmerksam machen, wie das Kollege Fluri schon getan hat, dass wir mit Artikel 14 Absatz 1bis schon eine entsprechende Bestimmung haben, die jedoch f\u00fcr alle Menschen auf der Asylschiene zutrifft. Insofern w\u00e4re diese Bestimmung tats\u00e4chlich nicht n\u00f6tig.</p>\n<p>Aber ich habe hier die Kommissionsmehrheit zu vertreten - ich habe die Minderheit auch immer vertreten -, und ich sage Ihnen Folgendes dazu: Diese Formulierung entspricht sinngem\u00e4ss derjenigen, die Sie in diesem Rat vor einem Jahr anl\u00e4sslich der ersten Lesung des Ausl\u00e4ndergesetzes, damals in Artikel 78 Absatz 8, beschlossen haben. Damals wurden allerdings vier Jahre Aufenthalt als Bedingung f\u00fcr eine vertiefte Pr\u00fcfung festgelegt.</p>\n<p>Der St\u00e4nderat hat diese vertiefte Pr\u00fcfung generell abgelehnt. Eine Kommissionsmehrheit hat sich f\u00fcr f\u00fcnf Jahre ausgesprochen - dies vor allem auch deshalb, weil die f\u00fcnfj\u00e4hrige Frist mit der F\u00fcnfjahresfrist in Absatz 1bis von Artikel 14 des Asylgesetzes korrespondiert, den ich eingangs erw\u00e4hnt habe. Eine Kommissionsminderheit hat eine vertiefte Pr\u00fcfung, wie schon der St\u00e4nderat, abgelehnt.</p>\n<p>Mit 15 zu 6 Stimmen bei 3 Enthaltungen empfiehlt Ihnen die Kommissionsmehrheit, hier eine Differenz zum St\u00e4nderat zu schaffen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Philipp","SpeakerLastName":"M\u00fcller","SpeakerFullName":"M\u00fcller Philipp","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":126,"Start":"\/Date(1127823018459)\/","End":"\/Date(1127823148629)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021259)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127823018460+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127823148630+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57587L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57587L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57587L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57587L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57587L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57587","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":21,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Sie sehen: Der Bundesrat lehnt ab, was die Mehrheit beantragt. Auch der St\u00e4nderat hat diese Bestimmung nicht aufgenommen; sie d\u00fcnkt uns viel zu systematisch.</p>\n<p>Sie m\u00fcssen sehen: Die Gesuche werden immer \"vertieft gepr\u00fcft\". Ich weiss nicht, was die noch vertieftere Pr\u00fcfung der vertieft gepr\u00fcften Gesuche bringen soll. Dazu kommt die starre Grenze von f\u00fcnf Jahren. Es gibt F\u00e4lle, in denen wir nach zwei Jahren sehen, wenn das alles gegeben ist - Integration, famili\u00e4re Verh\u00e4ltnisse, Zumutbarkeit -, dass wir den Betroffenen nicht mehr zur\u00fcckschaffen, weil er da bleiben wird und die Kantone der Meinung sind, man sollte ihm eine Aufenthaltsbewilligung geben. In solchen F\u00e4llen machen wir das schon fr\u00fcher. Aber wenn Sie das systematisch f\u00fcr praktisch alle tun, schaffen Sie einen neuen Apparat. Ich gebe zu: Es ist keine Katastrophe, wenn Sie es tun. Aber es bringt neuen Aufwand und neue B\u00fcrokratie.</p>\n<p>Darum lehnt der Bundesrat diesen Antrag der Mehrheit ab, wie das der St\u00e4nderat auch getan hat. Die Kommission hat dieser Fassung pl\u00f6tzlich zugestimmt, aus f\u00fcr mich unerfindlichen Gr\u00fcnden.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Christoph","SpeakerLastName":"Blocher","SpeakerFullName":"Blocher Christoph","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":125,"Start":"\/Date(1127822928367)\/","End":"\/Date(1127823018459)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021257)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127822928367+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127823018460+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57588L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57588L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57588L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57588L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57588L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57588","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1065,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Avec la suppression de l'admission pour raisons humanitaires et la r\u00e9duction du crit\u00e8re d'exigibilit\u00e9 du renvoi \u00e0 celui d'une mise en danger de la vie, le l\u00e9gislateur vide, \u00e0 mon avis, le droit d'asile de toute sa substance. L'octroi d'une admission provisoire aux rares personnes qui correspondront encore aux crit\u00e8res extr\u00eamement restrictifs de notre l\u00e9gislation sur l'asile sera laiss\u00e9 au bon vouloir des cantons.</p>\n<p>L'ex\u00e9cution selon la circulaire Metzler a montr\u00e9 que les pratiques cantonales \u00e9taient variables. Aussi ne pouvons-nous que soutenir la proposition de la majorit\u00e9, que je vous invite vivement \u00e0 suivre. Elle permet d'examiner de mani\u00e8re approfondie les situations. Je ne peux pas comprendre la minorit\u00e9, qui se refuse \u00e0 un examen approfondi, ce qui a pour r\u00e9sultat de b\u00e2cler les proc\u00e9dures.</p>\n<p>Je vous invite donc \u00e0 soutenir la proposition de la majorit\u00e9.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Ueli","SpeakerLastName":"Leuenberger","SpeakerFullName":"Leuenberger Ueli","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":25,"CantonName":"Genf","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":124,"Start":"\/Date(1127822850727)\/","End":"\/Date(1127822928367)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021256)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127822850727+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127822928367+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57589L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57589L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57589L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57589L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57589L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57589","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1122,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Namens der FDP-Fraktion beantrage ich Ihnen, der Mehrheit zu folgen und den Streichungsantrag der Minderheit Fehr Hans abzulehnen. Es geht hier gewissermassen um ein Gegenst\u00fcck zu Artikel 14 Absatz 1bis Litera a. Dort haben wir bestimmt, dass der Kanton eine Aufenthaltsbewilligung erteilen kann, wenn sich die betroffene Person seit Einreichung des Asylgesuches mindestens w\u00e4hrend f\u00fcnf Jahren in der Schweiz aufgehalten hat. Der hier vorliegende Artikel 14b Absatz 3bis ist das aus unserer Sicht logische Gegenst\u00fcck dazu.</p>\n<p>Wir bitten Sie deshalb, diese innere Logik beizubehalten und der Mehrheit zu folgen beziehungsweise den Antrag der Minderheit Fehr Hans abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Kurt","SpeakerLastName":"Fluri","SpeakerFullName":"Fluri Kurt","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":11,"CantonName":"Solothurn","CantonAbbreviation":"SO","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":123,"Start":"\/Date(1127822785790)\/","End":"\/Date(1127822850727)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021254)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127822785790+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127822850727+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57590L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57590L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57590L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57590L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57590L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57590","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":797,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Nur ganz kurz: Es geht hier beim Antrag der Mehrheit der Kommission nicht um einen [PAGE 1212] Rechtsanspruch auf definitiven Aufenthalt. Es geht um die vertiefte Pr\u00fcfung, und diese vertiefte Pr\u00fcfung gen\u00fcgt nun sowohl den rechtsstaatlichen wie auch den humanit\u00e4ren Anforderungen. Wir haben das Konzept der humanit\u00e4ren Aufnahme zugunsten der vorl\u00e4ufigen Aufnahme verworfen. Hier schaffen wir die M\u00f6glichkeit, H\u00e4rtef\u00e4lle und Situationen von Leuten, die l\u00e4ngere Zeit hier sind und nicht zur\u00fcckgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, vertieft zu pr\u00fcfen. Das ist nichts anderes als recht.</p>\n<p>Ich bitte Sie, der Mehrheit zu folgen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Walter","SpeakerLastName":"Donz\u00e9","SpeakerFullName":"Donz\u00e9 Walter","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"EVP/EDU Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"E","SortOrder":122,"Start":"\/Date(1127822724619)\/","End":"\/Date(1127822785790)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021253)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127822724620+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127822785790+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57591L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57591L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57591L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57591L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57591L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57591","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":435,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Le groupe PDC communique qu'il soutient la proposition de la majorit\u00e9.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerLastName":"Meyer","SpeakerFullName":"Meyer Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":121,"Start":"\/Date(1127822714104)\/","End":"\/Date(1127822724619)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021252)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127822714103+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127822724620+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57592L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57592L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57592L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57592L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57592L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57592","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":350,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>L'article 14b alin\u00e9a 3bis concerne une proposition de la majorit\u00e9 de la commission sur les demandes d'autorisation de s\u00e9jour d\u00e9pos\u00e9es par un \u00e9tranger admis provisoirement et r\u00e9sidant en Suisse depuis plus de cinq ans. Cet alin\u00e9a exige des cantons que les demandes d'autorisation de s\u00e9jour d\u00e9pos\u00e9es par un \u00e9tranger ou une \u00e9trang\u00e8re soient examin\u00e9es de mani\u00e8re approfondie en fonction du niveau d'int\u00e9gration, de la situation familiale et de l'exigibilit\u00e9 d'un retour dans le pays d'origine.</p>\n<p>La minorit\u00e9 Fehr Hans s'oppose \u00e0 l'introduction de cet article dans la LSEE. Le groupe socialiste soutient la majorit\u00e9 de la commission pour les raisons suivantes: une statistique officielle nous dit que 90 pour cent des \u00e9trangers admis provisoirement restent d\u00e9finitivement en Suisse. D\u00e8s lors, il appara\u00eet primordial qu'au bout de cinq ans, les cantons proc\u00e8dent, sur demande du requ\u00e9rant, \u00e0 un examen approfondi de sa situation \u00e0 la lumi\u00e8re des crit\u00e8res que j'ai \u00e9voqu\u00e9s il y a un instant. En effet, il convient, au bout de cinq ans, de donner \u00e0 ce r\u00e9fugi\u00e9 un statut plus stable.</p>\n<p>Laisser des gens dans l'ignorance de ce que sera leur lendemain n'est pas seulement inhumain, mais est aussi \u00e9conomiquement aberrant et compl\u00e8tement inefficace du point de vue des proc\u00e9dures administratives. Les personnes admises provisoirement peuvent exercer une activit\u00e9 lucrative. Elles s'int\u00e8grent souvent dans notre soci\u00e9t\u00e9 et arrivent \u00e0 se cr\u00e9er un r\u00e9seau social. Les enfants sont scolaris\u00e9s et sont ainsi bien int\u00e9gr\u00e9s. Ces personnes paient des imp\u00f4ts, nous apportent leur savoir, leur culture - enrichissant la n\u00f4tre -, et elles participent souvent pleinement \u00e0 l'activit\u00e9 de leur quartier, de leur commune. Ils et elles font donc partie de la communaut\u00e9. De ce fait, il faut que la possibilit\u00e9 de demander une autorisation de s\u00e9jour existe et que les cantons y apportent toute l'attention n\u00e9cessaire.</p>\n<p>Je vous demande donc, au nom du groupe socialiste, et une fois n'est malheureusement pas coutume sur ce dossier, de soutenir la majorit\u00e9 de la commission et de rejeter la proposition de la minorit\u00e9 Fehr Hans.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Maria","SpeakerLastName":"Roth-Bernasconi","SpeakerFullName":"Roth-Bernasconi Maria","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":25,"CantonName":"Genf","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":120,"Start":"\/Date(1127822555996)\/","End":"\/Date(1127822714104)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021250)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127822555997+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127822714103+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57593L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57593L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57593L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57593L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57593L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57593","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":319,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Unsere Minderheit will Artikel 14b Absatz 3bis streichen. Es geht dort um die vorl\u00e4ufige Aufnahme. Die Mehrheit will nach f\u00fcnf Jahren die vorl\u00e4ufige Aufnahme in eine definitive Aufenthaltsbewilligung \u00fcberf\u00fchren. Der Inhalt des Antrages lautet: \"Gesuche um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung von vorl\u00e4ufig aufgenommenen Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4ndern, die sich seit mehr als f\u00fcnf Jahren in der Schweiz aufhalten, werden .... vertieft gepr\u00fcft\", und zwar unter Ber\u00fccksichtigung gewisser Kriterien. Es geht also um die vertiefte Pr\u00fcfung, selbstverst\u00e4ndlich in der Absicht, eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. </p>\n<p>Wir bitten Sie vonseiten der Minderheit aus den folgenden Gr\u00fcnden, diesen Absatz 3bis zu streichen:</p>\n<p>1. Bereits im Asylverfahren oder nach einem ablehnenden Entscheid gibt es ja die H\u00e4rtefallregelung in Artikel 14 des Asylgesetzes. Die Kantone k\u00f6nnen gem\u00e4ss diesem Artikel 14 H\u00e4rtef\u00e4lle melden. Diese werden dann im Bundesamt behandelt, das einen Entscheid f\u00e4llt. Wir m\u00f6chten keine Ausweitung dieses Artikels auf diesen Tatbestand. Der H\u00e4rtefallartikel 14 gen\u00fcgt unseres Erachtens. </p>\n<p>2. Wir wollen, dass jedes Jahr eine \u00dcberpr\u00fcfung der vorl\u00e4ufigen Aufnahme stattfindet, so, wie das heute der Fall ist. Wir wollen an diesem System festhalten. Das ist vern\u00fcnftig, es kann sich ja etwas \u00e4ndern; so kann man das jedes Jahr wieder \u00fcberpr\u00fcfen. </p>\n<p>3. Sie stellen selbst fest, dass Absatz 3bis von der Kommission beantragt wird; weder der Bundesrat noch der St\u00e4nderat haben das verlangt. </p>\n<p>Ich glaube, das sind Gr\u00fcnde genug, um nicht einen zus\u00e4tzlichen Rechtsanspruch zu schaffen, der eine bevorzugte Behandlung vorsieht. </p>\n<p>Ich bitte Sie deshalb, Absatz 3bis zu streichen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Hans","SpeakerLastName":"Fehr","SpeakerFullName":"Fehr Hans","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":119,"Start":"\/Date(1127822392577)\/","End":"\/Date(1127822555996)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021249)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127822392577+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127822555997+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57594L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57594L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57594L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57594L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57594L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57594","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":null,"Type":3,"Text":"<pd_text><p><b>Ziff. 1 Art. 14a</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Abs. 1, 1bis, 4, 4bis, 5-7</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p><i>Abs. 3</i></p>\n<p>.... Herkunftsstaat konkret gef\u00e4hrdet ist.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p><i>Abs. 1</i></p>\n<p>Festhalten (siehe Art. 44)</p>\n<p><i>Abs. 1bis</i></p>\n<p>Die humanit\u00e4re und die provisorische Aufnahme k\u00f6nnen von den kantonalen Beh\u00f6rden beantragt werden. [PAGE 1211] </p>\n<p><i>Abs. 3</i></p>\n<p>Gem\u00e4ss Mehrheit</p>\n<p><i>Abs. 4, 4bis, 5-7</i></p>\n<p>Festhalten</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 14a</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p><i>Al. 1, 1bis, 4, 4bis, 5-7</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p><i>Al. 3</i></p>\n<p>.... ou de provenance repr\u00e9sente une mise en danger concr\u00e8te de l'\u00e9tranger, par exemple parce que ....</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p><i>Al. 1</i></p>\n<p>Maintenir (voir art. 44)</p>\n<p><i>Al. 1bis</i></p>\n<p>L'admission pour raisons humanitaires et l'admission provisoire peuvent \u00eatre propos\u00e9es ....</p>\n<p><i>Al. 3</i></p>\n<p>Selon majorit\u00e9</p>\n<p><i>Al. 4, 4bis, 5-7</i></p>\n<p>Maintenir</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 1 Art. 14b</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Abs. 1, 2, 2bis, 3</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p><i>Abs. 3bis</i></p>\n<p>Gesuche um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung von vorl\u00e4ufig aufgenommenen Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4ndern, die sich seit mehr als f\u00fcnf Jahren in der Schweiz aufhalten, werden unter Ber\u00fccksichtigung der Integration, der famili\u00e4ren Verh\u00e4ltnisse und der Zumutbarkeit einer R\u00fcckkehr in das Herkunftsland vertieft gepr\u00fcft.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p>Festhalten (siehe Art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Fehr Hans, Amstutz, Hutter Jasmin, Joder, Perrin, Schibli)</p>\n<p><i>Abs. 3bis</i></p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 14b</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p><i>Al. 1, 2, 2bis, 3</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p><i>Al. 3bis</i></p>\n<p>Les demandes d'autorisation de s\u00e9jour d\u00e9pos\u00e9es par un \u00e9tranger admis provisoirement et r\u00e9sidant en Suisse depuis plus de cinq ans sont examin\u00e9es de mani\u00e8re approfondie en fonction du niveau d'int\u00e9gration, de la situation familiale et de l'exigibilit\u00e9 d'un retour dans le pays d'origine.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p>Maintenir (voir art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Fehr Hans, Amstutz, Hutter Jasmin, Joder, Perrin, Schibli)</p>\n<p><i>Al. 3bis</i></p>\n<p>Biffer</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":118,"Start":null,"End":null,"Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021247)\/","StartTimeWithTimezone":null,"EndTimeWithTimezone":null,"VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57595L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57595L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57595L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57595L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57595L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57595","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":"2428","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote</i></p>\n<p>[NAM]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit .... 105 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit I .... 71 Stimmen</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":117,"Start":null,"End":null,"Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021246)\/","StartTimeWithTimezone":null,"EndTimeWithTimezone":null,"VoteBusinessNumber":20020060,"VoteBusinessShortNumber":"02.060","VoteBusinessTitle":"Asylgesetz. 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Nous traiterons l'ensemble de ce projet 02.024 \u00e0 la suite de notre d\u00e9bat sur la loi sur l'asile.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":116,"Start":null,"End":null,"Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021244)\/","StartTimeWithTimezone":null,"EndTimeWithTimezone":null,"VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57597L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57597L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57597L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57597L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57597L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57597","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":"2432","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Art. 13i</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abstimmung - Vote</i></p>\n<p>[NAM]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit .... 97 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit .... 77 Stimmen</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":115,"Start":null,"End":null,"Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021243)\/","StartTimeWithTimezone":null,"EndTimeWithTimezone":null,"VoteBusinessNumber":20020060,"VoteBusinessShortNumber":"02.060","VoteBusinessTitle":"Asylgesetz. 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Donc je crois qu'on peut tout \u00e0 fait proc\u00e9der de mani\u00e8re autonome, en attendant de savoir si, d'aventure, la Commission europ\u00e9enne en d\u00e9cide autrement.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Yvan","SpeakerLastName":"Perrin","SpeakerFullName":"Perrin Yvan","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":24,"CantonName":"Neuenburg","CantonAbbreviation":"NE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":112,"Start":"\/Date(1127822050315)\/","End":"\/Date(1127822392577)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021239)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127822050317+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127822392577+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57601L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57601L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57601L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57601L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57601L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57601","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":505,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Nous travaillons pour l'avenir en faisant une loi. Or j'aimerais savoir si la commission est au courant de la proposition de nouvelle directive sur le retour pr\u00e9sent\u00e9e par la Commission europ\u00e9enne. Elle est importante parce que la Suisse sera li\u00e9e \u00e0 la directive puisque celle-ci constitue un d\u00e9veloppement des dispositions de l'acquis de Schengen. Or la Commission europ\u00e9enne propose une dur\u00e9e maximale de six mois pour une garde temporaire - c'est l'article 14 chiffre 3 du projet de directive. Aucune \"Beugehaft\" n'est pr\u00e9vue. Priorit\u00e9 est donn\u00e9e au retour volontaire, mais des mesures moins graves comme l'obligation de se pr\u00e9senter r\u00e9guli\u00e8rement aux autorit\u00e9s, de d\u00e9poser une garantie financi\u00e8re ou de demeurer \u00e0 un endroit d\u00e9termin\u00e9 sont pr\u00e9vues; et les mineurs devraient \u00eatre s\u00e9par\u00e9s des adultes. C'est la directive pr\u00e9vue par Bruxelles.</p>\n<p>Pensez-vous que cela vaut la peine de l\u00e9galiser aujourd'hui une situation qui sera contraire \u00e0 ce que nous devrons faire ensuite en appliquant les Accords de Schengen?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Claude","SpeakerLastName":"Ruey","SpeakerFullName":"Ruey Claude","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":111,"Start":"\/Date(1127821982582)\/","End":"\/Date(1127822050315)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021237)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127821982583+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127822050317+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57602L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57602L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57602L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57602L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57602L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57602","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1145,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>La minorit\u00e9 propose de biffer les articles 13g, 13h et 13i dans la mesure o\u00f9 la dur\u00e9e de d\u00e9tention totale tout au long de la proc\u00e9dure pourrait atteindre vingt-quatre mois pour les adultes et douze mois pour les mineurs. Comme nous l'avons d\u00e9j\u00e0 \u00e9voqu\u00e9, le rapport de la Commission de gestion permet de penser qu'un tel durcissement n'obtiendra pas les r\u00e9sultats souhait\u00e9s. Les frais inh\u00e9rents \u00e0 une aussi longue d\u00e9tention plaident \u00e9galement pour la suppression de ces articles.</p>\n<p>Les dispositions en question sont pr\u00e9sent\u00e9es comme conformes \u00e0 la Convention europ\u00e9enne des droits de l'homme qui pr\u00e9voit \u00e0 son article 5 qu'une d\u00e9tention est licite si elle permet l'accomplissement d'une t\u00e2che l\u00e9gale. Dans ce but, les autorit\u00e9s doivent disposer des instruments n\u00e9cessaires. Le prolongement de la dur\u00e9e de d\u00e9tention vise bien s\u00fbr \u00e0 d\u00e9courager les personnes concern\u00e9es de tenter leur chance et ainsi de permettre leur d\u00e9part de Suisse.</p>\n<p>Au vote, la commission s'est prononc\u00e9e en faveur des articles 13g et 13h, par 15 voix contre 7, et, par 14 voix contre 7 et 1 abstention, de l'article 13i qui avait fait l'objet d'une proposition distincte.</p>\n<p>S'agissant de la controverse au sujet de \"Beugehaft\" ou de \"Durchsetzungshaft\", mes connaissances en allemand me contraignent \u00e0 me taire; vous voudrez bien m'en excuser.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Yvan","SpeakerLastName":"Perrin","SpeakerFullName":"Perrin Yvan","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":24,"CantonName":"Neuenburg","CantonAbbreviation":"NE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":110,"Start":"\/Date(1127821901036)\/","End":"\/Date(1127821982582)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021236)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127821901037+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127821982583+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57603L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57603L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57603L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57603L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57603L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57603","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1141,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Zuerst zum Titel: Die Kommission hat sich auch mit dem Antrag zur \u00c4nderung des Titels von Artikel 13g - ich sage es jetzt einmal neutral - auseinander gesetzt. Sie ist mehrheitlich zum Entscheid gekommen, dass \"Durchsetzungshaft\" die richtige Bezeichnung ist. Der Bundesrat hatte \"Mitwirkungshaft\" beantragt. Das fand in der Kommission keine Mehrheit, ebenso wenig, wie \"Beugehaft\" eine Mehrheit fand. Es geht hier ja letztlich nicht um eine semantische Turn\u00fcbung, es geht hier um den Inhalt von Artikel 13g respektive der Durchsetzungshaft.</p>\n<p>Ich m\u00f6chte auch betonen, dass Ihnen die Kommission gestern grossmehrheitlich empfohlen hat, Artikel 83a, das ist die Streichung der Nothilfe, abzulehnen; Herr Donz\u00e9 hat das ebenfalls ausgef\u00fchrt. Sie sind der Kommissionsmehrheit gefolgt. Die Kommissionsmehrheit hat sich auf den Standpunkt gestellt, dass Artikel 83a, die Streichung der Nothilfe, in der Dimension noch eine Stufe h\u00f6her liegt, repressiver ist als die Haft, zu der wir jetzt Stellung nehmen m\u00fcssen und \u00fcber die wir jetzt zu befinden haben.</p>\n<p>Es geht hier um eine Massnahme, die dann zum Tragen kommt, wenn der Ausreisepflichtige durch sein pers\u00f6nliches Verhalten den Vollzug der rechtskr\u00e4ftigen Wegweisung erfolgreich vereiteln kann. Es handelt sich um eine reine Ersatzmassnahme f\u00fcr den Fall, dass eine Ausschaffungshaft nicht anwendbar ist, oder f\u00fcr den Fall, dass eine mildere Massnahme nicht greift oder nicht zielf\u00fchrend ist. Es geht nicht darum, dass man von vornherein sagt: 24 Monate Haft.</p>\n<p>Ich m\u00f6chte auch betonen, dass die Haftdauer je nach Schwere des pers\u00f6nlichen Verhaltens, des Verschuldens der betroffenen Person, sehr unterschiedlich sein kann. Man muss also nicht von vornherein von 24 Monaten ausgehen; das w\u00e4re falsch.</p>\n<p>Diese Massnahme ist auch klar mit der Europ\u00e4ischen Menschenrechtskonvention vereinbar; auch diese Frage ist in der Kommission eingehend und ausf\u00fchrlich diskutiert worden. Artikel 5 der EMRK - um diesen geht es hier - listet umfangreich auf, unter welchen Umst\u00e4nden einer Person die Freiheit entzogen werden darf. Die Massnahmen, die zu einer Haft gem\u00e4ss Artikel 13g, der Durchsetzungshaft, f\u00fchren, sind darin abgedeckt.</p>\n<p>Noch etwas zu den Begriffen, die ich hier geh\u00f6rt habe: Freiheitsberaubung usw. Wir k\u00f6nnen diese Diskussion abk\u00fcrzen. Die EMRK, die Europ\u00e4ische Menschenrechtskonvention, sagt ganz einfach \"Freiheitsentziehung\". Damit ist eigentlich gesagt, was zu sagen ist. Ob Sie das \"Freiheitsberaubung\" nennen oder wie auch immer, ist nicht relevant. Es geht um den Entzug der Freiheit.</p>\n<p>Zur Erg\u00e4nzung zitiere ich noch aus Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe b der EMRK. Das ist sehr wichtig f\u00fcr diese Rechtsgrundlage, weil wir uns nat\u00fcrlich - das war auch in der Kommission so - an \u00fcbergeordnetes internationales Recht halten wollen. \"Jede Person hat das Recht auf Freiheit und Sicherheit.\" Das ist der Grundsatz. \"Die Freiheit darf nur in den folgenden F\u00e4llen und nur auf die gesetzlich vorgeschriebene Weise entzogen werden.\" Und Buchstabe b lautet: \"rechtm\u00e4ssige Festnahme oder rechtm\u00e4ssige Freiheitsentziehung wegen Nichtbefolgung einer rechtm\u00e4ssigen gerichtlichen Anordnung oder zur Erzwingung der Erf\u00fcllung einer gesetzlichen Verpflichtung\". Genau so steht es in der EMRK.</p>\n<p>Wie ich erw\u00e4hnt habe, ist der Kommission von Bundesrat Blocher erkl\u00e4rt worden, dass nicht in jedem Fall eine Haft \u00fcber die ganze Dauer ausgesprochen werden kann und [PAGE 1210] wird. Jemand beispielsweise, der sich weigert, ein Formular auszuf\u00fcllen, kann nicht monatelang in Haft genommen werden. Das ist uns auch klar. Die Haftdauer soll nach der Schwere der Mitwirkungsverweigerung bemessen werden. Bei der regelm\u00e4ssigen \u00dcberpr\u00fcfung der Haft durch den Richter wird insbesondere deren Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit gepr\u00fcft. Die beantragte Haft - Artikel 13g - stellt sozusagen eine Ultima Ratio dar, wird also erst verf\u00fcgt, wenn alle anderen Mittel, insbesondere mildere Massnahmen, versagt haben, wie ich gesagt habe.</p>\n<p>Vielleicht noch eine Bemerkung zum Antrag der EU-Kommission auf 6 Monate: Es ist nicht der erste Versuch der EU-Kommission, das europ\u00e4ische Asylrecht zu koordinieren. Es ist auch nicht der erste Versuch, der scheitern wird. Ich habe Ihnen im Rahmen der Debatte um die Vorbereitungs- und Ausschaffungshaft erl\u00e4utert, dass es Staaten wie D\u00e4nemark, Schweden, England, Holland gibt, die eine unbefristete - eine unbefristete! - Schubhaft kennen. Deutschland hat 18 Monate. Es ist bereits signalisiert worden, dass dieser Antrag der EU-Kommission auf 6 Monate keine Chance hat, je umgesetzt zu werden. Er ist deshalb f\u00fcr unsere Gesetzesrevision nicht relevant.</p>\n<p>Ich gehe noch kurz auf die verschiedenen Voten ein und spreche im Sinne der Mehrheit der Kommission: Es gibt ein Bundesgerichtsurteil, welches sich mit dem Zwecke der Ausschaffungshaft in einem Fall einer Person aus Mali befasst hat. Nach meiner Ansicht und jener der Kommission ist das Bundesgericht zum richtigen Schluss gekommen: Eine Ausschaffungshaft d\u00fcrfe nicht verf\u00fcgt werden, wenn die m\u00f6gliche Ausschaffung in der Perspektive nicht gegeben sei. Das Bundesgericht hat sogar so weit eingeengt, dass eine zweimalige Weigerung, ein Flugzeug zu besteigen - nach Ablauf der Wegweisungsfrist und Wegweisungsentscheid -, schon gen\u00fcgt, um die Perspektive der Ausschaffung zu verneinen, also keine Ausschaffungshaft zu verf\u00fcgen. Im gleichen Urteil hat das Bundesgericht auch folgerichtig gesagt: Wenn ihr diesen Fall, der sehr \u00e4rgerlich ist - man muss sich das vorstellen: zweimal das Flugzeug nicht besteigen, und man muss die Leute aus der Ausschaffungshaft entlassen! -, l\u00f6sen wollt, dann m\u00fcsst ihr das legislatorisch l\u00f6sen, eine neue, zweckgebundene Haftform eben legislatorisch einf\u00fchren. Das tun wir hier: Wir folgen dem Bundesgericht - weisungsgem\u00e4ss, k\u00f6nnte man sagen - und f\u00fcllen mit dieser neuen Durchsetzungshaft eben die L\u00fccke aus, die mit der Ausschaffungshaft offen gelassen worden ist und zu unglaublich bl\u00f6den, \u00e4rgerlichen F\u00e4llen f\u00fchrt.</p>\n<p>Ich bitte Sie im Namen einer deutlichen Kommissionsmehrheit, diesem Artikel 13g betreffend Durchsetzungshaft im Sinne des St\u00e4nderates zuzustimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Philipp","SpeakerLastName":"M\u00fcller","SpeakerFullName":"M\u00fcller Philipp","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":109,"Start":"\/Date(1127821417449)\/","End":"\/Date(1127821901036)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021234)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127821417450+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127821901037+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57604L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57604L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57604L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57604L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57604L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57604","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":21,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>1. Zuerst muss ich Ihnen etwas sagen, was die Kosten im Bereich des Ausl\u00e4nderwesens - es geht ja nicht nur um abgewiesene Asylsuchende, wir tun immer so, als w\u00e4ren es nur diese - und auch bei den abgewiesenen Asylsuchenden anbelangt: Wenn wir die Pauschalregelung f\u00fcr die Kantone haben, bezahlen dies die Kantone, das ist ja selbstverst\u00e4ndlich. Wenn sie die Leute fr\u00fcher ausschaffen, dann haben sie keine Verpflichtungen mehr und sonst halt schon. Es kann nicht anders sein. Nach der heutigen Regelung m\u00fcssten wir dies bezahlen, weil wir heute den Kantonen eine Pauschale verg\u00fcten. Nachher verg\u00fcten wir sie auch mittels einer Pauschale.</p>\n<p>2. Um welche Kantone geht es? Ich kann Ihnen nicht mehr sagen, welche es sind. Ich kann auch nicht mit jedem der 26 Kantone sprechen. Wir kommen mehrmals im Jahr mit den kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren zusammen; s\u00e4mtliche Justiz- und Polizeidirektoren kommen zusammen. Diese haben, soviel ich in Erinnerung habe, die Durchsetzungshaft ohne Gegenstimme gutgeheissen. Ob zwei, drei Kantone dagegen stimmten, weiss ich nicht, aber ich glaube nicht. Die Massnahme w\u00e4re nie in den Bundesrat und nie in den St\u00e4nderat gekommen, wenn nicht die Kantone diesen Druck ausge\u00fcbt h\u00e4tten. </p>\n<p>Sie, Frau Meier-Schatz, kommen aus der Ostschweiz. Da weiss ich es dann ganz genau: Die Ostschweizer Justiz- und Polizeidirektoren - das habe ich noch in Erinnerung - haben das ausdr\u00fccklich gefordert, und Ihre eigene Kantonsregierung auch.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Christoph","SpeakerLastName":"Blocher","SpeakerFullName":"Blocher Christoph","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":108,"Start":"\/Date(1127821313700)\/","End":"\/Date(1127821417449)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021229)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127821313700+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127821417450+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57605L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57605L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57605L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57605L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57605L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57605","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":494,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Bundesrat Blocher, Sie verweisen immer wieder auf die Kantone. K\u00f6nnen Sie pr\u00e4zisieren, welche Kantone Sie meinen? Wir haben in der GPK ganz klar Aussagen gewisser Kantone geh\u00f6rt, die diese Beugehaft oder Durchsetzungshaft w\u00fcnschen. Das ist in der Tat so. Aber l\u00e4ngst nicht alle w\u00fcnschen sie, weil sich viele der Frage der Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit dieser Forderungen bewusst sind und weil sie wissen, dass sie sehr viel Geld investieren m\u00fcssen, um dieses Gesetz anzuwenden. </p>\n<p>Meine Frage: Welche Kantone sind das? Ist der Bund auch bereit, die Kosten zu \u00fcbernehmen, die mit dieser zus\u00e4tzlichen Norm verbunden sind? Wer befiehlt, der zahlt in der Regel.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Lucrezia","SpeakerLastName":"Meier-Schatz","SpeakerFullName":"Meier-Schatz Lucrezia","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":17,"CantonName":"St. Gallen","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":107,"Start":"\/Date(1127821267607)\/","End":"\/Date(1127821313700)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021228)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127821267607+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127821313700+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57606L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57606L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57606L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57606L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57606L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57606","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":21,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Zu Ihrer ersten Frage: Ich kann Ihnen schon nochmals sagen, dass der Bundesrat diesen Antrag nicht eingebracht hat und dass er der Meinung ist, man k\u00f6nnte auf die Durchsetzungshaft verzichten. </p>\n<p>Warum ist sie hier drin, warum hat sie der St\u00e4nderat eingebracht? Weil die Kantone sie wollen! Sie sehen, dass es hier verschiedene Interessen gibt: Die Kantone - und niemand sonst - haben diese Durchsetzungshaft gefordert, darum habe ich sie auf Wunsch der Kantone damals auch im Bundesrat eingebracht, aber der Bundesrat hat sie abgelehnt.