{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=12376L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=12376L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=12376L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=12376L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=12376L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"12376","Language":"DE","IdSubject":"2380","VoteId":null,"PersonNumber":804,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Das Bundesamt f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge pr\u00fcft in jedem Einzelfall die Wegweisungshindernisse im Rahmen des ordentlichen Asylverfahrens. Gegen den negativen Asyl- und Wegweisungsentscheid kann Beschwerde an die Asylrekurskommission erhoben werden. Im Rahmen des Asylverfahrens wird zudem gepr\u00fcft, ob aufgrund einer schweren pers\u00f6nlichen Notlage eine vorl\u00e4ufige Aufnahme angeordnet werden muss, sofern vier Jahre nach Einreichung des Asylgesuches noch kein rechtskr\u00e4ftiger Entscheid ergangen ist. Wurde innerhalb dieser Frist ein Wegweisungsentscheid rechtskr\u00e4ftig, hat die betroffene Person die Schweiz, unabh\u00e4ngig von der bisherigen Aufenthaltsdauer, zu verlassen.</p>\n<p>Der Bundesrat hat am 11. August 1999 ein umfangreiches R\u00fcckkehrhilfe- und Wiedereingliederungsprogramm beschlossen, um der speziellen Situation der Kriegsvertriebenen aus Kosovo Rechnung zu tragen. \u00dcber 32 300 Personen haben daran teilgenommen und sind freiwillig zur\u00fcckgekehrt. Insgesamt sind seit Ende des Krieges von Juni 1999 bis Ende Mai dieses Jahres 41 306 Personen nach Kosovo zur\u00fcckgekehrt. Unter dem Aspekt der Gleichbehandlung w\u00e4re es nicht vertretbar, wenn Personen, welche bisher [PAGE 643] nicht selbstst\u00e4ndig ausgereist sind, allein aufgrund ihrer mehrj\u00e4hrigen Anwesenheit in der Schweiz bleiben k\u00f6nnten.</p>\n<p>Im \u00dcbrigen hat der Bundesrat im Rahmen der Humanit\u00e4ren Aktion 2000 beschlossen, jene Personen vorl\u00e4ufig aufzunehmen, welche ihr Asylgesuch vor Ende 1992 eingereicht hatten. Der Bundesrat sieht deshalb keine Veranlassung, zus\u00e4tzliche Massnahmen zu treffen, um die Anwesenheit der von der Frage betroffenen Personengruppe aus dem Asylbereich in der Schweiz zu regeln.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20010611","MeetingVerbalixOid":805,"IdSession":"4608","SpeakerFirstName":"Ruth","SpeakerLastName":"Metzler","SpeakerFullName":"Metzler Ruth","SpeakerFunction":"BR-F","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":16,"CantonName":"Appenzell I.-Rh.","CantonAbbreviation":"AI","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":1,"Start":"\/Date(992270448437)\/","End":"\/Date(992270590437)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878226317)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(992270448437+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(992270590437+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}}