{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28360L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28360L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28360L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28360L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28360L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28360","Language":"DE","IdSubject":"5046","VoteId":null,"PersonNumber":405,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Manchmal lohnen sich l\u00e4ngere Debatten; damit kommt man n\u00e4mlich der Wahrheit auf den Grund. Ich denke, der letzte Satz von Herrn Wasserfallen hat das klar gezeigt.</p>\n<p>Der Grundirrtum von Herrn Wasserfallen ist, dass er bei der Mutterschaftsentsch\u00e4digung von einer \"sozialen Unterst\u00fctzung\" spricht. Das ist es eben nicht! Es ist eine Erwerbsausfallversicherung, und deshalb wird sie auch nach diesen Kriterien geregelt, genau so, wie der Erwerbsausfall der Soldaten geregelt wird. Wenn dort 80 000 Franken pro Jahr zur Verf\u00fcgung stehen, spricht auch niemand davon, dass das f\u00fcr die Soldaten sozial zu viel sei. Genauso wenig ist es bei den M\u00fcttern zu viel.</p>\n<p>Es geht um eine Erwerbsausfallversicherung und nicht um eine soziale Unterst\u00fctzung. Aber wenn Ihnen die soziale Unterst\u00fctzung der Familien so sehr am Herzen liegt, Herr Wasserfallen, lade ich Sie herzlich ein, die entsprechenden Vorst\u00f6sse zu unterst\u00fctzen, die auf dem Tische des Hauses liegen. Ich habe es in der Eintretensdebatte gesagt: Es geht darum, dass wir Erg\u00e4nzungsleistungen schaffen und die Kinderzulagen anpassen. Damit haben wir wirklich L\u00f6sungen auf dem Tisch, die wir diskutieren k\u00f6nnen, die jenen etwas bringen, die es n\u00f6tig haben, und die es so lange bringen, wie sie es n\u00f6tig haben. Willk\u00fcrlich w\u00e4hrend zw\u00f6lf Wochen eine Auszahlung zu machen ist keine L\u00f6sung, und genau mit diesem Argument sind Sie vor drei Jahren gegen diese L\u00f6sung angetreten. Sie haben st\u00e4ndig darauf hingewiesen, dass eine solche Grundleistung keine L\u00f6sung sei.</p>\n<p>Ich frage Sie wirklich: Wollen Sie dieses Projekt nochmals mit einer Art \"Geburtspr\u00e4mie\" killen, wie Sie das schon vor Jahren gemacht haben, oder stehen wir jetzt dazu, dass es eine Erwerbsausfalll\u00f6sung und keine sozialpolitische Massnahme braucht?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021203","MeetingVerbalixOid":996,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Jacqueline","SpeakerLastName":"Fehr","SpeakerFullName":"Fehr Jacqueline","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":46,"Start":"\/Date(1038920421497)\/","End":"\/Date(1038920547647)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878156929)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1038920421497+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1038920547647+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}}