{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=93408L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=93408L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=93408L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=93408L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=93408L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"93408","Language":"DE","IdSubject":"14827","VoteId":null,"PersonNumber":3999,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Auch die Gr\u00fcnen werden diese Motion unterst\u00fctzen.</p>\n<p>F\u00fcr uns ist die soziale Absicherung der Kunst- und Kulturschaffenden, aber auch aller anderen Freischaffenden ebenso wichtig wie diejenige der sogenannt normal Angestellten. Heute ist sie f\u00fcr viele aber nicht gegeben. Sie haben spezielle Arbeitssituationen, oft sind sie, vor allem im Kunstbereich, quasi gezwungen, freischaffend zu sein; sie sind Einzelunternehmerinnen und -unternehmer, sie haben wie auch andere Freelancer Werkbeitr\u00e4ge, Stipendien, Preise oder eben Kurzengagements. Sie fallen damit w\u00e4hrend der Erwerbsjahre oft durch die Maschen der Existenzsicherung, und dies ist eben auch in Bezug auf die berufliche Vorsorge der Fall. Meist gibt es bei Kurzanstellungen leider keine Sozialabz\u00fcge. Sozialversicherungen sind nicht auf die Arbeitsrealit\u00e4t von Kunst- und Kulturschaffenden oder auch von anderen Freischaffenden eingestellt. Viele, gerade wieder im Kunstbereich, sind w\u00e4hrend der Erwerbsjahre am oder sogar unter dem Existenzminimum. Da hilft dann keine Sozialversicherung. Da gibt es nur die Sozialhilfe, die aber f\u00fcr Notf\u00e4lle konzipiert ist und nicht f\u00fcr den Arbeitsalltag von Kulturschaffenden oder Freelancern. Entsprechend wenig Verst\u00e4ndnis bzw. Unterst\u00fctzung gibt es dann auch vonseiten der Sozialhilfe.</p>\n<p>Viele der Freelancer und Kulturschaffenden sind beim Eintritt ins AHV-Alter auf dem Rentenminimum. Sie sind damit auf Erg\u00e4nzungsleistungen angewiesen, obwohl sie w\u00e4hrend der gesamten Erwerbsjahre intensiv gearbeitet haben, aber vielleicht nicht immer mit einem garantierten Absatz, obwohl hervorragende Qualit\u00e4t geleistet wurde. Es gilt, Kunst- und Kulturschaffende tats\u00e4chlich zu f\u00f6rdern, aber auch die anderen Freischaffenden zu unterst\u00fctzen. Das, meinen wir, ist im Sinne auch des Staates. Gerade im Kulturbereich geht es um die Unterst\u00fctzung des Wohlbefindens der Bev\u00f6lkerung und nicht nur um Renditeobjekte. Die soziale Existenzsicherung soll w\u00e4hrend der Erwerbsjahre, aber auch im Alter zwingend gesichert werden und ist n\u00f6tig. So sollen also die Sozialversicherungen an die Situation der Kunst- und Kulturschaffenden angepasst werden und an jene der anderen Freischaffenden auch.</p>\n<p>Wir unterst\u00fctzen in diesem Sinn diese Motion, damit die soziale Sicherheit etwas besser wird, damit im Kunstbereich tats\u00e4chlich gearbeitet werden kann, dies aber nicht zum Preis der Verarmung.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20090302","MeetingVerbalixOid":1762,"IdSession":"4807","SpeakerFirstName":"Katharina","SpeakerLastName":"Prelicz-Huber","SpeakerFullName":"Prelicz-Huber Katharina","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1236019324671)\/","End":"\/Date(1236019520512)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877830265)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1236019324670+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1236019520513+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}}