</p>\n<p>Warum wollen die Kantone diese Durchsetzungshaft? Weil, wie sie sagen, sie mit den jetzigen Bestimmungen nicht mehr durchk\u00e4men. Wenn sie dieses Instrument nicht h\u00e4tten, gehe es nicht.</p>\n<p>Zur zweiten Frage: Wie viel kostet das die Kantone? Da m\u00fcssen Sie Ihre eigene Regierung fragen; sie geh\u00f6rt auch zu jenen, die der Meinung sind, sie sollten dieses Instrument haben. Ob das Mehrkosten gibt, weil sie heute - und das ist meines Erachtens nicht ganz in Ordnung - die Durchsetzungshaft in Form der Ausschaffungshaft durchf\u00fchren, m\u00fcssen Sie sie fragen. Wir zwingen niemanden, sie durchzuf\u00fchren. Die Kantone haben nachher dieses Mittel; sie haben es gefordert, und nachdem es der Bundesrat nicht eingebracht hat, haben sie im St\u00e4nderat darauf hingewirkt, dass sie es haben. Die St\u00e4nder\u00e4te haben - ich war ja dabei - mit den Kantonen die entsprechenden Hearings durchgef\u00fchrt und sich davon \u00fcberzeugen lassen, wie die Mehrheit Ihrer Kommission \u00fcbrigens auch.</p>\n<p>Ich kann es Ihnen nicht klarer sagen; ich habe keine bessere Antwort als diese.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Christoph","SpeakerLastName":"Blocher","SpeakerFullName":"Blocher Christoph","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":106,"Start":"\/Date(1127821162874)\/","End":"\/Date(1127821267607)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021227)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127821162873+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127821267607+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57607L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57607L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57607L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57607L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57607L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57607","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":511,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Signor Consigliere federale, le conviene ascoltare la traduzione della lingua di Dante con l'auricolare. Non avevo assolutamente intenzione di intervenire in questo dibattito, perch\u00e9 per una figlia e nipote di emigranti, \u00e8 un dibattito che fa male. Comunque, Signor Consigliere federale, siamo nel campo delle misure amministrative e non nel campo penale. Ciononostante si parla di detenzione. Lei, Signor Consigliere federale, ha detto che non \u00e8 una detenzione, ma \u00e8 comunque una privazione della libert\u00e0. Lo \u00e8 o non lo \u00e8, Signor Consigliere federale? Si raddoppiano i tempi di questa detenzione - la domanda la faccio, aspetti un momento! - e si arriva fino a due anni per gli adulti ed a dodici mesi per i giovani tra i 15 e 18 anni. [PAGE 1209] </p>\n<p>Prima domanda: il Consiglio federale, di queste misure non ne ha voluto sapere. Perch\u00e9 non lo dice pi\u00f9 chiaramente? Perch\u00e9 il Consiglio federale non dice al Parlamento che queste misure non le vuole? Perch\u00e9 non fa il suo dovere di Consiglio federale? <i>(Zwischenruf: Stellen Sie eine Frage!) </i>Seconda domanda - das ist jetzt eine Frage; wenn Sie Italienisch nicht verstehen, nehmen Sie die Kopfh\u00f6rer! <i>(Acclamazioni parziali) </i>-: quanti posti di detenzione dobbiamo creare nei cantoni? Ha gi\u00e0 pensato quanti sono e cosa costeranno ai cantoni?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Chiara","SpeakerLastName":"Simoneschi-Cortesi","SpeakerFullName":"Simoneschi-Cortesi Chiara","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":27,"CantonName":"Tessin","CantonAbbreviation":"TI","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":105,"Start":"\/Date(1127821027782)\/","End":"\/Date(1127821162874)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"IT","Modified":"\/Date(1774878021225)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127821027783+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127821162873+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57608L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57608L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57608L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57608L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57608L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57608","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":21,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wenn ich jemandem die Freiheit raube, dann ist das rechtswidrig, und ich werde bestraft bzw. komme ins Gef\u00e4ngnis, weil ich ihm Unrecht getan habe. Wenn aber jemand in die Durchsetzungshaft kommt, weil er eine Verpflichtung nicht erf\u00fcllt und es keine andere M\u00f6glichkeit mehr gibt, um diese Verpflichtung durchzusetzen, dann wird ihm die Freiheit entzogen, damit er seinen Pflichten nachkommt; aber sie wird ihm nicht geraubt.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Christoph","SpeakerLastName":"Blocher","SpeakerFullName":"Blocher Christoph","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":104,"Start":"\/Date(1127820997735)\/","End":"\/Date(1127821027782)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021224)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127820997737+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127821027783+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57609L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57609L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57609L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57609L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57609L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57609","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":33,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Bundesrat Blocher, Sie haben juristisch argumentiert und gesagt, Freiheitsberaubung sei etwas, das im Strafgesetz geregelt sei, es gehe um den Freiheitsentzug. Jetzt sagen Sie ganz genau: Was ist aus der Perspektive des Betroffenen der Unterschied: Wird er jetzt seiner Freiheit beraubt, das heisst, wird er bei der Ausschaffungshaft und bei der Beugehaft eingesperrt, oder wird er nicht eingesperrt?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"C\u00e9cile","SpeakerLastName":"B\u00fchlmann","SpeakerFullName":"B\u00fchlmann C\u00e9cile","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":103,"Start":"\/Date(1127820963111)\/","End":"\/Date(1127820997735)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021222)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127820963110+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127820997737+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57610L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57610L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57610L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57610L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57610L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57610","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":21,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Der Bundesrat hat die Durchsetzungshaft nicht eingebracht; es war der St\u00e4nderat, der sie eingebracht hat. Ich hatte sie dem Bundesrat aber damals empfohlen. Allerdings hat der Bundesrat im Falle des Nothilfeentzuges eine andere Form gew\u00e4hlt. Sie haben sie gestern abgelehnt. Gem\u00e4ss Bundesrat sollte Nothilfe nicht einfach ohne jegliche Mitwirkung gew\u00e4hrt werden. Es ist richtig, dass das Bundesgericht auch bei den Verhandlungen \u00fcber den entsprechenden Entscheid auf diese Haftmittel hingewiesen hat, zum Beispiel auf eine Durchsetzungshaft. Sie m\u00fcssen jetzt entscheiden, was Sie wollen.</p>\n<p>Es ist hier gesagt und von mehreren daran Anstoss genommen worden, dass ich darauf hingewiesen habe - und ich tue das hier ausdr\u00fccklich nochmals -, dass f\u00fcr diese Haftformen keine Strafgef\u00e4ngnisse vorgesehen sind. Ich bitte Sie, keine Vermischung vorzunehmen. Es ist ein wesentlicher Unterschied zwischen einer Haft in einem Strafgef\u00e4ngnis, einer Ausschaffungshaft, einer Vorbereitungshaft oder, wenn Sie sie beschliessen, der Durchsetzungshaft. Es ist keine Freiheitsberaubung. Freiheitsberaubung, Frau Hubmann, ist ein Straftatbestand. Wenn Ihre Nomenklatur richtig w\u00e4re, m\u00fcssten Sie jeden, der das tut, einsperren. Aber es ist ein rechtm\u00e4ssiger Freiheitsentzug, wie wir ihn f\u00fcr schwierige F\u00e4lle immer haben. Das ist ein Unterschied. Ich bitte Sie, vor allem im Strafrecht genau zu sein.</p>\n<p>Nun zu Ihrer Formulierung. Es ist auf die Kinderkonvention hingewiesen worden. Es ist darauf hingewiesen worden, dass es doch nicht in Ordnung sei, dass man Kinder in diese Durchsetzungshaft nehme. Ich muss Ihnen sagen: Unter 15 Jahren darf gar niemand in eine solche Durchsetzungshaft genommen werden. Das steht in Ihrem Gesetzestext. Es geht um 15- bis 18-J\u00e4hrige. F\u00fcr sie gibt es eine reduzierte M\u00f6glichkeit, und \u00fcber 18-J\u00e4hrige sind Gefangene. Ein Verstoss gegen die Kinderkonvention ist also gar nicht m\u00f6glich. Selbstverst\u00e4ndlich werden diese Konventionen eingehalten.</p>\n<p>Nun zur Frage, die Sie, Frau Hubmann, aufgeworfen haben, es gebe einen Entwurf zu einer Richtlinie der EU-Kommission, um diese Fristen innerhalb der EU zu vereinheitlichen, zu harmonisieren, und zwar bei einer Dauer von sechs Monaten. Ich muss Ihnen sagen: Kaum ist die Regelung erlassen worden, haben die L\u00e4nder - ich weiss es vor allem von Holland und Deutschland - aufbegehrt. Deutschland mit einem nicht sehr b\u00fcrgerlichen Herrn Otto Schily - nicht wahr, Herr Schily ist ja nicht besonders b\u00fcrgerlich - hat unverz\u00fcglich gesagt, es komme nicht infrage, dass man auf sechs Monate gehe, da k\u00f6nne Deutschland nie zustimmen. Und man wird das auch nicht durchbringen, denn da gibt es eine Kommission, die theoretisch argumentiert, \"kurz w\u00e4re besser\", und es gibt die L\u00e4nder, die das durchzuf\u00fchren haben und die anderer Meinung sind.</p>\n<p>Nun zum Begriff der Durchsetzungshaft bzw. Mitwirkungshaft: Es ist eine Form von Beugehaft, aber wenn Sie \"Beugehaft\" schreiben, ist Folgendes zu sagen: Nicht jede Beugehaft ist eine Durchsetzungs- bzw. eine Mitwirkungshaft. Es ist ja v\u00f6llig widersinnig, hier eine Haftform als Titel zu nehmen. Es gibt noch ganz andere Formen von Beugehaft, auch im heutigen Recht, zum Beispiel die Beugehaft - die Sie auch nicht Beugehaft nennen - im Fall von Zeugen, die sich weigern, Auskunft zu geben. Das haben Sie heute alles schon im Rechtsleben. Es k\u00e4me niemandem in den Sinn, dort einen Titel \"Beugehaft\" zu machen. Wenn Sie also diese Durchsetzungshaft einf\u00fchren, bleiben Sie bei dem Titel \"Mitwirkungshaft\" oder \"Durchsetzungshaft\" - Mitwirkungshaft ist noch genauer als Durchsetzungshaft, weil es hier ja nur um die Mitwirkung geht. </p>\n<p>Wenn man das einf\u00fchrt, sollte man also bei diesem Konzept bleiben. Der Bundesrat hat diese Durchsetzungshaft nicht hineingenommen. Er ist auch der Meinung, die Kantone k\u00f6nnten diese Probleme \u00fcber die Ausschaffungshaft l\u00f6sen. Da muss ich davor warnen: Die Bundesgerichtsentscheide lauten heute anders.</p>\n<p>Frau Meier-Schatz hat dann einen Antrag gestellt: Sie m\u00f6chte das bei der Zwecksetzung neu formulieren. Wir sind der Meinung, dass die Zwecksetzungen heute klar gegeben sind. Das gilt auch f\u00fcr die Ausschaffungshaft, es ist ja vor allem auf die Ausschaffungshaft gem\u00fcnzt.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Christoph","SpeakerLastName":"Blocher","SpeakerFullName":"Blocher Christoph","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":102,"Start":"\/Date(1127820674833)\/","End":"\/Date(1127820963111)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021221)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127820674833+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127820963110+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57611L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57611L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57611L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57611L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57611L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57611","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":797,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich rede nicht von Sozialhilfe, sondern von der Nothilfe.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Walter","SpeakerLastName":"Donz\u00e9","SpeakerFullName":"Donz\u00e9 Walter","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"EVP/EDU Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"E","SortOrder":101,"Start":"\/Date(1127820668161)\/","End":"\/Date(1127820674833)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021218)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127820668160+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127820674833+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57612L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57612L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57612L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57612L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57612L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57612","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":494,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Donz\u00e9, Sie sprechen von \"Durchsetzungshaft\" und nicht von \"Beugehaft\". Sind Sie sich bewusst, dass auch das Bundesgericht von \"Beugehaft\" gesprochen hat? Sie machen jetzt den Konnex mit der Sozialhilfe. Sie wissen, dass die Sozialhilfe so eingeschr\u00e4nkt ist, dass das 500 Franken pro Monat bedeuten w\u00fcrde. K\u00f6nnen Sie sagen, wie teuer die Durchsetzungshaft pro Tag zu stehen kommt? Das sind ebenfalls 500 Franken. Sind Sie sich dieses Verh\u00e4ltnisses bewusst?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Lucrezia","SpeakerLastName":"Meier-Schatz","SpeakerFullName":"Meier-Schatz Lucrezia","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":17,"CantonName":"St. Gallen","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":100,"Start":"\/Date(1127820633068)\/","End":"\/Date(1127820668161)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021216)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127820633067+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127820668160+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57613L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57613L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57613L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57613L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57613L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57613","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":797,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Es geht um Leute, die einen rechtm\u00e4ssigen Entscheid erhalten haben, denen eine Frist gesetzt wurde, um unser Land zu verlassen, und die das nicht tun. Der Begriff \"Beugehaft\" ist definitiv falsch und entspricht auch nicht der Absicht des Gesetzgebers. Der Begriff [PAGE 1208] \"Durchsetzungshaft\" tut dies sehr wohl, weil wir hier dem Recht zum Durchbruch verhelfen. \"Durchsetzungshaft\" ist richtig und entspricht auch dem Sinne des Gesetzes.</p>\n<p>Ich m\u00f6chte Sie auf einen Zusammenhang aufmerksam machen: Wir haben gestern bei Artikel 83a des Asylgesetzes dem Antrag der Minderheit Lustenberger nicht zugestimmt; wir haben die Nothilfe nicht eingeschr\u00e4nkt. Solange diese nicht eingeschr\u00e4nkt ist, brauchen wir die Artikel 13g und 13h. Ich betone: Sie kommen nur zur Anwendung, wenn jemand, der unser Land verlassen m\u00fcsste und das nicht getan hat, aufgrund seines pers\u00f6nlichen Verhaltens den Vollzug eines Rechtsentscheides verhindert und sofern die Anordnung der Ausschaffungshaft nicht zul\u00e4ssig ist oder eine andere, mildere Massnahme nicht zum Ziel f\u00fchrt. Es geht also nicht darum, die Leute hart anzufassen, sondern wenn alle Mittel milderer Art nicht zum Ziel gef\u00fchrt haben, m\u00fcssen wir deshalb diese Durchsetzungshaft haben.</p>\n<p>Sollte der St\u00e4nderat einen Antrag wie denjenigen der Minderheit Lustenberger aufnehmen und die Nothilfe einschr\u00e4nken, dann k\u00f6nnte man \u00fcber die Streichung der Artikel 13g und 13h im Sinne von Frau Meier-Schatz sprechen. Die EVP/EDU-Fraktion ist aber der Meinung, dass wir den richtigen Weg beschritten haben. Wir haben die Nothilfe nicht eingeschr\u00e4nkt.</p>\n<p>Deshalb stimmen wir hier der Fassung des St\u00e4nderates zu.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Walter","SpeakerLastName":"Donz\u00e9","SpeakerFullName":"Donz\u00e9 Walter","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"EVP/EDU Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"E","SortOrder":99,"Start":"\/Date(1127820466023)\/","End":"\/Date(1127820633068)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021215)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127820466023+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127820633067+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57614L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57614L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57614L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57614L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57614L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57614","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":363,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wir schaffen hier ein Gesetz, wir wenden es noch nicht an. Wir k\u00f6nnen ein Gesetz schaffen, das der Vernunft und unserer Tradition entspricht, n\u00e4mlich auch grossz\u00fcgig und vern\u00fcnftig zu sein mit den Menschen, die hier in der Schweiz sind und die sich keines Verbrechens schuldig machen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Ruth-Gaby","SpeakerLastName":"Vermot-Mangold","SpeakerFullName":"Vermot-Mangold Ruth-Gaby","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":98,"Start":"\/Date(1127820441758)\/","End":"\/Date(1127820466023)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021214)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127820441757+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127820466023+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57615L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57615L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57615L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57615L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57615L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57615","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":820,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Frau Vermot, warum wehren Sie sich gegen die ordnungsgem\u00e4sse Anwendung unserer Gesetzgebung?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Ernst","SpeakerLastName":"Schibli","SpeakerFullName":"Schibli Ernst","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":97,"Start":"\/Date(1127820427211)\/","End":"\/Date(1127820441758)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021212)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127820427210+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127820441757+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57616L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57616L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57616L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57616L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57616L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57616","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":363,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Es geht in Artikel 13a Anag und in Artikel 72 des Ausl\u00e4ndergesetzes - wir behandeln ja jetzt die beiden zusammen - um den Wunsch des St\u00e4nderates, die Haftdauer von 3 auf 6 Monate zu verl\u00e4ngern. Wir befinden uns im Kapitel \"Vorbereitungshaft\". Ich will am Einleitungssatz des geltenden Rechtes festhalten, der f\u00fcr die Vorbereitungshaft 3 Monate vorsieht. Ich lehne es - zusammen mit einer starken Minderheit - ab, dass die Haftdauer auf 6 Monate verdoppelt wird.</p>\n<p>Wir haben es hier mit einem der unsinnigsten Pakete zu tun. Es geht von der kurzfristigen Festhaltung w\u00e4hrend 3 Tagen \u00fcber die Vorbereitungshaft von 6 Monaten Dauer - wenn es nach dem St\u00e4nderat und der SPK-Mehrheit geht - und die Ausschaffungshaft, die nach dem erstinstanzlichen Weg oder nach einem Ausweisungsentscheid zur Sicherstellung des Vollzuges von 3 Monaten auf 15 Monate verl\u00e4ngert werden kann, bis zur Beuge- oder Durchsetzungshaft, die dann insgesamt, alles inbegriffen, 24 Monate dauern kann. Minderj\u00e4hrige - ich sage: Minderj\u00e4hrige; nach der Konvention \u00fcber die Kinderrechte sind Menschen bis zum Alter von 18 Jahren Minderj\u00e4hrige - kann man 12 Monate lang einschliessen.</p>\n<p>Ich zitiere hier Artikel 37 der Kinderrechtskonvention, denn dass man Kinder, Jugendliche, also Minderj\u00e4hrige, 12 Monate lang einschliessen kann, ist schlicht ein Skandal. Was kann ein Jugendlicher in diesen 12 Monaten tun? Was kann man ihm anstelle einer Einschliessung anbieten? </p>\n<p>Gem\u00e4ss Artikel 37 Buchstaben b und c der Kinderrechtskonvention stellen die Vertragsstaaten sicher: \"b. dass keinem Kind die Freiheit rechtswidrig oder willk\u00fcrlich entzogen wird. Festnahme, Freiheitsentziehung oder Freiheitsstrafe darf bei einem Kind im Einklang mit dem Gesetz nur als letztes Mittel und f\u00fcr die k\u00fcrzeste angemessene Zeit angewendet werden; c. dass jedes Kind, dem die Freiheit entzogen ist, menschlich und mit Achtung vor der dem Menschen innewohnenden W\u00fcrde und unter Ber\u00fccksichtigung der Bed\u00fcrfnisse von Personen seines Alters behandelt wird. Insbesondere ist jedes Kind, dem die Freiheit entzogen ist, von Erwachsenen zu trennen, sofern nicht ein anderes Vorgehen als dem Wohl des Kindes dienlich erachtet wird ....\"</p>\n<p>Ist das in jedem Gef\u00e4ngnis der Schweiz m\u00f6glich? Kann man Erwachsene von Kindern trennen? Das glaube ich nicht. Ich denke, dass diese Einschliessung von 12 Monaten f\u00fcr Kinder durch die Kinderrechtskonvention absolut verurteilt wird.</p>\n<p>Ich komme noch auf den Richtlinienentwurf der EU zu sprechen. Diese Richtlinie wird zur Schengener Besitzstanderweiterung geh\u00f6ren und deshalb f\u00fcr die Schweiz einmal bindend sein. Die EU-Kommission schl\u00e4gt in Artikel 14 Ziffer 3 dieser Richtlinie eine Haftdauer von maximal 6 Monaten vor. Wir wollen dann bei der Frage der Beugehaft diese Haftdauer von maximal 6 Monaten auf 24 Monate erh\u00f6hen, also auf zwei Jahre. Die EU-Kommission sieht auch keine Beugehaft vor, Priorit\u00e4t hat die freiwillige Ausreise mit Unterst\u00fctzung, was auch sinnvoller ist.</p>\n<p>Dass mit diesen horrend hohen Strafen \u00fcbers Ziel hinausgeschossen wird, ergibt sich auch aus der Evaluation der Zwangsmassnahme durch die Parlamentarische Verwaltungskontrollstelle vom 15. M\u00e4rz 2005. Hier steht in der Zusammenfassung: \"In den untersuchten Kantonen bleiben rund 60 bis 80 Prozent der Inhaftierten weniger lang als einen Monat in Haft.\" Der Anteil der Personen, die l\u00e4nger als 6 Monate inhaftiert sind, ist sehr gering und \u00fcberschreitet in keinem Kanton die 4-Prozent-Marke. Die durchschnittlichen kantonalen Mittelwerte der Haftdauer betragen zwischen 20 und 47 Tage. Die unter 4 Tage dauernden Kurzhaften - also diese ganz kurzen Haften - sind in den einzelnen Kantonen sehr zahlreich. Diese werden von den kantonalen Gerichtsbeh\u00f6rden wegen der 96-Stunden-Frist zur Haft\u00fcberpr\u00fcfung meist nicht nach dem Haftgrund \u00fcberpr\u00fcft, und hier ist die Rechtm\u00e4ssigkeit eben auch infrage gestellt. Die Rechtm\u00e4ssigkeit und die Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit werden auch von NGO, von internationalen Organisationen sehr infrage gestellt.</p>\n<p>Es gibt verschiedene interessante Stellen zu zitieren. Ich habe vorhin den EU-Richtlinienentwurf zitiert, um zu zeigen, [PAGE 1196] wie unsinnig diese verschiedenen Haftdauern, die bis zu 24 Monate gehen k\u00f6nnen, eben auch sind.</p>\n<p>Ich bitte Sie, nun wenigstens hier - das k\u00f6nnten wir doch machen - diese Vorbereitungshaft nicht von 3 auf 6 Monate zu erh\u00f6hen, sondern sie bei 3 Monaten zu belassen. Das w\u00e4re eine vern\u00fcnftige Regelung, und ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass wir auch hier vern\u00fcnftige Entscheide f\u00e4llen k\u00f6nnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Ruth-Gaby","SpeakerLastName":"Vermot-Mangold","SpeakerFullName":"Vermot-Mangold Ruth-Gaby","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":48,"Start":"\/Date(1127813528909)\/","End":"\/Date(1127813926998)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021124)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127813528910+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127813926997+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57617L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57617L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57617L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57617L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57617L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57617","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":435,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote</i></p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit .... 108 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit .... 67 Stimmen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 1 Art. 6a Abs. 2</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p>Festhalten (siehe Art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 6a al. 2</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p>Maintenir (voir art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 1 Art. 13a </b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p><i>Einleitung, Bst. a</i></p>\n<p>Festhalten</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 13a</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p><i>Introduction, let. a</i></p>\n<p>Maintenir</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerLastName":"Meyer","SpeakerFullName":"Meyer Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":47,"Start":"\/Date(1127813441597)\/","End":"\/Date(1127813528909)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774878021120)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127813441597+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127813528910+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57618L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57618L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57618L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57618L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57618L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57618","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1145,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>La minorit\u00e9 propose de supprimer les dispositions permettant l'interpellation d'un \u00e9tranger d\u00e9pourvu d'une autorisation de s\u00e9jour ou d'\u00e9tablissement, notamment en vue de lui notifier une d\u00e9cision relative \u00e0 son statut. Ces dispositions posent entre autres le probl\u00e8me du contr\u00f4le de la d\u00e9tention par un juge, ce qui ne peut \u00eatre fait que sur demande et a posteriori, c'est-\u00e0-dire pr\u00e9cis\u00e9ment quand le mal est fait. Le contr\u00f4le ult\u00e9rieur peut contrevenir aux dispositions de l'article 31 alin\u00e9a 4 de notre Constitution et de l'article 5 alin\u00e9a 4 de la Convention europ\u00e9enne des droits de l'homme.</p>\n<p>S'agissant de ces adaptations de la loi f\u00e9d\u00e9rale sur le s\u00e9jour et l'\u00e9tablissement des \u00e9trangers (LSEE), il convient de rappeler que tant que la loi sur les \u00e9trangers ne sera pas entr\u00e9e en vigueur - ce qui peut prendre encore un certain temps -, la LSEE fera r\u00e9f\u00e9rence. Il convient donc d'y inclure les adaptations que nous d\u00e9battons.</p>\n<p>La commission a repouss\u00e9 la proposition d\u00e9fendue par la minorit\u00e9, par 16 voix contre 8, et vous invite \u00e0 en faire de m\u00eame.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Yvan","SpeakerLastName":"Perrin","SpeakerFullName":"Perrin Yvan","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":24,"CantonName":"Neuenburg","CantonAbbreviation":"NE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":46,"Start":"\/Date(1127813378036)\/","End":"\/Date(1127813441597)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021119)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127813378037+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127813441597+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57619L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57619L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57619L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57619L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57619L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57619","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1141,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ihre Frage ist suggestiv. Wenn Sie die Buchstaben a und b lesen, werden Sie sehen, dass es hier um sehr eingeschr\u00e4nkte Tatbest\u00e4nde geht, die von der Definition her in der Regel f\u00fcr Leute im Asylverfahren gar nicht zutreffen. Wenn Sie lesen: \"Zur Er\u00f6ffnung einer Verf\u00fcgung im Zusammenhang mit ihrem Aufenthaltsstatus\", wissen Sie ja selber genau - ich traue Ihnen diese Kenntnis zu -, dass Personen im Asylbereich eben doch einen Aufenthaltsstatus haben: einen [PAGE 1195] provisorischen, Herr Vischer, nicht eine Niederlassungs- und nicht eine Jahresbewilligung. Und Sie sehen bei Buchstabe b, dass es hier um die Feststellung der Identit\u00e4t oder der Staatsangeh\u00f6rigkeit geht, die ja im Rahmen der Befragung eines Asylverfahrens ebenfalls festgelegt werden muss.</p>\n<p>Ihre Frage zielt also v\u00f6llig daneben, und ich glaube, Sie haben etwas gefragt, was Sie ohnehin schon wissen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Philipp","SpeakerLastName":"M\u00fcller","SpeakerFullName":"M\u00fcller Philipp","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":45,"Start":"\/Date(1127813309052)\/","End":"\/Date(1127813378036)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021118)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127813309053+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127813378037+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57620L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57620L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57620L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57620L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57620L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57620","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1110,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr M\u00fcller, dann geben Sie mir Recht? Sind Sie der Meinung, dass damit auch jene Leute gemeint sind und in Haft kommen k\u00f6nnen, die zwar \u00fcber eine legalisierte Aufenthaltsbewilligung verf\u00fcgen, z. B. qua Asylverfahren, nicht aber \u00fcber eine Bewilligung B?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Daniel","SpeakerLastName":"Vischer","SpeakerFullName":"Vischer Daniel","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":44,"Start":"\/Date(1127813285678)\/","End":"\/Date(1127813309052)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021116)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127813285677+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127813309053+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57621L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57621L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57621L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57621L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57621L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57621","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1141,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich m\u00f6chte nur die Frage beantworten, die Herr Vischer an mich gerichtet hat, \u00fcber die Bestimmung, was denn hier mit Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung gemeint ist. Es ist klar: Wir sprechen hier vom Ausl\u00e4nderrecht. Wer eine Niederlassungsbewilligung (Ausweis C) oder eine Aufenthaltsbewilligung (Ausweis B) hat, ist gemeint. </p>\n<p>Ich bitte Sie aber zu beachten, Herr Vischer, dass es heisst, dass jene Personen gemeint und betroffen sind, welche eine Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung nicht besitzen. Das sind alle Menschen, die im Asylbereich illegal hier sind, schlichtweg all jene, denen kein legalisierter Daueraufenthalt in der Schweiz zukommt. Dass diese Bestimmung gedeckt ist, ergibt sich aus Artikel 5 Absatz 1 Literae b und f EMRK.</p>\n<p>Haben Sie noch eine Frage, Herr Vischer? Ich sehe, dass Sie sich positioniert haben.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Philipp","SpeakerLastName":"M\u00fcller","SpeakerFullName":"M\u00fcller Philipp","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":43,"Start":"\/Date(1127813206257)\/","End":"\/Date(1127813285678)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021115)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127813206257+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127813285677+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57622L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57622L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57622L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57622L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57622L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57622","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":21,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Frau Meier-Schatz, ich habe zu Artikel 3a gesprochen. Sie reden jedoch von s\u00e4mtlichen Haftarten. Artikel 3a behandelt nicht die Ausschaffungshaft, aber ich werde dann an der entsprechenden Stelle dazu sprechen. Hier geht es nicht um die Ausschaffungshaft, hier geht es um die Haft, welche maximal drei Tage dauert. Ich werde auf Ihre Fragen dann aber selbstverst\u00e4ndlich gerne eingehen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Christoph","SpeakerLastName":"Blocher","SpeakerFullName":"Blocher Christoph","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":42,"Start":"\/Date(1127813176163)\/","End":"\/Date(1127813206257)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021113)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127813176163+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127813206257+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57623L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57623L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57623L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57623L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57623L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57623","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":494,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Bundesrat, ich m\u00f6chte Sie fragen, weshalb Sie Sinn und Zweck dieses Artikels denn nicht ge\u00e4ndert haben. Sie wissen genau, dass die Ausschaffungshaft eine andere Zweckbestimmung hat. Sie dient ausschliesslich dem Wegweisungsvollzug und hat nicht den Charakter einer Beugehaft. Wir haben dementsprechend auch im Rahmen dieser ganzen Diskussion beantragt, diesen Artikel - zusammen mit den Artikeln 13g und 13h - zur\u00fcckzuweisen, damit die Zweckbestimmung korrekt ist. Weshalb haben Sie das in der Kommission nicht gemacht?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Lucrezia","SpeakerLastName":"Meier-Schatz","SpeakerFullName":"Meier-Schatz Lucrezia","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":17,"CantonName":"St. Gallen","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":41,"Start":"\/Date(1127813135242)\/","End":"\/Date(1127813176163)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021112)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127813135243+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127813176163+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57624L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57624L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57624L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57624L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57624L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57624","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":21,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wir sind jetzt beim Anag. Ich mache Sie darauf aufmerksam: Jetzt geht es nicht nur um abgewiesene Asylsuchende, sondern  generell um Ausl\u00e4nder, welche ohne Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligung hier sind. F\u00fcr diese F\u00e4lle sind diese Massnahmen hier vorgesehen. Es sind dringend notwendige Massnahmen, zu denen die Kantone meines Erachtens sehr glaubw\u00fcrdig geltend gemacht haben, dass sie in den schwierigen F\u00e4llen ohne sie nicht mehr durchkommen. Das Ganze haben wir selbstverst\u00e4ndlich pr\u00fcfen lassen, sowohl auf die Menschenrechtskompatibilit\u00e4t wie auch auf die Verfassungskompatibilit\u00e4t. </p>\n<p>Wir k\u00f6nnen Ihnen das ohne Bedenken vorschlagen und bitten Sie, die Mehrheit Ihrer Kommission zu unterst\u00fctzen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Christoph","SpeakerLastName":"Blocher","SpeakerFullName":"Blocher Christoph","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":40,"Start":"\/Date(1127813076477)\/","End":"\/Date(1127813135242)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021111)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127813076477+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127813135243+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57625L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57625L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57625L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57625L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57625L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57625","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1122,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die FDP-Fraktion beantragt Ihnen, den Minderheitsantrag abzulehnen. So hat es auch die SPK mit 16 zu 8 Stimmen getan.</p>\n<p>Wir sind der Auffassung, dass diese Bestimmung EMRK-konform ist. Wenn Herr Kollege Vischer vorhin angef\u00fchrt hat, die Haft st\u00fctze sich einzig auf formale Gr\u00fcnde ab, so muss ich ihn hier korrigieren. Sie sehen in den Literae a und b die materiellen Voraussetzungen der Haft. Die formale Voraussetzung ist im Einleitungssatz von Absatz 1 festgeschrieben, aber in Litera a lesen Sie, dass die Haft im Zusammenhang stehen muss mit einer Verf\u00fcgung, und vor allem in Litera b sehen Sie, dass die Haft im Zusammenhang stehen muss mit der Notwendigkeit, die Identit\u00e4t oder Staatsangeh\u00f6rigkeit der betreffenden Person festzustellen, soweit dazu die pers\u00f6nliche Mitwirkung erforderlich ist. Und hier handelt es sich doch um eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit: Wer Asyl beantragt, ist verpflichtet, bei der Feststellung seiner Identit\u00e4t oder Staatsangeh\u00f6rigkeit mitzuwirken. Das ist die Voraussetzung der \u00dcberpr\u00fcfung seines Gesuches, und wer hier nicht freiwillig mitarbeitet, der soll und muss zu diesem Zweck w\u00e4hrend einer kurzen Frist zur\u00fcckbehalten werden.