{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=121007L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=121007L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=121007L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=121007L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=121007L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"121007","Language":"DE","IdSubject":"19586","VoteId":null,"PersonNumber":1114,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>An unserer Fraktionssitzung haben wir, die FDP-Liberalen, diesen Punkt nochmals intensiv besprochen. Wir beantragen Ihnen nun mehrheitlich, dem St\u00e4nderat zu folgen. Das heisst: Wir wollen mehrheitlich nicht, dass in den n\u00e4chsten vier Jahren f\u00fcr die Filmf\u00f6rderung weniger Mittel bereitgestellt werden. Die vom St\u00e4nderat beschlossene Erh\u00f6hung von 10 Millionen Franken f\u00fcr vier Jahre ist n\u00e4mlich nur die Freigabe bereits versprochener Mittel.</p>\n<p>Die Digitalisierung der Kinos schreitet voran. Es ist richtig, dass wir die kleineren, l\u00e4ndlichen Kinos mit den vorgesehenen 1,5 bis 2 Millionen Franken pro Jahr unterst\u00fctzen. Diese sind nicht in der Lage, solche kostspieligen Investitionen allein zu tragen. Wenn wir keinen Stadt-Land-Graben wollen, m\u00fcssen wir hier einen Zustupf geben. W\u00fcrden n\u00e4mlich nur die grossen Kinos umr\u00fcsten, w\u00e4re die Angebotsvielfalt in der schweizerischen Kinolandschaft gef\u00e4hrdet. Auch das ist Regionalpolitik - und zwar im besten Sinne.</p>\n<p>Diese Mittel f\u00fcr die Digitalisierung sind \u00fcbrigens bereits versprochen. Anl\u00e4sslich der Filmfestspiele in Locarno 2010 hat Bundesrat Burkhalter erstmals \u00f6ffentlich, in seiner Rede auf dem Monte Verit\u00e0, die Digitalisierung der Kinos\u00e4le zur kurzfristigen Priorit\u00e4t des Bundes erkl\u00e4rt. Er hat gesagt, der Bund arbeite zusammen mit der Branche an einem tragf\u00e4higen Modell, das es ab 2011 erm\u00f6glichen solle, Kinobetreiber bei der Digitalisierung zu unterst\u00fctzen. Herr Jauslin, Direktor des Bundesamtes f\u00fcr Kultur, verk\u00fcndete ein halbes Jahr sp\u00e4ter an den Solothurner Filmtagen, dass das Programm 2011 mit einem Volumen von 1 Million Franken starte und bei einem maximalen Volumen von 9 Millionen Franken auf die Dauer von sechs Jahren angelegt sei. Er f\u00fchrte weiter aus, der Kredit 2011 f\u00fcr die selektive und erfolgsabh\u00e4ngige Filmf\u00f6rderung werde dadurch nicht tangiert; der Bund beabsichtige, diese Massnahmen ab 2012 in Zusammenarbeit mit Privaten weiterzuf\u00fchren.</p>\n<p>Nun sind Versprechungen und Absichtserkl\u00e4rungen das eine, die harte Budgetrealit\u00e4t ist oft etwas anderes. Die Gelder f\u00fcr die Umr\u00fcstung fehlen nun bei der Filmf\u00f6rderung, bei der Herstellung der Filme halt doch. Sie werden auf Kosten der Filme und Filmer eingespart. Das will die Mehrheit der FDP-Liberalen Fraktion nicht. \"Succ\u00e8s Cin\u00e9ma\", die erfolgsabh\u00e4ngige Filmf\u00f6rderung, soll nicht geschw\u00e4cht werden. Dieses einmalige Modell, mit dem erfolgreiche Filme und Filmer entsprechend ihrem Erfolg an der Kinokasse gef\u00f6rdert und belohnt werden, soll mit den zus\u00e4tzlichen 10 Millionen Franken f\u00fcr vier Jahre weitergef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Wir wollen weiterhin Filme sehen wie \"Vitus\", \"Giulias Verschwinden\", \"Mein Name ist Eugen\", \"Die Herbstzeitlosen\", und das auch in Landkinos. Wir nehmen auch in Kauf, dass nicht jeder Film ein Volltreffer sein kann.</p>\n<p>Stimmt der Nationalrat der Version des St\u00e4nderates nicht zu, bedeutet das einen massiven Abbau beim schweizerischen Filmschaffen. Dies w\u00fcrde dazu f\u00fchren, dass sich die in der Kulturbotschaft definierten Ziele beim Film nicht umsetzen lassen.</p>\n<p>Wir bitten Sie also mehrheitlich, dem St\u00e4nderat zu folgen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20110926","MeetingVerbalixOid":2102,"IdSession":"4820","SpeakerFirstName":"Marianne","SpeakerLastName":"Kleiner","SpeakerFullName":"Kleiner Marianne","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":15,"CantonName":"Appenzell A.-Rh.","CantonAbbreviation":"AR","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":30,"Start":"\/Date(1317055563243)\/","End":"\/Date(1317055811829)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877678021)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1317055563243+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1317055811830+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}}