{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=9854L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=9854L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=720L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=720L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=720L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=720L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"720","Language":"DE","MeetingNumber":9,"IdSession":4710,"SessionNumber":10,"SessionName":"Wintersession 2005","Council":1,"CouncilName":"Nationalrat","CouncilAbbreviation":"NR","Date":"\/Date(1134345600000)\/","Begin":"1430","Modified":"\/Date(1447069951680)\/","LegislativePeriodNumber":47,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Neunte Sitzung","SortOrder":9,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20053726,IdSubject=9854L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20053726,IdSubject=9854L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20053726,IdSubject=9854L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20053726,IdSubject=9854L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"9854","BusinessNumber":20053726,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"05.3726","Title":"SBB Cargo. 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Es gibt aber wahrscheinlich eben nicht nur Licht, sondern es gibt auch Schatten. Und der Schatten f\u00e4llt immer mehr auf den Bereich des G\u00fcterverkehrs. Es ist eine erkl\u00e4rte Absicht der Schweiz, unseres Landes, von den Stimmberechtigten in verschiedenen Abstimmungen wieder best\u00e4tigt, dass die G\u00fcter auf die Schiene sollen. Vor einer Abstimmung vor ein paar Jahren hat das selbst die Bahn den Leuten publikumswirksam und plakativ zugerufen. Auf den Plakaten hiess es: \"G\u00fcter auf die Bahn!\" Das leuchtet eigentlich jedem und jeder ein. Jede Lastwagenfahrt, jeder \"40-T\u00f6nner\", der bei uns nicht verkehrt, ist ein Gewinn an Gesundheit, ein Gewinn f\u00fcr die Umwelt und ein Gewinn an Ruhe f\u00fcr unsere stark belastete Bev\u00f6lkerung.</p>\n<p>Im Bereich des G\u00fcterverkehrs aber l\u00e4uft es je l\u00e4nger, desto schlechter. Da m\u00f6chte ich nicht einmal zuerst dem Bundesrat die Schuld zuschieben, sondern eigentlich uns bei der eigenen Nase nehmen. Wir haben in den sp\u00e4ten Neunzigerjahren die entsprechenden Randbedingungen f\u00fcr die Bahn gesetzt. Diese Randbedingungen sind sehr schwer einzuhalten. Sie sind zum Teil auch widerspr\u00fcchlich, indem einerseits Eigenwirtschaftlichkeit angestrebt, andererseits besondere R\u00fccksicht auf politische Situationen und auf Umweltsituationen genommen werden muss. Ferner wurde den SBB ein Verlagerungsauftrag nicht nur im Bereich des Personen-, sondern ebenso stark auch in jenem des G\u00fcterverkehrs gegeben.</p>\n<p>Diese zum Teil widerstreitenden oder sich gegenseitig reibenden Interessen sind nicht sehr einfach unter einen Hut zu bringen. Leider versuchen die SBB dies nun mit einer defensiven Strategie. SBB Cargo baut ab, statt dass sie offensiv versucht, mehr G\u00fcter auf die Bahn zu bringen, bessere Effizienz herbeizuf\u00fchren und vor allem ihre Auslastung zu steigern. Dies geschieht eben nicht nur im G\u00fctertransitverkehr, wo das ein vergleichsweise einfacheres Unterfangen ist, indem man ganze Z\u00fcge von einem Grenzpunkt zu einem anderen im S\u00fcden oder umgekehrt f\u00fchren kann, sondern es geschieht auch in der Fl\u00e4che im eigenen Land selbst, wo das gr\u00f6ssere Schwierigkeiten bringt, wo das eine gr\u00f6ssere Logistikleistung braucht.</p>\n<p>Hier hat man zu wenig Engagement, auch zu wenig Fantasie in diese Arbeit hineingesteckt; das ist betr\u00fcblich. Es betr\u00fcbt mich ganz besonders, weil mein Vater bei der Bahn w\u00e4hrend zehn Jahren nichts anderes getan hat, als den Grosskunden nachzufahren und zu versuchen, dass sie m\u00f6glichst viele ihrer Transporte auf die Bahn bringen. Ich habe damals sein Engagement mitbekommen; ich habe gestaunt, wie er das immer wieder, jeden Tag neu, getan hat und dass es doch Fr\u00fcchte getragen hat. Mit einer v\u00f6llig anderen Philosophie geht man nun hin, zerst\u00f6rt alle diese Aufbauarbeit; das ist sehr bedauerlich.