</p>\n<p>In den Abs\u00e4tzen 2 und 3 finden Sie weitere Voraussetzungen, die das ganze Verfahren absichern und unseres Erachtens gen\u00fcgend R\u00fccksicht nehmen auf die Anliegen der betroffenen Person. Am Schluss, in Absatz 5, finden Sie noch eine nachtr\u00e4gliche richterliche \u00dcberpr\u00fcfung, welche zum Beispiel unter bestimmten Voraussetzungen und nach den \u00fcblichen Schadenersatzvoraussetzungen auch Schadenersatzforderungen zur Folge haben k\u00f6nnte. Wir sind der Auffassung, dass diese Haft damit gen\u00fcgend umschrieben ist, dass sie formell und materiell gen\u00fcgend begr\u00fcndet ist und dass gen\u00fcgend R\u00fccksicht genommen wird auf die betroffene Person, dass sie verfassungs- und EMRK-konform ist.</p>\n<p>Wir bitten Sie, die Minderheit abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Kurt","SpeakerLastName":"Fluri","SpeakerFullName":"Fluri Kurt","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":11,"CantonName":"Solothurn","CantonAbbreviation":"SO","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":39,"Start":"\/Date(1127812926542)\/","End":"\/Date(1127813076477)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021109)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127812926543+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127813076477+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57626L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57626L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57626L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57626L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57626L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57626","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":490,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Leuenberger, wir waren damals, als 1956 und 1968 von der Sowjetunion verfolgte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger aus Ungarn und der damaligen Tschechoslowakei in die Schweiz kamen, beide im jugendlichen Alter, und wir k\u00f6nnen uns daran erinnern. Ich bin \u00fcberzeugt, Herr Leuenberger, und Sie k\u00f6nnen auch Leute fragen, die damals gekommen sind, dass diese Fl\u00fcchtlinge hier anst\u00e4ndig und gut behandelt worden sind. Ich bin \u00fcberzeugt, dass damals die Motivation von ganz grossen Gruppen eine andere war als zum Teil jene von Einzelpersonen, die heute kommen. </p>\n<p>Wenn ich hier von \"Kundschaft\" gesprochen habe, habe ich das im Respekt vor den Menschen gesagt. Wir behandeln sie als unsere Kunden, und wir erwarten, dass sie sich auch als Kunden bei uns auff\u00fchren. Das war ein respektvoller Ausdruck, Herr Leuenberger, und kein despektierlicher.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Ruedi","SpeakerLastName":"Lustenberger","SpeakerFullName":"Lustenberger Ruedi","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":38,"Start":"\/Date(1127812839855)\/","End":"\/Date(1127812926542)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021108)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127812839857+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127812926543+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57627L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57627L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57627L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57627L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57627L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57627","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1065,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Lustenberger, Sie haben von \"Kundschaft\" gesprochen, es gebe heute eine andere \"Kundschaft\". Erstens habe ich diesen Ausdruck nicht so gerne. Zweitens: Glauben Sie wirklich, dass die damaligen Fl\u00fcchtlinge aus Ungarn und aus der Tschechoslowakei gem\u00e4ss unserem heutigen Asylgesetz noch in der Schweiz aufgenommen w\u00fcrden? Ich glaube es nicht. Viele Ungarn sagen das ebenfalls.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Ueli","SpeakerLastName":"Leuenberger","SpeakerFullName":"Leuenberger Ueli","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":25,"CantonName":"Genf","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":37,"Start":"\/Date(1127812807746)\/","End":"\/Date(1127812839855)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021106)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127812807747+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127812839857+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57628L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57628L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57628L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57628L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57628L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57628","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":490,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Praxis der letzten zehn Jahre hat leider gezeigt, dass die geltenden Bestimmungen nicht mehr ausreichen. Es waren vor allem die Kantone, die zus\u00e4tzliche Versch\u00e4rfungen verlangt oder gew\u00fcnscht haben. Wir haben es eben nicht mehr mit den gleichen Leuten zu tun wie 1956 bzw. 1968, als Verfolgte aus Ungarn und aus der Tschechoslowakei kamen; es ist eine andere \"Kundschaft\".</p>\n<p>Es ist auch etwas schwierig, wenn an diesem Pult gesagt wird, es sei \"EMRK-m\u00e4ssig heikel\" oder es sei \"fragw\u00fcrdig\". Entweder ist eine Bestimmung EMRK-konform, oder sie ist es nicht. Diese Bestimmung, die der Bundesrat und der St\u00e4nderat auf Wunsch der Kantone eingef\u00fcgt haben, ist mit der Europ\u00e4ischen Menschenrechtskonvention kompatibel - Punkt.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Ruedi","SpeakerLastName":"Lustenberger","SpeakerFullName":"Lustenberger Ruedi","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":36,"Start":"\/Date(1127812714216)\/","End":"\/Date(1127812807746)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021105)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127812714217+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127812807747+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57629L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57629L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57629L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57629L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57629L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57629","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1110,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Bei der Bestimmung von Artikel 3a ist zuerst einmal nicht ganz klar, was mit \"Aufenthaltsbewilligung\" \u00fcberhaupt gemeint ist. Ist damit die Aufenthaltsbewilligung im rechtstechnischen Sinn des Ausl\u00e4ndergesetzes gemeint, oder ist damit ein geregelter Aufenthalt gemeint, z. B. im Rahmen des Asylverfahrens? Vom Wortlaut her ist \"Aufenthaltsbewilligung\" im rechtstechnischen Sinn gemeint. Dann w\u00e4re es ja schon sehr unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig, dass all jene, die zwar \u00fcber eine Daseinsberechtigung verf\u00fcgen, nicht aber \u00fcber eine Aufenthaltsbewilligung im rechtstechnischen Sinn, schon zu den m\u00f6glichen Adressaten dieser Haftbestimmung z\u00e4hlen. Ich bitte den Kommissionssprecher, diese Frage zu kl\u00e4ren.</p>\n<p>Was ist das f\u00fcr eine Haft? Es ist eigentlich eine Administrativhaft, die rein auf Formalien abstellt, ohne dass die zu \u00fcberpr\u00fcfende Person irgendeinen Anlass zu ihrer Festnahme gegeben h\u00e4tte. Das heisst, es wird auf ein rein formales Kriterium abgestellt: Besitz oder Nichtbesitz einer bestimmten Bewilligung. Verf\u00fcgt eine Person nicht \u00fcber eine dieser beiden Bewilligungen, ist sie von vornherein Adressatin dieser Haftbestimmung und kann drei Tage in Haft genommen werden. Ich halte diese Verkn\u00fcpfung f\u00fcr rechtsstaatlich fragw\u00fcrdig. Es ist auch fraglich, ob eine solche Haft \u00fcberhaupt EMRK-konform ist, weil die EMRK keine administrative \u00dcberpr\u00fcfungshaft in diesem Sinne kennt, die einfach \u00fcber eine Person verh\u00e4ngt wird, ohne dass ihr irgendeine verwerfliche Handlung vorgeworfen wird.</p>\n<p>Das Entscheidende ist ja gerade dies: Dieser Person wird nichts vorgeworfen, sondern sie hat einfach nicht den verlangten Ausweis - Niederlassungsausweis oder Aufenthaltsbewilligung -, und schon das erm\u00f6glicht es, sie ohne weitere Begr\u00fcndung f\u00fcr drei Tage in Haft zu nehmen. Vor diesem Hintergrund halte ich diese Haftbestimmung letztlich f\u00fcr nicht mehr verh\u00e4ltnism\u00e4ssig und in der Tendenz auch f\u00fcr schikan\u00f6s. Vor allem aber halte ich sie f\u00fcr unn\u00f6tig, denn man braucht f\u00fcr eine solche \u00dcberpr\u00fcfung nicht im Ernst eine dreit\u00e4gige Haft.</p>\n<p>In diesem Sinne ersuche ich Sie, diesen zus\u00e4tzlichen Hafttatbestand, der auch rechtsstaatlich fragw\u00fcrdig ist, abzulehnen. Es stimmt, dass das nicht der grosse Haftdiskurs unter dem Titel Beugehaft ist, aber es ist ein Bestandteil einer [PAGE 1194] neuen - wie soll ich sagen? - Miniversch\u00e4rfung, die dem Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeitsprinzip nicht mehr entspricht.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Daniel","SpeakerLastName":"Vischer","SpeakerFullName":"Vischer Daniel","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":35,"Start":"\/Date(1127812511906)\/","End":"\/Date(1127812714216)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021104)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127812511907+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127812714217+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57630L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57630L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57630L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57630L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57630L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57630","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":435,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Le groupe UDC communique qu'il soutient la proposition de la majorit\u00e9.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerLastName":"Meyer","SpeakerFullName":"Meyer Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":34,"Start":"\/Date(1127812497860)\/","End":"\/Date(1127812511906)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021102)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127812497860+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127812511907+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57631L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57631L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57631L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57631L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57631L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57631","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":350,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>L'article 3a LSEE dont nous discutons maintenant est une des nombreuses nouveaut\u00e9s introduites par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral apr\u00e8s notre premier d\u00e9bat. Cet article a pour but de permettre la d\u00e9tention jusqu'\u00e0 trois jours de requ\u00e9rants ou requ\u00e9rantes d'asile, afin de leur notifier une d\u00e9cision relative \u00e0 leur statut de s\u00e9jour ou d'\u00e9tablir et de contr\u00f4ler leur identit\u00e9 ou leur nationalit\u00e9.</p>\n<p>Le groupe socialiste propose de biffer cette disposition. En effet, cette mesure appartient au train de mesures propos\u00e9es par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral en vue d'un durcissement des mesures de contrainte envers le requ\u00e9rant d'asile. A ce sujet, le groupe socialiste aimerait souligner l'inefficacit\u00e9 de ces dispositions, prouv\u00e9e par le rapport sur les mesures de contrainte de la Commission de gestion de notre conseil. Ce rapport a tr\u00e8s clairement d\u00e9montr\u00e9 qu'au lieu de vider de toute sa substance notre droit d'asile en proposant des mesures injustes et inefficaces, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral ferait mieux de travailler \u00e0 la bonne application du droit actuel, en multipliant par exemple les accords de r\u00e9admission.</p>\n<p>De plus, la proposition d'enfermer des personnes durant trois jours sans que celles-ci aient commis un d\u00e9lit ou un crime, risque d'\u00eatre - Monsieur Fluri, je vous prie de bien vouloir m'\u00e9couter, je dis: \"risque d'\u00eatre\", je n'affirme pas tout \u00e0 fait - contraire \u00e0 l'article 5 alin\u00e9a 4 CEDH et \u00e0 l'article 31 alin\u00e9a 4 de la Constitution qui garantissent le droit \u00e0 tout moment de la d\u00e9tention de saisir un tribunal qui statuera sur la l\u00e9galit\u00e9 de la d\u00e9tention. Or, \u00e0 l'article 3a LSEE, ce contr\u00f4le de la d\u00e9cision n'est possible qu'a posteriori. Pour nous, c'est une nouvelle fois une violation flagrante des droits des requ\u00e9rants et requ\u00e9rantes d'asile. Un Etat de droit comme le n\u00f4tre ne peut pas se permettre de faire fi des lois qui le fondent, d'autant plus qu'il s'attaque ici \u00e0 des personnes en position de faiblesse qui tentent de venir trouver refuge en Suisse, fuyant parfois des situations dramatiques. Se retrouver en prison comme de vulgaires criminels ne peut qu'accentuer leur sentiment de mal-\u00eatre et de d\u00e9sespoir.</p>\n<p>Rappelons ici que toute personne ne pouvant pr\u00e9senter ses papiers d'identit\u00e9 serait susceptible d'\u00eatre envoy\u00e9e en prison le temps de l'\u00e9tablissement de son identit\u00e9 et de sa nationalit\u00e9. Il n'est pas possible de traiter des personnes de cette mani\u00e8re: c'est nier leur droit \u00e0 une existence digne. Trois jours de prison, vous vous rendez bien compte des cons\u00e9quences que cela peut avoir sur des personnes d\u00e9j\u00e0 fragilis\u00e9es, sur un mineur de 15 ans, sur des personnes ayant peut-\u00eatre d\u00fb fuir d'autres ge\u00f4les!</p>\n<p>Selon la minorit\u00e9 de la commission, que le groupe socialiste soutient, cette disposition devrait \u00eatre purement et simplement biff\u00e9e.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Maria","SpeakerLastName":"Roth-Bernasconi","SpeakerFullName":"Roth-Bernasconi Maria","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":25,"CantonName":"Genf","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":33,"Start":"\/Date(1127812292893)\/","End":"\/Date(1127812497860)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021101)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127812292893+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127812497860+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57632L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57632L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57632L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57632L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57632L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57632","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":33,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wir sind beim Kapitel der Zwangsmassnahmen gem\u00e4ss Anag, und mit Artikel 3a soll eine neue Versch\u00e4rfung eingef\u00fchrt werden. Es ist nicht die zentrale Versch\u00e4rfung - diese folgt weiter hinten, und wir werden dar\u00fcber sprechen -, aber trotzdem ist es ein weiterer Mosaikstein im Bestreben, die Asylsuchenden an die Kandare zu nehmen.</p>\n<p>Es geht darum, dass die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde des Bundes oder des Kantons Personen zur Er\u00f6ffnung einer Verf\u00fcgung im Zusammenhang mit ihrem Aufenthaltsstatus oder zur Feststellung ihrer Identit\u00e4t oder Staatsangeh\u00f6rigkeit festhalten kann, soweit dazu ihre pers\u00f6nliche Mitwirkung erforderlich ist. Es wird also als neues Institut die kurzfristige Festhaltung ins Gesetz eingef\u00fchrt, und zwar dann, wenn der Entscheid er\u00f6ffnet wird.</p>\n<p>Aber das ist gar nicht n\u00f6tig, weil heute bereits Gegen\u00fcberstellungen gemacht werden, um die Identit\u00e4t der Personen feststellen zu k\u00f6nnen. Zudem ist es ausserordentlich heikel, wenn jemandem genau dann die Freiheit genommen wird, wenn die Beschwerdefrist l\u00e4uft. An einer Sitzung einer vorberatenden Kommission wurde dieser Vorschlag schon einmal vorgebracht, und eine Expertenkommission kam zum Schluss, dass das EMRK-m\u00e4ssig sehr heikel sei. Sie hat davon abgeraten, diesen Passus in ein anderes Gesetz einzuf\u00fcgen. Nun bringt ihn Bundesrat Blocher f\u00fcr die Zwangsmassnahmen. </p>\n<p>Ich bitte Sie, dieser weiteren Versch\u00e4rfung nicht zuzustimmen. Sie sehen, es ist ein ganzes Puzzle von Versch\u00e4rfungen, die am Schluss so wirken, dass es f\u00fcr die Leute immer schwieriger wird, ein Verfahren zu erhalten, das ihnen \u00fcberhaupt die M\u00f6glichkeit gibt, sich zu wehren und gerecht behandelt zu werden.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"C\u00e9cile","SpeakerLastName":"B\u00fchlmann","SpeakerFullName":"B\u00fchlmann C\u00e9cile","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":32,"Start":"\/Date(1127812173114)\/","End":"\/Date(1127812292893)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021098)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127812173113+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127812292893+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57633L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57633L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57633L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57633L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57633L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57633","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":435,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Ziff. II Abs. 2</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p>Festhalten (siehe Art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. II al. 2</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p>Maintenir (voir art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. III</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Abs. 1-7, 9</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p><i>Abs. 8</i></p>\n<p>.... von 15 000 Franken .... (siehe Abs. 11 \u00dcbergangsbestimmungen Anag)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Levrat, Beck, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p><i>Abs. 8</i></p>\n<p>Streichen (siehe Art. 44a)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. III</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p><i>Al. 1-7, 9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p><i>Al. 8</i></p>\n<p>.... de 15 000 francs .... (voir al. 11 dispositions transitoires LSEE)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Levrat, Beck, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p><i>Al. 8</i></p>\n<p>Biffer (voir art. 44a)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS] [PAGE 1193] </p>\n<p><b>\u00c4nderung bisherigen Rechts</b></p>\n<p><b>Modification du droit en vigueur</b></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 1 Art. 3a</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(B\u00fchlmann, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 3a</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(B\u00fchlmann, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Biffer</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerLastName":"Meyer","SpeakerFullName":"Meyer Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":31,"Start":"\/Date(1127812090474)\/","End":"\/Date(1127812173114)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774878021097)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127812090473+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127812173113+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57634L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57634L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57634L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57634L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57634L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57634","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":304,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Unser Rat kennt das Institut der Zwischenfrage. Das Gesch\u00e4ftsreglement unseres Rates besagt dazu in Artikel 42: Man kann \"eine kurze und pr\u00e4zise Zwischenfrage stellen; inhaltliche Ausf\u00fchrungen und eine Begr\u00fcndung sind nicht zul\u00e4ssig\". Ich stelle fest, dass das Institut Zwischenfrage in dieser Debatte sehr extensiv gebraucht - ich sage: missbraucht - worden ist. Ich m\u00f6chte Sie auffordern, sich im Sinne der Disziplin des Rates an das Reglement zu halten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"J. Alexander","SpeakerLastName":"Baumann","SpeakerFullName":"Baumann J. 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Diese vom Nationalrat beschlossene \u00c4nderung ist unbefriedigend. Deshalb hat der St\u00e4nderat in Artikel 111 Absatz 2 neu einen Buchstaben e aufgenommen, wonach offensichtlich begr\u00fcndete oder unbegr\u00fcndete Beschwerden die Zustimmung eines zweiten Richters erfordern. Gem\u00e4ss geltendem Recht kann nur bei offensichtlich unbegr\u00fcndeten Beschwerden auf den Schriftenwechsel verzichtet werden. In allen anderen Verfahren ist er zwingend notwendig. Wird dessen Durchf\u00fchrung nur fakultativ vorgesehen, k\u00f6nnen k\u00fcnftig auch andere Beschwerden schneller erledigt werden.</p>\n<p>Der Verzicht auf den Schriftenwechsel soll insbesondere dann m\u00f6glich sein, wenn die Aktenlage keine Fragen offen l\u00e4sst und aufgrund der Akten ein Entscheid gef\u00e4llt werden kann. Neu sollen zudem Entscheide \u00fcber offensichtlich begr\u00fcndete Beschwerden nur noch summarisch begr\u00fcndet werden. Die Kommission hat einen Antrag, der zum geltenden Recht zur\u00fcckkehren wollte - jetzt der Minderheitsantrag -, mit 15 zu 8 Stimmen abgelehnt.</p>\n<p>Die Kommissionsmehrheit bittet Sie, bei den Artikeln 111 und 111a dem St\u00e4nderat zu folgen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Philipp","SpeakerLastName":"M\u00fcller","SpeakerFullName":"M\u00fcller Philipp","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":28,"Start":"\/Date(1127811782947)\/","End":"\/Date(1127811878696)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021093)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127811782947+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127811878697+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57637L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57637L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57637L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57637L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57637L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57637","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1145,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>La minorit\u00e9 de la commission craint que cette nouvelle disposition n'entra\u00eene une diminution des droits des requ\u00e9rants, dont les cons\u00e9quences seront d'autant plus graves que les d\u00e9cisions vaudront pour l'ensemble du \"territoire Dublin\".</p>\n<p>Pour la majorit\u00e9, il s'agit au contraire de tenir compte de la d\u00e9cision de notre assembl\u00e9e, qui reconna\u00eet les comp\u00e9tences du juge unique.</p>\n<p>La commission a soutenu la version du Conseil des Etats, par 15 voix contre 8, et vous recommande de rejeter les propositions de la minorit\u00e9 aux articles 111 et 111a.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Yvan","SpeakerLastName":"Perrin","SpeakerFullName":"Perrin Yvan","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":24,"CantonName":"Neuenburg","CantonAbbreviation":"NE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":27,"Start":"\/Date(1127811745588)\/","End":"\/Date(1127811782947)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021091)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127811745587+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127811782947+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57638L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57638L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57638L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57638L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57638L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57638","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":21,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Dann habe ich mich falsch ausgedr\u00fcckt. \".... bei offensichtlich begr\u00fcndeten oder unbegr\u00fcndeten Beschwerden im Zweiergremium entscheiden soll\", so lautet der urspr\u00fcngliche Antrag, den der St\u00e4nderat jetzt abgewandelt hat. Ich habe vom bundesr\u00e4tlichen Konzept gesprochen, habe Ihnen aber gesagt, dass wir mit dem Konzept, wie es die Mehrheit der Kommission vorschl\u00e4gt, auch leben k\u00f6nnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Christoph","SpeakerLastName":"Blocher","SpeakerFullName":"Blocher Christoph","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":26,"Start":"\/Date(1127811710979)\/","End":"\/Date(1127811745588)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021089)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127811710980+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127811745587+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57639L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57639L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57639L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57639L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57639L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57639","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":334,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Bundesrat Blocher, ich glaube, wir haben den gleichen Text gelesen. Sie haben eben ausgef\u00fchrt, dass der Einzelrichter entscheidet, wenn es klar ist. Wenn es nicht klar ist, muss er einen zweiten Richter [PAGE 1192] beiziehen. Der Gesetzestext sagt aber etwas anderes: \"e. offensichtlich begr\u00fcndete oder unbegr\u00fcndete Beschwerden mit Zustimmung eines zweiten Richters.\" Das heisst, wenn es offensichtlich ist, muss der Richter einen zweiten beiziehen. Haben wir den gleichen Text, oder interpretieren wir diesen Text v\u00f6llig anders? </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Erwin","SpeakerLastName":"Jutzet","SpeakerFullName":"Jutzet Erwin","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":25,"Start":"\/Date(1127811675667)\/","End":"\/Date(1127811710979)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021089)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127811675667+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127811710980+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57640L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57640L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57640L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57640L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57640L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57640","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":21,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Diese Zusicherung kann ich Ihnen nicht geben, denn wann ist diese \"proc\u00e9dure\" von Ihnen her gesehen abgeschlossen? Was meinen Sie damit? Vor dem erstinstanzlichen Entscheid gibt es keine solche Bekanntgabe von Daten. Nach dem erstinstanzlichen Entscheid kann es das geben - denken Sie an all die Revisionsbegehren, an die Zweitgesuchstellung, auch an den Weiterzug von F\u00e4llen, die nicht hoffnungsvoll sind, die aber noch im Verfahren sind. \"Proc\u00e9dure\" - das ist eine lange Zeitspanne; in dieser Zeit werden auch solche Daten bekannt gegeben, vor dem erstinstanzlichen Entscheid jedoch nicht.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Christoph","SpeakerLastName":"Blocher","SpeakerFullName":"Blocher Christoph","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":12,"Start":"\/Date(1127809800488)\/","End":"\/Date(1127809851268)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021067)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127809800487+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127809851267+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57641L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57641L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57641L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57641L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57641L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57641","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1065,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Monsieur le conseiller f\u00e9d\u00e9ral, j'ai bien entendu votre r\u00e9ponse, mais j'aimerais quand [PAGE 1188] m\u00eame encore une confirmation: pouvez-vous nous confirmer que, pendant la proc\u00e9dure d'asile, il n'y a pas d'\u00e9change d'informations? Vous avez bien dit que cela avait lieu \u00e0 la fin, en vue du rapatriement, en vue du d\u00e9part. Donc, pouvez-vous confirmer que pendant la proc\u00e9dure il n'y a pas d'\u00e9change d'informations avec le pays d'origine?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Ueli","SpeakerLastName":"Leuenberger","SpeakerFullName":"Leuenberger Ueli","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":25,"CantonName":"Genf","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":11,"Start":"\/Date(1127809770332)\/","End":"\/Date(1127809800488)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021066)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127809770333+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127809800487+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57642L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57642L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57642L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57642L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57642L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57642","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":21,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Daten werden einfach so fr\u00fch bekannt gegeben, wie das f\u00fcr die R\u00fcckschaffung n\u00f6tig ist. Das ist eine R\u00fcckschaffungsvoraussetzung f\u00fcr diese Staaten. Es geht nicht um Delikte im betreffenden Land, sondern es geht um Delikte hier. Damit ist auch der Vorwurf der Gef\u00e4hrdung, wenn man also dem anderen Land etwas bekannt gibt, nicht stichhaltig, weil es sich um hier begangene Delikte handelt. Der Zeitpunkt muss so gew\u00e4hlt werden, damit eben die R\u00fcckschaffung m\u00f6glich ist. Den genauen Zeitpunkt, wann das der Fall ist, kann ich Ihnen jetzt nicht angeben.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Christoph","SpeakerLastName":"Blocher","SpeakerFullName":"Blocher Christoph","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":10,"Start":"\/Date(1127809733645)\/","End":"\/Date(1127809770332)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021064)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127809733647+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127809770333+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57643L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57643L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57643L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57643L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57643L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57643","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":363,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Bundesrat, ich m\u00f6chte gerne von Ihnen wissen, wann die Daten an die Herkunftsl\u00e4nder weitergegeben werden. Ich bek\u00e4mpfe ja nicht die Datenweitergabe; ich habe vor allem gesagt, dass Daten nicht w\u00e4hrend des Verfahrens weitergegeben werden d\u00fcrfen. Das ist einer der Punkte, die ich in Artikel 97 Absatz 3 Buchstabe g bek\u00e4mpfe. Aber sagen Sie mir: Warum m\u00fcssen Daten w\u00e4hrend des laufenden Verfahrens, zwischen den beiden Verfahrensteilen, weitergegeben werden? Ist das so, oder bin ich hier falsch informiert?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Ruth-Gaby","SpeakerLastName":"Vermot-Mangold","SpeakerFullName":"Vermot-Mangold Ruth-Gaby","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":9,"Start":"\/Date(1127809683989)\/","End":"\/Date(1127809733645)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021062)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127809683990+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127809733647+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57644L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57644L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57644L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57644L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57644L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57644","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":21,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich bin Ihnen zun\u00e4chst noch drei Antworten auf Fragen von gestern schuldig. Ich habe Ihnen das versprochen.</p>\n<p>Frau Hubmann, Sie haben mich gefragt, in welcher Kirchgemeinde auch Dealer beherbergt worden seien. Es handelt sich um die Kirchgemeinde St. Joseph in Basel; ich wusste den Namen nicht mehr. Ich kann Ihnen das sagen - ich bin nicht an die amtliche Schweigepflicht gebunden -, weil dieser Fall auch ver\u00f6ffentlicht worden ist; er ist also publik.</p>\n<p>Herr Fehr Hans-J\u00fcrg hat gestern geltend gemacht, es sei nicht wahr, dass s\u00e4mtliche Kantone bei den vorl\u00e4ufig Aufgenommenen gegen den sofortigen Familiennachzug seien. Er hat insbesondere den Kanton Schaffhausen erw\u00e4hnt und gesagt, die b\u00fcrgerliche Regierung spreche sich f\u00fcr einen solchen Nachzug aus. Ich habe die Unterlagen \u00fcberpr\u00fcft. Darin nimmt die Schaffhauser Regierung ausdr\u00fccklich Stellung und sagt, wenn man die Familien nach zwei Jahren - nicht sofort, erst nach zwei Jahren - aufnehmen m\u00fcsse, sei das widersinnig, denn das f\u00f6rdere die R\u00fcckreisewilligkeit der vorl\u00e4ufig Aufgenommenen nicht. Die Schaffhauser Regierung ist also sogar nicht nur gegen den sofortigen Nachzug, sondern auch gegen jenen nach zwei Jahren. Darum habe ich Ihnen gesagt, der Nachzug nach drei Jahren sei ein Kompromiss mit den Kantonen.</p>\n<p>Herr Beck hat die Frage nach dem Anteil der Afrikaner aufgeworfen. Ich konnte sie leider nicht beantworten. Herr Beck, im Jahre 2004 waren es 32 Prozent aller Asylsuchenden. Vom 1. Januar bis zum 31. August 2005 waren es 31 Prozent. Die Zahlen, die Sie von Herrn M\u00fcller Philipp bekommen haben, sind richtig.</p>\n<p>Zur Stellungnahme zu Artikel 97: Worum geht es? Im Rahmen der Organisation des Vollzugs von Wegweisungen wie auch bei der Verhandlung von R\u00fcck\u00fcbernahmeabkommen mit Heimatstaaten werden immer wieder Forderungen nach Datenbekanntgaben an die Schweiz herangetragen, die \u00fcber den heute gesetzlich festgelegten Datenkatalog hinausgehen.</p>\n<p>Jetzt hat man sich bei Datenweitergaben immer zu fragen: Ist es richtig und sinnvoll, dass wir andere Daten oder mehr Daten bekannt geben? Es ist doch verst\u00e4ndlich, dass ein Staat, welcher Leute zur\u00fccknehmen will, wissen muss, ob der oder die Betreffende, die er zur\u00fccknehmen muss, zum Beispiel Straftaten in der Schweiz - es geht nur um Straftaten in der Schweiz - begangen hat. Muss er mit einem gef\u00e4hrlichen T\u00e4ter rechnen, hat dieser die Straftaten in der Schweiz begangen, ist er bestraft worden, und hat er die Strafe abgesessen? Das sind doch Angaben, die einem solchen Staat gegeben werden m\u00fcssen.</p>\n<p>Sie m\u00fcssen sich immer vice versa in die Situation der Schweiz versetzen. Wenn wir jemanden aus einem Land zur\u00fccknehmen m\u00fcssen, wollen wir doch wissen: Hat er dort Straftaten begangen, wenn ja, welche Straftaten, und ist er bestraft worden? Daf\u00fcr fehlt heute die gesetzliche Grundlage. Darum schl\u00e4gt Ihnen der Bundesrat vor, den bestehenden Datenkatalog mit den Angaben \u00fcber strafrechtliche Verfahren in der Schweiz - in der Schweiz, nicht in einem fremden Land - zu erg\u00e4nzen, um es den Vollzugsbeh\u00f6rden zu erm\u00f6glichen, im Einzelfall den Begehren des Herkunfts- und Heimatstaates entgegenzukommen.</p>\n<p>Dieser Antrag wurde vom St\u00e4nderat und von der Mehrheit Ihrer Kommission gutgeheissen. Die Schweiz hat einen unbedingten v\u00f6lkerrechtlichen Anspruch darauf, dass Personen ohne g\u00fcltigen Aufenthaltstitel von ihren Heimatstaaten zur\u00fcckgenommen werden. Aber diese L\u00e4nder haben auch das Recht, die entsprechenden Angaben zu erhalten, damit sie diese Personen zur\u00fccknehmen k\u00f6nnen. Selbstverst\u00e4ndlich sind wir an die entsprechenden Gesetzgebungen im Rechtshilfegesetz gebunden. Es k\u00f6nnen also nicht einfach irgendwelche beliebigen Daten weitergegeben werden. Der Anspruch darf von den Staaten nicht von Bedingungen abh\u00e4ngig gemacht werden, die mit der R\u00fcckf\u00fchrung in keinem notwendigen Zusammenhang stehen.</p>\n<p>Zwischen der Tatsache, dass eine r\u00fcckzuf\u00fchrende Person in der Schweiz in ein Strafverfahren verwickelt war, und der R\u00fcck\u00fcbernahme durch den Heimatstaat besteht kein notwendiger Zusammenhang. Die Bekanntgabe von Angaben \u00fcber strafrechtliche Verfahren in der Schweiz - dies an die Adresse derer, die die Bestimmung streichen wollen - kann nicht einfach systematisch erfolgen, sondern nur dann, wenn dies im konkreten Fall zur Abwicklung der R\u00fcck\u00fcbernahme und zur Wahrung der \u00f6ffentlichen Sicherheit und Ordnung im Heimatstaat erforderlich ist. Erforderlichkeit im Sinne der Bestimmung liegt nicht vor, wenn der Heimat- bzw. Herkunftsstaat die R\u00fcck\u00fcbernahme allein von der \u00dcbermittlung von Angaben \u00fcber strafrechtliche Verfahren in der Schweiz abh\u00e4ngig macht.</p>\n<p>Mit der Annahme dieser Bestimmung empfehle ich Ihnen wie die Mehrheit Ihrer Kommission Zustimmung zu Artikel 97 Absatz 3 Buchstabe g. Wenn man die R\u00fcck\u00fcberf\u00fchrung ernst nimmt, tr\u00e4gt er einem legitimen Anliegen der betreffenden Staaten Rechnung; der Schutz der Daten ist, soweit die Bekanntgabe nicht notwendig ist, mit dieser Bestimmung gegeben.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Christoph","SpeakerLastName":"Blocher","SpeakerFullName":"Blocher Christoph","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":8,"Start":"\/Date(1127809304604)\/","End":"\/Date(1127809683989)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021061)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127809304603+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127809683990+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57645L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57645L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57645L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57645L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57645L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57645","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1122,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Im Namen der FDP-Fraktion bitte ich Sie ebenfalls, diesen Minderheitsantrag abzulehnen, wie es die SPK bereits mit 15 zu 8 Stimmen bei 1 Enthaltung getan hat.</p>\n<p>Vorweg gilt - was hier noch nicht erw\u00e4hnt worden ist - Artikel 97 Absatz 1. Dieser besagt, dass die Personendaten von Asylsuchenden, anerkannten Fl\u00fcchtlingen und Schutzbed\u00fcrftigen nicht bekannt gegeben werden d\u00fcrfen, wenn dadurch die betroffene Person oder ihre Angeh\u00f6rigen gef\u00e4hrdet w\u00fcrden; zudem d\u00fcrfen \u00fcber Asylgesuche keine Angaben gemacht werden. In Absatz 1 finden Sie die Bedenken ber\u00fccksichtigt, die vorher von den Vertreterinnen und Vertretern des Minderheitsantrages ge\u00e4ussert wurden.