{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=150186L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=150186L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=150186L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=150186L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=150186L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"150186","Language":"DE","IdSubject":"25728","VoteId":null,"PersonNumber":471,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich bin Frau Kollegin Maury Pasquier dankbar, dass sie dieses Thema hier kurz aufgreift. Es ist ein wichtiges Thema. In der Tat nimmt die Zahl der HIV-Diagnosen leicht zu. Man sollte das sicher nicht dramatisieren, aber sie nimmt leicht zu. Die Gr\u00fcnde sind vielf\u00e4ltig, wie das der Bundesrat auch sagt. Nach meiner Erfahrung ist ein wichtiger Grund, dass man in diesem Bereich sozusagen das Opfer der guten medizinischen Entwicklung geworden ist. Es ist heute so, dass viele junge Menschen wissen, dass diese Krankheit behandelbar ist, wenn man es richtig macht, dass sie nicht mehr oder nur selten t\u00f6dlich ist. Das hat sich in den letzten dreissig Jahren ganz dramatisch ge\u00e4ndert. 1982 wurde der erste Fall in der Schweiz bekannt; Sie erinnern sich. Deshalb gilt es in jedem Fall, wieder neue Wege zu finden, wie diese Krankheit thematisiert werden kann.</p>\n<p>Ich glaube in diesem Sinne auch, dass es richtig ist, dass die Strategie etwas ge\u00e4ndert wurde und heute nicht nur HIV/Aids, sondern auch andere sexuell \u00fcbertragbare Krankheiten mit einbezogen werden. Man macht in dem Sinne auch nicht mehr \"nur\" eine Stop-Aids-Kampagne, sondern es ist daraus eine Love-Life-Kampagne geworden, um den englischen Ausdruck zu nehmen.</p>\n<p>Ich m\u00f6chte abschliessend die Gelegenheit auch benutzen, um doch deutlich zu machen, dass es immer wieder Stimmen gibt, die sagen, nachdem wir k\u00fcrzlich sozusagen gerade das Jubil\u00e4um \"25 Jahre Stop-Aids-Kampagne\" begangen haben, sei es an der Zeit, diese Aktivit\u00e4ten zur\u00fcckzufahren und nichts mehr oder viel weniger zu tun. Ich meine, dass dies falsch w\u00e4re. Das belegen nicht nur die neuen Zahlen. Viel wichtiger ist f\u00fcr mich die Tatsache, dass jedes Jahr ganze Kohorten, ganze Gruppen von Jugendlichen in die Sexualit\u00e4t eintreten, die Sexualit\u00e4t entdecken. F\u00fcr uns \"Alte\" ist das Pr\u00e4servativ ein gewohntes Bild geworden. Wir haben alle das Gef\u00fchl: Wir wissen das nun wirklich genug, wir kennen es. Aber f\u00fcr Junge, die die Sexualit\u00e4t neu entdecken, ist das eine v\u00f6llig neue Welt. Deshalb muss auch die Kampagne, m\u00fcssen die Anstrengungen pr\u00e4sent bleiben.</p>\n<p>Ich denke deshalb, dass es richtig ist, im Zusammenhang mit der Interpellation Maury Pasquier daran zu erinnern, dass Vorschl\u00e4ge, diese Kampagne zur\u00fcckzufahren, die Gelder zu reduzieren, das Falsche treffen. Ich bin der Meinung, dass wir unsere Anstrengungen, die Anstrengungen des Bundes, der Kantone und der Aids-Hilfe, unvermindert weiterf\u00fchren sollten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20130318","MeetingVerbalixOid":2300,"IdSession":"4907","SpeakerFirstName":"Felix","SpeakerLastName":"Gutzwiller","SpeakerFullName":"Gutzwiller Felix","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1363631970837)\/","End":"\/Date(1363632145713)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1510850266420)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1363631970837+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1363632145713+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}}