</p>\n<p>Ich komme zum Schluss: Bei der Lekt\u00fcre der Antwort auf diese Interpellation habe ich festgestellt, dass sehr viele Dinge noch nicht gesagt werden k\u00f6nnen. Im Januar, im Februar erhalten wir weitere Ausk\u00fcnfte. Das verwundert mich nicht, denn die Fragen sind sehr rasch gestellt worden, und verschiedene Informationen m\u00fcssen noch kommen. Aber trotzdem: Vom Inhalt und von der Zielsetzung dieser neuen \u00dcbung von SBB Cargo her k\u00f6nnen wir nicht zufrieden sein und m\u00fcssen darum bitten, dass wir hier eine bessere L\u00f6sung finden. Wir wollen keinen Abbau, sondern wir wollen m\u00f6glichst eine offensive Strategie, um auch im Inland die G\u00fcter von der Strasse auf die Schiene zu bringen - oder zumindest um jene G\u00fcter, die auf der Schiene transportiert werden, nicht zu verlieren.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20051212","MeetingVerbalixOid":1372,"IdSession":"4710","SpeakerFirstName":"Ruedi","SpeakerLastName":"Aeschbacher","SpeakerFullName":"Aeschbacher Ruedi","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"EVP/EDU Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"E","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1134407992218)\/","End":"\/Date(1134408344750)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878010426)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1134407992217+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1134408344750+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60667L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60667L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60667L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60667L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60667L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"60667","Language":"DE","IdSubject":"9854","VoteId":null,"PersonNumber":359,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wir erleben die Wiederholung des immer genau gleichen Dramas. Wir erleben hier einen Tod in Raten des Service public. Diesmal geht es um die fl\u00e4chendeckende Verlagerung des inl\u00e4ndischen G\u00fctertransportes auf die Schiene. In Etappen soll dieser im Inland demontiert und abgebaut werden. Wenn SBB Cargo ab Fr\u00fchjahr 2006 mit 325 Verladestellen nur noch halb so viele Stationen bedienen wird wie bisher, sind besonders die Randregionen betroffen: Das Emmental, das Simmental, das T\u00f6sstal werden nicht mehr bedient.</p>\n<p>Der Chef von SBB Cargo versucht uns seit dem Sommer einzureden, dass SBB Cargo nicht anders h\u00e4tte handeln k\u00f6nnen, dass man jetzt aber f\u00fcr Grosskunden flexible L\u00f6sungen anbieten wolle. Aber das schleckt keine Geiss weg: Wir bauen wichtige Verladekapazit\u00e4ten ab.</p>\n<p>Das d\u00fcmmste Argument, das ich von SBB Cargo im Zusammenhang mit diesem Kahlschlag geh\u00f6rt habe, ist, dass die Konkurrenz durch die \"40-T\u00f6nner\" zu gross geworden sei und dass man diese Konkurrenz untersch\u00e4tzt habe. Von diesen \"40-T\u00f6nnern\" reden wir seit einigen Jahren. Doch SBB Cargo und ihr Chef tun so, als h\u00e4tte es von einem Tag auf den anderen 40-Tonnen-Lastwagen auf die Schweizer Strassen geschneit. Wo sind die innovativen Ideen? Wo sind die kreativen W\u00fcrfe? Wo sind die guten Ideen von SBB Cargo?</p>\n<p>Die gr\u00fcne Fraktion hat den Verdacht, dass SBB Cargo den bequemsten Weg eingeschlagen hat. Man setzt vor allem auf den Transitg\u00fcterverkehr und opfert den Binnenverkehr. SBB Cargo verursacht damit einen gewaltigen, milliardenteuren volkswirtschaftlichen, umwelt- und regionalpolitischen Schaden. SBB Cargo wirft mit ihrem Entscheid die schweizerische Verkehrs- und Verlagerungspolitik um Jahre zur\u00fcck.