</p>\n<p>Wie mein Vorredner gesagt hat, ist die Daten\u00fcbertragung eine Voraussetzung der meisten R\u00fcckf\u00fchrungsabkommen, an denen wir gr\u00f6sstes Interesse haben. Von allen Seiten wird eine Intensivierung bzw. der Abschluss m\u00f6glichst vieler R\u00fcckf\u00fchrungsabkommen verlangt. Wir haben auch alles Interesse daran, bei schweizerischen Staatsangeh\u00f6rigen zu wissen, ob sie im Ausland kriminell t\u00e4tig waren oder nicht; es ist das Reziprozit\u00e4tsprinzip, an dem wir ebenfalls alles Interesse haben.</p>\n<p>Ich verweise auch auf die Voraussetzungen in dieser umstrittenen Litera g von Absatz 3, wo am Schluss aufgef\u00fchrt [PAGE 1187] ist, dass Artikel 2 des Rechtshilfegesetzes sinngem\u00e4ss gelte. Das bedeutet, dass eine Zusammenarbeit in Strafsachen nicht zustande kommen darf, wenn Gr\u00fcnde zur Annahme bestehen, dass eine solche die Europ\u00e4ische Menschenrechtskonvention verletzen oder den im Internationalen Pakt \u00fcber b\u00fcrgerliche und politische Rechte festgelegten Verfahrensgrunds\u00e4tzen widersprechen k\u00f6nnte. Die Zusammenarbeit ist auch in jenen F\u00e4llen nicht gestattet, wo eine Person wegen ihrer politischen Anschauungen, wegen ihrer Zugeh\u00f6rigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder aus Gr\u00fcnden der Rasse, Religion oder Volkszugeh\u00f6rigkeit verfolgt oder bestraft w\u00fcrde.</p>\n<p>Bedenken Sie also, dass es sich hier um Angaben \u00fcber strafrechtliche Verfahren und Vorf\u00e4lle handelt - Strafrecht nat\u00fcrlich immer im Sinne des schweizerischen Strafrechtes - und dass es in jedem Fall eine Einzelfallpr\u00fcfung der Frage gibt, ob die Voraussetzungen f\u00fcr die Weitergabe der Daten gegeben sind oder nicht. Wenn heute nun gesagt worden ist, diese Daten\u00fcbertragung verhindere die Integration der Zur\u00fcckgef\u00fchrten in ihrem Heimatland, so ist das unseres Erachtens eine etwas verquere Logik. Es handelt sich eben um Straftaten. Wir haben kein Interesse am Schutz von Kriminellen in ihrem Heimatland, immer unter Vorbehalt von Artikel 2 des Rechtshilfegesetzes, n\u00e4mlich unter dem Vorbehalt der Wahrung der Menschenrechtskonvention. Unter diesen Umst\u00e4nden halten wir die Daten\u00fcbertragung f\u00fcr gen\u00fcgend abgesichert.</p>\n<p>Wir bitten Sie deshalb, den Minderheitsantrag abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Kurt","SpeakerLastName":"Fluri","SpeakerFullName":"Fluri Kurt","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":11,"CantonName":"Solothurn","CantonAbbreviation":"SO","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1127809087950)\/","End":"\/Date(1127809304604)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021056)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127809087950+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127809304603+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57646L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57646L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57646L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57646L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57646L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57646","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":478,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Im Namen der SVP-Fraktion bitte ich Sie, die Mehrheit, also die Fassung des Bundesrates und des St\u00e4nderates, zu unterst\u00fctzen und die Minderheit abzulehnen.</p>\n<p>Der Bundesrat hat diesen Antrag eingebracht, weil die meisten R\u00fcckf\u00fchrungsabkommen nur mit dieser Klausel m\u00f6glich sind. Es geht darum, diese schwierigen Gespr\u00e4che und Verhandlungen zu erleichtern und die Position der Schweiz bei den R\u00fcckf\u00fchrungen zu st\u00e4rken. Der Anspruch des Heimatstaates, dar\u00fcber informiert zu werden, ob die Person, die r\u00fcckzuf\u00fchren ist, in der Schweiz kriminell t\u00e4tig geworden ist, ist durchaus berechtigt, verst\u00e4ndlich und nachvollziehbar. Ich nehme an, dass wir im gleichen Falle, bei der R\u00fcckf\u00fchrung eines Schweizers aus dem Ausland, ebenfalls diesen Anspruch h\u00e4tten.</p>\n<p>Vor der \u00dcbermittlung der Information wird gepr\u00fcft, ob die Person im Herkunftsland gef\u00e4hrdet w\u00e4re, und zwar gef\u00e4hrdet im Sinne des V\u00f6lkerrechtes, der Menschenrechtskonvention, d. h. also, ob sie allenfalls f\u00fcr ihre Straftat in der Schweiz in ihrem Heimatstaat nochmals bestraft w\u00fcrde.</p>\n<p>Der zweite Punkt, der abgekl\u00e4rt werden muss, bezieht sich auf die Wahrung der \u00f6ffentlichen Sicherheit und Ordnung im betreffenden Land. Die Pr\u00fcfung erfolgt nach einem klaren rechtlichen Verfahren gem\u00e4ss Artikel 2 des Rechtshilfegesetzes. In diesem Sinne sind die Bef\u00fcrchtungen von Frau Hubmann unberechtigt. Die Pr\u00fcfung erfolgt auf klaren Rechtsgrundlagen. Es besteht keine Verpflichtung, Angaben \u00fcber Strafverfahren in der Schweiz zu machen, wenn die Gefahr bestehen w\u00fcrde, dass Menschenrechte verletzt w\u00fcrden. In jedem Fall erfolgt auch eine detaillierte Einzelpr\u00fcfung; man pr\u00fcft also jeden einzelnen Fall individuell.</p>\n<p>Mit der Aufnahme dieser Bestimmung k\u00f6nnen Sie die Position der Schweiz in diesen schwierigen Fragen der R\u00fcck\u00fcbernahme st\u00e4rken.</p>\n<p>Ich bitte Sie, die Mehrheit zu unterst\u00fctzen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Rudolf","SpeakerLastName":"Joder","SpeakerFullName":"Joder Rudolf","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1127808936108)\/","End":"\/Date(1127809087950)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021053)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127808936107+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127809087950+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57647L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57647L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57647L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57647L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57647L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57647","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":495,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>A l'article 97 concernant la transmission de donn\u00e9es, on peut dire que le mal est d\u00e9j\u00e0 fait, puisque le Conseil des Etats n'a pas voulu corriger l'erreur commise par la majorit\u00e9 des membres de notre conseil, qui a autoris\u00e9 la transmission d'informations sur les candidats \u00e0 l'asile avant m\u00eame la fin de la proc\u00e9dure. L'adjonction de la lettre g ne fait en quelque sorte qu'en \"remettre une couche\", si on peut dire. C'est encore une menace de plus.</p>\n<p>Il faut rappeler encore une fois les dangers que de telles pratiques font courir aux personnes. Il y a d\u00e9j\u00e0 eu des drames; des gens qu'on a renvoy\u00e9s sans trop de pr\u00e9cautions sont encore en prison; on a \u00e9voqu\u00e9 ces cas pas plus tard qu'hier dans cette salle. Et m\u00eame ceux qui ont fini par obtenir l'asile ont eu, ou auront l'occasion, avec ce genre de mesure, de trembler pour leurs proches rest\u00e9s au pays. De plus, on ne voit absolument pas en quoi le fait d'avertir les pays de provenance des proc\u00e9dures p\u00e9nales en cours peut contribuer \u00e0 la s\u00e9curit\u00e9 de ces pays et au maintien de l'ordre public.</p>\n<p>La plupart du temps, en effet, les d\u00e9lits en question sont des infractions relativement l\u00e9g\u00e8res, des infractions \u00e0 la loi f\u00e9d\u00e9rale sur le s\u00e9jour et l'\u00e9tablissement des \u00e9trangers ou des d\u00e9lits relatifs \u00e0 la circulation routi\u00e8re. Il peut aussi s'agir de petits vols ou de petits trafics de drogue, mais ce sont des comportements qui sont souvent li\u00e9s aux conditions de s\u00e9jour des requ\u00e9rants d'asile et qui ne se r\u00e9p\u00e9teront probablement pas dans leur pays au retour.</p>\n<p>J'ai souvent constat\u00e9 d'ailleurs qu'en Suisse, le dossier p\u00e9nal des demandeurs d'asile est artificiellement et injustement gonfl\u00e9. Dans un cas particulier en tout cas, une autorit\u00e9 cantonale fait pr\u00e9cis\u00e9ment en ce moment l'objet d'une plainte p\u00e9nale pour avoir diffam\u00e9 des requ\u00e9rants en pr\u00e9tendant qu'ils avaient commis de lourds d\u00e9lits p\u00e9naux, ce qui n'\u00e9tait pas le cas.</p>\n<p>Ce qui me choque aussi, c'est que, dans le cadre de la r\u00e9vision de l'organisation judiciaire, nous avons r\u00e9cemment adopt\u00e9 dans la loi sur le Tribunal f\u00e9d\u00e9ral une possibilit\u00e9 de deuxi\u00e8me instance de recours en mati\u00e8re d'entraide p\u00e9nale internationale, pr\u00e9cis\u00e9ment pour prot\u00e9ger les personnes concern\u00e9es de tout mauvais traitement dans leur pays. Alors, pourquoi est-ce qu'on prend tant de pr\u00e9cautions pour des hommes d'affaires russes ou des banquiers v\u00e9reux de haut vol et qu'on n'en prend pas pour les requ\u00e9rants d'asile?</p>\n<p>Avec de telles dispositions, on dirait qu'on cherche non seulement \u00e0 ruiner les chances de ces personnes de s'\u00e9tablir ici, mais aussi \u00e0 hypoth\u00e9quer leur r\u00e9int\u00e9gration dans leur propre pays. C'est une curieuse conception de l'aide au retour et ce n'est vraiment pas le viatique que nous aurions souhait\u00e9. Avec ce genre de disposition, vous pouvez juste d\u00e9courager encore un peu plus les requ\u00e9rants et les dissuader d\u00e9finitivement de rentrer chez eux.</p>\n<p>Monsieur le conseiller f\u00e9d\u00e9ral, je voulais encore faire cette remarque \u00e0 votre intention. Vous vous f\u00e9licitez de l'efficacit\u00e9 de votre syst\u00e8me. Pour ma part, j'ai l'impression que, pour vous, la politique d'asile n'est pas d\u00e9termin\u00e9e par les d\u00e9sordres du monde, par ses violences et par ses guerres, mais par votre propre planification pr\u00e9\u00e9tablie, selon vos propres crit\u00e8res, en termes de budget et de personnel. Vous vous vantez d'avoir r\u00e9duit le nombre des requ\u00e9rants de 42 pour cent, alors que le reste de l'Europe doit se contenter d'une baisse de 22 pour cent. Vous attribuez ce succ\u00e8s \u00e0 vos m\u00e9thodes dissuasives, mais en fait, rien n'est moins s\u00fbr!</p>\n<p>On l'a dit hier, je le redis: on sait seulement que 15 pour cent des personnes qu'on doit renvoyer ont v\u00e9ritablement quitt\u00e9 le pays. On ne sait pas ce que deviennent les autres et on a l'impression qu'on ne veut pas voir cette r\u00e9alit\u00e9-l\u00e0. Mais fermer les yeux n'est pas une politique. Il se pourrait aussi que, dans un proche avenir, les pays qui nous entourent nous demandent des comptes et nous obligent \u00e0 reprendre nos requ\u00e9rants en vertu des accords de Dublin, et ce ne sera pas l\u00e0 tout \u00e0 fait le succ\u00e8s que vous esp\u00e9rez!</p>\n<p>Pour l'essentiel, \u00e0 savoir en revenir \u00e0 l'article 97, je vous demande ici, au nom du groupe des Verts, de suivre la minorit\u00e9 Vermot et donc de biffer la lettre g de l'alin\u00e9a 3.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Anne-Catherine","SpeakerLastName":"Men\u00e9trey-Savary","SpeakerFullName":"Men\u00e9trey-Savary Anne-Catherine","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1127808622487)\/","End":"\/Date(1127808936108)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021052)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127808622487+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127808936107+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57648L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57648L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57648L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57648L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57648L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57648","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":435,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Le groupe d\u00e9mocrate-chr\u00e9tien communique qu'il soutient la proposition de la majorit\u00e9.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerLastName":"Meyer","SpeakerFullName":"Meyer Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1127808609144)\/","End":"\/Date(1127808622487)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021049)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127808609143+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127808622487+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57649L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57649L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57649L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57649L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57649L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57649","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":331,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die SP-Fraktion unterst\u00fctzt den Streichungsantrag der Minderheit Vermot aus einer Reihe von Gr\u00fcnden: Erstens widerspricht die Fassung des St\u00e4nderates Artikel 97 Absatz 1, wo es heisst, dass diese Daten nicht weitergegeben werden k\u00f6nnen. Zweitens wollen wir die Auszuschaffenden und ihre Angeh\u00f6rigen nicht unn\u00f6tig gef\u00e4hrden. Drittens k\u00f6nnen wir von der Schweiz aus - das ist ein wesentlicher Grund - nicht oder nur schlecht beurteilen, wie die Herkunftsl\u00e4nder mit ihren R\u00fcckkehrenden verfahren, wenn diese ein strafrechtliches Verfahren, z. B. wegen Drogenhandels oder eines anderen Deliktes, hinter sich haben. Ein weiterer Grund: Wenn diese Leute f\u00fcr ihr Delikt bereits bestraft worden sind, also bereits im Gef\u00e4ngnis waren oder sonst geb\u00fcsst worden sind, sollen sie in ihrem Herkunftsland [PAGE 1186] neu anfangen k\u00f6nnen und nicht bereits stigmatisiert sein. Der letzte Grund ist der wichtigste: Vor allem kann eine Bekanntgabe dieser Daten f\u00fcr die Angeh\u00f6rigen des R\u00fcckzuschaffenden Nachteile haben. Sie k\u00f6nnen ja gar nichts daf\u00fcr, was da passiert ist. Sie k\u00f6nnen ganz konkret gef\u00e4hrdet werden; wir haben zahlreiche F\u00e4lle, die in diesem Sinne bekannt geworden sind.</p>\n<p>Wir bitten Sie deshalb, die Minderheit Vermot zu unterst\u00fctzen. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Vreni","SpeakerLastName":"Hubmann","SpeakerFullName":"Hubmann Vreni","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1127808493817)\/","End":"\/Date(1127808609144)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021047)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127808493817+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127808609143+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57650L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57650L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57650L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57650L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57650L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57650","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":363,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Es geht hier um das heikle Thema der \u00dcbergabe von Daten w\u00e4hrend strafrechtlicher Verfahren, um Artikel 97 Absatz 3 Buchstabe g. Problematisch ist die Frage, welche Daten weitergegeben werden und zu welchem Zeitpunkt dies geschehen soll. Vorgesehen ist, dass Daten grunds\u00e4tzlich auch w\u00e4hrend des Asylverfahrens - das ist ja die Problematik - an den Herkunftsstaat des betreffenden Menschen weitergegeben werden k\u00f6nnen. Das ist heikel, und wir lehnen Artikel 97 Absatz 3 Buchstabe g ab, im Wissen darum, dass w\u00e4hrend des laufenden Asylverfahrens noch nicht klar ist, ob eine Person ein Schutzbed\u00fcrfnis geltend machen kann oder nicht.</p>\n<p>Wie sensibel diese Frage ist, zeigt sich daran, dass es schon heute m\u00f6glich ist, Abkl\u00e4rungen durch die Schweizer Vertretung im Ausland zu t\u00e4tigen. Dies hat zu zahlreichen Kritiken Anlass gegeben. Es gibt Bef\u00fcrchtungen, dass die Nachforschungen, insbesondere bei den heimatlichen Beh\u00f6rden, die Asylsuchenden und ihre Familien gef\u00e4hrden k\u00f6nnen. Ausserdem l\u00e4sst die entsprechende Richtlinie der EU eine Datenweitergabe erst nach Abschluss des Asylverfahrens zu. Trotzdem hat der Nationalrat beschlossen, zwecks Beschleunigung der Wegweisung die Datenweitergabe schon nach Abschluss des erstinstanzlichen Verfahrens m\u00f6glich zu machen.</p>\n<p>Hier k\u00f6nnen schwerwiegende Fehler gemacht werden, da in einer Vielzahl der F\u00e4lle das Vorliegen der Fl\u00fcchtlingseigenschaft bzw. gravierende Wegweisungshindernisse erst in zweitinstanzlichen Verfahren von der Asylrekurskommission festgestellt werden k\u00f6nnen. Es ist also verfr\u00fcht und unzul\u00e4ssig, Daten schon nach dem ersten Entscheid weiterzugeben. Wir haben dar\u00fcber auch in der Kommission diskutiert, und ich denke, wir m\u00fcssen uns \u00fcberlegen, was das bedeutet, wenn man w\u00e4hrend des Verfahrens die Daten weitergibt.</p>\n<p>Bei Artikel 97 Absatz 3 Buchstabe g ist die Frage noch heikler, denn dort geht es um die Weitergabe von Daten \u00fcber Straftaten. Das ist problematisch, vor allem auch in Bezug auf die Schaffung von Nachfluchtgr\u00fcnden. Handelt es sich bei den Straftaten um Delikte, die mit einer gegebenenfalls unerlaubten exilpolitischen Aktivit\u00e4t zusammenh\u00e4ngen, so ist eine Weitergabe der Daten im Hinblick auf den Schutz der Betroffenen und ihrer Familienmitglieder nicht erlaubt. Vorsicht ist auch dann geboten - ich m\u00f6chte wirklich, dass Sie sich das auch \u00fcberlegen -, wenn bekannt ist, dass bestimmte Delikte in bestimmten Herkunftsl\u00e4ndern erneut und wom\u00f6glich drakonisch bestraft werden. Denken Sie daran, dass es f\u00fcr Drogenhandel, f\u00fcr Drogendelikte die Todesstrafe gibt. Dar\u00fcber m\u00fcssen sich die Beh\u00f6rden Gedanken machen. Auch hier d\u00fcrfen Daten nicht weitergegeben werden. Artikel 97 Absatz 3 Buchstabe g ist auch bedenklich in Bezug auf den Datenschutz in der Schweiz. Es geht um Artikel 6 des Datenschutzgesetzes, der auch ausl\u00e4ndische Personen sch\u00fctzt. Es ist denkbar, dass nach dem Abschluss des Asylverfahrens eine Botschaft als Bedingung f\u00fcr das Einreisevisum einen Strafregisterauszug fordert. Dies h\u00e4tte den Vorteil, dass der Aufnahmestaat nur \u00fcber die tats\u00e4chlichen Verurteilungen informiert w\u00fcrde und nicht \u00fcber h\u00e4ngige Verfahren.</p>\n<p>Da Artikel 97 Absatz 3 Buchstabe g heikle Fragen aufwirft, sollte er gestrichen werden. Man muss sich auch hier, in diesem Haus, am Datenschutz orientieren.</p>\n<p>Ich verweise noch auf das UNHCR, das anerkennt, dass Herkunftsstaaten ein legitimes Interesse haben, zur Wahrung der \u00f6ffentlichen Sicherheit und Ordnung Angaben \u00fcber strafrechtliche Verfahren zu erhalten. Die Bekanntgabe sollte sich nur auf nichtpolitische Schwerverbrechen beschr\u00e4nken, schreibt das UNHCR. Wenn die Aufnahme des Tatbestandselementes im konkreten Fall zur Abwicklung der R\u00fcck\u00fcbernahme erforderlich ist, ist dies jedoch bedenklich, da dies leicht als Vorwand f\u00fcr die Datenweitergabe in jedem Einzelfall herangezogen werden k\u00f6nnte; es k\u00f6nnte daher zu einer systematischen Weitergabe von Daten \u00fcber strafrechtliche Verfahren in der Schweiz kommen. Daher regt das UNHCR an, diese Bestimmung auf die Wahrung der \u00f6ffentlichen Sicherheit und Ordnung im Heimatstaat einzuengen.</p>\n<p>Ich muss noch vermerken, dass diese Norm in Artikel 97 Absatz 3 Buchstabe g nicht f\u00fcr das Ausl\u00e4ndergesetz gilt, das wir ab dem Kapitel \u00fcber die Zwangsmassnahmen zusammen mit diesem Gesetz beraten.</p>\n<p>Ich bitte Sie also nochmals, Artikel 97 Absatz 3 Buchstabe g zu streichen, da er in diesem Gesetz nichts zu suchen hat.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Ruth-Gaby","SpeakerLastName":"Vermot-Mangold","SpeakerFullName":"Vermot-Mangold Ruth-Gaby","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1127808113947)\/","End":"\/Date(1127808479974)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021046)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127808113947+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127808479973+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57651L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57651L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57651L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57651L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57651L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57651","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":435,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>1. Asylgesetz</b></p>\n<p><b>1. Loi sur l'asile</b></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 97 Abs. 3 Bst. g</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p>Streichen (siehe Art. 25c Anag)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 97 al. 3 let. g</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p>Biffer (voir art. 25c LSEE)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerLastName":"Meyer","SpeakerFullName":"Meyer Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1127808062932)\/","End":"\/Date(1127808113947)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774878021041)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127808062933+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127808113947+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57652L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57652L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57652L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57652L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57652L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57652","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1141,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Sowohl das Asyl- als auch das Ausl\u00e4ndergesetz regeln abschliessend, welche Daten den Beh\u00f6rden der Herkunfts- und Heimatstaaten, insbesondere im Rahmen des Vollzugs von Wegweisungen, bekannt gegeben werden d\u00fcrfen. In logischer Konsequenz wird deshalb sowohl im vorliegenden Artikel 97 des Asylgesetzes als auch im Anag, in Artikel 25c Absatz 2 Buchstabe d, die gleiche Formulierung aufgenommen. </p>\n<p>Eine Kommissionsminderheit hat die Bef\u00fcrchtung ge\u00e4ussert, dass durch den vorgesehenen Datenaustausch eine Gef\u00e4hrdung der betroffenen Personen in ihrem Herkunftsland entstehen k\u00f6nnte. Demgegen\u00fcber hat der Bundesrat geltend gemacht, dass die meisten R\u00fcckf\u00fchrungsabkommen nur m\u00f6glich sind, wenn wir diese Formulierung im Gesetz haben. Im umgekehrten Fall gilt dies auch: Wenn ein Schweizer aus dem Ausland zur\u00fcckgef\u00fchrt wird, wollen wir auch wissen, ob er im entsprechenden Land kriminell t\u00e4tig war. </p>\n<p>Es ist versichert worden, dass man sich erkundigt, ob die betroffene Person durch die Bekanntgabe solcher Daten im Herkunftsstaat gef\u00e4hrdet w\u00e4re. Zudem ist der Kommission dargelegt worden, dass bei der Pr\u00fcfung, ob die Weitergabe solcher Daten \u00fcberhaupt zul\u00e4ssig ist, die Voraussetzungen von Artikel 2 des Bundesgesetzes \u00fcber internationale Rechtshilfe in Strafsachen einzuhalten sind. Dort wird unter anderem verlangt, dass dem Ersuchen um Zusammenarbeit in Strafsachen nicht entsprochen wird, wenn Gr\u00fcnde zur Annahme bestehen, dass das Verfahren im Ausland die Menschenrechtskonvention verletzen oder den festgelegten Verfahrensgrunds\u00e4tzen betreffend b\u00fcrgerliche und politische Rechte widersprechen k\u00f6nnte. Zudem ist die Zusammenarbeit auch dann nicht gestattet, wenn eine Person wegen ihrer politischen Anschauung, ihrer Zugeh\u00f6rigkeit zu einer sozialen Gruppe oder aus Gr\u00fcnden der Rasse, Religion oder Volkszugeh\u00f6rigkeit verfolgt oder bestraft w\u00fcrde. Es ist weiter auf Absatz 1 von Artikel 97 des Asylgesetzes hinzuweisen, der ja weiterhin in Kraft bleibt. </p>\n<p>Wie zuvor der St\u00e4nderat hat die Kommissionsmehrheit Artikel 97 Absatz 3 Buchstabe g - mit 15 zu 8 Stimmen bei 1 Enthaltung - gutgeheissen und empfiehlt Ihnen, dies ebenfalls zu tun.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Philipp","SpeakerLastName":"M\u00fcller","SpeakerFullName":"M\u00fcller Philipp","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":13,"Start":"\/Date(1127809851268)\/","End":"\/Date(1127810019235)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021068)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127809851267+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127810019237+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57653L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57653L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57653L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57653L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57653L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57653","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1110,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr M\u00fcller, Sie sind ja jetzt laut \"Tages-Anzeiger\" der Asylspezialist in diesem Saal. Deswegen eine Frage an Sie: Herr Bundesrat Blocher hat vorher gesagt, dass es auch m\u00f6glich ist, dass w\u00e4hrend eines zweitinstanzlichen Verfahrens bereits inl\u00e4ndische Daten weitergegeben werden. Das heisst, dass nicht auf die Rechtskraft abgestellt wird. Nun bin ich letzthin mit einem Fall konfrontiert worden, bei dem der Rekurs zwar materiell als aussichtslos erschien, aber der Rekurrent dennoch obsiegte, weil die Erstinstanz einen formellen Fehler gemacht hatte.</p>\n<p>Finden Sie es rechtsstaatlich nicht bedenklich, dass nicht auf die Rechtskraft abgestellt wird, sondern einfach auf schwammige Kriterien wie zum Beispiel, ob ein Rekurs Aussicht auf Erfolg hat oder nicht? Das kann sich im zweitinstanzlichen Verfahren sehr wohl r\u00e4chen, weil dann eben andere, formelle Kriterien zum Zug kommen. Sie beugen hier eigentlich den Grundsatz, dass ein Verfahren als Einheit gilt, bis es rechtskr\u00e4ftig abgeschlossen ist; es ist eigentlich kein sinnvolles Kriterium, dies in der ersten Instanz einzuhalten, aber in der zweiten Instanz dann ein bisschen lockerer zu sein.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Daniel","SpeakerLastName":"Vischer","SpeakerFullName":"Vischer Daniel","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":14,"Start":"\/Date(1127810019235)\/","End":"\/Date(1127810104046)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021069)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127810019237+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127810104047+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57654L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57654L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57654L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57654L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57654L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57654","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1141,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>War das jetzt eine Frage oder ein Statement, Herr Vischer, wenn ich fragen darf? Ich werde Ihnen Antwort geben. Es ist rechtsstaatlich nicht bedenklich, denn es geht ja hier nicht um den Vollzug einer vorzeitigen Ausweisung oder Wegweisung. Es geht hier lediglich darum, dass in Zukunft ab der erstinstanzlichen Entscheidung ein Datenaustausch stattfinden soll; diese ist auch in Rechtskraft erwachsen. Es geht darum, dass man fr\u00fcher mit der Datenerhebung beginnen kann, um nichts anderes. Es ist rechtsstaatlich in Ordnung, ich habe in meinem Votum auf Artikel 2 des Bundesgesetzes \u00fcber internationale Rechtshilfe in Strafsachen verwiesen. Ich bitte Sie, diesen Artikel 2 zu lesen, dann werden Sie wissen, dass mit dem Verweis auf diesen Artikel des Rechtshilfegesetzes der Rechtsstaatlichkeit Rechnung getragen worden ist.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Philipp","SpeakerLastName":"M\u00fcller","SpeakerFullName":"M\u00fcller Philipp","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":15,"Start":"\/Date(1127810104046)\/","End":"\/Date(1127810163858)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021071)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127810104047+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127810163857+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57655L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57655L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57655L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57655L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57655L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57655","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1145,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>L'article 97 alin\u00e9a 3 lettre g se r\u00e9f\u00e8re \u00e0 l'article 2 de la loi sur l'entraide p\u00e9nale internationale, qui s'applique par analogie. Ses dispositions sont les suivantes: \"La demande de coop\u00e9ration en mati\u00e8re p\u00e9nale est irrecevable s'il y a lieu d'admettre que la proc\u00e9dure \u00e0 l'\u00e9tranger: a. n'est pas conforme aux principes de proc\u00e9dure fix\u00e9s par la Convention europ\u00e9enne du 4 novembre 1950 de sauvegarde des droits de l'homme et des libert\u00e9s fondamentales, ou par le Pacte international du 16 d\u00e9cembre 1966 relatif aux droits civils et politiques; b. tend \u00e0 poursuivre ou \u00e0 punir une personne en raison de ses opinions politiques, de son appartenance \u00e0 un groupe social d\u00e9termin\u00e9, de sa race, de sa confession ou de sa nationalit\u00e9; c. risque d'aggraver la situation de la personne poursuivie, pour l'une ou l'autre des raisons indiqu\u00e9es sous lettre b, ou d. pr\u00e9sente d'autres d\u00e9fauts graves.\"</p>\n<p>Au vote, la commission s'est prononc\u00e9e en faveur du maintien de cette disposition, par 15 voix contre 8 et 1 abstention, et elle vous invite donc \u00e0 rejeter la proposition d\u00e9fendue par la minorit\u00e9 Vermot.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Yvan","SpeakerLastName":"Perrin","SpeakerFullName":"Perrin Yvan","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":24,"CantonName":"Neuenburg","CantonAbbreviation":"NE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":16,"Start":"\/Date(1127810163858)\/","End":"\/Date(1127810236654)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021072)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127810163857+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127810236653+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57656L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57656L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57656L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57656L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57656L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57656","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":464,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Bundesrat Blocher, Sie haben zu Beginn der Sitzung gesagt, Sie seien uns noch eine Antwort schuldig, unter anderem mir, weil ich gestern hier den Regierungsrat des Kantons Schaffhausen als Kronzeugen angerufen habe, um eine Aussage von Ihnen zu dementieren.</p>\n<p>Sie haben nun vorhin so getan, als ob ich hier nicht die Wahrheit gesagt h\u00e4tte. Ich sage Ihnen: Sie haben nicht die Wahrheit gesagt! Wir reden hier von der Stellungnahme der Regierung des Kantons Schaffhausen zur informellen Anh\u00f6rung, die Sie im Sommer des Jahres 2004 durchgef\u00fchrt haben, nicht von einer Stellungnahme zur Version des St\u00e4nderates - diese ist gar nie in die Vernehmlassung gegeben worden -, sondern von der Stellungnahme zu den neuen Versch\u00e4rfungsvorschl\u00e4gen von Herrn Bundesrat Blocher.</p>\n<p>Damals hat sich die Schaffhauser Regierung zum neuen Konzept vernehmen lassen, das an die Stelle der humanit\u00e4ren Aufnahme treten soll, die der Nationalrat beschlossen hat. Sie hat das auf einer ganzen Seite getan und unter anderem geschrieben: \"Diese Vorschl\u00e4ge machen keinen Sinn. F\u00fcr F\u00e4lle humanit\u00e4rer Aufnahme bringen die Vorschl\u00e4ge gegen\u00fcber dem bisherigen Verhandlungsstand nicht nachvollziehbare Verschlechterungen. Es ist humanit\u00e4r hart und sozial widersinnig, solche Menschen w\u00e4hrend vieler Jahre von ihren Familien zu isolieren und in der Erwerbst\u00e4tigkeit einzuschr\u00e4nken.\"</p>\n<p>Das hat die Regierung des Kantons Schaffhausen in ihrer Antwort auf die Versch\u00e4rfungsvorschl\u00e4ge von Herrn Bundesrat Blocher geschrieben; das ist die Wahrheit. Und es ist nicht gerade anst\u00e4ndig, nicht zuzuh\u00f6ren, wenn ich eine pers\u00f6nliche Erkl\u00e4rung abgebe. <i>(Unruhe, teilweiser Beifall)</i></p>\n<p>[PAGE 1189] </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Hans-J\u00fcrg","SpeakerLastName":"Fehr","SpeakerFullName":"Fehr Hans-J\u00fcrg","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":14,"CantonName":"Schaffhausen","CantonAbbreviation":"SH","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":17,"Start":"\/Date(1127810236654)\/","End":"\/Date(1127810341200)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021073)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127810236653+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127810341200+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57657L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57657L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57657L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57657L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57657L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57657","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":435,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote</i></p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit .... 113 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit .... 74 Stimmen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 98b; 99 Abs. 2</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 98b; 99 al. 2</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 100 Abs. 1 Bst. a</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p>Festhalten (siehe Art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 100 al. 1 let. a</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p>Maintenir (voir art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 104 Abs. 2, 2bis</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 104 al. 2, 2bis</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 105 Abs. 1 </b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Bst. e, f, h</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p><i>Bst. e, f</i></p>\n<p>Festhalten (siehe Art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 105 al. 1</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p><i>Let. e, f, h</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Vermot, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Wyss)</p>\n<p><i>Let. e, f</i></p>\n<p>Maintenir (voir art. 44)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 108 Abs. 4; 108a</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 108 al. 4; 108a</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 109</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Abs. 3</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag Schl\u00fcer</i></p>\n<p><i>Abs. 4</i></p>\n<p>.... innerhalb von zwei Monaten. Kein Beschwerdeverfahren darf l\u00e4nger als sechs Monate dauern. </p>\n<p><i>Schriftliche Begr\u00fcndung</i></p>\n<p>Der bestehende Gesetzentwurf strebt grunds\u00e4tzlich kurze Verfahren an. Er enth\u00e4lt aber keine zeitliche Obergrenze f\u00fcr die Verfahrensdauer. Und in der Realit\u00e4t kommt es immer wieder zu \u00e4usserst stossenden, f\u00fcr davon betroffene Gemeinden (\"Fall R\u00fcschlikon\") \u00e4usserst kostspieligen Verfahrensverschleppungen. Die Abkl\u00e4rung aller mit einem Rekurs zusammenh\u00e4ngenden Fragen innert eines halben Jahres muss m\u00f6glich sein - sowohl im Interesse von Rekurrenten als auch im Interesse aller vom Rekurs betroffenen Instanzen oder Personen. Deshalb ist als verbindliche Obergrenze der Dauer von Beschwerdeverfahren ein Zeitraum von sechs Monaten festzulegen. </p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 109</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Al. 3</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition Schl\u00fcer</i></p>\n<p><i>Al. 4</i></p>\n<p>.... des d\u00e9cisions mat\u00e9rielles. La proc\u00e9dure de recours ne doit pas durer plus de six mois.</p>\n<p><i>D\u00e9veloppement par \u00e9crit</i></p>\n<p>Le pr\u00e9sent projet de loi vise \u00e0 instaurer des proc\u00e9dures aussi courtes que possible. Il ne fixe cependant pas de limite \u00e0 la dur\u00e9e de la proc\u00e9dure. Or, dans la r\u00e9alit\u00e9, on s'aper\u00e7oit que les proc\u00e9dures sont souvent tr\u00e8s longues, ce qui est d'autant plus choquant qu'elles co\u00fbtent tr\u00e8s cher aux communes concern\u00e9es (voir l'\"affaire R\u00fcschlikon\"). Par cons\u00e9quent, je propose de fixer \u00e0 six mois la dur\u00e9e maximale d'une proc\u00e9dure de recours: suffisant pour permettre de traiter int\u00e9gralement un recours, un tel d\u00e9lai l\u00e9gal serait dans l'int\u00e9r\u00eat m\u00eame et du recourant et des autorit\u00e9s ou personnes concern\u00e9es.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>La pr\u00e9sidente</b> (Meyer Th\u00e9r\u00e8se, pr\u00e9sidente): A l'alin\u00e9a 4 de l'article 109, il y a une proposition Schl\u00fcer qui n'a pas \u00e9t\u00e9 accept\u00e9e parce qu'il n'y a pas de divergence mat\u00e9rielle \u00e0 cet article.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la commission</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 110 Abs. 1</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 110 al. 1</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 111</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS] [PAGE 1190] </p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Roth-Bernasconi, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Unver\u00e4ndert</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Eventualantrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Roth-Bernasconi, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Festhalten (= Abs. 2 streichen, siehe Art. 111a)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 111</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Roth-Bernasconi, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Inchang\u00e9</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition subsidiaire de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Roth-Bernasconi, B\u00fchlmann, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Maintenir (= biffer al. 2, voir art. 111a)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerLastName":"Meyer","SpeakerFullName":"Meyer Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":18,"Start":"\/Date(1127810341200)\/","End":"\/Date(1127810492432)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774878021075)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127810341200+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127810492433+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57658L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57658L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57658L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57658L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57658L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57658","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":350,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ces dispositions ont pour but d'acc\u00e9l\u00e9rer les proc\u00e9dures d'asile y compris durant la proc\u00e9dure de recours, et de r\u00e9duire la dur\u00e9e de s\u00e9jour des personnes qui ne sont pas reconnues en tant que r\u00e9fugi\u00e9s.