{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=371652L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=371652L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=371652L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=371652L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=371652L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"371652","Language":"DE","IdSubject":"70775","VoteId":null,"PersonNumber":3897,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wie es der Titel sagt, verfolgt die Motion das Ziel, dass die L\u00f6hne in der Bundesverwaltung marktgerechter erfolgen. Sie nennt hierf\u00fcr zwei Massnahmen:</p>\n<p>1.[NB]Bei der Festlegung der L\u00f6hne muss neben der Qualifikation und der Erfahrung einer Person ihrem Marktlohn, dem Opportunit\u00e4tslohn bei einer Anstellung bei einem anderen Arbeitgeber, besser Rechnung getragen werden. Das ist die erste geforderte Massnahme.</p>\n<p>2.[NB]Die L\u00f6hne in der Bundesverwaltung sollen nicht st\u00e4rker steigen als die durchschnittlichen L\u00f6hne der gesamtschweizerischen Privatwirtschaft. </p>\n<p>Ihre Staatspolitische Kommission hat die Motion am 17.[NB]Februar dieses Jahres vorberaten und ihr mit 10 zu 1 Stimmen bei 1 Enthaltung zugestimmt. Wir sind Zweitrat. Der Nationalrat hat der Motion mit 123 zu 62 Stimmen bei 2 Enthaltungen zugestimmt. </p>\n<p>Ihre Kommission hat die Motion zusammen mit dem Bericht \"Vergleichsstudie \u00fcber die Anstellungsbedingungen der Bundesverwaltung gegen\u00fcber dem \u00f6ffentlichen, halb\u00f6ffentlichen und privaten Sektor\" zu den gleichlautenden Postulaten Bauer 23.3087 und Nantermod 23.3070, \"\u00d6ffentlicher und privater Arbeitsmarkt. Analyse der Bedingungen und Bek\u00e4mpfung von unlauteren Praktiken des \u00f6ffentlichen Sektors\", beraten. Dabei sind die Ergebnisse der Vergleichsstudie von Pricewaterhouse Coopers AG (PwC) pr\u00e4sentiert worden. </p>\n<p>Die Analyse von PwC kommt zum Schluss, dass die Gesamtverg\u00fctung der \u00fcberwiegenden Mehrheit der Funktionen in der Bundesverwaltung auf einem \u00e4hnlichen Niveau ist wie jene der Vergleichsgruppe aus der Privatwirtschaft. Signifikante Abweichungen gibt es bei den Topkader-Funktionen; das sind F\u00fchrungsfunktionen der zweiten oder dritten Hierarchie-Ebene oder vereinzelte spezifische Fachkr\u00e4fte. Hier sind die L\u00f6hne der Personen in der Bundesverwaltung eher tiefer als in der Privatwirtschaft. Das hat prim\u00e4r mit den variablen Lohnanteilen wie Boni in der Privatwirtschaft zu tun, die es so in dieser Form in der Bundesverwaltung nicht gibt. Die Abweichungen auf den tieferen Hierarchiestufen sind eher positiv; das heisst, sehr gut qualifizierte Personen verdienen im Vergleich zur Privatwirtschaft eher etwas weniger, tief qualifizierte eher etwas mehr. </p>\n<p>Die Studie kam zum Schluss, dass die Anstellungsbedingungen grunds\u00e4tzlich plausibel und nachvollziehbar sind, dass es aber im Falle von Sparmassnahmen, wie das ja aktuell der Fall ist, durchaus Spielr\u00e4ume gebe. Demzufolge wurde eine Reihe von Massnahmen eingeleitet. Beispielsweise waren das Anpassungen in der Ferienregelung, K\u00fcrzungen bei der beruflichen Vorsorge oder K\u00fcrzungen von Treuepr\u00e4mien und Leistungspr\u00e4mien. Zudem hat der Bundesrat eine Anpassung des Lohnsystems beschlossen. Diese erfolgte grunds\u00e4tzlich basierend auf den Arbeiten zum Postulat 19.3974 der Finanzkommission des Nationalrates, [PAGE 217] \"Entkoppelung der Lohnentwicklung von der Leistungsbeurteilung\". Neu soll die Lohnentwicklung der Mitarbeitenden in der Bundesverwaltung anhand einer vorgegebenen und marktkonformen Lohnkurve verlaufen. Ein wesentliches Element ist, dass die Mitarbeitenden vorher fast automatisch das Lohnmaximum erreicht haben; dies soll nicht mehr fast automatisch der Fall sein, sondern prim\u00e4r eben bei ausserordentlichen Leistungen. </p>\n<p>Die Kommission hat den Bericht des Bundesrates ausf\u00fchrlich und durchaus auch kritisch diskutiert und einen Vergleich mit anderen Berichten angestellt. Sie hat auch die verschiedenen Massnahmen diskutiert und sie grunds\u00e4tzlich begr\u00fcsst. Sie hat der Motion aber trotzdem mit 10 zu 1 Stimmen bei 1 Enthaltung zugestimmt. Sie will damit prim\u00e4r die Unterst\u00fctzung der eingeleiteten Massnahmen zum Ausdruck bringen. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20260312","MeetingVerbalixOid":4143,"IdSession":"5212","SpeakerFirstName":"Tiana Angelina","SpeakerLastName":"Moser","SpeakerFullName":"Moser Tiana Angelina","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gr\u00fcnliberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1773311781305)\/","End":"\/Date(1773312035428)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1781865833749)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1773311781307+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1773312035427+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}}