</p>\n<p>Deshalb hat die gr\u00fcne Fraktion auch letzte Woche, im Zusammenhang mit der Budgetdebatte, ein Moratorium verlangt - ein Moratorium, damit wir politisch die Weichen richtig stellen, die Verlagerung der G\u00fcter von der Strasse auf die Bahn vollziehen k\u00f6nnen. Deshalb reicht die gr\u00fcne Fraktion f\u00fcr diese Verlagerung, auch im Binnenverkehr, eine Motion ein.</p>\n<p>Die Verlagerung ist nicht etwas, das im Binnenverkehr ganz neu w\u00e4re; das hat man bereits in den Neunzigerjahren explizit gew\u00fcnscht. Als man damals \u00fcber das Projekt Cargo 2000 nachdachte, argumentierte die Regierung, k\u00fcnftig m\u00fcsse der G\u00fcterverkehr vermehrt auf der Schiene abgewickelt werden. Der Bundesrat sagte damals auch, es sei selbstverst\u00e4ndlich, dass sich die Verlagerung des Verkehrs von der Strasse auf die Schiene nicht nur auf den internationalen G\u00fcteraustausch beschr\u00e4nken k\u00f6nne. Deshalb wurde auch mit Bundesgeldern Anschlussgleisverkehr finanziert.</p>\n<p>SBB Cargo wurde Ende der Neunzigerjahre als zukunftweisendes Projekt gepriesen, als eine echte Alternative zum Strassenverkehr. Ich weiss nicht, ob ich weinen oder lachen soll, dass ausgerechnet die SVP, welche die Verlagerung des G\u00fcterverkehrs in den letzten Jahren immer wieder kritisiert und blockiert, ja torpediert hat, hier jetzt mit einer dringlichen Interpellation \u00fcber die Abbaupl\u00e4ne von SBB Cargo eine dringliche Debatte f\u00fchren will. Denn die SVP tr\u00e4gt in den Augen der gr\u00fcnen Fraktion ganz klar auch Verantwortung f\u00fcr diesen Kahlschlag. Sie hat in den letzten Jahren alle Bem\u00fchungen f\u00fcr eine Verlagerung des G\u00fcterverkehrs auf die Schiene systematisch bek\u00e4mpft.</p>\n<p>Ich bin auf der anderen Seite hocherfreut, wenn ich heute im Text des SVP-Vorstosses lese, dass sich nun auch diese SVP z. B. um den Modal Split im G\u00fcterverkehr sorgt und dass sie pl\u00f6tzlich anf\u00e4ngt, zu \u00fcberlegen, wie viele LKW mehr jetzt wohl auf der Strasse verkehren werden. Ich hoffe, dass die SVP daraus die richtigen Schl\u00fcsse ziehen wird.</p>\n<p>F\u00fcr die Gr\u00fcnen ist klar: In Zukunft m\u00fcssen mehr G\u00fcter auf der Schiene transportiert werden. Die Schweiz hatte in der Verlagerungspolitik europaweit eine Vorreiterrolle inne. Diese wollen wir auch in Zukunft behalten.</p>\n<p>[PAGE 1818] </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20051212","MeetingVerbalixOid":1372,"IdSession":"4710","SpeakerFirstName":"Franziska","SpeakerLastName":"Teuscher","SpeakerFullName":"Teuscher Franziska","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1134407669812)\/","End":"\/Date(1134407992218)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878010422)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1134407669813+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1134407992217+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60668L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60668L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60668L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60668L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60668L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"60668","Language":"DE","IdSubject":"9854","VoteId":null,"PersonNumber":511,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Intervengo oggi a nome del gruppo popolare democratico per esprimere la nostra seria preoccupazione sulle misure draconiane, inaspettate e frettolose, prese da FFS Cargo. Si tratta di misure che hanno conseguenze nefaste e durature sulla politica economica e dei trasporti, sulla politica ambientale e, naturalmente, oltre che sul personale toccato dalla ristrutturazione, anche su altre aziende delle ferrovie e su diverse regioni del Paese. Condividiamo le preoccupazioni espresse tramite le domande poste nell'interpellanza Gentil e quelle della deputazione ticinese di una settimana fa; sono domande che finora non hanno ricevuto risposte soddisfacenti. Infatti, sia il Consiglio federale sia il direttore delle Ferrovie federali svizzere non hanno finora fornito elementi tali da convincere chi vi parla e il nostro gruppo che questa nuova strategia sia quella giusta. Infatti, non si \u00e8 saputo o non si \u00e8 voluto quantificare i punti seguenti:</p>\n<p>1. Quale sar\u00e0 il numero supplementare di camion che andranno definitivamente sulla strada?