</p>\n<p>Le groupe socialiste propose de revenir au droit en vigueur et, subsidiairement, de biffer l'alin\u00e9a 2.</p>\n<p>Le probl\u00e8me pos\u00e9 ici est celui de l'extension de la comp\u00e9tence du juge unique. Le fait que les prononc\u00e9s ne doivent \u00eatre motiv\u00e9s que sommairement diminue les droits des requ\u00e9rants et requ\u00e9rantes d'asile et porte atteinte \u00e0 la s\u00e9curit\u00e9 du droit. Cela pose probl\u00e8me \u00e9galement du point de vue de notre int\u00e9gration dans l'espace Dublin puisque ces recours seront valables dans tout l'espace europ\u00e9en.</p>\n<p>Il faut rappeler \u00e0 ce sujet que les explications concernant une d\u00e9cision prise par la justice doivent \u00eatre formul\u00e9es pour permettre au d\u00e9fendant de comprendre les raisons de la d\u00e9cision et ainsi juger de l'opportunit\u00e9 d'un recours. Ce droit de recevoir une d\u00e9cision motiv\u00e9e d\u00e9coule du droit constitutionnel permettant un acc\u00e8s \u00e0 la justice pour toutes et tous. Une fois de plus, voulons-nous risquer de violer la Constitution, notre loi fondamentale?</p>\n<p>Il est important de savoir qu'en 2003, la Commission f\u00e9d\u00e9rale de recours en mati\u00e8re d'asile a pris des d\u00e9cisions \u00e0 un juge dans trois cinqui\u00e8mes des cas, et dans seulement 1621 cas sur 11 363 - soit dans 14 pour cent des affaires jug\u00e9es - une d\u00e9cision circulaire mat\u00e9rielle et motiv\u00e9e \u00e0 trois juges. Des mesures internes ont donc d\u00e9j\u00e0 permis de diminuer fortement les d\u00e9cisions \u00e0 trois juges. Les sp\u00e9cialistes en mati\u00e8re d'asile constatent d'ailleurs que le nombre de d\u00e9cisions \u00e0 un juge augmente r\u00e9guli\u00e8rement. On peut en d\u00e9duire qu'il n'y a pas de n\u00e9cessit\u00e9 de remettre en cause la s\u00e9curit\u00e9 du droit en accroissant encore plus le champ des possibilit\u00e9s du juge unique ainsi que la motivation sommaire des d\u00e9cisions, surtout dans un domaine o\u00f9 il s'agit de vies humaines et de la protection de l'int\u00e9grit\u00e9 physique.</p>\n<p>Les dispositions pr\u00e9voient les proc\u00e9dures judiciaires \u00e9galement en mati\u00e8re de mesures de contrainte. Notre Parlement va \u00e9largir les mesures de contrainte, on y reviendra - on pourra incarc\u00e9rer des gens sans motif p\u00e9nal. En contrepartie, il faut plus de garanties de proc\u00e9dure pour \u00e9viter qu'une d\u00e9cision inique soit rendue.</p>\n<p>Cette proposition de la majorit\u00e9, une fois de plus, est de la poudre jet\u00e9e aux yeux des personnes auxquelles on promet qu'avec les r\u00e9visions cons\u00e9cutives, on pourra lutter efficacement contre les \u00e9ventuels abus du droit d'asile. Or, ces chicaneries sont inefficaces. Pour diminuer les abus, qui concernent par ailleurs une infime minorit\u00e9 des \u00e9trangers et \u00e9trang\u00e8res vivant dans ce pays, on ferait mieux d'appliquer les lois existantes, au lieu de succomber \u00e0 la r\u00e9visionnite aigu\u00eb.</p>\n<p>Pour toutes ces raisons, je vous demande, au nom du groupe socialiste, de suivre la minorit\u00e9 de la commission.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Maria","SpeakerLastName":"Roth-Bernasconi","SpeakerFullName":"Roth-Bernasconi Maria","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":25,"CantonName":"Genf","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":19,"Start":"\/Date(1127810492432)\/","End":"\/Date(1127810722632)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021078)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127810492433+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127810722633+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57659L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57659L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57659L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57659L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57659L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57659","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":334,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Es geht hier um das vereinfachte Verfahren vor der Rekurskommission, in Insiderkreisen auch das Guillotineverfahren genannt. Dieses Verfahren hat durchaus seine Berechtigung. Es besteht zum Beispiel im Bundesrechtspflegegesetz, in kantonalen Gesetzen oder auch im heutigen Asylgesetz. Die Buchstaben a, b und c von Artikel 111 Absatz 2 sind meines Erachtens relativ unbedenklich. </p>\n<p>Dasselbe kann man hingegen von den vom St\u00e4nderat neu eingef\u00fchrten Bestimmungen, welche von unserer Kommission \u00fcbernommen worden sind, nicht sagen. Es geht zun\u00e4chst um Artikel 13b Absatz 1 Litera e des Anag. Das heisst, es geht um die Frage des Inhaftnehmens, wenn ein Wegweisungsentscheid in einer Empfangsstelle er\u00f6ffnet wird und der Vollzug absehbar ist. Zus\u00e4tzlich geht es bei Artikel 111 Absatz 2 Buchstabe e - da ist der St\u00e4nderat \u00fcber den Entwurf des Bundesrates hinausgegangen - um offensichtlich begr\u00fcndete bzw. unbegr\u00fcndete Beschwerden, wo ein Einzelrichter mit Zustimmung eines zweiten Richters entscheiden k\u00f6nnen soll. Diese zwei neuen Bestimmungen erwecken Bedenken. Sie erwecken rechtsstaatliche Bedenken, und sie erwecken auch Bedenken im Hinblick auf die Minimalstandards des EU-Abkommens von Dublin, dem das Schweizervolk ja zugestimmt hat. </p>\n<p>Zun\u00e4chst zum Inhaftnehmen gem\u00e4ss den Artikeln 32 bis 35 unseres Asylgesetzes: Diese Bestimmung war ja hier in diesem Rat gestern umstritten. Es geht um die Papierlosen, die man wegweisen k\u00f6nnen soll, wenn sie nicht glaubhaft machen k\u00f6nnen, dass sie eben entschuldbar und zu Recht keine Papiere haben. Es geht hier um unbestimmte Rechtsbegriffe - Gummibegriffe, wie das Volk sagen w\u00fcrde -, es geht um Ermessensentscheide, und hier ist meines Erachtens die Guillotineklausel, das Guillotineverfahren, nicht gerechtfertigt. Es kann auch zu einer sehr grossen Belastung f\u00fcr einen Einzelrichter f\u00fchren, wenn er solche Entscheide allein zu verantworten, allein zu tragen hat.</p>\n<p>Bei Artikel 111 Absatz 2 Buchstabe e, den der St\u00e4nderat eingef\u00fchrt hat, handelt es sich um ein Unikum. Das ist neu. Ich habe noch nie gesehen, dass ein Einzelrichter mit der Zustimmung eines zweiten Richters entscheidet. Auf den ersten Blick hat es etwas Verf\u00fchrerisches: Wenn ja zwei Richter zustimmen, braucht es keinen dritten mehr, dann haben sie sowieso eine Mehrheit. Wozu braucht es dann noch den dritten Richter? Diese Sichtweise ist aber zu kurzsichtig. Es gibt viele offene Fragen. Was ist, wenn sich die zwei Richter nicht einig sind? Wer sagt, welches der zweite Richter ist, der seine Zustimmung geben muss? \u00dcblicherweise l\u00e4uft das Verfahren auf dem Zirkulationsweg. Da geben die zwei anderen Richter ihre Zustimmung, oder sie geben ihre Bedenken bekannt, weil beispielsweise der erste Richter Fakten \u00fcbersehen hat, weil er zu wenig sorgf\u00e4ltig war oder die \u00dcbereinstimmung mit der bestehenden Rechtsprechung nicht vorhanden ist.</p>\n<p>Es geht hier auch um Ermessensfragen. Wenn ich gesagt habe, die Buchstaben a bis c seien relativ unbedenklich, dann ist das so, weil es hier um Verfahrensfragen geht. Dies ist nicht so bei Buchstabe d, der Haftanordnung, und bei Buchstabe e, der materiellen Gutheissung oder Abweisung von Beschwerden. Was heisst \"offensichtlich\"? Wann ist eine Beschwerde \"offensichtlich\" begr\u00fcndet oder \"offensichtlich\" unbegr\u00fcndet? Hierbei handelt es sich um interpretationsbed\u00fcrftige, strapazierbare Begriffe: Wer entscheidet, was \"offensichtlich\" ist? Ist das der Richter, dem der Fall zugewiesen ist? Ist das der Abteilungspr\u00e4sident? Das ist keine unseres Rechtsstaates w\u00fcrdige Gesetzgebung. Es ist auch kein guter Start f\u00fcr das neue Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen. Was w\u00e4re, wenn dieses Verfahren Schule macht, z. B. im Landwirtschaftsrecht, Raumplanungsrecht und Heilmittelrecht? Wollen Sie auch hier Einzelrichter? Was ist, wenn es keine Schule macht? Dann haben wir zwei verschiedene Verfahrensrechte vor dem [PAGE 1191] Bundesverwaltungsgericht, und das kann nicht der Wille unseres Parlamentes sein.</p>\n<p>Ich bitte Sie deshalb, den Minderheitsantrag zu unterst\u00fctzen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Erwin","SpeakerLastName":"Jutzet","SpeakerFullName":"Jutzet Erwin","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":20,"Start":"\/Date(1127810722632)\/","End":"\/Date(1127811039894)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021081)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127810722633+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127811039893+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57660L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57660L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57660L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57660L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57660L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57660","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1110,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich kann mich meinem Vorredner anschliessen und beantrage Ihnen, die Minderheit zu unterst\u00fctzen.</p>\n<p>Es ist in der Tat so, dass in den F\u00e4llen, wo es um reine Formalien geht - Abschreibungen usw. -, selbstredend niemand dagegen ist, dass dies eine einzelrichterliche Zust\u00e4ndigkeit ist. Hier werden aber die einzelrichterliche Zust\u00e4ndigkeit und das beschr\u00e4nkte Verfahren strapaziert, und ich weiss ehrlich gesagt nicht, was man mit diesen Strapazierungen und der einzelrichterlichen bzw. \"zwei-richterlichen\" Zust\u00e4ndigkeit neu gewinnen will. Sie k\u00f6nnen mir doch nicht im Ernst sagen, dass dies mit Bezug auf das Asylverfahren insgesamt irgendeinen Vorteil bringt. Eigentlich sind das Bestimmungen, die ausser Schikan\u00f6sem nichts beinhalten.</p>\n<p>Sie m\u00fcssen wissen: Das Asylverfahren ist schon heute mit Bezug auf den rechtsstaatlichen Ablauf ein stark eingeschr\u00e4nktes Verfahren. Es ist eines jener Verfahren im Verwaltungsrecht, bei denen es keinen Weiterzug an das Bundesgericht gibt. In diesem eingeschr\u00e4nkten Verfahren wollen Sie nun in zwei wichtigen Fragen eine zus\u00e4tzliche Einschr\u00e4nkung - gewissermassen eine Guillotine, wie Herr Jutzet gesagt hat - einbauen. Haftanordnungen sind Anordnungen zum Entzug pers\u00f6nlicher Freiheit, d. h. Eingriffe in ein zentrales, verfassungsm\u00e4ssig gesch\u00fctztes Grundrecht. Es ist stossend, dass Sie dieses Verfahren nur mehr beschr\u00e4nkt durchf\u00fchren und in die einzelrichterliche Kompetenz legen. </p>\n<p>Besonders absurd ist das neue Modell des sogenannten zugezogenen Zweitrichters. Wenn Sie konsequent w\u00e4ren, h\u00e4tten Sie es bei einem Richter belassen m\u00fcssen. Was ist denn, wenn der zweite Richter anderer Meinung ist? Wieso gewinnen Sie etwas, wenn Sie nicht wie \u00fcblich auf dem Korrespondenzweg eine Dreierbesetzung des Gerichtes beibehalten? Es scheint mir tats\u00e4chlich, dass Sie hier eingespielte Rechtsinstitutionen mit einer klaren Trennung zwischen Einzel- und Kollegialgericht neu erfinden wollen, und zwar unter dem Titel der Asylversch\u00e4rfung. Dabei machen Sie nur unn\u00f6tig die Gerichte verr\u00fcckt; Sie schaffen eine unn\u00f6tige Differenz zwischen Asylverfahren und sonstigen Verwaltungsverfahren. Dies nur, damit nachher in der Zeitung steht, auch in diesem Punkt h\u00e4tten sich die Versch\u00e4rfer durchgesetzt.</p>\n<p>Das bringt Ihnen, positiv gesehen, kein \"My\", bedeutet aber, negativ gesehen, eine bedenkliche und unn\u00f6tige Strapazierung des rechtsstaatlichen Verfahrens und entbehrt der Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit.</p>\n<p>In diesem Sinne ersuche ich Sie, der Minderheit zuzustimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Daniel","SpeakerLastName":"Vischer","SpeakerFullName":"Vischer Daniel","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":21,"Start":"\/Date(1127811039894)\/","End":"\/Date(1127811244719)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021082)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127811039893+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127811244720+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57661L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57661L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57661L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57661L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57661L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57661","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":490,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Bezeichnung eines Einzelrichters in Litera a, Litera b und Litera c ist unbestritten. Wenn in diesem Verfahren Entscheide angefochten werden, besteht im ganzen Asylbereich - vor allem auch aufgrund der grossen Gesch\u00e4ftslast - Handlungsbedarf. Dieser Handlungsbedarf ist im Grundsatz unbestritten. Die Streitfrage - das hat Herr Jutzet richtig gesagt - findet sich in Litera d und Litera e.</p>\n<p>Ich muss Ihnen sagen: Die Kommission hat das abgekl\u00e4rt. Die Formulierung, die der St\u00e4nderat auf Vorschlag des Bundesrates in Litera d beschlossen hat, ist EMRK-konform. Herr Jutzet hat zu Recht darauf hingewiesen, dass die Formulierung in Litera e eine etwas komische ist. Ein zweiter Richter, der auf dem Korrespondenzweg zugezogen wird, ist in der Tat nicht \u00fcblich. Nur: Sie k\u00f6nnen im Gesetz ja nicht alle Details regeln; hier ist der Bundesrat gefordert, die Fragen, die Herr Jutzet zu Recht aufgeworfen hat, und gegebenenfalls auch eine weiterf\u00fchrende Entscheidung bei einem Patt in der Verordnung zu regeln. Das ist n\u00e4mlich im Gesetz - das haben Sie zu Recht bemerkt, Herr Jutzet - nicht geregelt.</p>\n<p>Wenn es zwischen dem ersten Richter und dem auf dem Korrespondenzweg zugezogenen zweiten Richter ein Patt gibt, stelle ich mir vor, dass letztlich ein dritter entscheiden muss. Ich glaube aber, Herr Jutzet, dass das in der Verordnung geregelt werden kann. Der Gesetzgeber hat hier klar stipuliert, dass ein Zweitentscheid herangezogen werden muss; die Frage des Patts ist \u00fcber die Verordnung zu l\u00f6sen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Ruedi","SpeakerLastName":"Lustenberger","SpeakerFullName":"Lustenberger Ruedi","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":22,"Start":"\/Date(1127811244719)\/","End":"\/Date(1127811402967)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021084)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127811244720+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127811402967+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57662L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57662L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57662L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57662L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57662L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57662","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1122,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Im Namen der FDP-Fraktion bitte ich Sie, auch hier den Antrag der Minderheit abzulehnen. Unsere Kommission hat sich mit 15 zu 8 Stimmen ebenfalls f\u00fcr diesen Weg entschieden.</p>\n<p>Vorweg weisen wir einmal mehr die suggestiven Unterstellungen zur\u00fcck. Frau Roth-Bernasconi hat gesagt, einmal mehr w\u00fcrden wir die Verfassung verletzen; es w\u00fcrde mich interessieren, zu erfahren, wo wir das bereits getan haben. Abgesehen von blossen Behauptungen und Stimmungsmache ist mir auch von der gestrigen Beratung her kein Fall bekannt, wo wir die Verfassung verletzt h\u00e4tten; sonst bitte ich um einen Beleg.</p>\n<p>Kollege Vischer hat uns einmal mehr Opportunismus unterstellt; auch das weisen wir in aller Form zur\u00fcck. Es geht uns um die Beschleunigung der Verfahren und um die Bek\u00e4mpfung der Missbr\u00e4uche.</p>\n<p>Artikel 111 steht im Konnex zu den Artikeln 104 und 111a, wobei Artikel 104 vorhin bereits beschlossen worden ist. Die Literae a bis c von Artikel 111 Absatz 2 sind geltendes Recht, und Litera d ist nicht un\u00fcblich. Hier verweisen wir auf die Voraussetzungen, damit Litera d in Kraft treten kann; Sie finden diese in Artikel 13b Absatz 1 Litera e auf Seite 51 der Fahne: wenn n\u00e4mlich an der Empfangsstelle ein Wegweisungsentscheid aufgrund der fr\u00fcheren Bestimmungen des Asylgesetzes gef\u00e4llt worden ist und der Vollzug der Wegweisung absehbar ist. Das ist ein Fall, in dem Artikel 111 Absatz 2 Litera d anwendbar ist.</p>\n<p>Bei Litera e braucht es die bereits vielfach besprochene Zustimmung eines zweiten Richters, d. h., beide m\u00fcssen zustimmen; sonst wird diese Anordnung nicht vollzogen werden k\u00f6nnen. Hier ist es klar, dass es um einen Richter aus dem Kreis der Rekurskommission geht. Wenn sich Kollege Jutzet um die Belastung der Richter Sorgen macht, dann kann ich ihn tr\u00f6sten: Die Haftanordnung geh\u00f6rt zum t\u00e4glichen Brot eines Einzelrichters, auch im b\u00fcrgerlichen Strafrecht, dort meist bereits auf unterer Stufe.</p>\n<p>Wir bitten Sie also, den Minderheitsantrag bei Artikel 111 abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Kurt","SpeakerLastName":"Fluri","SpeakerFullName":"Fluri Kurt","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":11,"CantonName":"Solothurn","CantonAbbreviation":"SO","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":23,"Start":"\/Date(1127811402967)\/","End":"\/Date(1127811565403)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021085)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127811402967+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127811565403+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57663L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57663L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57663L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57663L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57663L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57663","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":21,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Bei der Besetzung der Asylrekurskommission (ARK) m\u00fcssen Sie von der Ausgangslage ausgehen, wonach der Nationalrat beschlossen hat, in allen F\u00e4llen nur Einzelrichter einzusetzen. Ich habe Ihnen damals gesagt, wir f\u00e4nden das eine problematische Angelegenheit, denn es geht ja hier auch darum, zu entscheiden, ob jemand an Leib und Leben verfolgt ist und hier bleiben soll oder nicht. Dass man f\u00fcr diese F\u00e4lle allein Einzelrichter vorsieht, schien uns zu weit zu gehen. Darauf haben wir dem Bundesrat eine neue L\u00f6sung vorgeschlagen. Der St\u00e4nderat hat diese L\u00f6sung aufgrund einer Intervention der ARK dann differenziert, und das ist jetzt die L\u00f6sung des St\u00e4nderates. Die ARK findet das eine sehr zweckm\u00e4ssige L\u00f6sung. Man hat grunds\u00e4tzlich den Einzelrichter; wo es eindeutig und klar ist, ist es ein einzelrichterlicher Entscheid. Wo es unklar ist usw., zieht er einen zweiten bei. Wenn sie sich nicht einig sind, gibt es eine Dreierbesetzung.</p>\n<p>Wir glauben, dass hier eine bessere L\u00f6sung vorliegt als die, die der Nationalrat beschlossen hat. Auch der Missstand der heutigen Regelung, dass f\u00fcr alle F\u00e4lle eine Dreierbesetzung notwendig ist, auch dort, wo das nicht notwendig sein sollte, wird beseitigt.</p>\n<p>Darum bitten wir Sie, den Minderheitsantrag abzulehnen, wobei wir auch mit der Fassung leben k\u00f6nnen, die die Mehrheit der Kommission beantragt hat.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Christoph","SpeakerLastName":"Blocher","SpeakerFullName":"Blocher Christoph","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":24,"Start":"\/Date(1127811565403)\/","End":"\/Date(1127811675667)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021087)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127811565403+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127811675667+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57664L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57664L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57664L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57664L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57664L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57664","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":820,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die SVP-Fraktion unterst\u00fctzt die Beschl\u00fcsse des St\u00e4nderates und die Antr\u00e4ge des Bundesrates betreffend die Anhebung der Haftdauer bei Zwangsmassnahmen. Personen, die sich im Asyl- oder Wegweisungsverfahren weigern, ihre Identit\u00e4t offen zu legen, mehrere Asylgesuche mit verschiedenen Identit\u00e4ten stellen oder wiederholt Vorladungen keine Folge leisten, sollen l\u00e4nger inhaftiert werden k\u00f6nnen. Auch Personen, die trotz Einreisesperre unser Land betreten, ein zugewiesenes Gebiet verlassen, andere an Leib und Leben erheblich gef\u00e4hrden oder sich rechtswidrig in unserem Land aufhalten, sollen l\u00e4nger inhaftiert werden k\u00f6nnen.</p>\n<p>Diese Ausweitung, diese Versch\u00e4rfung der Haftdauer wird dazu beitragen, dass der Druck zur Mitarbeit erh\u00f6ht wird und unsere Gesetzgebung eingehalten und nicht mit F\u00fcssen getreten wird. Die Ausdehnung der Haftdauer gibt aber auch ein wichtiges Signal an Zuwanderungswillige, was sie bei einem Fehlverhalten allenfalls erwartet. Die Revision soll ein klares Zeichen f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung sein, dass der seit Jahren grassierende Missbrauch in Zukunft ernsthaft bek\u00e4mpft wird.</p>\n<p>Ich bitte Sie, alle Minderheitsantr\u00e4ge abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Ernst","SpeakerLastName":"Schibli","SpeakerFullName":"Schibli Ernst","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":49,"Start":"\/Date(1127813926998)\/","End":"\/Date(1127814035606)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021125)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127813926997+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127814035607+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57665L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57665L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57665L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57665L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57665L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57665","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":435,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Le groupe PDC communique qu'il soutient la proposition de la majorit\u00e9.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerLastName":"Meyer","SpeakerFullName":"Meyer Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":50,"Start":"\/Date(1127814035606)\/","End":"\/Date(1127814045965)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021126)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127814035607+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127814045967+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57666L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57666L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57666L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57666L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57666L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57666","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1156,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Seit zehn Jahren gibt es die Zwangsmassnahmen im Ausl\u00e4nderrecht, und die bisherigen Versch\u00e4rfungen haben kaum wirksame Resultate gebracht. So haben uns die Kantone informiert; die erw\u00fcnschte Signalwirkung ist also keine Realit\u00e4t. Dennoch will man weiter und weiter an der Versch\u00e4rfungsspirale drehen.</p>\n<p>1. Die SP-Fraktion bek\u00e4mpft diese Versch\u00e4rfungen. So bek\u00e4mpft sie auch die Verdoppelung der Haftdauer bei der Vorbereitungshaft von 3 auf 6 Monate. Der Bericht der Parlamentarischen Verwaltungskontrolle zu den Zwangsmassnahmen hat klar gezeigt, dass die meisten R\u00fcckf\u00fchrungen innerhalb von 3 Monaten erfolgen. Weitere Versch\u00e4rfungen bringen also nichts ausser einfach h\u00f6heren Haftkosten.</p>\n<p>2. Zusammen mit der Verdoppelung der Dauer der Ausschaffungshaft sollen Asylsuchende zwecks Wegweisung neu insgesamt bis zu 24 Monate in Haft genommen werden k\u00f6nnen. Was heisst das? Das sind zwei volle Jahre Haft! Zwei volle Jahre f\u00fcr Leute, die sich nichts Kriminelles haben zuschulden kommen lassen und einzig deshalb in Haft genommen werden, weil sie bei uns um Asyl anklopfen und weil sie m\u00f6glicherweise aus zu respektierenden, zum Teil existenziell wichtigen Gr\u00fcnden unser Land nicht verlassen k\u00f6nnen.</p>\n<p>Diese Versch\u00e4rfung gilt selbst f\u00fcr verletzliche Personen, und sogar 15-J\u00e4hrige will man nun f\u00fcr eineinhalb Jahre ins Gef\u00e4ngnis stecken k\u00f6nnen. Das ist unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig, teuer und f\u00f6rdert den Vollzug nicht; es ist auch menschlich nicht zu verantworten.</p>\n<p>Lassen Sie mich hier einen Satz aus den unz\u00e4hligen Briefen besorgter Schweizerinnen und Schweizer zitieren, einen Satz eines Benediktiners aus dem Solothurner Kloster Mariastein. Er schrieb: \"Ich bin entsetzt und emp\u00f6rt \u00fcber all die Versch\u00e4rfungen im Asylgesetz, und ich bitte Sie eindringlich, daf\u00fcr besorgt zu sein, dass hierzulande alle Menschen in Anstand und Respekt behandelt werden.\"</p>\n<p>Die SP-Fraktion ersucht Sie, diese Bitte bei Ihren Entscheiden zu bedenken. Komplexe Themen wie Asyl- und Migrationsfragen lassen sich ausschliesslich mit Repression nicht sachgerecht und schon gar nicht menschenw\u00fcrdig l\u00f6sen. Es braucht mehr konstruktive Massnahmen, Beratung und R\u00fcckkehrhilfe und eine z\u00fcgige Politik des Dialoges mit Herkunftsl\u00e4ndern, um mehr Kooperations- und R\u00fcck\u00fcbernahmeabkommen zu erreichen.</p>\n<p>Ich bitte Sie im Namen der SP-Fraktion, bei Artikel 13a am geltenden Recht festzuhalten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Bea","SpeakerLastName":"Heim","SpeakerFullName":"Heim Bea","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":11,"CantonName":"Solothurn","CantonAbbreviation":"SO","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":51,"Start":"\/Date(1127814045965)\/","End":"\/Date(1127814243212)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021128)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127814045967+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127814243213+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57667L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57667L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57667L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57667L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57667L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57667","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1122,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Selbstverst\u00e4ndlich haben auch wir massenweise Briefe erhalten. Die meisten sind einander abgeschrieben, die meisten sind sehr pauschal. Die wenigsten beziehen sich auf die Durchsetzungs- und Zwangsmassnahmen, sondern fast alle beziehen sich auf die Frage der Nothilfe. Diese Frage haben wir gestern in rechtsstaatlich einwandfreier Art und Weise gel\u00f6st.</p>\n<p>Artikel 13a steht im Kontext mit der ganzen Durchsetzungsfrage, mit den Zwangsmassnahmen und den \u00fcbrigen Haftformen. Bereits jetzt m\u00f6chte ich mich dagegen wehren, dass der Begriff \"Beugehaft\" weiter in diesem Gesetz verwendet wird. Der Begriff \"Beugehaft\" ist ein Begriff aus dem Strafprozessrecht. Die Beugehaft stellt eine gerichtliche Massnahme dar, die gegen Zeugen oder sonstige zu Zeugenaussagen verpflichtete Personen verh\u00e4ngt werden kann, wenn diese die Aussage verweigern, ohne ein Aussageverweigerungsrecht zu haben. Das ist prozessrechtlich sehr umstritten. Es ist ein Ausdruck aus dem Strafprozessrecht, der hier in diesem Verwaltungsverfahrensrecht keine Anwendung findet.</p>\n<p>Ich bitte Sie, den ganzen Artikel 13a mit den Literae a bis g zu lesen. Die FDP-Fraktion ist der Auffassung, dass unter diesen Umst\u00e4nden die Vorbereitungshaft von bis zu 6 Monaten gerechtfertigt sei. Immerhin handelt es sich um happige Tatbest\u00e4nde, die erf\u00fcllt werden m\u00fcssen, damit diese Haft angeordnet werden kann.</p>\n<p>Zur Evaluation der Parlamentarischen Verwaltungskontrollstelle: Diese wurde schon mehrfach zitiert, meistens im Sinne der Minderheit; ich zitiere nun von Seite 9 dieses Berichtes der GPK vom 24. August 2005. Dort wird ausgef\u00fchrt, dass die Anwendung dieser Zwangsmassnahme sehr selten sei, dass dieses Instrument aber trotzdem von den kantonalen Beh\u00f6rden vor allem im Zusammenhang mit der Bek\u00e4mpfung von Kleinkriminalit\u00e4t als sinnvoll erachtet werde. Weiter heisst es: \"Oft werden bei F\u00e4llen von Kleinkriminalit\u00e4t Ein- oder Ausgrenzungen (Rayonverbote) angeordnet, deren Missachtung eine Vorbereitungshaft nach sich ziehen kann. Ohne die Sanktionsm\u00f6glichkeit der Vorbereitungshaft w\u00fcrden laut den kantonalen Beh\u00f6rden auch die Rayonverbote nicht greifen.\"</p>\n<p>Eine Haft ist nicht nur dann sinnvoll, wenn sie auch tats\u00e4chlich und h\u00e4ufig angewendet wird, sondern sie kann auch dann sinnvoll sein, wenn sie in dem Sinne pr\u00e4ventiv wirkt, dass sie eben nicht angeordnet werden muss. Wenn die Vorbereitungshaft in der Praxis kaum einmal angewendet werden muss, so spricht das f\u00fcr die Wirksamkeit dieser Haftandrohung. Wir sind der Meinung, dass im Kontext mit der Durchsetzungsfrage, die wir bald beraten, die Verdoppelung der Dauer der Vorbereitungshaft angebracht ist.</p>\n<p>Wir bitten Sie, die Minderheit abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Kurt","SpeakerLastName":"Fluri","SpeakerFullName":"Fluri Kurt","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":11,"CantonName":"Solothurn","CantonAbbreviation":"SO","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":52,"Start":"\/Date(1127814243212)\/","End":"\/Date(1127814456756)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021129)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127814243213+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127814456757+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57668L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57668L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57668L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57668L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57668L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57668","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1112,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Zuerst m\u00fcssen wir einfach einmal klar festhalten: Wenn ein Verbrechen passiert ist, muss dieses Verbrechen geahndet und verurteilt werden. Wenn ein Verbrecher oder - im seltensten Fall - eine Verbrecherin gemeingef\u00e4hrlich ist, dann muss diese Person von der \u00d6ffentlichkeit fern gehalten werden. Die Frage, welchen Pass diese Person besitzt oder ob sie keinen Pass besitzt, \u00e4ndert nichts an dieser Tatsache: Die Allgemeinheit muss vor dieser Person gesch\u00fctzt werden. Das ist ein Grundsatz.</p>\n<p>Bei Artikel 13a geht es aber nicht darum, die Allgemeinheit vor einem ganz gef\u00e4hrlichen Menschen zu sch\u00fctzen - denn ich gehe davon aus, dass die Justizbeh\u00f6rden dies tun, wenn jemand wirklich gef\u00e4hrlich ist -, sondern es geht um eine sogenannte Vorbereitungshaft, also darum, w\u00e4hrend einer Haft einen Entscheid \u00fcber einen m\u00f6glichen Tatbestand vorzubereiten. Zudem geht es darum, die Dauer dieser Haft von 3 [PAGE 1197] auf 6 Monate auszuweiten. Warum eine solche Ausweitung? Weil herausgefunden worden ist, dass 3 Monate offenbar nicht gen\u00fcgen, um sich durchzusetzen. Mit anderen Worten: Es wird hier eigentlich einfach eine Massnahme ausgedehnt, um die Leute weich zu kriegen. Das ist die Idee von Artikel 13a. In Artikel 13b geht es dann noch weiter: Dort geht es dann wirklich um Leute, um Familien usw., die festgehalten werden, damit die Ausschaffung vollzogen werden kann.</p>\n<p>Nun hat der Bericht der Parlamentarischen Verwaltungskontrolle (PVK) aufgezeigt, dass eigentlich in beiden F\u00e4llen die Situation so ist, dass die Leute, bei denen ein Aufenthalt im Gef\u00e4ngnis ein besserer Zustand w\u00e4re als ein Aufenthalt zu Hause, im Gef\u00e4ngnis l\u00e4nger durchhalten k\u00f6nnen, was ja logisch ist, und dass eben z. B. Leute mit Kindern eher das Gef\u00e4ngnis verlassen und ins Herkunftsland gehen, weil sie ihren Kindern das Gef\u00e4ngnis nicht zumuten wollen. Daraus kann man den Zirkul\u00e4rschluss ziehen - Professor Killias nannte es Scheinkorrelation -, dass die L\u00e4nge der Haft eine Aussage zul\u00e4sst \u00fcber die M\u00f6glichkeit, etwas aus diesen Leuten herauszupressen. Der Bericht zeigt eindeutig auf, dass dieser Schluss falsch ist, dass diese Haft eben nicht das bringt, was die Leute herausholen m\u00f6chten.</p>\n<p>Herr Schibli hat gesagt, Artikel 13a solle die Leute davon abschrecken, in die Schweiz zu kommen. Herr Schibli, stellen Sie sich vor, dass die Asylsuchenden zu Hause die Gesetzestexte der verschiedenen L\u00e4nder studieren und \u00fcberlegen, in welchem Land sie welche Konditionen haben? Ich kenne Leute - und ich kenne einige Asylsuchende -, die nicht einmal gewusst haben, dass sie in die Schweiz gekommen sind, die erst hier festgestellt haben, dass sie in der Schweiz angekommen sind. Es geht also \u00fcberhaupt nicht darum, dass Sie mit einer Gesetzesbestimmung die Leute davon abhalten k\u00f6nnen, hierher zu kommen, denn die Gesetze sind in der letzten Zeit ja nur versch\u00e4rft worden, die Asylsuchenden hat dies aber nicht abgehalten. Wenn Sie in diese L\u00e4nder gehen, wenn Sie nach Tschetschenien, nach Irak oder in gewisse afrikanische L\u00e4nder gehen, muss es Ihnen ja klar sein, dass jegliche Situation in Europa besser ist.</p>\n<p>Sie sind auch nicht dabei, wenn es darum geht, mitzuhelfen, in diesen L\u00e4ndern die Situation zu verbessern. Mit diesem Artikel 13a die Asylbewegung zu steuern ist also ziemlich unrealistisch.</p>\n<p>Was passiert, wenn wir diesen Artikel nach den Versch\u00e4rfungen des St\u00e4nderates anwenden werden? Die Leute werden dann halt einfach 6 Monate inhaftiert werden. Die Kosten werden verdoppelt werden. Wenn man dann die Ausreisepapiere immer noch nicht hat, werden die Leute wieder aus der Haft entlassen werden m\u00fcssen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man im Gef\u00e4ngnis wesentlich sozialer wird als draussen, ist ein anderer Aspekt der Realit\u00e4t. Das ist eigentlich auch das, was der Bericht wiederum sagt. Er sagt, dass Leute, die relativ lang in Haft sind, dann auch eher wieder zu einer kriminellen Tat bereit sind, wobei eine \"kriminelle Tat\" auch ganz klar eine Schwarzfahrt mit dem Tram oder die Entwendung eines Gegenstandes aus einem Gesch\u00e4ft sein kann.</p>\n<p>Ich will damit einfach nur sagen, dass wir hier nicht \u00fcber die b\u00f6sen R\u00e4uber sprechen; sie sind nicht der Gegenstand dieses Artikels. Wir sprechen \u00fcber Leute, die hier im Verfahren drinstecken und die ihr Recht nicht wahrnehmen k\u00f6nnen. Deshalb macht diese Verdoppelung der Haftdauer keinen Sinn; sie ist teuer, sie ist ungerecht gegen\u00fcber diesen Leuten, und sie bringt nur eines: einfach noch mehr Aggression auf diese Situation.</p>\n<p>Deshalb bitte ich Sie sehr, den Antrag der Minderheit zu unterst\u00fctzen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Geri","SpeakerLastName":"M\u00fcller","SpeakerFullName":"M\u00fcller Geri","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":53,"Start":"\/Date(1127814456756)\/","End":"\/Date(1127814775909)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021132)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127814456757+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127814775910+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57669L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57669L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57669L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57669L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57669L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57669","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":820,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr M\u00fcller, ich m\u00f6chte Sie fragen, ob Sie auch f\u00fcr die Anwendung und die Durchsetzung unserer geltenden Gesetze sind oder ob Sie dies ablehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Ernst","SpeakerLastName":"Schibli","SpeakerFullName":"Schibli Ernst","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":54,"Start":"\/Date(1127814775909)\/","End":"\/Date(1127814789065)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021134)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127814775910+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127814789067+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57670L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57670L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57670L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57670L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57670L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57670","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1112,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich habe im Eintretensvotum, also am Anfang, gesagt, ich sei f\u00fcr die Durchsetzung der schweizerischen Gesetze. Dort drin steht: Wenn Sie eine kriminelle Handlung begangen haben, m\u00fcssen Sie daf\u00fcr bestraft werden. Das ist v\u00f6llig okay, dazu habe ich nichts gesagt. Es ist f\u00fcr mich v\u00f6llig klar, dass das gemacht werden muss. Aber das Problem ist, dass bei diesen Leuten in den seltensten F\u00e4llen tats\u00e4chlich auch eine kriminelle Handlung stattgefunden hat - mit der Ausnahme, dass sie sich illegal in diesem Land aufhalten. Die Bewegungsfreiheit beinhaltet die Freiheit eines jeden, auch hier in der Schweiz zu sein.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Geri","SpeakerLastName":"M\u00fcller","SpeakerFullName":"M\u00fcller Geri","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":55,"Start":"\/Date(1127814789065)\/","End":"\/Date(1127814828502)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021135)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127814789067+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127814828503+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57671L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57671L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57671L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57671L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57671L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57671","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":319,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr M\u00fcller, ist Ihnen tats\u00e4chlich nicht bekannt, dass Schlepper sehr genau realisieren, in welchem Land welche H\u00fcrde gegen die illegale Einwanderung errichtet wird? Man nimmt genau zur Kenntnis: Da gibt es nur noch Nothilfe, da gibt es jene Erschwerung, da gibt es Zwangsmassnahmen usw. Die Schlepper stellen das sehr genau fest, und diese Str\u00f6me richten sich danach.