{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81234L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81234L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81234L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81234L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81234L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"81234","Language":"DE","IdSubject":"12826","VoteId":null,"PersonNumber":316,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 101</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sidentin </b>(Egerszegi-Obrist Christine, Pr\u00e4sidentin): Hier gibt es einen Wechsel der Berichterstatter: Ich begr\u00fcsse Frau Thanei als deutschsprachige Berichterstatterin. Herr Pagan bleibt franz\u00f6sischsprachiger Berichterstatter. </p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 102</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Abs. 1, 2</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p><i>Abs. 1bis</i></p>\n<p>In Verfahren wegen Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz vom 9. M\u00e4rz 1978 (SR 455) kommen der kantonalen Fachstelle f\u00fcr Tierschutz volle Parteirechte zu. Die Kantone k\u00f6nnen diese Rechte anstelle der Fachstelle f\u00fcr Tierschutz einer anderen Beh\u00f6rde einr\u00e4umen.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag Scherer Marcel</i></p>\n<p><i>Abs. 1bis</i></p>\n<p>Streichen</p>\n<p><i>Schriftliche Begr\u00fcndung</i></p>\n<p>Mit dem neu eingebrachten Absatz 1bis der Kommission des Nationalrates wird auf einer weiteren Schiene versucht, den Kantonen eine neue Institution - Tieranw\u00e4lte - aufzudiktieren.</p>\n<p>1. Das Institut eines Tierschutzanwaltes ist in der Schweiz einzig im Kanton Z\u00fcrich bekannt. In anderen Kantonen ist die Einf\u00fchrung einer solchen Stelle gescheitert (so z. B. im Thurgau und in Solothurn), und auch im Vernehmlassungsverfahren hat sich kein einziger Kanton f\u00fcr die Einf\u00fchrung eines Tierschutzanwaltes ausgesprochen.</p>\n<p>Es w\u00e4re deshalb nicht sachgerecht, die Kantone zur Einf\u00fchrung eines Institutes zu verpflichten, das kaum bekannt ist und kaum verlangt wird.</p>\n<p>2. Der Entwurf zur Strafprozessordnung (E-StPO) bezeichnet lediglich jene Beh\u00f6rden als obligatorisch, die f\u00fcr die Durchf\u00fchrung eines Strafverfahrens zwingend n\u00f6tig sind. Selbst dort obliegt die n\u00e4here Organisation jedoch den Kantonen, weil diesen m\u00f6glichst grosse Freiheit gelassen werden soll. So schreibt der E-StPO beispielsweise die Staatsanwaltschaft als Beh\u00f6rde vor, ohne den Kantonen jedoch die Einrichtung einer auf Drogen- oder Wirtschaftskriminalit\u00e4t spezialisierten Staatsanwaltschaft vorzuschreiben. Diesem Konzept widerspricht ein Obligatorium f\u00fcr die Einf\u00fchrung einer Stelle, die in Tierschutzsachen Parteistellung hat, grundlegend.</p>\n<p>3. Der hohe Grad an Organisationsautonomie zeigt sich auch in Artikel 102 Absatz 3 E-StPO, wonach Bund und Kantone weiteren Beh\u00f6rden, die \u00f6ffentliche Interessen zu wahren haben, volle oder beschr\u00e4nkte Parteirechte einr\u00e4umen k\u00f6nnen. Mit dieser Bestimmung erweist sich die Pflicht, eine besondere Beh\u00f6rde f\u00fcr Tierangelegenheiten vorzusehen, als Einengung der Organisationsautonomie der Kantone, welche sachlich nicht n\u00f6tig ist: Die Kantone haben die M\u00f6glichkeit, die Einhaltung tierschutzrechtlicher Bestimmungen auf besondere Weise sicherzustellen. </p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 102</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Al. 1, 2</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p><i>Al. 1bis</i></p>\n<p>Dans le cadre de proc\u00e9dures ouvertes pour infractions \u00e0 la loi f\u00e9d\u00e9rale du 9 mars 1978 sur la protection des animaux (RS 455), la qualit\u00e9 de partie avec tous les droits est reconnue \u00e0 l'organe cantonal charg\u00e9 de la protection des animaux. En lieu et place de cet organe, les cantons peuvent reconna\u00eetre la qualit\u00e9 de partie \u00e0 une autre autorit\u00e9.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition Scherer Marcel</i></p>\n<p><i>Al. 1bis</i></p>\n<p>Biffer</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070618","MeetingVerbalixOid":1558,"IdSession":"4717","SpeakerFirstName":"Christine","SpeakerLastName":"Egerszegi-Obrist","SpeakerFullName":"Egerszegi-Obrist Christine","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":62,"Start":"\/Date(1182195556341)\/","End":"\/Date(1182195601263)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774877927498)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1182195556340+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1182195601263+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}}