</p>\n<p>2. Quali saranno le conseguenze negative per il traffico - le code -, per l'ambiente con l'inquinamento e per la salute dei cittadini?</p>\n<p>3. Quali saranno le perdite finanziarie per le ditte e tutti gli enti, compresi i comuni, che hanno investito negli allacciamenti ferroviari?</p>\n<p>4. Non si \u00e8 stati in grado di quantificare le conseguenze sulle altre aziende delle ferrovie, in particolare sulla manutenzione, sulle officine di Bellinzona per esempio.</p>\n<p>5. Non si sono quantificate le perdite di posti di lavoro e di competitivit\u00e0 delle regioni colpite. </p>\n<p>6. Infine, non si vuole ammettere che questa decisione \u00e8 contraria sia alla politica dei trasporti, avallata dal popolo, sia agli obiettivi strategici dati alle ferrovie.</p>\n<p>L'unico ritornello che si \u00e8 sentito \u00e8 quello finanziario. Ma quello che preoccupa di pi\u00f9: per la prima volta si sono sentite delle cose mai sentite. Si \u00e8 detto che il trasferimento delle merci dalla strada alla ferrovia all'interno del nostro Paese non \u00e8 un obiettivo della nostra politica dei trasporti, che anzi il trasporto merci dev'essere s\u00ec \"fl\u00e4chendeckend\", ma anche \"kostendeckend\". Il che, in parole povere, significa che il trasporto merci all'interno del nostro Paese non fa pi\u00f9 parte del servizio pubblico.</p>\n<p>Sulle questioni finanziarie mi sono gi\u00e0 dilungata la settimana scorsa. Quello che per\u00f2 ci preoccupa \u00e8 il cambiamento di opinione del Consiglio federale o della direzione delle Ferrovie federali svizzere circa la valenza del servizio Cargo all'interno del nostro Paese ed il suo prezioso apporto al trasferimento delle merci dalla strada alla ferrovia.</p>\n<p>Quattro domande:</p>\n<p>1. Signor Consigliere federale, da quando il trasferimento dalla strada alla ferrovia all'interno del nostro Paese non \u00e8 pi\u00f9 un obiettivo di politica dei trasporti?</p>\n<p>2. Da quando il trasporto merci non fa pi\u00f9 parte del servizio pubblico? Si sa che il servizio pubblico non rende dappertutto; per cui, il servizio pubblico va sostenuto.</p>\n<p>3. Il Consiglio federale non pensa che la decisione presa da FFS Cargo sia contraria agli obiettivi che lo stesso Consiglio federale ha dato alle ferrovie?</p>\n<p>4. Il Consiglio federale cosa intende fare vista la situazione? Abbiamo una larga alleanza di cantoni e di aziende, che dicono che queste decisioni sono contrarie alla nostra politica dei trasporti - e sono contrarie anche a quanto avallato dal popolo.</p>\n<p>Speriamo che il Consiglio federale ne prenda atto. Vorremmo sapere cosa intende fare.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20051212","MeetingVerbalixOid":1372,"IdSession":"4710","SpeakerFirstName":"Chiara","SpeakerLastName":"Simoneschi-Cortesi","SpeakerFullName":"Simoneschi-Cortesi Chiara","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":27,"CantonName":"Tessin","CantonAbbreviation":"TI","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1134407383375)\/","End":"\/Date(1134407669812)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"IT","Modified":"\/Date(1774878010412)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1134407383377+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1134407669813+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60669L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60669L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60669L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60669L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60669L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"60669","Language":"DE","IdSubject":"9854","VoteId":null,"PersonNumber":108,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Entwicklungen