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Hans","SpeakerLastName":"Fehr","SpeakerFullName":"Fehr Hans","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":56,"Start":"\/Date(1127814828502)\/","End":"\/Date(1127814860501)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021137)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127814828503+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127814860500+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57672L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57672L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57672L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57672L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57672L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57672","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1112,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich habe nicht eine so hohe Meinung von den Schleppern, dass ich glaube, dass sie ein juristisches B\u00fcro f\u00fchren und das f\u00fcr ihre Leute genau ausrechnen. Sie wissen ganz genau: Sobald die Leute in Europa sind, ist es den Schleppern relativ egal, wo die Asylsuchenden landen, wenn f\u00fcr ihre Dienste bezahlt worden ist. Wenn das so w\u00e4re, wie Sie sagen, dann w\u00fcrden die Migrationsstr\u00f6me, wie Sie sie nennen - also die paar Hundert Leute, die migrieren -, ganz bewusst in diese Region gesteuert werden. Was Sie aber nicht verwechseln d\u00fcrfen: Es gibt Leute, die ganz genau wissen, welche gesetzlichen Bestimmungen bestehen, und die genau wissen, wie die Situation im Land aussieht; aber diese vermischen Sie zum Teil mit Asylsuchenden.</p>\n<p>Ich gestehe Ihnen zu, dass es Leute gibt, die bewusst in die Schweiz kommen, um Handel mit bestimmten Drogen zu treiben, und die hinterher, wenn sie gefasst werden, meinetwegen ein Asylgesuch stellen. Aber unterscheiden Sie doch diese Leute von den Leuten, die hierher kommen mit der Absicht, ein Asylgesuch zu stellen. Das ist ein grosser Unterschied, darauf ist auch im PVK-Bericht hingewiesen worden; das ist nicht das Gleiche.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Geri","SpeakerLastName":"M\u00fcller","SpeakerFullName":"M\u00fcller Geri","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":57,"Start":"\/Date(1127814860501)\/","End":"\/Date(1127814928782)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021138)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127814860500+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127814928783+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57673L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57673L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57673L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57673L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57673L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57673","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":21,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wir befinden uns ja hier im Bereich der Zwangsmassnahmen, das ist keine sch\u00f6ne Geschichte. Aber, Herr M\u00fcller, es ist nicht so, dass diese Massnahme f\u00fcr s\u00e4mtliche Leute gilt, die kommen. Das w\u00e4re ja, wie wenn Sie in der Schweiz ein Gef\u00e4ngnis aufstellen und sagen w\u00fcrden, es m\u00fcssten jetzt alle Schweizer ins Gef\u00e4ngnis. Sowohl diese Vorbereitungshaft als auch die Ausschaffungshaft und die Durchsetzungshaft greifen nur in F\u00e4llen, in denen man mit den normalen, \u00fcblichen Mitteln nicht zum Ziel kommt. Es k\u00f6nnen sehr wenige F\u00e4lle sein, in denen diese Massnahmen notwendig sind. Aber auch wenn es zehn oder zwanzig Problemf\u00e4lle gibt, sind das eben Problemf\u00e4lle, und diese Leute k\u00f6nnen Sie leider - es ist so - manchmal nicht anders zu einem Vorgehen zwingen als mit solchen Zwangsmassnahmen.</p>\n<p>Es ist nat\u00fcrlich sch\u00f6n, hier in diesem Ratssaal zu sagen, man sollte die Menschen nicht so und so behandeln. Aber was machen Sie mit denjenigen, die an Ort und Stelle, in den Kantonen, in den Gemeinden, die undankbare Arbeit auf sich nehmen und damit fertig werden m\u00fcssen? Herr Lustenberger hat es anget\u00f6nt: Es hat sich gezeigt, dass es heute, bei einer ganz anderen Zusammensetzung im Asylbereich als fr\u00fcher, eben Leute gibt, die kurze Haftzeiten einfach absitzen und Widerstand leisten. Es sind bei der Vorbereitungshaft oder bei der Ausschaffungshaft keine Gef\u00e4ngnisse; ich bitte Sie, einmal ein Ausschaffungsgef\u00e4ngnis zu besuchen, dann werden Sie sehen, dass das kein Gef\u00e4ngnis im traditionellen Sinn ist. Die Fachleute, die Direktoren, die Leute, die mit diesen schwierigen F\u00e4llen zu tun haben, sind der Auffassung, bei einer Verl\u00e4ngerung dieser Haft w\u00fcrden diese Leute eher kooperativ.</p>\n<p>Viele L\u00e4nder haben f\u00fcr diese Art der Haft eine unbeschr\u00e4nkte Dauer; sie gehen also weiter als wir. Das muss [PAGE 1198] dann aber periodisch immer wieder gerichtlich \u00fcberpr\u00fcft werden. Die Vorschl\u00e4ge der Kantone f\u00fcr eine unbeschr\u00e4nkte Dauer sind abgelehnt worden; sie sind auch von keiner Kommission mehr aufgenommen worden. Also lautet der Antrag auf eine Verdoppelung. Ich sage Ihnen nicht, das l\u00f6se alle Probleme; aber die Fachleute glauben, dass damit bei den schwierigen F\u00e4llen eine erhebliche Verbesserung erreicht werden kann.</p>\n<p>Es ist doch nicht der Zweck dieser Bestimmung, dass alle in dieser Haft bleiben. Frau Heim hat ausgef\u00fchrt, es sei erwiesen, dass die meisten innerhalb von drei Monaten kooperativ w\u00fcrden oder nach drei Monaten ausreisen w\u00fcrden. Das ist nicht infrage gestellt. Nur: Was machen Sie mit den anderen? Das ist das Problem; diese F\u00e4lle haben zugenommen, und das sind schwierige F\u00e4lle. Hier geht es ja nur um die Vorbereitungshaft, aber die Verl\u00e4ngerung der Haftdauer wird von diesen Kreisen in glaubw\u00fcrdiger Weise verlangt. Sie glauben, dass sie so mit den ganz schwierigen und renitenten F\u00e4llen besser fertig werden.</p>\n<p>Ich habe keinen Grund, daran zu zweifeln. Wenn in diesem Saal die Behauptung aufgestellt wurde, diese Zwangsmassnahmen h\u00e4tten nichts gen\u00fctzt, so weiss ich nicht, wo Sie das hernehmen. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen wir nicht sagen, wie es 2004 gewesen w\u00e4re, wenn wir sie nicht gehabt h\u00e4tten. Aber ich muss Ihnen mit Blick auf die Kantone sagen: Jene Kantone, die alle Personen, die sie ausschaffen, am Abend vorher in die Ausschaffungshaft nehmen, haben viel h\u00f6here Ausschaffungserfolge als die anderen Kantone, die das nicht tun. Daf\u00fcr haben sie mehr F\u00e4lle in der Ausschaffungshaft als andere. Es ist bem\u00fchend, dass bei einer Ausschaffung in ein afrikanisches Land die Kantone am Vortag zwar 60 Personen melden, am n\u00e4chsten Morgen aber nur 30 da sind, weil nur jene Kantone, die sie am Abend vorher in Ausschaffungshaft genommen haben, sie auch zum Flugzeug bringen k\u00f6nnen. Die anderen Kantone finden sie einfach nicht mehr. Das ist alles vorgekommen. Das ist die Praxis. Darum sollten wir diese Massnahmen ernst nehmen und den Kantonen das n\u00f6tige Mittel in die Hand geben.</p>\n<p>Das gilt f\u00fcr die Vorbereitungshaft. Ich werde dann \u00fcber die generelle Problematik der Verl\u00e4ngerung der anderen Haftformen nicht mehr sprechen, sondern nur noch \u00fcber ihren Charakter.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Christoph","SpeakerLastName":"Blocher","SpeakerFullName":"Blocher Christoph","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":58,"Start":"\/Date(1127814928782)\/","End":"\/Date(1127815231981)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021141)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127814928783+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127815231980+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57674L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57674L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57674L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57674L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57674L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57674","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1145,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>La n\u00e9cessit\u00e9 de doubler la dur\u00e9e possible de d\u00e9tention, c'est-\u00e0-dire de la faire passer de trois \u00e0 six mois, est mise en doute par la minorit\u00e9 dans la mesure o\u00f9 les meilleurs r\u00e9sultats au niveau des renvois sont atteints durant les trois premiers mois seulement.</p>\n<p>S'agissant des lettres f et g, ces dispositions postulent que les personnes qui d\u00e9posent une demande d'asile visent simplement \u00e0 \u00e9chapper \u00e0 un renvoi.</p>\n<p>Ces dispositions reprennent dans la pr\u00e9sente loi les innovations d\u00e9battues et introduites dans la loi sur les \u00e9trangers dont nous parlerons dans un avenir proche. Il s'agit donc ici d'une question de parall\u00e9lisme.</p>\n<p>Dans ces conditions, la commission vous recommande, par 16 voix contre 8, de rejeter la proposition d\u00e9fendue par la minorit\u00e9.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Yvan","SpeakerLastName":"Perrin","SpeakerFullName":"Perrin Yvan","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":24,"CantonName":"Neuenburg","CantonAbbreviation":"NE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":59,"Start":"\/Date(1127815231981)\/","End":"\/Date(1127815278652)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021143)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127815231980+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127815278653+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57675L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57675L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57675L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57675L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57675L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57675","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1141,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich spreche hier nur zu Artikel 13a, zur Vorbereitungshaft, obwohl jetzt verschiedene Votanten die ganze Haftproblematik erw\u00e4hnt haben.</p>\n<p>Der Evaluationsbericht \u00fcber die Zwangsmassnahmen ist hier im Zusammenhang mit Artikel 13a, Vorbereitungshaft, auch angesprochen worden. Ich werde nachher ausf\u00fchrlich kommentieren, wie er in der Kommission besprochen worden ist. Ich m\u00f6chte Sie aber daran erinnern, dass die Verl\u00e4ngerung der Vorbereitungshaft von 3 auf 6 Monate in diesem Haus, von diesem Gremium, bereits vor einem Jahr beschlossen worden ist. In der Sondersession 2004 haben wir einen Antrag Wasserfallen unterst\u00fctzt, der die Verl\u00e4ngerung von 3 auf 6 Monate verlangt hat. In diesem Haus ist diesem Antrag bereits zugestimmt worden. Ich bitte Sie, diesen Beschluss jetzt nicht wieder umzudrehen. Weil der St\u00e4nderat die meisten Zwangsmassnahmen mit der Asylgesetzrevision beraten hat, ist die Ausdehnung der Haftdauer im AuG vom St\u00e4nderat wieder gestrichen und ins Asylgesetz \u00fcbertragen worden. Es ist etwas kompliziert, aber Sie k\u00f6nnen mir ruhig glauben, dass es so ist.</p>\n<p>Ich bitte Sie, sich an den Beschluss zu halten, den Sie im Mai 2004 in diesem Haus gefasst haben.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Philipp","SpeakerLastName":"M\u00fcller","SpeakerFullName":"M\u00fcller Philipp","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":60,"Start":"\/Date(1127815278652)\/","End":"\/Date(1127815370870)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021144)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127815278653+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127815370870+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57676L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57676L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57676L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57676L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57676L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57676","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":435,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote</i></p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit .... 105 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit .... 68 Stimmen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 1 Art. 13b Abs. 1, 2</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Roth-Bernasconi, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Unver\u00e4ndert</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 13b al. 1, 2</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Roth-Bernasconi, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Inchang\u00e9</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerLastName":"Meyer","SpeakerFullName":"Meyer Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":61,"Start":"\/Date(1127815370870)\/","End":"\/Date(1127815451244)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774878021146)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127815370870+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127815451243+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57677L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57677L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57677L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57677L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57677L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57677","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":350,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Malheureusement, je vais un peu r\u00e9p\u00e9ter ce qui a d\u00e9j\u00e0 \u00e9t\u00e9 dit, mais ces mesures de contrainte sont tellement importantes qu'il faut en parler plusieurs fois. Maintenant, nous parlons donc de cette fameuse d\u00e9tention en vue du renvoi ou de l'expulsion.</p>\n<p>La d\u00e9cision du Conseil des Etats et de la majorit\u00e9 de la commission porte la limite de cette d\u00e9tention \u00e0 dix-huit mois et \u00e0 neuf mois pour les mineurs \u00e2g\u00e9s de 15 \u00e0 18 ans. Le but avou\u00e9 est de produire un effet psychologique sur les personnes et d'accorder un d\u00e9lai suppl\u00e9mentaire aux autorit\u00e9s charg\u00e9es des questions de migrations pour pr\u00e9parer le rapatriement.</p>\n<p>Pourtant, le rapport de la Commission de gestion est tr\u00e8s clair \u00e0 ce sujet: \"Certains services d'\u00e9migration esp\u00e8rent qu'une prolongation de la d\u00e9tention aura un effet dissuasif et renforcera la volont\u00e9 des d\u00e9tenus de collaborer lors de la v\u00e9rification de leur identit\u00e9 et de l'obtention des papiers. Or, on peut douter que dans de tels cas, une prolongation de la d\u00e9tention puisse apporter un changement significatif.\"</p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral lui-m\u00eame, dans son message du 8 mars 2002 relatif \u00e0 la loi sur les \u00e9trangers - message sur lequel nous devrons nous fonder aujourd'hui encore, puisque c'est le dernier en date - disait: \"En revanche, la prolongation g\u00e9n\u00e9rale de la d\u00e9tention en vue du renvoi ou de l'expulsion demand\u00e9e par quelques interventions parlementaires .... ne r\u00e9pond \u00e0 aucune n\u00e9cessit\u00e9.\" (FF 2002 3525)</p>\n<p>Quels changements peuvent justifier un tel revirement de perception, alors m\u00eame que le nombre de requ\u00e9rants d'asile est en baisse? Le rapport sur la migration ill\u00e9gale d\u00e9livr\u00e9 le 23 juin 2004 par plusieurs offices f\u00e9d\u00e9raux mentionne \u00e9galement que seuls cinq cantons consid\u00e8rent que les neuf mois au maximum de d\u00e9tention en vue du refoulement ne suffisent pas. Et maintenant, ce seraient tous les cantons? J'en doute fortement.</p>\n<p>De plus, la d\u00e9tention en vue du refoulement dure, dans l'\u00e9crasante majorit\u00e9 des cas, beaucoup moins longtemps que ne le permet la loi actuelle. En effet, un taux de renvoi sup\u00e9rieur \u00e0 80 pour cent n'a \u00e9t\u00e9 atteint que pour les d\u00e9tentions de courte dur\u00e9e, soit jusqu'\u00e0 96 heures. Il est nettement plus bas pour les d\u00e9tentions de plus de trois mois.</p>\n<p>Les importantes ressources financi\u00e8res absorb\u00e9es par de tr\u00e8s longues d\u00e9tentions seraient donc bien plus efficaces et [PAGE 1199] utilis\u00e9es de mani\u00e8re bien plus sens\u00e9e si elles \u00e9taient investies dans des mesures d'int\u00e9gration et pour l'aide au retour. Pour preuve, il suffit de consulter le rapport de la Commission de gestion sur les mesures de contrainte, qui d\u00e9montre clairement que leur efficacit\u00e9 est limit\u00e9e et que leurs co\u00fbts sont disproportionn\u00e9s par rapport aux r\u00e9sultats. Le canton de Gen\u00e8ve constitue le meilleur exemple \u00e0 ce sujet: il table bien davantage sur les conseils au retour et les d\u00e9parts de plein gr\u00e9, mesures bien moins ch\u00e8res et plus humaines que la d\u00e9tention, et ce canton arrive au m\u00eame taux de retour que le canton de Zurich qui, lui, recourt presque syst\u00e9matiquement \u00e0 la d\u00e9tention. En effet, le rapport de la Commission de gestion a fait une comparaison entre le canton de Zurich, qui recourt intensivement \u00e0 la d\u00e9tention en vue de l'expulsion, et le canton de Gen\u00e8ve, qui n'ordonne pratiquement aucune d\u00e9tention de ce type: cette \u00e9tude montre que la proportion des personnes demandeuses d'asile renvoy\u00e9es sous contr\u00f4le est pratiquement identique.</p>\n<p>Enfin, il me para\u00eet important qu'au moment du vote, vous r\u00e9fl\u00e9chissiez bien \u00e0 quel type de crime correspond une peine privative de libert\u00e9 de 18 mois fermes en Suisse. Par exemple, de mani\u00e8re g\u00e9n\u00e9rale, un chauffard qui tue une personne encourt souvent 18 mois de prison avec sursis; donc, il ne fait pas de prison. Or ici, les gens en cause n'ont tu\u00e9 personne. Peut-on d\u00e8s lors d\u00e9cemment enfermer quelqu'un en prison pendant 18 mois au seul motif qu'il ne veut pas rentrer dans son pays, comme on le lui ordonne?</p>\n<p>La mesure propos\u00e9e par le Conseil des Etats et le Conseil f\u00e9d\u00e9ral, soutenue par la majorit\u00e9 de la commission, est donc inefficace, co\u00fbteuse, inhumaine et elle remplit nos prisons de gens qui n'ont rien \u00e0 y faire, alors qu'on manque de place pour les vrais d\u00e9linquants.</p>\n<p>Je vous invite donc \u00e0 suivre la minorit\u00e9 de la commission, qui veut rejeter les d\u00e9cisions du Conseil des Etats concernant l'article 13b alin\u00e9as 1 et 2, et s'en tenir au droit actuel.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Maria","SpeakerLastName":"Roth-Bernasconi","SpeakerFullName":"Roth-Bernasconi Maria","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":25,"CantonName":"Genf","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":62,"Start":"\/Date(1127815451244)\/","End":"\/Date(1127815737709)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021149)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127815451243+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127815737710+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57678L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57678L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57678L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57678L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57678L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57678","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":435,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Le groupe UDC et le groupe PDC communiquent qu'ils soutiennent la proposition de la majorit\u00e9.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerLastName":"Meyer","SpeakerFullName":"Meyer Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":63,"Start":"\/Date(1127815737709)\/","End":"\/Date(1127815747959)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021150)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127815737710+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127815747960+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57679L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57679L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57679L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57679L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57679L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57679","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1112,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Art, wie hier in diesem Parlament debattiert wird, r\u00fchrt vielleicht vom Bild her, das man von Asylsuchenden, von Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4ndern hat; entsprechend fallen die Voten aus. Die Ratsmehrheit geht von b\u00f6sen Absichten aus, die die Leute mitbringen, sie geht von einem ganz geplanten Vorgehen aus. Und wenn Sie das tun, dann kommen Sie auf die Gesetzgebung, die wir jetzt haben.</p>\n<p>Dass diese pervertiert ist, zeigt eigentlich Artikel 13b, weil es im Gegensatz zu Artikel 13a dabei um Leute geht, die in den meisten F\u00e4llen eigentlich keine Verbrechen begangen haben. Ihr Verbrechen war es, ohne g\u00fcltige Reisepapiere in die Schweiz einzureisen. Ihr Verbrechen war es, vielleicht auf Anraten des Leiters ihrer Asylunterkunft mit der Bahn f\u00fcr eine \u00e4rztliche Kontrolle in eine andere Gemeinde zu fahren und dabei beim Schwarzfahren erwischt zu werden, weil das Tagesgeld f\u00fcr das Billett nicht ausgereicht hat. Das ist ungef\u00e4hr die Dimension der Verbrechen, von denen wir hier sprechen. Wenn wir Frau Roth-Bernasconi zuh\u00f6ren, wenn wir den Vergleich mit einem T\u00f6tungsfall auf der Strasse nehmen, sehen wir, dass das ganz andere Dimensionen sind, von denen wir hier sprechen. Dar\u00fcber sprechen wir hier: Wir behandeln andere Verbrecher besser als jetzt diese Leute, die sich eigentlich nichts haben zuschulden kommen lassen.</p>\n<p>Jetzt komme ich noch einmal auf den PVK-Bericht und auf die Einsch\u00e4tzung zur\u00fcck, welche Fachleute abgegeben haben und die im Prinzip in Ihren Unterlagen wie auch im Protokoll der GPK dokumentiert ist. Dort steht klipp und klar: Wenn eine Massnahme etwas bringt, sind es Rayonverbote. Das sind M\u00f6glichkeiten, wie man steuern kann, dass gewisse Leute nicht in gewisse Bereiche gehen. Aber ziemlich sicher nichts bringen die Zwangsmassnahmen. Warum? Ganz einfach: Herr Bundesrat Blocher, ich kenne die Gef\u00e4ngnisse, ich bin dort gewesen, ich weiss, wie sie aussehen. Nat\u00fcrlich kann man sagen, es sehe nicht so aus wie in Abu Ghraib, das ist mir klar. Sie weisen teilweise die Qualit\u00e4t von Wohnverh\u00e4ltnissen auf, das stimmt. Aber trotzdem sind die Leute dort gefangen, zum Teil mit Kindern. Stellen Sie sich vor, dass Sie dort mit Ihren Kindern festgehalten w\u00e4ren; der Druck stiege von Tag zu Tag, diese Situation zu verlassen; und irgendwann trifft eine Familie den Entscheid zu gehen. Voil\u00e0! Damit haben die Zwangsmassnahmen zu einem Erfolg gef\u00fchrt - aber ob dies dann wirklich die Leute gewesen sind, die die Schweiz h\u00e4tten verlassen m\u00fcssen, dar\u00fcber sagt dies nichts aus. Die Person, die mit allen Wassern gewaschen ist und der das Gef\u00e4ngnis und die Zwangsmassnahmen nichts ausmachen, k\u00f6nnen wir 30 Monate drinbehalten, die bleibt hier, weil die Situation da, wo sie sp\u00e4ter hinkommt, viel schlimmer sein wird.</p>\n<p>Also ist das eigentlich - ich bin wirklich froh \u00fcber diesen Ausdruck im Protokoll - eine Scheinkorrelation zwischen der Ausweitung der Zwangsmassnahmen und dem Resultat, das sie effektiv bringen sollte. Es ist ein Zeugnis dessen, wie dieses Parlament denkt. Es denkt eben, dass die Leute grunds\u00e4tzlich nur eines vorhaben: in die Schweiz zu kommen, um uns auszubeuten. Die Leute kommen aus L\u00e4ndern bzw. Regionen - ich habe es vorhin gesagt - wie z. B. aus Russland, Tschetschenien, Irak, Darfur, Zentralafrika, die nicht einfach kein Problem haben.</p>\n<p>Vergleichen Sie doch dieses Problem mit Problemen, die es vor vierzig Jahren gab, als die Leute aus der Tschechoslowakei, aus Ungarn kamen, aus L\u00e4ndern notabene, die von der Sowjetunion, unserem Feind von damals, besetzt worden waren. Vor vierzig Jahren h\u00e4tten Sie \u00fcber Asylsuchende nie so reden k\u00f6nnen, wie Sie es heute hier machen. Sie k\u00f6nnen das nur machen, weil Sie vor diesen Leuten keine Angst haben m\u00fcssen, weil man sie nach Hause schicken kann, ohne dass einem daraus Konsequenzen entstehen w\u00fcrden.</p>\n<p>Das ist der Hintergrund dieser Diskussion. Ich bitte Sie wirklich sehr, diese Zwangsmassnahmen, die aus wissenschaftlicher Sicht nichts gebracht haben - Sie k\u00f6nnen den Bericht ja heute lesen -, hier nicht zu versch\u00e4rfen. Es wird teurer, aber es wird auch giftiger. Dieses Land wird immer giftiger und ist immer verbissener darauf bedacht, diese kleine Gruppe zu massregeln. Das bringt nichts.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Geri","SpeakerLastName":"M\u00fcller","SpeakerFullName":"M\u00fcller Geri","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":64,"Start":"\/Date(1127815747959)\/","End":"\/Date(1127816036596)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021153)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127815747960+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127816036597+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57680L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57680L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57680L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57680L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57680L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57680","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1122,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wir bitten Sie, auch hier den Antrag der Minderheit abzulehnen.</p>\n<p>Wir haben gerade wieder eine Tirade gegen unser angeblich so verwerfliches Verhalten geh\u00f6rt, das wir gegen\u00fcber Asylbewerberinnen und -bewerbern oder gegen\u00fcber Ausl\u00e4ndern generell an den Tag legen. Ich m\u00f6chte einmal mehr betonen: Es geht darum, die relativ kleine, aber existierende Gruppe von renitenten Personen zu zwingen, unser Land zu verlassen, und dem Rechtsstaat Nachachtung zu verschaffen. Es geht darum, den Rechtsstaat umzusetzen, denn der Nichtvollzug von Massnahmen ist f\u00fcr den Rechtsstaat Gift. Ich bitte Sie, dies zur Kenntnis zu nehmen.</p>\n<p>Der Evaluation durch die PVK k\u00f6nnen wir ebenfalls entnehmen, dass die Ausschaffungshaft tats\u00e4chlich sehr unterschiedlich angewendet wird, dass sie aber in einigen Kantonen umgesetzt wird. Es geht uns darum, diese Ausschaffungshaft im Interesse des Rechtsstaates noch besser auszugestalten.</p>\n<p>Einige der Bestimmungen, die heute bestritten oder angefochten werden, sind im \u00dcbrigen bereits geltendes Recht, andere werden \u00fcberf\u00fchrt, \u00fcber andere haben wir bereits beim Ausl\u00e4ndergesetz entschieden.</p>\n<p>Zusammenfassend bitte ich Sie, die Minderheit abzulehnen und bei Artikel 13b der Mehrheit zuzustimmen; das Ergebnis in der Kommission lautete 15 zu 7 Stimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Kurt","SpeakerLastName":"Fluri","SpeakerFullName":"Fluri Kurt","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":11,"CantonName":"Solothurn","CantonAbbreviation":"SO","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":65,"Start":"\/Date(1127816036596)\/","End":"\/Date(1127816137125)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021155)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127816036597+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127816137127+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57681L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57681L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57681L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57681L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57681L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57681","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":21,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Es geht hier jetzt um die Ausschaffungshaft, also darum, dass eine Massnahme nur noch vollzogen werden muss - hier sind keine anderen Voraussetzungen vorhanden -: Obwohl der Bewerber ausreisen k\u00f6nnte und alles vorhanden ist, reist er nicht aus. Solche F\u00e4lle sind nat\u00fcrlich zahlreich. Es ist nicht die erste [PAGE 1200] Massnahme, dass man sie in ein Ausschaffungsgef\u00e4ngnis nimmt, sondern es werden zuvor alle Massnahmen versucht, bis zu R\u00fcckkehrhilfe, Begleitung usw. Aber es gibt am Schluss F\u00e4lle von Personen, die relativ zahlreich sind, die trotzdem nicht nach Hause gehen. Eines der Mittel - ich sage: eines der Mittel - ist die Ausschaffungshaft, die die Kantone brauchen und w\u00fcnschen und die alle L\u00e4nder brauchen und w\u00fcnschen - ich kenne kein Land, das sie nicht hat.</p>\n<p>Nun, Herr M\u00fcller Geri, Sie haben die Sache sehr romantisch dargestellt: Es gehe um Leute, die einfach in die Schweiz gekommen seien. Nein, darum geht es nicht! Es geht um Leute, die abreisen sollten, illegal hier sind und keine Aufenthaltsberechtigung haben. Das ist etwas anderes! Es geht hier auch nicht um abgewiesene Asylbewerber: Ich habe zwei Ausschaffungsgef\u00e4ngnisse besucht. In einem Fall waren von den Insassen 20 Prozent abgewiesene Asylbewerber, 80 Prozent waren andere Ausl\u00e4nder, die illegal in der Schweiz waren. Da gibt es dann alles: Leute mit abgelaufenen Visen, die nicht nach Hause gehen; Drogenh\u00e4ndler, die man ertappt hat. Es gibt einen Kanton, der nimmt sie rein, weil er im Moment nicht weiss, was er mit ihnen tun kann, obwohl sie heimgehen sollten; das weiss der Kanton.</p>\n<p>Man muss hier also nicht so tun, als gehe es einfach um Familien, die zuf\u00e4llig in die Schweiz gekommen sind und die man dann in ein Ausschaffungsgef\u00e4ngnis steckt. Das ist dummes Zeug, das ist das letzte Mittel! Die Kantone ergreifen solche Massnahmen nicht gerne, denn erstens kosten sie, zweitens bringen sie Aufwand mit sich, und drittens ist eine Zwangsmassnahme nie eine sch\u00f6ne Massnahme - f\u00fcr denjenigen, der sie durchf\u00fchren muss, ist es eine Widrigkeit -; aber man kann es nur machen, wenn es kein anderes Mittel mehr gibt.</p>\n<p>Zur Ausschaffungshaft: Sie haben dann noch ein Zweites, die Durchsetzungshaft. Der Bundesrat hat davon abgesehen; das ist heute ein etwas unklares Gebiet, weil die Durchsetzungshaft nicht eingef\u00fchrt ist. Wo ist die Grenze zwischen Durchsetzungshaft und Ausschaffungshaft? Nach diesem Modell ist es klar, und es ist auch nach der Definition klar: Die Ausschaffungshaft ist keine Beugehaft, obwohl ein Bundesgerichtsentscheid die Frage halb offen gelassen hat.</p>\n<p>Der Bundesrat hat damals gesagt, man k\u00f6nne das Problem der Durchsetzungshaft auch gleichzeitig mit jenem der Ausschaffungshaft l\u00f6sen, aber das ist jetzt nicht der Fall. Es sind deshalb nun zwei Massnahmen vorgesehen; der Bundesrat hat nur eine vorgesehen. Frau Meier-Schatz glaubt, dass die Definition zu wenig klar sei. Wir sind der Auffassung, dass es gekl\u00e4rt ist und dass wir keine Schwierigkeiten haben, wenn wir hier nach diesem Konzept vorgehen.</p>\n<p>Nun ist die Frage aufgetaucht, ob die Massnahme wirksam sei oder nicht und welche Kantone die besten seien. Es ist leider nicht so, Frau Roth-Bernasconi, dass Sie einfach nur schauen k\u00f6nnen, welcher Kanton viele und welcher wenige F\u00e4lle von Ausschaffungshaft hat. Sie m\u00fcssen die Kantone vergleichen: Wie viele Leute haben sie nicht hinausgebracht? Wissen Sie, es ist nat\u00fcrlich sch\u00f6n, zu sagen: \"Wir stecken praktisch niemanden in Ausschaffungshaft\", und, kaum ist die T\u00fcre geschlossen, mir zu sagen: \"Sorgen Sie mal daf\u00fcr, dass die endlich nach Hause gehen, schaffen Sie sie endlich mal raus.\" Ich sage Ihnen: Wir haben einen Transport gehabt, wobei die Leute nicht gebracht wurden, weil man sie nicht gefunden hat. Es tut mir Leid. Diejenigen Kantone, die die Sache auch bei der Ausschaffungshaft ernst nehmen, kommen einfach nicht darum herum, eine Ausschaffungshaft von ein, zwei Tagen anzuordnen und Leute, die renitent sind, notfalls auch l\u00e4nger in Ausschaffungshaft zu nehmen.</p>\n<p>Nun ist die Frage die, wie lange die Ausschaffungshaft sein muss, damit auch die Renitentesten wirklich heimreisen. Das kann ich Ihnen nicht sagen. Ich sage Ihnen: Gewisse L\u00e4nder haben darum eine unbeschr\u00e4nkte Ausschaffungshaft. Sie sagen, sie m\u00fcsse unbeschr\u00e4nkt sein, dann werde niemand die ganze Haftdauer absitzen. Wir haben uns f\u00fcr eine andere L\u00f6sung entschieden, n\u00e4mlich f\u00fcr die Verl\u00e4ngerung, und die entsprechenden Fachleute sagen, sie glaubten, dass bei einer Dauer von maximal 24 Monaten auch die harten F\u00e4lle davor zur\u00fcckschrecken werden. Sie sagen es etwas popul\u00e4r; sie sagen, niemand wolle zweimal an Weihnachten oder an Ramadan in der Ausschaffungshaft sein.</p>\n<p>Ich kann Ihnen nicht sagen, ob das stimmt oder nicht. Das sind Angaben von Fachleuten. Wir haben diese Bestimmung jetzt aufgenommen; sonst bliebe nur die unbeschr\u00e4nkte Haftdauer, die dann immer wieder \u00fcberpr\u00fcft wird.</p>\n<p>Wir bitten Sie hier also, der Mehrheit zuzustimmen. Es ist ein verantwortungsvolles Instrument. Die Leute, die die Sache an der Front machen m\u00fcssen, brauchen es als letztes Mittel - nicht als erstes, sondern als letztes -, und sie brauchen es nur f\u00fcr Renitente und nicht f\u00fcr alle, wie hier suggeriert worden ist.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Christoph","SpeakerLastName":"Blocher","SpeakerFullName":"Blocher Christoph","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":66,"Start":"\/Date(1127816137125)\/","End":"\/Date(1127816520949)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021158)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127816137127+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127816520950+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57682L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57682L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57682L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57682L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57682L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57682","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1112,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Eine kurze Frage, Herr Bundesrat Blocher: Sie sind Justizminister. Wie w\u00e4gen Sie zwischen zwei F\u00e4llen ab, dem T\u00f6ten einer Person auf der Strasse in alkoholisiertem Zustand und dem illegalen Aufenthalt in der Schweiz? Das sind zwei Dinge, die wir gewichten m\u00fcssen; ich gehe davon aus, dass jeder Mensch vor dem Gesetz gleich ist.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Geri","SpeakerLastName":"M\u00fcller","SpeakerFullName":"M\u00fcller Geri","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":67,"Start":"\/Date(1127816520949)\/","End":"\/Date(1127816546323)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021159)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127816520950+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127816546323+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57683L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57683L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57683L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57683L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57683L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57683","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":21,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Es ist eindeutig, es gibt f\u00fcr beides ein Strafmass. Das ist nicht Sache des Justizministers, sondern der Gerichte. Wer jemanden get\u00f6tet hat, kommt ins Gef\u00e4ngnis oder ins Zuchthaus. Wer illegal hier ist, kommt weder ins Gef\u00e4ngnis noch ins Zuchthaus. Er wird bestraft, aber nicht mit Gef\u00e4ngnis oder Zuchthaus. Die Ausschaffungshaft ist keine Haft, die im Gef\u00e4ngnis abgesessen werden muss; ich bitte Sie, das zu ber\u00fccksichtigen. 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Ich bitte Sie, dabei zu beachten, dass f\u00fcr Minderj\u00e4hrige nur k\u00fcrzere Haftdauern von maximal 12 Monaten m\u00f6glich sind. In diesem Zusammenhang ist auch zu erw\u00e4hnen, dass mehrere EU-Staaten sogar eine unbegrenzte, eine zeitlich unbefristete Schubhaft - das ist der dortige Ausdruck f\u00fcr unsere Ausschaffungshaft - kennen. Es sind dies beispielsweise D\u00e4nemark, Schweden, Grossbritannien und Holland. Diese kennen eine zeitlich unbefristete Ausschaffungshaft. In Deutschland beispielsweise sind es 18 Monate, also das Gleiche, was wir Ihnen hier vorschlagen.</p>\n<p>Die Haft darf nach g\u00e4ngiger Rechtsprechung nur verf\u00fcgt werden, wenn sich die Perspektive einer m\u00f6glichen Ausschaffung auch tats\u00e4chlich abzeichnet.</p>\n<p>Eine Kommissionsminderheit hat die Verl\u00e4ngerung der Ausschaffungshaft abgelehnt und sich im Wesentlichen auf den Evaluationsbericht der Parlamentarischen Verwaltungskontrollstelle gest\u00fctzt. In diesem Zusammenhang hat die Kommission den Bericht zur Kenntnis genommen und intensiv dar\u00fcber diskutiert. Prim\u00e4r geht es in diesem Bericht um die Wirksamkeit der Ausschaffungshaft. Von der Minderheit wurde bezweifelt, dass eine verl\u00e4ngerte Ausschaffungshaft den gew\u00fcnschten Erfolg bringen k\u00f6nne. Erlauben Sie mir zu diesem Bericht, der jetzt thematisiert worden ist, einige Bemerkungen, die wir auch in der Kommission angebracht haben; sie d\u00fcrften also auch f\u00fcr einen Kommissionssprecher zul\u00e4ssig sein.</p>\n<p>In den einzelnen Kantonen erfolgte die Auswahl der untersuchten Haftf\u00e4lle v\u00f6llig unterschiedlich. Es gibt Kantone, wie zum Beispiel den Kanton Genf, die gar keine Haftbefehle ausstellen; die entsprechenden F\u00e4lle erscheinen also nicht in der Statistik. Dort muss die R\u00fcckf\u00fchrungsm\u00f6glichkeit schon sehr gesichert sein, bis \u00fcberhaupt ein Haftrichter bereit ist, einen entsprechenden Haftbefehl auszustellen. Genf setzt auf reine \u00dcberzeugungsarbeit, muss aber beispielsweise bei den aktuellen F\u00e4llen der Algerier schlichtweg kapitulieren. [PAGE 1201] </p>\n<p>F\u00fcr die Beurteilung der Vollzugspraxis eines Kantons ist nicht entscheidend, in wie vielen F\u00e4llen die Ausreise ohne vorherige Ausschaffungshaft erfolgt. Bessere Aussagen erhielte man, wenn man die Vollzugspendenzen in Relation zu den ausl\u00e4nderrechtlichen Haftanordnungen setzen w\u00fcrde. Das wird in diesem Bericht aber nicht gemacht.</p>\n<p>Ebenfalls nicht in die Vollzugsstatistik eingeflossen ist die Anzahl der vorl\u00e4ufigen Aufnahmen. Bei diesen haben die Kantone bekanntlich ein Antragsrecht. Ein Kanton, der schlecht vollzieht, wird fr\u00fcher oder sp\u00e4ter an den Bund gelangen, um vorl\u00e4ufige Aufnahmen einzufordern. Dass die maximale Haftdauer einen Einfluss auf die R\u00fcckf\u00fchrungsquote hat, ist selbstverst\u00e4ndlich und geht auch aus diesem Bericht hervor. Wenn die Leute eine Perspektive von zwei, drei Monaten Haft haben, ist ihre Kooperationsbereitschaft naturgem\u00e4ss gering. Dauert die maximale Haft l\u00e4nger, wird die R\u00fcckkehrquote in den Anfangsmonaten h\u00f6her sein; das ist ebenfalls v\u00f6llig logisch.