{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=123898L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=123898L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=123898L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=123898L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=123898L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"123898","Language":"DE","IdSubject":"20156","VoteId":null,"PersonNumber":508,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wie bereits in der Antwort des Bundesrates auf die Interpellation Voruz 11.4069, \"Kriegsmaterialexporte nach Bahrain, Saudi-Arabien und in die Arabischen Emirate\", ausgef\u00fchrt wurde, hat die Schweiz Kriegsmateriallieferungen nach Nordafrika sowie in die Staaten des Nahen und Mittleren Ostens in der Vergangenheit zur\u00fcckhaltend bewilligt. Die Auferlegung dieser Zur\u00fcckhaltung erfolgte im Rahmen einer gesamtheitlichen Beurteilung anhand der gesetzlichen Bewilligungskriterien, bei der auch die Art der betroffenen Waffen Ber\u00fccksichtigung fand. </p>\n<p>Soweit Kriegsmaterialausfuhren bewilligt worden sind, handelt es sich zum \u00fcberwiegenden Teil um Waffensysteme, die f\u00fcr eine Verwendung gegen die Zivilbev\u00f6lkerung nicht geeignet sind, aber auch im Hinblick auf eine Bewaffnung syrischer K\u00e4mpfer kaum eine Rolle spielen d\u00fcrften. Dar\u00fcber hinaus erfolgten die Lieferungen gegen Vorlage einer Nichtwiederausfuhr-Erkl\u00e4rung. </p>\n<p>Die in der Frage genannten Exporte in der H\u00f6he von 290 Millionen Franken setzen sich zum gr\u00f6ssten Teil aus der Lieferung unbewaffneter milit\u00e4rischer Trainingsflugzeuge im Umfang von rund 260 Millionen Franken in die Vereinigten Arabischen Emirate und von Ersatzteilen zu Fliegerabwehrsystemen nach Saudi-Arabien, Bahrain, Oman und in die Vereinigten Arabischen Emirate im Gesamtwert von rund 27 Millionen Franken zusammen. </p>\n<p>Bez\u00fcglich Saudi-Arabien ist schliesslich darauf hinzuweisen, dass der Bundesrat 2009 seine Praxis angepasst und aufgrund der unbefriedigenden Menschenrechtslage angeordnet hat, dass abgesehen von Ersatzteilen und Munition f\u00fcr bereits aus der Schweiz geliefertes Kriegsmaterial keine neuen Gesuche bewilligt werden.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20120312","MeetingVerbalixOid":2161,"IdSession":"4902","SpeakerFirstName":"Johann N.","SpeakerLastName":"Schneider-Ammann","SpeakerFullName":"Schneider-Ammann Johann N.","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":1,"Start":"\/Date(1331565259818)\/","End":"\/Date(1331565391706)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877652247)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1331565259817+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1331565391707+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}}