der letzten Zeit im Cargo-Gesch\u00e4ft der SBB waren von markantem Umsatzr\u00fcckgang, Ertragseinbussen und steigenden Defiziten gepr\u00e4gt, insbesondere im Wagenladungsverkehr. Diese Situation ist allerdings keineswegs neu. Seit 2003 pr\u00fcfen die SBB Strategien, um k\u00fcnftige Verluste zu vermeiden. Schliesslich entschieden sie sich f\u00fcr die Variante Optimierung, die zwar nur ungen\u00fcgende Einsparungen vorsah, aber an der fl\u00e4chendeckenden Bedienung der Kunden festhielt.</p>\n<p>Innerhalb von nur zwei Jahren haben die SBB ihren Entscheid \u00fcber Bord geworfen und festgelegt, das bestehende enge Netz von schweizweit 520 Zustellpunkten auf noch gut 320 zu reduzieren. Investitionen, die nicht nur bei SBB Cargo, sondern auch bei vielen Kunden seit 2003 in das Konzept Optimierung geflossen sind, sind damit wertlos und lassen sich nicht mehr amortisieren. F\u00fcr viele betroffene Betriebe ist das keine Bagatelle. Mit dem \u00fcberst\u00fcrzten und vor allem schlecht kommunizierten Vorgehen setzt SBB Cargo ihren Ruf als langfristig verl\u00e4ssliche Partnerin der verladenden Wirtschaft aufs Spiel.</p>\n<p>Wer kann unter diesen Umst\u00e4nden davon ausgehen, dass dieses reduzierte Netz \u00fcber l\u00e4ngere Zeit unver\u00e4ndert bleiben wird und dass nicht schon bald weitere Einschr\u00e4nkungen folgen? </p>\n<p>Der Bundesrat macht es sich mit der Antwort auf die dringliche Interpellation der SVP-Fraktion allzu leicht. Gerade mal knapp zwei Seiten ist ihm die Antwort wert. Dabei deckt er vollumf\u00e4nglich das problematische Vorgehen von SBB Cargo. Kein Wort der Selbstkritik oder nur schon des Bedauerns, dass die Wirkung der Variante Optimierung offensichtlich v\u00f6llig falsch eingesch\u00e4tzt wurde.</p>\n<p>Im Gegenteil, statt des Eingest\u00e4ndnisses einer unprofessionellen Leistung wird das Debakel in der Antwort sch\u00f6ngeredet. So wird behauptet, mit dem neuen Konzept k\u00f6nnten weiterhin 95 Prozent des Verkehrsvolumens auf der Schiene abgewickelt werden. Das stimmt vielleicht im Moment, aber l\u00e4ngerfristig wird diese Reduktion weitere Reduktionen zur Folge haben, das Volumen wird absinken auf 85, 80 Prozent, davon sind alle \u00fcberzeugt. Auch die Aussage, wonach SBB Cargo zurzeit daran sei, mit der Kundschaft Verhandlungen zu f\u00fchren und f\u00fcr weitere Kunden L\u00f6sungen zu suchen, wird von der Kundschaft offenbar so nicht wahrgenommen. Die Frage nach den Kosten der ganzen \u00dcbung l\u00e4sst der Bundesrat offen mit der lapidaren Bemerkung, dies k\u00f6nne im jetzigen Zeitpunkt nicht detailliert beantwortet werden - das wird man auch nie tun k\u00f6nnen. Auch bez\u00fcglich des Ausmasses einer allf\u00e4lligen R\u00fcckverlagerung auf die Strasse schweigt sich der Bundesrat aus.</p>\n<p>Die FDP-Fraktion ist zwar mit dem Bundesrat der Meinung, dass Programme zur Kostensenkung bei SBB Cargo unumg\u00e4nglich sind und Einsparungen von gegen 100 Millionen Franken erzielt werden m\u00fcssen. Es kann aber nicht angehen, dass die Schuld f\u00fcr die desolate Situation bei [PAGE 1817] strukturellen Ver\u00e4nderungen und Optimierungsanstrengungen der Kunden gesucht wird, statt dass man im eigenen Betrieb unternehmerischer t\u00e4tig wird.