</p>\n<p>Noch etwas zu den Kosten dieser Massnahme der Ausschaffungshaft. Im Bericht steht, die Ausschaffungshaft sei eine teure Sache, man solle das Geld besser in R\u00fcckkehrprogramme investieren. Aus einem anderen Bericht, den ich gelesen habe - \"Asyl und Migration\" nennt er sich -, geht hervor, dass wir in den letzten zwei Jahren 11 000 Asylgesuche aus Afrika hatten. Pro Jahr haben sich durchschnittlich nur gerade 20 von diesen 11 000 Personen, die weggewiesen werden sollten, f\u00fcr ein bestehendes R\u00fcckkehrprogramm gemeldet. Da kann man wirklich nicht von Erfolg der R\u00fcckkehrprogramme sprechen. In diesem Bericht steht zudem, dass diese Leute - ich bitte Sie zu beachten, dass dies nicht meine Worte sind; ich gebe den Bericht wieder - nur hier seien, um einen Geld- und Warenfluss aus der Schweiz in ihr Herkunftsland zu organisieren. Das haben jene Leute in diesem Bericht geschrieben, die sozusagen an der Front mit diesen Menschen zu tun haben. </p>\n<p>Noch ein letzter Punkt: Wenn man eine Kostenwahrheit aufstellen will, dann muss man es umfassend machen und nicht so selektiv wie in diesem Bericht. Wie sieht die Sache aus, wenn die Ausschaffungshaft nie oder wesentlich k\u00fcrzer angeordnet w\u00fcrde? Wie viele Personen w\u00fcrden dann zus\u00e4tzlich in der Schweiz verbleiben, und welche Kosten w\u00e4ren damit verbunden? Diese Fragen sind nicht beantwortet. Wenn man die Polizeiarbeit, die Ermittlungs- und Betreuungsarbeit sowie die R\u00fcckkehrberatung mit einbeziehen w\u00fcrde, h\u00e4tte man eine entsprechende Kostenwahrheit, die ganz andere Zahlen bringen w\u00fcrde. Es k\u00e4me zudem ja wohl niemandem in den Sinn, Strafgefangene, die eine langdauernde Haft absitzen m\u00fcssen, aus Kostengr\u00fcnden vorzeitig aus der Haft zu entlassen.</p>\n<p>Fazit: Dieser Bericht liefert uns nicht, was wir wissen wollen. Aufschlussreicher w\u00e4ren die Ergebnisse des internen Verfahrens- und Vollzugscontrollings, aber diese werden leider nicht ver\u00f6ffentlicht. </p>\n<p>Der Evaluationsbericht hat viele M\u00e4ngel. Trotzdem: Schon nur der dargestellte Mittelwert der R\u00fcckf\u00fchrungsquote von 73 Prozent rechtfertigt die Zwangsmassnahmen. Im Bericht der GPK des Nationalrates zu dieser Evaluation wird sogar ein Hafterfolg von 84 Prozent aufgef\u00fchrt. </p>\n<p>Die Kommission hat sich bei Artikel 13b Anag mit 15 zu 7 Stimmen dem St\u00e4nderat angeschlossen und bittet Sie ebenfalls, die Version des St\u00e4nderates zu \u00fcbernehmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Philipp","SpeakerLastName":"M\u00fcller","SpeakerFullName":"M\u00fcller Philipp","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":69,"Start":"\/Date(1127816592823)\/","End":"\/Date(1127817000521)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021164)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127816592823+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127817000520+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57685L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57685L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57685L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57685L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57685L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57685","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":350,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Monsieur M\u00fcller Philipp, j'ai une question \u00e0 vous poser en rapport avec Gen\u00e8ve. Une fois de plus, je viens de vous entendre dire que ce sont les requ\u00e9rants d'asile d'Alg\u00e9rie qui posent probl\u00e8me \u00e0 Gen\u00e8ve.</p>\n<p>J'ai pris personnellement contact avec le Conseil d'Etat et avec le responsable des r\u00e9fugi\u00e9s \u00e0 Gen\u00e8ve, qui n'est vraiment pas quelqu'un de proche du Parti socialiste. On m'a clairement dit que le probl\u00e8me qu'on a \u00e0 Gen\u00e8ve est effectivement en rapport avec les \u00e9trangers venant d'Alg\u00e9rie. Toutefois, il ne s'agit pas de requ\u00e9rants d'asile, mais de gens qui viennent \u00e0 Gen\u00e8ve pour travailler ou qui y viennent ill\u00e9galement, sans d\u00e9poser de demande d'asile.</p>\n<p>Ceux qui posent probl\u00e8me \u00e0 Gen\u00e8ve, ce sont des personnes qui viennent d'Afrique noire et qui d\u00e9posent une demande d'asile qui est infond\u00e9e. Le probl\u00e8me avec ces personnes r\u00e9side dans le fait qu'on ne peut pas les renvoyer parce qu'il n'y a pas d'accords de r\u00e9admission avec les pays d'o\u00f9 elles viennent.</p>\n<p>Je vous pose donc la question suivante, Monsieur M\u00fcller: ne trouvez-vous pas que, si vous confondez tout le temps \u00e9trangers ill\u00e9gaux et requ\u00e9rants d'asile, vous participez \u00e0 la mont\u00e9e de la x\u00e9nophobie dans notre pays?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Maria","SpeakerLastName":"Roth-Bernasconi","SpeakerFullName":"Roth-Bernasconi Maria","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":25,"CantonName":"Genf","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":70,"Start":"\/Date(1127817000521)\/","End":"\/Date(1127817068426)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021165)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127817000520+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127817068427+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57686L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57686L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57686L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57686L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57686L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57686","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1141,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Frau Roth-Bernasconi, Sie machen einen Fehler, wenn Sie davon ausgehen, dass das nur Asylsuchende betrifft. Die Problematik der Algerier in Genf betrifft eben nicht prim\u00e4r Asylsuchende. Diese Gesetzesbestimmung betrifft alle Menschen, die auf irgendeinem Weg in die Schweiz gekommen sind, sei es, dass sie illegal gekommen sind, oder sei es, dass sie sich als Asylsuchende nicht an unsere Rechtsordnung halten, einen Wegweisungsentscheid erhalten haben und ausgeschafft werden m\u00fcssen. Es geht nicht nur um Asylsuchende. Das ist die Problematik in Genf mit diesen Personen aus Algerien, die eben nicht zur\u00fcckgeschafft werden k\u00f6nnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Philipp","SpeakerLastName":"M\u00fcller","SpeakerFullName":"M\u00fcller Philipp","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":71,"Start":"\/Date(1127817068426)\/","End":"\/Date(1127817116644)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021167)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127817068427+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127817116643+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57687L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57687L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57687L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57687L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57687L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57687","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":331,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr M\u00fcller, Sie haben vorher ausf\u00fchrlich Zahlen zitiert und die ganze Sachlage geschildert. War das Ihre Kommissionsberichterstattung, oder war das Ihre eigene, pers\u00f6nliche Meinung, die Sie hier als Kommissionssprecher illegalerweise einbringen?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Vreni","SpeakerLastName":"Hubmann","SpeakerFullName":"Hubmann Vreni","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":72,"Start":"\/Date(1127817116644)\/","End":"\/Date(1127817136456)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021168)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127817116643+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127817136457+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57688L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57688L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57688L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57688L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57688L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57688","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1141,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Frau Hubmann, Sie haben beim Beginn meines Votums nicht genau zugeh\u00f6rt. Ich habe Ihnen gesagt, dass ich als Kommissionssprecher etwas \u00fcber den Evaluationsbericht erz\u00e4hlen w\u00fcrde, weil ich auch in der Kommission genau das Gleiche gesagt h\u00e4tte. Ich bitte Sie, die entsprechenden Protokolle nochmals einzusehen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Philipp","SpeakerLastName":"M\u00fcller","SpeakerFullName":"M\u00fcller Philipp","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":73,"Start":"\/Date(1127817136456)\/","End":"\/Date(1127817167034)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021170)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127817136457+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127817167033+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57689L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57689L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57689L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57689L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57689L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57689","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1145,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>La minorit\u00e9 souhaite en rester au droit actuel qui permet de d\u00e9tenir un requ\u00e9rant d'asile durant neuf mois en vue de son expulsion. Compte tenu du taux de succ\u00e8s \u00e9lev\u00e9 pour les renvois durant les premiers mois de d\u00e9tention, la n\u00e9cessit\u00e9 de doubler la dur\u00e9e de d\u00e9tention possible est contest\u00e9e, ceci d'autant plus que les frais engendr\u00e9s sont importants. De plus, le rapport de la Commission de gestion permet de mettre en doute le fait que le taux de succ\u00e8s sera plus important avec un prolongement de cette dur\u00e9e de d\u00e9tention. Le probl\u00e8me de la surpopulation carc\u00e9rale a \u00e9galement \u00e9t\u00e9 avanc\u00e9, les places dans les prisons \u00e9tant plus utiles pour les criminels que pour la population dont nous parlons ici.</p>\n<p>Le probl\u00e8me des requ\u00e9rants r\u00e9calcitrants doit n\u00e9anmoins trouver une solution. Certains cantons \u00e9taient ainsi favorables \u00e0 une d\u00e9tention de dur\u00e9e ind\u00e9termin\u00e9e. La majorit\u00e9 de la commission estime d\u00e8s lors qu'il convient de soutenir cette nouvelle disposition.</p>\n<p>La commission, par 15 voix contre 7, vous propose de rejeter la proposition d\u00e9fendue par la minorit\u00e9.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Yvan","SpeakerLastName":"Perrin","SpeakerFullName":"Perrin Yvan","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":24,"CantonName":"Neuenburg","CantonAbbreviation":"NE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":74,"Start":"\/Date(1127817167034)\/","End":"\/Date(1127817228690)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021171)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127817167033+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127817228690+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57690L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57690L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57690L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57690L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57690L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57690","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":"2425","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote</i></p>\n<p>[NAM]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit .... 106 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit .... 82 Stimmen</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":75,"Start":"\/Date(1127817228690)\/","End":"\/Date(1127817228690)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021172)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127817228690+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127817228690+0120)\/","VoteBusinessNumber":20020060,"VoteBusinessShortNumber":"02.060","VoteBusinessTitle":"Asylgesetz. Teilrevision"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57691L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57691L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57691L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57691L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57691L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57691","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":435,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Ziff. 1 Art. 13c Abs. 1, 2, 2bis</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 13c al. 1, 2, 2bis</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS] [PAGE 1202] </p>\n<p><b>Ziff. 1 Art. 13e Abs. 1</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Levrat, Beck, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Festhalten</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 13e al. 1</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Levrat, Beck, Heim, Hubmann, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Maintenir</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerLastName":"Meyer","SpeakerFullName":"Meyer Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":76,"Start":"\/Date(1127817228690)\/","End":"\/Date(1127817321282)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774878021174)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127817228690+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127817321283+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57692L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57692L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57692L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57692L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57692L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57692","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1150,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>L'article dont il est question ici avait \u00e9t\u00e9 introduit dans la loi f\u00e9d\u00e9rale sur le s\u00e9jour et l'\u00e9tablissement des \u00e9trangers pour permettre d'interdire l'acc\u00e8s \u00e0 un territoire donn\u00e9 \u00e0 des \u00e9trangers qui troublent ou menacent l'ordre et la s\u00e9curit\u00e9 publics, notamment dans le but de lutter contre le trafic ouvert de la drogue dans certains centres-villes. Cette disposition, nous devons le reconna\u00eetre, a produit certains r\u00e9sultats et il est incontestable qu'elle a contribu\u00e9 \u00e0 am\u00e9liorer un certain nombre de situations.</p>\n<p>Par sa nouvelle proposition toutefois, adopt\u00e9e par le Conseil des Etats, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral propose d'\u00e9tendre cette mesure aux requ\u00e9rants frapp\u00e9s d'une d\u00e9cision de renvoi qui n'auraient simplement pas respect\u00e9 le d\u00e9lai qui leur est imparti pour quitter le territoire. Dans ces cas-l\u00e0, les cantons pourraient prononcer cette mesure.</p>\n<p>Cet article est plus dur qu'il n'y para\u00eet. En effet, on a renforc\u00e9, dans la l\u00e9gislation sur les \u00e9trangers, les sanctions p\u00e9nales li\u00e9es \u00e0 la violation d'une interdiction de territoire en les portant \u00e0 une ann\u00e9e de prison au maximum.</p>\n<p>Actuellement d\u00e9j\u00e0, il faut le dire et il faut essayer de voir de quoi nous parlons concr\u00e8tement, nous sommes confront\u00e9s \u00e0 certaines situations kafka\u00efennes. La majorit\u00e9 vient de d\u00e9cider de supprimer l'aide sociale pour les d\u00e9bout\u00e9s, lesquels devront donc partout avoir recours \u00e0 l'aide d'urgence. Dans le canton de Vaud, un requ\u00e9rant d\u00e9bout\u00e9 qui, par exemple, habiterait Moudon, serait donc interdit de s\u00e9jour \u00e0 Lausanne, mais il devrait se pr\u00e9senter tous les jours aupr\u00e8s de la police des \u00e9trangers \u00e0 Lausanne pour y recevoir un bon pour son repas. Il dormirait tous les jours, toujours \u00e0 Lausanne, dans un abri mis \u00e0 sa disposition. Il se rendrait peut-\u00eatre dans un service d'encadrement anim\u00e9 par les Eglises \u00e0 Lausanne et il irait \u00e9ventuellement trouver son avocat, encore \u00e0 Lausanne, ceci alors m\u00eame que le territoire de la ville de Lausanne lui serait interdit d'acc\u00e8s!</p>\n<p>Le canton de Vaud, qui est d'ores et d\u00e9j\u00e0 confront\u00e9 \u00e0 cette situation, a trouv\u00e9 une solution pour y rem\u00e9dier, \u00e0 savoir qu'il d\u00e9livre un sauf-conduit quotidien pour autoriser la personne concern\u00e9e \u00e0 se d\u00e9placer d'un lieu \u00e0 l'autre, alors m\u00eame qu'elle en est th\u00e9oriquement interdite de s\u00e9jour. La m\u00eame autorit\u00e9, donc, prononce d'un c\u00f4t\u00e9 une interdiction de s\u00e9jour et, d'un autre c\u00f4t\u00e9, d\u00e9livre des sauf-conduits automatiques. C'est quelque chose que je peux comprendre lorsqu'il s'agit d'\u00e9loigner des gens de la sc\u00e8ne de la drogue ou lorsqu'il s'agit de s\u00e9curit\u00e9 publique; en dehors de ces cas, on est en train de mettre en place une bureaucratie d\u00e9mesur\u00e9e et d'op\u00e9rer une atteinte inutile \u00e0 la libert\u00e9 de mouvement.</p>\n<p>Cette disposition est pour moi l'exemple m\u00eame d'une bureaucratie r\u00e9pressive qui tourne sur elle-m\u00eame comme un hamster dans une cage. On nous dira que cette mesure constitue une peine alternative \u00e0 la d\u00e9tention: c'est vrai, pour autant que les faits poursuivis soient les m\u00eames. La l\u00e9gislation actuelle nous permet d\u00e9j\u00e0 d'offrir une alternative aux cas de d\u00e9tention justifi\u00e9s. Le durcissement pr\u00e9vu ici n'entra\u00eene qu'un automatisme bureaucratique, inutile et attentatoire aux libert\u00e9s individuelles.</p>\n<p>Par cons\u00e9quent, je vous invite \u00e0 rejeter la proposition de la majorit\u00e9 de la commission.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Christian","SpeakerLastName":"Levrat","SpeakerFullName":"Levrat Christian","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":77,"Start":"\/Date(1127817321282)\/","End":"\/Date(1127817532670)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021175)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127817321283+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127817532670+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57693L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57693L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57693L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57693L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57693L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57693","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":435,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Le groupe PDC communique qu'il soutient la proposition de la majorit\u00e9.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerLastName":"Meyer","SpeakerFullName":"Meyer Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":78,"Start":"\/Date(1127817532670)\/","End":"\/Date(1127817543451)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021177)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127817532670+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127817543450+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57694L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57694L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57694L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57694L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57694L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57694","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1110,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich ersuche Sie ebenfalls, hier der Minderheit zu folgen. Wir haben hier das Rayonverbot. Das Rayonverbot zur Verhinderung weiteren deliktischen Verhaltens ist unbestritten. Der Einwand richtet sich ja nur gegen den neueingef\u00fchrten Buchstaben b von Absatz 1, wonach das Rayonverbot nun auch bereits ausgesprochen werden kann, wenn die verf\u00fcgte Ausreisefrist um einen Tag \u00fcberschritten ist; das ist hier so zu lesen.</p>\n<p>Dies ist eine unverh\u00e4ltnism\u00e4ssige Massnahme, weil es beim Erlass des Rayonverbotes nach dieser Bestimmung einen gewissen Willk\u00fcrspielraum gibt. Es ist eben ein Unterschied, ob Sie ein Rayonverbot haben, das besagt, jemand d\u00fcrfe die Stadt Z\u00fcrich nicht verlassen, jemand d\u00fcrfe die Stadt Lausanne oder die Stadt Genf nicht verlassen - und d\u00fcrfe das andere Gebiet nicht betreten -, oder ob Sie im l\u00e4ndlichen Gebiet eine Bestimmung haben, jemand d\u00fcrfe seine kommunale Lokalit\u00e4t nicht verlassen und zum Beispiel nicht in die n\u00e4chste Stadt gehen. Genau dies wird durch dieses Rayonverbot erm\u00f6glicht.</p>\n<p>Es ist eine nicht mehr verh\u00e4ltnism\u00e4ssige Bestimmung, weil das Rayonverbot nat\u00fcrlich auch eine Einschr\u00e4nkung eines der zentralsten Verfassungsrechte - der gesch\u00fctzten Freiheit - ist. In diesem Sinne ist dieses Rayonverbot nicht einfach eine Erweiterung des klassischen Rayonverbotes, weil das klassische Rayonverbot immer bei der Verhinderung strafbaren Verhaltens ankn\u00fcpft. Hier geht es nicht um Verhinderung strafbaren Verhaltens, sondern hier geht es darum, dass einer rein administrativen Verf\u00fcgung nicht nachgekommen wird.</p>\n<p>Das Zweite, was bei der vorliegenden Formulierung stossend ist, besteht darin, dass keine klare Kaskade formuliert ist. Es wurde zwar ein bisschen anget\u00f6nt, zuerst komme dieses Rayonverbot und subsidi\u00e4r komme die Haft. Das geht aus dem Wortlaut des Gesetzes so aber nicht hervor. Das Stossende ist, dass dieses Rayonverbot kumulativ zur Haft angewendet werden kann, n\u00e4mlich in den Zwischenphasen, in denen jemand aufgrund des Ablaufs der Dauer nicht mehr in Haft ist. In diesem Sinne h\u00e4tte der Gesetzgeber, wenn er es damit ernst gemeint h\u00e4tte, diese Kaskade einf\u00fchren und auch sagen m\u00fcssen, dass die Beuge- respektive die Ausschaffungshaft nur zul\u00e4ssig ist, wenn das Rayonverbot gem\u00e4ss Artikel 13e Absatz 1 Buchstabe b nicht wirkt. Das ist aber offensichtlich nicht die Massgabe des Gesetzgebers.</p>\n<p>Und jetzt muss ich Ihnen ein f\u00fcr alle Mal noch etwas sagen. Es wird hier immer gesagt, dies sei EMRK-konform oder knapp EMRK-konform. Sich auf die EMRK als rechtsstaatliches G\u00fctesiegel zu berufen ist eine rechtsmissbr\u00e4uchliche Argumentation. Die EMRK ist kein G\u00fctesiegel rechtsstaatlichen Verhaltens. Die EMRK bringt den untersten Level des Verhaltens der ihr angeschlossenen Staaten als Mindestgrunds\u00e4tze zum Ausdruck. Aber wenn etwas EMRK-konform ist, dann ist es so, dass es gerade noch knapp von der T\u00fcrkei eingehalten werden kann. Aber es kann keine Rede davon sein, dass damit schon bewiesen ist, dass wir deswegen gewissermassen \"super-rechtsstaatlich\" sind.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Daniel","SpeakerLastName":"Vischer","SpeakerFullName":"Vischer Daniel","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":79,"Start":"\/Date(1127817543451)\/","End":"\/Date(1127817819229)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021180)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127817543450+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127817819230+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57695L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57695L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57695L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57695L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57695L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57695","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1122,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wir bitten Sie, den Antrag der Minderheit Levrat abzulehnen. Es handelt sich hier um Personen, die eine Ausreisefrist haben verstreichen lassen und damit ihre Ausreisepflicht verletzen. Die Mehrheit der SPK ist der Auffassung, dieser Antrag bringe eine Verbesserung im Hinblick auf die Durchsetzung der Wegweisungsverf\u00fcgung in den F\u00e4llen, in denen keine Ausschaffungshaft angeordnet werden kann oder in denen man keine solche anordnen will. Die Bewegungsfreiheit der entsprechenden Personen soll tats\u00e4chlich eingeschr\u00e4nkt werden. Das ist der Zweck der ganzen \u00dcbung.</p>\n<p>Der angeblich entstehende b\u00fcrokratische Aufwand mit Rayonverbot und Passierschein kann vermieden werden. Man muss das Rayon entsprechend festlegen; das ist ein lokales Problem, das nicht generalisiert werden kann. Dieses [PAGE 1203] Problem ist mir noch nie begegnet, und ich bin \u00fcberzeugt, dass auch der Kanton Waadt in der Lage sein wird, dieses Problem mit geringem b\u00fcrokratischem Aufwand zu beheben.</p>\n<p>Zu den Einw\u00e4nden von Kollege Vischer: Er sagt, die Kaskade, das Subsidiarit\u00e4tsprinzip, gehe aus dem Gesetzestext nicht gen\u00fcgend hervor, man h\u00e4tte bei der Ausschaffungshaft sagen sollen, sie sei subsidi\u00e4r zum Rayonverbot. Diese Kaskade ergibt sich doch aus dem Gebot der effizienten Verwaltungsf\u00fchrung. Es gibt F\u00e4lle, in denen das Rayonverbot angemessen ist. Es ist in der Regel weniger aufwendig und kostet weniger als eine Haft. Der Haftvollzug ist mit Sicherheit teurer als die Anordnung und Durchsetzung eines Rayonverbotes. Aus diesem Gebot der Zweckm\u00e4ssigkeit und der Effizienz ergibt sich automatisch die Subsidiarit\u00e4t der Ausschaffungshaft nach dem Rayonverbot. Es kann aber in der Zwischenzeit auch alternativ angeordnet werden, wie das erw\u00e4hnt worden ist.</p>\n<p>Nun hat uns Kollege Vischer noch einen schweren Vorwurf gemacht, n\u00e4mlich, die Berufung auf die EMRK sei sogar rechtsmissbr\u00e4uchlich. Der Rechtsmissbrauch ist anders definiert, als es Herr Kollege Vischer vorhin ausgef\u00fchrt hat, und die st\u00e4ndige Berufung unserer Seite auf die EMRK ist nat\u00fcrlich eine Folge der st\u00e4ndigen Unterstellung und Behauptung Ihrer Seite, Herr Kollege Vischer, unsere Antr\u00e4ge seien nicht EMRK-konform. Die Berufung unsererseits ist eine Folge der permanenten Behauptungen - die sich bis dato nicht beweisen liessen -, unsere neuen Antr\u00e4ge seien EMRK-widrig.</p>\n<p>Nach diesem Abschweifer bitten wir Sie namens der FDP-Fraktion, den Antrag der Minderheit Levrat abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Kurt","SpeakerLastName":"Fluri","SpeakerFullName":"Fluri Kurt","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":11,"CantonName":"Solothurn","CantonAbbreviation":"SO","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":80,"Start":"\/Date(1127817819229)\/","End":"\/Date(1127818012742)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021181)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127817819230+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127818012743+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57696L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57696L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57696L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57696L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57696L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57696","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1135,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>In Artikel 13e geht es um Sanktionen gegen Rechtsbrecher und nicht um Sanktionen gegen irgendwelche Unbescholtenen. Es geht namentlich um Ausl\u00e4nder, die keine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung haben und die die \u00f6ffentliche Sicherheit st\u00f6ren oder gef\u00e4hrden. Zudem sollen Drogenh\u00e4ndler in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschr\u00e4nkt werden. </p>\n<p>Es erstaunt mich schon, dass hier die Linke als F\u00fcrsprecher f\u00fcr Rechtsbrecher und insbesondere f\u00fcr Drogenh\u00e4ndler auftritt. Herr Levrat, hier geht es nicht um unn\u00f6tige B\u00fcrokratie; hier geht es um eine wirksame Massnahme. Herr Vischer, es ist eben n\u00f6tig, in diesem Bereich am Ende einer Kaskade von erfolglosen milderen Massnahmen eine klare Grenze zu setzen.</p>\n<p>Ich bitte Sie, den Antrag der Minderheit Levrat abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Adrian","SpeakerLastName":"Amstutz","SpeakerFullName":"Amstutz Adrian","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":81,"Start":"\/Date(1127818012742)\/","End":"\/Date(1127818074866)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021183)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127818012743+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127818074867+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57697L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57697L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57697L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57697L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57697L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57697","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":797,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Auch im Namen der EVP/EDU-Fraktion m\u00f6chte ich eine Bemerkung anbringen. Ich habe mich nicht zu allen Minderheitsantr\u00e4gen ge\u00e4ussert. Aber ich habe doch den Eindruck, dass sich die Linke hier die Sache etwas zu einfach macht und dass sie in Gefahr steht, Mitmenschlichkeit als Argument zu gebrauchen, um den Rechtsmissbrauch zu sch\u00fctzen. Wir d\u00fcrfen T\u00e4ter nicht zu Opfern machen.</p>\n<p>Auch Artikel 13e, das Rayonverbot, ist eine Massnahme zur Durchsetzung des Rechtes. Das erwartet unsere Bev\u00f6lkerung zu Recht von einem Rechtsstaat. Wenn die Umgehungsm\u00f6glichkeit eliminiert wird, herrscht Ordnung. Diese Ordnung sch\u00fctzt dann auch wieder diejenigen, die echte Fl\u00fcchtlinge sind und die sich an unsere Rechtsordnung halten. In diesem Sinne sind wir hier immer bei der Mehrheit geblieben.</p>\n<p>Ich bitte Sie, auch bei Artikel 13e der Mehrheit zu folgen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Walter","SpeakerLastName":"Donz\u00e9","SpeakerFullName":"Donz\u00e9 Walter","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"EVP/EDU Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"E","SortOrder":82,"Start":"\/Date(1127818074866)\/","End":"\/Date(1127818157537)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021184)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127818074867+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127818157537+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57698L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57698L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57698L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57698L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57698L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57698","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":21,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr M\u00fcller hat gesagt, anstelle der Ausschaffungshaft sollte man Bestimmungen betreffend die Ein- und Ausgrenzung haben. Er hat Recht - hier haben Sie sie. Die heutigen Ein- und Ausgrenzungsregelungen sind f\u00fcr diese F\u00e4lle nicht geeignet, denn bisher k\u00f6nnen Ein- und Ausgrenzungen ausschliesslich zum Zwecke der Verhinderung von Gef\u00e4hrdungen oder Verletzungen der \u00f6ffentlichen Sicherheit und Ordnung angeordnet werden. Sie k\u00f6nnen also Schl\u00e4ger eingrenzen oder Leute, bei denen Sie Angst haben, dass sie gegen die \u00f6ffentliche Ordnung und Sicherheit verstossen. Man kann nicht nur deshalb ein- und ausgrenzen, weil jemand der Ausreisepflicht nicht nachkommt. Das soll hier jetzt ge\u00e4ndert werden. Es ist sicher besser, dass man zun\u00e4chst eine Ein- und Ausgrenzung vornimmt, bevor man eine Ausschaffungshaft anordnet - wenn man mit der Ein- und Ausgrenzung durchkommt; das ist immer die Frage. Das gibt ein Instrument mehr; ich gebe Herrn M\u00fcller Geri Recht, wenn er sagt, das sei sicher humaner als eine Ausschaffungshaft.</p>\n<p>Darum bitten wir Sie, den Kantonen dieses Instrument zu geben; es ist ein Instrument mehr, das eleganter ist als eine Haft.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Christoph","SpeakerLastName":"Blocher","SpeakerFullName":"Blocher Christoph","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":83,"Start":"\/Date(1127818157537)\/","End":"\/Date(1127818261489)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021186)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127818157537+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127818261490+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57699L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57699L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57699L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57699L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57699L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57699","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1145,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>La minorit\u00e9 souhaite en rester au droit actuel qui permet d'assigner un \u00e9tranger d\u00e9muni d'autorisation de s\u00e9jour \u00e0 un territoire donn\u00e9 ou de lui interdire de p\u00e9n\u00e9trer dans une zone d\u00e9termin\u00e9e.</p>\n<p>La nouvelle disposition pr\u00e9voit d'\u00e9largir cette possibilit\u00e9 aux \u00e9trangers frapp\u00e9s d'une d\u00e9cision de renvoi ou d'expulsion \u00e0 laquelle ils n'ont pas donn\u00e9 suite. L'\u00e9largissement de cette disposition n'est pas anodin puisque les peines pr\u00e9vues dans la LSEE pour la violation de l'article en question ont \u00e9t\u00e9 port\u00e9es \u00e0 une ann\u00e9e au maximum.</p>\n<p>Le but initial, \u00e0 savoir lutter contre le trafic de stup\u00e9fiants, doit demeurer le fil rouge de cette disposition qui ne doit pas \u00eatre d\u00e9tourn\u00e9e \u00e0 d'autres fins. La disposition en question vise \u00e0 limiter les possibilit\u00e9s de mouvement des personnes qui n'ont pas donn\u00e9 suite \u00e0 l'ordre de quitter le territoire suisse, ceci de fa\u00e7on \u00e0 faciliter leur d\u00e9part dans les cas o\u00f9 une d\u00e9tention aux fins d'expulsion n'a pas \u00e9t\u00e9 ordonn\u00e9e. Elle constitue donc une alternative \u00e0 l'emprisonnement.</p>\n<p>La commission vous propose d\u00e8s lors, par 14 voix contre 8, de rejeter la proposition d\u00e9fendue par la minorit\u00e9 Levrat.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Yvan","SpeakerLastName":"Perrin","SpeakerFullName":"Perrin Yvan","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":24,"CantonName":"Neuenburg","CantonAbbreviation":"NE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":84,"Start":"\/Date(1127818261489)\/","End":"\/Date(1127818332847)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021187)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127818261490+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127818332847+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57700L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57700L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57700L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57700L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57700L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57700","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":435,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote</i></p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit .... 104 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit .... 70 Stimmen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 1 Art. 13g</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Hubmann, Heim, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Streichen (siehe Art. 13h, 13i, 14e Abs. 2)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag Meier-Schatz</i></p>\n<p>Streichen</p>\n<p><i>Schriftliche Begr\u00fcndung</i></p>\n<p>Die GPK-SR und die GPK-NR haben eine Untersuchung zu den Zwangsmassnahmen veranlasst. Die GPK-NR hat unl\u00e4ngst - nach den Beratungen der SPK-NR - einstimmig ihre Empfehlungen verabschiedet und der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert.</p>\n<p>Die GPK-NR h\u00e4lt fest, dass die Ausschaffungshaft dem Zweck der Sicherstellung des Wegweisungsvollzugs dient und keine Beugehaft darstellt. Sie verweist auch auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtes.</p>\n<p>Das Bundesgericht h\u00e4lt Folgendes fest: \"Sinn und Zweck der Haft nach Artikel 13b Anag ist es, die zwangsweise Ausschaffung sicherzustellen, und nicht in erster Linie, den Ausl\u00e4nder durch eine Beugehaft dazu anzuhalten, freiwillig auszureisen, auch wenn hierin ein erw\u00fcnschter Nebeneffekt der Festhaltung liegen mag.\" (BGE 130 II 56, S. 63)</p>\n<p>Sowohl die Studie der PVK als auch die Anh\u00f6rungen, die ich als Pr\u00e4sidentin der Subkommission GPK-EJPD durchgef\u00fchrt habe, haben gezeigt, dass von den Anwendungsbeh\u00f6rden eine Verl\u00e4ngerung der Ausschaffungshaft einzig zum Zweck verlangt wird, den Ausl\u00e4nder zur Kooperation anzuhalten, und nicht weil die heutige Maximaldauer von neun Monaten nicht zur Identit\u00e4tsabkl\u00e4rung oder [PAGE 1204] Papierbeschaffung, also zur Sicherstellung der Wegweisung, ausreichen w\u00fcrde. Eine verl\u00e4ngerte Ausschaffungshaft nimmt somit den Charakter einer Beugehaft an, was nicht dem Zweck der Bestimmung entspricht. </p>\n<p>Sollte sich eine Mehrheit des Parlamentes dennoch f\u00fcr eine \u00c4nderung der Fristen bei der Ausschaffungshaft und eine sogenannte Beugehaft aussprechen, muss mindestens der im Gesetz festgeschriebene Haftzweck - auch im Sinne der von der EMRK vorgegebenen v\u00f6lkerrechtlichen Schranken - mit der Vollzugspraxis \u00fcbereinstimmen (EMRK: Konvention vom 4. November 1950, s. Art. 5 Ziff. 1 Bst. b f\u00fcr die Durchsetzungshaft und Art. 5 Ziff. 1 Bst. f f\u00fcr die Ausschaffungshaft). Dies ist gegenw\u00e4rtig nicht der Fall.</p>\n<p>Einstimmig hat deshalb auch die GPK-NR dem Gesetzgeber empfohlen, die verschiedenen Haftformen im Lichte ihres Haftzwecks nochmals zu \u00fcberpr\u00fcfen. Um eine \u00dcberpr\u00fcfung zu erm\u00f6glichen, m\u00fcssen wir diese Artikel ablehnen, damit wir eine Differenz zum St\u00e4nderat schaffen und ihm die M\u00f6glichkeit geben, mindestens - sollte er seinen Entscheid best\u00e4tigen wollen - den Haftzweck zu \u00fcberpr\u00fcfen und eine geeignete Haftform im Gesetz vorzusehen. </p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 13g</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Hubmann, Heim, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Biffer (voir art. 13h, 13i, 14e al. 2)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition Meier-Schatz</i></p>\n<p>Biffer</p>\n<p><i>D\u00e9veloppement par \u00e9crit</i></p>\n<p>La CdG-CE et la CdG-CN ont demand\u00e9 qu'une enqu\u00eate soit men\u00e9e sur les mesures de contrainte. R\u00e9cemment - apr\u00e8s les d\u00e9lib\u00e9rations de la CIP-CN -, la CdG-CN a adopt\u00e9 \u00e0 l'unanimit\u00e9 et publi\u00e9 des recommandations en la mati\u00e8re.</p>\n<p>La CdG-CN estime que la d\u00e9tention en vue du refoulement a pour but de garantir l'ex\u00e9cution du renvoi et qu'elle ne constitue pas une d\u00e9tention pour insoumission. Elle renvoie \u00e0 cet \u00e9gard \u00e0 la jurisprudence du Tribunal f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n<p>Dans sa jurisprudence, le Tribunal f\u00e9d\u00e9ral a en effet rappel\u00e9, en substance, que la raison d'\u00eatre de la d\u00e9tention pr\u00e9vue par l'article 13b LSEE est de garantir le renvoi par la contrainte, et non, a priori, d'obtenir de l'\u00e9tranger, en lui infligeant une d\u00e9tention pour insoumission, qu'il quitte le pays de son propre gr\u00e9, m\u00eame si cette d\u00e9tention comporte un effet incitatif, certes secondaire mais n\u00e9anmoins bienvenu (ATF 130 II 56, p. 63).