{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=72261L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=72261L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=72261L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=72261L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=72261L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"72261","Language":"DE","IdSubject":"11472","VoteId":null,"PersonNumber":316,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Art. 48</b></p>\n<p><i>Antrag Bigger</i></p>\n<p><i>Abs. 1</i></p>\n<p>.... werden zu 50 Prozent versteigert.</p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>.... werden zu 20 Prozent nach der Zahl der ab \u00fcberwachten \u00f6ffentlichen Schlachtviehm\u00e4rkten ersteigerten Tiere zugeteilt. 30 Prozent werden den Schlachtbetrieben angerechnet. Davon ausgenommen ....</p>\n<p><i>Abs. 3</i></p>\n<p>Unver\u00e4ndert</p>\n<p><i>Schriftliche Begr\u00fcndung</i></p>\n<p>In Anbetracht der \"AP 2007\" betreffend Versteigerung des Zollkontingentes beim Fleisch und Abbau der Inlandleistung hat sich der Verdacht best\u00e4tigt, dass die Preise des Inlandfleisches in sich zusammenbrechen; dies ausser bei den Schlachtk\u00fchen und Milchk\u00e4lbern, was jedoch auf den R\u00fcckgang der Produktion der umliegenden Fleischl\u00e4nder zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.</p>\n<p>Bei den Schafen ist dies sehr gut ersichtlich. Von nur etwa 45 Prozent Deckungsgrad des Inlandfleisches ist der Preis um etwa einen Drittel zusammengebrochen. Von dem Preis aus gesehen, hat sich die Zollkontingentversteigerung nicht bew\u00e4hrt. Die Folge davon ist, dass die Monopolisierung immer gr\u00f6sser wird. Somit werden die regionalen Schlachthof-Familienbetriebe zu stark geschw\u00e4cht, und es werden keine Investitionen mehr get\u00e4tigt.</p>\n<p>Die \u00f6kologischen Aspekte wurden auch zu wenig in Betracht gezogen. Durch mehr Transportwege f\u00fcr Tiere wird die Gef\u00e4hrdung oder Auslagerung der Schlachth\u00f6fe ins Ausland die Folge sein, was besonders bei den Schafen und H\u00fchnern zutrifft. Ebenso werden Arbeitspl\u00e4tze und Investitionen in der Schweiz beeintr\u00e4chtigt.</p>\n<p>Dass die Regelung der \"AP 2007\" noch viele offene Fragen hat, best\u00e4tigt sich mit den Motionen von St\u00e4nderat B\u00fcttiker und Nationalrat Hansj\u00f6rg Walter.</p>\n<p>Ich bitte um Zustimmung.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag Kunz</i></p>\n<p><i>Abs. 2bis</i></p>\n<p>Die Zollkontingentsanteile bei Fleisch von Tieren der Gefl\u00fcgelgattung werden zu 50 Prozent nach der erbrachten Schlacht- und Inlandleistung zugeteilt.</p>\n<p><i>Schriftliche Begr\u00fcndung</i></p>\n<p>Unsere Gefl\u00fcgelmastbetriebe sowie Verarbeitungsbetriebe kommen mit der neuen Importregelung je l\u00e4nger, je mehr unter Druck. Wir alle sind an einer einheimischen, tierfreundlichen Produktion interessiert. Leider werden aber die Anstrengungen dieser Branche, die Produktion mindestens zu halten, in keiner Weise honoriert, das heisst, beim heutigen Versteigerungssystem hat jeder die gleichen Rechte, [PAGE 253] gleichg\u00fcltig, ob er eine Inlandleistung erbringt oder nicht. Dies gef\u00e4hrdet l\u00e4ngerfristig die inl\u00e4ndische Produktion; so hat z. B. die Migros die Trutenproduktion bereits eingestellt. So reduzierte sich z. B. die schweizerische Gefl\u00fcgelproduktion innert zwei Jahren um 15 Prozent gegen\u00fcber 2004, w\u00e4hrend die Importe im gleichen Zeitraum um 3,4 Prozent zunahmen. Wenn wir die einheimische Produktion und die damit verbundene Wertsch\u00f6pfung nicht gef\u00e4hrden wollen, ist die vorgeschlagene Korrektur ein Muss. Ich bitte Sie dringend, werte Kolleginnen und Kollegen, meinem Antrag zuzustimmen. </p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 48</b></p>\n<p><i>Proposition Bigger</i></p>\n<p><i>Al. 1</i></p>\n<p>.... aux ench\u00e8res \u00e0 raison de 50 pour cent.</p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>.... sont attribu\u00e9es \u00e0 raison de 20 pour cent d'apr\u00e8s le nombre d'animaux acquis aux ench\u00e8res sur des march\u00e9s publics surveill\u00e9s de b\u00e9tail de boucherie. 30 pour cent sont imput\u00e9s aux abattoirs. Ces dispositions ne s'appliquent pas ....</p>\n<p><i>Al. 3</i></p>\n<p>Inchang\u00e9</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition Kunz</i></p>\n<p><i>Al. 2bis</i></p>\n<p>Les parts de contingent tarifaire pour la viande d'animaux de l'esp\u00e8ce volaille sont attribu\u00e9es \u00e0 raison de 50 pour cent en fonction de la prestation d'abattage et de celle fournie en faveur de la production suisse.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070314","MeetingVerbalixOid":1525,"IdSession":"4716","SpeakerFirstName":"Christine","SpeakerLastName":"Egerszegi-Obrist","SpeakerFullName":"Egerszegi-Obrist Christine","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":88,"Start":"\/Date(1173870116934)\/","End":"\/Date(1173870199903)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774877939395)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1173870116933+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1173870199903+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}}