</p>\n<p>Dass auch im Binneng\u00fcterverkehr immer mehr auf der Strasse transportiert wird, liegt nicht an der Erh\u00f6hung der Gewichtslimite auf 40 Tonnen f\u00fcr LKW. Dieser Effekt wurde mit der LSVA mehr als kompensiert. Die prim\u00e4re Schuld liegt bei der ungen\u00fcgenden unternehmerischen Leistung von SBB Cargo bez\u00fcglich P\u00fcnktlichkeit, Flexibilit\u00e4t, Bef\u00f6rderungszeit und Verl\u00e4sslichkeit. Dort m\u00fcsste der Hebel angesetzt werden, nicht im Abbau von Leistungen und Zustellpunkten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20051212","MeetingVerbalixOid":1372,"IdSession":"4710","SpeakerFirstName":"Rolf","SpeakerLastName":"Hegetschweiler","SpeakerFullName":"Hegetschweiler Rolf","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1134407078921)\/","End":"\/Date(1134407383375)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878010408)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1134407078920+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1134407383377+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60670L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60670L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60670L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60670L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60670L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"60670","Language":"DE","IdSubject":"9854","VoteId":null,"PersonNumber":105,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Interpellation der SVP-Fraktion ist ziemlich widerspr\u00fcchlich. Einerseits will die SVP-Fraktion die schweizerische Verkehrspolitik politisch immer und immer wieder torpedieren und kranksparen. Andererseits stellt sie jetzt relativ scheinheilige Fragen, auch das Votum von Herrn Rime geht klar in diese Richtung.</p>\n<p>Kein Zweifel, die SBB betreiben im Bereich Cargo Inland eine Abbaupolitik, und zwar eine abrupte Abbaupolitik in einem bisher durchaus erfolgreichen Sektor. Im Moment wird diese Abbaupolitik als kleiner Schritt sch\u00f6ngeredet, aber die Spirale dreht sich ganz eindeutig nach unten. Die Abbaupolitik wird rein betriebswirtschaftlich begr\u00fcndet. Eine Gegenstrategie der SBB ist nicht erkennbar. Ihre Aussage in Kurzform heisst: F\u00fcr den Bereich Cargo Inland gilt der Markt, im Transitbereich hat die Politik etwas zu sagen.</p>\n<p>Nun ist aber die Auswirkung dieser Abbaupolitik politisch \u00e4usserst brisant. Es werden j\u00e4hrlich mindestens 100 000 LKW mehr auf unseren Strassen verkehren, und zwar in D\u00f6rfern und Quartieren und nicht in den Alpent\u00e4lern. Diese Entwicklung widerspricht der Verlagerungspolitik, auf die wir so stolz sind und die wir uns auch von der SVP nicht vermiesen lassen, diametral.</p>\n<p>Diese Entwicklung widerspricht aber auch politisch dem Volkswillen. Das Volk will ohne Zweifel die Verlagerung nicht nur im Transit, sondern auch in der Fl\u00e4che. Eine Verlagerung im Binnenverkehr auf die Strasse ist sicher vom Volk nicht gewollt. SBB und Verlagerungspolitik erleiden durch diese unbedachte Aktion einen schwerwiegenden Schaden, mehr noch einen Schaden bei der Glaubw\u00fcrdigkeit als nur beim Image.</p>\n<p>Nun sind also Korrekturen wichtig, und sie sind dringlich. Das schaffen wir kaum mit Interpellationen, gefragt sind vielmehr Taten. Wir sehen zwei Ebenen, wo dringender Handlungsbedarf besteht:</p>\n<p>1. Die SBB m\u00fcssen den G\u00fcterverkehrsmarkt im Inland viel offensiver, aktiver und fantasievoller bearbeiten als heute. Wir kommen nicht um den Eindruck herum, dass SBB Cargo heute potenzielle Kunden eher abwimmelt, als dass sie solche wirklich gewinnen will. Der Inlandmarkt muss bei SBB Cargo genau die gleiche strategische Bedeutung haben wie der attraktive Transitverkehr, wo sie auch ohne Zweifel und zu Recht einige sch\u00f6ne Erfolge erzielt hat.</p>\n<p>Dies muss der Bundesrat den SBB unmissverst\u00e4ndlich klar machen. Erste Schritte haben die SBB nach Bekanntgabe ihrer Abbaupl\u00e4ne \u00fcbrigens auch schon getan. Sie sind also von der ersten Aktion etwas abgekommen.</p>\n<p>2. Wenn sich die SBB mit betriebswirtschaftlichen Argumenten aus der verkehrspolitischen Verantwortung schleichen, braucht es offenbar eine klarere Rechtsgrundlage, um dies zu verhindern. Die Verlagerungspolitik muss auch im Inland gelten. Die SP-Fraktion reicht heute einen entsprechenden Vorstoss ein. Denn eines ist klar: Die europaweit als vorbildlich anerkannte schweizerische Verkehrspolitik ist nur dann wirklich glaubw\u00fcrdig, wenn sie auch f\u00fcr den G\u00fcterverkehr im Inland gilt.