</p>\n<p>Or, l'\u00e9tude du CPA et l'analyse des d\u00e9clarations des personnes que j'ai entendues en ma qualit\u00e9 de pr\u00e9sidente de la sous-commission CdG-DFJP ont toutes deux d\u00e9montr\u00e9 que si les autorit\u00e9s demandent une prolongation de la d\u00e9tention, c'est bien dans le but d'amener l'\u00e9tranger \u00e0 coop\u00e9rer, et non parce que la dur\u00e9e maximale actuelle de neuf mois serait insuffisante pour permettre l'identification de la personne ou l'obtention des documents, donc pour garantir le renvoi. La prolongation de la d\u00e9tention en vue de l'expulsion se transformerait alors en d\u00e9tention pour insoumission, ce qui contreviendrait \u00e0 l'objectif initial de la disposition.</p>\n<p>Si la majorit\u00e9 du Parlement souhaitait toutefois modifier les d\u00e9lais de la d\u00e9tention en vue du refoulement et se pronon\u00e7ait en faveur d'une d\u00e9tention pour insoumission, il devrait au moins y avoir ad\u00e9quation entre, d'une part, le but de la d\u00e9tention tel qu'il figure dans la loi, et, d'autre part, la pratique en mati\u00e8re d'ex\u00e9cution - ne serait-ce que pour tenir compte des garde-fous pr\u00e9vus par la CEDH (CEDH: convention du 4 novembre 1950, cf. art. 5 ch. 1 let. b concernant la d\u00e9tention pour insoumission, et art. 5 ch. 1 let. f concernant la d\u00e9tention en vue du refoulement.) Or, ce n'est actuellement pas le cas.</p>\n<p>C'est pourquoi la CdG-CN a recommand\u00e9 \u00e0 l'unanimit\u00e9 au l\u00e9gislateur d'examiner \u00e0 nouveau les diff\u00e9rentes formes de d\u00e9tention \u00e0 la lumi\u00e8re des buts poursuivis. Pour permettre cet examen, nous devons rejeter les articles concern\u00e9s afin de cr\u00e9er une divergence avec le Conseil des Etats et de permettre \u00e0 ce dernier au moins de r\u00e9examiner le but de la d\u00e9tention - au cas o\u00f9 il souhaiterait maintenir sa d\u00e9cision -, voire de pr\u00e9voir une forme de d\u00e9tention adapt\u00e9e dans la loi.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 1 Art. 13h</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Hubmann, Heim, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Streichen (siehe Art. 13g, 13i, 14e Abs. 2)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag Meier-Schatz</i></p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 13h</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Hubmann, Heim, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Biffer (voir art. 13g, 13i, 14e al. 2)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition Meier-Schatz</i></p>\n<p>Biffer</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 1 Art. 13i</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Hubmann, Heim, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Streichen (siehe Art. 13g, 13h, 14e Abs. 2)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 13i</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Hubmann, Heim, Leuenberger-Gen\u00e8ve, Levrat, Roth-Bernasconi, Vermot, Wyss)</p>\n<p>Biffer (voir art. 13g, 13h, 14e al. 2)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerLastName":"Meyer","SpeakerFullName":"Meyer Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":85,"Start":"\/Date(1127818332847)\/","End":"\/Date(1127818434034)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774878021189)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127818332847+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127818434033+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57701L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57701L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57701L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57701L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57701L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57701","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":331,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Kommissionsminderheit empfiehlt Ihnen, die Artikel 13g und 13h, die der St\u00e4nderat in der Fr\u00fchjahrssession 2005 neu eingef\u00fcgt hat, wieder zu streichen, und zwar aus folgenden f\u00fcnf Gr\u00fcnden:</p>\n<p>1. Sie stellen einen R\u00fcckfall ins Mittelalter dar.</p>\n<p>2. Sie sind eine massive Versch\u00e4rfung der Massnahmen.</p>\n<p>3. Sie sind unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig.</p>\n<p>4. Sie verstossen gegen die Kinderrechtskonvention.</p>\n<p>5. Sie gehen viel weiter als ein Richtlinienentwurf der EU-Kommission, der auch f\u00fcr die Schweiz bindend werden wird.</p>\n<p>Zum ersten Punkt, zum R\u00fcckfall ins Mittelalter: Die Beugehaft oder Zwangshaft zur Erzwingung eines bestimmten Verhaltens ist eine Zwangsmassnahme aus dem Strafrecht und hat im Ausl\u00e4nderrecht bzw. im Asylrecht keinen Platz. Dass die Mehrheit unserer Kommission die Beugehaft auf Wunsch der Verwaltung in Durchsetzungshaft umgetauft hat, \u00e4ndert nichts daran, dass diese Massnahme nicht ins Ausl\u00e4nderrecht geh\u00f6rt. </p>\n<p>Zum zweiten Punkt: Die Massnahmen stellen eine massive Versch\u00e4rfung dar. Was hat der St\u00e4nderat beschlossen? In Artikel 13a verdoppelt er die heute geltende Dauer von 3 Monaten auf 6 Monate. In Artikel 13d wurde die Frist von bisher 20 Tagen bis 3 Monaten auf bis 15 Monate erh\u00f6ht und, Sie haben es geh\u00f6rt, f\u00fcr Minderj\u00e4hrige bis 9 Monate. Gem\u00e4ss Artikel 13g - das ist der Artikel, den wir heute besprechen - soll die Vorbereitungs- und Ausschaffungshaft [PAGE 1205] bis 18 Monate, f\u00fcr Minderj\u00e4hrige bis 9 Monate dauern k\u00f6nnen. Und in Artikel 13h wird das Maximum aller dieser Massnahmen auf 24 Monate - 24 Monate, also zwei Jahre! - limitiert, f\u00fcr Minderj\u00e4hrige auf 12 Monate, ein ganzes Jahr.</p>\n<p>Zum dritten Punkt: Diese Massnahmen sind unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig. Was haben diese Leute verbrochen? Es sind weder R\u00e4uber noch M\u00f6rder, es sind Leute, die hier keine Aufenthaltsbewilligung erhalten haben und nicht selber ausreisen. Oder sie sagen nicht, wie sie heissen und woher sie kommen. Ein solches Verhalten wie ein massives Delikt zu bestrafen ist absolut unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig. </p>\n<p>Zum vierten Punkt: Diese Massnahmen verstossen gegen die Kinderrechtskonvention. 15- bis 18-j\u00e4hrige Leute bis zu einem Jahr einzusperren, nur weil sie nicht sagen, wie sie heissen, ist eines Rechtsstaates unw\u00fcrdig. Vermutlich wird jetzt Herr Bundesrat Blocher wieder aufstehen und sagen: Ja, dann \u00e4ndern wir halt die Kinderrechtskonvention. So geht es aber nicht, Herr Bundesrat Blocher. Wir m\u00fcssen unser Recht unseren internationalen Verpflichtungen anpassen und nicht umgekehrt. Das gilt auch f\u00fcr das Schengener Abkommen, \u00fcber das wir im Juni dieses Jahres abgestimmt haben.</p>\n<p>Zum f\u00fcnften Punkt: Die EU-Kommission hat einen Richtlinienentwurf zur Asylpolitik vorgelegt. Diese Richtlinie wird im Rahmen des Schengener Abkommens auch f\u00fcr die Schweiz einmal bindend werden. Hier die wichtigsten Punkte dieser Richtlinie: Sie sieht keine Beugehaft vor, sie begrenzt die Ausschaffungshaft auf maximal 6 Monate und nicht auf 24 Monate wie unser Asylgesetz. Wir stellen fest: Diese EU-Richtlinie geht viel weniger weit als die Beschl\u00fcsse des St\u00e4nderates. Es ist deshalb wichtig, dass wir den Minderheitsantr\u00e4gen zu den Artikeln 13g und 13h und auch den Einzelantr\u00e4gen Meier-Schatz zustimmen. Damit schaffen wir eine Differenz zum St\u00e4nderat, der dann die EU-Richtlinie in seinen Entscheid einbeziehen kann.</p>\n<p>Wenn wir heute dem St\u00e4nderat zustimmen, sind diese Artikel erledigt. Sp\u00e4testens n\u00e4chstes oder \u00fcbern\u00e4chstes Jahr werden wir dann gezwungen sein, das Asylgesetz wieder zu revidieren. Machen wir doch jetzt die Arbeit richtig, und schaffen wir diese Differenz.</p>\n<p>Stimmen Sie meinen Minderheitsantr\u00e4gen und den Einzelantr\u00e4gen Meier-Schatz zu.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Vreni","SpeakerLastName":"Hubmann","SpeakerFullName":"Hubmann Vreni","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":86,"Start":"\/Date(1127818434034)\/","End":"\/Date(1127818797466)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021192)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127818434033+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127818797467+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57702L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57702L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57702L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57702L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57702L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57702","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1127,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Frau Hubmann, ich m\u00f6chte hier eine Lanze brechen f\u00fcr das Mittelalter, das Sie mehrmals bem\u00fcht haben. Sie meinen mit diesem Vergleich doch nicht die Gr\u00fcndung der Universit\u00e4ten, die in dieser Zeit stattfand? Den Minnesang? Den ritterlichen Ehrenkodex? Die Verfassung der grossen epischen Werke von Wolfram von Eschenbach, Gottfried von Strassburg und Walther von der Vogelweide? Sagen Sie mir: Hatte das Mittelalter ein Asylproblem? Dann m\u00fcssten Sie mich dar\u00fcber informieren, das h\u00e4tte ich jetzt gern gewusst. <i>(Teilweise Heiterkeit)</i></p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Oskar","SpeakerLastName":"Freysinger","SpeakerFullName":"Freysinger Oskar","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":23,"CantonName":"Wallis","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":87,"Start":"\/Date(1127818797466)\/","End":"\/Date(1127818826450)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021193)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127818797467+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127818826450+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57703L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57703L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57703L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57703L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57703L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57703","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":331,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Sie wissen, Herr Freysinger, dass das Mittelalter Strafmassnahmen hatte, die unseres heutigen Rechtsstaates unw\u00fcrdig w\u00e4ren. Dazwischen hatten wir n\u00e4mlich die Aufkl\u00e4rung, die offenbar spurlos an Ihnen vor\u00fcbergegangen ist. <i>(Teilweise Heiterkeit)</i></p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Vreni","SpeakerLastName":"Hubmann","SpeakerFullName":"Hubmann Vreni","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":88,"Start":"\/Date(1127818826450)\/","End":"\/Date(1127818852419)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021195)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127818826450+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127818852420+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57704L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57704L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57704L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57704L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57704L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57704","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":33,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich m\u00f6chte mich noch zum Titel \u00e4ussern. Jetzt muss ich f\u00fcr diejenigen, die nicht in der Kommission sind, schnell einen kleinen Exkurs machen, wie das gelaufen ist. Wir beraten jetzt am Schluss dieser Fahne zum Asylgesetz die Zwangsmassnahmen aus dem Anag. Auf der Fahne, die wir morgen behandeln werden - das ist die Fahne zum Ausl\u00e4ndergesetz -, sind hinten noch einmal die genau gleichen Zwangsmassnahmen gem\u00e4ss altem Anag aufgef\u00fchrt. Weil wir das nur einmal beraten, n\u00e4mlich heute auf der Basis der Fahne zum Asylgesetz und nicht morgen noch einmal, beantrage ich, dass wir den Antrag der Minderheit I - auf Seite 30 der Fahne zum AuG - heute behandeln.</p>\n<p>Ich muss schnell sagen, warum der Minderheitsantrag erst auf der AuG-Fahne figuriert. Wir hatten am Schluss, als alles beraten war, an der letzten Sitzung der SPK eben noch die technischen Anpassungen vorzunehmen. Da kam die Verwaltung mit dem Vorschlag, diesem Artikel einen Titel zu geben und ihn, wie es da so sch\u00f6n steht, \"Mitwirkungshaft\" zu nennen. Ich habe dann beantragt, dass man das Kind beim Namen nennen und ihn mit \"Beugehaft\" betiteln solle, wie er auch immer in allen Dokumenten genannt worden ist. Denn das ist viel ehrlicher und aussagekr\u00e4ftiger als besch\u00f6nigende Begriffe wie \"Mitwirkungshaft\" oder \"Durchsetzungshaft\", wie es jetzt heisst. Deshalb werden wir \u00fcber den Titel separat abstimmen und haben damit die Differenz, die auf der morgigen Fahne enthalten ist, ausger\u00e4umt.</p>\n<p>Zum Inhaltlichen kann ich mich den Ausf\u00fchrungen meiner Vorrednerin anschliessen: Es geht hier nicht darum, irgendwelche kriminellen Leute ins Gef\u00e4ngnis zu werfen, sondern es geht darum, Leute, die ein einziges Vergehen begehen, n\u00e4mlich nicht auszureisen, jetzt neu in Beugehaft zu nehmen. Herr Bundesrat Blocher wird es uns dann wieder sagen, ja, das sei etwas ganz anderes als ein normales Gef\u00e4ngnis. Das hat er ja schon bei der Ausschaffungshaft gesagt. Ich war in Z\u00fcrich im Ausschaffungsgef\u00e4ngnis, und ich w\u00fcnsche das niemandem. Was man nicht vergessen darf: Ob Ausschaffungshaft, Beugehaft oder Vorbereitungshaft, alle diese Haftarten sind eine Freiheitsberaubung. Tun wir nicht so, als ob das etwas ganz anderes w\u00e4re, als in irgendeinem normalen Gef\u00e4ngnis zu sitzen. Ich habe von Josy Gyr-Steiner geh\u00f6rt, dass auch nicht \u00fcberall getrennt werde, dass Leute unterschiedlichen Regimes ausgesetzt w\u00fcrden. Das muss man hier wieder einmal ganz klar und deutlich sagen: Es geht um Freiheitsberaubung, und das ist etwas vom Schlimmsten, was man einem Menschen antun kann, ihn seiner Freiheit zu berauben, dass er sich nicht mehr frei bewegen kann! Ich weiss nicht, wie das f\u00fcr Sie w\u00e4re, solchen Bedingungen unterworfen zu sein; es w\u00fcrde Sie nicht tr\u00f6sten, wenn man Ihnen sagen w\u00fcrde, es sei kein Gef\u00e4ngnis, Sie seien nur Ihrer Freiheit beraubt, weil Sie nicht mitgewirkt haben, aber es sei nicht etwa ein Gef\u00e4ngnis - und gleichzeitig werden Sie in Ihrer Freiheit absolut eingeschr\u00e4nkt.</p>\n<p>Jetzt will man noch einmal einen neuen Tatbestand einf\u00fchren, noch einmal ein neues, grosses Mosaikst\u00fcck. Ich habe vorhin beim anderen Antrag gesagt, dass es nicht das Kernst\u00fcck dieser Versch\u00e4rfungen w\u00e4re, wenn es nur um die wenigen Tage ginge, aber hier geht es um ein Kernst\u00fcck der Versch\u00e4rfungen. Man muss dabei auch wissen, dass dann f\u00fcr Minderj\u00e4hrige eine Haft von bis zu neun Monaten Dauer m\u00f6glich sein wird. Das sind drei Viertel eines Jahres. Die Organisation Terre des Hommes schreibt uns: \"Die Inhaftnahme Minderj\u00e4hriger ist grunds\u00e4tzlich zu vermeiden.\" Ich zitiere es halt wieder, auch wenn Sie es nicht h\u00f6ren wollen. Wir haben uns mit der Kinderrechtskonvention verpflichtet, uns daran zu halten. Artikel 37 der Kinderrechtskonvention h\u00e4lt ausdr\u00fccklich fest, dass die Haft bei einem Kind nur als letztm\u00f6gliches Mittel und f\u00fcr die k\u00fcrzeste angemessene Zeit angewendet werden darf. Neun Monate als k\u00fcrzeste angemessene Zeit zu bezeichnen ist ja wohl ziemlich zynisch.</p>\n<p>Die Einf\u00fchrung der Beugehaft sowie die Verl\u00e4ngerung der Haftdauer im Rahmen der Vorbereitungs- und Ausschaffungshaft auch f\u00fcr Minderj\u00e4hrige widersprechen der international anerkannten Maxime, wonach das Wohl des Kindes vorrangig zu ber\u00fccksichtigen sei. Was wir hier tun, verletzt das in eklatanter Art und Weise.</p>\n<p>Deshalb bitte ich Sie, generell auf diese Beugehaft zu verzichten und dem Antrag der Minderheit Hubmann zuzustimmen. Wenn Sie dabei bleiben und das einf\u00fchren wollen, dann bitte ich Sie, wenigstens so ehrlich zu sein und das Kind beim Namen zu nennen und \"Beugehaft\" zu sagen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"C\u00e9cile","SpeakerLastName":"B\u00fchlmann","SpeakerFullName":"B\u00fchlmann C\u00e9cile","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":89,"Start":"\/Date(1127818852419)\/","End":"\/Date(1127819174493)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021198)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127818852420+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127819174493+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57705L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57705L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57705L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57705L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57705L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57705","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1122,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Kollege Wasserfallen musste sich aus lokalpolitischen Gr\u00fcnden f\u00fcr kurze Zeit abmelden. Ich m\u00f6chte ihn ersetzen und Ihnen stellvertretend f\u00fcr ihn im Namen der FDP-Fraktion beantragen, den Minderheitsantrag Hubmann bei den zitierten Artikeln sowie den Minderheitsantrag B\u00fchlmann auf die abge\u00e4nderte Titelgebung abzulehnen. [PAGE 1206] </p>\n<p>Wir m\u00fcssen doch versuchen, einigermassen pr\u00e4zise zu sein. Um mit dem Titel zu beginnen, m\u00f6chte ich auf das verweisen, was ich bereits fr\u00fcher gesagt habe: Die Beugehaft ist ein Ausdruck aus dem Strafprozessrecht. Die Beugehaft - dort, wo es sie gibt - hat den Zweck, den Zeugen oder sonstige zur Zeugenaussage verpflichtete Personen dazu zu bringen, eine Aussage zu machen, wenn sie kein Aussageverweigerungsrecht haben. Es gibt eine derartige Beugehaft noch lange nicht in allen Strafprozessordnungen. Das Rechtsgut der Beugehaft besteht darin, die Wahrheitsfindung im Strafprozess zu erleichtern. Hier geht es aber um den Vollzug einer rechtskr\u00e4ftig angeordneten Verwaltungsmassnahme; das hat nichts mit Strafprozessrecht zu tun. Ich bitte Sie deshalb, hier nicht diesen irref\u00fchrenden Ausdruck \"Beugehaft\" einzusetzen - obwohl sich damit nat\u00fcrlich in einem allf\u00e4lligen Abstimmungskampf trefflich polemisieren l\u00e4sst; das ist ja auch der Sinn dieses Antrages. Es geht um Durchsetzungshaft und nicht um Beugehaft.</p>\n<p>Dann wird uns weiter vorgeworfen, wir bestraften die Leute wie solche, die ein Vergehen begangen haben. Auch das ist nat\u00fcrlich v\u00f6llig falsch. Vergehen, Verbrechen, das sind Ausdr\u00fccke aus dem Strafrecht. Hier geht es um etwas ganz anderes. Es geht auch nicht um Freiheitsberaubung, sondern es geht um die M\u00f6glichkeit der Freiheitseinschr\u00e4nkung gem\u00e4ss Artikel 5 EMRK, Herr Kollege Vischer, wenn Sie diese Abst\u00fctzung erlauben.</p>\n<p>Abschliessend noch einmal: Es geht darum, den Rechtsstaat umzusetzen. Es geht nicht um die Schikaniererei von Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4ndern, sondern es geht darum, den Rechtsstaat umzusetzen. Der Rechtsstaat leidet, wenn er nicht umgesetzt wird; er wird unglaubw\u00fcrdig.</p>\n<p>Im Interesse des Rechtsstaates bitten wir Sie, diese Minderheiten abzulehnen und mit der Kommissionsmehrheit den Beschl\u00fcssen des St\u00e4nderates zuzustimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Kurt","SpeakerLastName":"Fluri","SpeakerFullName":"Fluri Kurt","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":11,"CantonName":"Solothurn","CantonAbbreviation":"SO","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":90,"Start":"\/Date(1127819174493)\/","End":"\/Date(1127819351319)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021199)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127819174493+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127819351320+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57706L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57706L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57706L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57706L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57706L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57706","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1065,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Je voulais vous parler des conditions de d\u00e9tention des personnes qui n'ont rien fait d'autre que de se trouver dans l'impossibilit\u00e9 de rentrer dans leur pays, mais \u00e0 quoi bon argumenter encore puisque pas m\u00eame le moindre petit compromis n'a de chance dans ce conseil depuis hier apr\u00e8s-midi 16 heures?</p>\n<p>Par ailleurs, il n'y a rien d'\u00e9tonnant \u00e0 cela puisque le ministre de la justice et de la police est le chef de file du courant x\u00e9nophobe dans notre pays, qu'un des rapporteurs est membre de l'UDC et que l'autre est l'homme qui, dans le pass\u00e9, voulait limiter le nombre des \u00e9trangers \u00e0 18 pour cent de la population dans notre pays. Aucun argument ne passe dans cette salle.</p>\n<p>Je voulais vous parler des conditions de d\u00e9tention de ces personnes dans les prisons, du rapport de la Commission de gestion que nous n'avons m\u00eame pas discut\u00e9 en Commission des institutions politiques, mais je renonce. Je crois que les jeux sont faits, rien ne va plus.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Ueli","SpeakerLastName":"Leuenberger","SpeakerFullName":"Leuenberger Ueli","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":25,"CantonName":"Genf","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":91,"Start":"\/Date(1127819351319)\/","End":"\/Date(1127819424115)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021201)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127819351320+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127819424117+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57707L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57707L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57707L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57707L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57707L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57707","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1110,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wir haben es hier klar mit einer Beugehaft und nicht mit einer Durchsetzungshaft zu tun. Es geht nicht darum, etwas durchzusetzen, sondern darum, ein Verhalten herbeizuf\u00fchren, also jemanden zu beugen, damit er sich anders verh\u00e4lt. Der Bundesrat hat nat\u00fcrlich erkannt, dass das eine heikle Sache ist, und er hat deshalb davon abgesehen, hier diesen Hafttatbestand ins Recht aufzunehmen. Diese Beugehaft ritzt vor allem unsere Verfassung, denn sie geht haftm\u00e4ssig weiter als die Schutzbestimmung der EMRK. Diese Haft will n\u00e4mlich ein Verhalten steuern, und das ist unserem Haftregime bislang fremd. Wir kennen sie einzig in wenigen Kantonen in Bezug auf die Zeugen und Zeuginnen. Dort ist aber das gesch\u00fctzte Rechtsgut immerhin die Wahrheit im Strafverfahren, derweil es hier lediglich um ein gesch\u00fctztes Rechtsgut geht, das auf der administrativen Ebene liegt, n\u00e4mlich um die Durchsetzung eines Administrativaktes. Und das zeigt eben, dass dieser Typ von Beugehaft, wie er hier formuliert ist, nicht mehr dem - hier entscheidenden - Grundsatz der Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit entspricht.</p>\n<p>Wie auch immer Sie hier entscheiden: Selbstverst\u00e4ndlich gilt - das m\u00f6chte ich unterstreichen -, dass auch Bundesgesetze verfassungskonform, EMRK-konform und konform mit allen \u00fcbrigen Konventionen zu sein haben. Selbstredend gilt, was Frau Hubmann gesagt hat: Insofern diese Bestimmung der Kinderrechtskonvention zuwiderl\u00e4uft, ist sie selbstverst\u00e4ndlich und klar nicht anzuwenden, sondern diese Konvention geht hier vor. Aber es steht einem Parlament, das sich immerhin f\u00fcr ein f\u00fchrendes Rechtsstaatsparlament auf diesem Erdball h\u00e4lt, eigentlich nicht an, Gesetze zu erlassen, die in Bezug auf eine internationale Konvention von vornherein als nicht konform einzustufen sind.</p>\n<p>Ein Letztes: Herr Bundesrat Blocher, Sie sagen immer, es gehe ja gar nicht um Haft, Ausschaffungsgef\u00e4ngnisse seien etwas anderes. Halten wir fest: In beiden F\u00e4llen wird die Freiheit entzogen; es findet eine massive Einschr\u00e4nkung der pers\u00f6nlichen Freiheit statt. Der Unterschied ist folgender: In einem Untersuchungsgef\u00e4ngnis gibt es sehr weitgehende Einschr\u00e4nkungen, die bis zu Isolation gehen. In einem Ausschaffungsgef\u00e4ngnis haben Sie notwendigerweise - nicht weil Sie ein besonders mildt\u00e4tiger Mensch sind - diese Einschr\u00e4nkungen nicht. Es gibt n\u00e4mlich weder eine Kollusions- noch eine Fluchtgefahr. Deswegen ist es selbstverst\u00e4ndlich, dass andere Haftbestimmungen als in einem Untersuchungsgef\u00e4ngnis gelten m\u00fcssen. Deswegen haben wir im Kanton Z\u00fcrich zwei \"Kisten\", die bei der Flugschneise nebeneinander stehen; sie haben unterschiedliche Haftregimes. Aber es wurde mit Recht darauf hingewiesen: Es ist nicht etwa so, dass alle Kantone dies nachvollziehen.</p>\n<p>Deswegen ist klar: Diese Bestimmung kann verfassungsm\u00e4ssig gar nicht eingehalten werden, und deshalb ist sie abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Daniel","SpeakerLastName":"Vischer","SpeakerFullName":"Vischer Daniel","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":92,"Start":"\/Date(1127819424115)\/","End":"\/Date(1127819678158)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021204)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127819424117+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127819678157+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57708L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57708L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57708L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57708L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57708L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57708","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":350,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Cette nouvelle sorte de d\u00e9tention, la bien tristement fameuse \"Beugehaft\" - je vous rappelle d'ailleurs que Monsieur le conseiller f\u00e9d\u00e9ral Blocher a utilis\u00e9 ce terme tout \u00e0 l'heure -, a \u00e9t\u00e9 introduite lors de la discussion au Conseil des Etats. Le groupe socialiste s'oppose avec toute sa vigueur \u00e0 une telle disposition. En effet, une d\u00e9tention pour insoumission est inacceptable du point de vue des droits humains et de l'\u00e9thique. Cette proposition nous renvoie au Moyen Age, p\u00e9riode o\u00f9 l'on mettait les gens en prison pour les briser. C'est aussi une p\u00e9riode, Monsieur Freysinger, o\u00f9 l'on br\u00fblait les femmes comme sorci\u00e8res. Je ne sais pas si vous voulez revenir \u00e0 cette \u00e9poque, moi en tout cas pas! Cette nouvelle forme de d\u00e9tention est indigne d'un Etat de droit moderne.</p>\n<p>Cette d\u00e9tention pour insoumission soul\u00e8ve \u00e9galement de graves probl\u00e8mes en regard du respect de notre Etat de droit. A notre avis, elle porte atteinte \u00e0 la Convention europ\u00e9enne des droits de l'homme (CEDH), qui r\u00e9clame la d\u00e9tention dans le cadre d'une proc\u00e9dure de renvoi \u00e0 son article 5 alin\u00e9a 1 lettre f. Dans ce cadre, la jurisprudence de la Cour europ\u00e9enne des droits de l'homme a d\u00e9velopp\u00e9 au fil des ans des exigences strictes. Ces principes ne sauraient \u00eatre contourn\u00e9s par le biais d'une nouvelle forme de d\u00e9tention qui frapperait deux fois le m\u00eame comportement.</p>\n<p>Il est \u00e9galement tr\u00e8s critiquable que la formulation du nouveau motif de d\u00e9tention soit extr\u00eamement floue et offre une large marge de manoeuvre aux autorit\u00e9s cantonales. La nouvelle d\u00e9tention pour insoumission est cens\u00e9e se fonder sur l'article 5 alin\u00e9a 1 lettre b CEDH, mais son d\u00e9partage avec le motif de mise en d\u00e9tention en vue du refoulement pour violation de l'obligation de collaborer est extr\u00eamement impr\u00e9cis.</p>\n<p>Quelques mots sur ce qui est pr\u00e9vu au niveau europ\u00e9en. La Suisse a approuv\u00e9 les Accords Schengen/Dublin. Elle devrait d\u00e8s lors reprendre la directive du Parlement europ\u00e9en relative aux normes et proc\u00e9dures communes applicables dans les Etats membres au retour des ressortissants de pays tiers en s\u00e9jour irr\u00e9gulier. Le Parlement europ\u00e9en est en train d'\u00e9laborer cette directive. La Commission europ\u00e9enne propose une dur\u00e9e maximale pour la garde temporaire de six mois, et dans le projet que nous traitons on en est \u00e0 [PAGE 1207] vingt-quatre mois. Une \"Beugehaft\" n'est pas pr\u00e9vue. Priorit\u00e9 est donn\u00e9e au retour volontaire. Des mesures moins graves, comme l'obligation de se pr\u00e9senter r\u00e9guli\u00e8rement aux autorit\u00e9s, de d\u00e9poser une garantie financi\u00e8re ou de demeurer dans un endroit d\u00e9termin\u00e9 sont pr\u00e9vues. Les mineurs doivent \u00eatre s\u00e9par\u00e9s des adultes. Vous voyez qu'on n'applique m\u00eame pas les crit\u00e8res de l'Europe, alors que le peuple nous a donn\u00e9 un mandat clair par rapport \u00e0 cela.</p>\n<p>Un dernier mot encore sur la d\u00e9signation de cette nouvelle formule de d\u00e9tention. Lors des discussions en commission, notre coll\u00e8gue juriste Monsieur Fluri nous a expliqu\u00e9 le mot \"Beugehaft\", qui venait justement du droit p\u00e9nal et qui \u00e9tait utilis\u00e9 au Moyen Age. Le but de cette d\u00e9tention \u00e9tait de forcer quelqu'un \u00e0 avouer ou \u00e0 t\u00e9moigner. En fran\u00e7ais, \"Beugehaft\" se traduit par \"contrainte par corps\". Cette contrainte par corps est interdite par exemple dans la Constitution genevoise. La contrainte par corps visait en premier lieu \u00e0 enfermer quelqu'un pour le forcer \u00e0 payer ses dettes. On pouvait donc enfermer des pauvres qui n'arrivaient pas \u00e0 r\u00e9gler leurs dettes sans que ces derniers aient commis un d\u00e9lit ou un crime. Notons qu'on n'a jamais vu un PDG faisant l'objet d'une contrainte par corps pour fraude fiscale, c'est r\u00e9serv\u00e9 aux pauvres!</p>\n<p>La d\u00e9tention pour insoumission correspond effectivement \u00e0 une contrainte par corps dans la mesure o\u00f9 elle est clairement pr\u00e9vue pour briser la personnalit\u00e9 d'un requ\u00e9rant d'asile. En effet, ce n'est pas une d\u00e9tention en vue de renvoi mais pour insoumission, cela parce que le comportement personnel du requ\u00e9rant ne convient pas. Personne n'a pu dire ce que signifiait \"comportement personnel\". C'est un terme tr\u00e8s flou et l'arbitraire n'est de loin pas exclu. Est-ce qu'un requ\u00e9rant qui ne paye pas son billet de tram parce qu'il n'en a tout simplement pas les moyens sera mis en prison? On peut le craindre.</p>\n<p>Monsieur Fehr Hans a dit aussi en commission que le terme \"Beugehaft\" avait une consonance moyen\u00e2geuse: mais c'est moyen\u00e2geux d'enfermer des gens pour des raisons qui ont trait au comportement personnel sans qu'ils aient commis un acte ill\u00e9gal punissable!</p>\n<p>A notre avis, il faut donc appeler un chat un chat et laisser le titre \"Beugehaft\", c'est-\u00e0-dire \"Contrainte par corps\", et non \"D\u00e9tention pour insoumission\" \u00e0 l'article 74a du projet de loi sur les \u00e9trangers.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Maria","SpeakerLastName":"Roth-Bernasconi","SpeakerFullName":"Roth-Bernasconi Maria","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":25,"CantonName":"Genf","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":93,"Start":"\/Date(1127819678158)\/","End":"\/Date(1127819997560)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878021207)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127819678157+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127819997560+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57709L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57709L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57709L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57709L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57709L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57709","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":490,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Mehrheit der CVP-Fraktion lehnt die Minderheitsantr\u00e4ge B\u00fchlmann und Hubmann ab.</p>\n<p>Nach wie vor kennen wir in unserem Asyl- und Ausl\u00e4nderrecht zwar ein kompliziertes System, das aber auch eine grosse Menge von Rechtsmitteln f\u00fcr die Betroffenen aufweist. Am Schluss eines jeden rechtsstaatlichen Verfahrens - Sie wollen uns ja nicht weismachen, dass die Verfahren, die wir hier im Gesetz stipulieren, nicht rechtsstaatlich seien - gibt es einen Entscheid. Ein Staat, der einen abschliessenden, nach Gesetz und Verfassung gef\u00e4llten Entscheid nicht vollzieht, begibt sich rechtsstaatlich gesehen auf Glatteis.</p>\n<p>Frau Hubmann, Sie haben zu Recht die Frage der Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit gestellt. Soll der Staat einen solch hohen Aufwand betreiben, um eine rechtskr\u00e4ftig angeordnete Massnahme dann auch wirklich durchzusetzen? Hier gilt es, eine G\u00fcterabw\u00e4gung zwischen zwei staatlichen Maximen vorzunehmen, n\u00e4mlich zwischen der rechtsstaatlichen Durchsetzung eines rechtskr\u00e4ftigen Entscheides und der Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit staatlichen Handelns. Ich meine, in dieser Frage m\u00fcssten wir bei der G\u00fcterabw\u00e4gung die erste Variante bevorzugen, n\u00e4mlich: Die Maxime des rechtsstaatlichen Handelns hat Vorrang vor einer allf\u00e4lligen Unverh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit.</p>\n<p>Herr Vischer hat hier gesagt, wir ritzten die Verfassung. Das ist eine Behauptung. Aber unsere Verfassung verpflichtet uns ganz klar - da ritzen wir sie dann nicht, wenn wir dies tun -, rechtskr\u00e4ftige Entscheide auch durchzusetzen.</p>\n<p>Deshalb bitte ich Sie im Namen der Mehrheit der CVP-Fraktion, die beiden Minderheitsantr\u00e4ge abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Ruedi","SpeakerLastName":"Lustenberger","SpeakerFullName":"Lustenberger Ruedi","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":94,"Start":"\/Date(1127819997560)\/","End":"\/Date(1127820173871)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021208)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127819997560+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127820173870+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57710L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57710L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57710L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57710L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57710L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57710","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":1135,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Es geht hier um klare gesetzliche Regelungen, damit Ausreisepflichtige, die sich verweigern, in Haft genommen werden k\u00f6nnen. Frau B\u00fchlmann, diese Leute werden richtigerweise in ihrer Freiheit eingeschr\u00e4nkt, aber es ist keine Freiheitsberaubung. Diese Leute haben es n\u00e4mlich selber in der Hand, durch entsprechendes Verhalten sofort wieder zu ihrer Freiheit zu kommen. </p>\n<p>Frau Hubmann, es stimmt: Die SVP will eine massive Versch\u00e4rfung in diesem Bereich. Die SVP will auch wirksame Massnahmen, weil die bisherigen eben nicht ausgereicht haben. Die neuen Maximalfristen sind so angesetzt, dass \u00fcberhaupt eine Wirkung erzielt werden kann. Es ist entscheidend und wichtig, dass wir daran festhalten. </p>\n<p>Die SVP-Fraktion unterst\u00fctzt die Antr\u00e4ge der Mehrheit und lehnt die Antr\u00e4ge der Minderheit Hubmann und den Antrag der Minderheit B\u00fchlmann ab. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Adrian","SpeakerLastName":"Amstutz","SpeakerFullName":"Amstutz Adrian","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":95,"Start":"\/Date(1127820173871)\/","End":"\/Date(1127820246620)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021210)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127820173870+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127820246620+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57711L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57711L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57711L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57711L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=57711L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"57711","Language":"DE","IdSubject":"9387","VoteId":null,"PersonNumber":363,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich m\u00f6chte noch einmal auf die Beugehaft zur\u00fcckkommen. Beugehaft heisst - das kann man mit nichts besch\u00f6nigen -, dass Menschen gebeugt werden. Das integrieren wir mit diesem Antrag der Minderheit ins Gesetz. Man hat das auch noch verkleinern und verniedlichen wollen, indem man uns \"Mitwirkungshaft\" schmackhaft machen wollte. Ich meine, dass hier von Seriosit\u00e4t nicht mehr die Rede sein kann. \"Mitwirkungshaft\" ist ein kosmetischer Trick, den wir ablehnen konnten.</p>\n<p>Menschen beugen, zum Beispiel zwei Jahre Haft f\u00fcr das \"Verbrechen\", keine Papiere zu besitzen, ist das sinnvoll? Zwei Jahre Haft bei Nichteintretensentscheiden, ist das sinnvoll? Eine Beh\u00f6rde beschliesst, dass auf ein Gesuch nicht eingetreten werden soll. Das ist nicht ein Verbrechen des Asylsuchenden, sondern ein Entscheid der Beh\u00f6rde aufgrund von Untersuchungen, die gemacht worden sind. Muss man daf\u00fcr wirklich zwei Jahre Haft aussprechen?</p>\n<p>Und dann ist da die Haft f\u00fcr die Minderj\u00e4hrigen. Ich m\u00f6chte nochmals darauf zur\u00fcckkommen, dass es ein ganz schwieriger, schlimmer Punkt ist, dass wir Minderj\u00e4hrige einschliessen. Frau B\u00fchlmann hat es gesagt, das ist Freiheitsberaubung; und Jugendliche der Freiheit zu berauben ist wirklich ein schwarzer Punkt, ein schwarzer Tatbestand in unseren Gesetzen. Wir d\u00fcrfen diese Jugendlichen nicht einschliessen. Sie k\u00f6nnten anderes tun. Sie k\u00f6nnten in die Schule gehen. Sie k\u00f6nnten eine Lehre, eine Anlehre machen. Sie k\u00f6nnten verschiedene Dinge machen, die ihnen viel mehr n\u00fctzen w\u00fcrden, als eingeschlossen zu werden. Herr Bundesrat Blocher sagt besch\u00f6nigend, das sei kein Gef\u00e4ngnis. Aber die Leute k\u00f6nnen sich nicht frei bewegen, auch wenn sie Jugendliche sind. So geht es doch nicht!</p>\n<p>Ich m\u00f6chte Sie bitten, eine Differenz zu schaffen und die Antr\u00e4ge von Frau Meier-Schatz zu den Artikeln 13g und 13h - Ausschaffungshaft und Beugehaft - zu unterst\u00fctzen, damit wir noch einmal darauf zur\u00fcckkommen, uns auch \u00fcberlegen und abkl\u00e4ren k\u00f6nnen: Was ist EU-kompatibel und was nicht? Nur wenn wir eine Differenz schaffen und den Minderheitsantr\u00e4gen zustimmen, k\u00f6nnen wir noch einmal darauf zur\u00fcckkommen und diesen schwarzen Fleck m\u00f6glichst aus unserem Gesetz streichen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20050927","MeetingVerbalixOid":1341,"IdSession":"4709","SpeakerFirstName":"Ruth-Gaby","SpeakerLastName":"Vermot-Mangold","SpeakerFullName":"Vermot-Mangold Ruth-Gaby","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":96,"Start":"\/Date(1127820246620)\/","End":"\/Date(1127820427211)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878021211)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1127820246620+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1127820427210+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"9387","Language":"DE","IdMeeting":"690","VerbalixOid":206103,"SortOrder":1,"Modified":"\/Date(1447069939417)\/"}}