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20051212","MeetingVerbalixOid":1372,"IdSession":"4710","SpeakerFirstName":"Andrea","SpeakerLastName":"H\u00e4mmerle","SpeakerFullName":"H\u00e4mmerle Andrea","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":18,"CantonName":"Graub\u00fcnden","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1134406778062)\/","End":"\/Date(1134407078921)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878010403)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1134406778063+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1134407078920+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60671L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60671L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60671L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60671L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=60671L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"60671","Language":"DE","IdSubject":"9854","VoteId":null,"PersonNumber":1119,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Permettez-moi tout d'abord de faire part de mes liens d'int\u00e9r\u00eats: je suis un client d'une certaine importance pour le trafic ferroviaire. En effet, mon entreprise fait transporter, sur environ 1300 \u00e0 1440 wagons par ann\u00e9e, un peu plus de 50 000 tonnes de marchandises. Je pr\u00e9cise qu'une partie de ces transports sont r\u00e9alis\u00e9s par une compagnie priv\u00e9e sur le r\u00e9seau des Transports publics fribourgeois et des CFF.</p>\n<p>J'aimerais tout d'abord faire quelques r\u00e9flexions sur la politique des transports. Depuis plus de vingt-cinq ans, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral, le Parlement et le peuple suisse ont soutenu une politique du \"tout au rail\": on p\u00e9nalise un maximum le trafic routier et on subventionne un maximum le rail. Seules quelques voix se sont \u00e9lev\u00e9es, notamment \u00e0 l'UDC, pour d\u00e9noncer les risques de cette strat\u00e9gie. On donne au rail des mandats qu'il ne peut pas assumer. Aujourd'hui, on se rend compte que les co\u00fbts des investissements explosent, que la rentabilit\u00e9 promise ne sera pas atteinte - en tout cas en ce qui concerne les NLFA - et que, dans le domaine du trafic int\u00e9rieur, le transfert se fait bien, mais du rail \u00e0 la route: je pense notamment \u00e0 l'exemple de la Poste.</p>\n<p>Si nous comprenons certaines mesures prises par CFF Cargo, comme la r\u00e9duction du nombre des gares de chargement, nous consid\u00e9rons qu'il s'agit de mesures prises au coup par coup, sans concept global. Le 9 f\u00e9vrier 2005, CFF Cargo d\u00e9clarait, lors d'une conf\u00e9rence de presse, que les r\u00e9sultats du trafic int\u00e9rieur de marchandises \u00e9tait excellents, en augmentation de 13,2 pour cent, et que le nouveau concept de wagons isol\u00e9s \u00e9tait bien accept\u00e9 par les clients. Le 28 octobre dernier, nouvelle conf\u00e9rence de presse, et on dit exactement le contraire: on assiste \u00e0 une baisse des prix, \u00e0 une baisse catastrophique du trafic suisse, et on nous dit qu'on a une mauvaise structure des co\u00fbts. Monsieur Nordmann, directeur de CFF Cargo, est-il vraiment cr\u00e9dible? Je pense d'ailleurs qu'il est conscient de ses insuffisances puisqu'il a jug\u00e9 utile d'aller suivre des cours de dipl\u00f4me postgrade \u00e0 l'Universit\u00e9 de Saint-Gall \u00e0 l'\u00e2ge de 55 ans, comme directeur de la plus grande entreprise de logistique du pays!</p>\n<p>Quelles sont les explications donn\u00e9es par CFF Cargo? Monsieur Nordmann nous d\u00e9clare que le montant de la RPLP est beaucoup trop bas, compte tenu des gains de productivit\u00e9 produits par le rel\u00e8vement du tonnage \u00e0 40 tonnes. Je vous rappelle quand m\u00eame qu'en Suisse, nous sommes les champions du monde de la taxation des poids lourds: la RPLP repr\u00e9sente \u00e0 peu pr\u00e8s 1 franc par kilom\u00e8tre pour un camion de 40 tonnes, alors qu'\u00e0 l'\u00e9tranger, les co\u00fbts totaux des transports se situent entre 1.20 et 1.50 franc par kilom\u00e8tre. Pour un camion qui roule normalement, on paie donc plus de 100 000 francs par ann\u00e9e. Une hausse \u00e9ventuelle de la RPLP n'entra\u00eenerait aucun transfert du transport des marchandises de la route au rail. Elle conduirait s\u00fbrement, par contre, \u00e0 un transfert de postes de travail, pour une partie de l'industrie suisse, de la Suisse vers l'\u00e9tranger.</p>\n<p>Monsieur Weibel a d\u00e9clar\u00e9 que le transfert de la route au rail ne concernait que le transit. J'ai \u00e9t\u00e9 surpris par cette d\u00e9claration, mais il semble que ce soit vraiment le mandat [PAGE 1816] constitutionnel. L'\u00e9conomie suisse, qui paie plus de 75 pour cent de la RPLP, devrait donc se contenter, comme on dit dans le langage populaire, de \"regarder passer le train\". Il est d'ailleurs m\u00eame probable que le trafic int\u00e9rieur subventionne le trafic de transit; les comptes des CFF \u00e9tant relativement peu clairs, c'est difficile de le prouver, mais j'ai vu des offres. Si vous envoyez un wagon de B\u00e2le \u00e0 Chiasso, en trafic int\u00e9rieur, vous allez payer en gros 25 francs la tonne; si vous envoyez le m\u00eame wagon depuis Weil am Rhein jusqu'en Italie, vous allez payer 14 francs la tonne. Donnez-moi une explication!</p>\n<p>Dans \"Le Temps\" du 25 novembre dernier, Monsieur Weibel affirme \u00e9galement que le transport des marchandises n'est pas un secteur public: je ne sais pas ce qu'en penseront les syndicalistes qui si\u00e8gent au Parlement!</p>\n<p>Enfin, dans la \"NZZ\" du 1er d\u00e9cembre, le professeur Weidmann, sp\u00e9cialiste en logistique de l'Ecole polytechnique f\u00e9d\u00e9rale de Zurich, fait un certain nombre de remarques int\u00e9ressantes concernant le programme de CFF Cargo. Il nous dit que les subventions ne sont en aucun cas une solution \u00e0 long terme pour CFF Cargo, mais qu'on doit vraiment r\u00e9fl\u00e9chir en fonction des besoins des clients; qu'un des probl\u00e8mes est constitu\u00e9 par les co\u00fbts du personnel, que ces co\u00fbts sont \u00e9lev\u00e9s, et qu'on devrait s'attendre, de la part de ce personnel, \u00e0 plus de flexibilit\u00e9. Il met aussi en doute les mesures prises, en \u00e9voquant la r\u00e9partition des co\u00fbts: les frais fixes sont en effet tr\u00e8s \u00e9lev\u00e9s; une r\u00e9duction des prestations n'am\u00e8nera en principe pas une r\u00e9duction des pertes, comme c'est souhait\u00e9.</p>\n<p>En r\u00e9sum\u00e9, nous affirmons que la situation est grave. Le propri\u00e9taire de CFF Cargo - donc vous, notre repr\u00e9sentant, Monsieur le conseiller f\u00e9d\u00e9ral Leuenberger - doit s'impliquer dans cette restructuration. Je crois qu'il ne suffit pas de faire, durant ses vacances, un petit voyage en train avec quelques photos; les mesures \u00e0 prendre sont beaucoup plus importantes.</p>\n<p>Je dirai en conclusion que, dans le cadre de la faillite de Swissair, on a beaucoup parl\u00e9 du copinage des radicaux: probablement que, dans la crise des CFF, on parlera de la camaraderie des socialistes!</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20051212","MeetingVerbalixOid":1372,"IdSession":"4710","SpeakerFirstName":"Jean-Fran\u00e7ois","SpeakerLastName":"Rime","SpeakerFullName":"Rime Jean-Fran\u00e7ois","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1134406390921)\/","End":"\/Date(1134406778062)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878010398)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1134406390920+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1134406778063+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"9854","Language":"DE","IdMeeting":"720","VerbalixOid":212559,"SortOrder":29,"Modified":"\/Date(1774878010393)\/"}}